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Mobilität

Pressemitteilung
Difu-Städteumfrage „OB-Barometer 2020“ nennt Zukunftseinschätzung der Kommunen*

Berlin/Köln. Der Schutz des Klimas und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels werden für die Städte an Bedeutung zunehmen. Das ist eines der Ergebnisse der im Januar und Februar 2020 vom Deutschen Institut für Urbanistik durchgeführten Befragung der (Ober-)Bürgermeister*innen großer deutscher Städte. Knapp zwei Drittel der Befragten nennen den Klimaschutz als wichtiges kommunales Zukunftsthema. Damit hat sich die Zahl der Bürgermeister*innen, die diesem kommunalpolitischen Handlungsfeld einen Bedeutungszuwachs zuschreiben, im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Zukünftige Umfragen werden zeigen, wie stark dieses Ergebnis durch die Proteste der ‚Fridays for Future‘-Bewegung beeinflusst war. Über die Hälfte der Befragten sieht ferner einen wachsenden Handlungsbedarf im Bereich Mobilität. Das Thema, das bereits im Vorjahr auf Platz zwei der Zukunftsthemen lag, hat damit für die Stadtspitzen nochmals an Bedeutung gewonnen. Das mag auch damit zu tun haben, dass urbane Mobilität ein wesentlicher Aspekt des kommunalen Klimaschutzes ist. Das TOP-Zukunftsthema der beiden Vorjahre, die Digitalisierung, liegt in der Befragung auf Platz drei der wichtigsten kommunalpolitischen Zukunftsthemen. Gut ein Drittel der Befragten geht davon aus, dass die Digitalisierung in den nächsten fünf Jahren für die Städte an Bedeutung gewinnen wird. Weitere kommunalpolitische Themen, denen die Bürgermeister*innen eine besonders hohe Zukunftsrelevanz beimessen, sind die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Finanzlage der Städte und die Stärkung der Wirtschaft.

Die Stadtspitzen sind sich einig, dass mit den künftigen Herausforderungen der Städte ein hoher Finanzierungsbedarf verbunden ist. Dies gilt besonders für die Themen Mobilität und Klimaschutz. Knapp 90 Prozent derjenigen, für die dies zentrale Zukunftsthemen sind, gehen davon aus, hier große oder sehr große Investitionen tätigen zu müssen. Ähnlich ist dies in den Bereichen Digitalisierung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum: Hier halten immerhin noch rund drei Viertel der Stadtspitzen, die Digitalisierung und Wohnen unter den wichtigsten Zukunftsthemen der Städte sehen, den künftigen Finanzierungsbedarf in diesen Politikfeldern für hoch oder sehr hoch.


* Die Umfrage wurde durchgeführt, bevor die Corona-Pandemie in Deutschland andere Themen in den Hintergrund drängte. Auch wenn in den Städten nach dem Ausnahmezustand wieder ein Stück weit Normalität eingekehrt sein sollte, wird der Blick der politisch Entscheidungstragenden auf die kommunale Welt ein anderer sein. Daher wird das Difu die Gesamtveröffentlichung der ausführlicheren Ergebnisse des OB-Barometers 2020 später publizieren, ggf. verknüpft mit aktuellen Befragungen, die “Corona-Aspekte” mit einbeziehen. Diese Meldung fokussiert daher vorrangig auf den Teilbereich „Zukunftsfragen“.

Grafik: difu

Die LA-umwelt GmbH – Veranstalter der Landshuter Umweltmessen – präsentiert:

Umweltschonende Mobilität – der Kraftstoff CNG!

Interviews im Niederbayern-TV anstelle der ausgefallenen Veranstaltung auf der Landshuter Umweltmesse 2020:

Das Video ist als Ersatz für die nachstehende, wegen dem Coronavirus untersagte Veranstaltung entstanden:

Einladung

zu Vortrag und Diskussion

„Ökologische und ökonomische Mobilität für den Mittelstand“

in Vortragsraum 2 (1. OG der Sparkassenarena)

Niedermayerstraße 100, 84028 Landshut

im Rahmen der Landshuter Umweltmesse 2020 (www.umweltmesse.LA)

am Freitag 20.03.2020 ab 18.30 Uhr

Begrüßung:
Herr Martin Döring, Verkauf VW Nutzfahrzeuge,

Autohaus Eichbichler / Volkswagen Zentrum Landshut

Impulsreferate:

Hans Ritt, MdL a.D., Kaminkehrermeister, Stadtrat in Straubing, Vorstand CNG-Club e.V.
„Mit CNG aus der Krise!“

 

Thomas Wöber, CNG-Fahrer mit 25 Jahre Erfahrung und CNG-Club-Mitglied

„Umweltschonende Mobilität – der Kraftstoff CNG!“

 

anschließend zusammenkommen und Catering: Das Volkswagen Zentrum Landshut lädt ein!

 Pressemitteilung 22/2019 

„Wir brauchen keine Antriebs-, sondern eine Verkehrswende!“ 

Vor kurzem lud die CSU im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Werkstattgespräche“ interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Thema Infrastruktur und Mobilität unter Leitung von Stadtrat Bernd Friedrich und Professor Dr. Ralph Pütz in den Ochsenwirt ein. 

In der Diskussion wurde eines deutlich – um den Verkehr zu bewältigen braucht es viele verschiedene Maßnahmen, die alle Verkehrsmittel betreffen. 

Wegen der Pendelverkehre durch die Stadt sind zunächst die beiden Umgehungsmaßnahmen B15neu und Westumfahrung mit zügiger Weiterführung durch den Landkreis von hoher Priorität bei der Lösung der Verkehrsprobleme in der Region Landshut. 

Zweitens muss der Fahrradverkehr sowohl bei herkömmlichen Fahrrädern als auch E-Bikes sinnvoll weiterentwickelt werden, sei es durch geschickte Streckenführung im Stadtgebiet oder durch Schaffung von Abstellmöglichkeiten in der Stadt oder auch am Bahnhof z.B. durch die Aufstellung von Parkboxen. 

Drittens muss der ÖPNV laut Ralph Pütz nicht ideologisch, sondern mit Sinn und Verstand weiterentwickelt werden: „Wir brauchen keine Antriebs-, sondern eine Verkehrswende mit Modal-Split Verbesserungen!“ Hierzu könnten der Ausbau und das aktive Bewerben von Park & Ride, ein modernes Parkraumbewirtschaftungs- und Staumanagementsystem, das Einführen einer Art Busbahn als Zubringer oder die Erprobung von Anrufsammeltaxis dienen Letzteres könnte auch als „Seniorentaxi“ für Einkaufsfahrten und Arztbesuche geeignet sein. 

Die Lockerung der Stellplatzsatzung wird nicht befürwortet, da befürchtet wird, dass die Stadtviertel dann im öffentlichen Raum noch stärker zugeparkt werden, als das bereits jetzt der Fall ist. 

Im Bereich der allgemeinen Infrastruktur wurde von Bernd Friedrich konstatiert, dass diese in keiner Weise mit der Stadtentwicklung Schritt hält. Hier ist ein Umdenken erforderlich. Wachstum der Stadt und die Erweiterung der Infrastruktur müssen Hand in Hand gehen. Geplante und bereits ausgewiesene Neubaugebiete müssen eine angemessene Verkehrsinfrastruktur erhalten. 

von links: Dr. Thomas Haslinger, Gabriele Sultanow, Ludwig Zellner, Bernd O. Friedrich, Rudolf Schnur, Gertraud Rössl, Anke Humpeneder-Graf und Willi Hess.

Die CSU-Stadtratsfraktion hat bereits 2006 die Einführung einer Erdgas-Tankstelle in Landshut durchgesetzt. Obwohl anfangs die Nachfrage erfreulich anstieg und die Stadtwerke Landshut gemäß dem Luftreinhaltekonzept der Stadt Landshut den Betrieb von Erdgas-Kfz förderte ist aufgrund der geringen Angebotspalette der Autoindustrie kein signifikanter Anstieg der Zulassungszahlen zu verzeichnen. Ein bayerischer Autohersteller geht nun einen entscheidenden Schritt weiter und stellt in einer eigens dafür errichteten power-to-gas-Anlage synthetisches Methan als Kraftstoff her.

Der Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan (CH4), bei dessen Verbrennung nur geringe Mengen an Feinstaub entsteht. Methan weist zudem die niedrigsten spezifischen CO2-Emissionen aller fossilen Kraftstoffe auf. Entscheidend ist aber, dass bei „Erdgas-Motoren“ nicht nur fossile Kraftstoffe eingesetzt werden können, sondern ebenso Biogas, synthetisches Methan (sogenanntes e- oder t-gas z.B. aus Öko-Überschussstrom) und bis zu einem bestimmten Anteil sogar Wasserstoff.
Der Prozessschritt der Methanisierung (power-to-gas) nutzt CO2, das damit nicht in die Atmosphäre gelangt. So ergibt sich ein geschlossener CO2-Kreislauf, der eine klimafreundliche Langstreckenmobilität ermöglicht. Das e-gas-Projekt trägt außerdem dazu bei, das Problem der Speicherung überschüssigen Wind- oder Solarstroms zu lösen.

Sowohl der Kreisvorsitzende der CSU, Dr. Thomas Haslinger, als auch der Fraktionschef der BfL/JL Bernd O. Friedrich waren interessiert den aktuellen Stand der Technik und der umweltschonenden Mobilität zu erfahren. Der CSU-Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur, der seit 2006 selbst vier Erdgas-Kfz betrieben hat, erläuterte anhand des derzeit in einem Landshuter Autohaus ausgestellten Erdgas-Kombis die ökonomischen und ökologischen Vorteile der CNG-Technik und gab zu bedenken, keine einseitige Ausrichtung auf Elektromobilität zu betreiben.

Foto: klartext.LA

von links nach rechts: Die CSU-Kandidaten für die Landtags- und die Bezirkstagswahl, Rudolf Schnur, Martina Hammerl, Helmut Radlmeier und Prof. Dr. Ralph Pütz haben ihre Forderungen für ein „Zukunftskonzept Mobilität“ vorgelegt.

Autonomes Fahren, immer mehr Fahrzeuge auf den Straßen, die Hysterie um den Diesel: Das Thema Mobilität bewegt im wahrsten Sinne die Menschen in der Region Landshut. Die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur formulieren dazu klare Forderungen.  

Stadt und Landkreis Landshut sind eine Mobilitätsregion: Fahrzeughersteller und -zulieferer sind große Arbeitgeber, das eigene Auto ist Ausdruck individueller Mobilität. „Deshalb setzen wir uns für eine Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur ein“, bekräftigen die Kandidaten. „Um Anwohner zu entlasten und Staus zu beenden, wollen wir einen anwohnerverträglichen Weiterbau der B15 neu mit bestmöglichem Lärmschutz, die Verlegung der Staatsstraße 2045 raus aus der Bruckbergerau sowie eine rasche Realisierung der Ortsumfahrungen für Weihmichl, Neuhausen und Arth. Das Gewerbegebiet Arth muss dabei bestmöglich angebunden werden. Ziel muss es ebenfalls sein, die A92 zügig mit lärmmindernden Fahrbahnbelag zu modernisieren, um die Lärmbelastung der Anwohner in den Gemeinden Essenbach, Bruckberg, Altdorf, Ergolding sowie der Stadt Landshut zu reduzieren“, führt Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier aus.

Im Blick haben die CSU-Kandidaten auch die verschiedenen Antriebstechnologien: Die Elektromobilität mit Ökostrom könnte einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Zukunft beitragen. Allerdings ist ihr Leistungspotential derzeit noch längst nicht ausgereizt und weist vor allem hinsichtlich der Reichweite bei Kälte erhebliche Reichweiteneinschränkungen auf. Bezirkstagskandidat Rudolf Schnur testet seit Jahren selbst Elektromobile und hat vor fünf Jahren eine erfolgreiche Umrüstung eines Serien-Pkw initiert und aktiv begleitet. Zunächst sollte man Schritt für Schritt die Ladeinfrastruktur standardisieren und die Batterietechnik optimieren.  Ein massenhafter Umstieg zum jetzigen Zeitpunkt sei ökonomisch und ökologisch nicht ratsam. „Rein ideologisch begründbare Fahrverbote für hochsaubere Technologien wie dem Diesel auf Euro-IV-Niveau wird es mit uns nicht geben“, betont Prof. Dr. Ralph Pütz, Experte für Abgastechnik und Leiter des renommierten Instituts für Abgasanalytik (BELICON) an der Landshuter Hochschule in diesem Zusammenhang. Pütz und Schnur sind sich einig, das gerade auch die “power-to-gas”-Technologie ein wichtiger Ansatz für die Mobilität von Morgen ist.

Eine weitere Überlegung: Eine Wasserstofftankstelle könnte in der Region Landshut entstehen. Ideal wäre hier ein Standort an einer Autobahnausfahrt, wie etwa Altheim oder Altdorf. Ebenfalls entlang der A92, aber auch an der B15neu, sind bestehende Park and Ride-Anlagen auszubauen und neue anzulegen.
Auch das Carsharing-Angebot mit umweltverträglichen Fahrzeugen soll ausgebaut werden.

„Verkehr ist aber mehr als das Auto“, erinnern mahnen die Kandidaten. Lücken im Radwegenetz müssten deshalb geschlossen werden. Eine Überlegung wert wäre auch das Anbieten von Leihrädern an wichtigen Knotenpunkten, wie etwa Bahnhöfen oder Sehenswürdigkeiten wie der Burg Trausnitz. Um die Region enger zu vernetzen und um echte Alternativen zum Auto zu schaffen, soll das ÖPNV-Angebot weiter verbessert werden. „Der Start des Landshuter Verkehrsverbundes LaVV ist eine große Chance, den ÖPNV in Stadt und Landkreis bedarfsorientiert auszubauen. Dazu gehört auch die Einführung einer bedarfsgerechten Verkehrsdienstleistung, wie etwa einem Anruf- Sammel-Taxi“, erläutert Rudolf Schnur, Verbandsrat des Verkehrsverbundes.

Für den Bereich Schiene haben die CSU-Kandidaten ebenfalls klare Vorstellungen: Die Region Landshut wird Ende des Jahres über die Neufahrner Kurve direkt an den Flughafen München angeschlossen. „Dabei ist sicherzustellen, dass die Bahnhöfe der Region, wie Neufahrn und Ergoldsbach, ausreichend Haltepunkte erhalten. Die Zugverbindung nach München ist zu verbessern. Außerdem müssen Schritt für Schritt die Bahnhöfe der Region modernisiert werden. Hier ist auch eine umfassende Barrierefreiheit herzustellen“, fordert Bezirksrätin Martina Hammerl.

„Wie verstehen unsere Forderungen als Basis für eine offene Diskussion zu diesen Themen. Wir freuen uns auf weitere Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Unser Ziel ist ein klares Zukunftskonzept Mobilität, um den individuellen Bedürfnissen umfassend gerecht zu werden“, so die CSU-Kandidaten.

 

Arbeitsgespräch von CSU-Fraktionschefs und MdL Hölzl

Bei einem Arbeitsgespräch zwischen CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzendem Daniel Sporer und CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzendem Rudolf Schnur sowie Landtagsabgeordnetem Florian Hölzl vereinbarten die beiden Fraktionschefs, zum Wohl der Heimatregion künftig noch enger zusammenarbeiten zu wollen. Der Strauß von Themen, die Stadt und Land gleichermaßen beträfen, sei bunt: „Gute Kommunalpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht an den Gebietsgrenzen Halt macht, sondern die Region als solche in den Blick nimmt“, waren sich Sporer und Schnur einig. Hölzl, der zu dem Treffen einlud, pflichtete den beiden Kommunalpolitikern bei: „Kirchturmpolitik ist kein probates Mittel, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Wir müssen uns als ein Raum verstehen, wenn wir auch künftig erfolgreich sein wollen.“ Vor allem die Infrastrukturpolitik verlangt den Gesprächspartnern zufolge nach einer engen Abstimmung. Keine Zweifel ließen die Fraktionschefs aufkommen, was den Weiterbau der B 15 neu über die A 92 hinaus angeht: „Wer von den täglichen innerstädtischen Staus auf der Konrad-Adenauer-Straße betroffen ist, weiß, wie dringend eine leistungsfähige Süd-Ostumfahrung Landshuts ist.“ Hölzl, der in seiner Funktion auch Mitglied des den Weiterbau politisch begleitenden Dialogforums ist, sprach seinem Bundestagskollegen Florian Oßner Dank aus, dessen Zutun entscheidend dazu beigetragen habe, dass dieser Streckenabschnitt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen worden ist. Ein Kernanliegen bei der weiteren Diskussion über die B 15 neu ist den drei Politikern, dass die Belange der Anwohner nach Möglichkeit Berücksichtigung finden. Diesem Anspruch folgend wiederholten sie ihre Forderung nach einer Einhausung der B 15 neu im Ortsbereich von Ohu samt Deckel und nach einer möglichsten flachen Isarquerung sowie nach einem langen Tunnel durch die Isarhangleiten. Sodann sprachen die Bürgervertreter neue Mobilitätsformen an, die auch vor Stadt und Landkreis Landshut nicht Halt machen würden. Neben dem klassischen Individualverkehr und dem öffentlichen Personennahverkehr würden gerade in der Stadt selbst und im stadtnahen Bereich Carsharing-Angebote in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Beispielhaft erinnerte Schnur an die Anstrengungen des Landshuter Umweltzentrum e.V. mit dem Projekt ecobi, in Stadt und Land ein nachhaltiges und umweltschonendes eCarSharing-System mit emissionsfreien Elektrofahrzeugen aufzubauen. „Wenn diesen neuen Angeboten, die den Mobilitätsbedürfnissen vieler Menschen entsprechen, wirklich eine Chance im Alltag bekommen sollen, sind die Politiker aller Ebenen gefordert, die Ladesäuleninfrastruktur auszubauen und vor allem selbst als Vorbilder zu agieren.“, so Schnur. Dass auch das Land neben dem bereits vorhandenen Bundesprogramm den Kommunen beim Aufbau von Ladesäulen unter die Arme greifen will, machte Hölzl deutlich: „Ab 1. September fördert der Freistaat Bayern die Errichtung von Ladestellen, den Netzanschluss sowie die Montage. Im ersten Programmaufruf wird der Normalladepunkt bis zu 22 kW mit einem Anteil von 40%, maximal 3000 Euro, und der Netzanschluss ebenfalls mit einem Anteil von 40%, maximal 5000 Euro, gefördert.“ Schließlich sprachen die beiden Fraktionschefs der Staatsregierung für das mit drei Milliarden ausgestattete Zukunftsprogramm „Bayern Digital II“ Lob und Anerkennung aus: „Zu einer leistungsfähigen Infrastruktur gehören nicht nur Straßen, sondern auch schnelles Internet, eine flächendeckende Mobilfunkversorgung und im Bildungsbereich das digitale Klassenzimmer. Es ist gut, dass Bayern der Zukunftsmotor Deutschlands ist und diese Themen kraftvoll vorantreibt.“ Weitere Felder des Gedankenaustausches betrafen die medizinische Versorgung in Stadt und Land, die Situation in den beiden Landshuter Frauenhäusern sowie die Asyl- und Integrationspolitik im Raum Landshut. In der Gesundheitspolitik sprachen sich Sporer und Schnur für eine Zusammenarbeit von Klinikum und Lakumed aus, wo immer das sinnstiftend und für beide Einrichtungen von Vorteil ist. Ein mögliches Kooperationsfeld sei das Schwerstverletztenartenverfahren, das Landtagsabgeordneter Hölzl bereits in München zum Thema gemacht habe. Nach den Worten der beiden Kommunalpolitiker könne es nämlich nicht angehen, dass sehr schwer verletzte Personen nach Regensburg oder in noch weiter entfernt liegende Städte ausgeflogen werden müssten, obgleich man rein medizinisch betrachtet in der Lage sei, diese vor Ort zu versorgen. Die Gesprächspartner vereinbarten, zum Wohl von Stadt und Land im engen Austausch zu bleiben. Weiter wurden gemeinsame Sitzungen der CSU-Fraktionen von Stadt und Landkreis vereinbart, um gemeinsame Interessen besser und schneller voranzubringen. Die Fraktionsvorsitzenden bedankten sich nicht zuletzt bei MdL Hölzl, der ihren Worte zufolge ein wichtiges Bindeglied zwischen Stadt- und Landkreispolitik ist.
 

Hoher Besuch beim Seniorenbeirat

Oberbürgermeister Alexander Putz war Gast des Seniorenbeirates in der turnusmäßigen Sitzung am 23. März. Der 1 1⁄2 Stunden währende Gedankenaustausch wurde sowohl von Seiten des Oberbürgermeisters als auch von Seiten der Mitglieder des Seniorenbeirates als sehr fruchtbar empfunden. „Die Belange der älteren Bevölkerung Landshuts sind beim neuen Oberbürgermeister Alexander Putz in besten Händen. Er setzt die erfolgreiche Seniorenpolitik seiner Vorgänger nahtlos fort“, konstatierte Franz Wölfl, der Vorsitzende des Seniorenbeirates, am Ende des Gesprächs.

Gleich zu Beginn des Gesprächs wies der Oberbürgermeister darauf hin, dass für ihn Seniorenpolitik Generationenpolitik sei. Sehr viele Maßnahmen, die für Ältere in die Wege geleitet würden, kämen auch anderen Bevölkerungsgruppen zu gute. Die Absenkung der Gehwege nütze einmal dem älteren Menschen, der mit dem Rollator unterwegs ist, aber genauso der Mutter mit Kinderwagen.

Besonders erfreut zeigte sich der Oberbürgermeister über die vom Seniorenbeirat im letzten Jahr gestellten Anträge. Sehr ausführlich wurde der erfolgreich eingebrachte Führerschein-Antrag diskutiert. Bürgerinnen und Bürger, die das 70. Lebensjahr vollendet haben und ihren Führerschein dauerhaft zurückgeben, können die städtischen Busse zeitlich begrenzt unentgeltlich nutzen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass niemand genötigt werden dürfe, seinen Führerschein abzugeben; die Rückgabe müsse freiwillig erfolgen. Auf die Angst der älteren Menschen, durch die Rückgabe des Führerscheins die eigene Mobilität zu verlieren, müsse Rücksicht genommen werden, so Hedwig Pable, die stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates.

Angesprochen wurde auch der Antrag auf Einrichtung eines Bewegungsparcours. Diesem Antrag konnte die Stadt u. a. aus finanziellen Erwägungen bisher nicht entsprechen. Oberbürgermeister und Seniorenbeirat bekräftigten die Sinnhaftigkeit eines Bewegungsparcours und vereinbarten, gemeinsam nach etwaigen Sponsoren Ausschau zu halten.

Diskutiert wurde weiter die Wohnsituation für die ältere Bevölkerung. Seitens des Seniorenbeirates wurde gefordert, mehr Sozialwohnungen zu bauen. Der Oberbürgermeister betonte, dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraums für ihn hohe Priorität besäße und erwähnte, dass diesbezüglich einige Projekte in Entwicklung seien.

Diskussionsgegenstand war schließlich der Seniorentreff im Isartürl am Isargestade, der sich bei den älteren Landshutern sehr großer Beliebtheit erfreut. Die Sach- und Personalausstattung hätten jedoch mit der Entwicklung nicht Schritt gehalten; der Seniorentreff platze aus allen Nähten. Der Oberbürgermeister versprach, soweit möglich, für Abhilfe zu sorgen.

Der Oberbürgermeister wies abschließend darauf hin, dass das ehrenamtliche Engagement aller Bevölkerungsgruppen nicht hoch genug für unsere Gesellschaft eingeschätzt werden könne. Es bilde das Rückgrat unserer Gesellschaft. Den ehrenamtlich Tätigen gebühre Dank und Anerkennung.

Oberbürgermeister und Seniorenbeirat waren sich einig, dass man im Gespräch miteinander bleiben und den heutigen Gedankenaustausch zu gegebener Zeit fortsetzen werde.

In Kürze auch in Auloh!

Jeder will ihn. Ganz gleich ob Hausfrau, Rentner, Student oder ortsansässiger Künstler: Im malerischen Eifeldorf Gey möchte einfach jeder mit dem Renault ZOE unterwegs sein. Er ist der neue Star, denn seit Mitte Januar leistet der ZOE den 1.900 Einwohnern als Dorfauto wichtige Dienste – Carsharing im Kleinen, sozusagen. Doch das kommt jetzt ganz groß raus. Denn zahlreiche Medien berichteten in den vergangenen Wochen über den Renault ZOE und die Dorfgemeinde – sogar in die ARD Tagesschau hat es der clevere Fünftürer bereits geschafft. Hier geht es zum Beitrag.

RENAULT ZOE: ARD-TAGESSCHAU BERICHTET ÜBER DAS INNOVATIVE DORFAUTO

„Wir haben das Auto abends eingeführt und am nächsten Tag waren die Buchungen da“, erzählt Initiatorin Sylvia Fahle im Interview mit der Nachrichtensendung. Sie hatte das von der EU unterstützte Projekt mit angeschoben. „Danach war das Auto ständig ausgebucht – es gab nicht einen Tag, an dem es nicht ausgebucht war.“
Der Renault ZOE bietet dabei zahlreiche Vorteile. Er sorgt nicht nur für innovative Mobilität, sondern verbindet dies mit besonders geringen Kosten: „Tauschen heißt auch sparen. Denn als Elektrowagen ist das Dorfauto günstiger als ein eigenes oder ein Zweitwagen“, berichtet die Tagesschau. Für die Dorfjugend gibt es sogar einen besonders günstigen Disko-Tarif mit 50 Prozent Rabatt.

 

 

RENAULT ZOE IST EIN ECHTER BLICKFANG

Auch das Online-Portal der Tageszeitung „Die Welt“ fand die Geschichte vom Elektroauto für alle spannend und widmete ihm einen ausführlichen Artikel (12. Januar 2015). Kein Wunder: „Das Auto ist ein echter Hingucker“, berichtet die beeindruckte Redakteurin. „Quietschgrünes Design und jede Menge Werbung drauf. Sogar auf den Radkappen, die beim Fahren schön in der Waagerechten bleiben, damit man auch ja alles erkennt.“ Besonders bemerkenswert: Die Dorfgemeinschaft entschied sich ganz bewusst für ein Elektroauto: „Der absolute Clou: Es ist ein Elektroauto. ,Da haben die Leute im Ort viel Wert drauf gelegt‘, sagte der Ortsvorsteher von Gey, Helmut Rößeler (CDU). Er ist neben der 44-jährigen Sylvia Fahle die treibende Kraft bei dem Projekt.“

Naheliegend, dass die Wahl auf den Renault ZOE fiel. Denn der Kompakte verbindet das emissionsfreie Fahren mit hohem Alltagsnutzen mit attraktivem Design, vorbildlichem Komfort und einer maximalen Reichweite von 210 Kilometern*.

Finanziert wurde der flotte Flitzer ausschließlich durch Spenden. Zahlreiche Unternehmer aus der Region leisteten ihren Beitrag für das E-Auto. Im Gegenzug durften sie ihr Firmenlogo auf dem ZOE platzieren. Und das Dorfauto ist eine ideale Werbeplattform, denn der bunte Renault ZOE zieht alle Blicke auf sich.

KOSTENGÜNSTIGES CARSHARING: DER ZOE MACHT’S MÖGLICH

Und wie funktioniert das Dorfauto-Sharing in Gey – das übrigens ehrenamtlich organisiert wird? Natürlich ganz modern via Internet: Wer den ZOE nutzen möchte, kann sich über die eigens eingerichtete Onlineplattform informieren, ob das Fahrzeug gerade frei ist. In der kleinen Dorfgemeinschaft, in der fast jeder jeden kennt, funktioniert aber auch die „altmodische“ Art noch ganz hervorragend: Im Zweifel genügt ein Anruf bei Sylvia Fahle.

Der Renault ZOE ist sogar so beliebt, dass ihn ein ortsansässiger Kreativer regelmäßig buchen wollte, wie die Journalistin von www.welt.de berichtet: „Da gibt es einen Künstler im Ort, der das Auto an zwei festen Tagen in der Woche für die Fahrt zu seinen Töpferkursen blocken wollte. ,Am besten auf Jahre. Das geht natürlich nicht‘, sagt Rößeler.“

Und die Kosten für die Nutzung des Renault ZOE? Die halten sich in sehr überschaubaren Grenzen: „Wenigfahrer zahlen einen monatlichen Basispreis von fünf Euro, 20 Cent pro Kilometer und zwei Euro pro Stunde, Vielfahrer eine höhere Pauschale, aber weniger pro Kilometer und Stunde. Mit den Einnahmen sollen die laufenden Kosten für den grünen Flitzer finanziert werden“, so das Online-Portal der Tageszeitung.

RENAULT ZOE SCHWEISST DAS DORF ZUSAMME

Bevor das Dorfauto in Gey groß durchstartete, wurde es im Rahmen einer halbjährigen Testphase erprobt. „Das Dorfauto war ein sogenanntes Leader-Projekt der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raums“, berichtet die Zeitung.

So sorgt der Renault ZOE dafür, dass im kleinen Örtchen Gey jeder mobil bleibt. Und das Dorfauto hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: „Alle Gruppen haben das Auto genutzt: Rentner, Hausfrauen, junge Leute. Das schweißt das Dorf zusammen, meint Fahle.“

Sie wollen sich selbst von den zahlreichen Qualitäten des 100% elektrischen Renault ZOE überzeugen? Nichts leichter als das: Hier geht es zur Probefahrt.

* Nach NEFZ-Zyklus homologierte Reichweite 210 km. Der NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ist ein standardisiertes europäisches Emissions- und Verbrauchsmessverfahren für Verbrennungs- und Elektrofahrzeuge und dient zu Vergleichszwecken. Auf dem Rollenprüfstand wird dreimal ein innerstädtischer Zyklus (ECE-15) gefahren und einmal ein außerstädtischer. Der Durchschnitt aller vier Zyklen ergibt die Reichweite nach NEFZ. Faktoren wie Fahrweise, Geschwindigkeit, Topografie und Nutzungsgrad elektrischer Verbraucher, haben Einfluss auf die tatsächliche Reichweite. Die meisten Faktoren können vom Fahrer beeinflusst und sollten zugunsten der maximalen Reichweite auch stets berücksichtigt werden.

(Stand 02/2015, Irrtümer vorbehalten)

pte20150316012 Handel/Dienstleistungen, Auto/Verkehr

Ab Mitte April 2015 auch im Ortsteil Auloh!

150 Dienstleister eingetragen – Angebote in 490 Städten und Gemeinden
Berlin (pte012/16.03.2015/13:35) – Das Prinzip “Nutzen statt Besitzen” boomt bei Autos. Neuen Zahlen des Bundesverbands CarSharing http://carsharing.de nach setzen bereits über eine Mio. Fahrberechtigte auf die umweltfreundliche Mobilitätsalternative. In 490 deutschen Städten und Gemeinden bestehen inzwischen Carsharing-Angebote – in 110 mehr als noch vor einem Jahr. 1.040.000 Fahrberechtigte waren zum Stichtag 1. Januar 2015 bei den rund 150 deutschen Carsharing-Anbietern angemeldet – gegenüber 2014 ein Zuwachs um 37,4 Prozent.

Entwicklungspotenzial besteht

Trotz des erfreulichen Wachstums besteht Nachholbedarf in Sachen Carsharing. Denn bezogen auf die führerscheinfähige Gesamtbevölkerung haben 2014 gerade einmal 1,5 Prozent ein entsprechendes Angebot genutzt. Stationsunabhängige Angebote haben indes die meisten Neukunden hinzugewonnen. Hier stieg die Gesamtkundenzahl von 437.000 auf 660.000. Das Wachstum ist demnach zwar nicht mehr ganz so dynamisch wie noch im Vorjahr, aber mit einem Plus von 51 Prozent immer noch positiv.

“Carsharing muss für die Menschen möglichst im direkten Wohnumfeld verfügbar sein. Die Zahlen zeigen, dass wir diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen sind. Allein das stationsbasierte Carsharing als Alternative zum Besitz eines eigenen Autos steht heute rein rechnerisch rund 36 Mio. Menschen in Deutschland zur Verfügung”, sagt Willi Loose, Chef des Bundesverbands CarSharing. Kunden konnten in Deutschland auf insgesamt 15.400 Fahrzeuge zurückgreifen. Das sind 10,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

 

Verkehr in der Region

Träume, Wünsche … Wirklichkeit

 

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1. Runde: Haben wir eine intelligente Mobilität?

 

Bernd Sluka, Landesvorsitzender des VCD Bayern

Böses Erwachen wegen der Autogläubigen;

 

Christian Hanika, Freie Wähler

Mobilität ist Freiheit; en

 

Robert Esterl, Regierung von Niederbayern

Mobilität ist Grundelement der Daseinsvorsorge und besteht aus mehreren Facetten.

 

Florian Oßner, CSU

BUND ist den Grünen eher zugetan; Freiheitsbegriff verbindet sich stark mit dem Begriff der Mobilität. Jeder seinen Traum der Mobilität erfüllen. Es steht Politik nicht an, die Form der Mobilität vorzuschreiben.

 

Dr. Thomas Gambke, MdB Grüne

Mobilität ureigenes Bedürfnis sich zu bewegen. CSU verdrängt kleine Läden aus den Dörfern.

 

Dr.  Ulrich Kaltenegger

BUND nicht gegen Mobilität grundsätzlich. Bestimmtes Maß finden. Wann Mobilität beginnt schädlich zu werden, hängt vom Einzelfall ab.

Diskussion über Stellplätze am LRA und Krankenhaus Achdorf. Viele Leute halten es für ein Grundrecht in der Nähe ihres Büro parken zu können. In München geht das schon lange nicht mehr.

 

 

2. Runde: Standard des ÖPNV

 

Bernd Sluka:

Mit der Bahn aus Passau gefahren. Kein Rückweg mit Bus mehr möglich. Keine Vertaktung, bis zu 5 Stunden Wartezeit. Der Preis war nur sehr schwer zu finden. Ein Anruf RBO ergab dann die Klärung!

 

Gambke:

Angebotsorientiert; Grüne konnten sich nicht durchsetzen in LA; Fährt der Bus regelmäßig, dann ist er voll. Er empfiehlt AST. Nicht leicht durchzusetzen. Ausbau der Bahn mind. zweispurig. Vierspurig zwischen Freising und München. Alle Strecken elektrifizieren.

 

Oßner:

Gute Taktung des ÖPNV: Problematisch dies zu organisieren.

Kostenfrage! Wer zahlt welche Leistung? Im Vorfeld vertraglich regeln. Abstimmung mit den Füßen. Gambke richtig angenommen. Größere Taktung sichert größere Freiheit.

Vernünftige Zusammenarbeit ohne ideologische Debatte.

 

Hanika:

Bahn geht an die Börse. Gewinn vor Angebot. Ramsauer hat fünfmal die Maut angesprochen, ohne Erfolg. Sonst war nicht viel. Beispiel: Citybus; mehr Geld für kleinere Maßnahmen als für 3. Startbahn.

 

Esterl und Moderator: Gibt es eine Verzahnung zwischen Straßenbau und ÖPNV im Ministerium?

Esterl: Wer fährt mit welchem Verkehrsmittel? Gewisses Maß an Idealismus gehört dazu. Südtirol: Jugendliche bis 17 kostenfrei und damit herangeführt. Bahncard kostet für 15jährigen 150 Euro. Autofahren ist um 30 % billiger geworden. Bahn und Bus um 42 %. ÖPNV und IV wird gleichermassen mit Steuermittel finanziert.

 

Steinberger:

ÖPNV in Stadt und Landkreis zusammen sehen.

 

Amberger , Busunternehmen:

550 Mio. Euro der ÖPNV-Förderung entzogen. Lkrs. LA schießt 250.000 Euro zu. Für einen Verkehrsverbund offen, fangen wir einen Tarifverbund an. Fordert einen Paradigmenwechsel. Südtirol hat 500.000 EW und gibt dafür ungleich mehr aus, als der Lkrs. LA.

 

Mutter:

Besuch von Schulen hängen auch mit Wegstrecke zusammen.

 

Oßner:

Von Frau Steinberger kam bei Haushalt des Landkreis keine Initiative.

 

Steinberger:

Das ist eine langfristige Geschichte. Keine persönlichen Vorwürfe, an der Sache orientieren.

 

Oßner:

Im Gemeindebereich Kumhausen fehlen Busse. Attraktivität steigern: da bin ich der letzte der dies nicht fördern würde.  Finanzierung der Startbahn hat damit nichts zu tun.

Es hilft nicht in Sonntagsreden viel zu fordern. Solide Haushalte und Finanzen als Generationengerechtigkeit.

 

Hanika:

Vermische absichtlich die 3. Startbahn mit der ÖPNV-Förderung. Stadt und Land LA einen ÖPNV-Tarif. Anbindung an den Münchner Flughafen.

 

Gambke:

Herr Oßner sie müssen sich schon entscheiden: Sie sagen im Landkreis gebe ich mehr Geld aus und in Berlin wollen Sie kürzen. Sie müssen zwischen den Projekten entscheiden. Ich sage ihnen die Bundesregierung entscheidet für den Straßenverkehr und gegen den ÖPNV.

 

 

 

3. Runde: 3. Startbahn

 

Dr. Kaltenegger:

Hier es nicht um regionale Interessen, sondern um die Rolle des MUC II im Konzert der großen Flughäfen weltweit. Funktion als Internationales Drehkreuz. Prognosen sind nicht eingetreten und nachvollziehbar. Flughafen in öffentlicher Hand (51 % Freistaat BY, Rest BRD und M). Liegt im FFH-Gebiet. Absiedeln von Attachinger Bürgern. Werden aus der Heimat vertrieben.

Projekt, das erheblich in schutzwürdige Güter eingreift. Dient nur wirtschaftlichen Interessen. Konkurrenz mit Frankfurt, in nur 300 km Nähe.

Im Schnitt 2 x pro Woche beim VGH in München. Kein Urteil in Sicht.

M wurde durch Bürgerbegehren verpflichtet, nicht zuzustimmen. Dies ist aber vertragliche Voraussetzung! Kein Baubeginn in Sicht.

 

Oßner:

Man darf nicht sagen, der Flughafen sei grundsätzlich böse. Jobmaschine setzt Leute in Lohn und Brot. Investitionen wegen Gewinnerzielungsabsicht. Derzeit bereits nicht mehr ökonomische Abwicklung der Verkehre möglich. Ausgleichsflächen in adäquater Art und Weise werden vorgesehen. Kaltenegger hat mit den Anliegerinteressen absolut Recht. Lärmschutz! Landwirte wurden herausgekauft.

Zukunftssicherung der Region Bayern. Kraft zu haben ja zu sagen, bei vernünftiger Umsetzung.

 

Dr. Kaltenegger:

Es gibt keine kapazitätsbedingten Warteschleifen. Laut FMG, keine die mit einer Startbahn in Zusammenhang stehen.

Freising und Freisinger Unternehmen wollen das gar nicht.

 

Gambke:

Wir wollen Innovation fördern. Nicht jede Innovationen sind sinnvolle Innovationen.

Nicht 3. Startbahn. Da sitzen sie auf einem toten Pferd Herr Oßner. Lieber Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Pilsen. 50 % der Flüge nach Berlin erledig ich mit dem Flugzeug. Bahnstrecke durch den Thüringer Wald. Weg für eine sehr innovative Zukunft.

 

Hanika:

Florian du kannst für die Misere nichts, dass deine Oberen verbockt haben. Wir stehen für den Flughafen München. Die Gesamtheit, das Volk und den Nürnberger Flughafen mit einbeziehen. Mit uns in Regierungsverantwortung wird es keine 3. Startbahn geben.

 

Kreisvorsitzende Grüne LA:

Arbeitskräfte werden von der Region abgezogen und konzentrieren auf Hotspot München. Kein Gewinn für die Fläche und für Bayern.

 

Teilnehmer:

Gewinner des Flughafens sind wir.

 

Oßner:

Sie können auch nichts für Herrn Aiwanger. Nicht ständig andere zu denunzieren.

St. Florians-Prinzip: Ausbau von Nürnberg. Dann muss er zwangsweise wachsen.

Verschiedene Destinationen weltweit anfliegen; Produkte weltweit anbieten.

Zeit ist Geld. Flüge ohne Umsteigen sind gerade nachgefragt. Zusätzliche Standortvorteil.

 

Gambke:

Antworte als Manager. Musste jede zweite Woche die Firmen in Japan und USA aufsuchen. Auf Umsteigebeziehungen wurde dabei wenig geachtet.

 

Dr. Kaltenegger:

Flughafen leistet mit seinen zwei Startbahnen das, was er für die Region zu erfüllen hat.

Fachkräftemangeln in Freising und Umgebung bereits jetzt.

Nürnberg hat Problem, dass zuwenig los ist. Geisterflughäfen gibt es mehrere (z.B. Kassel-Kalden).

 

Fritz Wenzel:

Herr Oßner spricht immer von „MUSS“. Ich hoffe, dass verantwortliche Politiker erkennen, dass mit der Natur nicht so umgegangen werden kann.

 

Teilnehmer:

Demokratieverständnis der CSU wegen Bürgerbegehren? Seehofer unterläuft dies von Anfang an.

 

Oßner:

Bei uns kauft man nicht die Katze im Sack. Im Gegensatz zu Aiwangers wechselhaften Aussagen.  Sofort Einspruch von Hannika anhand von Beispielen Seehoferscher Drehungen.

Die Entscheidung bleibt in München. Nach Ablauf der Jahresfrist könnte der rot-grüne Stadtrat wieder anders entscheiden.

 

 

4. Runde: B 15 neu

 

Hanika:

Politik mit gesundem Menschenverstand und deshalb Kandidatur für Bundestag. Keine B 15 neu, sondern Umgehungen. Notfalls auch dreispurig.

Endet die B 15 neu bei Essenbach, dann würde die Konrad-Adenauer-Straße zum Flaschenhals mit noch größerer Belastung.

Pragmatisch vor Ort Lösungen suchen: Stadt und Landkreis zusammen.

 

Sluka:

Bundesverkehrswegeplan = Wunschkonzert der MdB. Sehr gut ausgebautes Fernstraßennetz. Nachholbedarf ei Sanierungen. Kein Geld für Neubauten, nur Sanierungen in den nächsten 15 Jahren.

Straßenverkehr nimmt nicht mehr zu (seit 2000). Meistens sind die Probleme hausgemacht: Ziel- und Quellverkehr.

 

Esterl:

Verkehrszuwachs ist immer noch gegeben: 1 bis 2 %. Nicht mehr so hoch wie früher.

 

Oßner:

CSU hat sich zur B 15 neu bekannt. Nadelöhr: Konrad-Adenauer-Straße!

Entlastung Ost hat mit der Gemeinde Ergolding zu keinem Ergebnis geführt. Westtangente wurde von einem Bürgerbegehren abgelehnt.

Nord-Süd-Magistrale der den Großraum LA entlastet. Effizienzsteigerung dieses Straßenabschnitts würde auch Stau, Lärm, Abgase usw. mindern. B 15 alt ist schlechteste Trasse. 30 Ortsdurchfahrten!

CSU hat das Rad nicht neu erfunden. Durchgehend geplant seit Jahrzehnten.

 

Gambke:

Sie müssen sich auch hier wieder entscheiden. Landshuter Problem und überregionales Problem vermischen. Stadt hätte statt Tunnel lieber eine weitere Brücke bauen sollen.

Im Stadtrat wurde die Westtangente verkauft als Sinn, dass die Vilsbiburger in Münchnerau einkaufen können.

Lassen Sie uns das Problem nach Berlin bringen. Berlin soll eine Umgehung um Landshut bauen. Dann kassieren sie vorher die B 15 neu. Sonst kommt durch die Hintertür eine Autobahntrasse.

 

Dr. Kaltenegger:

Wir wollen keine neue Autobahn von Nord nach Süd. Alternative für den BN: ortsnahe Umfahrungen. Bis A 92 wird die B 15 neu kommen. Das ist Fakt. Vilsbiburg hat ortsnahe Umfahrung, die entlastet und der Leichtigkeit des Verkehrs dient. Sie können die A 94 bereits fast ortsdurchfahrtsfrei erreichen.

Zwischen Essenbach und Geisenhausen sind 312 Mio. angesetzt. Ohu wird zerschnitten.

Evtl. auch Verzicht auf Tunnel bei Eisgrub.

 

Teilnehmer:

Respekt für Florian Oßner, dass er sich da her traut hat. Für eine neue Straße ist Geld da, aber nicht für die bestehenden Straßen. Stadt LA für die ortsnahen Umgehung unterstützen.

Kann man alte Vorhaben hochhalten, obwohl sie nicht mehr sinnvoll sind?

Mittelstand wird durch Paragrafenpolitik zurück gefahren.

 

Mühlebach-Sturm:

Offenes Ohr für Anwohner der Konrad-Adenauer-Straße. Bewirken Sie, dass für Radfahrer und Fußgänger eine Überquerung errichtet wird. Stadt der kurzen Wege!

Verkehr bei Umgehung nur auf der B 299 weniger, wenn zurück gestuft werden würde.

 

Teilnehmer:

Unterführung der B 15 neu unter der A 92 unter massive Eingriffe in das Grundwasser.

 

Esterl:

Grundwasserwanne mit Ausgleichsdüker ist planfestgestellt.

 

Prof. Jans:

Viele Gemeinderäte haben sich gegen die B 15 neu ausgesprochen. Tausende von Unterschriften dagegen. Wie naiv kann man im GR nur sein. Weltfremd. CSU-Antrag lautete: Durchbauen in einem Stück bis A 94. Wenn B 15 neu bis Geisenhausen gebaut wird, dann bleibt dieser Zustand mind. 15 Jahre bestehen.

 

 

 

Flögl:

Zunächst hieß es: es gibt nur die B 15 neu. Nachdem die Klage durch war, dauerte es nur drei Jahre bis Umgehung durch war. Weniger als 30 Ortsdurchfahrten.

 

Esterl:

Es waren tatsächlich einmal 33 Ortsdurchfahrten.

B 15 neu bis A 92 in Bau. Fertig 2017.

Von dort in Richtung Süden nur genehmigter Vorentwurf.

Abwarten wie neuer Verkehrswegeplan in Berlin entschieden wird.

 

 

5. Runde: Schlussbemerkung

 

Sluka:

Bebauungspläne, Radwege, Vernetzungen, neue Mobilität

 

Esterl:

Schon weit schlimmeres erlebt; interessantes Stimmungsbild;

 

Hanika:

Ich hoffe ich konnte ihnen vermitteln, dass eine neue Kraft nach Berlin kommt.

Ihr Chr. Hannika jung und mit 100 % Energie

 

Oßner:

Die Politik ist für die Bürgerinnen und Bürger da, in die Entscheidungsprozesse mit ein zu beziehen. Eines muss man sagen: die großen Entwicklungsachsen sind an großen Straßen entstanden. Gemeinschaftliche Lösungsmöglichkeiten. Spagat freie Mobilität und Umweltschutz. Prosperierende Landstriche.

 

Gambke:

Welche Konzepte stehen dahinter? Passen da Worte zu den Taten?

Herr Oßner, da muss mehr als eine grüne Krawatte her. Wir Grüne werben für Konzepte die Wohlstand und Lebensqualität zum Ziel haben und Einkaufsmöglichkeiten vor der Türe.

 

Dr. Kaltenegger:

Wir hoffen auf Politiker, die wissen von was sie reden, die die Konsequenzen überblicken. Entscheidungsträger, die Respekt haben vor der Natur und Menschen.

Engagierte Bürger wie heute, die Politikern auf die Sprünge helfen.