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Mrkenkern einer Region

Hallertau Markenkern für eine ganze Region” 

MdL Florian Hölzl und Bürgermeister Sebastian Satzl im Arbeitsgespräch

 

Weihmichl. Zu einem Arbeitstreffen kamen Weihmichls Bürgermeister Sebastian Satzl und der Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) zusammen. „Ich bin dankbar, dass du dir auch für die Anliegen der kleineren Gemeinden viel Zeit nimmst und in München als deren Fürsprecher auftrittst“, so Weihmichls Bürgermeister Satzl zu Beginn der Unterredung. Hölzl betonte, dass ihm als jungen Abgeordneten an einem intensiven und regelmäßigen Austausch mit den kommunalen Verantwortungsträgern gelegen sei.

 

Bürgermeister Satzl stellte Hölzl sodann die Gemeinde Weihmichl mit ihren wesentlichen Kennzahlen vor. Als „Meilenstein” der Gemeindeentwicklung bezeichnete Satzl die Aufnahme der Ortsumfahrungen von Neuhausen und Weihmichl in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030. Er dankte dem Gast aus dem benachbarten Pfeffenhausen, der als „Trassenanrainer” immer wieder für die Umfahrungen entlang der B 299 eingetreten sei. Nun, so Hölzl, sei es an der Zeit, in enger Abstimmung mit den örtlich Betroffenen sowohl den Grunderwerb als auch die Planfeststellung voranzutreiben. Zu einem ersten Hintergrundgespräch habe er sich diesbezüglich bereits mit dem Leiter der Tiefbauverwaltung am staatlichen Bauamt Landshut getroffen, wusste Hölzl zu berichten.

 

In Zeiten komplizierter und umfangreicher werdender kommunaler Aufgabenstellungen ist die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg nach Satzls Einschätzung dringender denn je. Richtungsweisend sei der Zusammenschluss der zur Verwaltungsgemeinschaft Furth gehörenden Gemeinden und des Markts Pfeffenhausen zur interkommunalen Arbeitsgemeinschaft „Holledauer Tor”. Ohne Aufgabe der gemeindlichen Souveränitätsrechte werde man die integrierte ländliche Entwicklung in den beteiligten Kommunen gemeinschaftlich forcieren. Die zentralen Handlungsfelder seien hierbei die Themen Innenentwicklung, Regionalmarketing, Optimierung der öffentlichen Infrastruktur und nicht zuletzt die Kulturarbeit. „Wir sind dankbar, dass uns der Freistaat Bayern bei der interkommunalen Zusammenarbeit unterstützt. Zum einen werden wir durch das Amt für ländliche Entwicklung professionell beraten. Zum anderen wird die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg auch mit höheren Fördersätzen honoriert”, berichtete Weihmichls Rathauschef. Landtagsabgeordneter Hölzl, der als Vertreter des Markts Pfeffenhausen selbst in der Arbeitsgemeinschaft mitarbeitet, war voll des Lobes ob dieser positiven Entwicklung. Großes Potenzial sieht der 31-Jährige für den rund 13.000 Einwohner zählenden Landstrich im nord-westlichen Landkreis Landshut in der Weiterentwicklung hin zu einer Erholungs- und Genussregion: „Wir leben nicht nur in einer starken Wirtschaftsregion, sondern auch inmitten einer einzigartigen Kulturlandschaft, mit der wir künftig noch offensiver werben sollten.“

 

Weitere Gesprächsthemen waren der Ausbau der LA 23 zwischen Unterneuhausen und Furth sowie die gemeindlichen Hochwasserschutzplanungen. Satzl und Hölzl, die beide dem Kreistag von Landshut angehören, zeigten sich erfreut, dass der Ausbau und damit die Verbreiterung der Kreisstraße zwischen Unterneuhausen und Furth in den Kreishaushalt 2017 aufgenommen worden sei und nun endlich in Angriff genommen werden könne. Im Zuge der Ausbaumaßnahme werde auch ein straßenbegleitender Radweg angelegt. „Wir haben in den letzten Jahren im engen Schulterschluss für diese rund 900.000 Euro kostende Baumaßnahme gekämpft. Vor allem die Verbreiterung der aktuell nur vier Meter messenden Straße ist wichtig, da der LA 23 eine Zubringerfunktion hin zum Maristen-Gymnasium Furth zukommt”, betonten die beiden Politiker übereinstimmend.

 

Interessiert zeigte sich Hölzl auch, was die Planungen zum Hochwasserschutz angeht. Im ganzen Gemeindegebiet würden nach aktuellem Planungsstand Regenrückhaltebecken realisiert werden, wobei die Förderung des Freistaats Bayern hierfür bei stolzen 70 Prozent liegen dürfte. „Mir ist es wichtig, unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen und Situationen, wie wir sie letztes Jahr in unmittelbarer Nähe erlebt haben, zu vermeiden“, so Satzl.

 

Abschließend wünschte Bürgermeister Sebastian Satzl Landtagsabgeordnetem Florian Hölzl weiterhin viel Erfolg für seine Arbeit zum Wohle der Region Landshut.

 

Bild: Büro Hölzl