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Nachhaltigkeit

                                                                                                               Juni 2019
An den
Stadtrat der Stadt Landshut
Rathaus
Antrag „Nachhaltige urbane Logistik”
Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeiten um das Verkehrsaufkommen im Bereich der Logistik / der Zustelldienste – ggf. auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis oder den die Stadt umgebenden Gemeinden – zu reduzieren und stellt diese dem Stadtrat zeitnah vor.
Fördermöglichkeiten für die Stadtlogistik der Zukunft sind zu eruieren (z.B.von Bundesministerien).
Begründung:
Insbesondere der Onlinehandel wächst rasant. Die Anzahl der Paketzustellungen steigt daher stetig auf geschätzte 4 Milliarden Pakete im kommenden Jahr in Deutschland. Dadurch steigt das Verkehrsaufkommen an unterschiedlichen Zustelldiensten und auch die daraus resultierenden Umweltbelastungen nehmen enorm zu.
Es ist geboten, dass sich die Logistiker in Form einer Logistik-Kooperative auf der sogenannten „Letzten Meile“ zusammenschliessen und mit umweltschonenden Kfz oder dem Lastenrad von sogenannten „Mikro-Depots” aus gemeinsam ausliefern.
Rudolf Schnur, Stadtrat
Lastenräder ersetzen zwei Drittel der städtischen Pkw
Weitere Informationen zu dem Thema sind unter anderem aus der Logistik-Studie „Bürger wollen Liefer-Kooperativen“ des Marktforschungsinstitutes Kantar zu entnehmen.

Teller statt Tonne

Flughafen München wird Partner von „Too Good To Go”

 

Nichts verschwenden, Geld sparen und dabei noch im Sinne der Nachhaltigkeit handeln. In einem Pilotprojekt testet Allresto, die für die Mehrzahl der Restaurants und Bars am Airport zuständige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH (FMG), die neue App “Too Good To Go”. Damit können Besucher, Reisende und Mitarbeiter des Airports überproduzierte Mahlzeiten und Nahrungsmittel ganz einfach über die digatle Plattform bestellen und zwischen 20.00 bis 21.30 Uhr zu einem reduzierten Preis abholen. Erstes Restaurant am Münchner AIrprt, das sich an der Kooperation beteiligt, ist das “Surf& Turf (Foto) im München Airport Center (MAC).

Hinter der App steckt ein dänisches Start-Up-Unternehmen, das bereits in neun Ländern aktiv ist. Über 10.000 gastronomische Betriebe und über fünf Millionen Nutzer beteiligen sich schon an der Idee, übrig gebliebene Lebensmittel zu reduzierten Preisen zu verkaufen. Welcher Betrieb in der Nähe zu welchem Preis Lebensmittel abgibt, können Nutzer über ihr Smartphone herausfinden. Bestellt und bezahlt wird ebenfalls über die App, anschließend kann die Portion im angegebenen Zeitfenster im Laden abgeholt werden.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Klimaschutz sind zentrale Ziele der Unternehemnsstrategie der FMG. In diesem Zusammenhang hat der Münchner Airport verschiedene Maßnahmen initiiert, unter anderem soll der Flughafen bis zum Jahr 2030 CO2neutral betrieben werden. Auch “Too Good To Go” ist ein Baustein im Nachhaltigkeitskonzept auch auf weitere Restaurants und Cafés am Airport ausgeweitet werden.

 

Foto: Pressebild