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Netzbetreiber TenneT

Bildtext: Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer bat Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der geplanten Stromtrasse durch das Gemeindegebiet.

 

 

Weg von der Wohnbebauung

MdL Radlmeier bespricht Stromtrasse mit Bürgermeisterin Maurer

 

Durch die Gemeinde Adlkofen schlängelt sich eine 220-kV-Stromleitung von Altheim nach Matzenhof. Diese Leitung soll durch eine neue 380-kV-Höchstspannungs-Leitung ersetzt werden. Den aktuellen Trassenvorschlag des Netzbetreibers Tennet lehnt die Gemeinde aber ab, wie Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut Helmut Radlmeier im Rathaus erläuterte. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen.

Stein des Anstoßes: Nach Plänen Tennets soll die Stromtrasse im Planungsabschnitt 2 im Bereich der Ortschaft Göttlkofen noch näher an die Wohnbebauung rücken, als es die bestehende 220-kv-Leitung ohnehin schon tut. Außerdem würde die neue Leitung, wie schon die bestehende Trasse, direkt durch die beiden Teile des Ortes hindurchgehen und damit Göttlkofen durchschneiden. Anwohner und Gemeinde lehnen diese Variante daher ab. „So nahe bzw. unter einer Stromleitung will niemand leben. Als Gemeinde sehen wir uns hier in unser Entwicklungsmöglichkeit gehindert. Ein Zusammenwachsen Göttlkofens wäre mit der aktuellen Variante nicht möglich. Die Stromleitung wollen wir ganz aus dem Ort heraus haben“, schilderte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Landtagsabgeordneten Radlmeier.

Um Betroffenheiten der Anwohner zu minimieren, sei ein Alternativtrasse entwickelt worden. Für eine Neutrassierung habe sich auch der Gemeinderat mehrheitlich ausgesprochen. Für diese Variante bat Maurer den Abgeordneten um Unterstützung. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen. „Ziel muss es sein, die notwendige Modernisierung der Infrastruktur in Einklang mit den Menschen vor Ort zu bringen“, bekräftigte Radlmeier. Er werde sich daher nochmals an Tennet wenden und für eine Änderung der Planung plädieren.

 

Foto: Büro Radlmeier

 

Florian Oßner hat sich mit Regierungspräsident Rainer Haselbeck über den geplanten Ausbau der Stromleitung von Altheim nach Adlkofen im Rahmen der Bundesnetzplanung ausgetauscht. Thema war eine Trassenvariante im Landshuter Osten, die von Bürgern vor Ort als Alternative zum bisherigen Vorhaben des Netzbetreibers TenneT vorgeschlagen worden ist. „Die Regierung von Niederbayern hat die TenneT aufgefordert, diese kürzere Streckenvariante im weiteren Verfahren ernsthaft zu prüfen“, sagte Haselbeck. „Das objektive Ergebnis werden wir in die Beurteilung der Planung einfließen lassen.“

Dem Infrastrukturpolitiker Oßner ist wichtig, dass das Projekt so verträglich wie möglich für die betroffene Bevölkerung umgesetzt wird. Mehrere Hundert Anwohner und Grundstückseigentümer vor Ort sprachen sich mittlerweile auch in Unterschriftenlisten für die Alternativtrasse aus. „Zudem hatte ich mich in einer öffentlichen Versammlung in Frauenberg davon überzeugen können, dass es den Anwohnern um eine Verbesserung der jetzigen Planung geht – und das im sehr konstruktiven Stil.

Darum habe ich bereits in einem Gespräch mit TenneT deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit und die Betroffenen zu Recht eine bürgerfreundliche Lösung erwarten“, so Oßner und ergänzt: „Am Ende ist es auch der Stromkunde, der die Finanzierung übernimmt – deshalb ist es Aufgabe der Politik, Kosten und Einschnitte so gering wie möglich zu halten.“

Bildtext:

Regierungspräsident Rainer Haselbeck (links) und MdB Florian

Oßner sind sich einig, dass der Trassenvorschlag von Bürgern im

Landshuter Osten in der Planung des Stromleitungsausbaus von

Altheim nach Adlkofen geprüft werden muss.