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Notaufnahme

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 12.10 Uhr, war ein 25-jähriger Landshuter mit seinem Fahrrad in der Luitpoldstraße unterwegs. Auf dem Gepäckträger saß seine 19-jährige Freundin. Aufgrund alkoholbedingter Ausfallerscheinungen geriet er mit seinem Fahrrad auf die Luitpoldstraße und benötigte dabei alle vier Fahrspuren. Kurz darauf kam er mit dem Fahrrad einschließlich seiner „Mitfahrerin“ zu Sturz. Dabei erlitt die 19-Jährige leichte Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Bei der Durchsuchung des Radfahrers fanden die Polizisten ein bislang unbekanntes weißes Pulver und ein Einhandmesser. Beides wurde sicherstellt und beim 25-Jährigen eine Blutentnahme angeordnet. Nach der Maßnahme erfolgte seine Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam. Nach einiger Zeit erschien er jedoch erneut im Krankenhaus und randalierte in der Notaufnahme, weil er seine Freundin besuchen wollte. Die Polizisten mussten den Mann zu Boden bringen und fesseln. Er versuchte mit den Beinen nach den Beamten zu treten bzw. ihnen einige Kopfhiebe zu versetzen.
 

Herzlichen Glückwunsch: Interims-Geschäftsführer André Naumann (l.) und Ärztlicher Direktor Prof. Stephan Holmer (r.) mit dem neuen Oberarzt Dr. Andreas Pinosa

 

 

Dr. Andreas Pinosa ist neuer Oberarzt der Notaufnahme

In der Notaufnahme am Klinikum Landshut zählt manchmal jede Sekunde

 

Eine Anforderung, die Dr. Andreas Pinosa bestens bekannt ist: „Hier stellen sich die Weichen für die weitere Behandlung der Patienten.“ Mitte der Woche wurde er zum neuen Oberarzt der internistischen Notaufnahme berufen.

 

„Akutmedizin ist meine Leidenschaft“, erzählt Dr. Andreas Pinosa. Ab sofort kümmert er sich als Oberarzt ganz um die internistischen Notfall-Patienten am Klinikum Landshut. Dazu gratulierten Interims-Geschäftsführer André Naumann und Prof. Stephan Holmer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kardiologie, am Mittwoch herzlich mit dem traditionellen Buchskranzerl.

Seit Mitte 2015 ist Dr. Pinosa am Klinikum Landshut tätig. Als Assistenzarzt lernte er unter anderem die Kardiologie, Intensivstation, Lungenheilkunde und Notaufnahme kennen. Im Dezember erlangte er seinen Facharzt für Innere Medizin. Davor war der gebürtige Erdinger in der Allgemeinen Inneren Medizin am Klinikum Erding tätig. Das Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/onkologie-haematologie

 

Foto: Klinikum Landshut

 

Bild: Klinikum-Geschäftsführer Nicolas von Oppen (rechts) begrüßt den neuen Leiter der Notaufnahme, Dr. Marian Poetzsch, an seinem Arbeitsplatz

Im Klinikum Landshut verstärkt seit gestern ein neuer Leiter die interdisziplinäre Notaufnahme. Ein Novum, denn bislang erfolgte die oberärztliche Betreuung in Rotation von Oberärzten aus mehreren Fachrichtungen. Mit Dr. Marian Poetzsch, neuer Oberarzt der Medizinischen Klinik II, erfolgt die Organisation der internistischen Notaufnahme nun aus einer Hand.

„Wir reagieren damit auf den ständig steigenden Zuspruch unserer Notaufnahme“, erklärt Nicolas von Oppen, Geschäftsführer des Klinikums. Dr. Marian Poetzsch war zuvor fünf Jahre in der Notfall- und Intensivmedizin an den Städtischen Kliniken Schwabing und Bogenhausen tätig. „Die Notaufnahmen der Krankenhäuser haben bundesweit immense Patientenströme zu bewältigen“, betont Dr. Poetzsch, der sich gestern Nachmittag bereits selbst ein Bild vom Andrang im Klinikum machen konnte.

Seine ersten Tage bestehen aus Beobachten und Gespräche führen. Zu seinen Zielen gehört vor allem die Optimierung der Notaufnahme. Er will die Arbeitsabläufe weiter verbessern und auch die Behandlungsabläufe für die Assistenzärzte optimieren. „Vieles funktioniert hier aber schon sehr gut“, betont Dr. Poetzsch. Bei der Patientenaufnahme will er die Triage, also die Einteilung der Patienten nach Dringlichkeit, optimieren. Damit will der Münchner die Akutversorgung, also die Versorgung echter Notfälle, beschleunigen.

Eine erste räumliche Entlastung ist für Mai geplant. Die Notaufnahme erhält die Behandlungsräume der Orthopädischen Ambulanz, die wiederum eine Ebene tiefer neue Räumlichkeiten bekommt.

Dr. Marian Poetzsch ist gebürtiger Münchner und hat in Buenos Aires und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Medizin studiert. Von 2010 bis 2015 war er am Städtischen Klinikum in München angestellt. Davor absolvierte der Familienvater seine Facharztausbildung, die er 2011 mit einem Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin abschloss. Zudem erwarb die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. 2014 folgte die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin.