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OB ALexander Putz

Zum 1. Dezember 2020 wird Dr. Kristina Neumaier die Leitung des Rechtsreferats der Stadt Landshut und damit die Nachfolge von Harald Hohn übernehmen. Oberbürgermeister Alexander Putz freut sich schon auf die Zusammenarbeit.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  15.10.2020

Die promovierte Juristin löst zum 1. Dezember 2020 den aus Altersgründen ausscheidenden Harald Hohn ab – Anteil weiblicher Führungskräfte in Stadtverwaltung steigt kontinuierlich

Historische Entscheidung im Landshuter Stadtrat: Mit Dr. Kristina Neumaier wurde erstmals eine Frau an die Spitze eines Fachreferats berufen. Die 41-jährige Juristin übernimmt zum 1. Dezember 2020 die Leitung des Rechtsreferats und damit die Nachfolge von Harald Hohn, der sich in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Oberbürgermeister Alexander Putz freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit Neumaier: „Wir haben in ihr eine hoch kompetente Juristin gewinnen können, die fest in der Region Landshut verwurzelt ist und schon in jungen Jahren Führungserfahrung gesammelt hat“, so der Rathauschef. „Ich bin davon überzeugt, dass Frau Dr. Neumaier die hohen Erwartungen, die wir in sie setzen, erfüllen und ihre verantwortungsvolle neue Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit meistern wird.“

Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften und erfolgreicher Promotion war Dr. Kristina Neumaier zunächst als Verwaltungsjuristin für die Universität Regensburg tätig. 2011 folgte der Wechsel zur Stadt Regensburg, wo Oberbürgermeister Hans Schaidinger die damals erst 31-Jährige mit der Leitung seines Büros betraute. Nachdem Schaidinger bei der Kommunalwahl 2014 aus Altersgründen nicht mehr kandidiert hatte, wurde Kristina Neumaier innerhalb der Stadtverwaltung versetzt und war fortan als Leiterin der Abteilung Umweltverfahren im Umweltamt zuständig. Ihren Dienst bei der Stadt Landshut tritt sie offiziell am 1. Dezember an; es finden aber bereits jetzt Übergabebesprechungen mit ihrem Vorgänger Harald Hohn statt. „Dadurch ist ein reibungsloser Übergang auf der Leitungsebene dieses nicht zuletzt auch bei der Pandemiebekämpfung so wichtigen Referats garantiert“, sagt OB Putz. „Frau Dr. Neumaier wird ein wohl geordnetes Haus übernehmen. Das ist das Verdienst von Herrn Hohn, dem ich bei dieser Gelegenheit nochmals herzlich für seine jahrzehntelange, hervorragende Arbeit an herausgehobenen Positionen der Stadtverwaltung danken möchte.“

Mit der erstmaligen Berufung einer Referentin setzt die Stadt Landshut einen weiteren Meilenstein auf dem von Altoberbürgermeister Hans Rampf angestoßenen und von Alexander Putz seit seinem Amtsantritt 2017 konsequent weiterverfolgten Kurs, mehr Frauen in Spitzenpositionen zu bringen. Nun habe auch der Stadtrat mit seiner Entscheidung ein Signal gesetzt: „Mit Frau Dr. Neumaier vertrauen wir einer jungen Mutter von zwei Kindern eine der wichtigsten Führungsaufgaben innerhalb der Stadtverwaltung an. Das ist der beste Beweis dafür, dass eine Familie mit Kindern für Frauen kein Hindernis für beruflichen Erfolg sein muss und darf.“

In der Landshuter Stadtverwaltung steigt der Frauenanteil in Führungsämtern seit Jahren kontinuierlich an. Das gilt vor allem für den Bereich der Amts- und Fachbereichsleitungen: Von 41 dieser Spitzenpositionen werden 15 von Frauen besetzt, das entspricht einer Quote von knapp 37 Prozent. Dazu kommen die beiden stellvertretenden Referatsleiterinnen Claudia Kerschbaumer (Rechtsreferat) und Elisabeth Oberpriller (Baureferat). Unter weiblicher Führung stehen beispielsweise das Personalamt, das Liegenschaftsamt, das Fleischhygieneamt, das Schulverwaltungsamt, das Sozialamt, das Stadtplanungsamt, das Stadtgartenamt und die Stadtbücherei. „Der Trend geht also auch ohne starre Quotenregelung eindeutig in die richtige Richtung“, stellt OB Alexander Putz fest. „Diesen Weg wollen und werden wir in den kommenden Jahren weiter beschreiten.“

Fotos: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  25.09.2020

Der Seniorennachmittag auf der Dult ist eine schöne Tradition und beliebt bei den älteren Mitbürgern der Stadt. Nachdem heuer beide Dulten und damit auch Seniorennachmittage aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausfallen mussten, hat sich Oberbürgermeister Alexander Putz zusammen mit Wirschaftsförderer Michael Luger eine Alternative für die Jubilare ausgedacht. Landshuter Seniorinnen und Senioren, die heuer ihren 70., 75. oder 80. Geburtstag feiern beziehungsweise älter als 80 Jahre alt geworden sind, werden mit Wertzeichen von je 2 x 5 Euro beschenkt, die sie bis Ende dieses Jahres bei teilnehmenden Landshuter Gastronomiebetrieben einlösen können. Nachdem der Feriensenat des Stadtrats die Aktion am 21. August gebilligt hatte, wurden sämtliche Wertzeichen inzwischen verschickt: Insgesamt 6.165 Altersjubilare durften sich in diesen Tagen über Post freuen.

OB Putz hofft, dass die Senioren die Wertzeichen nun rege nutzen: „Ich weiß, wie sehr sich viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger jedes Jahr auf die beiden Seniorennachmittage freuen – und wie traurig sie über die pandemiebedingte Absage der Dulten waren“, so der Rathauschef. „Mit den Gastronomiegutscheinen können wir allen eine kleine Entschädigung bieten. Und ich bin sicher, dass unsere Senioren auch in den schönen Restaurants, Cafés und Biergärten, die sich beteiligen, einige heitere und unbeschwerte Stunden verbringen werden.“ Besonderen Dank verdienten die vielen Gastronomen, die sich der kurzfristig umgesetzten Aktion gerne angeschlossen und teilweise sogar attraktive Sonderangebote für Wertzeichen-Inhaber erarbeitet hätten: „Ohne sie wäre diese Idee zum Scheitern verurteilt gewesen“, so Putz. „Schön, dass wir auch in diesem Fall auf die Flexibilität und Solidarität unserer Gastwirte zählen können. Das ist ein weiteres Beispiel für den Zusammenhalt der gesamten Stadtgesellschaft – gerade auch in dieser schwierigen Zeit.“

Weil Seniorinnen und Senioren aufgrund ihres Lebensalters zur Corona-Risikogruppe gehören und viele von ihnen momentan deshalb oder auch aus anderen gesundheitlichen Gründen einen längeren Aufenthalt in Restaurants und Cafés scheuen, haben sich viele Gastronomen übrigens auch dazu bereiterklärt, die Gutscheine für den Heimlieferservice anzuerkennen. Größere Einrichtungen wie Senioren- und Pflegeheime werden allerdings Dultmöglichst um Sammelbestellungen gebeten. Gutscheininhaber, die eine private Lieferbestellung aufgeben möchten, sollten zudem vorab mit dem von ihnen bevorzugten Gastronomiebetrieb klären, ob und unter welchen Voraussetzungen die Wertzeichen dort auch für den Lieferservice eingesetzt werden können.

Eine Liste mit den Betrieben, die an der Initiative teilnehmen, ging allen Seniorinnen und Senioren mit den Wertzeichen zu. Eine ständig aktualisierte und ergänzte Übersicht über diese Betriebe sowie weitere Informationen zu der Aktion sind zudem auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de/portal/wirtschaft/gastrogutscheine.html zu finden. Unter dieser Adresse können sich Gastronomen, die sich noch beteiligen möchten, jederzeit registrieren.
Damit klar ist, wer mitmacht, weist außerdem ein etwas abgeändertes Dult-Logo den Weg: Seit 1. September können sich die Gastronomen in der Touristinfo im Rathaus in der Altstadt Aufkleber abholen, die ihre Gäste am Eingang ihres Betriebs über die Teilnahme informieren.
Für weitere Fragen steht das Team des Amtes für Wirtschaft, Marketing und Tourismus unter Telefon 0871/9220513 und 0871/88-1405 oder per E-Mail an wirtschaft(at)landshut.de zur Verfügung.

Foto: Klartext.LA

Am 24. September 2020 um 16 Uhr war es soweit: Der erste auf VOLL-Elektro umgerüstete Dieselbus der Stadtwerke Landshut wurde vorgestellt und zum Linienbetrieb übernommen.
Vor drei Jahren fand das erste Gespräch in den Stadtwerken Landshut mit einer Idee auf einem Laptop statt. Nun ist die Idee serienreif auf der Straße…
Als Veranstalter der Landshuter Umweltmessen und im Umweltschutz seit Jahrzehnten aktiver Stadtrat wurde Rudolf Schnur 2017 aus dem Bundesverband Elektromobilität (BEM) e.V. angefragt, ob es grundsätzlich denkbar wäre, dass ein Verkehrsunternehmen im Raum Landshut ein Pilotprojekt mit einem Startup-Unternehmen durchführen würde. Aus dem Kennenlernen mit Vorstellen einer Idee wurde Zusammenarbeit und daraus nun ein Linienbus für Landshuter Fahrgäste:


Fotos und Film: Klartext.LA

von links: Stadtrat Rudolf Schnur (Initiator), Werksleiter Armin Bardelle, Nicole Bauer, MdB, OB Alexander Putz, Stadtrat Dr. Thomas Haslinger, Steinberger, MdL, Andreas Hager, Geschäftsführer e-troFit, Helmut Radlmeier, MdL, Ruth Müller, MdL

 Offizielle Übergabe mit Oberbürgermeister Alexander Putz, Staatsminister Aiwanger und weiteren prominenten Gästen

 Second Life im öffentlichen Nahverkehr: weltweit erstes Retrofitting-Serienmodell als Meilenstein hin zum emissionsfreien ÖPNV
 Intelligentes Umrüstungskonzept als effizienteste Lösung zur Reduzierung der CO2 Emissionen gemäß Clean Vehicles Directive

Landshut, 24.09.2020 – Am 24. September 2020 fand in der Messehalle im Messepark Landshut die offizielle Übergabe des ersten e-troFit-Serienbusses an die Stadtwerke Landshut statt. Oberbürgermeister Alexander Putz nahm stellvertretend für die Stadt Landshut das Fahrzeug entgegen. Der ausgemusterte Diesel-Stadtbus der Stadtwerke Landshut hat im Rahmen eines Pilotprojektes mit der e-troFit GmbH ein zweites Leben erhalten. Seit Mitte September 2020 wird er als Elektrobus im Linienbetrieb eingesetzt. Oberbürgermeister Putz erklärte die hohen Anforderungen an Kommunen und Verkehrsbetriebe und die damit verbundenen Beweggründe, auf neue innovative Lösungen zu setzen: „Die Verkehrswende im ÖPNV stellt uns vor große Herausforderungen. Um die europäischen Ziele der Clean Vehicles Directive im vorgegebenen Zeitrahmen umzusetzen, benötigen Städte und Gemeinden schnell umsetzbare, nachhaltige und dabei technologisch absolut zuverlässige Lösungen. Die e-troFit GmbH hat uns mit ihrem Technologie-Konzept überzeugt und darum haben wir das Pilotprojekt sehr gerne gestartet.“ In einer knapp vierwöchigen Testphase im August 2020 konnte der e-troFit Bus bereits mit einem reibungs- und störungsfreien Betrieb mit überdurchschnittlich hohen Reichweiten überzeugen. Im nun begonnenen Langzeiteinsatz im Linienbetrieb für rund ein Jahr geht es darum, zusätzliche wertvolle Erkenntnisse für die Praxistauglichkeit und Leistungsfähigkeit des e-troFit Umrüstkits zu erlangen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Diese Technologie ist vielversprechend und könnte mit der Umrüstung von Diesel-Bestandsfahrzeugen auf Elektroantrieb eine wirtschaftlich effiziente Elektrifizierung von Transport- und Nutzfahrzeugen beschleunigen. Ein spannendes Projekt ‚Made in Bavaria‘, das nachhaltig ist und die Innovationsführerschaft in Bayern untermauert.“ Andreas Hager, Geschäftsführer der e-troFit GmbH, freute sich sichtlich über den Meilenstein für sein junges Unternehmen, aber auch für den ÖPNV im Allgemeinen: „Was unsere Mannschaft in den letzten Monaten hier geleistet hat, ist überragend. Dadurch bieten wir nun eine schnell umsetzbare und die derzeit kosteneffizienteste Lösung zur nachhaltigen Reduktion der CO2 Emissionen. Mit unseren weltweit anerkannten Zulieferpartnern bieten wir Serienqualität nach den höchsten Automotive-Standards für funktionale Sicherheit und können Verfügbarkeit in höheren Stückzahlen kurzfristig gewährleisten. Fuhrparkbetreiber im Öffentlichen Personennahverkehr wie die Stadtwerke Landshut erhalten mit unserem Retrofitting-Kit ein wichtiges Instrument zur Gestaltung ihres emissionsfreien Fuhrparks.“ Bei der anschließenden Probefahrt konnte der, auf Grund der Corona-Situation begrenzte, Teilnehmerkreis den Fahrkomfort selbst erleben. Unter den Fahrgästen waren auch mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete aus der Region, die sich so ihr persönliches Bild vom neuen umgerüsteten Elektrobus machen konnten. Eine von allen Beteiligten als maßgebend erachtete Grundvoraussetzung für den Erfolg innovativer Umrüstlösungen ist die Schaffung neuer Förderrichtlinien des Bundes. Der Apell seitens Andreas Hager ist deutlich: „Wir benötigen dringend eine Gleichstellung bei der Förderung von Umrüstungen und der Anschaffung von Neufahrzeugen sowie eine Neuordnung der Regularien im Betrieb von Bussen, wie zum Beispiel das maximal erlaubte Alter der Busse. Diese machten in der Vergangenheit mit den Emissionsklassen des Diesels Sinn, sind jedoch bei emissionsfreien Fahrzeugen irrelevant. Nur so wird ein freier Wettbewerb ermöglicht, erhalten Verkehrsbetriebe bei der Umgestaltung ihrer Fuhrparks Entscheidungsfreit und setzen sich letztendlich die effizientesten Lösungen im Markt durch. Und darum muss es doch gehen bei der nachhaltigen und umweltfreundlichen Gestaltung der Mobilität in unserer Gesellschaft.“

Über die e-trofit GmbH:
e-troFit – electrifying transportation! Das deutsche, privat finanzierte Start-up Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt und Büros in Garching bei München beschäftigt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. e-troFit ist mit drei weiteren Vertriebs- und Entwicklungsstandorten in Österreich, Italien und Spanien vertreten.
Als erster digitaler OEM weltweit (ohne eigene Lagerhaltung und Fertigung) bietet e-troFit innovative Lösungen für die Elektrifizierung (Retrofitting) von gebrauchten und neuen Nutzfahrzeugen wie Lastkraftwagen im Verteilverkehr, Bussen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie kommunalen Fahrzeugen an.
e-troFit ist ISO 9001 zertifiziert und gewährleistet so als einziger Anbieter von Umrüstlösungen Betriebssicherheit nach internationalen Standards der Automotive Industrie wie funktionale Sicherheit ISO 26262. Ein internationales Partnernetz garantiert Service und Verfügbarkeit in Europa.
Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz bis hin zu Telematik, Ladeinfrastruktur, Flottenmanagement und autonomem Fahren konzipiert das Unternehmen schnell umsetzbare und kosteneffiziente Lösungspakete für den nachhaltigen Mobilitätswandel und ein „Second Life“ von Dieselnutzfahrzeugen. Sie unterstützen effektiv die Umsetzung der CO2 Einsparziele gemäß europäischem Green Deal Abkommen und der ab 2021 geltenden Clean Vehicles Directive.
e-troFit wurde mit dem Deutschen Mobilitätspreis (2018) und dem österreichischen VCÖ Mobilitätspreis (2019) ausgezeichnet sowie zu einem der Top 50 Startups in Europa im Bereich Mobilität gewählt (2020, EUSP). Weitere Informationen: www.e-trofit.com

Fotos: © Zdera/e-troFit GmbH

Auf Expansionskurs in Landshut: Oberbürgermeister Alexander Putz (links) wünschte dem Hamburger Unternehmen „Das Kontaktwerk.“ viel Erfolg, das neben dem Hauptsitz in Hamburg nun in der Stadt Landshut im Linkwork einen weiteren Standort eröffnete. Das Foto zeigt die Gründerin und CEO,  Jasmin Ohme (Zweite von rechts), Unternehmensbeirat Oliver Muhm sowie Daniela Fasold (Zweite von links) und Teamleiterin Christiane Lauretta, die für den Standortausbau vor Ort verantwortlich zeichnet.

PRESSEMITTEILUNG

OB Alexander Putz heißt Hamburger Unternehmen im Linkwork willkommen

Die Hamburger Personalagentur „Das Kontaktwerk.“ warf ihren Anker in der niederbayerischen Stadt Landshut und hat auf ihrem Expansionskurs im Linkwork, dem Zentrum digitaler Ideen, an der Benzstraße einen neuen Heimathafen gefunden. Zur Eröffnung der Landshuter Dependance am Mittwoch, die unter dem Motto „Anker trifft Brezel“ stand, hieß Oberbürgermeister Alexander Putz das Unternehmen herzlich willkommen, das auf die Bereiche Kanzleiwesen – darunter Rechtsberatung, Notarwesen, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung – sowie Medizin, Digitalisierung und IT spezialisiert ist.

Die Personalagentur ist Recruiting- und Beratungsspezialist mit Fokus auf den Mittelstand und vermittelt Fach- und Führungskräften deutschlandweit Jobs – ausschließlich in der Direktvermittlung. „Wir freuen uns, hier in Landshut zu sein, auf die Zusammenarbeit mit den hiesigen Unternehmen und auf spannende Bewerbungsgespräche“, sagte Jasmin Ohme, die „Das Kontaktwerk.“ vor fünf Jahren in Hamburg gründete.

Digitalisierung als Steckenpferd
Das Unternehmen zeichnet sich vor allem durch einen hohen Digitalisierungsgrad aus: Es bietet seinen Mitarbeitern sowohl in Hamburg als auch Landshut unter anderem Homeoffice-Konzepte sowie E-Recruiting-Arbeitsplätze an und punktet – gerade in Corona-Zeiten – bei Bewerbern und Kunden mit ganzheitlichen digitalen Bewerbungsprozessen. „Wir waren glücklicherweise bereits vor der Krise hochgradig digitalisiert”, informierte Unternehmensbeirat Oliver Muhm. „Egal, wo sich die Mitarbeiter aktuell befinden, können gemeinsame Meetings einberufen werden.“ Wie Gründerin und CEO Jasmin Ohme ergänzte, sei das Unternehmen durch diese neuen Technologien ebenso jederzeit auf dem aktuellen Stand im Bewerbungsprozess der Kandidaten: „Ob Bewerber oder unsere Kunden – wir können mit unserer Arbeit als Personalagentur jederzeit sofort loslegen.” Die Teamleitung und den Standortausbau vor Ort wird Personalberaterin Christiane Lauretta übernehmen, die zuvor als Personalberaterin am Standort in Hamburg-Bahrenfeld tätig war. Für die 31-Jährige ein Glücksfall und eine willkommene Herausforderung, auf die sie sich schon sehr freut. Sie selbst stammt aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Wie Lauretta sagte, geht’s damit wieder zurück in ihre Wahlheimat Landshut, in der sie bereits vor ihrem Hamburg-Aufenthalt mehrere Jahre lebte.

„Sehen gute Chancen, uns in Landshut zu etablieren“
Dass sich das innovative Unternehmen auf seiner Suche nach einem neuen Standort im Süden Bayerns für die Stadt Landshut entschieden habe – noch dazu für die Geschäftsräume im „Linkwork, das von der Wirtschaftsförderung der Stadt betrieben werde“, freut Oberbürgermeister Alexander Putz, wie er beim Termin sagte. „Wir hoffen, dass Sie und Ihr Team sich bei uns wohlfühlen und in unserem gemeinsamen Sinne erfolgreich sind“, betonte Putz und übergab Ohme ein kleines Willkommensgeschenk. Besonders das für Landshut obligatorische Buchskranzerl, das Putz ihr als Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft überreichte, kam bei der hanseatischen Unternehmerin sehr gut an. „Wir sehen für uns gute Chancen, uns in Landshut schnell als starker Partner für die hiesigen Unternehmen bei der Besetzung von Positionen in Medizin und Pflege, im Kanzleiwesen sowie in den Bereich Digitalisierung und IT zu etablieren“, zeigte sich Ohme überzeugt und ergänzte: „Auf der Suche nach einem inspirierenden Ort, in dem wir als solides und wendiges Start-Up gut hineinpassen, sind wir hier nach sehr guten Gesprächen mit der Wirtschaftsförderung fündig geworden.“ Im Linkwork überzeugten Ohme zufolge nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch das dynamische Umfeld – das sich im Übrigen sehr über den Zuwachs aus der norddeutschen Hafenstadt freute und mit den neuen Kollegen spürbar auf der gleichen Wellenlänge zu liegen schien, wie beim gelungenen Einstand in den Büroräumen des „Kontaktwerks“ deutlich wurde.

Foto: Stadt Landshut

Zusammen auf dem Landshuter Wochenmarkt (in Vor-Corona-Zeiten): Gemeinsam rühren Landrat Peter Dreier und OB Alexander Putz nunmehr auch die Werbetrommel für die Direktvermarkter in der Region Landshut. Eine Info-Broschüre, in der sich 114 Anbieter regionaler Produkte vorstellen, liegt in den Rathäusern zwischen Neufahrn und Velden sowie im Landratsamt Landshut aus.


Medieninformation

Landshut, 23. Juni 2020

60-seitige Broschüre gibt Überblick über Direktvermarkter in Stadt und Landkreis Landshut

Landkreis Landshut. Wenn das keinen Appetit macht! Knackige, kerngesunde Äpfel im Vordergrund, saftige Erdbeeren und dahinter ein Glas prallvoll mit Erdbeer-Marmelade. Dazu ein Blumenstrauß und das Schild „Direkt ab Hof!“ Recht viel einladender kann die Titelseite einer Broschüre nicht sein, in der sich 114 Direktvermarkter aus Stadt und Landkreis Landshut vorstellen, von Adlkofen über die Stadt Landshut bis Wurmsham, von Biohöfen über Gärtnereien und Hofmolkereien bis zu Wildfleisch-Anbietern.

Frische Produkte, der direkte Kontakt zwischen Lebensmittel-Produzenten und ihren Kunden, kurze Transportwege, Transparenz bei den Methoden, die die Erzeuger anwenden: Diese und noch viele andere gute Argumente sprechen für die Direktvermarktung: „Kein Wunder, dass sich immer mehr Verbraucher für die Direktvermarktung begeistern – für den Einkauf in Hofläden, auf Wochenmärkten, über Abo-Kisten, die zuhause angeliefert werden, und bisweilen auch direkt vom Acker“, stellen Landrat Peter Dreier und Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz im Vorwort zu der Broschüre fest.

Aus der Region – für die Menschen der Region

Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Landshut, diese Broschüre, die Kontaktdaten und Produkte von Anbietern unterschiedlichster Art knapp, übersichtlich und in einem handlichen Heft-Format präsentiert. Erstellt und gestaltet wurde die Info-Broschüre vom motivmedia-Verlag (Velden), der in Sachen Werbetrommel-Rühren für Direktvermarkter schon einiges erfolgreich auf die Beine gestellt hat.

Ob frisches, regionales Gemüse, biologisch angebautes Obst, Milch und frischer Käse, Fleisch von der Hofmetzgerei – bei den Direktvermarktern in der Region Landshut kaufen Kunden hochwertige Produkte ein. Heimische Produkte – aus der Region, für die Region – haben Konjunktur, schon seit Jahren: Aber die corona-bedingte Krise hat wohl noch mehr Menschen ins Bewusstsein gerufen, was für einen Wert doch jene Güter haben, die im eigenen Land ausreichend und sicher erzeugt werden.

Unbezahlbar: Vertrauen in die Produzenten

Direktvermarktung stärkt nach den Worten von Landrat Dreier und OB Alexander Putz zudem ein unbezahlbares Gut – das Vertrauen zwischen Produzenten und Kunden. Und es führt zu höherer und ehrlicher Wertschätzung der Arbeit in allen Bereichen der Landwirtschaft, aber zum Beispiel auch der Gärtnereien, Imkereien oder von „Exoten“ wie Schafhaltern.

Ergänzt werden die Kurzdarstellungen der Direktvermarkter durch ein breites Spektrum weiterer Informationen: darunter eine Auflistung der Bauern- und Wochenmärkte in der Region, ein Beitrag des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut sowie über „Regionales Verbrauchen“, zwei Rezepte und ein Interview.

Bauernhof: Erlebnisse besonderer Art

In dem Interview berichten zwei langjährige und erfolgreiche Direktvermarkter aus ihrem Alltag – und sie sprechen darüber, was ihrer Sicht den Kern ihrer Arbeit ausmacht. „Einen kleinen, familiengeführten Betrieb mit Hofladen zu leiten, das ist eine wunderschöne, erfüllende Arbeit, sozusagen mein Traumberuf“, bekennt dabei Andrea Löffler, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft aus Bayerbach.

Dass Direktvermarkter aber auch unter Druck stärkerer Bataillone auf dem großen Lebensmittelmarkt stehen, verschweigt Josef Degenbeck nicht, ein Gärtnermeister aus Vilsbiburg: Supermärkte setzten den Direktvermarktern zu, in dem sie Produkte unter dem – weitgehend ungeschützten – Etikett „regional“ vermarkten, stellt er fest.

Dass heimische, ihre Produkte direkt vermarktende Bauernhöfe außer ihren Waren auch viele Erlebnisse zu bieten haben, ist in der Broschüre auch zu lesen. Mit Engagement und pfiffigen Ideen wenden sich diese Landwirte mit vielfältigen Aktionen an alle Altersgruppen, von Kindern bis zu Senioren, an Vereine und Familien ebenso wie an Busgruppen.

Die buchstäblich viel-seitige Broschüre ist kostenfrei im Landratsamt Landshut erhältlich im Rathaus der Stadt Landshut und in den Rathäusern der Landkreis-Gemeinden.

INFO:

Die Broschüre „Direktvermarkter in Stadt und Landkreis Landshut“ wird in absehbarer Zeit neu aufgelegt. Direktvermarkter, die in die Info-Broschüre aufgenommen werden wollen, wenden sich bitte an das Landratsamt Landshut, Frau Carina Heigl, Telefon 0871/408-1151, E-Mail: wirtschaft@landkreis-landshut.de; die kostenlosen Broschüren können übers Internet bestellt werden beim Landratsamt Landshut unter www.tourismus-landshut.de und bei der Stadt Landshut unter www.landshut-tourismus.bayern.

 

 

60 Seiten prallvoll mit Informationen über die Angebote von Direktvermarkter in der Region Landshut und noch einige interessante Texte und Tipps obendrauf: Die Direktvermarkter-Broschüre, ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Landshut.

Fotos: Landkreis-Landshut, Pressestelle

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  09.04.2020

Dem Beispiel Österreichs folgend wird seit einigen Tagen auch in Bayern verstärkt über die Verwendung einfacher Mund-Nasen-Gesichtsmasken im öffentlichen Raum diskutiert. Nach Ansicht vieler Gesundheitsexperten wären diese Masken sehr sinnvoll, um die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus gerade beim Sprechen, Husten oder Niesen zu verringern. Auch Oberbürgermeister Alexander Putz steht einer Maskenpflicht zum Schutz der Bevölkerung daher aufgeschlossen gegenüber. Die Stadt Landshut hat deswegen nun die Aktion „Landshut näht“ gestartet und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, vor allem die Näherinnen und Näher unter ihnen, beim Anfertigen von wiederverwendbaren Masken ehrenamtlich mitzuhelfen.

„Die Nachfrage nach einfachen Mund-Nasen-Masken ist schon jetzt sehr hoch und wird vermutlich weiter ansteigen“, ist Putz überzeugt. Mittlerweile seien zwar auch bayerische Unternehmen in die Produktion medizinischer Schutzmasken eingestiegen. „Diese zertifizierten Masken sind aber angesichts der knappen Bestände zunächst ausschließlich für Ärzte und Pflegepersonal in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorgesehen. Denn dort werden diese Masken dringend benötigt.“

Dennoch hat sich die Stadt Landshut zum Ziel gesetzt, zeitnah möglichst jeden Bürger mit einer einfachen und wiederverwertbaren Mund-Nasen-Gesichtsmaske zu versorgen. Getreu dem Motto „Gemeinsam was bewegen“ wurde deshalb die Aktion „Landshut näht“ ins Leben gerufen. In deren Rahmen sollen nun so viele Masken wie nur möglich gesammelt und dann an die Bürger verteilt werden – verbunden mit dem Appell, diese Masken unter anderem beim Einkaufen zu tragen. „Auch wenn es sich nicht um medizinische Mund-Nasen-Masken handelt, sind diese Masken ebenfalls gut geeignet, um das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere zu minimieren“, betont OB Putz, stellt aber klar: „Die Maske ist eine sinnvolle Ergänzung, als alleinige Schutzmaßnahme jedoch nicht ausreichend. Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sind natürlich in jedem Fall weiter einzuhalten.“

Die Annahme und Verteilung der genähten Mund-Nasen-Gesichtsmasken wird über den Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt erfolgen. Auch Stoffspenden, vor allem Baumwollstoffe und Moltoneinlagen, sind willkommen. Diese werden dann an die fleißigen Näher verteilt. „Wir sind für jeden Beitrag und jede Unterstützung dieser Aktion sehr dankbar“, sagt Alexander Putz. „Mit ihrem Engagement dienen alle freiwilligen Helfer der Gesundheit ihrer Mitbürger.“

Nähanleitung und Sammelstelle

Wer helfen will, aber keine Muster hat, findet auf der Internetseite www.landshut.de eine Anleitung und Tipps für die Materialauswahl. Dort finden sich auch Hinweise zur Wäsche der Masken. Abgeben kann man die Masken und auch Stoffspenden montags bis freitags von 13 bis 16 Uhr (beginnend ab Dienstag, 14. April) in der Live Box der Sparkassen Arena auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100. Freiwillige können sich auch unter Telefon 0871/97697134 zu den angegebenen Zeiten informieren. Alternativ können die Masken per Post an folgende Adresse geschickt werden: Messe- und Veranstaltungs GmbH Landshut, Stichwort „Landshut hilft“, Niedermayerstraße 100, 84036 Landshut.
Ergänzender Hinweis: Um die Koordinierung der Aktion zu erleichtern, unterstützt die Landshuter Marketingagentur „mediaMEANS“ das Projekt, indem sie eigens für diese Aktion kostenlos eine Homepage gestalten und programmieren wird. Diese soll im Laufe der kommenden Woche an den Start gehen. Hierzu wird noch gesondert berichtet.

Foto: Klartext.LA

„Die Bedeutung der „Weihnachtstrucker“ in Worte zu fassen ist kaum möglich“

11 Jahre ist die Stadt Landshut bereits Abfahrtsort für Geschenkpakete der Johanniter nach Südeuropa

 

Oberbügermeister ALexander Putz ist sichtlich angetan des Lobes von Andreas Denk (rechts) vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter, der sich über die Verwaltungsarbeiten der Stadt Landshut während der Aktion der Johanniter-Weihnachtstrucker sehr positiv aussprach und sehr froh darüber ist. “Diese Aktion der Johanniter ist eine besondere Werbung für unsere Stadt, meinte der OB.”

 

“Auch Österreich arbeitet mit Bayern in dieser Aktion der Johanniter zusammen”, so der OB………

 

Die Vorfreude steigt bereits, denn am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Stadt Landshut zum elften Mal in Folge zum Mittelpunkt der bundesweiten Hilfsaktion „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im letzten Jahr, durften die Johanniter und die Stadt Stargast Peter Maffay willkommen heißen, der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien und Freunden der „Weihnachtstrucker“ die ehrenamtlichen Helfer auf die Reise in den Balkan verabschiedete.

Der Weihnachtstrucker war ganz am Anfang eine Gemeinschaftsaktion der Johanniter mit dem Radiosender Antenne Bayern. Das Gesicht bzw. die Stimme des Projekts war die damalige Redakteurin und Moderatorin Angelika Demmerschmidt. Anfangs wurden die Pakete aus ganz Bayern noch auf Autohöfen gesammelt. Bei der gesamten Durchführung der Aktion war der Johanniter-Kreisverband Nordschwaben federführend, allen voran die Johanniter aus Donauwörth.

Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter erläuterte als der Weihnachtstrucker vor 25 Jahren startete, wohl kaum einer damit gerechnet hätte, dass das Projekt nach einem Vierteljahrhundert noch immer und in solch beeindruckenden Dimensionen fortgeführt werden würde.

„Wir sehen das mit einem lachenden und weinenden Auge: Weinend, weil nach wie vor so viele Menschen in unseren Zielländern, vor allem in den strukturschwachen ländlichen Gegenden, dringend Hilfe benötigen. Lachend, weil wir Dank der unglaublichen Unterstützung vieler Tausend Menschen in der Lage sind, die Aktion in diesem großen Rahmen zu vollbringen.“

Ein großes Anliegen war uns stets, die Hilfe nicht nur kurz zu erbringen, sondern tatsächliche Veränderungen anzustoßen. Ein Beispiel hierfür sei die Arbeit des Vereins Tasuleasa Social in Rumänien, der sich für ein besseres soziales Miteinander engagiert.

Schön zu erleben sind darüber hinaus die ganzjährigen Kooperationen mit den Partnerorganisationen, wie etwa die Sanitätsdienste bei einem großen Marathon sowie Zahn- und Kinderarzteinsätze in Rumänien oder die Hospitationen bosnischer Krankenpflegeschüler an einem Augsburger Klinikum.

Die Zielregionen der Aktion sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien-Nord, Rumänien-Zentral und die Ukraine. Um alle Zielorte in den Ländern überhaupt erreichen zu können müssen die Helfer fast alle LKW-Ladungen auf kleinere Fahrzeuge umladen. Die Straßen z. Bsp. in Albanien seien mit LKW kaum zu befahren, da entweder die Stromleitungen zu tief hängen, die Schlaglöcher mannsgroß seien oder aber in den Bergdörfern zu viel Schnee läge. Deshalb fahren die Johanniter mit kleinen Fahrzeugen in die Dörfer und Stadtteile, um die organisierten Verteilungen zu begleiten.

Die Päckchen der Johanniter-Weihnachtstrucker kommen ganz unterschiedlichen Personengruppen in den fünf Ländern zugute. Dazu gehören bespielweise sozial schwache und kinderreiche Familien, Kinder in Schulen und in Waisenheimen, Jugendliche mit Behinderungen, Senioren, Besucher von Armenküchen, Familien in einer Kirchengemeinde und vieles andere mehr. Erschreckend sei leider, dass sich nach all den Jahren die Lebenssituation der Menschen dort nicht zum Guten wendet.

Diese Artikel sollen in ein „Weihnachtstrucker-Päckchen:

1 Geschenk für Kinder, 3 kg Mehl, 1 kg Nudeln, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 5 Tafeln Schokolade, 2 Duschgele, 2 Zahnbürsten, 2 kg Zucker, 1 kg Reis, 2l Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Kekse, 500g Kakaogetränkepulver, 1 Handcreme, 2 Tuben Zahnpasta.

 

 

Spendenportal: www.weihnachts-trucker-spenden.de

„Die Bedeutung der Weihnachtstrucker in Worte zu fassen und all die Emotionen spürbar zu machen, die bei allen Beteiligten in der persönlichen Begegnung aufkommen, sei kaum möglich. Wir versuchen es trotzdem“, so Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j. lodermeier

 

Bildtext: Ein rundum gelungener „Kind-kommt-mit-Tag“: Die Kinder der Beschäftigten der Stadt Landshut hatten sehr viel Spaß, vor allem freuten sie sich über den Besuch von Oberbürgermeister Alexander Putz.

 

Die Stadt – ein familienfreundlicher Arbeitgeber

OB Alexander Putz beim „Kind-kommt-mit-Tag“

 

Schulfrei am Buß- und Bettag – was der Kinder Freud ist oft der berufstätigen Eltern Leid. Denn wohin mit den Kindern, wenn schul-, allerdings nicht arbeitsfrei ist. Für diesen Tag hat die Gleichstellungsstelle der Stadt, federführend Andrea Just und Christina Rofner, in Zusammenarbeit mit Cordula Brandmeier von „Lausebengelchen“ einen sogenannten „Kind-kommt-mit-Tag“ angeboten. Jeder Beschäftigte hatte an diesem Tag die Möglichkeit, die Kinder mit in die Arbeit zu bringen. Freilich nicht an den eigenen Arbeitsplatz – in den Räumen des Rathauses 2 an der Luitpoldstraße wurde eigens ein spannendes Programm für die Kinder zusammengestellt. Insgesamt nahmen circa 20 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren daran teil. Die Palette der kreativen Spielangebote reichte weit: Gemeinsam wurde gebastelt, gemalt und gespielt. Zudem gab es eine kräftigende gesunde Brotzeit, die die Kinder selbst zubereiteten. Highlight für die Kinder war eigenen Aussagen zufolge der Besuch des Oberbürgermeisters Alexander Putz, der am frühen Morgen spontan vorbeischaute, um die Kinder seiner Beschäftigten zu begrüßen. Dass der Rathauschef sich Zeit nahm, sich mit ihnen unterhielt, auf alle Fragen einging und sich sogar gemeinsam mit ihnen an den Tisch zum Malen setzte, begeisterte die Kinder sichtlich. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Arbeitsplatz ist wichtiger denn je“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz. Viele junge engagierte Nachwuchskräfte stünden oft in einem Spannungsfeld zwischen Job und Familie, so Putz. Als Vater zweier – mittlerweile erwachsener – Kinder weiß der Rathauschef nur allzu gut um die organisatorischen Herausforderungen, Kind und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Für Eltern gilt es täglich, diesen schwierigen Spagat zu meistern. Deshalb setzt Putz auf eine familienorientierte Personalpolitik.

Familienfreundlichkeit im Unternehmen sei eine unerlässliche Komponente, die einen attraktiven Arbeitgeber auszeichne und sich, ist Putz überzeugt, vor allem positiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter auswirke. „Denn nur ein zufriedener Mitarbeiter ist auch bereit und motiviert, vollen Einsatz zu geben“. Seiner Ansicht nach dürften sich in der heutigen Zeit auch weibliche Arbeitnehmerinnen nicht die Frage stellen müssen, für die Familie auf die Karriere verzichten zu müssen, was nicht selten der Fall sei. „Auch hier dürfen wir als Arbeitgeber nicht stehen bleiben, sondern müssen uns entsprechend weiterentwickeln. Wir brauchen engagierte Fachkräfte und jede wertvolle Arbeitskraft“, betonte Putz. Deshalb ist es ihm ein Anliegen, unter anderem mit zeitgemäßen flexiblen Arbeitszeitmodellen oder der Möglichkeit von Homeoffice die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken und auszubauen. Zu den geplanten Maßnahmen zählen auch Überlegungen, einen stadteigenen Kindergarten einzurichten, im Rahmen derer erst kürzlich eine Bedarfsumfrage durch den Personalrat gestartet wurde. Ein Baustein ist freilich auch der gestrige „Kind-kommt-mit-Tag“. Dass dieser auf große Resonanz stieß, freute zudem auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Andrea Just. „Es war ein gelungener Tag: Die Kinder hatten sehr viel Spaß, die Eltern wussten sie gut aufgehoben und konnten sich sorgenfrei ihrer Arbeit widmen.“

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Seit 25 und 40 Jahren bei der Stadt: Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte) bedankte sich bei 75 Beschäftigten für ihren langjährigen, treuen Einsatz und ihr Engagement.

 

„Gemeinsam die Aufgaben der Zukunft meistern“


OB Alexander Putz ehrt langjährige Beschäftigte der Stadt

Ob Mitarbeiter der Kindertagesstätten, der bauamtlichen Betriebe, der inneren Stadtverwaltung oder der Stadtwerke: Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Bernlochner-Saal am Donnerstag anlässlich der Dienstjubilaren-Feier der Stadt, zu der Oberbürgermeister Alexander Putz alle langjährig Beschäftigten, Pensionisten und Rentner einlud. Über diese großartige Resonanz, die nicht zuletzt die große Verbundenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeitgeber widerspiegelt, freute sich der Rathauschef, der zu Beginn seiner Rede sogleich die Gelegenheit nutzte, ein – eigenen Worten zufolge – großes Anliegen zum Ausdruck zu bringen: „Ich möchte Ihnen für die ausgezeichnete Arbeit, die Sie tagtäglich leisten und geleistet haben, von Herzen Danke sagen“, betonte Putz im Namen der Stadt und des Stadtrates, der neben Bürgermeister Erwin Schneck ebenfalls zahlreich vertreten war. Auch der Personalrat und die Referenten bekundeten den Mitarbeitern mit ihrem Kommen ihre Wertschätzung.
Mit Blick auf die Liste aller zu ehrenden Jubilare, die teils seit 25 oder gar 40 Jahren bei der Stadt beschäftigt sind, betonte Putz: „Für diese langjährige, treue Mitarbeit möchte ich Ihnen meinen ganz großen Respekt zollen.“ Die Beschäftigten hätten konstante Einsatzbereitschaft gezeigt und der Stadt über so viele Jahre hinweg die Treue gehalten – quasi ihr ganzes Berufsleben lang. Dies, so Putz, sei gegenwärtig keine Selbstverständlichkeit mehr und verdiene höchste Anerkennung. Die Beschäftigten hätten mit ihrer Arbeit erheblich zur guten Entwicklung der Stadt beigetragen, die in verschiedenen Rankings führender Agenturen beständig Spitzenpositionen belegt, wie zuletzt im Prognos-Zukunftsatlas. Dieser sieht die Stadt in seiner jüngsten Studie bundesweit an der Spitze aller kreisfreien Städte unter 100.000 Einwohnern und prognostizierte ihr sehr hohe Zukunftschancen. Solche Spitzenergebnisse, konstatierte Putz, seien nicht zuletzt auch auf eine funktionierende Verwaltung, den Fleiß und die Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiter zurückzuführen. „Wir sind auf dem richtigen Weg und darauf dürfen wir alle gemeinsam stolz sein“, so Putz. „Wir haben in der Vergangenheit riesige Aufgaben geschultert und werden auch die Herausforderungen der nächsten Jahre gemeinsam stemmen“, zeigte sich der Oberbürgermeister zuversichtlich. „Hierfür brauchen wir Sie und Ihre für uns so wichtige Arbeitskraft. Lassen Sie uns die vielen bevorstehenden Aufgaben weiterhin motiviert und engagiert im Sinne unserer Bürgerschaft und schönen Stadt zusammen meistern“.
Anschließend überreichte Putz den 44 Jubilaren im Beisein der Personalamtschefin Anita Krömmer für treue 25- und 40-jährige Dienste bei der Stadt eine Dankesurkunde. Zudem wurden 31 Beschäftige in den wohlverdienten Ruhestand beziehungsweise in Altersteilzeit verabschiedet. Für jeden Einzelnen nahm sich Putz Zeit für persönliche Worte, was die Jubilare besonders freute. Abgerundet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen.

Für 25-jährige Zugehörigkeit wurden geehrt: Johann Huber, Gerhard Reichelt, Martin Stanglmayer, Doris Ungar, Christine Obermeier, Elfriede Lutz, Maximilian Linbrunner, Dietmar Forster, Tanja Seidel, Christa Schorning, Jakob Neudecker, Michael Zehentbauer, Martin Meyer, Elisabeth Kraemer, Larissa Heidt, Doris Fromm, Tamara Gürster, Claudia Marosch, Anita Straßenberger, Margit Urban, Stefan Werner, Michaela Schindlbeck, Eva Guzy, Gudrun Weber, Manfred Gallecker, Richard Bayersdorfer.
Seit 40 Jahren bei der Stadt sind: Alfred Stimmelmayr, Renate Reitmeier, Franz Thurner, Johann Sachsenhauser, Johann Schranner, Kurt Weinzierl, Jonny Thews, Hans Förster, Christine Hohenester, Maximilian Durner, Bernhard Spirkl, Josef Bauer, Petra Franz, Annette Kiermaier, Franz Troltsch, Richard Babel, Gudrun Hacker und Martin Mezger.

In den wohlverdienten Ruhestand beziehungsweise in Altersteilzeit verabschiedet wurden: Martin Bauer, Walburga Beck-Hüpper, Roland Betz, Hannelore Bittner, Annette Boll, Hubert Brandl, Ernst Chrestel, Cornelia Czichon, Uwe Friedrich, Christine Gotthardt, Eleonore Graf, Elisabeth Gusel, Christel Hautz, Johann Heinrich, Georg Herrmann, Smaranda Jost, Rosa Kaiser, Hildegunde Kawig, Barbara Mallik, Lorenz Märkl, Daniela Mohr, Margarete Paintner, Marianne Plank, Halina Retzer, Regina Schreiber, Alfred Stimmelmayr, Josef Tschannerl, Sebastian Wallner, Johann Willmes, Johann Winklmaier, Christine Wuttke.

Foto: Stadt Landshut