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Nicolas von Oppen

Pressemitteilung 07/2018
„Die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bürger hat oberste Priorität“ – CSU und JL/BFL wollen gemeinsame Geschäftsleitung von Klinikum und Lakumed so schnell wie möglich

Mit großer Sorge haben CSU und Junge Liste – Bürger für Landshut die Entwicklung im Leitungsbereich des Klinikum Landshut in letzter Zeit beobachtet. Die beiden Fraktionen verstehen auch sehr gut die Beunruhigung der Belegschaft, denn das Vorgehen – erst eine mehrheitlich geplante Verlängerung des Geschäftsführers um 3 Jahre, 8 Wochen später die Kehrtwende und Freistellung von Herrn von Oppen –waren alles andere als optimal. Auch die jüngst attestierte Arztdichte im Landkreis Landshut ist keine gute Nachricht für die Region. Doch in jeder Krise bietet sich auch eine Chance.

„„Eine Privatisierung der Krankenhausversorgung in der Region will die CSU unterallen Umständen verhindern“, stellt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier fest. Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur ergänzt: „Die bestmöglicheGesundheitsversorgung der Bürger hat oberste Priorität für uns. Um aber unter den bundespolitischen Rahmenbedingungen zukunftsfähig zu bleiben, um die Arbeitsplätze zu erhalten und die Menschen in der Region optimal zu versorgen, wäre eine weitere und zeitlich zügige Zusammenarbeit zwischen Lakumed und Klinikum dringend erforderlich. Bereits im Januar haben Dr. Thomas Haslinger und ich in einem Schreiben an Oberbürgermeister und Landrat darauf hingewiesen.“Ausgehend von der oben beschriebenen Gesamtsituation ergreifen CSU und JL/BFL zum Wohle der Bürger und der langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung jetzt die Initiative. Dr. Thomas Haslinger beschreibt das Ziel folgendermaßen: „Wirmüssen die Zusammenarbeit von Klinikum und Lakumed jetzt weiter vertiefen, wenn wir tragfähig für die Zukunft ausgerichtet sein wollen. Daher werden wir im Aufsichtsrat und im Stadtrat werben und gleichzeitig den Landkreis mit dem Landrat Peter Dreier an der Spitze bitten, zu Überlegen ob es nicht Sinn machen würde, zum jetzigen Zeitpunkt eine gemeinsame Geschäftsführung von Klinikum und Lakumed zu installieren. Sie soll eine gemeinsame Strategie festlegen und eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit vorbereiten. Aus Gesprächen mit Peter Dreier, den ich sehr schätze, weiß ich, dass er eine bessere Kooperation sehr positiv sieht. Auch von der CSU aus dem Landkreis kamen in den letzten Monaten positive Signale. Unsere Vorstellung wäre eine gemeinsame Leitung, die gleichermaßen von beiden Seiten besetzt ist, was z.B. heißt von der jetzigen Leitung des Lakumed und von jemandem den wir in der Stadt neu bestellen.“

Der Wille ist dabei für CSU und JL/BFL entscheidend. Der stellv. Fraktionsvorsitzende von JL/BFL, Bernd Friedrich, weiß um die Schwierigkeiten:„Insbesondere die unterschiedlichen Rechtsformen Kommunale GesellschaftLakumed und gGmbh Klinikum sind keine einfachen Hürden bei einer tieferen Zusammenarbeit. Unter welchem Dach, auf welche Art und mit welchem Namen am Ende des Tages die engere Kooperation erfolgt ist aber nicht so sehr entscheidend. Entscheidend ist das Ziel die Gesundheitsversorgung im Krankenhaus für die Region Landshut zukunftsfähig zu gestalten. Eine gemeinsame Geschäftsführung wäredabei ein wichtiger Schritt.“

 

PRESSEMITTEILUNG 18.05.2018

Stadtratsplenum beruft Geschäftsführer mit Wirkung zum 18. Mai, 24 Uhr, ab – Nachfolger wird interimsmäßig der bisherige Verwaltungsdirektor André Naumann

Führungswechsel im Klinikum Landshut: Geschäftsführer Nicolas von Oppen wird mit Wirkung zum 18. Mai 2018, 24 Uhr, abberufen und freigestellt. Dafür hat sich das Stadtratsplenum am Freitagabend in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig ausgesprochen. Es folgte damit im Wesentlichen einer in dieser Woche gefassten Empfehlung des Aufsichtsrats. Über die Gründe für diesen Schritt wurde Stillschweigen vereinbart. Um die Handlungsfähigkeit des Klinikums zu gewährleisten, wurde der bisherige Verwaltungsdirektor André Naumann mit Wirkung zum 19. Mai, 0 Uhr, interimsmäßig zum Geschäftsführer bestellt.

Mit der Entscheidung revidierte der Stadtrat zudem – wie zuvor auch der Aufsichtsrat – einen erst im März nach teils intensiven Debatten gefassten Beschluss, in dem von Oppen eine Vertragsverlängerung um allerdings nur drei statt der üblichen fünf Jahre in Aussicht gestellt worden war. „Wir wollten Herrn von Oppen die Chance geben, sich zu bewähren – und gleichzeitig für Kontinuität in der Führung des Klinikums sorgen“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz. „Danach sind aber bedauerlicherweise Dinge vorgefallen, die uns an der Richtigkeit dieses Beschlusses haben zweifeln lassen.“ Es sei deswegen nötig gewesen, „dass im Aufsichtsrat und im Plenum unter den veränderten Voraussetzungen nochmals über diese für die Zukunft unseres Klinikums so zentrale Personalfrage nachgedacht wird.“ Dabei sei der Stadtrat zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit von Oppen nicht mehr möglich ist.

Die finanziell schwierige Lage des Klinikums habe bei der Personalentscheidung übrigens keine Rolle gespielt, betonte Putz abschließend. „Diese Probleme, unter denen die meisten kommunalen Krankenhäuser leiden, sind nicht dem Geschäftsführer anzulasten, sondern haben mit den bundespolitischen Rahmenbedingungen zu tun. Hier sind Veränderungen überfällig.“

Mit Rednern und Gratulanten. Foto: Klinikum Landshut

Der Pflegeberuf ist einer der schönsten, vielfältigsten und verantwortungsvollsten Berufe, die es gibt: Da waren sich alle Beteiligten der Abschlussfeier am Donnerstag einig. An diesem Abend wurden 15 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger feierlich ins Berufsleben entlassen. Dabei wurde auch verraten, welche Kompetenzen und Geheimnisse sich hinter den Zeugnissen verbergen.

Sind nach einer „harten, aber abwechslungsreichen dreijährigen Schule“ ins Berufsleben entlassen: die 15 neuen Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum Landshut. Foto: Klinikum Landshut

„Sie werden überall gesucht und umworben. Sie können sich den Arbeitsplatz und die Fachspezialisierung aussuchen.“ Mit diesen Worten verabschiedetet am Donnerstag Schulleiterin Marie-Luise Emslander die 15 frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum. „Es ist vollbracht“, so Emslander: Drei Jahre theoretischer und praktischer Ausbildung sind zu Ende – jetzt sei es den Absolventen möglich, in allen Kliniken in Deutschland und in allen Fachbereichen zu arbeiten. Bei der feierlichen Verabschiedung erhielten die Schüler nun die lang ersehnten Abschlusszeugnisse. Als Prüfungsbeste mit einem Notenschnitt von 1,6 wurden Kevin Miethe und Renate Huss besonders geehrt. Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Floriana Ahmeti, Klaudia Augustyn, Antonia Fuchs, Kathrin Greif, Luise Hoffmann, Hilal Imal, Lydia Kollmeder, Tetyana Korol, Barbara Nebauer, Marina Sand, Barbara Seitz, Sabrina Simmel, Aileen Walker. „Sie sind die am umfangreichsten ausgebildete Gruppe der Pflegenden, die jetzt schon nahezu generalistisch ausgebildet ist“, betonte die Leiterin der Privaten Berufsfachschule für Krankenpflege in der Glasdachhalle des Klinikums. Von den 15 Absolventen bleiben sieben am Klinikum Landshut, die restlichen gehen in heimatnahe Kliniken, in Elternzeit oder wollen Großstadterfahrungen machen.

„Wenn ich Sie heute Abend anblicke, dann blicke ich in stolze und zuversichtliche Gesichter“, sagte Geschäftsführer Nicolas von Oppen. „Für uns als Gesellschaft sind Sie einfach unverzichtbar.“ Es sei jedoch wichtig, dass „auch unsere Politik gerade Ihre Profession noch weiter in den Vordergrund rückt und einen anständigen Rahmen für Ihre Arbeit schafft. Sonst werden wir in den deutschen Krankenhäusern bald nicht mehr wissen, wer unsere Kranken pflegen soll.“ Von Oppen berichtete auch vom neuen Personalwohnheim, das im Moment direkt neben dem Klinikum entsteht, „um künftigen Generationen unserer Krankenpflegeschule günstigen und attraktiven Wohnraum anzubieten“.

Auch der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer gratuliere den Absolventen „nach einer harten, aber abwechslungsreichen dreijährigen Schule“. Er appellierte an sie, die vielfältigen Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung zu nutzen: „Nutzen Sie diese Chancen.“ Denn jetzt gehe das immerwährende Lernen erst richtig los. „Ich bin jetzt schon über 10.000 Tage Arzt, und jeden einzelnen Tag habe ich etwas dazugelernt“, so Prof. Holmer. „Das hätte ich mir damals auch nicht träumen lassen.“

Der stellvertretende Pflegedirektor Jürgen Bacher beschäftigte sich mit den Kompetenzen, die nicht auf den Zeugnissen zu finden sind: „Probleme lösen, Pflege planen, Menschen begleiten und ganz besonders im Team arbeiten.“ Er gab den ehemaligen Schülern noch einen Rat mit auf den Weg: „Vertiefen Sie Ihre fachliche und menschliche Kompetenz. Geben Sie sich nicht mit dem aktuell Erreichten zufrieden. Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher, sondern machen Sie zu Schwergewichte des Wissens.“

Auch die beiden Klassenvertreter Kevin Miethe und Aileen Walker erklärten bei ihrer Rede, was sie wirklich in der Ausbildung gelernt hätten. Zum Beispiel: „Blutdruck messen ist keine Kunst.“ Oder: Waschstraßen gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für Betten.

„Hätten Sie geglaubt, dass die Zeit so schnell vergeht?“, fragte Klassenleiterin Gabi Fischbeck in ihrer Rede. „Sie haben sich sicherlich manchmal gedacht und auch gesagt: Wenn nur diese drei Jahre schon vorbei wären.“ Heute, am Tag des Examens, bräuchten sich die Absolventen „nirgendwo zu verstecken“, so Fischbeck. „Sie können stolz sein auf das, was Sie bisher geleistet haben.“ Sie gab ihnen unter anderen mit auf den Weg, sich nicht an veralteten und verkrusteten Gewohnheiten zu orientieren – sondern eigenständig zu arbeiten und die erlernten Fertigkeiten selbstbewusst einzusetzen.

Auch Stadtrat Rudolf Schnur, der gleichzeitig den Oberbürgermeister und den Aufsichtsrat vertrat, betonte: „Sie leisten eine wichtige, wertvolle Arbeit für die Gesellschaft“. Er dankte denen, die den Absolventen den Weg ins Berufsleben bereitet hatten und wünschte ihnen „Glück, Erfolg und immer dankbare Patienten“.

Stimmungsvoll musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Ensemble „Lichtfänger“. Klinikseelsorger Werner Ehlen stieg außerdem besinnlich in den Abend ein.

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere

Das kleine Eingangsgebäude ist schon weg: Seit Montag haben die Abrissarbeiten des alten Personalwohnheims begonnen.

„Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein.“ Der Bau von über 100 Personal-Appartements am Klinikum Landshut geht zügig voran. Insgesamt vier Etagen hoch wird das Gebäude. Derzeit entsteht das zweite Obergeschoss. Zeitgleich wird im Inneren des „alten“ Personalwohnheims fleißig entkernt. Heute haben die Abrissarbeiten begonnen. Stück für Stück werden mit der Abbruchzange die Außenmauern entfernt. Zuerst das kleinere flache Gebäude, etwas später der hohe Flachdachbau. Im Herbst werden auf der frei werdenden Fläche dann Bäume gepflanzt.

Im Erdgeschoss beginnt heute bereits die Verputzung der Decke; Ende Juli werden dort die Fenster eingesetzt. „Mit der Firma Reisch Bau haben wir ein exzellentes Unternehmen, auf die wir uns verlassen können“, so Geschäftsführer Nicolas von Oppen. Die Firma aus Bad Saulgau überzeugte im vergangenen Jahr mit dem besten Personalwohnungskonzept. „Wenn alles nach Plan weiterläuft, können wir im Frühjahr unseren Auszubildenden, Schülern und natürlich Mitarbeitern modernen Wohnraum anbieten“, so von Oppen. In Kürze findet außerdem ein Wettbewerb hinsichtlich der Namensgebung für das neue Gebäude statt. „‚Personalwohnheim‘ oder gar ‚Schwesternwohnheim‘ soll es künftig nicht mehr heißen“, informiert von Oppen.

 

Foto: KLinikum

 

Doppel-Qualifikation für Markus Büchner

Zweifacher Facharzt an der Klinik für Nuklearmedizin

Eine schnelle, präzise und sichere Diagnose: Seit dreieinhalb Jahren sorgt Oberarzt Markus Büchner dafür, dass die Patienten am Klinikum Landshut diese erhalten. Jetzt hat er seinen zweiten Facharzt erfolgreich abgeschlossen – und ist damit Fachmann für Radiologie und Nuklearmedizin.

 

An der Klinik für Nuklearmedizin ist Markus Büchner vor allem an Hybridgeräten wie PET/CT und SPECT/CT tätig: Diese Gerätekategorie verbindet zwei eigentlich getrennte Untersuchungsverfahren – und liefert gestochen scharfe Bilder. Konkret werden die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) oder Single-Photon-Computertomographie (SPECT)mit der Computertomographie (CT) kombiniert. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Bernhard Scher untersucht Markus Büchner z.B. Patienten mit Krebserkrankungen oder spürt unklar lokalisierte Entzündungsherde auf. „Wir können damit Tumorabsiedlungen auf den Millimeter lokalisieren“, erklärt Büchner. Auch zur Frühdiagnose von Demenz wird das PET/CT eingesetzt. Das Verfahren ist hochmodern und einzigartig in Landshut. Dass es am Klinikum Landshut angeboten wird, ist nicht nur für die Patienten ein Glücksgriff, sondern auch für Büchner: „Hier habe ich Zugang zu allen relevanten Bereichen der Nuklearmedizin.“

Seit Anfang Mai besitzt er nun den Facharzt für Nuklearmedizin. Der gebürtige Freiburger hat damit eine Doppel-Qualifikation: Bereits seit sieben Jahren ist er Facharzt für Radiologie. „Das sind zwei Fächer, die sich optimal ergänzen“, erklärt Chefarzt Dr. Scher, bei dem Büchner seine Ausbildung in kürzester Zeit abschließen konnte. „Eine seltene Doppel-Qualifikation, die ein großer Gewinn für die Abteilung ist“, meint auch Geschäftsführer Nicolas von Oppen.

Herzlichen Glückwunsch zur Doppel-Qualifikation: Geschäftsführer Nicolas von Oppen, Oberarzt Markus Büchner und Chefarzt Dr. Bernhard Scher (v.l.). Foto: Klinikum Landshut

 

Modernste Stroke-Unit in Bayern

MdL Florian Hölzl informiert sich über die Schlaganfallversorgung im Klinikum

 

BU: v.l. Geschäftsführer Nicolas von Oppen informiert gemeinsam mit Prof. Dr. Josef Heckmann über die Schlaganfall-Spezialeinheit MdL Florian Hölzl. Zur Begrüßung gab es einen Buchskranz.

Über die Behandlung von Schlaganfallpatienten hat sich jetzt MdL Florian im Klinikum Landshut informiert.

Die Einheit wurde im November 2015 eröffnet und ist derzeit die modernste Stroke-Unit in ganz Bayern. Für die Menschen in Landshut und der Region beginnt bei einem Schlaganfall ein Wettlauf mit der Zeit. „Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn nicht mehr richtig durchblutet oder es kommt zu einer Blutung. Die Gehirnzellen sterben ab“, so Prof. Heckmann, Chefarzt der Neurologie. Deswegen ist es für Betroffene so wichtig, so schnell wie möglich eine solche Schlaganfall-Spezialeinheit zu erreichen. Auf der Stroke-Unit im Klinikum Landshut konnte Hölzl sich über diese High-Tech-Einrichtung ein Bild machen. Charakteristisch für die Stroke-Unit im Klinikum ist, dass dort Diagnostik, Therapie und Rehabilitation miteinander verwoben werden und gleichzeitig ablaufen. Die Patienten erhalten unter laufendem Monitoring eine spezielle Pflege: Ärzte, Ergotherapeuten, Sprech- und Schlucktherapeuten sowie Sozialarbeiter kümmern sich um ihn. Während Atem-, Kreislauf und Herzfrequenzen überwacht werden, suchen die Ärzte nach der Ursache des Schlaganfalls. Durch die Hauptabteilungen für Neurologie sowie Neurochirurgie werden dort Schlaganfälle sofort professionell behandelt. Gehirnblutungen können sogar, wenn erforderlich, durch das neurochirurgische Team operiert werden. „Die Patienten kommen von Mainburg bis nach Vilsbiburg hierher“, erläutert Geschäftsführer Nicolas von Oppen die Bedeutung der Spezialeinheit. Durch regelmäßige Qualitätskontrollen wird die Patientenversorgung auf hohem Niveau sichergestellt.  „Ich bin dankbar, dass Schlaganfallpatienten im Klinikum Landshut so exzellent versorgt werden,“ so der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl bei seinem Besuch der Stroke-Unit im Klinikum Landshut.

 

Neuer Profi für Gehirn-Operationen

Facharzt Christian Klauwer ist neuer Oberarzt am Klinikum Landshut

Verstärkung in der Klinik für Neurochirurgie: Seit Anfang Februar ergänzt Facharzt Christian Klauwer das Team am Klinikum Landshut. Der erfahrene Mediziner bringt eine breite Expertise mit nach Landshut.

Herzlich Willkommen am Klinikum: Chefarzt Prof. Dieter Woischneck, der neue Oberarzt Christian Klauwer und Geschäftsführer Nicolas von Oppen (v.l.). Foto: Klinikum Landshut

 

Der Empfang ist sehr herzlich gewesen“, erzählt Christan Klauwer von seinem ersten Tag am Klinikum Landshut. Seit dem 1. Februar ist er der neue Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie und verstärkt das Team um Chefarzt Prof. Dr. Dieter Woischneck. „Herr Klauwer bringt ein breit gefächertes Fachwissen mit“, so Prof. Woischneck. „Er ist sehr, sehr erfahren und ein exzellenter Operateur“, fügt Geschäftsführer Nicolas von Oppen hinzu. Zu seinem Spektrum an Operationen zählen zum Beispiel Aneurysmen der Hirnarterien, Hypophysen-Chirurgie und komplexe Wirbelsäulen-Eingriffe. Für seine Tätigkeit am Klinikum will Klauwer intensiv mit benachbarten Disziplinen zusammenarbeiten: „Dazu zählen zum Beispiel die Kollegen der Neurologie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie, aber auch HNO- und  Augenärzte und Hormon-Experten“, so der Facharzt für Neurochirurgie. „Mit insgesamt 562 Betten bzw. Plätzen hat das Klinikum außerdem genau die richtige Größe für mich.“

Zuletzt war Klauwer zwölf Jahre lang als Oberarzt der Neurochirurgie im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg tätig. Das Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Universität Erlangen. Der erfahrene Mediziner stammt gebürtig aus Essen, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Die Klinik für Neurochirurgie ist eine Hauptabteilung am Klinikum Landshut. Behandelt werden unter anderem Patienten mit Schädel-Hirnverletzungen, Hirnblutungen und Wirbelsäulen-Erkrankungen, auch im Zuge der Notfallmedizin. Tumoren des Gehirns behandeln die Neurochirurgen mittels Mikrochirurgie, um feinste Strukturen zu erkennen. Das Team um Prof. Woischneck unterstützt die Schlaganfallspezialeinheit (Stroke Unit) und behandelt Erkrankungen der peripheren Nerven wie Engpass-Syndrom, Verletzungen und Tumoren.

 

 

Mit Herzblut für die Patienten

Jubilare und Ruheständler am Klinikum Landshut geehrt

„Sie alle waren und sind das Herz unseres Klinikums“: Mit diesen Worten dankte Geschäftsführer Nicolas von Oppen kürzlich über 60 langjährigen Mitarbeitern des Klinikums Landshut. Das Engagement für die Patienten wurde nun in einer festlichen Jubilarfeier gewürdigt.

Große Stützen für das Klinikum: Langjährige Mitarbeiter wurden für ihren Einsatz für die Patienten geehrt.  

„Sie alle leisten tagtäglich einen Beitrag, damit die Patienten am Klinikum Landshut so schnell wie möglich wieder gesund werden – mit höchstem persönlichen Einsatz“, so Geschäftsführer Nicolas von Oppen im Rahmen der Feierstunde im Restaurant Goldene Sonne. Die geehrten Mitarbeiter sind seit 25 oder 40 Jahren im Dienste des Klinikums oder verabschieden sich in den verdienten Ruhestand. Für das langjährige Engagement dankten ihnen auch Oberbürgermeister Hans Rampf, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer, Pflegedirektorin Angelika Alke, Schulleiterin Marie-Luise Emslander und der Betriebsratsvorsitzende Achim Oberndorfer.

„Entscheidend für den Erfolg und die traditionsreiche Geschichte des Klinikums waren und sind Sie“, so von Oppen. „Sie bringen sich tagtäglich mit Herzblut und großem Engagement für unsere Patienten ein.“ Oberbürgermeister Hans Rampf betonte in seinem Grußwort, dass das Klinikum ein wichtiger Garant für die medizinische Versorgung in der Stadt und der Region sei. Das sehe auch das Bayerische Gesundheitsministerium so und hat mit rund 54 Millionen den ersten Bauabschnitt für den Neubau gefördert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich auf eine gesunde Weiterentwicklung des Klinikums freuen. Im Anschluss an die Ehrungen und die Übergabe der Abschiedsgeschenke an die künftigen Ruheständler gab es ein Drei-Gänge-Menü.

Ihr 25-jähriges Jubiläum feierten: Christine Bachmeier, Bauer Aloisia, Elisabeth Bauer, Anneliese Biberger, Thomas Brand, Regina Charles, Adrelia Codrea, Liliana Druzd, Manuela Elsberger, Gabriele Freund, Kathrin Graf, Frank Grünwald, Alexandra Hager, Adelheid Herrmann, Margareta Herpich, Andrea Hove, Roland Koch, Dr. Mario Kager, Dr. Joachim Kosterhon, Helga Kronawitter, Annette Lehmann, Gabriele Leuschner, Gisela Merkl, Franz-Xaver Meyer, Annette Oberst, Christa Rauch, Rita Schindlbeck, Veronika Stadler, Lucia Streicher, Wolfgang Stroka, Taubenthaler Silvia, Elisabeth Weidner, Barbara Weigert, Brigitte Weinzierl, Franziska Zambaldi

Seit 40 Jahren engagieren sich: Walter Bauer, Marianne Eckart, Michaela Hertling, Waltraud Pöchmann, Helga Pölsterl. In den Ruhestand gingen: Franziska Bachleitner, Bernadette Bartl, Rudolf Burger, Elisabeth Dobrzinski, Barbara Falke, Sieglinde Gallner-Hilz, Elvira Gillert, Christine Grabowski, Ingrid Herold, Birgit Klinke, Walter Müller, Josef Pichlmeier, Ursula Reinhardt, Christine Rieder, Erika Sinock, Gisela Steinig, Klaus Weinzierl, Lydia Winz