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OB Putz

Herzlich willkommen bei der Stadt: Oberbürgermeister Alexander Putz gratuliert
27 Nachwuchskräften zum Berufsstart.

PRESSEMITTEILUNG
„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich wieder so viele Nachwuchskräfte für uns entschieden haben und Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns gemeinsam gestalten möchten“, begrüßte Oberbürgermeister Alexander Putz am Donnerstag die neuen Auszubildenden im Rathaus. 27 junge Menschen sind es heuer, die seit wenigen Wochen die Stadtmannschaft verstärken. Auch wenn Corona das gemeinsame Azubi-Treffen heuer aufgrund der hohen Personenanzahl erschwert hat, ließ es sich der Rathauschef dennoch nicht nehmen, die jungen Berufsstarter persönlich willkommen zu heißen. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können und trotzdem alle neuen Gesichter kennenzulernen, ließ er das Treffen im Neuen Plenarsaal zweiteilen.

Auf dem Podium neben Putz mit dabei war ein Teil seiner Verwaltungsriege, darunter Personalamtschefin Anita Krömmer, Ausbildungsleiter Hans Gallner und die jeweiligen Personalratsvorsitzenden, die den ihnen gegenüber sitzenden Azubis allesamt ihre Unterstützung zusicherten. Als der OB den Stadt-Nachwuchs nach dem jeweiligen persönlichen Berufsfeld fragte, wurde deutlich, wie breitgefächert das Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt ist. Ob ein Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin oder eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft, zum Bauzeichner, Erzieher, Koch oder Kfz-Mechatroniker. „Die Aufgabengebiete und Zuständigkeitsbereiche sind sehr vielfältig“, betonte Putz. Im Grunde genommen, ergänzte er, gebe es fast keinen Bereich des Lebens, mit dem unsere Verwaltung nicht zu tun habe.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Azubis, als ihnen der OB die Dimension des „Stadtkonzerns“, zu dem unter anderem auch die Stadtwerke, das Klinikum, die Messe und die Hl. Geistspitalstiftung zählen, veranschaulichte: Dieser zählt über 3.500 Mitarbeiter, die ein jährliches Haushaltsvolumen in Höhe von knapp 650 Millionen Euro umsetzen. Als Außenstehender habe man nur wenig Einblick, was alles in einer öffentlichen Verwaltung vorgehe und geleistet werde. Gerade auch die vergangenen Monate – Stichwort Corona – verdeutlichten, welch große Verantwortung die Stadtverwaltung für ihre Bürgerinnen und Bürger trage, so der OB und fügte wertschätzend hinzu: „Mein Respekt vor der Leistung der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst wächst nach wie vor stetig.“ Er hob hervor, dass dabei alle Bereiche gleich wertvoll und wichtig seien. Jeder habe unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, ergänzte der OB, verbunden mit dem Wunsch an alle Azubis, den Beruf gewählt zu haben, der auch den eigenen Vorstellungen entspricht.

Die Stadt-Sprösslinge erwartet nun eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten. Putz riet den jungen Leuten, sich dafür reinzuhängen, lernbereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen und motiviert am Ball zu bleiben. Seine Wunschvorstellung: Dass die Azubis zufrieden sind, Spaß an der Arbeit haben und in der Stadt Landshut ihre berufliche Heimat finden. „Wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist sicherlich, einen Beruf ausüben zu dürfen, der nicht nur zur wirtschaftlichen Existenz beiträgt, sondern auch zur Selbstverwirklichung“, sagte Putz und gratulierte den Azubis zu ihrer Entscheidung: „Vielen Dank, dass sie den Sprung gewagt haben. Wir zählen auf Sie!“

Fotos: Stadt Landshut

 

Peter Alzinger (Zweiter von rechts) ist Landshuts „Grüner Engel“. Oberbürgermeister Alexander Putz (links) lud ihn und seine Ehefrau Hildegard jüngst ins Rathaus ein, um ihn gemeinsam mit seinem Team vom Amt für Umwelt-, Klima- und Naturschutz um den Leiter Thomas Rottenwallner (rechts, obere Reihe), Christine Riedl und Dieter Dort für seine besonderen Verdienste zu würdigen.

PRESSEMITTEILUNG

OB Putz würdigt Peter Alzinger für besondere Verdienste
Weil sich der Landshuter Peter Alzinger in besonderem Maße um den Natur- und Umweltschutz verdient gemacht hat, wurde er jüngst von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber mit dem „Grünen Engel“ ausgezeichnet. Dass Alzinger, der sich seit Jahrzehnten mit Leib und Seele für Greifvögel engagiert, diese Ehre jetzt zuteil wurde, freute besonders auch Oberbürgermeister Alexander Putz: „Herr Alzinger ist für uns und unseren Fachbereich Naturschutz eine unverzichtbare Unterstützung. Er hat diese Auszeichnung mehr als verdient.“ Dem Rathauschef war es deshalb auch ein persönliches Anliegen, dem frischernannten „Grünen Engel“ zu gratulieren, weshalb er ihn und seine Frau Hildegard jüngst ins Rathaus einlud.

„Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, dass Ihnen diese Auszeichnung verliehen wurde“, sagte Putz, als er den 79-Jährigen im Alten Plenarsaal empfing. Und jetzt wisse er auch, ergänzte der Rathauschef, wie ein „Grüner Engel“ aussehe. Auch wenn Putz bereits vor einigen Jahren Bekanntschaft mit Alzinger machte, umso mehr freute er sich, ihn als „Grünen Engel“ wiederzutreffen. Putz würdigte Alzinger für seinen unermüdlichen Einsatz und bezeichnete ihn als Glücksfall für die vielen Tiere. „Sie tun damit viel Gutes“, betonte er und überreichte ihm als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung neben einem kleinen Präsent auch ein Buchskränzchen. Der „Grüne Engel“, so der OB, sei eine Bestätigung für die großartige, ehrenamtlich geleistete Arbeit der vergangenen Jahrzehnte.
Mit dieser besonderen Auszeichnung, die seit 2011 jährlich verliehen wird, würdigt das Umweltministerium herausragendes Engagement im Bereich des Natur- und Umweltschutzes. Die ausgezeichneten Personen – heuer sind es bayernweit mehr als 50 Anerkennungen – setzen sich beispielsweise für die Pflege wertvoller Biotope ein, engagieren sich für die Umweltbildung oder kümmern sich – wie Peter Alzinger – um bedrohte Tiere, genauer gesagt um Greifvögel.

„Eine so große Liebe für Vögel. Für alle Tiere“
Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich Peter Alzinger ehrenamtlich mit einer Auffangstation für Greifvögel. Auf seinem Grundstück hegt und pflegt er die Tiere, die meist verletzt sind oder ohne seine Hilfe wohl qualvoll verenden würden. Dazu zählen beispielsweise Sperber, die bei der Spatzenjagd Pech hatten oder Turmfalken, die aus dem Nest fallen und nicht mehr zurückgebracht werden können. Er ist für die Tiere da und versorgt sie, bis es ihnen wieder gut geht. Bei ganz schwierigen Fällen wird er durch einen befreundeten Tierarzt unterstützt. Über alle diese Vorgänge führt er Buch und informiert den Fachbereich Naturschutz der Stadt.
“Ich habe eine so große Liebe für Vögel. Für alle Tiere“, bekräftigte er beim gemeinsamen Treffen mit Oberbürgermeister Alexander Putz. Diese hingebungsvolle Leidenschaft und Faszination für Greifvögel, die auch seine Ehefrau Hildegard teilt, machte sich bei Alzinger schon im Kindesalter bemerkbar. In der Nachkriegszeit, im Alter von acht Jahren, hatte er seine erste Begegnung mit einem Greifvogel – einem jungen Bussard: Zu Besuch bei seiner Verwandtschaft in der Münchnerau machte er einen kleinen Ausflug in die Isarauen, wo er den Jungvogel verletzt vorfand. Ohne lang zu überlegen, nahm er den Bussard in Obhut – auch wenn sein mitgebrachter Besuch, erinnert sich Alzinger mit einem Lächeln zurück, bei seiner Tante zunächst nicht auf allzu große Begeisterung stieß. Er päppelte den Bussard auf, sodass er schnell wieder zu Kräften kam und entließ ihn in die Freiheit. Der Bussard jedoch blieb bei seinem jungen „Ziehvater“. Wie Alzinger ergänzte, sei er so zahm gewesen, dass er ihn sogar auf seinem morgendlichen Schulweg begleitete und dann wieder nach Hause – damals wohnte Alzinger an der Nikolastraße – zurückflog. Stolze 18 Jahre lang war der Bussard sein treuer Weggefährte.

Jahrzehntelang ehrenamtlich im Einsatz – zu jeder Tages- und Nachtzeit
Die Faszination und die Liebe zu den Greifvögeln haben nie nachgelassen, sodass sich der hauptberufliche Postbeamte dazu entschied, auf seinem Grundstück in der Wolfgangsiedlung ehrenamtlich eine Auffangstation einzurichten. Über 35 Jahre ist das nun her. Im Laufe der Jahrzehnte nahm er verschiedene Vogelarten in seine Obhut, auch Eulen. Seine breitgefächerte Expertise ist sehr gefragt: Ob Polizei, Feuerwehr oder Privatpersonen – in Landshut und auch über die Stadtgrenzen hinaus kennt fast jeder den Greifvogelspezialisten, bei dem stets guter Rat und Hilfe zu finden sind – und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Vor zehn Jahren jedoch musste er einen sehr hohen Preis bezahlen: Aufgrund einer Unachtsamkeit verlor er durch einen Unfall mit einem Uhu auf einer Seite das Augenlicht. Auch in dieser – für ihn lebenseinschneidenden – Situation nahm er das Tier in Schutz und sagte, dass er selbst schuld gewesen sei, weil er nicht konzentriert genug war: „Es war schon ein sehr großer Einschnitt in meinem Leben. Aber der Herrgott zeigte sich gnädig, dass ich nur ein Auge verlor. Ich hatte Glück im Unglück“, so der 79-Jährige. Trotz dieses tragischen Verlustes schöpfte er neue Kraft und machte weiter. Vor allem seine Ehefrau habe bei allen Entscheidungen immer an seiner Seite gestanden und ihn stets unterstützt: „Wenn ich meine Frau nicht hätte, hätte ich nichts“, sagte er. „Solange ich noch fit bin, werde ich mich weiter um die Vögel kümmern.“

Foto: Stadt Landshut

Die Fraktion CSU/LM/JL/BfL strebt eine Neuausrichtung des Bereichs Stadtmarketing und Tourismus an. Einen entsprechenden Antrag übergaben 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Fraktionschef Rudi Schnur sowie die Stadträte Bernd Friedrich, Prof. Dr. Thomas Küffner und Hans-Peter Summer am Dienstag Oberbürgermeister Alexander Putz und sagten ihm dabei grundsätzliche Unterstützung bei den eingeleiteten Umstrukturierungen zu.

PRESSEMITTEILUNG

Fraktion CSU/LM/JL/BfL übergibt OB Putz entsprechenden Antrag und signalisiert Rathauschef Unterstützung bei der von ihm geplanten Umstrukturierung des Bereichs

Die neuformierte Fraktion CSU/LM/JL/BfL fordert, den Bereich Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Landshut neu zu organisieren. Ein Konzept, das die Bündelung der Kräfte bei gleichzeitiger klarer Verantwortungsverteilung zwischen den einzelnen Akteuren zum Ziel haben müsse, soll nun die Verwaltung erstellen und dann dem Stadtratsplenum zur Entscheidung vorlegen. Einen entsprechenden Antrag haben 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Fraktionschef Rudi Schnur sowie die Stadträte Prof. Dr. Thomas Küffner, Hans-Peter Summer und Bernd Friedrich am Dienstag Oberbürgermeister Alexander Putz übergeben und dem Rathauschef bei dieser Gelegenheit auch grundsätzliche Unterstützung für die von ihm bereits eingeleitete Neustrukturierung des Bereichs signalisiert.

Küffner, der den Antrag federführend erarbeitet hat, begründete den Vorstoß seiner Fraktion wie folgt: „Seit Jahrzehnten sind die Zuständigkeiten im Bereich Stadtmarketing und Tourismus auf mehrere Schultern verteilt, allen voran auf das Amt für Marketing und Tourismus, die Messe- und Veranstaltungs GmbH, den Verkehrsverein und die Interessengemeinschaft Landshut Innenstadt (I.L.I.). Wer in diesem Konstrukt für welchen Teilbereich die Letztverantwortung trägt, ist dabei leider zu oft unklar. In der Folge bleiben durchaus mögliche Synergieeffekte ungenutzt“, so Küffner. Dazu komme, dass es sich bei den Akteuren teilweise um privatrechtliche Organisationen handle, die wiederum finanziell von der Stadt bezuschusst werden müssten. Im Ergebnis schöpfe Landshut seine Möglichkeiten auf dem Sektor Stadtmarketing und Tourismus auch aus organisatorischen Gründen nicht aus, betonte Küffner und verwies auf eine Reihe von Organisationsgutachten, die in der Vergangenheit zwar beauftragt, letztlich aber nicht umgesetzt worden seien.

„Das alles zeigt: Wir haben Verbesserungspotenzial und Handlungsbedarf“, sagte Haslinger. „Daher wollen wir mit unserem Antrag die Diskussion im Stadtrat wieder aufnehmen und unterstreichen, dass aus unserer Sicht eine völlige Neuausrichtung dieses wichtigen Bereichs nötig ist.“ Die im Bereich Stadtmarketing und Tourismus teils bereits vollzogenen, teils im Sommer anstehenden personellen Veränderungen böten dafür eine gute Gelegenheit. „Wir begrüßen den vom Oberbürgermeister auf den Weg gebrachten Prozess, wollen aber auch eigene Ideen einbringen und die Verwaltung bei der Neustrukturierung konstruktiv begleiten“, so Haslinger weiter. Wichtig sei seiner Fraktion, dass die verschiedenen Akteure in die nun anstehenden Gespräche einbezogen werden.

Diese breite Beteiligung ist auch für OB Putz von großer Bedeutung. „Uns alle eint das Ziel, Landshut für Touristen noch attraktiver zu machen. Das kann aber nur gelingen, wenn Einzelhändler, Gastronomen, Interessensvertreter, Verwaltung und Politik gemeinsam an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen.“ Eine zentrale Rolle – nicht zuletzt als Moderator zwischen den einzelnen Akteuren – soll dabei Michael Bragulla spielen: Er übernimmt ab 1. Juli die Leitung des Fachbereichs Marketing und Tourismus, der künftig unter dem Dach des neu zu schaffenden Amts für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus angesiedelt sein wird. „Mit der Zusammenführung dieser thematisch so eng miteinander verzahnten Bereiche werden wir verwaltungsintern einen ersten, wesentlichen Schritt zur auch nach meiner Überzeugung dringend erforderlichen Neustrukturierung vollziehen“, betonte Putz. Generell gebe es zwischen seinen Vorstellungen und den von CSU/LM/JL/BfL für den Bereich Stadtmarketing und Tourismus formulierten Ideen zahlreiche Übereinstimmungen, eine Zusammenarbeit biete sich daher an. „Deshalb unterstütze ich den eingereichten Antrag gerne. Gleichzeitig möchte ich aber auch alle anderen Stadträtinnen und Stadträte einladen, sich konstruktiv in den nun neu anlaufenden Diskussionsprozess einzubringen. Gute Vorschläge sind schließlich immer willkommen – unabhängig davon, von welcher Partei oder Fraktion sie stammen.“

Foto:
Stadt Landshut

Bildtext: 500.000 an der Zahl: Oberbürgermeister Alexander Putz dankte dem in Landshut verwurzelten und weltweit tätigen Unternehmen Endor AG mit seiner Marke „Fanatec“, das alle Hebel in Bewegung setzte, um der Stadt eine halbe Million MundNasen-Masken zur Verfügung stellen zu können. Das Foto zeigt (von links) den Leiter des Katastrophen- und Zivilschutzes, Leonhard Seibold, OB Alexander Putz, den Vorstandsvorsitzenden und Gründer der Endor AG, Thomas Jackermeier, sowie den Wirtschaftsförderer, Michael Luger.

Eine halbe Million Masken gespendet: Dank „Fanatec“ alle Bürger versorgt

OB Putz dankt Thomas Jackermeier: „Beeindruckendes Zeichen der Solidarität“

Mit 500.000 Mund-Nasen-Masken hat das Landshuter Unternehmen Endor AG mit seiner im internationalen Rennsport weltweit tätigen Marke „Fanatec“ die Stadt Landshut unterstützt. „Ich bin überwältigt“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz beim jüngsten Übergabetermin mit Blick auf die Kartons, die sich Reihe für Reihe bis fast zur Decke türmen. Über eine halbe Million Euro beträgt aktuell der Wert der darin verpackten Mund-Nasen-Masken. Mit dieser Spende des börsennotierten Unternehmens konnte die Stadt Landshut – als eine von nur wenigen Städten in ganz Deutschland – alle ihre Haushalte mit je zwei Maske versorgen. Für Oberbürgermeister Alexander Putz „ein Segen in dieser schwierigen Zeit“. Diese Aktion war nur Dank der Verbundenheit des Vorstandsvorsitzenden und Gründers der Endor AG, Thomas Jackermeier, zu seiner Heimatstadt und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und dem Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt möglich.

„Als wirtschaftlich starkes Unternehmen fühlen wir uns verpflichtet, uns noch mehr einzusetzen als es anderen momentan möglich ist. Es ist eine schwierige und noch nie dagewesene Situation, in der gerade jetzt Zusammenhalt gefragter ist denn je“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Endor AG, Thomas Jackermeier, der das Unternehmen 1997 in Landshut gründete. Mit der bekannten Marke „Fanatec“ ist die Endor AG, die unter anderem Lizenzen der Automobilgrößen Porsche, McLaren, Bentley und BMW besitzt, im Bereich Sim-Racing (virtuelle Rennsimulation) weltweiter Marktführer, die High-End Eingabegeräte wie Rennlenkräder, Cockpits und Pedale für Renn- sowie Fahrschulsimulatoren entwickelt und produziert. SimRacing stellt im Motorsport eine anerkannte und wichtige Trainingsmethode dar, da die Fahrphysik realistisch nachgebildet wird. Die innovativen Produkte der Endor AG sind sowohl bei den führenden Spielekonsolenherstellern als auch Global Playern der Automobilindustrie stark gefragt; zu ihren Partnern zählt die Königsklasse wie die Formel 1 und Nascar.

Weiter auf Erfolgskurs:

Endor trotzt der Krise Wie Thomas Jackermeier sagt, habe Endor das Glück, auch einer der wenigen Gewinner dieser Krise zu sein. Das Thema Sim-Racing boomt – große Namen wie Charles Leclerc, Lando Norris, Valentino Rossi, Valtteri Bottas und Co. stehen auf der Tagesordnung. Und die Tendenz, so Jackermeier, sei trotz oder auch wegen der aktuellen Krise steigend. Aktuelles Beispiel ist die Formel 1, die wegen der CoronaPandemie nicht real, aber dafür im Rahmen der „F1 Esports Virtual Grand Prix Series“ virtuelle Rennen austrägt. Auch BMW hat 2019 seine Aktivitäten im SimRacing ausgebaut – Stichwort: „BMW Sim Live“. Vergangenes Jahr erwirtschaftete die Endor AG, die in Landshut über 80 Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Ländern und im Konzern weltweit mehr als 115 Mitarbeiter beschäftigt, einen Umsatz von 39 Millionen Euro. Dem starken Wachstum entsprechend ist das Unternehmen deshalb stets auf der Suche nach engagiertem Personal. Produziert wird hauptsächlich in Asien. Über E-Commerce gehen die Produkte in erster Linie an Endkunden in Europa, USA, Kanada, Australien und Japan.

Ernst der Lage früh erkannt

Die Nähe zu Asien war es auch, die das Landshuter Unternehmen den Ernst der Lage früh erkennen ließ. Alle notwendigen Hygienemaßnahmen wurden umgehend umgesetzt, um das Team am Standort in China zu schützen und allen Beschäftigten einen sicheren Arbeitsplatz zu ermöglichen. Aber auch die Lage hier vor Ort, besonders die Maskenknappheit, besorgte Jackermeier und veranlasste ihn dazu, seine Kontakte zu China zu nutzen, um Oberbürgermeister Alexander Putz bei seinem Vorhaben zu unterstützen, alle Bürger mit Masken zu versorgen. Nach einem gemeinsamen Telefonat mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt, Michael Luger, setzte sich Jackermeier umgehend mit seinen Angestellten in China in Verbindung, und bat sie darum, eine halbe Million Masken in Auftrag zu geben. „Trotz der allgemein bedrückenden Situation war die Freude riesig, als uns Herr Jackermeier in einem gemeinsamen Gespräch seine Hilfe anbot. Eine halbe Million Masken sind kein Pappenstiel, noch dazu in der aktuellen Lage, in der trotz der Umstellung einiger Unternehmen auf Maskenproduktion deutschlandweit nach wie vor Unterversorgung herrscht“, so Luger.

Maskentransport:

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen Was den Transport anbelangt, der sich gelinde gesagt als schwierig erwies, sagte Luger: „Herr Jackermeier und sein Team haben das Unmögliche möglich gemacht.“ Der Grund: Auf viele Unternehmen, die solche Mund-Nasen-Masken produzieren, hat der Chinesische Staat mittlerweile ein Exportverbot erlassen, sodass der reguläre Versand unmöglich war. Dennoch ist es den Endor-Mitarbeitern gelungen, die 500.000 CE-zertifizierten Masken zu besorgen, zu prüfen und nach Deutschland zu versenden. Putz, der bereits im Vorfeld der verordneten Maskenpflicht die Aktion „Landshut näht“ gestartet hat, zeigte sich umso dankbarer über diese „wertvolle Hilfe“. „Die Spende kam zur rechten Zeit. Dank der beachtlichen Anzahl an Masken konnten wir rechtzeitig zur verordneten Maskenpflicht eine erste Starthilfe leisten und unsere Bürger mit einer Mund-Nasen-Maske ausstatten“. Der Wert der Masken, der in Euro eine halbe Million betrage, wie Putz hervorhob, „ist angesichts der knappen Versorgungslage und dem Ziel, die Bürgerinnen und Bürger vor einer möglichen Infektion zu schützen, unbezahlbar und nicht mit Geld aufzuwiegen.“ Ein Teil der insgesamt 500.000 Masken wurde mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, unter anderem die Feuerwehr und das THW, per Briefsendung direkt an die knapp 42.000 Landshuter Haushalte versandt (wir berichteten). Die weiteren Masken werden nach Bedarf Seniorenheimen und medizinischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt, deren Maskenverbrauch drastisch gestiegen ist. Allein im Klinikum ist der Bedarf vergleichsweise vor der Corona-Krise zu jetzt um fast 40 Prozent gestiegen – waren es im Januar noch rund 18.000 Masken stieg die Zahl im März auf 76.000 Stück. Dass Thomas Jackermeier bereits für künftige Masken-Lieferungen seine Unterstützung zugesagt hat, freut Oberbürgermeister Alexander Putz und den Wirtschaftsförderer: „Das vorbildliche Engagement der Endor AG ist herausragend und ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität gegenüber unserer Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Herzlichen Dank dafür.“

 

Foto: Stadt Landshut

Busse im LAVV bitte nur noch mit Mund-Nasen-Maske

 

Die bayerischen Verkehrsverbünde empfehlen das Tragen einer Mund-Nasen-Maske und appellieren an alle Fahrgäste, die bekannten Hygienevorschriften zu beachten.

 

Die in den kommenden Wochen zu erwartende Zunahme der Fahrgastzahlen erfordert zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Zum vorbeugenden Infektionsschutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals empfiehlt auch der Landshuter Verkehrsverbund in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium ab sofort das Tragen einer Mund-Nasen-Maske in allen Bussen.

OB Putz, der Verbandsvorsitzende des LAVV: „Schützen Sie sich und andere und tragen Sie eine Abdeckung für Mund und Nase, gerne auch selbstgenäht oder in Form eines Halstuches, wenn Sie mit dem Bus unterwegs sind. Weiterhin wichtig bleibt die Einhaltung der Hygieneregeln, also vor allem sorgfältiges Händewaschen, Husten und Nießen nur in die Armbeuge und nach Möglichkeit keine Berührung des Gesichts mit den Händen. Da in den kommenden Wochen mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist, sollten Fahrgäste prüfen, ob insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten ggf. auch eine frühere oder spätere Fahrt möglich ist.“

Auch Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer betont: „Die Gesundheit steht an erster Stelle – sowohl für die Fahrgäste als auch für das Personal im Öffentlichen Nahverkehr. Ich appelliere deswegen an alle, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind: Tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zur langsamen Rückkehr zur Normalität.“

Was soll jeder einzelne Fahrgast beachten, um der Corona-Erkrankungswelle bestmöglich zu begegnen?

  • Tragen einer Mund-Nasen-Maske! Denn auch Menschen, die unwissentlich infiziert sind und keine Symptome aufweisen, sind mit Mund-Nasen-Schutz weniger ansteckend. Notfalls reicht auch ein Halstuch oder Schal aus.
  • Abstand halten!
    • Fahren Sie früher oder später als sonst üblich, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben.
    • Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu aus- oder einsteigenden Fahrgästen.
    • Stehen Sie sich nicht Angesicht zu Angesicht gegenüber.
  • Beachtung der Hygieneregeln!
    • Hände waschen, wann immer dies nötig und möglich ist.
    • Husten- und Nießetikette beachten: Bitte in die Ellenbeuge husten bzw. niesen! Das gilt auch, wenn Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
    • Vermeiden Sie das Berühren ihres Gesichtes mit ihren Händen.In Summe tragen alle Maßnahmen dazu bei, dass die Busse auch in diesen Zeiten sicher nutzbar bleiben. Allerdings handelt es sich nur um Empfehlungen, rechtlich bindend sind sie nicht.
    • Foto:  Archiv/Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  23.03.2020

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen nimmt auch in der Region Landshut weiter zu. Deshalb richten sich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bitten Stadt und Landkreis Landshut schon jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, sich unter der E-Mail-Adresse coronahelfer@landshut.de zu melden. Dabei sollten Informationen über die zeitliche Verfügbarkeit sowie unbedingt auch über eventuell vorhandene gesundheitliche Einschränkungen und/oder die Zugehörigkeit zu einer Corona-Risikogruppe angegeben werden.

Besonders gesucht sind dabei Angehörige (m/w/d) folgender Berufsgruppen: Sanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten/Notfallsanitäter, Altenpfleger, Pflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpfleger, ehemalige Wehrdienstleistende im Sanitätsdienst, ehemalige Zivildienstleistende bzw. Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwesternhelferinnen, Medizinisch-Technische Assistenten, Ärzte aller Fachrichtungen (auch im Ruhestand) sowie Medizinstudenten.

Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier betonen, dass mit dieser gemeinsamen Aktion lediglich zusätzliche Personalkapazitäten ausgelotet werden sollen. Momentan bestehe noch kein Bedarf. „In den vergangenen Tagen haben sich aber viele Bürgerinnen und Bürger an uns gewandt, die helfen wollen – und das von ihrer Ausbildung her sicher auch könnten. Dafür sind wir sehr dankbar, denn dadurch könnten auch etwaige Personalengpässe aufgefangen werden“, so Putz und Dreier. Um alle Helferinnen und Helfer möglichst effektiv und ihren Qualifikationen entsprechend einsetzen zu können, sei es sinnvoll, die Freiwilligen schon jetzt zu erfassen. „Sollte es die Situation erfordern, würden wir umgehend mit den Freiwilligen Kontakt aufnehmen.“ Dabei ist es Landrat und OB wichtig zu betonen, dass Freiwillige grundsätzlich im nicht infizierten Bereich eingesetzt würden.

Wer über keine Vorbildung im medizinischen oder pflegerischen Berufsbereich verfügt und trotzdem helfen möchte, kann sich gerne unter Angabe seine Fähigkeiten melden, da es viele Bereiche gibt, in denen Unterstützung benötigt werden könnte.

BFL e.V. unterstützen OB Putz

Wahlempfehlung an die BFL-Wähler

 

Im Gründungsjahr 2004 des Wählervereins „Bürger für Landshut e.V.“ wurde Altoberbürgermeister Hans Rampf auf der Wahlplattform der BFL zum OB gewählt. Auch der amtierende OB Alexander Putz wurde in seinem Wahlkampf 2017 bis in die Stichwahl von den BFL erfolgreich unterstützt.

Für den 1. Wahlgang im OB-Wahlkampf 2020 hatten die Bürger für Landshut e.V. auf der Ergebnis-Grundlage des an alle OB-Kandidaten ausgegebenen Fragebogens die beiden Kandidaten OB Alexander Putz oder Dr. Thomas Haslinger für geeignet bewertet (die Presse berichtete). Eine weitere Empfehlung wurde für die zu erwartende Stichwahl zurückgestellt.

Nachdem nun die Würfel gefallen sind und die Kandidaten für die Stichwahl feststehen, empfehlen die BFL ihrer treuen Wählerschaft, ihre Stimmen für den amtierenden Oberbürgermeister Alexander Putz abzugeben. Nicht zuletzt, weil es gemeinsame kommunalpolitische Schnittmengen gibt und das bürgerliche Lager gestärkt werden sollte.

 

Foto: BfL

Bildtext: Mitgliederversammlung des Landschaftspflegeverbands (LPV) Landshut, am Podium, von links: Stellvertretender LPV-Geschäftsführer Helmut Naneder, LPV-Geschäftsführer Tobias Lermer, 1. Vorsitzender OB Alexander Putz, 2. Vorsitzender Landrat Peter Dreier, Elisabeth Heilmeier (LPV-Verwaltung) und Gebietsbetreuer Adrian Wimmer.

 

 

Oxen-Weide, Feuchtgebiete und Trockenbiotope

Mitgliederversammlung des Landschaftspflegeverbandes – OB Putz übernimmt Vorsitz

 

 Die Vorstandschaft des Landschaftspflegeverbands (LPV) Landshut mit OB Alexander Putz und Landrat Peter Dreier an der Spitze und mit Vertretern der Kommunen, der Forst- und Landwirtschaft und der Naturschutz-Verbände.

 

Der Landschaftspflegeverband (LPV) Landshut hat heuer in zahlreichen Teilen des Landkreises und im Stadtgebiet von Landshut wieder viel geleistet für Erhalt und Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Laichplätze für selten gewordene Fischarten wurden saniert, gefährdete Amphibien wie der Laubfrosch nachgezüchtet, Kleingewässer angelegt und unter dem Motto „Landshut blüht“ 250 Obstbäume gepflanzt und über 14 Hektar Blumenwiesen neu angelegt: Es war eine beeindruckende Bilanz, die LPV-Geschäftsführer Tobias Lermer mit seinem Stellvertreter Helmut Naneder und dem LPV-Team vorlegen konnte.

„Never change a winning team“, kein Wechsel bei einem Gewinner-Team – nach diesem Grundsatz vollzogen sich die Vorstands-Neuwahlen auf der Mitgliederversammlung im Großen Sitzungssaal des Landratsamts. Nur an der Spitze gab es einen Wechsel, aber der war turnusgemäß und bereits bei der LPV-Gründung festgelegt worden: Nach vier erfolgreichen Jahren übergab Landrat Peter Dreier den Vorsitz des gemeinnützigen Vereins satzungsgemäß an seinen bisherigen Stellvertreter, Landshuts OB Alexander Putz, und ist nun 2. Vorsitzender. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Graurinder bereichern den Lebensraum Oxenau

Seit Mai grasen wieder ungarische Graurinder in der Landshuter Oxenau (Stadtteil Schönbrunn), deren Name an die Vieh-Trails erinnert, mit denen über Jahrhunderte Rinder-Herden von Ungarn nach Mitteleuropa getrieben wurden: Heute dient die Ansiedlung von vier Ochsen (vom Neusiedler See) auf einer Weide in der Oxenau der „naturschutzfachlichen Aufwertung“ des Areals und wird wissenschaftlich begleitet – abgesehen davon, dass die Tiere eine Attraktion für Einheimische und Besucher sind, wie LPV-Geschäftsführer Lermer in seinem Rechenschaftsbericht darlegte.

Die Beweidung durch die Ochsen, die sich bestens akklimatisiert haben, hat bereits interessante Strukturen in den Bewuchs des Geländes gebracht, wie Lermer erklärte: Man werde sehen, was für Folgen das für die Artenvielfalt bei den Insekten und ihren Nahrungsgrundlagen hat, also dem Bewuchs mit unterschiedlichen Gräsern und Kräutern.

Ziegen machen Laubfrosch den Lebensraum frei

Mit Erfolg setzt der LPV domestizierte Nutztiere auch im Markt Essenbach ein: für die Renaturierung von Flächen an südexponierten Hängen der Isarhangleite. Dort fressen Ziegen das Areal einer ehemaligen Kiesgrube frei von Weiden und Birken, die als sogenannte Pioniergehölze das Gelände überwuchert haben.

Die Folge der Überwucherung: Der großflächige Schatten, den die Gehölze werfen, nimmt Licht weg, das Zauneidechsen, Laubfrösche und Kreuzkröten brauchen für Fortpflanzung und Entwicklung. Aber auch Vogel- und Reptilien-Arten oder Tagfalter profitieren vom gezielten Einsatz der Ziegenherde, der zu einer großen Artenvielfalt auf dem Areal führt.

Mit ganz anderen, aber nicht weniger arten-bedrohlichen Problemen kämpfen die Süßwasserfische der selten gewordenen Arten Nase und Barbe in der Vils. Die Bodenerosion schwemmt Sedimente in den Fluss: Lücken und Zwischenräume im Kiesbett des Flusses – der Kinderstube der Fische – verschlammen regelrecht: Wenn kein sauerstoffreiches Wasser mehr hindurchströmt, kann aus dem Laich kein neues Leben hervorgehen.

Mehrere Laich-Plätze an der Vils saniert

Mit Fachwissen, Sorgfalt und mit Spezial-Baggern ist der LPV daran gegangen, an verschiedenen Stellen in Kleiner und Großer Vils Laichplätze zu sanieren. Dabei hat er eng kooperiert mit den Vertretern mehrerer Institutionen – mit dem Landratsamt Landshut, dem Wasserwirtschaftsamt, der Fischerei-Fachberatung des Bezirks und dem Kreisfischerei-Verein Vilsbiburg, der ein Nachzucht-Programm für Nasen ins Leben gerufen hat.

Im Landkreis-Norden, bei Schirmbach (Stadt Rottenburg), hat der LPV Lebensräume für die weltweit gefährdete Gruppe von Land-Wirbeltieren geschaffen, die die Zoologen Amphibien nennen. Damit Frösche, Unken, Kröten und andere Lurche die Weiher wieder als Laichgewässer nutzen können, sind die steilen Ufer zu Flachwasser-Zonen umgestaltet worden.

Vorstand: Kommunen, Landwirte, Naturschützer

LPV-Geschäftsführer Lermer und im Anschluss daran Adrian Wimmer, Gebietsbetreuer für das Mettenbach-Grießenbacher Moos, wo sich 170 Hektar Fläche im Eigentum des Landkreises Landshut befinden, legten eine Reihe weiterer Naturschutz-Maßnahmen unter LPV-Regie dar. Im Isarmoos kämpfen die Naturschützer im Schulterschluss mit Landwirten im Rahmen von Vertragsnaturschutz-Programmen um den Erhalt der Populationen von Wiesenbrütern – vor allem von Großen Brachvögeln und Kiebitzen.

Um das alles auch im nächsten Jahr bewerkstelligen zu können, hat der LPV einen Jahres-Etat in Höhe von rund 760000 Euro beschlossen. Dem LPV-Vorstand gehören an: 1. Vorsitzender OB Alexander Putz, 2. Vorsitzender Landrat Peter Dreier; Vertreter der Kommunen: Rottenburgs Bürgermeister Alfred Holzner; Vertreter der Land- und Forstwirtschaft: Renate Hanglberger, Robert Huf, Alois Schweiger; Vertreter der Naturschutzverbände: Albert Maier, Dr. Johann Obermeier, Hubert Rauscher. Kassenprüfer sind die Bürgermeister Peter Forstner (Neufahrn) und Josef Klaus (Niederaichbach).

 

Bildquelle: Landratsamt