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OB ALexander Putz

Bildtext: Rosa Huber (Zweite von rechts) freute sich sehr über den Besuch ihres treuen Geburtstagsgastes Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte): diesmal zu ihrem 104. Geburtstag. Gemeinsam mit dem Heimleiter des BRK-Seniorenwohnsitzes, Peter Cieslik (rechts), Rosa Hubers Sohn Dr. Günter Huber und seiner Frau Dagmar, die Rosa Huber täglich liebevoll umsorgen, stießen sie auf die Gesundheit an

Rosa Huber blickt auf stolze 104 Lebensjahre zurück

Große Freude über Besuch von Oberbürgermeister Alexander Putz

Nicht mal einen Monat ist es her, dass Oberbürgermeister Alexander Putz einen herausragenden, nicht alltäglichen Jahrhundertgeburtstag miterleben durfte. Vergangene Woche hatte er erneut das Vergnügen: Rosa Huber heißt die Landshuterin, die seit wenigen Tagen auf sage und schreibe 104 Jahre zurückblickt. Bereits zum dritten Mal stattete der Oberbürgermeister Rosa Huber einen Besuch ab: Seit Amtsbeginn ließ er keinen ihrer Geburtstage aus, um ihr persönlich zu gratulieren. Und mag der Terminkalender noch so voll sein – ein kleines Zeitfenster zu finden, um die Jubilaren zu einem solch besonderen Ehrentag zu beglückwünschen, ist Putz ein besonderes Herzensanliegen. „Dass es uns heute so gut geht, haben wir vor allem unseren älteren Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die den Grundstein für diese erfolgreiche Entwicklung unserer wunderschönen Stadt gelegt haben”, betonte Putz. Über den damals ersten Besuch des Oberbürgermeisters zu ihrem 102. Geburtstag, den Rosa Huber auswärts im Restaurant feierte, freute sie sich dermaßen, dass sie ihn sogar beim Verabschieden persönlich bis zum Auto begleitete – selbst vor dem steilen Treppenabgang machte sie keinen Halt.

Rosa Huber vor wenigen Tagen nun erneut gesund und gut gelaunt in ihrem Zimmer im BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg anzutreffen, in dem sie im Alter von 99 Jahren – also vor gerade einmal fünf Jahren – ein neues Zuhause fand, freute Oberbürgermeister Alexander Putz sehr.

Kaum trat der Rathauschef zur Tür herein, schon stand sie – gewohnt gastfreundlich, wie jedes Jahr – vom Stuhl auf, um ihren Ehrengast herzlich in Empfang nehmen zu können. Sichtlich große Freude bereitete ihr der Oberbürgermeister auch mit seinem Präsent: einer Orchidee, „meine Lieblingsblume”, wie Rosa Huber betonte: „Was für eine Pracht und Herrlichkeit, wir müssen gleich einen Platz dafür raussuchen”, freute sie sich. Zur Orchidee gesellte sich eine Porzellanschale mit bayerischem Wappen, die Putz mit den besten Wünschen im Auftrag des Bayerischen Ministerpräsidenten überbrachte.

Auf seine Frage hin, ob sie noch immer eiskalt duschen und warmes Bier trinken würde, musste sie herzhaft lachen. Diesen Tipp für ein solch langes Leben gab sie dem Rathauschef nämlich anlässlich ihres 102. Geburtstages. Ihre Aussage dazu, dass er sich damit aber ruhig noch Zeit lassen könne, schließlich habe auch sie erst mit 99 Jahren damit angefangen, sorgte beim Oberbürgermeister zugegeben für eine gewisse Erleichterung, was nicht zuletzt seine darauffolgende Frage verdeutlichte: „Gilt das eigentlich auch umgekehrt, also kaltes Bier trinken und warm duschen

„Schee, dass S‘ do san”, sagte die 104-Jährige, während sie dem Oberbürgermeister im Beisein ihres Sohnes Dr. Günter Huber, seiner Frau Dagmar und dem Heimleiter Peter Cieslik zuprostete. Täglich wird die Jubilarin von ihrem Sohn und seiner Frau zu einem Nachmittagsbesuch zu ihnen nach Hause abgeholt, wo sie auch gemeinsam Zeitung lesen. Wie ihre Schwiegertochter verriet, freue sie sich immer, wenn sie Putz auf einem Bild entdecke. Schließlich sei er auch „ein fescher Mo, der OB”, wie Rosa Huber lächelnd feststellte.

Die 104-Jährige wuchs in Rain am Lech mit drei Geschwistern auf. Mit 18 Jahren ging es „hinaus ins Leben”: Als Hausangestellte verdiente die junge Frau 10 Mark im Monat; nur Sonntagnachmittag gab‘s frei. 1936, im Alter von 21 Jahren, zog sie in ihr „geliebtes München”, wie sie sagte. Dort heiratete und lebte sie zusammen mit ihrem Mann, der als Straßenbahnfahrer beschäftigt war. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Die Familie wurde im Krieg dreimal ausgebombt und musste immer wieder Unterschlupf bei Verwandten in Niederbayern suchen. Nach dem Krieg folgten harte Jahre des Existenzaufbaus. Als ihr Mann 1975 verstarb, galt ihr Hauptaugenmerk voll und ganz der Familie. Heute ist die Jubilarin zweifache Oma und Uroma.

Wie stolz sie auf ihre Familie ist, war nicht nur im Gespräch mit dem Oberbürgermeister zu spüren, sondern zeigt auch eine Fotogalerie an der Wand ihres Zimmers, die sie Putz voller schwärmender Worte präsentierte. „Meine schönste Fotoserie. Und wenn Sie erst einmal meine Enkel sehen würden…”, ergänzte sie lächelnd. „I bin scho z‘frieden. Aa wenn i manchmoi mehr Glück g‘habt hab, wia Verstand”, wie sie augenzwinkernd sagte. Dass der Oberbürgermeister sie auch nächstes Jahr wieder besuchen will, wie er ihr beim Verabschieden versprach, freute sie sehr – was sie mit einem festen Händedruck und dem Satz „Ich lass mich gern überraschen” erwiderte.

 

Foto: Stadt Landshut

 

„WAS FÜR EIN BEEINDRUCKENDES ENGAGEMENT“,

zollte Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte) jüngst den jungen Mitgliedern der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Frauenberg seine große Wertschätzung. Der Erste Vorsitzende Simon Fischer und die Erste Mädelführerin Lena Ecker bereiteten dem Oberbürgermeister nämlich vor Kurzem eine überaus große Freude – sowohl mit ihrem Besuch als auch mit einer Überraschung, die sie im Gepäck hatten. Damit bedürftigen Bürgern geholfen werden kann, sammelten sie zugunsten der OB-Direkthilfe für Landshuter in Not stolze 300 Euro. Für diesen Spendenerlös wurden gleich mehrere Aktionen gestartet: Angefangen beim Brotverkauf anlässlich des Erntedankfestes bis hin zum Verkauf von Schokonikoläusen nach dem Kirchenbesuch und Weihnachtspunsch im Nachgang zur Christmette – die KLJB-Mitglieder halfen alle zusammen, „damit denjenigen vor Ort geholfen werden kann, denen es nicht so gut geht“, wie Fischer sagte.

Über so viel Engagement zeigte sich der Rathauschef begeistert: „Dass sich so viele junge Menschen gemeinsam für eine gute Sache einsetzen, ist beeindruckend und nur zu begrüßen.“ Als „sehr vorbildlich“ bezeichnete Putz den Einsatz der KLJB-Mitglieder, den man, wie er ergänzte, gar nicht genug loben könne. „Ich danke Ihnen für Ihre sehr hilfreiche Unterstützung.“ Wer sich selbst mit einer Spende beteiligen möchte, der kann dies unter IBAN: DE42 7435 0000 0000 0011 12, BIC: BYLADEM1LAH (Sparkasse Landshut) tun. Den Verwendungszweck „OB-Direkthilfe“ bitte nicht vergessen. Die gesammelten Spenden kommen – nach entsprechender Prüfung – ausschließlich bedürftigen Landshuter Familien oder Bürgern zu.

 

Foto:
Stadt Landshut

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Bildtext v.l.n.r. Klaus Santner (Raiba Essenbach), Manfred Hölzlein, OB Alexander Putz, LPD Helmut Eibensteiner, Landrat Peter Dreier, Michael Forstner (ÜZW), Michael Mayr (Leipfinger Bader), Maximilian Rüb

 

Benefizkonzert Polizeiorchester Bayern – Erlös 18.000 Euro

Übergabe der Spende bei der Polizeiinspektion Landshut

 

Am Ende des Konzerts in der Essenbacher Eskara-Halle waren sich alle einig, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war. Rund 1000 Besucher bildeten die beeindruckende Kulisse für einen musikalisch auf höchstem Niveau stehenden Konzertabend.

Der Veranstalter, die Kinder-Palliativhilfe Niederbayern sowie das Organisationsteam der Polizeiinspektion Landshut unter der Leitung von Helmut Eibensteiner, alle waren begeistert von dem großen Zuspruch in der Bevölkerung für dieses Konzert und natürlich von dem musikalischen Genuss. Sowohl die Blaskapelle Essenbach, als auch das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Dirigent Professor Johann Mösenbichler zeigten sich von ihrer besten Seite und verzauberten das Publikum. Die intensiven Vorbereitungen waren nicht umsonst, so Leitender Polizeidirektor Helmut Eibensteiner, anlässlich einer kleinen Feierstunde bei der Landshuter Polizeiinspektion.

Dorthin hatten die Verantwortlichen sowohl die beiden Schirmherrn, Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz, als auch die Vertreter der Kinderpalliativhilfe Niederbayern, Manfred Hölzlein und Maximilian Rüb sowie die Sponsoren eingeladen. Sichtlich stolz präsentierte Eibensteiner den Erlös des Konzertabends: 18.000 Euro konnten als Reingewinn an die Kinder-Palliativ-Hilfe übergeben werden. Landrat und Oberbürgermeister lobten die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die zum Erfolg des Konzerts beigetragen haben und freuten sich über den Spendenbetrag für eine in der Region und darüber hinaus so wichtigen Einrichtung. Diese wiederum wird das Geld an das Palliativteam für Kinder und Jugendliche beim Kinderkrankenhaus St. Marien weiterleiten, um damit deren Arbeit zu würdigen und bestmöglichst zu unterstützen. Getragen vom großen Erfolg und der überaus positiven Resonanz aus der Bevölkerung schloss der Chef der Polizeiinspektion Landshut nicht aus, dass das Ganze im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden könnte.

 

Foto: Polizeiinspektion Landshut

KRAWATTENJAGD IM RATHAUS

Angeführt von Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Angela I. haben am Unsinnigen Donnerstag die Damen der Narrhalla Landshut das Regiment im Rathaus übernommen

 

Erstes Opfer der weiblichen Machtübernahme war Hausherr Alexander Putz: Die Närrinnen hatten es traditionell auf die Krawatte des Oberbürgermeisters abgesehen und stürmten schon frühmorgens die Diensträume. Angela I. schritt alsbald höchstselbst zur Tat, zückte die Schere und sicherte sich mit einem beherzten Schnitt ein gutes Stück vom Schlips des Rathauschefs. Sichtlich stolz präsentierte die Prinzessin danach ihrem Prinzen, Seiner Tollität Mimmo I., und Töchterchen Chiara die frisch erbeutete Trophäe. Putz trauerte der Krawatte nicht lange hinterher: „Das war zwar kein Ladenhüter, sondern schon ein gutes Stück.

Aber in diesem Farbton habe ich noch drei, vier andere Modelle. Und für so ein sympathisches Prinzenpaar muss man auch mal ein Opfer bringen.“ Zumal der OB bereits an derartige Jagdzüge gewöhnt ist: Seit seiner Amtsübernahme vor gut zwei Jahren sind inzwischen drei Krawatten den Landshuter Faschingsprinzessinnen zum Opfer gefallen. Doch akuter Schlips-Mangel herrscht deshalb nicht im Hause Putz, beruhigte der Oberbürgermeister: „Für Nachschub wäre gesorgt, im Schrank hängen mehr als genug Krawatten. Die würden schon noch für viele Amtsjahre und Besuche von Faschingsprinzessinnen reichen“, sagte er lachend. Ernst gemeint war dagegen das Lob, das der OB der Narrhalla Landshut um Präsident Helmut Ernst und Hofmarschall Mario Huber aussprach: „Die Narrhalla ist in dieser fünften Jahreszeit sicherlich das Aushängeschild unserer Stadt. Ohne das Prinzenpaar und die Garde, die in diesen Tagen einen wahren Veranstaltungs-Marathon absolvieren, wäre der Fasching in Landshut kaum vorstellbar. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“ Bis zum Kehraus am Faschingsdienstag eilen Angela I. und Mimmo I. tatsächlich von Termin zu Termin: Rund zwei Dutzend Auftritte stehen laut Präsident Helmut Ernst noch auf dem Programm. Ein Highlight ist dabei natürlich der Faschingsumzug durch die Landshuter Innenstadt am Sonntagnachmittag. „Wir hoffen alle, dass das Wetter dann mitspielt und viele tausend Besucher kommen“, sagte Putz. „Das hätten sich die Organisatoren und die Narrhalla wirklich verdient.“

 

 

Foto: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                 20.02.2019

Verkauf der ehemaligen Martinsschule wurde ebenso abgelehnt wie die Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer – OB Putz und Fraktionen vereinbaren Treffen

Der Haushaltsausschuss des Stadtrats hat seine Beratungen über den Etat 2019 auch im zweiten Anlauf ergebnislos beendet. Nach fünfstündiger Sitzung gab es – wie schon bei einer ersten Sitzung im November 2018 – erneut keine Mehrheit für den von der Kämmerei und Finanzreferent Rupert Aigner erstellten, ausgeglichenen Etatplan. Dieser hatte ein Gesamtvolumen von rund 331,38 Millionen Euro, wobei auf den Verwaltungshaushalt 249,68 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 81,70 Millionen Euro entfallen sollten.

Um den Haushalt und die darin enthaltenen Rekordinvestitionen decken zu können, waren nicht zuletzt Einnahmen aus Grundstücksverkäufen vorgesehen – darunter etwa 3,5 Millionen Euro für die Veräußerung der ehemaligen Martinsschule. Dieses Vorhaben aber lehnten die Mitglieder des Haushaltsausschusses ebenso ab wie die alternativ vorgeschlagene Erhöhung der Grund- und/oder Gewerbesteuer. Auch für Sparvorschläge wie die Verschiebung der nächsten Bauabschnitte des neuen Stadtmuseums im früheren Franziskanerkloster auf die Jahre 2023 und später oder die von OB Alexander Putz vorgelegte Kompromisslösung in Form des Verkaufs eines weiteren Grundstücks am Bahnhofsareal fanden sich keine Mehrheiten. Die Folge: Eine Einigung auf einen ausgeglichenen und damit genehmigungsfähigen Haushalt war nicht möglich. Der Ausschuss verzichtete deswegen auf eine Beschlussempfehlung für das Plenum, das am 15. März endgültig über den Etatentwurf entscheiden muss. Bis dahin wollen die Fraktionen intern und über die Parteigrenzen hinweg über das weitere Vorgehen beraten.

Bereits direkt im Anschluss an den Haushaltsausschuss luden CSU und JL/BfL Oberbürgermeister Alexander Putz zu ihrer nächsten Fraktionssitzung am kommenden Montagabend ein. Der Rathauschef sagte sein Kommen zu. Auch mit den anderen Fraktionen seien jederzeit Gespräche möglich, betonte Putz. „Es geht nun darum, in dieser schwierigen Situation gemeinsam eine Lösung zu finden. Obwohl wir in manchen Punkten unterschiedlicher Ansicht sind, eint uns doch das Ziel, dass die Stadt Landshut wirtschaftlich handlungsfähig bleiben muss.“ Dafür sei die Verabschiedung eines ausgeglichenen und damit genehmigungsfähigen Haushalts die Grundvoraussetzung. „Dieser Verantwortung müssen wir nun gerecht werden. Denn angesichts des enormen Investitionsbedarfs insbesondere in den Bereichen Bildung und Schule, Kinderbetreuung, Wohnen und Verkehr können wir uns keine weiteren Verzögerungen mehr leisten“, mahnte Putz: „Jeder muss im Interesse unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nun endlich zu Kompromissen bereit sein. Die Vorschläge liegen längst auf dem Tisch – die Entscheidung, welchen Weg wir gehen wollen, kann uns niemand abnehmen.“

Innenministerium gegen Verlängerung des Projekts:

Integrationshaus an der Podewilsstraße muss schließen

 

OB Putz bedauert Entscheidung aus München: „Wir sind sehr enttäuscht“ – Bewohner werden von der Regierung bis Ende April auf andere Unterkünfte verteilt

 

Das Integrationshaus an der Podewilsstraße in Landshut muss mit Vertragsablauf Ende April schließen. Dies ist die Konsequenz einer Entscheidung des auch für Integration zuständigen Bayerischen Innenministeriums, das der Option auf Verlängerung des Projekts nicht zustimmen wird. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten Vertreter der Stadt Landshut versucht, das Ministerium mit einer Reihe von Schreiben und Einsprüchen zum Umdenken zu bewegen. Doch auch eine persönliche Intervention von Oberbürgermeister Alexander Putz bei Innenminister Joachim Herrmann blieb letztlich erfolglos: Der Freistaat zeigte sich nicht mehr bereit, die Mehrkosten für das auch überregional bekannte Projekt weiterhin zu übernehmen.

Das Integrationshaus mit einer Kapazität von 60 Plätzen wurde im Mai 2016 als Modellprojekt mit Genehmigung des damals zuständigen Sozialministeriums installiert. Betrieben wird die Einrichtung im Auftrag der Stadt von einer GmbH, die sich mit mehreren Vollzeit- und Teilzeitkräften „rührend um die Gäste dort gekümmert hat“, wie der bei der Stadt dafür zuständige Leiter des Amt für Migration und Integration, Thomas Link, erklärte. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man in München zu dieser Entscheidung gelangen konnte.“ Selbst die an Zahlen und Fakten nachweisbaren Integrationserfolge, die weit über den üblichen Zahlen in Bayern lägen, hätten im Ministerium bedauerlicherweise nicht für ein Umdenken gesorgt.

Das Aus für das Integrationshaus bedauert auch Oberbürgermeister Alexander Putz sehr: „Das Modellprojekt ist eine einzige Erfolgsgeschichte, was nicht zuletzt dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken ist. Dass es nun nicht weitergehen kann, tut mir für sie ebenso leid wie für die dort untergebrachten Menschen mit Fluchthintergrund: Die intensive Betreuung hat ihnen die Integration spürbar erleichtert. Und das streben die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen doch über die Parteigrenzen hinweg alle an.“ Über die ablehnende Haltung des Innenministeriums „sind wir deshalb sehr enttäuscht“, gibt Putz offen zu. Denn: „Ich bin sicher, dass sich die Investitionen in diese Einrichtung mittel- und langfristig auch für den Staat finanziell ausgezahlt hätten – vom integrativen Wert für die Gesellschaft ganz zu schweigen.“

Obwohl die Entscheidung aus München also bei der Stadt Landshut auf Unverständnis stößt, muss das Integrationshaus Ende April ersatzlos geschlossen werden. Die bisherigen Bewohner, die sich noch im Asylverfahren befinden, werden dann von der Regierung von Niederbayern auf andere Unterkünfte im gesamten Regierungsbezirk verteilt. Und diejenigen, die bereits anerkannt sind, werden aufgefordert, sich privaten Wohnraum zu suchen. Angesichts der Kürze der Zeit zwischen ministerieller Mitteilung und Schließung hat die Regierung von Niederbayern angeboten, auch den anerkannten Bewohnern, den sogenannten Fehlbelegern, die dort derzeit gemeldet sind, einen Platz in einer anderen Gemeinschaftsunterkunft anzubieten, bis sie eine Wohnung gefunden haben.

 

Foto: KLARTEX.LA /hjl

Bildtext: Erfreuliche Auszeichnung: Der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold (Mitte), Oberbürgermeister Alexander Putz (links) und Stadtrat Rudi Schnur, auf dessen Antrag die Umsetzung der Fördermöglichkeiten ins Rollen gebracht wurde, bei der Übergabe des Klima-Zertifikates für die Stadt Landshut.

„ERFREULICHE NACHRICHT FÜR DIE STADT LANDSHUT“

Parlamentarischer Staatssekretär Pronold überreicht „Zertifikat über Einsparung von Treibhausgasemissionen“

 

 

Lediglich mit einer Gegenstimme wurde bereits im Jahre 2011 ein Antrag von Stadtrat Schnur im Bausenat über Energieeffizienz durch Einsatz von LED-Technik, Prüfung bzw. Umsetzung diverser Fördermöglichkeiten positiv bedacht.

Seit 2013 wird der Einsatz von alten, ineffizienten Leuchten durch hochmoderne, effiziente und langlebige LED-Leuchten durch das Bundes-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Bei einer Ersparnis von mindestens 50 Prozent der CO2-Emissionen können Kommunen mit einer entsprechenden finanziellen Förderung rechnen. Dieses Förderprojekt wurde in den vergangenen Jahren bereits in etlichen Gebäuden der Stadt Landshut umgesetzt: Beispielsweise in Sportstätten, Schulen, im Skulpturenmuseum und anderen Einrichtungen wurden alte, konventionelle Leuchten durch neue, auf die Nutzung abgestimmte LED-Leuchten ersetzt. Neben einer optimalen Ausleuchtung der Nutzflächen konnten CO2 eingespart und die Stromkosten um über 50 Prozent reduziert werden. Auch die Flutlichtanlage im Sportzentrum West und die neue Beleuchtung der Eishalle 1 sollen noch aus diesem Förderprogramm unterstützt werden.

Am Donnerstag war es nun so weit. Der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete, Florian Pronold, hat Oberbürgermeister Alexander Putz einen Besuch abgestattet, und ihm ein besonderes Klima-Zertifikat überreicht. Der Grund war: Die Bauamtlichen Betriebe und das Kinderhaus Montessori wurden durch Austausch von ineffizienten Altleuchten buchstäblich „in ein neues Licht“ gerückt. Durch diese Maßnahme werden über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren insgesamt 945 Tonnen CO2 eingespart. Die Stromverbrauchsreduzierung liegt bei circa 69 Prozent. Das Investitionsvolumen für beide Maßnahmen, die vom Bundesumweltministerium aus dem Programm „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ mit knapp 34.000 Euro finanziell gefördert werden, beträgt rund 120.000 Euro.

„Einen Gewinn für alle“, bezeichnete Florian Pronold, wenn man ineffiziente Leuchten durch effiziente Leuchten wie LED-Leuchten austauscht um CO2 einzusparen. Für die Kommunen bedeutet das, dass man dadurch deutliche Kosten einspart. Wenn die öffentliche Hand vorangeht und den Bürgerinnen und Bürgern vormacht und aufzeigt, dass Klimaschutz erstens sich rechnet und zweitens auch noch sinnvoll ist, dann wird sich diese Idee auch durchsetzen. Aus diesem Grund wurde vor zehn Jahren dieses Förderprogramm aufgelegt und die Kommunen mit über einer halben Milliarde Euro bezuschusst. Damit wurde eine Investitions-Gesamtsumme von 1.5 Milliarden Euro in Deutschland auf den Weg gebracht, um einen kleinen Beitrag zu der Gesamt-CO2 Einsparung zu erreichen. Denn seit dem letzten Sommer sei Jeder überzeugt davon, dass es einen „Menschengemachten Klimawandel“ gibt.

Pronold lobte als ehemaliger Vertreter der Bundesumweltministerin als Schirmherrin bei der Landshuter Umweltmesse 2018 die Strahlkraft dieser für die Stadt Landshut erfolgreichen und weit über die Region hinaus bekannten Veranstaltung.

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

INFO-VERANSTALTUNG ZUR STRASSENHERSTELLUNG

 

“Geschuftet und im Dreck gegraben…………….”

Diesen Spruch tätigte Sachgebietsleiter Thomas Rottenwallner vom Sachgebiet Anliegerleistungen bei einer INFO-Veranstaltung der Stadt Landshut für alle Grundstückseigentümer, die bei der Durchführung von Baumaßnahmen zur „erstmaligen Herstellung von Erschließungsanlagen „ Erschließungsbeiträge zu zahlen hätten.

 

Neben Oberbürgermeister Alexander Putz stellte sich auch Kämmerer Rupert Aigner, den man während der Diskussion aus dem Publikum heraus als „Asphalt-Cowboy“ bezeichnete, der Baureferent Johannes Doll und der Leiter des Tiefbauamtes, Gerhard Anger, den Fragen der teils besorgten und teils leicht aufgebrachten Landshuter Bürgerinnen und Bürger.

Konkret geht es um folgende Straßen: Am Vogelherd, Hagrainer Straße-Ost, Tal-Josaphat-Weg, Simmerbauerweg, Trautlergasse, Ettenkoferweg, Prof. Dietl-Weg, Drosselweg, Hadnstraße, Kumhausener Straße, Roseggerstraße, Grillweg, Rübezahlweg und Grüntenweg. Der Oberbau dieser Straßen sei nicht ausreichend bemessen um eine erstmalige Herstellung der Straßen anerkennen zu können, so der Leiter des Tiefbauamtes Gerhard Anger. Das Tiefbauamt sichert den Bürgern zu, dass hier kein Luxus entsteht den man sich leistet, sondern ist ein Straßenausbau nach den Regeln der Technik, der sparsam und wirtschaftlich durchgeführt wird.

Stadtkämmerer Aigner wies auf die neue Rechtslage hin, dass künftig die Gemeinde nach dem Kommunalabgabengesetz ab 31.3.2021 die Kosten des Ausbaus der Straßen selbst tragen muss.

Thomas Rottenwallner vom Finanzreferat erläuterte die rechtliche Situation bei der Erhebung von Erschließungsbeiträgen. „Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben geschuftet und im Dreck gegraben (damit meinte er das Archiv) und jeden „Bauakt“ in die Hand genommen, wie sich die bauliche Entwicklung an der jeweiligen Straße, wie zum Beispiel Am Vogelherd, vollzogen hat!“

Ein Stadtrat einer kleinen Fraktion, hat nach der Veranstaltung folgende Bemerkung getätigt: „ 4,5 Stunden Redeverbot für Stadträte, eine unverschämte und arrogante Haltung von Herrn Rottenwallner und auch von Aigner, der bei einem Bürgerbeitrag nahezu ausgerastet ist. Oberbürgermeister Putz hat nicht eingegriffen und sie gewähren lassen. Kurzum die Bürger wollen die Herstellung der Straßen nicht und ich werde deswegen dagegen stimmen!“

In dasselbe Horn blies vorher Josef Nettinger, ein Bürger, der von dieser Maßnahme der Stadt betroffen ist: “Ich habe das Eckgrundstück Pönaiergasse – Thal-Josaphat-Weg, und dieser Weg ist einer dieser Altstraßen, die erstmalig erschlossen werden sollen. Wir sind sechs Anlieger dieser Straße. Wir sollen 360.000 Euro zu sechst dafür stemmen. Was auf mich finanziell zukommt, weiß ich nicht, weil sich in diesem Bereich Obstbaumgrundstücke befinden. Ich rechne anteilig mit 50.000 plus X. Ich bin jetzt 60 Jahre alt und möchte auf diesem Grundstück bleiben und dort auch sterben, ich bin mit dem Zustand der Straße zufrieden, ich brauche keine geteerte Straße.“

 

So wie dieser Bürger empfindet, so stellte sich auch die Situation bei vielen anderen Bürgern dar, die rege an der anschließenden Diskussion nach den Vorträgen der verschiedenen Referenten teilnahmen.

 

Stadträte/Innen hatten bei dieser Veranstaltung kein Rederecht!

 

Entscheiden müssen letztlich die Stadträte der Stadt Landshut, dies betonte sowohl der Oberbürgermeister als auch die Verwaltungsmitarbeiter gebetsmühlenartig.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

Weihnachtsgruß von Oberbürgermeister Alexander Putz

Liebe Landshuterinnen und Landshuter,

Weihnachten steht vor der Tür. Wir alle freuen uns auf dieses schönste Fest des Jahres, das uns die Hektik des Alltags vergessen lassen und besinnliche Stunden im Kreis der Familie bringen möge.

Umso dankbarer bin ich gerade an Weihnachten unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich regelmäßig an Sonn- und Feiertagen in den Dienst der Gesellschaft stellen. Das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Ich denke voller Respekt an das Pflegepersonal in den Krankenhäusern und Seniorenheimen, an die Ärzte, die Einsatzkräfte der Polizei und der Rettungsdienste, an die Bus- und Taxifahrer, aber auch an viele andere Beschäftigte beispielsweise in den Bereichen Gastronomie und Kultur. Nicht hoch genug einzuschätzen ist insbesondere das Engagement der unzähligen Ehrenamtlichen, die sich selbstlos für das Wohl unserer Stadt einsetzen – sei es in Sportvereinen, im Sozialbereich oder in den sogenannten Blaulichtorganisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW, dem Roten Kreuz, der Wasserwacht oder anderen Hilfsdiensten. Sie alle sind mit ihrer Einsatzbereitschaft Vorbilder und leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass Landshut so lebens- und liebenswert ist. Ein herzliches Vergelt´s Gott dafür!

In der Zeit „zwischen den Jahren” wird traditionell auch Bilanz gezogen. Die kann sehr kurz ausfallen: Für unsere Stadt war 2018 ein gutes Jahr. In allen aktuellen Studien – sei es zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt, zur Kaufkraft, zur Lebensqualität oder zu den Zukunftschancen – steht Landshut landes- und bundesweit in der Spitzengruppe. Der Standort ist attraktiv wie nie zuvor, was auf den Fleiß, die Ideen und das Engagement jedes und jeder Einzelnen zurückzuführen ist.

Natürlich bringt diese Stärke und der damit verbundene, kontinuierlich kräftige Zuzug in unsere Region auch viele Herausforderungen mit sich. Ich nenne exemplarisch die Themen Verkehrsinfrastruktur und bezahlbarer Wohnraum. In diesem Bereich wurde 2018 mit dem Bürgerentscheid für die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft eine Weichenstellung durch Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, vorgenommen. Verwaltung und Stadtrat sind nun dazu aufgerufen, dieses Votum zügig umzusetzen. 2019 laufen aber auch andere Großprojekte voll an neben diversen (Neu-)Baumaßnahmen in den Bereichen Schule, Bildung und Betreuung nicht zuletzt die Generalsanierung des Eisstadions.

Insgesamt beabsichtigt die Stadt, in den kommenden vier Jahren ein Investitionsprogramm in Rekordhöhe von weit über 250 Millionen Euro zu stemmen. Ein Kraftakt, der nur dank der nach wie vor sehr hohen Steuereinnahmen überhaupt in Angriff genommen werden kann. Dennoch wird nicht alles, was wünschenswert ist, auch machbar sein. Schmerzhafte Entscheidungen werden sich trotz aller Bemühungen nicht immer vermeiden lassen. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr, die wir im Januar mit einer Klausurtagung wieder aufnehmen, wollen Stadtrat, Verwaltung und Oberbürgermeister gemeinsam versuchen, den bestmöglichen Weg für unsere Stadt zu finden.

Bevor wir mit frischer Tatkraft in das neue Jahr starten, lassen Sie uns aber gemeinsam innehalten und über die Weihnachtszeit zur Ruhe kommen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen frohe, gesegnete Feiertage und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2019!

 

Mit herzlichen Grüßen

Alexander Putz

Oberbürgermeister

 

Foto: Stadt Landshut

Bildtext vorne Mitte: Oberbürgermeister Alexander Putz, rechts davon gebück Bezirksrat Markus Scheuermann und Betreuungslehrerin Sylva Daizis; ganz re.: Barbara von Luckwald

 

BEZIRK NIEDERBAYERN UND STADT LANDSHUT BEGRÜSSEN DEUTSCH FRANZÖSICHE SCHÜLERGRUPPE

Deutsch-französische Schülergruppe aus dem Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg

 

Heute Nachmittag hießen Oberbürgermeister Alexander Putz und Bezirksrat Markus Scheuermann die deutsch-französische Schülergruppe aus dem Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg und dem Collège Abel Didelet in Estrées-Saint-Denis herzlich willkommen in der Bezirkshauptstadt Landshut.

Seit Freitag nehmen 30 Schüler aus der langjährigen Partnerschule des Vilsbiburger Gymnasiums an einem umfangreichen Austauschprogramm teil. Die jungen Franzosen sind alle bei Gastfamilien untergebracht und besuchen den Unterricht in den 9. Klassen in Vilsbiburg. Dabei gewinnen sie einen Einblick in den Alltag und die Lebensgewohnheiten ihrer niederbayerischen Schülerkollegen. Ein fester Bestandteil des Programms ist der Empfang des Bezirks Niederbayern und der Stadt Landshut, bei dem sich die kommunalen Mandatsträger den Fragen der Schüler stellen. Oberbürgermeister Alexander Putz berichtete beispielsweise von seinem bewegenden Erlebnis anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Gedenken des Waffenstillstandsabkommens. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben im Wald von Compiègne gemeinsam an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnert. Auf die Frage, welche Maßnahmen der Bezirk Niederbayern ergreift, um die Umwelt zu schützen, verwies Bezirksrat Markus Scheuermann unter anderem auf das Klimaschutzteilkonzept des Bezirks Niederbayern. Ein kommunales Energiemanagement soll dafür sorgen, dass die energetische Qualität der bezirkseigenen Gebäude gesteigert und eine energieeffiziente Bewirtschaftung ermöglicht wird.

Nach Überreichung der begehrten Partnerschafts-T-Shirts genossen die deutschen und französischen Schüler zusammen mit ihren Betreuerinnen Sylva Daizis und Agnès Lavillegrand auf französischer Seite sowie Barbara von Luckwald, Ruth Märkl und Christina Rollmann aus dem Vilsbiburger Gymnasium das vorweihnachtliche Flair bei einer Führung durch die Stadt.

Im Rahmen der Regionalpartnerschaft des Bezirks Niederbayern mit dem nordfranzösischen Departement Oise profitieren derzeit sechs kommunale und fünf schulische Verbindungen von der finanziellen Unterstützung des Bezirks Niederbayern. Eine davon ist die Partnerschaft zwischen dem Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg mit dem Collège Abel Didelet aus Estrées-Saint-Denis. Insgesamt treffen sich jährlich rund 700 Beteiligte in etwa 15 Begegnungen in den bestehenden Schul- und Kommunalpartnerschaften. Mehr als 20.000 Personen haben seit Bestehen der Partnerschaft an den internationalen Begegnungen in diesem Rahmen teilgenommen.

 

– pz –

 

Foto: Bezirk Niederbayern, Petra Zierer