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OB ALexander Putz

HANS ELLER: „WIR SIND GEFORDERT, DASS WIR WIRTSCHAFTLICH ERFOLGREICH BLEIBEN MIT DIESEM SCHÖNEN STADION“ 

Richtfest zum Umbau der Eishalle1 am Guttenbergweg 32 in Landshut

 

Vielerlei Bürgerinnen und Bürger aus Wirtschaft und Politik versammelten sich am Guttenbergweg, um beim Richtfest der im Umbau befindlichen Eishalle1, dabei zu sein. OB Alexander Putz bedankte sich bei den verschiedenen Personen, die Verantwortung tragen bei diesem Projekt Umbau Eishalle1 am Guttenbergweg 23. Landshut sei eine Eishockeyburg und viele Menschen verbinden die Stadt Landshut mit dieser Sportart. Der Dank gilt vor allem dem EVL, der nicht nur über eine herausragende Profimannschaft verfügt, sondern auch bis heute eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit leistet und immer wieder ausgezeichnete Spieler hervorbringt.

 

Von links: Bernhard Aschenbrenner ( Fa. INNOVO ), Hans Eller (EVL-Präsident) , Stadträtin Margit Napf, Gernot Gärtner (Bauleiter) 

Im Frühjahr 2019 fiel der Startschuss für die Generalsanierung der Eishalle1. Der erste Bauabschnitt, in dem die Dachkonstruktion durch eine dauerhafte, den klimatischen Hallenbedingungen angepasste Neukonzeption ersetzt wurde, ist ein erster Meilenstein, den man heute in einem Richtfest feierte. Um den Spielbetrieb soweit wie möglich aufrecht zu erhalten, wird vor allem in der spielfreien Zeit gearbeitet. Der letzte Bauabschnitt soll im Jahre 2021 abgeschlossen werden. Alexander Putz hofft, dass die Arbeiten weiterhin so zügig und reibungslos ablaufen wie bisher. Den Fans dankte er für die Geduld die sie während der Bauphasen aufbringen müssen.

„Wir sind gefordert, dass wir wirtschaftlich erfolgreich bleiben, mit diesem Stadion“; waren die ersten Worte vom 1. Vorsitzenden des Eislaufverein Landshut, Hans Eller. Seit 70 Jahre prägt die Eishalle das Stadtbild Landshuts. Es ist Hans Eller ein großes Anliegen, dass mit der hochwertigen Generalsanierung der Eishalle, die Attraktivität unserer Heimat wächst und man am Zeitgeist bleibt. Die Stadt schafft allen sehr gute Rahmenbedingungen, die man im Hinblick auf den demografischen Wandel und der heranwachsenden Generation dringend benötigen. Sie stärkt unser soziales Netzwerk, auch auf Grund generationsübergreifender Zusammenarbeit. All das gibt Sicherheit und Sicherheit bedeutet Heimat. Eller ist überzeugt, dass mit dem heutigen Richtfest, die Eishalle zukünftig mit ihrem neuen Gesicht und ihrer hervorragenden Funktionalität schnell in den Herzen aller Landshuter sowie der Nachbarregionen, gemeinsam und verbunden, den Weg in die Zukunft findet.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

“TEAMS FOR A DAY”

Ein launiger Promi-Kick, der nach Wiederholung ruft

 

Beim Promi-Kick trafen ein Team aus OB-Kandidaten und Fraktionsreservisten auf einen Mix aus Sportprominenz, angeführt von Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußballverbandes, und Eishockey-Legende Erich Kühnhackl, in seiner Jugend auch Fußballer.

Das konnten auch die meisten der anderen Teilnehmer von sich behaupten, natürlich auch die früheren “Spiele”-Fußballer Giuseppe Cafariello und Benedikt Neumeier – und so schenkten sich die beiden „Teams for a day“, die die LZ  für das Turnier zusammengestellt hatte, in dem Aufeinandertreffen im “Lebendkicker” nichts. OB Alexander Putz gelang es trotz beachtlichen Einsatzes nicht, den Kasten sauberzuhalten, da Kunstschüsse von Dr.Rainer Koch immer wieder ihn und seine Abwehrreihe mit Frontfrau der SPD Patricia Steinberger düpierten. Auf der Gegenseite taten sich die OB-Kandidaten an der wie ein Bollwerk stehenden Abwehr der Sportler schwerer, den Ball ins Netz zu befördern. Wer genau hinschaute, konnte den einen oder anderen charakteristischen Verhaltenszug der städtischen Politiker beobachten, so etwa bei Thomas Haslinger. Während andere Spieler ihre Positionen wechselten, gefiel er sich in der Rolle der rechten Spitze so gut, dass er diese Position während des gesamten Spiels nicht abgab.

So kam es zu interessanten Angriffstaktiken des OB-Teams, die eine Zusammenarbeit anfangs zwischen Thomas Haslinger von der CSU und  Stefan Gruber von den Grünen und später zwischen Haslinger und Stefan Müller-Kroehling von der ödp erforderte. Vorstandsvorsitzender der Spielvereinigung Landshut Manfred Maier wehrte sie gewohnt gekonnt ab. Nach zwischenzeitlichem Gleichstand gewann die Sportprominenz mit 7:5, nicht ohne anschließende Ehrung der besten Spieler, u.a. von Sabrina Högl, Stadtorganisation Sport und aktive Fußballerin. Insgesamt war es ein launiger Kick, der nach Wiederholung ruft.

 

Foto: A. Kroehling

 

 

Bildtext: Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) freut sich über den prominenten „Um Himmels Willen“-Besuch im Rathaus: Zwei Wochen lang sind Fritz Wepper und Janina Hartwig ab kommenden Montag in der Stadt.

 

„Europas schönste und lebenswerteste Stadt: Landshut alias Kaltenthal“

OB Alexander Putz freut sich auf das „Um Himmels Willen“-Fernsehteam

Deutschlands prominenteste Seriengesichter Fritz Wepper und Janina Hartwig sind ab Montag wieder in der Stadt Landshut zu Gast. Der Grund: Der himmlische Krieg um das Kloster Kaltenthal geht in eine neue Runde; Ende April starteten die Dreharbeiten zu den 13 neuen Folgen der 19. „Um Himmels Willen”-Staffel, deren Ausstrahlung Anfang 2020 geplant ist. Ab Montag dienen Teile der Stadt wieder als Kulisse für das imaginäre Städtchen Kaltenthal: Angefangen bei der Neustadt über den Dreifaltigkeitsplatz bis hin zur Keramikschule am Marienplatz und zur Feuerwache an der Sigmund-Schwarz-Straße, ja sogar bis zur Boxhalle am Liesl-Karlstadt-Weg – zwei Wochen lang wird vor täglich wechselnder Kulisse im Stadtgebiet gedreht. Ein Dreh ohne die „gute Stube” der Stadt kommt für die Film-Crew, insbesondere für Oberbürgermeister Alexander Putz’ Kollegen, Wolfgang Wöller alias Fritz Wepper, freilich auch diesmal nicht in Frage: Daher wird das Filmset auch ins und vors Rathaus verlegt.
Dass Landshut Szenenmittelpunkt des langjährigen Serienrenners ist, freut Oberbürgermeister Alexander Putz. Schließlich schaltet ein Millionenpublikum regelmäßig „Das Erste“ ein, um den unterhaltsamen Serienfilm vor Landshuts historischer Kulisse zu sehen. Auch vielen Touristen bleibt nicht unentdeckt, dass das fiktive Kaltenthal in Wirklichkeit die Stadt Landshut darstellt: Fast täglich erkundigen sich Besucher im Rathaus, wo und wann wieder gedreht werde. Besonders gefragt ist die spezielle Fernsehserien-Stadtführung „Auf den Spuren von Herrn Wöller“, die das Amt für Marketing und Tourismus erfolgreich anbietet. Der zweistündige Stadtspaziergang zu den Originaldrehorten wird gern gebucht und kommt sehr gut an.
Worum es nun in der 19. Staffel geht? Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) lässt einfach nicht locker: Auch in der 19. Staffel setzt er alles daran, sich das Kloster Kaltenthal unter den Nagel zu reißen. Doch Schwester Hanna (Janina Hartwig) und ihre Nonnen wissen sich auch dieses Mal zu helfen – nur haben sie nicht damit gerechnet, dass sie Gegenwind aus den eigenen Reihen bekommen: Endlich ist das Kloster Kaltenthal wieder im Besitz des Magdalenen-Ordens. Allerdings wurde der Klosterturm bei einem schweren Unwetter beschädigt und muss aufwendig saniert werden. Hanna hat eine zündende Idee, wie man mit dem Kloster zusätzliche Einnahmen generieren kann: als Veranstaltungsort für Musik, Theater, Tanz und vieles mehr. Oberin Theodora ist durchaus angetan von Hannas Idee – allerdings weht ihr aus dem bischöflichen Ordinariat ein rauer Wind entgegen. Bürgermeister Wöller hingegen ist heilfroh, dass er sich nicht mehr um das alte Gemäuer kümmern muss, denn er hat Wichtigeres zu tun. Europas schönste, lebenswerteste und vor allem nachhaltigste Gemeinde soll gekürt werden und aus Wöllers Sicht gibt es nur eine Stadt, die diesen Preis verdient: Kaltenthal! Doch dafür muss er etwas Einzigartiges vorweisen. Wöllers Plan: Eine alte Burg, die im Mittelalter zerstört wurde, an ihrer ursprünglichen Stelle wieder aufzubauen – ausschließlich durch Menschenhand und ohne moderne Technik. Nur befindet sich die ursprüngliche Stelle genau dort, wo inzwischen das Kloster Kaltenthal steht. Der Kampf um das Kloster geht in eine neue Runde.

 

Foto:
Stadt Landshut

 

Bildtext: Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (Fünfte von links), Oberbürgermeister Alexander Putz (Achter von links) und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (Dritter von links) suchten im Digitalen Gründerzentrum LINK das direkte Gespräch mit jungen Unternehmensgründern.

 

Digital-Ministerin Gerlach besucht Gründerzentrum LINK

Jungunternehmer wollen Gründergeist bereits in der Schule gefördert wissen und üben Kritik an Kreditvergabe der Banken: „Idee an sich ist nichts wert“

 

Internet der Dinge, Blockchain, digitale Verwaltung: Judith Gerlach kümmert sich als Bayerns Digitalministerin um die ganze Bandbreite der Digitalisierung im Freistaat. Auf Einladung von Landshuts Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier besuchte sie kürzlich das Gründerzentrum LINK. Die Ministerin wollte dabei gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz herausfinden, wie man Start-ups noch besser unterstützen kann. An entsprechenden Ideen der dort angesiedelten Gründer mangelt es jedenfalls nicht, stellten die hochrangigen Gäste fest.

Judith Gerlach ist gewissermaßen selbst Gründerin: Die CSU-Politikerin hat das erst im Zuge der Bildung der neuen Staatsregierung im Spätherbst 2018 neu geschaffene Bayerische Staatsministerium für Digitales aufgebaut. Ein „staatliches Start-up“ also, wie es Gerlach gerne nennt. Nun soll die „digitale Denkfabrik der Staatsregierung“ die Digitalisierung in Bayern mit voranbringen. Dafür sammelt die Ministerin im Freistaat die Eindrücke von jungen Gründern. „Was läuft gut? Was kann noch besser werden? Welche Erfahrungen wurden vor, während und nach der Gründung des Unternehmens gemacht?“, wollte Gerlach daher auch von den Jungunternehmern, die im Landshuter Gründerzentrum LINK zusammenkommen, wissen.

Die Angst vor dem Scheitern ist dabei nach Ansicht der Jungunternehmer ein großes Hemmnis beim Gründen. Viele scheuten den Schritt zur Gründung einer eigenen Firma, da in Deutschland das Scheitern des Unternehmens oft mit einem persönlichen Versagen gleichgesetzt werde. In den USA sei dies beispielsweise ganz anders. Die Hürden seien hierzulande noch zu sehr in den Köpfen drin – das müsse sich ändern, forderten die Gründer. Die Runde war sich einig, dass man hier schon früh ansetzen müsse. Den Gründergeist solle man am besten schon in der Schule fördern.

Ein handfestes Problem sahen andere bei den verfügbaren finanziellen Mitteln. „Die Idee an sich ist in Deutschland nichts wert“, beklagte ein Jung-Unternehmer. Einen Kredit bei der Bank bekomme man dafür selten. Doch ein ausreichendes Startkapital sei in der Regel die Voraussetzung, um das eigene Unternehmen überhaupt an den Start bringen zu können. Außerdem sei es schwierig, Gleichgesinnte für die Gründung zu finden. Eine regionale Online-Plattform könne vielleicht Abhilfe schaffen, so eine Anregung. Auf einer solchen Plattform könnten Gründer sich ihr Team zusammenstellen. Sobald das gelungen ist, biete Landshuts Gründerzentrum dann die optimale Infrastruktur.

Das Digitale Gründerzentrum LINK ist Teil des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und bietet jungen Gründern günstige Büros, Beratung bei Anträgen sowie ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch. Bis das eigene Gebäude in der Nähe der Hochschule fertig ist, sind die Gründer noch in der Altstadt untergebracht. Gefördert wird das Zentrum vom Freistaat. Das dahinterstehende Programm „Gründerland.Bayern“ lobte Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz als „eine tolle Sache“. Durch das Gründerzentrum baue die Region ihre Innovationskraft als Wirtschaftsstandort weiter aus.

Wie richtig die Entscheidung war, ein Gründerzentrum in Landshut einzurichten, zeigte sich in der Gesprächsrunde, in der sich die Gründer mit der Politik austauschten. Die im Gründerzentrum untergebrachten Start-ups beschäftigen sich mit einer breiten Ideen-Palette aus den verschiedensten Bereichen. Eine regionale Handelsplattform für regenerative Energie, die Optimierung von Betriebsabläufen anhand von Daten oder die Vernetzung von Maschinen waren dabei nur einige Beispiele. Philipp Landerer, der als Netzwerkmanager die Aktivitäten rund um das LINK koordiniert, konnte auf so manches erfolgreiche Start-up aus Landshut verweisen. Eines der Landshuter Eigengewächse sei vor kurzem sogar als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in ganz Deutschland ausgezeichnet worden. Das beeindruckte auch Digitalministerin Gerlach, die den Gründern für die Anregungen dankte und den Teams viel Erfolg bei ihren Projekten wünschte.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Rosa Huber (Zweite von rechts) freute sich sehr über den Besuch ihres treuen Geburtstagsgastes Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte): diesmal zu ihrem 104. Geburtstag. Gemeinsam mit dem Heimleiter des BRK-Seniorenwohnsitzes, Peter Cieslik (rechts), Rosa Hubers Sohn Dr. Günter Huber und seiner Frau Dagmar, die Rosa Huber täglich liebevoll umsorgen, stießen sie auf die Gesundheit an

Rosa Huber blickt auf stolze 104 Lebensjahre zurück

Große Freude über Besuch von Oberbürgermeister Alexander Putz

Nicht mal einen Monat ist es her, dass Oberbürgermeister Alexander Putz einen herausragenden, nicht alltäglichen Jahrhundertgeburtstag miterleben durfte. Vergangene Woche hatte er erneut das Vergnügen: Rosa Huber heißt die Landshuterin, die seit wenigen Tagen auf sage und schreibe 104 Jahre zurückblickt. Bereits zum dritten Mal stattete der Oberbürgermeister Rosa Huber einen Besuch ab: Seit Amtsbeginn ließ er keinen ihrer Geburtstage aus, um ihr persönlich zu gratulieren. Und mag der Terminkalender noch so voll sein – ein kleines Zeitfenster zu finden, um die Jubilaren zu einem solch besonderen Ehrentag zu beglückwünschen, ist Putz ein besonderes Herzensanliegen. „Dass es uns heute so gut geht, haben wir vor allem unseren älteren Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die den Grundstein für diese erfolgreiche Entwicklung unserer wunderschönen Stadt gelegt haben”, betonte Putz. Über den damals ersten Besuch des Oberbürgermeisters zu ihrem 102. Geburtstag, den Rosa Huber auswärts im Restaurant feierte, freute sie sich dermaßen, dass sie ihn sogar beim Verabschieden persönlich bis zum Auto begleitete – selbst vor dem steilen Treppenabgang machte sie keinen Halt.

Rosa Huber vor wenigen Tagen nun erneut gesund und gut gelaunt in ihrem Zimmer im BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg anzutreffen, in dem sie im Alter von 99 Jahren – also vor gerade einmal fünf Jahren – ein neues Zuhause fand, freute Oberbürgermeister Alexander Putz sehr.

Kaum trat der Rathauschef zur Tür herein, schon stand sie – gewohnt gastfreundlich, wie jedes Jahr – vom Stuhl auf, um ihren Ehrengast herzlich in Empfang nehmen zu können. Sichtlich große Freude bereitete ihr der Oberbürgermeister auch mit seinem Präsent: einer Orchidee, „meine Lieblingsblume”, wie Rosa Huber betonte: „Was für eine Pracht und Herrlichkeit, wir müssen gleich einen Platz dafür raussuchen”, freute sie sich. Zur Orchidee gesellte sich eine Porzellanschale mit bayerischem Wappen, die Putz mit den besten Wünschen im Auftrag des Bayerischen Ministerpräsidenten überbrachte.

Auf seine Frage hin, ob sie noch immer eiskalt duschen und warmes Bier trinken würde, musste sie herzhaft lachen. Diesen Tipp für ein solch langes Leben gab sie dem Rathauschef nämlich anlässlich ihres 102. Geburtstages. Ihre Aussage dazu, dass er sich damit aber ruhig noch Zeit lassen könne, schließlich habe auch sie erst mit 99 Jahren damit angefangen, sorgte beim Oberbürgermeister zugegeben für eine gewisse Erleichterung, was nicht zuletzt seine darauffolgende Frage verdeutlichte: „Gilt das eigentlich auch umgekehrt, also kaltes Bier trinken und warm duschen

„Schee, dass S‘ do san”, sagte die 104-Jährige, während sie dem Oberbürgermeister im Beisein ihres Sohnes Dr. Günter Huber, seiner Frau Dagmar und dem Heimleiter Peter Cieslik zuprostete. Täglich wird die Jubilarin von ihrem Sohn und seiner Frau zu einem Nachmittagsbesuch zu ihnen nach Hause abgeholt, wo sie auch gemeinsam Zeitung lesen. Wie ihre Schwiegertochter verriet, freue sie sich immer, wenn sie Putz auf einem Bild entdecke. Schließlich sei er auch „ein fescher Mo, der OB”, wie Rosa Huber lächelnd feststellte.

Die 104-Jährige wuchs in Rain am Lech mit drei Geschwistern auf. Mit 18 Jahren ging es „hinaus ins Leben”: Als Hausangestellte verdiente die junge Frau 10 Mark im Monat; nur Sonntagnachmittag gab‘s frei. 1936, im Alter von 21 Jahren, zog sie in ihr „geliebtes München”, wie sie sagte. Dort heiratete und lebte sie zusammen mit ihrem Mann, der als Straßenbahnfahrer beschäftigt war. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Die Familie wurde im Krieg dreimal ausgebombt und musste immer wieder Unterschlupf bei Verwandten in Niederbayern suchen. Nach dem Krieg folgten harte Jahre des Existenzaufbaus. Als ihr Mann 1975 verstarb, galt ihr Hauptaugenmerk voll und ganz der Familie. Heute ist die Jubilarin zweifache Oma und Uroma.

Wie stolz sie auf ihre Familie ist, war nicht nur im Gespräch mit dem Oberbürgermeister zu spüren, sondern zeigt auch eine Fotogalerie an der Wand ihres Zimmers, die sie Putz voller schwärmender Worte präsentierte. „Meine schönste Fotoserie. Und wenn Sie erst einmal meine Enkel sehen würden…”, ergänzte sie lächelnd. „I bin scho z‘frieden. Aa wenn i manchmoi mehr Glück g‘habt hab, wia Verstand”, wie sie augenzwinkernd sagte. Dass der Oberbürgermeister sie auch nächstes Jahr wieder besuchen will, wie er ihr beim Verabschieden versprach, freute sie sehr – was sie mit einem festen Händedruck und dem Satz „Ich lass mich gern überraschen” erwiderte.

 

Foto: Stadt Landshut

 

„WAS FÜR EIN BEEINDRUCKENDES ENGAGEMENT“,

zollte Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte) jüngst den jungen Mitgliedern der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Frauenberg seine große Wertschätzung. Der Erste Vorsitzende Simon Fischer und die Erste Mädelführerin Lena Ecker bereiteten dem Oberbürgermeister nämlich vor Kurzem eine überaus große Freude – sowohl mit ihrem Besuch als auch mit einer Überraschung, die sie im Gepäck hatten. Damit bedürftigen Bürgern geholfen werden kann, sammelten sie zugunsten der OB-Direkthilfe für Landshuter in Not stolze 300 Euro. Für diesen Spendenerlös wurden gleich mehrere Aktionen gestartet: Angefangen beim Brotverkauf anlässlich des Erntedankfestes bis hin zum Verkauf von Schokonikoläusen nach dem Kirchenbesuch und Weihnachtspunsch im Nachgang zur Christmette – die KLJB-Mitglieder halfen alle zusammen, „damit denjenigen vor Ort geholfen werden kann, denen es nicht so gut geht“, wie Fischer sagte.

Über so viel Engagement zeigte sich der Rathauschef begeistert: „Dass sich so viele junge Menschen gemeinsam für eine gute Sache einsetzen, ist beeindruckend und nur zu begrüßen.“ Als „sehr vorbildlich“ bezeichnete Putz den Einsatz der KLJB-Mitglieder, den man, wie er ergänzte, gar nicht genug loben könne. „Ich danke Ihnen für Ihre sehr hilfreiche Unterstützung.“ Wer sich selbst mit einer Spende beteiligen möchte, der kann dies unter IBAN: DE42 7435 0000 0000 0011 12, BIC: BYLADEM1LAH (Sparkasse Landshut) tun. Den Verwendungszweck „OB-Direkthilfe“ bitte nicht vergessen. Die gesammelten Spenden kommen – nach entsprechender Prüfung – ausschließlich bedürftigen Landshuter Familien oder Bürgern zu.

 

Foto:
Stadt Landshut

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Bildtext v.l.n.r. Klaus Santner (Raiba Essenbach), Manfred Hölzlein, OB Alexander Putz, LPD Helmut Eibensteiner, Landrat Peter Dreier, Michael Forstner (ÜZW), Michael Mayr (Leipfinger Bader), Maximilian Rüb

 

Benefizkonzert Polizeiorchester Bayern – Erlös 18.000 Euro

Übergabe der Spende bei der Polizeiinspektion Landshut

 

Am Ende des Konzerts in der Essenbacher Eskara-Halle waren sich alle einig, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war. Rund 1000 Besucher bildeten die beeindruckende Kulisse für einen musikalisch auf höchstem Niveau stehenden Konzertabend.

Der Veranstalter, die Kinder-Palliativhilfe Niederbayern sowie das Organisationsteam der Polizeiinspektion Landshut unter der Leitung von Helmut Eibensteiner, alle waren begeistert von dem großen Zuspruch in der Bevölkerung für dieses Konzert und natürlich von dem musikalischen Genuss. Sowohl die Blaskapelle Essenbach, als auch das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Dirigent Professor Johann Mösenbichler zeigten sich von ihrer besten Seite und verzauberten das Publikum. Die intensiven Vorbereitungen waren nicht umsonst, so Leitender Polizeidirektor Helmut Eibensteiner, anlässlich einer kleinen Feierstunde bei der Landshuter Polizeiinspektion.

Dorthin hatten die Verantwortlichen sowohl die beiden Schirmherrn, Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz, als auch die Vertreter der Kinderpalliativhilfe Niederbayern, Manfred Hölzlein und Maximilian Rüb sowie die Sponsoren eingeladen. Sichtlich stolz präsentierte Eibensteiner den Erlös des Konzertabends: 18.000 Euro konnten als Reingewinn an die Kinder-Palliativ-Hilfe übergeben werden. Landrat und Oberbürgermeister lobten die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die zum Erfolg des Konzerts beigetragen haben und freuten sich über den Spendenbetrag für eine in der Region und darüber hinaus so wichtigen Einrichtung. Diese wiederum wird das Geld an das Palliativteam für Kinder und Jugendliche beim Kinderkrankenhaus St. Marien weiterleiten, um damit deren Arbeit zu würdigen und bestmöglichst zu unterstützen. Getragen vom großen Erfolg und der überaus positiven Resonanz aus der Bevölkerung schloss der Chef der Polizeiinspektion Landshut nicht aus, dass das Ganze im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden könnte.

 

Foto: Polizeiinspektion Landshut

KRAWATTENJAGD IM RATHAUS

Angeführt von Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Angela I. haben am Unsinnigen Donnerstag die Damen der Narrhalla Landshut das Regiment im Rathaus übernommen

 

Erstes Opfer der weiblichen Machtübernahme war Hausherr Alexander Putz: Die Närrinnen hatten es traditionell auf die Krawatte des Oberbürgermeisters abgesehen und stürmten schon frühmorgens die Diensträume. Angela I. schritt alsbald höchstselbst zur Tat, zückte die Schere und sicherte sich mit einem beherzten Schnitt ein gutes Stück vom Schlips des Rathauschefs. Sichtlich stolz präsentierte die Prinzessin danach ihrem Prinzen, Seiner Tollität Mimmo I., und Töchterchen Chiara die frisch erbeutete Trophäe. Putz trauerte der Krawatte nicht lange hinterher: „Das war zwar kein Ladenhüter, sondern schon ein gutes Stück.

Aber in diesem Farbton habe ich noch drei, vier andere Modelle. Und für so ein sympathisches Prinzenpaar muss man auch mal ein Opfer bringen.“ Zumal der OB bereits an derartige Jagdzüge gewöhnt ist: Seit seiner Amtsübernahme vor gut zwei Jahren sind inzwischen drei Krawatten den Landshuter Faschingsprinzessinnen zum Opfer gefallen. Doch akuter Schlips-Mangel herrscht deshalb nicht im Hause Putz, beruhigte der Oberbürgermeister: „Für Nachschub wäre gesorgt, im Schrank hängen mehr als genug Krawatten. Die würden schon noch für viele Amtsjahre und Besuche von Faschingsprinzessinnen reichen“, sagte er lachend. Ernst gemeint war dagegen das Lob, das der OB der Narrhalla Landshut um Präsident Helmut Ernst und Hofmarschall Mario Huber aussprach: „Die Narrhalla ist in dieser fünften Jahreszeit sicherlich das Aushängeschild unserer Stadt. Ohne das Prinzenpaar und die Garde, die in diesen Tagen einen wahren Veranstaltungs-Marathon absolvieren, wäre der Fasching in Landshut kaum vorstellbar. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“ Bis zum Kehraus am Faschingsdienstag eilen Angela I. und Mimmo I. tatsächlich von Termin zu Termin: Rund zwei Dutzend Auftritte stehen laut Präsident Helmut Ernst noch auf dem Programm. Ein Highlight ist dabei natürlich der Faschingsumzug durch die Landshuter Innenstadt am Sonntagnachmittag. „Wir hoffen alle, dass das Wetter dann mitspielt und viele tausend Besucher kommen“, sagte Putz. „Das hätten sich die Organisatoren und die Narrhalla wirklich verdient.“

 

 

Foto: Stadt Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                 20.02.2019

Verkauf der ehemaligen Martinsschule wurde ebenso abgelehnt wie die Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer – OB Putz und Fraktionen vereinbaren Treffen

Der Haushaltsausschuss des Stadtrats hat seine Beratungen über den Etat 2019 auch im zweiten Anlauf ergebnislos beendet. Nach fünfstündiger Sitzung gab es – wie schon bei einer ersten Sitzung im November 2018 – erneut keine Mehrheit für den von der Kämmerei und Finanzreferent Rupert Aigner erstellten, ausgeglichenen Etatplan. Dieser hatte ein Gesamtvolumen von rund 331,38 Millionen Euro, wobei auf den Verwaltungshaushalt 249,68 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 81,70 Millionen Euro entfallen sollten.

Um den Haushalt und die darin enthaltenen Rekordinvestitionen decken zu können, waren nicht zuletzt Einnahmen aus Grundstücksverkäufen vorgesehen – darunter etwa 3,5 Millionen Euro für die Veräußerung der ehemaligen Martinsschule. Dieses Vorhaben aber lehnten die Mitglieder des Haushaltsausschusses ebenso ab wie die alternativ vorgeschlagene Erhöhung der Grund- und/oder Gewerbesteuer. Auch für Sparvorschläge wie die Verschiebung der nächsten Bauabschnitte des neuen Stadtmuseums im früheren Franziskanerkloster auf die Jahre 2023 und später oder die von OB Alexander Putz vorgelegte Kompromisslösung in Form des Verkaufs eines weiteren Grundstücks am Bahnhofsareal fanden sich keine Mehrheiten. Die Folge: Eine Einigung auf einen ausgeglichenen und damit genehmigungsfähigen Haushalt war nicht möglich. Der Ausschuss verzichtete deswegen auf eine Beschlussempfehlung für das Plenum, das am 15. März endgültig über den Etatentwurf entscheiden muss. Bis dahin wollen die Fraktionen intern und über die Parteigrenzen hinweg über das weitere Vorgehen beraten.

Bereits direkt im Anschluss an den Haushaltsausschuss luden CSU und JL/BfL Oberbürgermeister Alexander Putz zu ihrer nächsten Fraktionssitzung am kommenden Montagabend ein. Der Rathauschef sagte sein Kommen zu. Auch mit den anderen Fraktionen seien jederzeit Gespräche möglich, betonte Putz. „Es geht nun darum, in dieser schwierigen Situation gemeinsam eine Lösung zu finden. Obwohl wir in manchen Punkten unterschiedlicher Ansicht sind, eint uns doch das Ziel, dass die Stadt Landshut wirtschaftlich handlungsfähig bleiben muss.“ Dafür sei die Verabschiedung eines ausgeglichenen und damit genehmigungsfähigen Haushalts die Grundvoraussetzung. „Dieser Verantwortung müssen wir nun gerecht werden. Denn angesichts des enormen Investitionsbedarfs insbesondere in den Bereichen Bildung und Schule, Kinderbetreuung, Wohnen und Verkehr können wir uns keine weiteren Verzögerungen mehr leisten“, mahnte Putz: „Jeder muss im Interesse unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nun endlich zu Kompromissen bereit sein. Die Vorschläge liegen längst auf dem Tisch – die Entscheidung, welchen Weg wir gehen wollen, kann uns niemand abnehmen.“

Innenministerium gegen Verlängerung des Projekts:

Integrationshaus an der Podewilsstraße muss schließen

 

OB Putz bedauert Entscheidung aus München: „Wir sind sehr enttäuscht“ – Bewohner werden von der Regierung bis Ende April auf andere Unterkünfte verteilt

 

Das Integrationshaus an der Podewilsstraße in Landshut muss mit Vertragsablauf Ende April schließen. Dies ist die Konsequenz einer Entscheidung des auch für Integration zuständigen Bayerischen Innenministeriums, das der Option auf Verlängerung des Projekts nicht zustimmen wird. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten Vertreter der Stadt Landshut versucht, das Ministerium mit einer Reihe von Schreiben und Einsprüchen zum Umdenken zu bewegen. Doch auch eine persönliche Intervention von Oberbürgermeister Alexander Putz bei Innenminister Joachim Herrmann blieb letztlich erfolglos: Der Freistaat zeigte sich nicht mehr bereit, die Mehrkosten für das auch überregional bekannte Projekt weiterhin zu übernehmen.

Das Integrationshaus mit einer Kapazität von 60 Plätzen wurde im Mai 2016 als Modellprojekt mit Genehmigung des damals zuständigen Sozialministeriums installiert. Betrieben wird die Einrichtung im Auftrag der Stadt von einer GmbH, die sich mit mehreren Vollzeit- und Teilzeitkräften „rührend um die Gäste dort gekümmert hat“, wie der bei der Stadt dafür zuständige Leiter des Amt für Migration und Integration, Thomas Link, erklärte. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man in München zu dieser Entscheidung gelangen konnte.“ Selbst die an Zahlen und Fakten nachweisbaren Integrationserfolge, die weit über den üblichen Zahlen in Bayern lägen, hätten im Ministerium bedauerlicherweise nicht für ein Umdenken gesorgt.

Das Aus für das Integrationshaus bedauert auch Oberbürgermeister Alexander Putz sehr: „Das Modellprojekt ist eine einzige Erfolgsgeschichte, was nicht zuletzt dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken ist. Dass es nun nicht weitergehen kann, tut mir für sie ebenso leid wie für die dort untergebrachten Menschen mit Fluchthintergrund: Die intensive Betreuung hat ihnen die Integration spürbar erleichtert. Und das streben die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen doch über die Parteigrenzen hinweg alle an.“ Über die ablehnende Haltung des Innenministeriums „sind wir deshalb sehr enttäuscht“, gibt Putz offen zu. Denn: „Ich bin sicher, dass sich die Investitionen in diese Einrichtung mittel- und langfristig auch für den Staat finanziell ausgezahlt hätten – vom integrativen Wert für die Gesellschaft ganz zu schweigen.“

Obwohl die Entscheidung aus München also bei der Stadt Landshut auf Unverständnis stößt, muss das Integrationshaus Ende April ersatzlos geschlossen werden. Die bisherigen Bewohner, die sich noch im Asylverfahren befinden, werden dann von der Regierung von Niederbayern auf andere Unterkünfte im gesamten Regierungsbezirk verteilt. Und diejenigen, die bereits anerkannt sind, werden aufgefordert, sich privaten Wohnraum zu suchen. Angesichts der Kürze der Zeit zwischen ministerieller Mitteilung und Schließung hat die Regierung von Niederbayern angeboten, auch den anerkannten Bewohnern, den sogenannten Fehlbelegern, die dort derzeit gemeldet sind, einen Platz in einer anderen Gemeinschaftsunterkunft anzubieten, bis sie eine Wohnung gefunden haben.

 

Foto: KLARTEX.LA /hjl