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OB ALexander Putz

„Das Miteinander ist entscheidend“

Landrat Peter Dreier übernimmt Schirmherrschaft des Landshuter Firmenlaufs

 

Rund 700 Anmeldungen sind bei Veranstalter Kevin Ragner für den Landshuter Firmenlauf bereits eingegangen – nun hat er sich einen weiteren prominenten Unterstützer ins Boot geholt: Landrat Peter Dreier wird gemeinsam mit Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz die Schirmherrschaft des Laufs am 1. Juni übernehmen.

 

„Eine derartige Veranstaltung trifft absolut den Zeitgeist – Gesundheit und Bewegung nehmen wieder einen größeren Stellenwert ein. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich den Landshuter Firmenlauf als Schirmherr unterstützen darf“, erklärt Landrat Dreier, selbst regelmäßiger Hobbyläufer. Dreier lobt dabei auch das Konzept, das hinter dem Firmenlauf steht: „Hier wird das Miteinander groß geschrieben und man lernt die Kollegen auch abseits des Arbeitsalltages besser kennen. Wir werden auch seitens des Landratsamtes wieder eine Läufergruppe stellen.“

 

Veranstalter Kevin Ragner „Mir war es wichtig, dass die Läufergruppen zusammenbleiben können – deshalb wird auch nur eine einheitliche Distanz von sechs Kilometern angeboten. Wer dennoch auf Zeit laufen will, kann sich in der Startergruppe am Anfang einreihen. Mich freut auch besonders, dass wir Startschuss und Zieleinlauf wie auch große Teile des Rahmenprogramms im ebm-papst-Stadion veranstalten können. Viele Teilnehmer des vergangenen Jahres haben mir bestätigt, dass dies entscheidend auch zur besonderen Atmosphäre der Veranstaltung beigetragen hat.“

 

Anmeldeschluss für den Landshuter Firmenlauf ist am 5. Mai 2017. Mehr Informationen unter www.landshuter-firmenlauf.de, dort ist auch die Anmeldung freigeschaltet.

 

Bildtext: Unterstützt den Landshuter Firmenlauf als Schirmherr: Landrat Peter Dreier mit Veranstalter Kevin Ragner

OB Putz: „Berufsschulen leisten wertvolle Arbeit”

Rathauschef zu Besuch in der Berufsschule II

Über dieses Treffen hat sich Schulleiterin Elisabeth Wittmann besonders gefreut: Oberbürgermeister Alexander Putz stattete der Staatlichen Berufsschule II vergangene Woche einen Besuch ab und zeigte im persönlichen Gespräch und bei einem gemeinsamen Rundgang ein stets offenes Ohr rund um die Belange der Schulfamilie. Im Fokus stand neben der Bildungs- und Erziehungsarbeit auch der Fachkräftenachwuchs.

Angefangen bei der Schulorganisation bis hin zur Schülerstruktur – Oberbürgermeister Alexander Putz, der sich im turnusmäßigen Wechsel mit Landrat Peter Dreier den Vorsitz des „Zweckverbandes berufliche Schulen” teilt, verschaffte sich einen umfassenden Einblick in das „Berufsschulleben II”. Gegenwärtig werden dort über 2.000 Schüler unterrichtet. Wie die Schulleitung informierte, seien viele der Schüler im Landkreis beheimatet, der Großteil absolviere eine Ausbildung in der Stadt Landshut. „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen, die vor allem mit Blick in die Zukunft dringend benötigt werden”, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz. In diesem Zusammenhang würdigte er sowohl die Landshuter Firmen für ihre vorbildliche Ausbildungsbereitschaft als auch die beruflichen Schulen und deren Lehrerkollegium für ihren täglichen wertvollen Einsatz im Rahmen der dualen Ausbildung. An der Berufsschule II bereichern neben dem regulären Unterricht auch zahlreiche Projekte und pädagogische Veranstaltungen das Schulleben und tragen zur Persönlichkeitsbildung bei. Beim anschließenden Rundgang des in Millionenhöhe generalsanierten Schulgebäudes überzeugte sich Putz persönlich von den optimalen Lern- und Arbeitsbedingungen, die laut Elisabeth Wittmann einen modernen, praxisbezogenen Unterricht gewährleisten. Optimierungsbedarf werde einzig beim Parkplatzangebot gesehen.

Die Schulleitung bezeichnete den Oberbürgermeister als eine „sehr kompetente, äußerst empathische und authentische Persönlichkeit” und bedankte sich bei ihm für das konstruktive und vertrauensvolle Gespräch. Die bisherige gemeinsame Zusammenarbeit, waren sich alle einig, wolle man weiterhin pflegen und stärken.

Bildunterschrift:

Oberbürgermeister Alexander Putz und die Schulleitungsriege freuen sich auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit: (von links)

Mitarbeiter der Schulleitung Johannes Schneider, Schulleiterstellvertreterin Tanja Zeis, Systembetreuer Stefan Pflügler, Oberbürgermeister Alexander Putz, Mitarbeiter der Schulleitung Christian Loher, Schulleiterin Elisabeth Wittmann vor der Staatlichen Berufsschule II.

 

Bild: Stadt Landshut

 

 

 

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Haushaltsrede Oberbürgermeister Alexander Putz zum Haushaltsplenum am 24.02.2017

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,

sehr geehrte Damen und Herren auf der Zuschauergalerie,

sehr geehrte Vertreter der Medien,

das Haushaltsplenum ist die wichtigste Sitzung im Stadtratsjahr. Dieses Jahr findet diese zu einem unüblichen Zeitpunkt statt. Das hat, wie Sie alle wissen, mit dem Zeitpunkt der Wahl des neuen Oberbürgermeisters zu tun.

Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, dass ich dem Wunsch meines Amtsvorgängers Hans Rampf entsprochen habe, der mich kurz nach der Stichwahl, am 23.10.2016 bat, die Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2017 zu übernehmen und an den Anfang meiner Amtszeit zu stellen. Es gab den einen oder anderen Versuch, mir davon abzuraten. Die Argumente lauteten sinngemäß: „Die Zeit reiche nicht aus, sich in so wenigen Tagen in das umfangreiche Werk eines städtischen Haushalts einzuarbeiten, bzw. die übernommenen Probleme hinsichtlich Einkommenssituation der Stadt und der gewünschten Größenordnung der Investitionen, wären so groß, dass sie nicht in so kurzer Zeit gelöst werden könnten.”

Dennoch habe ich keinen Moment gezögert, diese Aufgabe zu übernehmen. Wenn man sich für das Amt eines Oberbürgermeisters bewirbt, muss man vom ersten Tag an bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Zur Vorbereitung des Haushaltsentwurfs habe ich mich dazu noch vor Amtsantritt im letzten Jahr mit Herrn Aigner und Frau Boll zu mehreren mehrstündigen Gesprächen getroffen und wir haben diese von Anfang Januar an regelmäßig fortgesetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

der vor Ihnen liegende Haushaltsentwurf ist kein Werk der reinen Freude. Er löst nicht alle Probleme, und kann keine endgültige Antwort auf die Herausforderungen beinhalten, vor der die Stadt Landshut in den kommenden Jahren steht. Diese sind Ihnen allen bekannt. Wir haben nach wie vor gleichzeitig einen hohen Schuldenstand, mit entsprechender Belastung durch Zinsen und Tilgungen, und einen enormen Investitionsbedarf. Zum Einen ist unsere Infrastruktur in die Jahre gekommen – die Stadt muss erhebliche Mittel für Sanierung und Instandsetzung von Schulen, der Verkehrsinfrastruktur, Sport- und Kulturstätten und anderer öffentlicher Einrichtungen aufwenden – zum Anderen erfordert das starke Wachstum der Einwohnerzahl der Stadt einen entsprechenden Ausbau und eine Erweiterung der gesamten Infrastruktur. Darüber hinaus gibt es Anforderungen, die sich aus dem gesellschaftlichen Wandel ergeben. Exemplarisch sei hier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mit entsprechend notwendigem Ausbau von Kinderbetreuungs-einrichtungen und Ganztagsschulangeboten, aber auch die Digitalisierung genannt. Eine große Herausforderung stellt für uns auch in vielfältiger Hinsicht das Thema „Integration von Flüchtlingen und Asylwerbern” dar. Dazu kommt das drängende Problem des stetig wachsenden Bedarfs an Wohnraum, angeheizt durch das starke Bevölkerungswachstum.

Angesichts dieses großen Handlungsbedarfs und der gegebenen Einnahmesituation, gelingt es uns nur mit Müh und Not für 2017 einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Dazu bedarf es allerdings bereits einer Entnahme aus den Rücklagen in Größenordnung von 1,56 Mio. €. In den Folgejahren reicht – aus heutiger Sicht – die Finanzkraft leider bei weitem nicht aus, die dringend notwendigen Projekte aus eigener Kraft zu finanzieren. Daher enthält unser heute präsentierter Haushaltsentwurf in der Vorausschau auf die Folgejahre eine zusätzliche Nettoneuverschuldung von ca. 31 Mio. € in der mittelfristigen Finanzplanung der Jahre 2018-2020. Ich sage es hier ganz deutlich. Das ist für mich unbefriedigend, lässt sich aber aus heutiger Sicht der Dinge nicht anders darstellen. Dabei gibt es Stimmen in diesem Stadtrat, wir werden es sicher auch heute wieder hören, die sich noch für einen deutlich höheren Ansatz der Neuverschuldung in den nächsten Jahren aussprechen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das ist für mich unverantwortlich. Im Gegenteil! Ziel unserer Arbeit in den kommenden Monaten sollte sein, dass wir gemeinsam nach Lösungen suchen, die es uns ermöglichen, diese heute geplante Neuverschuldung bereits mit dem Haushalt 2018 deutlich zu reduzieren. Ich lade Sie alle ein, mit mir gemeinsam Mittel und Wege zu suchen, wie wir nicht noch tiefer in die Schuldenfalle hineingeraten, sondern langfristig sogar wieder herauskommen können.

Warum halte ich das für notwendig? Darauf komme ich in wenigen Minuten zurück.

Betrachten wir nun den vorliegenden Haushalt für das Jahr 2017:

Ich werde Ihnen keine Diagramme und Tabellen präsentieren, das macht im Anschluss unser Kämmerer Herr Aigner, der Ihnen die wesentlichen Zahlen im Detail vorstellen wird, sondern lediglich einige, mir besonders wichtige, Eckdaten nennen.

Der Gesamthaushalt 2017 hat ein Rekordvolumen von ca. 292 Mio. €, bestehend aus dem Verwaltungshaushalt in Höhe von ca. 236 Mio. € und dem Vermögenshaushalt in Höhe von ca. 56 Mio. €. Das betrifft sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben.

Der Verwaltungshaushalt hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr 2016 um ca. 10%, von ca. 215 Mio. € auf 236 Mio. € erhöht. Er erzielt dabei einen rechnerischen Überschuss von ca. 24,5 Mio. €, der als Zuführung in den Vermögenshaushalt eingebracht werden kann. Das ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass wir auch einen ausgeglichenen Vermögenshaushalt vorlegen können, also in der Lage sind, ausreichende Investitionen zu tätigen.

Interessant ist nun folgende Zahl: Die Summe von Zinsen und Tilgungen beträgt 2017 ca. 13,6 Mio. € und wird sich auch in den Folgejahren zwischen 13-14 Mio. € bewegen. Sie erinnern sich? Vorher nannte ich die aus heutiger Sicht leider erforderliche Neuverschuldung für die nächsten Jahre 2018-2020. Diese liegt bei ca. 31 Mio. €. Die Summe der Zins- und Tilgungszahlungen der Jahre 2017-2020 beträgt hingegen nahezu 54 Mio. €!

Das bedeutet: Hätten wir heute nicht die Schulden von gestern abzustottern, wären wir problemlos in der Lage, sämtliche vor uns stehenden Herausforderungen finanziell zu bewältigen.

Und das, obwohl unsere Stadt, eine, gegenüber dem Durchschnitt aller kreisfreien Städte in Bayern, deutlich geringere Finanzkraft aufweist. Herr Aigner wird darauf in seiner Rede eingehen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das zeigt uns doch eines ganz deutlich. Unsere Handlungsfähigkeit ist heute erheblich eingeschränkt, weil in ferner Vergangenheit ein Schuldenberg aufgehäuft wurde, der schwer auf unseren Schultern lastet. Wollen wir wirklich genauso weitermachen? Wollen wir der nächsten Generation noch mehr Schulden aufbürden und ihren eigenen Handlungsspielraum entsprechend einschränken? Das sind übrigens unter anderem die gleichen Kinder, die von ihren Eltern heute mitgenommen wurden, um vor dem Rathaus für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens in der Wolfgangsschule zu demonstrieren. Bei allem Verständnis für das Engagement der Eltern: Wenn diese wirklich Lobbyarbeit für ihre Kinder machen wollen, dann sollten sie sich mit mindestens der gleichen Vehemenz gegen das Auftürmen neuer Schuldenberge aussprechen, mit der sie sich für den Erhalt eines Lehrschwimmbeckens einsetzen. Im Gegenteil! Ersteres sollte ihnen eigentlich noch weit wichtiger sein.

Dabei sind die Zinsen heute auf historisch niedrigem Niveau. Wir bezahlen 2017 in Anbetracht der Höhe unserer Schulden „nur” ca. 3,6 Mio. € an Zinsen. Unser Schuldenstand beträgt derzeit ca. 180 Mio. € (ohne Anteil der Stadtwerke). Das heißt, sollte das Zinsniveau irgendwann in den nächsten Jahren nach oben gehen und wir tatsächlich mehr als 30 Mio. € – oder noch mehr – neue Schulden aufnehmen, wird uns jedes Prozent Zinserhöhung im Mittel um mindestens 2 Mio. € im Jahr zusätzlich belasten. Daher warne ich noch einmal eindringlich davor, noch mehr kostenintensive Wunschprojekte in den Haushalt einzustellen.

Wir wissen heute übrigens noch nicht, wie sich die Regierung von Niederbayern zu unserer aktuellen mittelfristigen Finanzplanung stellen wird und ob sie die hohe Neuverschuldung der nächsten Jahre akzeptieren wird. Auch daher rate ich, dass wir diese nicht noch zusätzlich erhöhen.

Wie könnte ein Weg aussehen, der uns langfristig aus der Schuldenfalle herausführt und uns gleichzeitig dennoch ermöglicht, ausreichend in die Stadtentwicklung zu investieren? Wir müssen unsere Finanzkraft verbessern. Das kann uns nur gelingen, indem die Wertschöpfung innerhalb der Stadtgrenze angehoben wird. Dazu benötigen wir neue Unternehmensansiedlungen und natürlich auch die dafür notwendigen Gewerbeflächen. Wir werden in den nächsten Jahren neue Akzente in den Bereichen strategischer Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Wirtschaftsförderung setzen, um Landshut als Wirtschafts-, Tourismus- und Messestandort zu verbessern. Unsere Hochschule, das Gründerzentrum Linkwork, aber vor allem auch das neu geplante digitale Gründerzentrum Link sind dabei wichtige Schritte in die richtige Richtung. Letzteres ist ein Musterbeispiel der Kooperation zwischen der Hochschule, der Wirtschaft, dem Landkreis und der Stadt. Darauf müssen wir auch in anderen Bereichen aufbauen.

Lassen Sie mich nun auf einige Einzelheiten des Investitionsprogramms eingehen. Der Schwerpunkt der Investitionen in diesem Jahr und in den nachfolgenden Jahren liegt im Bereich der Bildungsinfrastruktur. Nicht nur der Stadtrat, sondern auch der Großteil der Landshuter Bürgerinnen und Bürger ist sich einig, dass diese Investitionen oberste Priorität haben müssen. Das hat übrigens auch eine Umfrage der Landshuter Zeitung gezeigt, die im Juli 2016 veröffentlicht wurde. Die Summe der Investitionen in Schulen, Kindergärten und Kindertagesbetreuungsstätten beträgt im Jahr 2017 ca. 16,4 Mio. €. 2018 steigt sie auf 29,8 Mio. €, 2019 auf 34,7 Mio. € und 2020 auf 39,6 Mio. €. Das ergibt die enorme Summe von 120,5 Mio. €.

65,5 Mio. € davon beträgt der von der Stadt zu schulternde Teil. Der größte Anteil wird in den Neubau von zwei zusätzlichen Grundschulen und der neuen Realschule investiert, die in Summe, inkl. der Fördermittel des Freistaates, ca. 76 Mio. € kosten werden. Diese Schulneubauten sind auf Basis unseres aktuellen Schulentwicklungs-plans zwingend erforderlich und können auch nicht weiter nach hinten verschoben werden. Wir erwarten bspw. in den nächsten Jahren ca. 400-500 zusätzliche Grundschüler und bereits heute werden etliche Schüler in Containern unterrichtet. In der Grundschule St. Wolfgang werden in diesem Sommer neue Container aufgestellt, um die Platznot provisorisch zu bewältigen.

Es gibt noch ein weiteres gewichtiges Argument, warum wir mit dem Ausbau unserer Schulkapazitäten nicht länger warten dürfen. Wir alle wissen, dass wir in Landshut zusätzlichen Wohnraum benötigen. Dazu müssen wir einerseits das Nachverdichtungspotenzial nutzen, andererseits aber auch zusätzliche Baulandflächen entwickeln. Entsprechende Flächen gibt es in Bahnhofsnähe sowie im Westen und Osten der Stadt. Ich bin zuversichtlich, dass es uns, auch ohne der Gründung einer städtischen Wohnbaugesellschaft, in den nächsten Jahren gelingen wird, hier zusätzlichen Wohnraum in erheblichem Umfang zu schaffen. Ein nennenswerter Anteil daran sollte aus Sozialwohnungen bestehen. Im Moment haben wir allerdings das Problem, dass für eine zu rasche Ausweisung von Bauland in den betroffenen Stadtteilen keine ausreichenden Schul- und Kindergartenkapazitäten vorhanden sind. Ebenso müssen wir bedenken, dass die Schaffung zusätzlichen Wohnraums auch eines entsprechenden Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur bedarf. Hier zeigt sich der erforderliche Dreiklang in der künftigen Stadtentwicklung. Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum muss zeitlich mit dem Bau neuer Schulen und Kindergärten und dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur abgestimmt werden und parallel laufen.

Lassen Sie mich ein paar Sätze zum notwendigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verlieren. In Sanierung und Ausbau kommunaler Straßen und Radwegverbindungen werden im Jahr 2017 ca. 6,4 Mio. € investiert. Als bedeutendste Maßnahme daraus, sei an der Stelle der Neubau der Grundwasserwanne unter der 09-Unterführung und der daran anschließende Ausbau der Siemensstraße erwähnt. Zur Lösung der erheblichen Verkehrsprobleme in der gesamten Region sind jedoch Umfahrungen im Osten und Westen der Stadt erforderlich. Wir müssen uns daher im Osten weiterhin mit voller Kraft für den dringenden Weiterbau der B15neu von Essenbach bis Geisenhausen einsetzen, dabei muss es unser Ziel sein, dass der Brückenschlag über die Isar, zur LA14 so schnell wie möglich realisiert wird. Das würde bereits eine nennenswerte Entlastung der Konrad Adenauer Straße bedeuten. Die Umfahrung Landshut sollte aber bis Geisenhausen und inklusive der Querverbindung zur B15alt so schnell wie möglich umgesetzt werden. Diese Ost-Süd-Umfahrung in Hoheit des Bundes kostet uns als Stadt keinen Euro – umso unverständlicher ist es, dass es nach wie vor politische Kräfte und Verbände gibt, die sich vehement gegen den Weiterbau aussprechen und sogar Klageverfahren ankündigen, die diesen so lange wie möglich verzögern sollen.

Wie Sie wissen, spreche ich mich aber auch für eine Westtangente aus, die nicht nur auf städtischem Gebiet liegen, sondern auf dem Gebiet des Landkreises bis zur B15alt verlängert werden sollte. Dem Haushaltsentwurf können Sie entnehmen, dass dafür bis dato keine Mittel eingeplant sind. Ich bin der Meinung, dass wir dies erst dann tun sollten, wenn ein positives Votum der Landshuter Bürger für den Bau einer Westtangente auf städtischem Gebiet vorliegt. Sollte dies, in Form eines Bürgerentscheids, bis zur Verabschiedung des nächsten Haushalts vorliegen, werde ich mich dafür einsetzen, 2018 entsprechende Planungsmittel in den Haushalt zu stellen, damit wir eruieren können, welche Kosten überhaupt von Stadt und Landkreis zu tragen wären. Mein Ziel dabei ist es zu erreichen, dass der Freistaat Bayern, aufgrund der eindeutig überregionalen Bedeutung dieser Straßenverbindung, den Großteil der Kosten übernimmt. Eine Verbindung zwischen der A92 (Landshut West) und der B15 (etwa bei Hachelstuhl) sollte mindestens den Status einer Staatsstraße erhalten.

Ich möchte nun zu einigen weiteren, wichtigen Baumaßnahmen der nächsten Jahre kommen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass unser Eisstadion saniert werden muss. Das wird den Stadthaushalt, nach derzeitiger Schätzung, mit ca. 15-16 Mio. € belasten. Ich habe mich vom Amtsantritt an bemüht, eruieren zu lassen, ob hier nicht weitere Einsparungen möglich wären. Leider sind der Zustand des Daches und der Betriebstechnik und die Fluchtwegsituation im Zuschauerraum so unbefriedigend, dass wir das Geld wohl investieren müssen, wenn wir das Stadion nicht komplett schließen wollen. Dies erscheint mir Anbetracht der Tradition des Eishockeysports in unserer Stadt und der Bedeutung der Anlage für den Jugend- und Breitensport nicht vertretbar. Darüber hinaus sollte man bedenken, dass sich derzeit eine tragfähig erscheinende neue Gesellschafterstruktur gebildet hat, die ein Garant für einen Weiterbetrieb der zwischenzeitlich finanziell schwer angeschlagenen LES-GmbH sein sollte.

Der aktuell vorliegende Haushaltsentwurf würdigt aber auch die Bedürfnisse der anderen Landshuter Sportvereine in hohem Maße. Die Förderung des Breitensports ist eine wichtige Aufgabe und wir investieren 2017 und in den kommenden Jahren erhebliche Mittel in den Ausbau und die Sanierung weiterer Sportstätten.

Landshut braucht, als Oberzentrum und Kulturstadt, meines Erachtens auch ein angemessenes Stadttheater. Dieses darf und kann nicht dauerhaft im Zelt auf dem Messegelände betrieben werden. Wir haben daher in den laufenden Haushalt ausreichende Planungsmittel eingestellt, die es uns ermöglichen sollten, im Laufe dieses Jahres die Vorplanungen soweit voran zu treiben, dass wir vor Verabschiedung des nächsten Haushalts Klarheit über Kostenumfang und Zeitplan der Theatersanierung im Bernlochner-Komplex haben werden. In der mittelfristigen Finanzplanung sind ausreichende Mittel zur zügigen Fortsetzung des Projektes in den nächsten Jahren enthalten.

Die Planung und der Baubeginn des zweiten Bauabschnitts des Landshut-Museums sind durch eine großzügige Spendenzusage des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut gesichert. Die mittelfristige Finanzplanung enthält derzeit keine Eigenmittel der Stadt, da wir erst auf der Grundlage der weiteren Planungen ermitteln können, in welcher Größenordnung der städtische Anteil liegt. Sollte sich das Förderszenario ähnlich günstig gestalten, wie beim Bauabschnitt 1, könnte unser Anteil, aufgrund der großen Eigenleistung des Freundeskreises, sehr gering ausfallen.

Nennenswerte Investitionen werden in den nächsten Jahren auch in die Errichtung der beiden neuen Feuerwachen in der Wolfgangsiedlung und am Hofberg fließen. Mit dem Bau der Feuerwache in der Wolfgangsiedlung sollte nach der aktuellen Planung noch Ende dieses Jahres begonnen werden, mit dem Bau der Feuerwache am Hofberg ein Jahr später.

Abschließend möchte ich nur noch ein einzelnes Projekt erwähnen. Wir werden in den Jahren 2017-2020 ca. 11 Mio. € in den Neubau der in städtischen Besitz befindlichen Wohnanlage an der Breslauer Straße (Isarweg) investieren. Dabei sollen ca. 50 zusätzliche Sozialwohnungen entstehen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Umsetzung des vor uns liegenden Investitionsprogramms wird uns in den kommenden Jahren nicht nur in finanzieller Hinsicht vor große Probleme stellen. Wir müssen darüber hinaus in den nächsten Monaten ein Konzept erarbeiten, das die Frage der operativen Umsetzung von Baumaßnahmen in dem geplanten Umfang klärt. Die Investitionssummen erreichen Größenordnungen, deren operative Umsetzung mit der derzeitigen Kapazität unseres Baureferats nicht abgedeckt werden kann. Wir haben daher in der aktuellen Personalplanung drei zusätzliche Stellen vorgesehen, das wird aber nicht den gesamten Zusatzbedarf abdecken. Auch hierzu lade ich Sie ein, gemeinsam mit mir Lösungen zu erarbeiten, die gewährleisten, dass wir die vor uns stehenden Aufgaben so bewältigen können, dass unsere großen Baumaßnahmen in ausreichender Qualität geplant und umgesetzt werden können. Dabei darf es nicht zu unerfreulichen Kostenmehrungen kommen. Dazu kommt, dass auch das Klinikum in den nächsten Jahren umfangreiche Baumaßnahmen plant. Alleine der Neubau der Bettenhäuser soll insgesamt ca. 135 Mio. € kosten. Wir müssen als Gesellschafter auch hier größtes Interesse an einem reibungslosen Ablauf haben und Augenmerk darauf legen, dass die Baumaßnahmen im abgesteckten finanziellen Rahmen bleiben. Eine notwendige Erhöhung der Eigenanteile würde unter Umständen am Ende des Tages den städtischen Haushalt belasten. Insofern werden wir hier auch Kapazitäten für entsprechendes Projekt-Controlling benötigen.

Ich bin nun mit meinen Anmerkungen zum Inhalt des vorliegenden Haushaltsentwurfs am Ende. An der Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Finanzreferats bedanken, die an diesem umfangreichen Werk mitgearbeitet haben, in erster Linie natürlich persönlich bei Ihnen Herr Aigner und bei Ihnen Frau Boll. Vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit. Sie haben mir den Einstieg in meine neue Aufgabe wirklich sehr erleichtert. Mein Dank gilt aber auch Herrn Doll und den Mitarbeitern des Baureferats, die durch den Umfang der Bauinvestitionen ja einen ganz wesentlichen Teil zu dem vorliegenden Haushalt beitragen.

Mein Dank gilt aber auch unseren Stadtwerken und vor allem Ihnen, Herr Bardelle. Der Wirtschaftsplan der Stadtwerke ist ja Bestandteil des vorliegenden Haushaltsplans. Er zeigt, dass unsere Stadtwerke, trotz enormer Investitionen in das Biomasseheizkraftwerk und die Fernwärmeversorgung, weiter Kurs halten. Sie erwirtschaften einen Überschuss und können gleichzeitig die Preise für Strom und Gas im Vergleich zu Mitbewerbern in einer vernünftigen Größenordnung stabilisieren. Ich begrüße es auch, dass im Wirtschaftsplan der Stadtwerke Planungsmittel für die vorbereitenden Untersuchungen zum Bau eines neuen Hallenbads enthalten sind. Wir werden uns im Laufe des Jahres intensiv mit dem Thema beschäftigen und über die notwendigen Kapazitäten, Kostenrahmen und Zeitplan unterhalten.

Aber ich möchte mich auch insgesamt bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung ganz herzlich bedanken. Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat mir in den nun vergangenen ersten acht Wochen im Amt des Oberbürgermeisters große Freude bereitet. Ich freue mich wirklich sehr auf unsere weitere Zusammenarbeit.

Auch Sie, meine Damen und Herren des Stadtrats, bitte ich um weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit in den kommenden Monaten und Jahren. Wir sind den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt verpflichtet und sollten gemeinsam, über Parteigrenzen hinweg, dafür sorgen, dass sich Landshut in den nächsten Jahren bestmöglich weiter entwickelt.

Natürlich bitte ich Sie heute dem Haushalt der Stadt Landshut für das Jahr 2017 zuzustimmen.

 

Foto. h.j.lodermeier

UM EINE PROMINENTE „TROPHÄE” REICHER ist seit Donnerstag die Narrhalla Landshut.

Zu deren reich bestückten Krawatten-Sammlung zählt ab sofort ein exklusives Exemplar: Nämlich die – für den Narrenverein allererste – Krawattenpracht des neuen Oberbürgermeisters Alexander Putz. Den gekonnt präzisen Schnitt am „OB-Krawattl” wagte Prinzessin Jasmin I, die im echten Leben als Hebamme für gewöhnlich Nabelschnüre durchtrennt. Nach einem kurzen Plausch zwischen Putz und Prinzessin folgte ein noch kürzerer Prozess. Widerwillen seitens des Rathauschefs gab es ob der erprobten und charmanten Schneide-Einlage der Prinzessin aber keinen: Der OB nahm’s gelassen und mit einer großen Portion Humor. Und dem prominenten Schlips ist in der Krawatten-Ahnengalerie bereits ein Ehrenplatz gewiss. Noch fünf Tage und über 20 Auftritte der Narrhalla bleiben den Fasching-Fans, bis die närrische Hochphase mit dem Kehraus am Faschingsdienstag ab 19 Uhr im City Center Landshut zum Schluss kommt. Beim Faschingszug am kommenden Sonntag, bei dem bekanntlich auch der Oberbürgermeister auf einem der vielen Faschingswägen präsent sein wird, ist die Narrhalla ebenfalls mit von der Partie: Um 15 Uhr tritt die gesamte Truppe zudem vor dem Rathaus auf.

Foto:

Stadt Landshut (Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei)

 

 

OB ALEXANDER PUTZ IST VALENTINSSCHATZ 2017:

Zu ihrem Valentinsschatz in diesem Jahr hat die Gartenbaugruppe Landshut (Vertretung der Blumenfachgeschäfte und Gärtnereien) Oberbürgermeister Alexander Putz auserkoren. Zum bevorstehenden Valentinstag überraschte ihn stellvertretend für die Gartenbaugruppe die Vorsitzende Gertraud Rössl am Freitag in seinem Dienstzimmer mit einem vorzeitigen Geschenk im Gepäck: einem farbenfrohen Blumenstrauß. „Was für eine Ehre. Ich freue mich sehr darüber”, bedankte sich Putz. Trotz seiner großen Freude über das blumige Präsent beschlich den Oberbürgermeister dann doch die leise Vermutung, dass diese Aktion möglicherweise als „kleine Erinnerungsstütze für die Herrenwelt” gedacht sei, wie er scherzhaft anmerkte. Rössl lachte: Als Wink mit dem Zaunpfahl sei dies freilich nicht zu verstehen, wenngleich die Damen sicherlich nichts gegen einen Blumenstrauß ihres Herzblatts hätten. Es sei ein jahrzehntelanger Brauch der Gartenbaugruppe, an diesem Tag Blumen zu verschenken: „Nach dem Motto „Mit Blumen – Freude schenken” möchten wir diesen Tag zum Anlass nehmen, um mit farbenfrohen Blumensträußen den grauen Alltag etwas zu durchbrechen”, so Rössl.

Foto:

Stadt Landshut (Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)

 

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Männergesundheit von Kopf bis Fuß

Großer Aktionstag am 11. Februar im Klinikum Landshut

Wenn es um die Vorsorge geht, sind Männer oft ein wenig nachlässig. Dabei ist eine regelmäßige Vorsorge entscheidend, bestimmte Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Am Samstag, 11. Februar, findet deswegen ab 9.30 Uhr im Klinikum Landshut ein großer Männergesundheitstag statt. Sechs Experten-Vorträge und unzählige Aktions- und Informationsstände stehen auf dem Programm – inklusive einem Golf-Simulator und einen Gewinnspiel zum Porsche 911, den man für ein Wochenende testen kann.

Warum ein Bierbauch so gefährlich ist, erläutert beim Männergesundheitstag am 11. Februar Chefarzt Prof. Dr. Dr. Mathias Dollinger.

„Beim Männergesundheitstag widmen wir uns ganzheitlich der Vorsorge, Diagnostik und Therapie – jeweils speziell auf die Männergesundheit zugeschnitten“, erklärt Dr. Markus Straub, Chefarzt der Urologie am Klinikum Landshut. Von 9.30 bis 13 Uhr informieren Spezialisten im Klinikum über die Männergesundheit von Kopf bis Fuß. Das Klinikum Landshut und die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Landshut e.V. laden dazu herzlich ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Insgesamt sechs Vorträge stehen auf dem Programm, jeweils im Anschluss haben die Besucher die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. Nach der Begrüßung durch Dr. Straub und Oberbürgermeister Alexander Putz macht Prof. Dr. Josef G. Heckmann, Chefarzt der Neurologie am Klinikum, den Anfang mit „Sarkopenie: So stoppen Sie den altersbedingten Muskelabbau“. Schon ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Muskelmasse stetig ab – dies geht vor allem im Alter mit Stürzen und eingeschränkter Mobilität einher. Der Referent erläutert in seinem Vortrag, mit welchen sportlichen Bewegungsformen man dem altersbedingten Muskelabbau den Kampf ansagen kann.

Der Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung des Mannes, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken steigt mit dem Alter. „Deshalb sollten alle Männer ab dem 45. Lebensjahr regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen durchführen“ erklärt Dr. Straub. In seinem Vortrag „Wenn es nicht mehr läuft – Erkrankungen der Prostata“ stellt er die Therapiemöglichkeiten am Klinikum Landshut vor und geht auch auf die gutartigen Veränderungen der Prostata ein. An einem Informationsstand präsentiert sich außerdem die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Landshut.

Wenn die Luft zum Atmen fehlt: Mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD beschäftigt sich im Anschluss Dr. Reinhard Zimmermann, Leiter des Lungenzentrums am Klinikum. Er spricht vor allem die Diagnose und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten an. Am Stand des Klinikums wird außerdem ein Lungenfunktionstest demonstriert: Dort können Interessierte herausfinden, wie fit ihre Lunge ist. Dr. Zimmermann geht in seinem Vortrag auch auf die Schlaf-Apnoe ein: An diesen Atemstillständen leiden etwa doppelt so häufig Männer als Frauen.

Übergewicht, Bluthochdruck, Zucker – dieses „teuflische Trio“ wird auch als metabolisches Syndrom bezeichnet und gilt als tickende Zeitbombe. Wie man diese Bombe erkennen und entschärfen kann, erklärt Prof. Dr. Dr. Matthias Dollinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Landshut. Der Referent spricht dabei die Ernährung, Bewegung, aber auch die medikamentöse Therapie an. Die Krankenpflegeschule Landshut bietet dazu analog eine Blutzucker- und Blutdruckmessung an.

Mit dem Mythos „Wechseljahre beim Mann“ beschäftigt sich danach Prof. Dr. Harald Schneider vom Zentrum für Endokrinologie und Stoffwechsel in Landshut. Keine Lust und keine Energie: Was steckt dahinter? Gibt es ein typisches Alter? Was kann man dagegen tun? All diese Fragen erläutert der Hormon-Experte beim Männergesundheitstag.

Der letzte Vortrag des Aktionstages widmet sich Reha-Maßnahmen nach einer Krebserkrankung. Warum diese so wichtig sind, erläutert Dr. Sabine Rosenlechner, Chefärztin an der Klinik Prof. Schedel in Kellberg. Am Informationsstand von Reha-Vital Landshut erhalten die Besucher außerdem ergänzende Informationen, zum Beispiel wie Sport in der Reha wirkt und welche Möglichkeiten es gibt.

Porsche, Golf-Simulator und viel mehr

An insgesamt 13 Aktions- und Informationsständen können sich Interessierte darüber hinaus über die Männergesundheit von Kopf bis Fuß informieren. Bei der „Stiftung Männergesundheit“ gibt es nicht nur Infos zu speziellen Präventions- und Versorgungsangebote über alle Lebensphasen – es gibt auch ein Wochenende mit dem Porsche 911 zu gewinnen. Dafür muss man an einem kleinen Quiz teilnehmen, den Traumwagen stellt dann das Porsche Zentrum Landshut zur Verfügung. Beim Golf-Simulator „Driving Range“ kann das Golfen getestet werden. Die Bewegung an der frischen Luft, die Belastungen bei niedrigem Puls und die muskuläre Betätigung im aeroben Bereich macht Golfen zu einem äußerst sinnvollen Sport für die Gesundheit.

Wie fit sind meine Gefäße? Mit einem Screening der Bauchaorta können das die Besucher von 10 bis 12 Uhr in einem Pavillon in der Glasdachhalle herausfinden. Das Klinikum zeigt an seinem Aktionsstand außerdem Sieben-Minuten-Übungen bei Rückenschmerzen und Übungen zu „Urinverlust – was kann ich selbst dagegen tun?“ an. Auch Bewegung und Ernährung sind zwei Hauptthemen bei den Informationsständen: Bei der AOK misst eine Ernährungsberaterin Körperfett und berechnet den BodymassIndex. Die vhs Landshut präsentiert leckere und einfache Kochrezepte für Männer. Das Sanitäts- und Orthopädiehaus Zimmermann führt eine Ganganalyse auf dem Laufband und eine Fußdruckmessung durch. Weiterhin sind das Ambulanzzentrum Landshut, Hand in Hand e. V., Lebensmut e. V. Initiative Landshut, die Selbsthilfe-Kontaktstelle – Diakonie Landshut sowie der Kneipp Verein Landshut vertreten.

 

Das Programm im Überblick:

  • 9:30 Uhr: Begrüßung, Dr. Markus Straub und Oberbürgermeister Alexander Putz
  • 9:40 Uhr: „Sarkopenie: So stoppen Sie den altersbedingten Muskelabbau“, Prof. Dr. Josef G. Heckmann, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Landshut
  • 10:10 Uhr: „Wenn es nicht mehr läuft – Erkrankungen der Prostata“, Dr. Markus Straub, Chefarzt der Urologie am Klinikum Landshut
  • 10:40: „Wenn der Atem fehlt – COPD – Diagnose und Therapie“, Dr. Reinhard Zimmermann, Leiter des Lungenzentrums am Klinikum Landshut
  • 11:10 Uhr: „Übergewicht, Bluthochdruck, Zucker – was tun gegen die tickende Zeitbombe?“, Prof. Dr. Dr. Matthias Dollinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Landshut
  • 11:40 Uhr: „Keine Lust und keine Energie – Wechseljahre beim Mann Gibt es sie und was kann man dagegen tun?“, Prof. Dr. Harald Schneider, Endokrinologe am Zentrum für Endokrinologie und Stoffwechsel in Landshut
  • 12:10 Uhr: „Warum sind Reha-Maßnahmen nach einer Krebserkrankung so wichtig?“, Dr. Sabine Rosenlechner, Chefärztin an der Klinik Prof. Schedel, Kellberg

 

Dr. Markus Straub

Wie hoch ist mein Blutzucker, wie hoch mein Blutdruck? Die Krankenpflegeschule Landshut bietet dazu Messungen an.  Warum ist die Früherkennung bei Prostatakrebs so wichtig? Das erfahren die Besucher im Vortrag von Dr. Markus Straub, Chefarzt der Urologie.

Foto: Klinikum Landshut

 

 

 

„Musik ist mein Lebenselixier”

OB Putz beglückwünscht Alois Rambold zum 100sten

 

Eine sichtlich große Freude hat Oberbürgermeister Alexander Putz am Donnerstagmorgen dem Landshuter Bürger Alois Rambold anlässlich seines 100sten Geburtstages bereitet: „So eine schöne Überraschung hätte ich nicht erwartet”, freute sich der Geburtstagsjubilar über den Besuch seines prominenten Gratulanten.

Überaus herzlich und mit einem strahlenden Lächeln empfing der 100-Jährige im Beisein seiner Frau Felicia und Tochter Brigitte den Oberbürgermeister im Wohnzimmer. Im Gepäck hatte Putz einen mit Wein gefüllten Präsentkorb und ein Buchskranzl als Zeichen der Wertschätzung. Auch im Namen der Staatskanzlei beglückwünschte der Oberbürgermeister den 100-jährigen und überreichte ihm ein Geschenk des Bayerischen Ministerpräsidenten, eine Medaille mit dem Bildnis der Patrona Bavariae. Für den Rathauschef war der ehrwürdige Geburtstag nicht nur ein ganz besonderer Anlass, sondern auch ein ganz besonderer Termin – nämlich sein erster Geburtstagsbesuch in seiner Amtszeit, was den Jubilar und seine Frau umso mehr freute. Beim Blick in den Geschenkkorb fragte Rambold mit einem Lächeln auf den Lippen: „Das muss ich aber jetzt nicht alles auf einmal trinken oder?”. Nachdem der Oberbürgermeister scherzhaft erwiderte, dass der Inhalt des Korbes seines Wissens nach an keine Bedingungen geknüpft sei und dass „alles auf einmal freilich nicht geht, aber jeden Tag a Flascherl…” – da musste der Jubilar herzhaft lachen: „Schluckzessive” antwortete Rambold und bedankte sich für die „gute Empfehlung”. Im Gespräch mit dem geselligen 100-Jährigen staunte der Oberbürgermeister ob Rambolds „lebensfrohen und vitalen Ausstrahlung”. Vor allem, dass er sich seinen Humor beibehalten habe, sei sehr bemerkenswert. Besonders sei auch, dass der Jubilar trotz seines Jahrhundertalters zuhause lebt und – gemeinsam mit seiner 89-jährigen Ehefrau, die sich liebevoll um ihn kümmert – die täglichen Dinge des Lebens selbstständig managt. Auch die Treppen zur Wohnung, die im ersten Geschoss liegt, sind für Alois Rambold kein Problem: „Rauf- und runterlaufen klappt tadellos. Ich fühle mich sehr wohl hier. Die Umgebung ist einmalig”, sagte der Jubilar, der seit über 55 Jahren in Landshut lebt. Geboren ist Rambold in Eggenfelden. Seine berufliche Laufbahn als Oberschullehrer führte ihn nach Pocking und Pfarrkirchen. Im Alter von 46 Jahren ließ er sich auf eigenen Wunsch nach Landshut versetzen und fand als Lehrer in der Nikolaschule seine neue berufliche Heimat. Aus der Ehe mit seiner Frau, die er im Alter von 37 Jahren heiratete, gingen eine Tochter und ein Sohn hervor. Auf die Frage von Oberbürgermeister Alexander Putz, was denn das Rezept seines langen Lebens sei, antwortete er: „Die gute Pflege meiner Frau, die Musik, der Humor und dass ich kerngesund bin, das alles ist mein wahres Glück im Leben”, betonte er. Seine Leidenschaft gilt bis heute dem Klavier- und Waldhornspielen. „Die Musik ist mein Lebenselixier”, ergänzte er. Zudem zählt das Komponieren eigener Musikstücke zu seinen geliebten Hobbys. „Sie sind ein herrlicher Mensch. Es war eine wunderbare Begegnung”, sagte der 100-Jährige zum Oberbürgermeister und verabschiedete ihn mit den Worten: „Nächstes Jahr um dieselbe Zeit treffen wir uns wieder.” Darauf freue er sich schon sehr, betonte Putz, und wünschte dem Geburtstagsjubilar weiterhin allerbeste Gesundheit.

 

Bildunterschrift:

Viel gescherzt und gelacht haben Alois Rambold und Oberbürgermeister Alexander Putz, der den Jubilar zu seinem 100sten Geburtstag beglückwünschte.

 

 

Stadt schafft neues Amt für Migration

Oberbürgermeister Alexander Putz möchte mit der Neustrukturierung und der Verlagerung von Schwerpunkten in den gesellschaftlich wichtigen Zukunftsthemen Migration und Integration neue Wege gehen:

Ab dem 1. Februar wird es daher als zentralen Ansprechpartner in der Stadt das Amt für Migration und Integration geben. Die Amtsleitung hat der städtische Flüchtlingskoordinator Thomas Link inne. In diesem Amt werden künftig die Aufgaben der Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund, das Büro der neuen Integrationsbeauftragten sowie die bisherige Stabsstelle Flüchtlingskoordination gebündelt. „Wir haben uns gemeinsam für die Schaffung dieser neuen Struktur entschieden, um den Belangen und Bedürfnissen von Einheimischen und Neubürgern mit Migrationshintergrund besser gerecht werden zu können”, so Oberbürgermeister Alexander Putz. Derzeit leben nach aktuellen statistischen Erhebungen allein 12.000 Ausländer aus 137 Ländern in der Stadt, die je nach Provenienz und Stand mit den unterschiedlichsten Perspektiven ihr Leben in der Stadt gestalten oder mitgestalten möchten. Schätzungsweise ein Viertel der Landshuter Bevölkerung besitzt Migrationshintergrund. „Hier nach vernünftiger Grundlagenforschung Schwerpunkte zu setzen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich schon sehr freue.” Link wird, wie er weiter erklärte, daher auch andere bislang übernommene Aufgaben in der Stadtverwaltung abgeben, um sich mit der notwendigen Intensität den neuen Herausforderungen widmen zu können, so zum Beispiel die zeitintensive Leitung des Sachgebietes Kommunikation, Statistik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Verwaltung der OB-Direkthilfe-Aktion „Landshuter für Landshuter” wird indes wie gewohnt weitergeführt.

 

Gemeinsam weiter für die Region

Offizieller Antrittsbesuch von Oberbürgermeister Putz bei Landrat Dreier

 

Es war nicht das erste Aufeinandertreffen des neuen Landshuter Oberbürgermeisters Alexander Putz mit Landrat Peter Dreier, aber dennoch nutzten beide die Zeit vor einer Sitzung des Berufsschulzweckverbandes für den offiziellen Antrittsbesuch des neuen Rathauschefs. Der Austausch war geprägt von der gemeinsamen Freude über die künftige Zusammenarbeit, mit der man die Region Landshut weiter voranbringen wolle. Dabei wollen die beiden nicht nur bei den laufenden Themen in bewährter Weise weitermachen, sondern gerade in den Bereichen Verkehrs-Infrastruktur und medizinischer Versorgung neue Projekte anstoßen.

 

Die Liste der Themenfelder, bei denen Landkreis und Stadt bereits jetzt eng verbunden sind, ist lang und reicht vom Berufsschulzweckverband, dem geplanten Gemeinschaftstarif für den ÖPNV, über das gemeinsame Regionalmanagement bis hin zum Landschaftspflegeverband und der erst kürzlich mit staatlicher Förderung bedachten Umweltstation. „Hier kann ich an die hervorragende Vorarbeit meines Vorgängers Hans Rampf anknüpfen und die Zusammenarbeit mit dem Landkreis nahtlos weiterführen“, machte Oberbürgermeister Putz auf die vielen bestehenden Gemeinsamkeiten aufmerksam.

 

Doch auch bei künftigen Vorhaben sehen sowohl das Stadtoberhaupt als auch der Landkreischef den Schlüssel zum Erfolg in einer engen Kooperation. So wolle Putz sein vordringliches verkehrspolitisches Projekt der Westtangente in frühzeitiger und enger Abstimmung mit dem Landkreis voranbringen. „Die Untersuchungen im Rahmen des Dialogforums für die Ost-Süd-Umfahrung haben gezeigt, dass neben der Weiterführung der B 15neu eine Westtangente bis zur B 15alt die optimale Entlastungswirkung für die Region bringt“, so Putz. Mit diesem Ringschluss könne ein „verkehrspolitischer Befreiungsschlag“ für Landshut und die umliegenden Gemeinden erreicht werden. Keinesfalls dürfe die Westtangente an der B 11 enden, da dies eine zusätzliche Belastung für den Stadtteil Achdorf und die Gemeinde Kumhausen bringen würde. „Eine zukunftsfähige Lösung unserer Verkehrsprobleme können wir nur als Landkreis und Stadt gemeinsam, unter enger Beteiligung der benachbarten Gemeinden, erreichen. Deshalb packen wir hier gemeinsam an“, unterstützte Landrat Dreier die Ziele des neuen Oberbürgermeisters.

 

Intensivieren wollen beide die Zusammenarbeit im Bereich der medizinischen Versorgung, weshalb ein neuer Anlauf für mögliche Kooperationen zwischen den LAKUMED-Kliniken und dem Landshuter Klinikum unternommen werden soll. Dreier denkt dabei an die Einrichtung eines Kooperationsausschusses mit Vertretern aus Stadt und Landkreis. „Dieses Gremium kann ergebnisoffen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen unseren Krankenhäusern ausloten, mit dem Ziel, diese dann langfristig zu etablieren“, so Dreier. Gemeinsam könne man so die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region weiter verbessern. Beide hätten dazu auch bereits eine konkrete Projektidee im Auge, die die Region Landshut laut Oberbürgermeister Putz in der medizinischen Versorgung deutlich voranbringen werde. Bis zur Umsetzung seien hier aber noch einige Absprachen nötig. So wolle man sowohl bei den laufenden als auch den neuen Themen weiterhin einen engen und vertrauensvollen Austausch pflegen. „Die Bürger erwarten von uns, dass wir die Region gemeinsam voranbringen“, so Putz und Dreier abschließend.

 

 

Foto: Freuen sich auf eine gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt Landshut (v.l.): Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz.

 

„Nachhaltigkeit fängt vor Ort an”:

Stadt bekennt sich zu Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen

 

OB Alexander Putz unterzeichnet Resolution des Dt. Städtetages

Eine aktuelle lokale Quizfrage könnte lauten: Was haben New York, die Vereinten Nationen und die Stadt Landshut gemeinsam? Oberbürgermeister Alexander Putz hat heute die Musterresolution des Deutschen Städtetages zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterzeichnet, die im September 2015 in New York beschlossen wurden. Auf Anregung der Arbeitsgruppe gegen ausbeuterische Kinderarbeit, die sich aus Landshuter Organisationen, allen Stadtratsfraktionen und Vertretern der Verwaltung zusammensetzt, hat der Umweltsenat in seiner jüngsten Sitzung die Musterresolution beschlossen und den Oberbürgermeister mit der Unterzeichnung beauftragt.

Wie der Rathauschef sagte, beinhalte die Resolution sowohl eine Selbstverpflichtung der Stadt als auch die Forderung an die Politik auf Landes-, Bundes- und Europaebene, die Städte mehr einzubeziehen. Daher unterzeichne er die Resolution gerne: „Nachhaltigkeit im Sinne verantwortungsbewussten Handels fängt vor Ort an”, ergänzte Putz.

Ein intaktes Lebensumfeld für künftige Generationen zu schaffen, steht im Fokus der Nachhaltigkeitsziele.

Von den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen sind insbesondere der Aufbau einer modernen Energieversorgung mit regenerativen Energien, die Bekämpfung des Klimawandels, die Entwicklung eines nachhaltigen Konsumverhaltens und der Schutz der Ökosysteme für die Stadtentwicklung von Bedeutung. Und da die Städte eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele spielen, haben sie auch ein eigenes Entwicklungsziel in der Agenda erhalten. Städte sollen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestaltet werden. Deshalb enthält die Resolution des Deutschen Städtetages auch die Forderung an die Politik, die Städte auf Augenhöhe in die Entwicklung geeigneter Strategien für eine nachhaltige Entwicklung einzubeziehen und ihnen mehr Einnahme- und Haushaltshoheit zu geben.

Bezüglich der Selbstverpflichtung, eigene Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten, hat die Stadt schon einiges eingebracht. Von nennenswerten Beiträgen zur Energiewende, Energieeinsparungen in den eigenen Liegenschaften, dem Engagement zum Klimaschutz, der Entwicklung eines nachhaltigen Beschaffungswesens samt der Auszeichnung als „Fairtrade”-Stadt bis hin zum Aufbau der Umweltbildung zusammen mit dem Landkreis, habe die Stadt einiges zu bieten.

Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Kontakt: Wieslawa Waberski, Telefon 0871/881380, Fax 0871/24570, E-Mail wieslawa.waberski@landshut.de Seite 2 von 2

„Mit der Resolution wollen wir den eingeschlagenen Weg bestärken und weiterhin im Rahmen der Möglichkeiten eine nachhaltige Entwicklung verfolgen”, betonte Oberbürgermeister Alexander Putz.

Die unterzeichnete Resolution wird an den Deutschen Städtetag weitergeleitet und unterstützt damit die Lobbyarbeit des Städtetages. Intern dient die Resolution der Verwaltung und der Politik als Leitlinie.

 

Bildunterschrift:

Oberbürgermeister Alexander Putz unterzeichnet die Musterresolution im Beisein des Leiters der Arbeitsgruppe gegen ausbeuterische Kinderarbeit, Richard Geiger.