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OB ALexander Putz

Auf Expansionskurs in Landshut: Oberbürgermeister Alexander Putz (links) wünschte dem Hamburger Unternehmen „Das Kontaktwerk.“ viel Erfolg, das neben dem Hauptsitz in Hamburg nun in der Stadt Landshut im Linkwork einen weiteren Standort eröffnete. Das Foto zeigt die Gründerin und CEO,  Jasmin Ohme (Zweite von rechts), Unternehmensbeirat Oliver Muhm sowie Daniela Fasold (Zweite von links) und Teamleiterin Christiane Lauretta, die für den Standortausbau vor Ort verantwortlich zeichnet.

PRESSEMITTEILUNG

OB Alexander Putz heißt Hamburger Unternehmen im Linkwork willkommen

Die Hamburger Personalagentur „Das Kontaktwerk.“ warf ihren Anker in der niederbayerischen Stadt Landshut und hat auf ihrem Expansionskurs im Linkwork, dem Zentrum digitaler Ideen, an der Benzstraße einen neuen Heimathafen gefunden. Zur Eröffnung der Landshuter Dependance am Mittwoch, die unter dem Motto „Anker trifft Brezel“ stand, hieß Oberbürgermeister Alexander Putz das Unternehmen herzlich willkommen, das auf die Bereiche Kanzleiwesen – darunter Rechtsberatung, Notarwesen, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung – sowie Medizin, Digitalisierung und IT spezialisiert ist.

Die Personalagentur ist Recruiting- und Beratungsspezialist mit Fokus auf den Mittelstand und vermittelt Fach- und Führungskräften deutschlandweit Jobs – ausschließlich in der Direktvermittlung. „Wir freuen uns, hier in Landshut zu sein, auf die Zusammenarbeit mit den hiesigen Unternehmen und auf spannende Bewerbungsgespräche“, sagte Jasmin Ohme, die „Das Kontaktwerk.“ vor fünf Jahren in Hamburg gründete.

Digitalisierung als Steckenpferd
Das Unternehmen zeichnet sich vor allem durch einen hohen Digitalisierungsgrad aus: Es bietet seinen Mitarbeitern sowohl in Hamburg als auch Landshut unter anderem Homeoffice-Konzepte sowie E-Recruiting-Arbeitsplätze an und punktet – gerade in Corona-Zeiten – bei Bewerbern und Kunden mit ganzheitlichen digitalen Bewerbungsprozessen. „Wir waren glücklicherweise bereits vor der Krise hochgradig digitalisiert”, informierte Unternehmensbeirat Oliver Muhm. „Egal, wo sich die Mitarbeiter aktuell befinden, können gemeinsame Meetings einberufen werden.“ Wie Gründerin und CEO Jasmin Ohme ergänzte, sei das Unternehmen durch diese neuen Technologien ebenso jederzeit auf dem aktuellen Stand im Bewerbungsprozess der Kandidaten: „Ob Bewerber oder unsere Kunden – wir können mit unserer Arbeit als Personalagentur jederzeit sofort loslegen.” Die Teamleitung und den Standortausbau vor Ort wird Personalberaterin Christiane Lauretta übernehmen, die zuvor als Personalberaterin am Standort in Hamburg-Bahrenfeld tätig war. Für die 31-Jährige ein Glücksfall und eine willkommene Herausforderung, auf die sie sich schon sehr freut. Sie selbst stammt aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Wie Lauretta sagte, geht’s damit wieder zurück in ihre Wahlheimat Landshut, in der sie bereits vor ihrem Hamburg-Aufenthalt mehrere Jahre lebte.

„Sehen gute Chancen, uns in Landshut zu etablieren“
Dass sich das innovative Unternehmen auf seiner Suche nach einem neuen Standort im Süden Bayerns für die Stadt Landshut entschieden habe – noch dazu für die Geschäftsräume im „Linkwork, das von der Wirtschaftsförderung der Stadt betrieben werde“, freut Oberbürgermeister Alexander Putz, wie er beim Termin sagte. „Wir hoffen, dass Sie und Ihr Team sich bei uns wohlfühlen und in unserem gemeinsamen Sinne erfolgreich sind“, betonte Putz und übergab Ohme ein kleines Willkommensgeschenk. Besonders das für Landshut obligatorische Buchskranzerl, das Putz ihr als Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft überreichte, kam bei der hanseatischen Unternehmerin sehr gut an. „Wir sehen für uns gute Chancen, uns in Landshut schnell als starker Partner für die hiesigen Unternehmen bei der Besetzung von Positionen in Medizin und Pflege, im Kanzleiwesen sowie in den Bereich Digitalisierung und IT zu etablieren“, zeigte sich Ohme überzeugt und ergänzte: „Auf der Suche nach einem inspirierenden Ort, in dem wir als solides und wendiges Start-Up gut hineinpassen, sind wir hier nach sehr guten Gesprächen mit der Wirtschaftsförderung fündig geworden.“ Im Linkwork überzeugten Ohme zufolge nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch das dynamische Umfeld – das sich im Übrigen sehr über den Zuwachs aus der norddeutschen Hafenstadt freute und mit den neuen Kollegen spürbar auf der gleichen Wellenlänge zu liegen schien, wie beim gelungenen Einstand in den Büroräumen des „Kontaktwerks“ deutlich wurde.

Foto: Stadt Landshut

Zusammen auf dem Landshuter Wochenmarkt (in Vor-Corona-Zeiten): Gemeinsam rühren Landrat Peter Dreier und OB Alexander Putz nunmehr auch die Werbetrommel für die Direktvermarkter in der Region Landshut. Eine Info-Broschüre, in der sich 114 Anbieter regionaler Produkte vorstellen, liegt in den Rathäusern zwischen Neufahrn und Velden sowie im Landratsamt Landshut aus.


Medieninformation

Landshut, 23. Juni 2020

60-seitige Broschüre gibt Überblick über Direktvermarkter in Stadt und Landkreis Landshut

Landkreis Landshut. Wenn das keinen Appetit macht! Knackige, kerngesunde Äpfel im Vordergrund, saftige Erdbeeren und dahinter ein Glas prallvoll mit Erdbeer-Marmelade. Dazu ein Blumenstrauß und das Schild „Direkt ab Hof!“ Recht viel einladender kann die Titelseite einer Broschüre nicht sein, in der sich 114 Direktvermarkter aus Stadt und Landkreis Landshut vorstellen, von Adlkofen über die Stadt Landshut bis Wurmsham, von Biohöfen über Gärtnereien und Hofmolkereien bis zu Wildfleisch-Anbietern.

Frische Produkte, der direkte Kontakt zwischen Lebensmittel-Produzenten und ihren Kunden, kurze Transportwege, Transparenz bei den Methoden, die die Erzeuger anwenden: Diese und noch viele andere gute Argumente sprechen für die Direktvermarktung: „Kein Wunder, dass sich immer mehr Verbraucher für die Direktvermarktung begeistern – für den Einkauf in Hofläden, auf Wochenmärkten, über Abo-Kisten, die zuhause angeliefert werden, und bisweilen auch direkt vom Acker“, stellen Landrat Peter Dreier und Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz im Vorwort zu der Broschüre fest.

Aus der Region – für die Menschen der Region

Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Landshut, diese Broschüre, die Kontaktdaten und Produkte von Anbietern unterschiedlichster Art knapp, übersichtlich und in einem handlichen Heft-Format präsentiert. Erstellt und gestaltet wurde die Info-Broschüre vom motivmedia-Verlag (Velden), der in Sachen Werbetrommel-Rühren für Direktvermarkter schon einiges erfolgreich auf die Beine gestellt hat.

Ob frisches, regionales Gemüse, biologisch angebautes Obst, Milch und frischer Käse, Fleisch von der Hofmetzgerei – bei den Direktvermarktern in der Region Landshut kaufen Kunden hochwertige Produkte ein. Heimische Produkte – aus der Region, für die Region – haben Konjunktur, schon seit Jahren: Aber die corona-bedingte Krise hat wohl noch mehr Menschen ins Bewusstsein gerufen, was für einen Wert doch jene Güter haben, die im eigenen Land ausreichend und sicher erzeugt werden.

Unbezahlbar: Vertrauen in die Produzenten

Direktvermarktung stärkt nach den Worten von Landrat Dreier und OB Alexander Putz zudem ein unbezahlbares Gut – das Vertrauen zwischen Produzenten und Kunden. Und es führt zu höherer und ehrlicher Wertschätzung der Arbeit in allen Bereichen der Landwirtschaft, aber zum Beispiel auch der Gärtnereien, Imkereien oder von „Exoten“ wie Schafhaltern.

Ergänzt werden die Kurzdarstellungen der Direktvermarkter durch ein breites Spektrum weiterer Informationen: darunter eine Auflistung der Bauern- und Wochenmärkte in der Region, ein Beitrag des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut sowie über „Regionales Verbrauchen“, zwei Rezepte und ein Interview.

Bauernhof: Erlebnisse besonderer Art

In dem Interview berichten zwei langjährige und erfolgreiche Direktvermarkter aus ihrem Alltag – und sie sprechen darüber, was ihrer Sicht den Kern ihrer Arbeit ausmacht. „Einen kleinen, familiengeführten Betrieb mit Hofladen zu leiten, das ist eine wunderschöne, erfüllende Arbeit, sozusagen mein Traumberuf“, bekennt dabei Andrea Löffler, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft aus Bayerbach.

Dass Direktvermarkter aber auch unter Druck stärkerer Bataillone auf dem großen Lebensmittelmarkt stehen, verschweigt Josef Degenbeck nicht, ein Gärtnermeister aus Vilsbiburg: Supermärkte setzten den Direktvermarktern zu, in dem sie Produkte unter dem – weitgehend ungeschützten – Etikett „regional“ vermarkten, stellt er fest.

Dass heimische, ihre Produkte direkt vermarktende Bauernhöfe außer ihren Waren auch viele Erlebnisse zu bieten haben, ist in der Broschüre auch zu lesen. Mit Engagement und pfiffigen Ideen wenden sich diese Landwirte mit vielfältigen Aktionen an alle Altersgruppen, von Kindern bis zu Senioren, an Vereine und Familien ebenso wie an Busgruppen.

Die buchstäblich viel-seitige Broschüre ist kostenfrei im Landratsamt Landshut erhältlich im Rathaus der Stadt Landshut und in den Rathäusern der Landkreis-Gemeinden.

INFO:

Die Broschüre „Direktvermarkter in Stadt und Landkreis Landshut“ wird in absehbarer Zeit neu aufgelegt. Direktvermarkter, die in die Info-Broschüre aufgenommen werden wollen, wenden sich bitte an das Landratsamt Landshut, Frau Carina Heigl, Telefon 0871/408-1151, E-Mail: wirtschaft@landkreis-landshut.de; die kostenlosen Broschüren können übers Internet bestellt werden beim Landratsamt Landshut unter www.tourismus-landshut.de und bei der Stadt Landshut unter www.landshut-tourismus.bayern.

 

 

60 Seiten prallvoll mit Informationen über die Angebote von Direktvermarkter in der Region Landshut und noch einige interessante Texte und Tipps obendrauf: Die Direktvermarkter-Broschüre, ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Landshut.

Fotos: Landkreis-Landshut, Pressestelle

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  09.04.2020

Dem Beispiel Österreichs folgend wird seit einigen Tagen auch in Bayern verstärkt über die Verwendung einfacher Mund-Nasen-Gesichtsmasken im öffentlichen Raum diskutiert. Nach Ansicht vieler Gesundheitsexperten wären diese Masken sehr sinnvoll, um die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus gerade beim Sprechen, Husten oder Niesen zu verringern. Auch Oberbürgermeister Alexander Putz steht einer Maskenpflicht zum Schutz der Bevölkerung daher aufgeschlossen gegenüber. Die Stadt Landshut hat deswegen nun die Aktion „Landshut näht“ gestartet und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, vor allem die Näherinnen und Näher unter ihnen, beim Anfertigen von wiederverwendbaren Masken ehrenamtlich mitzuhelfen.

„Die Nachfrage nach einfachen Mund-Nasen-Masken ist schon jetzt sehr hoch und wird vermutlich weiter ansteigen“, ist Putz überzeugt. Mittlerweile seien zwar auch bayerische Unternehmen in die Produktion medizinischer Schutzmasken eingestiegen. „Diese zertifizierten Masken sind aber angesichts der knappen Bestände zunächst ausschließlich für Ärzte und Pflegepersonal in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorgesehen. Denn dort werden diese Masken dringend benötigt.“

Dennoch hat sich die Stadt Landshut zum Ziel gesetzt, zeitnah möglichst jeden Bürger mit einer einfachen und wiederverwertbaren Mund-Nasen-Gesichtsmaske zu versorgen. Getreu dem Motto „Gemeinsam was bewegen“ wurde deshalb die Aktion „Landshut näht“ ins Leben gerufen. In deren Rahmen sollen nun so viele Masken wie nur möglich gesammelt und dann an die Bürger verteilt werden – verbunden mit dem Appell, diese Masken unter anderem beim Einkaufen zu tragen. „Auch wenn es sich nicht um medizinische Mund-Nasen-Masken handelt, sind diese Masken ebenfalls gut geeignet, um das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere zu minimieren“, betont OB Putz, stellt aber klar: „Die Maske ist eine sinnvolle Ergänzung, als alleinige Schutzmaßnahme jedoch nicht ausreichend. Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sind natürlich in jedem Fall weiter einzuhalten.“

Die Annahme und Verteilung der genähten Mund-Nasen-Gesichtsmasken wird über den Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt erfolgen. Auch Stoffspenden, vor allem Baumwollstoffe und Moltoneinlagen, sind willkommen. Diese werden dann an die fleißigen Näher verteilt. „Wir sind für jeden Beitrag und jede Unterstützung dieser Aktion sehr dankbar“, sagt Alexander Putz. „Mit ihrem Engagement dienen alle freiwilligen Helfer der Gesundheit ihrer Mitbürger.“

Nähanleitung und Sammelstelle

Wer helfen will, aber keine Muster hat, findet auf der Internetseite www.landshut.de eine Anleitung und Tipps für die Materialauswahl. Dort finden sich auch Hinweise zur Wäsche der Masken. Abgeben kann man die Masken und auch Stoffspenden montags bis freitags von 13 bis 16 Uhr (beginnend ab Dienstag, 14. April) in der Live Box der Sparkassen Arena auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100. Freiwillige können sich auch unter Telefon 0871/97697134 zu den angegebenen Zeiten informieren. Alternativ können die Masken per Post an folgende Adresse geschickt werden: Messe- und Veranstaltungs GmbH Landshut, Stichwort „Landshut hilft“, Niedermayerstraße 100, 84036 Landshut.
Ergänzender Hinweis: Um die Koordinierung der Aktion zu erleichtern, unterstützt die Landshuter Marketingagentur „mediaMEANS“ das Projekt, indem sie eigens für diese Aktion kostenlos eine Homepage gestalten und programmieren wird. Diese soll im Laufe der kommenden Woche an den Start gehen. Hierzu wird noch gesondert berichtet.

Foto: Klartext.LA

„Die Bedeutung der „Weihnachtstrucker“ in Worte zu fassen ist kaum möglich“

11 Jahre ist die Stadt Landshut bereits Abfahrtsort für Geschenkpakete der Johanniter nach Südeuropa

 

Oberbügermeister ALexander Putz ist sichtlich angetan des Lobes von Andreas Denk (rechts) vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter, der sich über die Verwaltungsarbeiten der Stadt Landshut während der Aktion der Johanniter-Weihnachtstrucker sehr positiv aussprach und sehr froh darüber ist. “Diese Aktion der Johanniter ist eine besondere Werbung für unsere Stadt, meinte der OB.”

 

“Auch Österreich arbeitet mit Bayern in dieser Aktion der Johanniter zusammen”, so der OB………

 

Die Vorfreude steigt bereits, denn am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Stadt Landshut zum elften Mal in Folge zum Mittelpunkt der bundesweiten Hilfsaktion „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im letzten Jahr, durften die Johanniter und die Stadt Stargast Peter Maffay willkommen heißen, der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien und Freunden der „Weihnachtstrucker“ die ehrenamtlichen Helfer auf die Reise in den Balkan verabschiedete.

Der Weihnachtstrucker war ganz am Anfang eine Gemeinschaftsaktion der Johanniter mit dem Radiosender Antenne Bayern. Das Gesicht bzw. die Stimme des Projekts war die damalige Redakteurin und Moderatorin Angelika Demmerschmidt. Anfangs wurden die Pakete aus ganz Bayern noch auf Autohöfen gesammelt. Bei der gesamten Durchführung der Aktion war der Johanniter-Kreisverband Nordschwaben federführend, allen voran die Johanniter aus Donauwörth.

Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter erläuterte als der Weihnachtstrucker vor 25 Jahren startete, wohl kaum einer damit gerechnet hätte, dass das Projekt nach einem Vierteljahrhundert noch immer und in solch beeindruckenden Dimensionen fortgeführt werden würde.

„Wir sehen das mit einem lachenden und weinenden Auge: Weinend, weil nach wie vor so viele Menschen in unseren Zielländern, vor allem in den strukturschwachen ländlichen Gegenden, dringend Hilfe benötigen. Lachend, weil wir Dank der unglaublichen Unterstützung vieler Tausend Menschen in der Lage sind, die Aktion in diesem großen Rahmen zu vollbringen.“

Ein großes Anliegen war uns stets, die Hilfe nicht nur kurz zu erbringen, sondern tatsächliche Veränderungen anzustoßen. Ein Beispiel hierfür sei die Arbeit des Vereins Tasuleasa Social in Rumänien, der sich für ein besseres soziales Miteinander engagiert.

Schön zu erleben sind darüber hinaus die ganzjährigen Kooperationen mit den Partnerorganisationen, wie etwa die Sanitätsdienste bei einem großen Marathon sowie Zahn- und Kinderarzteinsätze in Rumänien oder die Hospitationen bosnischer Krankenpflegeschüler an einem Augsburger Klinikum.

Die Zielregionen der Aktion sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien-Nord, Rumänien-Zentral und die Ukraine. Um alle Zielorte in den Ländern überhaupt erreichen zu können müssen die Helfer fast alle LKW-Ladungen auf kleinere Fahrzeuge umladen. Die Straßen z. Bsp. in Albanien seien mit LKW kaum zu befahren, da entweder die Stromleitungen zu tief hängen, die Schlaglöcher mannsgroß seien oder aber in den Bergdörfern zu viel Schnee läge. Deshalb fahren die Johanniter mit kleinen Fahrzeugen in die Dörfer und Stadtteile, um die organisierten Verteilungen zu begleiten.

Die Päckchen der Johanniter-Weihnachtstrucker kommen ganz unterschiedlichen Personengruppen in den fünf Ländern zugute. Dazu gehören bespielweise sozial schwache und kinderreiche Familien, Kinder in Schulen und in Waisenheimen, Jugendliche mit Behinderungen, Senioren, Besucher von Armenküchen, Familien in einer Kirchengemeinde und vieles andere mehr. Erschreckend sei leider, dass sich nach all den Jahren die Lebenssituation der Menschen dort nicht zum Guten wendet.

Diese Artikel sollen in ein „Weihnachtstrucker-Päckchen:

1 Geschenk für Kinder, 3 kg Mehl, 1 kg Nudeln, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 5 Tafeln Schokolade, 2 Duschgele, 2 Zahnbürsten, 2 kg Zucker, 1 kg Reis, 2l Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Kekse, 500g Kakaogetränkepulver, 1 Handcreme, 2 Tuben Zahnpasta.

 

 

Spendenportal: www.weihnachts-trucker-spenden.de

„Die Bedeutung der Weihnachtstrucker in Worte zu fassen und all die Emotionen spürbar zu machen, die bei allen Beteiligten in der persönlichen Begegnung aufkommen, sei kaum möglich. Wir versuchen es trotzdem“, so Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j. lodermeier

 

Bildtext: Ein rundum gelungener „Kind-kommt-mit-Tag“: Die Kinder der Beschäftigten der Stadt Landshut hatten sehr viel Spaß, vor allem freuten sie sich über den Besuch von Oberbürgermeister Alexander Putz.

 

Die Stadt – ein familienfreundlicher Arbeitgeber

OB Alexander Putz beim „Kind-kommt-mit-Tag“

 

Schulfrei am Buß- und Bettag – was der Kinder Freud ist oft der berufstätigen Eltern Leid. Denn wohin mit den Kindern, wenn schul-, allerdings nicht arbeitsfrei ist. Für diesen Tag hat die Gleichstellungsstelle der Stadt, federführend Andrea Just und Christina Rofner, in Zusammenarbeit mit Cordula Brandmeier von „Lausebengelchen“ einen sogenannten „Kind-kommt-mit-Tag“ angeboten. Jeder Beschäftigte hatte an diesem Tag die Möglichkeit, die Kinder mit in die Arbeit zu bringen. Freilich nicht an den eigenen Arbeitsplatz – in den Räumen des Rathauses 2 an der Luitpoldstraße wurde eigens ein spannendes Programm für die Kinder zusammengestellt. Insgesamt nahmen circa 20 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren daran teil. Die Palette der kreativen Spielangebote reichte weit: Gemeinsam wurde gebastelt, gemalt und gespielt. Zudem gab es eine kräftigende gesunde Brotzeit, die die Kinder selbst zubereiteten. Highlight für die Kinder war eigenen Aussagen zufolge der Besuch des Oberbürgermeisters Alexander Putz, der am frühen Morgen spontan vorbeischaute, um die Kinder seiner Beschäftigten zu begrüßen. Dass der Rathauschef sich Zeit nahm, sich mit ihnen unterhielt, auf alle Fragen einging und sich sogar gemeinsam mit ihnen an den Tisch zum Malen setzte, begeisterte die Kinder sichtlich. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Arbeitsplatz ist wichtiger denn je“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz. Viele junge engagierte Nachwuchskräfte stünden oft in einem Spannungsfeld zwischen Job und Familie, so Putz. Als Vater zweier – mittlerweile erwachsener – Kinder weiß der Rathauschef nur allzu gut um die organisatorischen Herausforderungen, Kind und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Für Eltern gilt es täglich, diesen schwierigen Spagat zu meistern. Deshalb setzt Putz auf eine familienorientierte Personalpolitik.

Familienfreundlichkeit im Unternehmen sei eine unerlässliche Komponente, die einen attraktiven Arbeitgeber auszeichne und sich, ist Putz überzeugt, vor allem positiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter auswirke. „Denn nur ein zufriedener Mitarbeiter ist auch bereit und motiviert, vollen Einsatz zu geben“. Seiner Ansicht nach dürften sich in der heutigen Zeit auch weibliche Arbeitnehmerinnen nicht die Frage stellen müssen, für die Familie auf die Karriere verzichten zu müssen, was nicht selten der Fall sei. „Auch hier dürfen wir als Arbeitgeber nicht stehen bleiben, sondern müssen uns entsprechend weiterentwickeln. Wir brauchen engagierte Fachkräfte und jede wertvolle Arbeitskraft“, betonte Putz. Deshalb ist es ihm ein Anliegen, unter anderem mit zeitgemäßen flexiblen Arbeitszeitmodellen oder der Möglichkeit von Homeoffice die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken und auszubauen. Zu den geplanten Maßnahmen zählen auch Überlegungen, einen stadteigenen Kindergarten einzurichten, im Rahmen derer erst kürzlich eine Bedarfsumfrage durch den Personalrat gestartet wurde. Ein Baustein ist freilich auch der gestrige „Kind-kommt-mit-Tag“. Dass dieser auf große Resonanz stieß, freute zudem auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Andrea Just. „Es war ein gelungener Tag: Die Kinder hatten sehr viel Spaß, die Eltern wussten sie gut aufgehoben und konnten sich sorgenfrei ihrer Arbeit widmen.“

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Seit 25 und 40 Jahren bei der Stadt: Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte) bedankte sich bei 75 Beschäftigten für ihren langjährigen, treuen Einsatz und ihr Engagement.

 

„Gemeinsam die Aufgaben der Zukunft meistern“


OB Alexander Putz ehrt langjährige Beschäftigte der Stadt

Ob Mitarbeiter der Kindertagesstätten, der bauamtlichen Betriebe, der inneren Stadtverwaltung oder der Stadtwerke: Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Bernlochner-Saal am Donnerstag anlässlich der Dienstjubilaren-Feier der Stadt, zu der Oberbürgermeister Alexander Putz alle langjährig Beschäftigten, Pensionisten und Rentner einlud. Über diese großartige Resonanz, die nicht zuletzt die große Verbundenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeitgeber widerspiegelt, freute sich der Rathauschef, der zu Beginn seiner Rede sogleich die Gelegenheit nutzte, ein – eigenen Worten zufolge – großes Anliegen zum Ausdruck zu bringen: „Ich möchte Ihnen für die ausgezeichnete Arbeit, die Sie tagtäglich leisten und geleistet haben, von Herzen Danke sagen“, betonte Putz im Namen der Stadt und des Stadtrates, der neben Bürgermeister Erwin Schneck ebenfalls zahlreich vertreten war. Auch der Personalrat und die Referenten bekundeten den Mitarbeitern mit ihrem Kommen ihre Wertschätzung.
Mit Blick auf die Liste aller zu ehrenden Jubilare, die teils seit 25 oder gar 40 Jahren bei der Stadt beschäftigt sind, betonte Putz: „Für diese langjährige, treue Mitarbeit möchte ich Ihnen meinen ganz großen Respekt zollen.“ Die Beschäftigten hätten konstante Einsatzbereitschaft gezeigt und der Stadt über so viele Jahre hinweg die Treue gehalten – quasi ihr ganzes Berufsleben lang. Dies, so Putz, sei gegenwärtig keine Selbstverständlichkeit mehr und verdiene höchste Anerkennung. Die Beschäftigten hätten mit ihrer Arbeit erheblich zur guten Entwicklung der Stadt beigetragen, die in verschiedenen Rankings führender Agenturen beständig Spitzenpositionen belegt, wie zuletzt im Prognos-Zukunftsatlas. Dieser sieht die Stadt in seiner jüngsten Studie bundesweit an der Spitze aller kreisfreien Städte unter 100.000 Einwohnern und prognostizierte ihr sehr hohe Zukunftschancen. Solche Spitzenergebnisse, konstatierte Putz, seien nicht zuletzt auch auf eine funktionierende Verwaltung, den Fleiß und die Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiter zurückzuführen. „Wir sind auf dem richtigen Weg und darauf dürfen wir alle gemeinsam stolz sein“, so Putz. „Wir haben in der Vergangenheit riesige Aufgaben geschultert und werden auch die Herausforderungen der nächsten Jahre gemeinsam stemmen“, zeigte sich der Oberbürgermeister zuversichtlich. „Hierfür brauchen wir Sie und Ihre für uns so wichtige Arbeitskraft. Lassen Sie uns die vielen bevorstehenden Aufgaben weiterhin motiviert und engagiert im Sinne unserer Bürgerschaft und schönen Stadt zusammen meistern“.
Anschließend überreichte Putz den 44 Jubilaren im Beisein der Personalamtschefin Anita Krömmer für treue 25- und 40-jährige Dienste bei der Stadt eine Dankesurkunde. Zudem wurden 31 Beschäftige in den wohlverdienten Ruhestand beziehungsweise in Altersteilzeit verabschiedet. Für jeden Einzelnen nahm sich Putz Zeit für persönliche Worte, was die Jubilare besonders freute. Abgerundet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen.

Für 25-jährige Zugehörigkeit wurden geehrt: Johann Huber, Gerhard Reichelt, Martin Stanglmayer, Doris Ungar, Christine Obermeier, Elfriede Lutz, Maximilian Linbrunner, Dietmar Forster, Tanja Seidel, Christa Schorning, Jakob Neudecker, Michael Zehentbauer, Martin Meyer, Elisabeth Kraemer, Larissa Heidt, Doris Fromm, Tamara Gürster, Claudia Marosch, Anita Straßenberger, Margit Urban, Stefan Werner, Michaela Schindlbeck, Eva Guzy, Gudrun Weber, Manfred Gallecker, Richard Bayersdorfer.
Seit 40 Jahren bei der Stadt sind: Alfred Stimmelmayr, Renate Reitmeier, Franz Thurner, Johann Sachsenhauser, Johann Schranner, Kurt Weinzierl, Jonny Thews, Hans Förster, Christine Hohenester, Maximilian Durner, Bernhard Spirkl, Josef Bauer, Petra Franz, Annette Kiermaier, Franz Troltsch, Richard Babel, Gudrun Hacker und Martin Mezger.

In den wohlverdienten Ruhestand beziehungsweise in Altersteilzeit verabschiedet wurden: Martin Bauer, Walburga Beck-Hüpper, Roland Betz, Hannelore Bittner, Annette Boll, Hubert Brandl, Ernst Chrestel, Cornelia Czichon, Uwe Friedrich, Christine Gotthardt, Eleonore Graf, Elisabeth Gusel, Christel Hautz, Johann Heinrich, Georg Herrmann, Smaranda Jost, Rosa Kaiser, Hildegunde Kawig, Barbara Mallik, Lorenz Märkl, Daniela Mohr, Margarete Paintner, Marianne Plank, Halina Retzer, Regina Schreiber, Alfred Stimmelmayr, Josef Tschannerl, Sebastian Wallner, Johann Willmes, Johann Winklmaier, Christine Wuttke.

Foto: Stadt Landshut

HANS ELLER: „WIR SIND GEFORDERT, DASS WIR WIRTSCHAFTLICH ERFOLGREICH BLEIBEN MIT DIESEM SCHÖNEN STADION“ 

Richtfest zum Umbau der Eishalle1 am Guttenbergweg 32 in Landshut

 

Vielerlei Bürgerinnen und Bürger aus Wirtschaft und Politik versammelten sich am Guttenbergweg, um beim Richtfest der im Umbau befindlichen Eishalle1, dabei zu sein. OB Alexander Putz bedankte sich bei den verschiedenen Personen, die Verantwortung tragen bei diesem Projekt Umbau Eishalle1 am Guttenbergweg 23. Landshut sei eine Eishockeyburg und viele Menschen verbinden die Stadt Landshut mit dieser Sportart. Der Dank gilt vor allem dem EVL, der nicht nur über eine herausragende Profimannschaft verfügt, sondern auch bis heute eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit leistet und immer wieder ausgezeichnete Spieler hervorbringt.

 

Von links: Bernhard Aschenbrenner ( Fa. INNOVO ), Hans Eller (EVL-Präsident) , Stadträtin Margit Napf, Gernot Gärtner (Bauleiter) 

Im Frühjahr 2019 fiel der Startschuss für die Generalsanierung der Eishalle1. Der erste Bauabschnitt, in dem die Dachkonstruktion durch eine dauerhafte, den klimatischen Hallenbedingungen angepasste Neukonzeption ersetzt wurde, ist ein erster Meilenstein, den man heute in einem Richtfest feierte. Um den Spielbetrieb soweit wie möglich aufrecht zu erhalten, wird vor allem in der spielfreien Zeit gearbeitet. Der letzte Bauabschnitt soll im Jahre 2021 abgeschlossen werden. Alexander Putz hofft, dass die Arbeiten weiterhin so zügig und reibungslos ablaufen wie bisher. Den Fans dankte er für die Geduld die sie während der Bauphasen aufbringen müssen.

„Wir sind gefordert, dass wir wirtschaftlich erfolgreich bleiben, mit diesem Stadion“; waren die ersten Worte vom 1. Vorsitzenden des Eislaufverein Landshut, Hans Eller. Seit 70 Jahre prägt die Eishalle das Stadtbild Landshuts. Es ist Hans Eller ein großes Anliegen, dass mit der hochwertigen Generalsanierung der Eishalle, die Attraktivität unserer Heimat wächst und man am Zeitgeist bleibt. Die Stadt schafft allen sehr gute Rahmenbedingungen, die man im Hinblick auf den demografischen Wandel und der heranwachsenden Generation dringend benötigen. Sie stärkt unser soziales Netzwerk, auch auf Grund generationsübergreifender Zusammenarbeit. All das gibt Sicherheit und Sicherheit bedeutet Heimat. Eller ist überzeugt, dass mit dem heutigen Richtfest, die Eishalle zukünftig mit ihrem neuen Gesicht und ihrer hervorragenden Funktionalität schnell in den Herzen aller Landshuter sowie der Nachbarregionen, gemeinsam und verbunden, den Weg in die Zukunft findet.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

“TEAMS FOR A DAY”

Ein launiger Promi-Kick, der nach Wiederholung ruft

 

Beim Promi-Kick trafen ein Team aus OB-Kandidaten und Fraktionsreservisten auf einen Mix aus Sportprominenz, angeführt von Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußballverbandes, und Eishockey-Legende Erich Kühnhackl, in seiner Jugend auch Fußballer.

Das konnten auch die meisten der anderen Teilnehmer von sich behaupten, natürlich auch die früheren “Spiele”-Fußballer Giuseppe Cafariello und Benedikt Neumeier – und so schenkten sich die beiden „Teams for a day“, die die LZ  für das Turnier zusammengestellt hatte, in dem Aufeinandertreffen im “Lebendkicker” nichts. OB Alexander Putz gelang es trotz beachtlichen Einsatzes nicht, den Kasten sauberzuhalten, da Kunstschüsse von Dr.Rainer Koch immer wieder ihn und seine Abwehrreihe mit Frontfrau der SPD Patricia Steinberger düpierten. Auf der Gegenseite taten sich die OB-Kandidaten an der wie ein Bollwerk stehenden Abwehr der Sportler schwerer, den Ball ins Netz zu befördern. Wer genau hinschaute, konnte den einen oder anderen charakteristischen Verhaltenszug der städtischen Politiker beobachten, so etwa bei Thomas Haslinger. Während andere Spieler ihre Positionen wechselten, gefiel er sich in der Rolle der rechten Spitze so gut, dass er diese Position während des gesamten Spiels nicht abgab.

So kam es zu interessanten Angriffstaktiken des OB-Teams, die eine Zusammenarbeit anfangs zwischen Thomas Haslinger von der CSU und  Stefan Gruber von den Grünen und später zwischen Haslinger und Stefan Müller-Kroehling von der ödp erforderte. Vorstandsvorsitzender der Spielvereinigung Landshut Manfred Maier wehrte sie gewohnt gekonnt ab. Nach zwischenzeitlichem Gleichstand gewann die Sportprominenz mit 7:5, nicht ohne anschließende Ehrung der besten Spieler, u.a. von Sabrina Högl, Stadtorganisation Sport und aktive Fußballerin. Insgesamt war es ein launiger Kick, der nach Wiederholung ruft.

 

Foto: A. Kroehling

 

 

Bildtext: Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) freut sich über den prominenten „Um Himmels Willen“-Besuch im Rathaus: Zwei Wochen lang sind Fritz Wepper und Janina Hartwig ab kommenden Montag in der Stadt.

 

„Europas schönste und lebenswerteste Stadt: Landshut alias Kaltenthal“

OB Alexander Putz freut sich auf das „Um Himmels Willen“-Fernsehteam

Deutschlands prominenteste Seriengesichter Fritz Wepper und Janina Hartwig sind ab Montag wieder in der Stadt Landshut zu Gast. Der Grund: Der himmlische Krieg um das Kloster Kaltenthal geht in eine neue Runde; Ende April starteten die Dreharbeiten zu den 13 neuen Folgen der 19. „Um Himmels Willen”-Staffel, deren Ausstrahlung Anfang 2020 geplant ist. Ab Montag dienen Teile der Stadt wieder als Kulisse für das imaginäre Städtchen Kaltenthal: Angefangen bei der Neustadt über den Dreifaltigkeitsplatz bis hin zur Keramikschule am Marienplatz und zur Feuerwache an der Sigmund-Schwarz-Straße, ja sogar bis zur Boxhalle am Liesl-Karlstadt-Weg – zwei Wochen lang wird vor täglich wechselnder Kulisse im Stadtgebiet gedreht. Ein Dreh ohne die „gute Stube” der Stadt kommt für die Film-Crew, insbesondere für Oberbürgermeister Alexander Putz’ Kollegen, Wolfgang Wöller alias Fritz Wepper, freilich auch diesmal nicht in Frage: Daher wird das Filmset auch ins und vors Rathaus verlegt.
Dass Landshut Szenenmittelpunkt des langjährigen Serienrenners ist, freut Oberbürgermeister Alexander Putz. Schließlich schaltet ein Millionenpublikum regelmäßig „Das Erste“ ein, um den unterhaltsamen Serienfilm vor Landshuts historischer Kulisse zu sehen. Auch vielen Touristen bleibt nicht unentdeckt, dass das fiktive Kaltenthal in Wirklichkeit die Stadt Landshut darstellt: Fast täglich erkundigen sich Besucher im Rathaus, wo und wann wieder gedreht werde. Besonders gefragt ist die spezielle Fernsehserien-Stadtführung „Auf den Spuren von Herrn Wöller“, die das Amt für Marketing und Tourismus erfolgreich anbietet. Der zweistündige Stadtspaziergang zu den Originaldrehorten wird gern gebucht und kommt sehr gut an.
Worum es nun in der 19. Staffel geht? Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) lässt einfach nicht locker: Auch in der 19. Staffel setzt er alles daran, sich das Kloster Kaltenthal unter den Nagel zu reißen. Doch Schwester Hanna (Janina Hartwig) und ihre Nonnen wissen sich auch dieses Mal zu helfen – nur haben sie nicht damit gerechnet, dass sie Gegenwind aus den eigenen Reihen bekommen: Endlich ist das Kloster Kaltenthal wieder im Besitz des Magdalenen-Ordens. Allerdings wurde der Klosterturm bei einem schweren Unwetter beschädigt und muss aufwendig saniert werden. Hanna hat eine zündende Idee, wie man mit dem Kloster zusätzliche Einnahmen generieren kann: als Veranstaltungsort für Musik, Theater, Tanz und vieles mehr. Oberin Theodora ist durchaus angetan von Hannas Idee – allerdings weht ihr aus dem bischöflichen Ordinariat ein rauer Wind entgegen. Bürgermeister Wöller hingegen ist heilfroh, dass er sich nicht mehr um das alte Gemäuer kümmern muss, denn er hat Wichtigeres zu tun. Europas schönste, lebenswerteste und vor allem nachhaltigste Gemeinde soll gekürt werden und aus Wöllers Sicht gibt es nur eine Stadt, die diesen Preis verdient: Kaltenthal! Doch dafür muss er etwas Einzigartiges vorweisen. Wöllers Plan: Eine alte Burg, die im Mittelalter zerstört wurde, an ihrer ursprünglichen Stelle wieder aufzubauen – ausschließlich durch Menschenhand und ohne moderne Technik. Nur befindet sich die ursprüngliche Stelle genau dort, wo inzwischen das Kloster Kaltenthal steht. Der Kampf um das Kloster geht in eine neue Runde.

 

Foto:
Stadt Landshut

 

Bildtext: Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (Fünfte von links), Oberbürgermeister Alexander Putz (Achter von links) und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (Dritter von links) suchten im Digitalen Gründerzentrum LINK das direkte Gespräch mit jungen Unternehmensgründern.

 

Digital-Ministerin Gerlach besucht Gründerzentrum LINK

Jungunternehmer wollen Gründergeist bereits in der Schule gefördert wissen und üben Kritik an Kreditvergabe der Banken: „Idee an sich ist nichts wert“

 

Internet der Dinge, Blockchain, digitale Verwaltung: Judith Gerlach kümmert sich als Bayerns Digitalministerin um die ganze Bandbreite der Digitalisierung im Freistaat. Auf Einladung von Landshuts Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier besuchte sie kürzlich das Gründerzentrum LINK. Die Ministerin wollte dabei gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz herausfinden, wie man Start-ups noch besser unterstützen kann. An entsprechenden Ideen der dort angesiedelten Gründer mangelt es jedenfalls nicht, stellten die hochrangigen Gäste fest.

Judith Gerlach ist gewissermaßen selbst Gründerin: Die CSU-Politikerin hat das erst im Zuge der Bildung der neuen Staatsregierung im Spätherbst 2018 neu geschaffene Bayerische Staatsministerium für Digitales aufgebaut. Ein „staatliches Start-up“ also, wie es Gerlach gerne nennt. Nun soll die „digitale Denkfabrik der Staatsregierung“ die Digitalisierung in Bayern mit voranbringen. Dafür sammelt die Ministerin im Freistaat die Eindrücke von jungen Gründern. „Was läuft gut? Was kann noch besser werden? Welche Erfahrungen wurden vor, während und nach der Gründung des Unternehmens gemacht?“, wollte Gerlach daher auch von den Jungunternehmern, die im Landshuter Gründerzentrum LINK zusammenkommen, wissen.

Die Angst vor dem Scheitern ist dabei nach Ansicht der Jungunternehmer ein großes Hemmnis beim Gründen. Viele scheuten den Schritt zur Gründung einer eigenen Firma, da in Deutschland das Scheitern des Unternehmens oft mit einem persönlichen Versagen gleichgesetzt werde. In den USA sei dies beispielsweise ganz anders. Die Hürden seien hierzulande noch zu sehr in den Köpfen drin – das müsse sich ändern, forderten die Gründer. Die Runde war sich einig, dass man hier schon früh ansetzen müsse. Den Gründergeist solle man am besten schon in der Schule fördern.

Ein handfestes Problem sahen andere bei den verfügbaren finanziellen Mitteln. „Die Idee an sich ist in Deutschland nichts wert“, beklagte ein Jung-Unternehmer. Einen Kredit bei der Bank bekomme man dafür selten. Doch ein ausreichendes Startkapital sei in der Regel die Voraussetzung, um das eigene Unternehmen überhaupt an den Start bringen zu können. Außerdem sei es schwierig, Gleichgesinnte für die Gründung zu finden. Eine regionale Online-Plattform könne vielleicht Abhilfe schaffen, so eine Anregung. Auf einer solchen Plattform könnten Gründer sich ihr Team zusammenstellen. Sobald das gelungen ist, biete Landshuts Gründerzentrum dann die optimale Infrastruktur.

Das Digitale Gründerzentrum LINK ist Teil des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und bietet jungen Gründern günstige Büros, Beratung bei Anträgen sowie ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch. Bis das eigene Gebäude in der Nähe der Hochschule fertig ist, sind die Gründer noch in der Altstadt untergebracht. Gefördert wird das Zentrum vom Freistaat. Das dahinterstehende Programm „Gründerland.Bayern“ lobte Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz als „eine tolle Sache“. Durch das Gründerzentrum baue die Region ihre Innovationskraft als Wirtschaftsstandort weiter aus.

Wie richtig die Entscheidung war, ein Gründerzentrum in Landshut einzurichten, zeigte sich in der Gesprächsrunde, in der sich die Gründer mit der Politik austauschten. Die im Gründerzentrum untergebrachten Start-ups beschäftigen sich mit einer breiten Ideen-Palette aus den verschiedensten Bereichen. Eine regionale Handelsplattform für regenerative Energie, die Optimierung von Betriebsabläufen anhand von Daten oder die Vernetzung von Maschinen waren dabei nur einige Beispiele. Philipp Landerer, der als Netzwerkmanager die Aktivitäten rund um das LINK koordiniert, konnte auf so manches erfolgreiche Start-up aus Landshut verweisen. Eines der Landshuter Eigengewächse sei vor kurzem sogar als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in ganz Deutschland ausgezeichnet worden. Das beeindruckte auch Digitalministerin Gerlach, die den Gründern für die Anregungen dankte und den Teams viel Erfolg bei ihren Projekten wünschte.

 

Foto: Stadt Landshut