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Mitgliederversammlung

Ein Brief vom Amtsschimmel oder “how dare you Mister Laschet”…
Ein bundesweit tätiger Verein (mit hauptsächlich alten und kranken Mitgliedern) wird aufgefordert innerhalb eines Monats ab dem Erhalt des Briefes eine Mitgliederversammlung durchzuführen und das Protokoll über einen Notar beim Amtsgericht Düsseldorf vorzulegen.
Die Nachwahl wurde durch den plötzlichen Tod des zweiten Bundesvorsitzenden notwendig.
Soweit ist die Forderung rechtens. Aber die Frage stellt sich ob eine Monatsfrist angesichts des bundesweiten Kontaktverbotes und entsprechender Maßnahmen in den Ländern und teilweise auch in den Städten die richtige Amtshandlung darstellt. Hier wird geltendes Recht ohne Rücksicht auf die tatsächliche Situation in Deutschland durchgesetzt und die Bürokratie über Empathie und Menschenleben gestellt.
Bravo Herr Lachet zu dieser Verwaltung. Gehen Sie nicht in Talk-Shows und holen sich dort billigen Applaus, sondern sehen Sie Ihrer Verwaltung auf die Finger!
Vor allem aber ersparen Sie sich Kritik an anderen Ministerpräsidenten, die handeln und nicht nur plaudern!

Rudolf Schnur
Herausgeber und Bundesvorsitzender des betreffenden Vereins

 

 

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum entfällt

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation muss der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. seine für den 2. April angekündigte Mitgliederversammlung absagen. Die Veranstaltung mit allen Zahlen des Vereins, mit den Neuigkeiten zur baulichen Situation im Alten Franziskanerkloster und mit der Neuwahl der Kuratoriumsmitglieder könnte derzeit nicht stattfinden, ohne Teilnehmer und Besucher zu gefährden. Zu gegebener Zeit soll ein Ersatztermin gefunden und bekanntgegeben werden. Bitte besuchen Sie auch unsere homepage unter www.landshutmuseum.de

 

Foto: Stadtmuseum Landshut

Bildtext:Freundeskreisvorsitzender Ludwig Zellner (links) dankte Prof. Dr. Karl Stoffel für seine Verdienste um die Hochschule Landshut.

Rückblick auf neun Jahre Präsidentschaft

Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel zieht auf der Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Hochschule Landshut Bilanz seiner Amtszeit

Der Freundeskreis der Hochschule Landshut lud am Donnerstagabend zu einer Mitgliederversammlung, an der rund 70 Interessierte teilnahmen. Grund war die Freundeskreis-Verabschiedung des Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Karl Stoffel, der am 14. März aus seinem Amt scheidet.

 „Für die vergangenen neun Jahre wollen wir vom Freundeskreis Danke sagen“, so Vereinsvorsitzender Ludwig Zellner. Er blickte zurück auf die Anfänge der Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Hochschulpräsidenten, die beinahe zeitgleich im Frühjahr 2011 startete. Der Freundeskreis habe in neun Jahren über 287.000 Euro für die Hochschule ausgegeben. Dafür dankte Zellner auch den Mitgliedern und Spendern. Die Gelder seien unter anderem in das Marketing, die Kommunikation, Veranstaltungen sowie die 40-Jahr-Feier geflossen.

Stoffel nutzte die Mitgliederversammlung, um ein Resümee seiner Amtszeit zu ziehen. Dabei schloss sich für ihn auch ein Kreis. Am 17. März 2008 hatte er in dem Raum, in dem die Mitgliederversammlung stattfand, seine erste Vorlesung gehalten. Stoffel betonte, dass die vergangenen neun Jahre nicht nur eine prägende Zeit für ihn, sondern auch für die Hochschule Landshut war. Eines stand während seiner Amtszeit dabei immer im Vordergrund: „Die Entwicklung einer Hochschule ist eine Teamleistung, deshalb gilt mein Dank allen, die mit mir daran gearbeitet haben, junge Menschen auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten.“

Anschließend ging Stoffel auf Änderungen und Weiterentwicklungen an der Hochschule von 2011 bis heute ein. Dazu zählen unter anderem der Ausbau des Weiterbildungsbereichs, die Gründung der Fakultät Interdisziplinäre Studien, die Schaffung elf neuer Studiengänge, bauliche Maßnahmen wie das Verwaltungs- und Hörsaalgebäude und das „CampusNest“ sowie die Einrichtung eines Videostudios für die Lehre. Auch auf dem Gebiet des Wissenstransfers (TRIO und INDIGO) sowie in der Gründerförderung (Gründernacht, LINK, EXIST Potentiale) habe sich unter der Präsidentschaft Stoffels einiges an der Hochschule getan.

 

Fotos: Hochschule Landshut

 

Bildtext: Mitgliederversammlung des Landschaftspflegeverbands (LPV) Landshut, am Podium, von links: Stellvertretender LPV-Geschäftsführer Helmut Naneder, LPV-Geschäftsführer Tobias Lermer, 1. Vorsitzender OB Alexander Putz, 2. Vorsitzender Landrat Peter Dreier, Elisabeth Heilmeier (LPV-Verwaltung) und Gebietsbetreuer Adrian Wimmer.

 

 

Oxen-Weide, Feuchtgebiete und Trockenbiotope

Mitgliederversammlung des Landschaftspflegeverbandes – OB Putz übernimmt Vorsitz

 

 Die Vorstandschaft des Landschaftspflegeverbands (LPV) Landshut mit OB Alexander Putz und Landrat Peter Dreier an der Spitze und mit Vertretern der Kommunen, der Forst- und Landwirtschaft und der Naturschutz-Verbände.

 

Der Landschaftspflegeverband (LPV) Landshut hat heuer in zahlreichen Teilen des Landkreises und im Stadtgebiet von Landshut wieder viel geleistet für Erhalt und Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Laichplätze für selten gewordene Fischarten wurden saniert, gefährdete Amphibien wie der Laubfrosch nachgezüchtet, Kleingewässer angelegt und unter dem Motto „Landshut blüht“ 250 Obstbäume gepflanzt und über 14 Hektar Blumenwiesen neu angelegt: Es war eine beeindruckende Bilanz, die LPV-Geschäftsführer Tobias Lermer mit seinem Stellvertreter Helmut Naneder und dem LPV-Team vorlegen konnte.

„Never change a winning team“, kein Wechsel bei einem Gewinner-Team – nach diesem Grundsatz vollzogen sich die Vorstands-Neuwahlen auf der Mitgliederversammlung im Großen Sitzungssaal des Landratsamts. Nur an der Spitze gab es einen Wechsel, aber der war turnusgemäß und bereits bei der LPV-Gründung festgelegt worden: Nach vier erfolgreichen Jahren übergab Landrat Peter Dreier den Vorsitz des gemeinnützigen Vereins satzungsgemäß an seinen bisherigen Stellvertreter, Landshuts OB Alexander Putz, und ist nun 2. Vorsitzender. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Graurinder bereichern den Lebensraum Oxenau

Seit Mai grasen wieder ungarische Graurinder in der Landshuter Oxenau (Stadtteil Schönbrunn), deren Name an die Vieh-Trails erinnert, mit denen über Jahrhunderte Rinder-Herden von Ungarn nach Mitteleuropa getrieben wurden: Heute dient die Ansiedlung von vier Ochsen (vom Neusiedler See) auf einer Weide in der Oxenau der „naturschutzfachlichen Aufwertung“ des Areals und wird wissenschaftlich begleitet – abgesehen davon, dass die Tiere eine Attraktion für Einheimische und Besucher sind, wie LPV-Geschäftsführer Lermer in seinem Rechenschaftsbericht darlegte.

Die Beweidung durch die Ochsen, die sich bestens akklimatisiert haben, hat bereits interessante Strukturen in den Bewuchs des Geländes gebracht, wie Lermer erklärte: Man werde sehen, was für Folgen das für die Artenvielfalt bei den Insekten und ihren Nahrungsgrundlagen hat, also dem Bewuchs mit unterschiedlichen Gräsern und Kräutern.

Ziegen machen Laubfrosch den Lebensraum frei

Mit Erfolg setzt der LPV domestizierte Nutztiere auch im Markt Essenbach ein: für die Renaturierung von Flächen an südexponierten Hängen der Isarhangleite. Dort fressen Ziegen das Areal einer ehemaligen Kiesgrube frei von Weiden und Birken, die als sogenannte Pioniergehölze das Gelände überwuchert haben.

Die Folge der Überwucherung: Der großflächige Schatten, den die Gehölze werfen, nimmt Licht weg, das Zauneidechsen, Laubfrösche und Kreuzkröten brauchen für Fortpflanzung und Entwicklung. Aber auch Vogel- und Reptilien-Arten oder Tagfalter profitieren vom gezielten Einsatz der Ziegenherde, der zu einer großen Artenvielfalt auf dem Areal führt.

Mit ganz anderen, aber nicht weniger arten-bedrohlichen Problemen kämpfen die Süßwasserfische der selten gewordenen Arten Nase und Barbe in der Vils. Die Bodenerosion schwemmt Sedimente in den Fluss: Lücken und Zwischenräume im Kiesbett des Flusses – der Kinderstube der Fische – verschlammen regelrecht: Wenn kein sauerstoffreiches Wasser mehr hindurchströmt, kann aus dem Laich kein neues Leben hervorgehen.

Mehrere Laich-Plätze an der Vils saniert

Mit Fachwissen, Sorgfalt und mit Spezial-Baggern ist der LPV daran gegangen, an verschiedenen Stellen in Kleiner und Großer Vils Laichplätze zu sanieren. Dabei hat er eng kooperiert mit den Vertretern mehrerer Institutionen – mit dem Landratsamt Landshut, dem Wasserwirtschaftsamt, der Fischerei-Fachberatung des Bezirks und dem Kreisfischerei-Verein Vilsbiburg, der ein Nachzucht-Programm für Nasen ins Leben gerufen hat.

Im Landkreis-Norden, bei Schirmbach (Stadt Rottenburg), hat der LPV Lebensräume für die weltweit gefährdete Gruppe von Land-Wirbeltieren geschaffen, die die Zoologen Amphibien nennen. Damit Frösche, Unken, Kröten und andere Lurche die Weiher wieder als Laichgewässer nutzen können, sind die steilen Ufer zu Flachwasser-Zonen umgestaltet worden.

Vorstand: Kommunen, Landwirte, Naturschützer

LPV-Geschäftsführer Lermer und im Anschluss daran Adrian Wimmer, Gebietsbetreuer für das Mettenbach-Grießenbacher Moos, wo sich 170 Hektar Fläche im Eigentum des Landkreises Landshut befinden, legten eine Reihe weiterer Naturschutz-Maßnahmen unter LPV-Regie dar. Im Isarmoos kämpfen die Naturschützer im Schulterschluss mit Landwirten im Rahmen von Vertragsnaturschutz-Programmen um den Erhalt der Populationen von Wiesenbrütern – vor allem von Großen Brachvögeln und Kiebitzen.

Um das alles auch im nächsten Jahr bewerkstelligen zu können, hat der LPV einen Jahres-Etat in Höhe von rund 760000 Euro beschlossen. Dem LPV-Vorstand gehören an: 1. Vorsitzender OB Alexander Putz, 2. Vorsitzender Landrat Peter Dreier; Vertreter der Kommunen: Rottenburgs Bürgermeister Alfred Holzner; Vertreter der Land- und Forstwirtschaft: Renate Hanglberger, Robert Huf, Alois Schweiger; Vertreter der Naturschutzverbände: Albert Maier, Dr. Johann Obermeier, Hubert Rauscher. Kassenprüfer sind die Bürgermeister Peter Forstner (Neufahrn) und Josef Klaus (Niederaichbach).

 

Bildquelle: Landratsamt

 


Die Vorsitzende Gabriele Sultanow begrüßte die Mitglieder und Gäste (OB-Vertretung Stadtrat Robert Mader und Stadtrat Rudolf Schnur – beide Mitglieder des Aufsichtsrates)  und  berichtete über die Aktivitäten des Vereins seit der letzten Jahreshauptversammlung. Dem schloß sich der Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer an. Beides wurde mit Applaus angenommen und die Entlastung des Vorstandes beschlossen. Den Höhepunkt des Abends bildete der Vortrag von Herrn Dr. Philipp Ostwald, dem neuen Geschäftsführer des Klinikum Landshut. In einem offenen und ausführlichem Statement gab er einen interessanten Einblick in Status quo in seine Planungen. Eine ausführliche Diskussion folgte seinen Ausführungen.
Nachdem die Vorsitzende die Versammlung beendete wurden weitere Gespräche unter den Mitgliedern geführt und liesen den harmonisch verlaufenden Abend ausklingen.

 

Mitgliederversammlung zum Zwecke der Aufstellung der Stadtratsliste und der Verabschiedung des Wahlprogrammes

Dienstag, den 19. November 2019 um 19.00 Uhr

In den Stadtsälen Bernlochner, Ländtorplatz 2, 84028 Landshut

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Kurzbericht des Kreisvorsitzenden

2. Vorstellung und Verabschiedung Wahlprogrammes

3. Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 15. März 2020

4. Aussprache

5. Bildung eines Wahlausschusses

6. Wahlen

 Wahl der Bewerber für die Stadtratswahl am 15. März 2020

 Regelung des Nachrückverfahrens

 Bestellung eines Beauftragten für den Wahlvorschlag und seines Stellver-treters

 Bestellung von mindestens 10 wahlberechtigten Teilnehmern zur Unter-zeichnung des Wahlvorschlages

 Bestimmung von 2 wahlberechtigten Teilnehmern zur Unterzeichnung der

Niederschrift neben dem Leiter der Versammlung

7. Verschiedenes

gez. Dr. Thomas Haslinger – CSU-Kreisvorsitzender

 

Vorstand des Bündnisses für Familien neu gewählt

Bei der vor kurzem stattgefundenen Mitgliederversammlung des Lokalen Bündnisses für Familien der Stadt und des Landkreises Landshut wurde der fünfköpfige Vorstand gewählt.

In ihrem Amt bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Holger Peters, sowie die stellvertretende Vorsitzende Heidi Walter von Verein Menschenskinder, die Kassiererin Bergit Müller, Fa. Schott, sowie die Schriftführerin Linda Pilz vom Familienzentrum Landshut. Julia Haro von der AWO bringt als stellvertretende Vorsitzende frischen Wind ins kommende Vereinsjahr.

Harmonisch und voller Energie für das kommende Jahr fand vor kurzem die Mitgliederversammlung des Bündnisses statt. Holger Peters und Heidi Walter wurden wieder als Vorsitzende gewählt. Bergit Müller wurde als Kassiererin und Linda Pilz als Schriftführerin in ihrem Amt bestätigt. Julia Haro vervollständigt als stellvertretende Vorsitzende das Vorstandsteam.

Das lokale Bündnis wurde vor 11 Jahren im Rahmen eines Fachtages in der Sparkassenakademie Bayern gegründet. Initiiert und getragen wurde die Bündnisgründung von einem Initiativkreis aus 25 Organisationen, darunter die Diakonie, der Verein Menschenskinder, das Evangelische Bildungswerk, das Familienzentrum Landshut und der Fachbereich Soziale Arbeit der Fachhochschule Landshut, sowie die Firma Schott. Mit der Gründung des Vereins Lokales Bündnis für Familie – Stadt und Landkreis Landshut e.V. wurde ein rechtlicher Rahmen geschaffen, damit das Bündnis auch weiterhin aktiv seine Ziele umsetzen konnte.

Das Lokale Bündnis für Familie der Region Landshut kann auf bereits erfolgreiche Aktivitäten zurückblicken. Ins Leben gerufen wurden bisher der Familienwegweiser für Stadt und Landkreis Landshut, sowie die Angebote „Notfallbetreuung für Kinder” und „Stark für Familien – Familienpaten”.

Im Jahr 2015 wurden die beiden Angebote „Notfallbetreuung” und „Familienpaten” aus organisatorischen Gründen und um Synergieeffekte zu nutzen, in die Hände des Vereins Menschenkinder gelegt, der sich seitdem erfolgreich um diese kümmert.

Der Schwerpunkt der Arbeit des Vereins wird zukünftig in der politischen Arbeit zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf” liegen. Außerdem plant das Bündnis bereits verschiedene Aktivitäten für das kommende Jahr.

Bildunterschrift:

Der neu gewählte Vorstand (von links): Julia Haro, stv. Vorsitzende, Holger Peters, Vorsitzender, Linda Pilz, Schriftführerin und Bergit Müller, Kassiererin. Heidi Walter, stv. Vorsitzende ist nicht im Bild.

 

Mitgliederversammlung des LAG Landkreis Landshut e.V.

 

Am Mittwoch, 12. Juli 2017 findet um 18 Uhr die 3. Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Landkreis Landshut e.V. im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes, Veldener Str. 15 in Landshut, statt.

 

Neben dem Jahresbericht des LAG-Vorsitzenden und dem Bericht der Kassenprüfer stehen Neuwahlen von Vorstand und Steuerkreis sowie ein Bilanzworkshop im Mittelpunkt der Versammlung. Weiterhin sind Informationen des niederbayerischen LEADER-Koordinators, ein Bericht der LAG-Managerin zum Umsetzungsstand der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und Änderungen und Ergänzungen derselben vorgesehen: So soll durch Umverteilung der Mittel ein Budget für die Museen des Landkreises und eines für das Kooperationsprojekt Bewegtes Niederbayern eingerichtet werden.

 

Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Bei einer Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung in der LEADER-Geschäftsstelle, Tel. 0871/408-1147 oder Mail: leader@landkreis-landshut.de.

 

Mitgliederversammlung des LAG Landkreis Landshut e.V.

 

Am Mittwoch, 12. Juli 2017 findet um 18 Uhr die 3. Mitgliederversammlung des Steuerkreises der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Landkreis Landshut e.V. im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes, Veldener Str. 15 in Landshut, statt.

 

Neben dem Jahresbericht des LAG-Vorsitzenden und einem Kassenprüfungsbericht stehen Neuwahlen in Vorstand und Steuerkreis im Mittelpunkt. Weiterhin sind Informationen des niederbayerischen LAG-Koordinators, ein Bericht der LAG-Managerin zur aktuellen Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) und mögliche Ergänzungen und Änderungen im Hinblick auf die Projekte „Bewegtes Niederbayern“ und für die Förderung der Museumslandschaft vorgesehen.

 

Bei einer Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung in der LEADER-Geschäftsstelle, Tel. 0871/408-1147 oder Mail: leader@landkreis-landshut.de.

 

Lobbyarbeit fürs Trauern

Mitgliederversammlung beim Hospizverein Landshut

Trauer und Trauern hat sich der Hospizverein Landshut in diesem Jahr als Thema gewählt. „Ohne angemessene Trauer, können die Menschen den Tod eines geliebten Menschen nur schwer verarbeiten“, erklärt  Kunibert Herzing, Vorstand des Hospizvereins Landshut. „Aber wir haben das Trauern verlernt. Unsere Gesellschaft gestattet es uns nicht mehr, allzu lange über den Tod eines Menschen traurig zu sein. Trauern ist in unserer Gesellschaft zum Tabu-Thema geworden.“

Der Hospizverein sieht deshalb nicht den Tod eines zu Begleitenden als Abschluss seiner Arbeit, sondern er rückt die Trauerarbeit verstärkt in den Mittelpunkt. Sie ist heute fester Bestandteil der Landshuter Hospizarbeit und auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins, stellte der Vorstand die Inhalte des Schwerpunkts seinen Mitgliedern vor: So nimmt die Trauerarbeit heute einen wesentlich größeren Raum in der Ausbildung zur HospizbegleiterIn ein. Ein voller Tag ist dem Thema gewidmet und ein eigener Arbeitskreis Trauer unter der Leitung von Pia Schneiderbauer, Beauftragte innerhalb des Vorstands für die Trauerarbeit, entwickelt und betreut eine Reihe unterschiedlicher Angebote für Trauernde.

 

Wie den Anwesenden auf der Mitgliederversammlung erläutert wurde, kann der Verein Dank einer stabilen finanziellen Basis diesen neuen Arbeitsbereich personell gut ausstatten: 15 HospizbegleiterInnen haben bereits die kleine Basisqualifikation zur „Trauerbegleiterin“ absolviert. Davon starten drei demnächst mit dem Aufbaukurs zur „großen Basisqualifikation“, Pia Schneiderbauer schließt diese, gemäß den Richtlinien des Bundesverbands Trauerbegleitung im Herbst ab. Die Kosten für diese umfassenden Zertifizierungen trägt größtenteils der Verein.

 

TrauDich-Kultur in der Praxis

 

Wie muss man sich die Trauerarbeit beim Hospizverein Landshut konkret vorstellen? „Wir wollen den Trauernden wieder eine Tür zurück ins Leben öffnen und sie dabei begleiten“, erklärt Pia Schneiderbauer. „Trauer ist in unserer Gesellschaft nicht mehr salonfähig, wir können mit Gefühlen wie ‘traurig sein’ nicht mehr umgehen, jedenfalls nicht über längere Zeit. Da sie kein Verständnis bei anderen finden, vereinsamen Trauernde oft.“

 

Bekannt ist bereits das monatliche „TrauDich-Café“ unter Leitung von Dorothea von der Heydte. Dort finden Betroffene seit rund zehn Jahren die Möglichkeit des Gesprächs und Gedankenaustauschs mit Gleichgesinnten unter Anleitung erfahrener BegleiterInnen. Neu kommen nun Aktivitäten hinzu wie gemeinsame Frühlingsspaziergänge, Konzert- und Theaterbesuche, Kulturführungen sowie Treffen in der Gruppe oder  auch Einzelbegleitungen.

Ab dem Sommer wird  der Hospizverein Landshut im Achdorfer Krankenhaus ein zusätzliches, offenes Treffen für Trauernde anbieten. Der TrauDich-Treff wird ähnlich dem TrauDich-Café monatlich stattfinden und ist ohne Anmeldung zu besuchen. Nähere Infos im Büro des Hsopizvereins unter Tel. 0871 66 635 oder auf der Homepage www.hospizverein-landshut.de.

Der Hospizverein Landshut in Zahlen:

·         500 Mitglieder (Stand Dezember 2016)

·         86 aktive HospizbegleiterInnen, davon 11 Männer.

·         Alter der HospizbegleiterInnen: 30 – 80 Jahre

·         3789 Stunden in Begleitungen

·         499 Landshuter BürgerInnen wurden in Stadt und Landkreis versorgt

 

BU: Hans Buck, Gründungsmitglied und viele Jahre als Kassenprüfer für den Verein tätig wird nun vom 1.Vorsitzenden Kunibert Herzing für 5 Jahre im Amt des Schatzmeisters geehrt. Herzing dankt ihm besonders dafür, die Finanzen so hervorragend im Griff zu haben.