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OB-Wahl 2016

Liegt die Zukunft in der Vergangenheit?

Eine Analyse der „Bürger für Landshut e.V.“  – parteifreier, unabhängiger und im Landshuter Stadtrat vertretener Wählerverein – zur OB-Stichwahl am 23. Oktober 2016 in Landshut

Der Wahlausgang der Stichwahl zum neuen Landshuter Oberbürgermeister am 23. Oktober war ein vorhersehbares Debakel für die Landshuter CSU. Dies hat vielschichtige und sich im Verlauf der letzten 13 Jahre deutlich herauskristallisierende Gründe.

Die ‚Bürger für Landshut e.V.‘ haben sich im OB-Wahlkampf per einstimmigem Mitgliederentscheid bewusst und aktiv zum Kandidaten Alexander Putz bekannt – als einzige geschlossen agierende politische Kraft in Landshut.

Äußerungen aus dem inneren Kreis der CSU, wie „Nachkarteln bringt nichts“ und „Jetzt müssen wir nach vorne schauen“ sind zwar nicht falsch, aber sie deuten schon jetzt eine zweifelhafte Vorgehensweise bei der dringend nötigen Aufarbeitung der Ursachen für die Landshuter CSU-Niederlage an. Keine Zukunft ohne Erinnerung, sagt uns die Geschichtsschreibung.

Zur Analyse ist ein Rückblick in das OB-Wahljahr 2004 notwendig. Schon damals waren die Anfänge einer inneren Zerrissenheit erkennbar. Die falsche Einschätzung der Parteispitze über die Akzeptanz des nominierten Kandidaten in der Landshuter Bevölkerung führte damals zur Wahl von Hans Rampf, für den der Verein ‚Bürger für Landshut e.V.‘ als Wahlplattform extra gegründet wurde. Der gewählte OB Rampf kehrte dem Verein jedoch schnell den Rücken und begab sich wieder in den Schoß der CSU. Hier wurden nicht etwa die entstandenen Gräben zugeschüttet, sondern lediglich notdürftig kaschiert. Durch ihre Führungsschwäche war die Parteispitze nicht in der Lage, den stringenten Kurs Josef Deimers fortzusetzen und die geschlagenen Wunden einzelner Parteimitglieder zu heilen, noch eine geschlossene Mehrheit in der Öffentlichkeit darzustellen. Was folgte war ein über ein Jahrzehnt andauernder Zerfallsprozess. Mutloses Zusehen eines schwachen OBs (aber in der Bevölkerung kumpelhaft beliebt) und schweigende, selbstdarstellerische Parteispitzen führten Jahr um Jahr in weitere Zerstrittenheit. Standardäußerungen wie “Wir sind gut aufgestellt“ oder „Das haben wir im Fokus“ dienten lediglich der Eigendarstellung und zur eigenen Beruhigung. Der Verlust der absoluten Mehrheit bei den Kommunalwahlen 2008 war ein dramatischer Weckruf an die gesamte CSU, der unglaublicherweise nicht wahrgenommen wurde. Die weiteren Schritte des Zerfalls sind bekannt. Absplitterung in die LANDSHUTER MITTE mit dem Verlust eloquenter Stadtratsmitglieder. Der eigenständige Wahlkampf sowohl der LM und auch des Parteinachwuchses JUNGE LISTE wurden vermutlich nicht als weiteres Warnsignal erkannt. Zumindest wurden keine Folgen daraus gezogen. Aufgrund ihrer innerparteilichen schwachen Position, wohl geblendet von der Wiederwahl als OB bzw. der Wahl zum MdL, sonnten sich Rampf und Radlmeier in ihren persönlichen, wie sich heute herausstellt, scheinbaren Erfolgen ohne das Heft in die Hand zu nehmen.

Der gesamte Zerfallsprozess hatte auch seine Auswirkungen auf das Ansehen des Stadtrates in der Öffentlichkeit, denn Mehrheiten wurden von den Protagonisten in den Debatten oftmals gar nicht gesucht, sondern alles endete nicht selten genug ergebnisschwach in offenem Streit. Nabelschau dominierte oft genug die Redebeiträge in den Sitzungen – nicht zuletzt durch eine schwache Leitung des Plenums zusätzlich begünstigt.

Eine desolate CSU-dominierte Haushaltspolitik war ein jahrelanges Dilemma. Keine Mittel für dramatisch sanierungsbedürftige Schulen, Verkehrschaos, ausufernde Schulden, Fehlinvestitionen in freiwillige Leistungen wie wahrscheinlich der Kauf des Bernlochnerkomplexes ohne Bauteilöffnungen. Der unnötige Zukauf des Kreuzganges im Franziskaner-Kloster, für dessen Sanierung und den dazugehörigen zweiten Bauabschnitt es langfristig keine Mittel mehr gibt. Hinzukommend die enttäuschten Museumsförderer, die mit Herzblut viel Geld gesammelt haben. Alternativ hätte sich hier das günstige Angebot der Residenz mit Marstall von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung angeboten. Ein vermutliches Millionengrab Biomasse-Heizkraftwerk mit kontinuierlichen Millionenverlusten im Betriebsergebnis, auch hier wurde im Vorfeld eine kalkulierbare Neuanlage als Alternative aufgezeigt und nicht wahrgenommen. Drohender Verlust des Wolfgangsbades, millionenschwere Sanierung des Eisstadions, neuer Schwimmbadbau ohne entsprechende Mittel. Alles unter der jahrelang begleitenden rechtsaufsichtlichen Bewertung des Haushaltes durch die Regierung von Niederbayern mit der ständigen Warnung, mit freiwilligen Leistungen hauszuhalten.

Im letzten Jahrzehnt wurde zudem keine nennenswerte kostensparende Annäherung der beiden Krankenhäuser geschafft, trotz des neuen integrativen Landrates Peter Dreier. Die Unruhe in der Bevölkerung wurde merkbar stärker.

Wo lagen nun die entscheidenden jüngsten Fehler? Die Fehleinschätzung der CSU-Parteistrategen bezüglich OB-Kandidat und Stimmung in der Bevölkerung führte zum programmierten Misserfolg. Gravierender strategischer Fehler war vermutlich die Auswahl des Kandidaten. Beschämend die Erklärungen „Wir haben keinen Besseren“, eine vorzeitige Demontage von Helmut Radlmeier. Als schwerwiegende weitere taktische Fehler erwiesen sich vermutlich unter anderem das Austragen der zögerlichen Haltung Radlmeiers in der Öffentlichkeit. Selbst von den Parteimitgliedern als großer Ansehensverlust kommuniziert. Ein großer Teil der Bevölkerung war entsetzt über die dominante Parteiprominenz aus München. Besonders auch über die Vorgehensweise um das Wahlgeschenk Söders mit ungedeckelter 75 Prozent-Theaterförderung, die bereits im Landtag mit CSU-Mehrheit abgelehnt war, und plötzlich ohne Landtagsabstimmung zu erwarten wäre. Ebenso gab es entsetzliche Fehler in der Selbstdarstellung der persönlichen Erfolge, wie z.B. Ehrenamtskarte, Schulsanierungen, Rettung der B15 neu, die wohl einer Wahrnehmungseuphorie anzulasten sind, nicht aber der Realität entsprechen. Scheinbar hatte man im Team doch nicht das „Ohr so nah am Bürger“, wie ständig kommuniziert. Sonst wäre es aufgefallen, wie der Stimmungswechsel in der Bevölkerung in den letzten Wochen immer deutlicher wurde.

Fazit ist somit: Die Wähler lassen sich nicht irritieren durch Hilfestellung aus München und massenhafte teure Werbung. Entscheidend ist die Persönlichkeit. Das Schwadronieren als Politiker in allen möglichen Kreisen kommt beispielsweise bei Eltern, deren Kinder in marode Schulen gehen und in Containern unterrichtet werden, nicht an. Die Landshuter Bürgerinnen und Bürger wollten einen Wechsel. Und daran war nichts zu ändern.

Andreas Löscher

Bernd O. Friedrich

Georg Baumann

Vorstandsmitglieder ‚Bürger für Landshut e.V.‘

Der noch amtierende Oberbürgermeister Hans Rampf gratuliert seinem Nachfolger.

Die Auszählung aller 75 Stimmbezirke, darunter 15 Briefwahlbezirke, zeigt:

Alexander Putz (FDP): 63,01 Prozent

Helmut Radlmeier (CSU): 36,99 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag bei 45,11 Prozent
(Stimmberechtigte 53.960/Wähler 24.342/gültige Stimmen 23.896)
Die Amtsperiode des gewählten Oberbürgermeisters beträgt sechs Jahre und beginnt am 1. Januar 2017.

In der Anlage erhalten Sie die Wahlübersicht.
Alle Information rund um die OB-Wahl gibt es auch unter www.landshut.de.

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Zum Kennenlernen und Ideenaustausch ist Helmut Radlmeier, OB-Kandidat der CSU, am Freitag und am Samstag von 10 bis 13 Uhr mit seinem Infostand vor dem Rathaus.
Der Stadtrat und OB-Kandidat wird dabei seine Leitlinien zur Landshuter Stadtpolitik unter dem Wahl-Motto „Mit Landshut im Herzen – in eine gute Zukunft“ vorstellen.

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Zum Kennenlernen und Ideenaustausch ist Helmut Radlmeier, OB-Kandidat der CSU, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr mit seinem Infostand am Ländtor vor Ort.
Der Stadtrat und OB-Kandidat wird dabei seine Leitlinien zur Landshuter Stadtpolitik unter dem Wahl-Motto „Mit Landshut im Herzen – in eine gute Zukunft“ vorstellen.

 

PRESSEMITTEILUNG 11.10.2016

Rund um die Stichwahl

Am Sonntag, 23. Oktober, wählen Landshuts Bürger erneut: Mit ihrer Stimme entscheiden sie, ob Helmut Radlmeier oder Alexander Putz in einer Stichwahl die Nachfolge von Oberbürgermeister Hans Rampf antreten wird. Das Wahl-Prozedere gleicht dem ersten Wahlgang. Die Wahlbenachrichtigungskarte, die insgesamt 54.500 Wahlberechtigte bereits zur OB-Wahl am 9. Oktober erhielten, gilt auch zur Stichwahl. Darin sind der Stimmbezirk und der Abstimmungsraum angegeben, in dem die Stimmberechtigten zur Stichwahl am 23. Oktober abstimmen können. Am Wahltag sind die 60 Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Mitzubringen ist die Wahlbenachrichtigungskarte oder ein gültiger Ausweis beziehungsweise der Reisepass.

Wer per Briefwahl wählen möchte:

Für diejenigen, die bereits bei der Anforderung der Briefwahlunterlagen für die erste Wahl am 9. Oktober zudem die Möglichkeit nutzten, auch gleich die Unterlagen für eine mögliche Stichwahl anzufordern: Diese Unterlagen werden derzeit verschickt und müssten bis Ende dieser Woche zugestellt sein. Eine erneute Anforderung ist also nicht notwendig.

Für diejenigen, die die Möglichkeit nicht genutzt haben und nun die Briefwahlunterlagen zur Stichwahl anfordern möchten:

Persönlich: Im Wahlamt der Stadt Landshut, Luitpoldstraße 29, Erdgeschoss, können die Briefwahlunterlagen bis Freitag, 21. Oktober, 15 Uhr, beantragt werden. Hierzu wird die Wahlbenachrichtigungskarte oder der Personalausweis beziehungsweise Reisepass benötigt.

Online: Bis Mittwoch, 19.Oktober, 16 Uhr, besteht online auf der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de die Möglichkeit, die Unterlagen zu beantragen. Hierzu wird die Wahlbenachrichtigungskarte benötigt, da die Wählerverzeichnisnummer angegeben werden muss.

Per Post: Selbstverständlich können die Briefwahlunterlagen, wie bisher, mit dem Antragsvordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte auf dem Postweg (in einem ausreichend frankierten Briefumschlag) beantragt werden.

Was tun bei Verlust der Wahlbenachrichtigungskarte

Wer nicht mehr im Besitz seiner Wahlbenachrichtigungskarte sein sollte, kann trotzdem am 23. Oktober in seinem Wahllokal wählen: Es muss unbedingt der gültige Personalausweis oder Reisepass vorgezeigt werden. Wer per Briefwahl wählen möchte, muss im Wahlamt seinen Personalausweis oder Reisepass bereithalten.

Bei persönlicher Abholung der Briefwahlunterlagen im Wahlamt der Stadt Landshut, Rathaus II, Luitpoldstraße 29, Erdgeschoss – dies ist ab Mittwoch, 12. Oktober, möglich, kann bei Bedarf auch dort der Wahlvorgang in einer Wahlkabine vollzogen werden; die Stimmzettel werden in verschlossenen Kuverts in die Wahlurne gegeben.

Öffnungszeiten des Wahlamts sind ab Mittwoch, 12. Oktober, montags, dienstags und donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12 Uhr. Am Freitag vor der Wahl, also am 21. Oktober, ist von 7.30 bis 15 Uhr geöffnet.

 

 

 

-hjl-

 

Bis heute Abend, 18 Uhr, hatten Landshuts Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme einem der vier Oberbürgermeister-Kandidaten zu geben.
Das vorläufige -nichtamtliche- Ergebnis dieses Wahlsonntags zur OB-Wahl 2016:

Die Auszählung aller 75 Stimmbezirke, darunter 15 Briefwahlbezirke, zeigte:

Helmut Radlmeier (CSU) erreichte 32,75 Prozent

Stefan Gruber (Grüne) 22,40 Prozent

Patricia Steinberger (SPD) 16,99 Prozent

Alexander Putz (FDP) 27,86 Prozent

Die Entscheidung wird die Stichwahl “Radlmeier/Putz” am Sonntag, 23. Oktober, bringen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 46,34 Prozent.
Die Amtsperiode des gewählten Oberbürgermeisters beträgt sechs Jahre und beginnt am 1. Januar 2017.
Die Ergebnisse in den einzelnen Wahllokalen und weitere Details: OB_2016-Endergebnis
Alle Information rund um die OB-Wahl gibt es auch unter www.landshut.de/wahl.

Zur heutigen Oberbürgermeisterwahl in Landshut erklärt der niederbayerische CSU-Bezirksvorsitzende, Andreas Scheuer, MdB:

Unser CSU-Kandidat Helmut Radlmeier zieht mit mehreren Prozenten Vorsprung in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters von Landshut ein. Bei drei Gegenkandidaten ist das heutige Ergebnis ein guter erster Schritt, den es in den nächsten zwei Wochen noch auszubauen gilt. Die CSU wird weiterhin mit großer Entschlossenheit um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler werben. Ich appelliere an die unterlegenen Kandidatin und Kandidaten, den Wahlkampf fair bis zur Stichwahl weiterzuführen.

Meine Bitte an die Bevölkerung in Landshut: Gehen Sie in zwei Wochen unbedingt zur Wahl! Der 1. Wahlgang hat gezeigt, dass es jetzt um die Mobilisierung und eine bessere Wahlbeteiligung geht. Es wird schließlich entschieden, wer in den nächsten Jahren als Oberbürgermeister die Stadt Landshut prägt. Dabei kommt es auf jede Stimme an.“

 

PRESSEMITTEILUNG 04.10.2016

 

Einwohner- und Standesamt nach OB-Wahl geschlossen

 

Wegen Wahlnacharbeiten muss das Einwohner- und Standesamt am Montag, 10. Oktober, für den Parteiverkehr geschlossen bleiben. Dazu gehören das Bürgerbüro, die Ausländerbehörde, die Staatsangehörigkeitsbehörde und das Standesamt. Im Falle einer Stichwahl ist das Einwohner- und Standesamt auch am Dienstag, 11. Oktober, zu.

 

 

-hjl-

 

Das 11. und letzte Stadtgespräch von OB-Kandidat Helmut Radlmeier wurde am Sonntag von Stadtrat Rudolf Schnur eröffnet. Hierbei ging er kurz auf die anderen Kandidaten “politische Lehrlinge in Sachen Kommunalpolitik” zur Oberbürgermeisterwahl ein. Unter anderem auch auf das Motiv des Wahlplakates von Stefan Gruber, dieser verwendet hier den Spruch „Stefan kanns und Gruber kanns auch“ und wünscht sich eine Stichwahl gegen sich selbst. Was Rudolf Schnur spaßeshalber dazu brachte, dem Kandidaten Hilfe anzubieten, denn es wurde bereits mehrfach die Frage gestellt, ob hier ein Persönlichkeitsspaltung vorliegt. Um ihm zu helfen wurde von Mitgliedern der CSU eine „Medikamentenpackung“ entworfen mit der Bezeichnung “Schwarz-Pulver”.20161002-IMG_2634-Logo 20161002-IMG_2637-Logo

Schnur erwähnte er auch, dass Stefan Gruber vor seiner Zeit bei den Grünen ein “stilles” Mitglied in der CSU war und damals spontan zum Kreisvorsitzenden gewählt werden wollte. Nachdem er die Wahl gegen Helmut Radlmeier verloren hatte, wechselte er zu den Grünen. Helmut Radlmeier ist dagegen der Kandidat der CSU für die Oberbürgermeisterwahl am 9. Oktober und er hat schon lange Erfahrung in der Politik, so ist er seit über 12 Jahren im Landshuter Stadtrat und seit 2013 im bayerischen Landtag und hat damit schon jetzt viele Voraussetzungen für die Arbeit als Oberbürgermeister.
Der Versammlungsleiter meinte, dass er dadurch mindestens als politischer Geselle zu sehen sei für den der Schritt zum Oberbürgermeisterlogisch leichter sei, als für die Wettbewerber.
Schnur betonte deutlich, dass es eben nicht gleichgültig sei, wer in Landshut für die kommenden sechs Jahre die Geschicke der Stadt lenkt. Der neue OB benötigt die Fähigkeiten dem Stadtrat vorzusitzen und ihn zu führen,  die Stadtverwaltung zu leiten aber auch im Umgang mit den Bürgern und den Gewerbebetrieben in Landshut Geschick an den Tag zu legen.

Wichtig ist auch, dass jemand nicht nur theoretisiert, sondern bewiesen hat, seine Arbeit im Sinne der Bürgerschaft zu tätigen. Zwei Beispiele standen für die Arbeit von Helmut Radlmeier und Rudolf Schnur für viele:

  1. Der flächendeckende Ausbau der Breitband Versorgung um gesamten Stadtgebiet! Dafür haben beide jahrelang gerungen. Vor wenigen Tagen erfolgte der letzte Spatenstich!
  2. Bereits 2008 haben die beiden den Vorschlag eines Anrufsammeltaxibetriebs eingebracht. Dies wäre sinnvoll, da es in Landshut mindestens drei Buslinien gibt, die als Geisterlinien gelten, da sie nicht ausgelastet sind. Diese Linien sollten dann durch diese Anrufsammeltaxis ersetzt oder ergänzt werden. Da diese Anrufsammeltaxi nach Bedarf fahren wird durch diese das Defizit des öffentlichen Nahverkehrs verringert.
    Nach diesen Ausführungen übergab dann Rudolf Schnur das Wort an den Kandidaten Helmut Radlmeier. Dieser ist seit seiner Geburt 1966 in Landshut, hier aufgewachsen und zur Schule gegangen, was eine sehr tiefe und enge Verwurzelung zur Folge hat. So lebt er nun schon seit 1997 mit seiner Frau Sabine in Auloh und ist nicht nur ein Landshuter sondern ein waschechter Landshuter. In seiner politischen Arbeit wird Helmut Radlmeier den Spagat zwischen dem guten und alten bewahren und Landshut in eine noch bessere Zukunft zu führen wagen und sicher auch schaffen. So brauchen wir in Landshut bezahlbaren Wohnraum und eine ausreichende Anzahl an sicheren Arbeitsplätzen. Landshut ist mit dem Markt Altdorf, Markt Ergolding und der Gemeinde Kumhausen schon lange zusammengewachsen, aus diesem Grund ist nicht nur im Bereich der Verkehrsplanung eine enge Zusammenarbeit dringend notwendig, diese ist Helmut Radlmeier sehr wichtig. Auch wenn es oft so ist, dass Politiker im Wahlkampf geneigt sind, dass sie viel oder auch fast alles versprechen, ist dieses nicht der Stil von Helmut Radlmeier. So erläutert er auch, dass der anhaltend große Zuwachs an Bürgern, Landshut konnte kürzlich den 70.000sten Bürger begrüßen, in Landshut nicht nur eine große Chance ist, sondern auch eine ebenso große Aufgabe, die gemeistert werden kann und mit ihm als Oberbürgermeister auch wird. Landshut braucht dringend ein Gesamtverkehrsprojekt und vor allem braucht Landshut mehr Brücken über die Isar und die vollständige Stadtumgehung, damit das bestehende Verkehrschaos ein Ende bekommt. Unter anderem durch den Einsatz von Helmut Radlmeier hat die Stadtverwaltung Landshut die Zusage von der bayerischen Landesregierung bekommen, dass wir für die Sanierung des Stadttheaters im Bernlochner einen Zuschuss von 75% bekommen. Hier wies Helmut Radlmeier darauf hin, dass diese Zusage weder an eine Bausumme noch an ein bestimmtes Wahlergebnis gebunden ist. Durch diese Zusage hat die Stadt jetzt die Planungssicherheit und kann nun die Sanierung planen und dann auch angehen. Es ist schon immer nur eine vorübergehende Lösung gewesen, dass das Stadttheater in einem Theaterzelt bei der Sparkassen Arena untergebracht wurde. Ebenso wie die absolute Mehrheit der Landshuter will auch Helmut Radlmeier, dass dieses schnellstmöglich wieder zurückkehrt. In seiner rund einstündigen Rede ging Helmut Radlmeier auf sein vollständiges Wahlprogramm mit den Punkten
    – Mit Landshut im Herzen – in eine gute Zukunft!
    – Freie Fahrt und gute Infrastruktur für Landshut!
    – Starke Schullandschaft und Bildungschancen!
    – Wirtschaftsstandort Landshut stärken!
    – Für ein sicheres Landshut!
    – Medizinische und pflegerische Spitzenleistungen für Landshut!
    – Kultur und Sport ist Lebensqualität!
    – Für eine nachhaltige Stadtentwicklung Landshut!
    – Für ein lebenswertes Landshut!
    – Politik für alle Generationen!
    ein. Helmut Radlmeier sind nicht nur jetzt im Wahlkampf, sondern auch in seiner politischen Arbeit die Anliegen, Wünsche und Sorgen der Bürger sehr wichtig und er wird ein Oberbürgermeister aller Landshuter werden.
    Alle Interessierten, die nicht die Möglichkeit hatten, eines der Stadtgespräche zu besuchen oder das Gespräch mit Helmut Radlmeier an einem seiner Infostände zu suchen, haben bei folgenden Terminen noch die Möglichkeit. Dienstag den 04.10.2016 ab 19:00 Uhr ist der Wahlkampfabschluss in der live-Box bei der S-Arena Freitag den 07.10.2016 ab 8:30 Uhr ist der Infostand wieder beim CCL und ab 10:00 Uhr dann auch wieder vor dem Rathaus in der Altstadt. Samstag den 08.10.2016 ab 10:00 Uhr dann der letzte Infostandtermin vor dem Rathaus in der Altstadt. Sie können aber zu jederzeit das Wahlprogramm auch auf der Internetseite von Helmut Radlmeier einsehen und detailliert durchlesen.

    M.B. / R.S.

„Der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft unserer Stadt steht für mich im Mittelpunkt“, unterstreicht CSU-OB-Kandidat Helmut Radlmeier. Er lädt daher die interessierte Bevölkerung zu mehreren Stadtgesprächen in allen Teilen der Stadt ein. Unter dem Motto „Mit Landshut im Herzen – in eine gute Zukunft“ wird Radlmeier seine Themen für Landshut vorstellen und auch auf die Anliegen der Bürger eingehen. Der Abschluss der Stadt-Gespräche findet am Sonntag um 10 Uhr in der Gaststätte des TSV Auloh statt. Die Gäste sind dabei zu einem kleinen Weißwurst-Frühstück herzlich eingeladen.

Die Begrüßung und Moderation erfolgt durch den Ortsvorsitzenden der CSU Landshut-Ost, Stadtrat Rudolf Schnur.