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MdL Radlmeier

Bei uns gibt es keine rechtsfreien Räume“

Helmut Radlmeier informiert sich bei der Polizei Landshut

 

„Sicherheit geht vor“, machte Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut bei seinem Besuch in der Polizeiinspektion Landshut deutlich. Mit Inspektionsleiter Helmut Eibensteiner und dessen Stellvertreter Rainer Kroschwald diskutierte der Abgeordnete die Sicherheitslage in der Region.

 

Zur Sprache kam bei dem Gespräch in der Landshuter Polizeiinspektion auch die Landshuter Hochzeit. Diese verliefe bisher aus polizeilicher Sicht absolut ruhig. Das Sicherheitskonzept und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sei optimal. „Wir sind sehr zufrieden – und bekommen für unsere Arbeit auch viel Lob von den Mitwirkenden der Landshuter Hochzeit“, so Eibensteiner. Radlmeier, der ebenfalls bei der Landshuter Hochzeit mitmacht, konnte diesen Eindruck nur bestätigen: „Das Zusammenspiel ist hervorragend“.

 

Aufklärungsquote erhöht

 

Hervorragend sei auch die Motivation der Polizistinnen und Polizisten der Inspektion, führte Eibensteiner aus. Die PI Landshut sei vom Durchschnittsalter eine der jüngsten Inspektionen. „Wir haben hier top motivierte, junge Kolleginnen und Kollegen, die zudem bestens ausgebildet sind“, so der Dienststellenleiter. Das schlägt sich auch in der Aufklärungsquote nieder: Sie liegt mit 67 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt, welcher selbst im Vergleich mit allen Bundesländern Platz 1 belegt. „Wir haben unsere Quote gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum noch einmal deutlich um 4,5 Prozent steigern können“, ist Eibensteiner zufrieden. Durch Sensibilisierung und Prävention habe man große Erfolge erzielt. Außerdem zeige man vor allem in der Innenstadt durch Fußstreifen wieder mehr Präsenz. Ein Ergebnis: Die Zahl der Fahrraddiebstähle habe sich halbiert.

 

Um diese Erfolge zu sichern, brauche man aber ausreichend Personal. Das stehe aber nicht immer zur Verfügung. Ein Hauptproblem sind die sogenannten ‚Vorführungen‘ bei Gericht. Das bedeutet, dass die Polizei Gefangene aus den Gefängnissen zu Aussagen in die Gerichte und wieder zurück transportieren. Dabei werden immer zwei Beamte für einen Gefangenen abgestellt. „Diese Vorführungen binden enorm viel Personal“, wie Eibensteiner ausführt. Ein Umstand, den man ändern muss, wie Landtagsabgeordneter Radlmeier findet: „Unsere Polizisten gehören auf die Straße, nicht in die Gerichtssäle“.

 

Bessere Ermittlungsmethoden

 

Lob gab es von den Beamten für die gesetzlichen Änderungen, welche die Arbeit der Polizei erleichtern.  Vor kurzem hat der Bundestag die Stärkung der Polizei im Kampf gegen Wohnungseinbrecher beschlossen. Bei einem Einbruch darf die Polizei nun auf Verkehrsdaten insbesondere von Mobiltelefonen zugreifen. Voraussetzung dafür ist ein richterlicher Beschluss. Bei der sogenannten Funkzellenabfrage kann die Polizei beispielsweise den Standort von Mobiltelefonen orten. Das hilft bei Ermittlungen.

 

Außerdem wurde per Gesetz das Strafmaß für Wohnungseinbrüche erhöht. Mindeststrafe ist nun ein Jahr Haft. Zuvor waren es nur sechs Monate. Wohnungseinbruchdiebstahl ist zukünftig immer ein Verbrechen und kein Vergehen mehr. Eine Haftstrafe auf Bewährung ist damit ausgeschlossen.

 

Schon seit Jahresbeginn hat die Polizei bei Asylunterkünften das sogenannte ‚Betretungsrecht‘. Damit sind die Beamten rechtlich in der Lage, in Unterkünften die Zimmer von Asylbewerbern zu betreten. Ein Recht, von dem die PI Landshut konsequent Gebrauch macht. „Es gibt bei uns keine rechtsfreien Räume“, betonte Eibensteiner.

 

Bildunterschrift: Über die Sicherheit in und um Landshut sprachen Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier (m.), Helmut Eibensteiner (r.), Leiter der PI Landshut, und dessen Stellvertreter Rainer Kroschwald.

STEFAN KLUGE WIEDER GEWÄHLT – CSU-Ortsverband St. Wolfgang-Bayerwaldsiedlung traf sich zur Hauptversammlung

Mit über 10.000 Einwohnern zählt die Wolfgangsiedlung zu den bevölkerungsreichsten Stadtteilen Landshuts. Sie hat in den vergangenen Jahren nicht nur bei der Anzahl von Bürgern, sondern auch an Attraktivität zugenommen. So sind an der Oberndorferstrasse mit neuen Märkten nunmehr lange ersehnte Einkaufsmöglichkeiten geschaffen worden. Damit ist eine Forderung erfüllt, die der CSU-Ortsverband St. Wolfgang/Bayerwaldsiedlung immer wieder mit Nachdruck in die Stadtpolitik getragen hat, wie der Vorsitzende des Ortsverbandes, Dr. Stefan Kluge bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Bayerwald hervorhob.

Diverse Themenfelder hat der Ortsverband „beackert“, wie Kindertagesstätten-Plätze, neue Wohnbaufläche und bei der Erweiterung des Bayerwaldparks gebe es eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Der „Dauerbrenner Lehrschwimmbecken“ in der Wolfgangschule war ein Thema, für das sich auch der Ortsverband einbrachte und für den Erhalt dieses Schwimmbeckens plädierte. Leider mit keinem Erfolg, wie sich herausstellte. Die Verkehrssituationen in den verschiedenen Ortsteilen sind noch nicht gelöst und werden vom Ortsverband weiter beobachtet und diskutiert werden. Auch in der Frage der Westumfahrung ist man sich bei den Mitgliedern einig, dass diese unbedingt forciert werden müsse. Die Stadt brauche diese Umgehung der Stadt, denn sie würde eine extreme Verkehrsentlastung darstellen. In dasselbe Horn stieß auch der bei der Versammlung anwesende Landtagsabgeordnete Radlmeier. Er betonte, dass er sich für diese Umgehung und den anderen großen Straßenbauprojekten, aber auch beim Bau der Nord-Süd-Stromtrasse einsetzen werde.

Die Vorstandswahlen erbrachten folgende Ergebnisse:

Ortsvorsitzender Dr. Stefan Kluge, Stellvertreter sind Rositta Lankes, Monika Volland-Kleemann und Markus Weiß; Schatzmeister Hans Joachim Lodermeier, Schriftführer Prof. Dr. Johann Hartl.

Beisitzer: Anke Humpeneder-Graf, Emir Malkoc, Dorothea Mayer, Gertraud Rößl, Elmar Stöttner und Sonja Wachter.

Kassenprüfer: Alexander Zoglauer und Manfred Oberweger.

 

-hjl-

 

Foto: Lodermeier

 

Mehr als nur Honig

Helmut Radlmeier informiert sich am Lehrbienenstand über die Biene und ihre Bedeutung

 

Deutenkofen. „Stirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben“, lautet ein berühmter Ausspruch von Albert Einstein. Der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags befasste sich vor kurzem mit der Situation der Bienen im Freistaat. Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier machte sich vor Ort in Deutenkofen ein Bild von der Lage.

 

Rund 80 Prozent aller heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bienen als Bestäuber angewiesen. Eine flächendeckende Bestäubung, zu der die Honigbiene ganz bedeutend beiträgt, sichert die Ernte bei Obst, Gemüse, Kulturpflanzen der Landwirtschaft und anderen Früchten und die Artenvielfalt.

 

Bartholomäus Frey, Vorsitzender des Imkervereins Landshut und Umgebung, informierte Radlmeier am Lehrbienenstand, der sich auf dem Gelände des Lehr- und Beispielbetriebs für Obstbau in Deutenkofen befindet. Frey berichtete, dass auch in der Region Landshut die Zahl der Bienenvölker zurückgeht. Das liegt nicht nur an Krankheiten wie Amerikanische Faulbrut oder durch die Varroa-Milbe. Erst Mitte Mai wurde der seit August 2016 eingerichtete Bienenseuchen-Sperrbezirk aufgehoben. Betroffen davon war das gesamte Gebiet Unterwattenbachs sowie Teile Oberwattenbachs.

 

Aber auch der Rückgang der Blühflächen macht den Bienen zu schaffen. Sie finden schlichtweg keine Nahrung mehr. So würden beispielsweise viele Gärten mit Granitgranulat befüllt. Die Folge: während der Verein im Jahr 2001 noch 3327 Völker hatte, sind es heute noch 2212. Und das, obwohl die Zahl der Imker steige. Allein in diesem Jahr habe man bisher 16 neue Mitglieder aus der ganzen Region gewinnen können.

 

Einen Ausweg sieht Frey etwa in der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Imkern und Landwirten. Schon allein miteinander reden hilft. Einseitiges Schimpfen hilft dagegen niemanden. „Es geht ums Verstehen“, so Frey. Gleiches gelte für die kommunale Flächenpflege. Viele Hecken und Wiesen könnte man, ohne Nachteile für die Gemeinde, mit einem entsprechenden Pflegekonzept bienenfreundlicher gestalten. Als gutes Beispiel führte Frey den Markt Ergolding an. Dort sei man ins Gespräch gekommen, seitdem erhalte der Markt bienenfreundliche Blumenwiesen anstatt sie in kurzen Abständen abzumähen. Ein Beispiel, das Schule machen könnte.

 

Um Flächen für die Bienen zu sichern, investiert der Freistaat jährlich im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms rund 15 Millionen Euro in Blühflächen, Streuobst, Hecken und andere Maßnahmen, die Bienen zugutekommen. Die spezielle Bienen- beziehungsweise Imkerförderung wurde verbessert. Nach einer Steigerung im vergangenen Doppelhaushalt wurden die Mittel auch 2017 um weitere 20 Prozent angehoben und liegen nun bei rund 1,2 Millionen Euro, erläuterte Radlmeier.

 

Doch Geld allein helfe nicht. Einig waren sich Frey und Radlmeier deshalb darin, dass man in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Biene und deren Bedeutung für die Natur und letzten Endes auch für den Menschen schärfen müsse. Radlmeier lobte in diesem Zusammenhang die Initiative des Vereins, einen Quadratmeter Blühfläche in jedem Garten zu schaffen. Dazu verteilt der Verein Saatgut für einen Euro. Jeder kann seinen kleinen, aber feinen Beitrag für eine bienen- und insektenfreundlichere Umgebung leisten.

 

Bildunterschrift: Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier informierte sich beim Vorstand des Imkervereins Landshut und Umgebung, Bartholomäus Frey (l.), über die Biene, Deutschlands drittwichtigstes Nutztier.

 

Ärzteversorgung soll engmaschiger werden

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Bezirksrätin Martina Hammerl setzen Schwerpunkte fest

Die flächendeckende medizinische Versorgung steht bayernweit und auch in der Region Landshut vor Herausforderungen. Viele Haus- und Fachärzte werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. Einen Nachfolger zu finden, ist oft schwierig. Bezirksrätin Martina Hammerl und Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier wollen hier ansetzen. Zusammen könnten Bezirk und Freistaat ihren Teil dazu beitragen, dass das Netz der medizinischen Versorgung engmaschiger wird.

Bereits erreicht wurde die Trennung des Planungsbereiches Landshut in drei Teilbereiche. Ein Planungsbereich zeigt auf, wo sich Ärzte niederlassen können und wo nicht. Innerhalb des alten Planungsbereiches, der die Stadt Landshut sowie 25 Gemeinden des nördlichen und mittleren Landkreises umfasste, konnten Hausärzte den Ort für ihre Praxis in der ganzen Region frei wählen. Die Folge war, dass sich in der Stadt Landshut viele Ärzte ansiedelten, während in den umliegenden Gemeinden ein Mangel herrschte. „Die Trennung von Stadt und Landkreis in die Mittelbereiche Landshut, Geisenhausen und Essenbach ermöglicht eine bessere Steuerung der Niederlassungsmöglichkeiten. Die hausärztliche Versorgung wird wohnortnäher“, fassen Bezirksrätin Hammerl und Landtagsabgeordneter Radlmeier zusammen.

Stipendienprogramm

Ein weiterer Baustein für eine bessere medizinische Versorgung sei das vom Bezirk Niederbayern gestartete Stipendienprogramm für angehende Mediziner, führt Hammerl aus. Medizinstudierende, die nach dem Abschluss des Studiums als Assistenzarzt in einem der Bezirkskrankenhäuser in Niederbayern tätig werden, werden künftig vom Bezirk mit einem Stipendium unterstützt. „Beispielsweise in der Kinder- und Jugendpsychiatrie steigt der Bedarf an Ärzten stetig. Mit dem Stipendium wollen wir hier gegensteuern“, erläutert Hammerl.

Ergänzend dazu verweist Radlmeier auf ein Antragspaket, welches er mit seinen Kollegen des CSU-Arbeitskreises für Gesundheit und Pflege im Landtag derzeit ausarbeite. Darin enthalten ist auch eine Landarztquote: künftig werde ein bestimmter Prozentsatz aller Medizinstudienplätze für Medizinstudenten reserviert, die sich verpflichten, später als Arzt in unterversorgten Regionen, wie dem Teilbereich Essenbach, zu arbeiten. „Damit wollen wir mehr Ärzte dorthin bringen, wo sie wirklich gebraucht werden“, betont Radlmeier, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Landtags.

Mehr Kinderärzte

Gebraucht werden nach Meinung von Hammerl und Radlmeier auch mehr Kinderärzte. Auf dem Papier sei man mit 24 niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten in der Region gut versorgt. In der Praxis aber stoßen die Kinderärzte an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Grund: Mehr und mehr Familien ziehen in die Region. Außerdem ist nicht nur die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen, sondern auch der individuelle Beratungsbedarf angestiegen. Mit dem 2015 in Kraft getretenen Versorgungsstärkungsgesetz habe der Bundesgesetzgeber hier eigentlich reagiert und eine Überarbeitung der Bedarfsplanung initiiert, bemerkte Radlmeier. Eigentlich hätte die neue Planung bereits zum Anfang des Jahres umgesetzt werden sollen. Geschehen ist bisher aber nichts. Ein Unding, wie Hammerl und Radlmeier finden. Hier müsse man auf allen Ebenen Druck machen und auf eine Umsetzung drängen. „Die Planung muss dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Wir brauchen einen weiteren Kinderarztsitz im Landkreis“, fordern Hammerl und Radlmeier.

„Die medizinische Versorgung in der Region Landshut ist sehr gut. Darauf darf man sich aber nicht ausruhen. Schritt für Schritt muss gezielt nachgebessert werden“, sind Hammerl und Radlmeier einer Meinung.

 

Bildunterschrift: Machen sich für eine verbesserte medizinische Versorgung in der Region stark: Bezirksrätin Martina Hammerl und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier.

 

Radlmeier: Wohnortnahe Bargeldversorgung erhalten

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank müssen immer mehr Banken und Sparkassen ihre Kosten senken. Dazu gehört auch, dass Filialen geschlossen oder Öffnungszeiten begrenzt werden. Auch Geldautomaten werden abgebaut. Dies führt zu einer deutlichen Verschlechterung der Bargeldversorgung im ländlichen Raum.

Von den Vorständen der Sparkassen und VR-Banken wird die gegenseitige gebührenfreie Anerkennung der Bankcards als nur in besonderen Ausnahmefällen zulässige Option mitgeteilt. Angeblich stehen kartellrechtliche Vorgaben dagegen.

„Die CSU-Landtagsfraktion hat deshalb heute mit einem Antrag die Staatsregierung aufgefordert, zu prüfen, inwieweit kartellrechtliche Vorgaben die Kooperation von Genossenschaftsbanken und Sparkassen behindern. Unser Ziel ist es, die wohnortnahe Bargeldversorgung zu erhalten. Die gemeinsame Bereitstellung von Geldautomaten kann dazu beitragen“, erläutert Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut.

 

„Wir haben eine gute Mannschaft“

Josef Fürst als Vorsitzender der CSU Arth wiedergewählt

 

Arth. Die CSU Arth blickte auf ihrer Hauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Als Ehrengäste konnte Ortsvorsitzender Josef Fürst den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier, Landtagsabgeordneten Florian Hölzl und JU-

Mit „großem Dank“ an alle Mitglieder des Ortsverbandes verband Ortsvorsitzender Josef Fürst seinen Bericht über die zahlreichen Aktivitäten der CSU Arth: Von der Beteiligung am Ferienprogramm, am Nikolausmarkt und am Dorffest bis hin zur Organisation eines eigenen Wattturniers mit über 100 Teilnehmern war im Jahreskalender der CSU vieles geboten, so Fürst.

 

 

Bei den Neuwahlen wurde Josef Fürst einstimmig als Ortsvorsitzender Kreisvorsitzenden Hans-Peter Deifel begrüßen. Turnusgemäß standen Neuwahlen an.

 

wiedergewählt. Sein Stellvertreter sind Anja Spies, Salvatore Lando und Andreas Lederer. Die Kasse verbleibt weiterhin in den bewährten Händen von Diana Haimbacher. Geprüft wird die Kasse von Andreas Seemann und Thomas Schickert. Einstimmig wiedergewählte Schriftführerin ist Nicole Heise. Als Beisitzer fungieren Thomas Kindsmüller, Erwin Schlögl, Michael Seemann, Harald Seisenberger, Harald Stauber, Josef Vilser und Alexander Zwander.

Gewählt wurden auch die Delegierten in die Kreisvertreterversammlung. Die CSU Arth vertreten dort Josef Fürst, Salvatore Lando, Johanna Schurtzmann, Anja Spies und Ernst Stauber. Ersatzdelegierte sind Diana Haimbacher, Reinhold Schober, Reinhardt Seelige, Harald Stauber und Josef Vilser. Als Delegierte in die Nominierungsversammlung der Bezirks- und Landtagskandidaten wurden Josef Fürst, Salvatore Lando und Anja Spies gewählt. Nicole Heise, Ernst Stauber und Zwander Alexander dienen als Ersatzdelegierte.

 

Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, ging in seinen Ausführungen zur Landespolitik vor allem auf seine Schwerpunktthemen medizinische Versorgung und Innere Sicherheit ein. Als Mitglied des Gesundheitsausschusses liege ihm derzeit vor allem die Landarztquote am Herzen. Durch sie sollen mehr Haus- und Fachärzte für den ländlichen Raum gewonnen werden. Zum Thema Innere Sicherheit hatte Radlmeier deutliche Worte: „Für mich gilt ganz klar: An der Sicherheit darf nicht gespart werden. Bayern setzt auf Sicherheit durch Stärke!“, betonte Radlmeier. Landtagsabgeordneter Florian Hölzl berichtete aus seiner Arbeit im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes und im Sozialausschuss. Die CSU stehe zu den Familien im Freistaat. Das zeige das Betreuungsgeld, das vom Freistaat erfolgreich weitergeführt werde. 70 bis 80 % der Eltern in der Region nehmen das Betreuungsgeld an, so der Abgeordnete. „Die CSU betreibt die richtige Familienpolitik“, ist Hölzl überzeugt.

 

Vom CSU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner bekam der alte und zugleich neue Ortsvorsitzende Josef Fürst viel Lob von für seine Arbeit vor Ort und in der Kreisvorstandschaft und ergänzte: „Wir dürfen unsere Wettbewerbsfähigkeit jetzt nicht noch durch weitere Sozialgeschenke verspielen – ein Seitenhieb auf die Bundes-SPD – denn schon jetzt wird jeder zweite Euro im Bundeshaushalt in die soziale Sicherung gesteckt. Keiner in Deutschland kann leugnen, dass wir das bereits engmaschigste soziale Netz in der Welt haben.“

Die CSU und Oßner persönlich setzen auf den politischen Dreiklang innere Sicherheit, Familie und Verkehr. Für den Abgeordneten ist das Recht auf Sicherheit in der Gesellschaft ein Grundrecht.

Der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur ist laut Oßner im Raum Landshut von besonderer Bedeutung. „Denn unsere Heimat gehört nach wie vor zu den attraktivsten Zuzugsregionen in ganz Deutschland. Darum müssen bei uns auch die Strukturen in allen gesellschaftlichen Bereichen mitwachsen.“ Das herausragende Projekt vor Ort und für die gesamte Region sei neben dem Weiterbau der B15 neu die dringend notwendige Ortsumfahrung der B299 um Neuhausen, Weihmichl und Arth. Der Bund setzt dafür insgesamt 28,3 Millionen Euro ein. Für bestmöglichen Lärmschutz und eine verträgliche Trassenführung stünden er als Verkehrspolitiker und die gesamte CSU in intensivem Kontakt mit den betroffenen Anliegern. „Jetzt liegt es an uns, notwendige Optimierungen – wie die Anbindung des Gewerbegebiets in Arth – noch durchzusetzen, so Oßner, der im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sitzt.

 

„Man sieht: Wir haben eine gute Mannschaft“, dankte Fürst den Abgeordneten für ihre Ausführungen. Das nächste große Ziel sei nun, bei der Bundestagswahl für eine starke Stimme der CSU in Berlin zu sorgen.

 

Bildunterschrift: Die neue Vorstandschaft der CSU Arth um Ortsvorsitzenden Josef Fürst (4.v.r.).

 

Foto: CSU

„DER PAPA IST GANZ ANDERS, GAR NICHT MEHR, WIE ER FRÜHER WAR“ – AOK Landshut holt auf Anregung von MdL Ruth Müller (SPD) die Ausstellung „Kindersprechstunde“ nach Landshut

Auf Anregung von Frau Ruth Müller, MdL hat die AOK Landshut mit Unterstützung von Herrn Matthias Grah, Centermanager im CCL in Landshut, die Ausstellung „Kindersprechstunde „ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nach Landshut geholt. Die Ausstellung findet vom 25. Bis 28. April 2017 von 10 bis 20 Uhr im 1. Stock im Citycenter Landshut, Am Alten Viehmarkt 5, statt.

Wenn Eltern an einer psychischen Erkrankung leiden, sind besonders Kinder betroffen, so die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Hummel. In der Ausstellung „Kindersprechstunde“ stehen diese Kinder im Mittelpunkt. Sie erzählen mit Bildern und Texten über ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche. Die hier ausgestellten Bilder entstanden im Rahmen der extra eingerichteten Kindersprechstunde des Bezirkskrankenhauses Augsburg.

Besonders wichtig ist der Gesundheitsministerin, Ärztin und Mutter, dass die betroffenen Menschen, die Familien, die Kinder, sich in unserer Gesellschaft aufgehoben und intergiert fühlen. Dazu gehört auch ein offener Umgang mit dem Thema „Psychische Krankheit“.

Psychische Störungen können uns alle treffen. Das Schicksal ist nicht vorhersehbar. Heute gehören psychische Störungen zu den häufigsten Erkrankungen.

Die Ausstellung zeigt berührende Bilder der Kinder, die so klug mit ihrer Situation umgehen. Wichtig ist eine Kultur des Hinschauens. Die Kinder und ihre Familien brauchen unser aller Unterstützung.

Der Direktor der AOK Landshut, Richard Kirmaier stellte bei seiner Begrüßung der verschiedenen Politik- und Organisationsvertreter fest, dass es ihn sehr freut diese Veranstaltung als Krankenkasse mit begleiten zu dürfen. Das Thema Kinder und Gesundheit muss mehr beleuchtet werden. Auch im Landkreis Landshut sei dies ein großes Thema. Es gibt eine deutliche Zunahme von psychischen Erkrankungen, insbesondere auch im Bereich der Kinder und Jugendlichen. Die Ausstellung soll einfach dazu dienen, dieses Thema ins Licht zu rücken. Den Menschen soll aufgezeigt werden, dass es vielfältige Unterstützungen und Möglichkeiten gibt, sei es von Seite der Krankenkassen oder anderen caritativen Einrichtungen. Man soll wissen, dass man bei diesem schwierigen Thema nicht alleine sei und bereit sein soll, etwas dagegen zu tun.

Die Initiatorin der Ausstellung im CCL „Kindersprechstunde“ Ruth Müller, bedankte sich beim Centermanager Matthias Grah, dass für diese Ausstellung ein Raum zur Verfügung gestellt werden konnte und wies dabei noch einmal auf die Vielfalt von psychischen Erkrankungen hin. Es sollte die Scham überwunden werden in Familien dieses Krankheitsbild anzusprechen, wenn man merkt in der eigenen Familie sei etwas anders wie in anderen Familien.

Ein großer Fortschritt wäre es ebenfalls, wenn das neue Psychisch-Krankenhilfegesetz so weit wäre, dass man auch in Niederbayern einen mobilen Krisendienst für psychisch Erkrankte etablieren könnte. Dies wäre ein entscheidender großer Fortschritt, so Ruth Müller.

 

h.j.lodermeier

 

Der Ausstellungsraum im CCL-Landshut der “Kindersprechstunde”

 

 

Fotos: Lodermeier

 

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St. Wolfgang wird „Flexible Grundschule“

Antrag erfolgreich

 

Mit dem kommenden Schuljahr 2017/2018 wird die Grundschule St. Wolfgang zur Profilschule „Flexible Grundschule“. Ziel dieser Schulen ist es, den Grundschülerinnen und Grundschülern Wege zu eröffnen, die ihren unterschiedlichen Begabungen, Interessen und ihrer individuellen Lernentwicklung noch besser gerecht werden. „Damit wird das Profil von Landshuts größter Grundschule weiter geschärft“, so Landshuts Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier.

 

Die Flexible Grundschule sieht ein passgenaues und individualisierendes Lernangebot für die Eingangsstufe vor. Die Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler in den jahrgangsgemischten Klassen wird als Chance für ein gemeinsames Lernen von- und miteinander genutzt. Der unterschiedlichen Entwicklung ist auch die Verweildauer angepasst: Die Schülerinnen und Schüler können die Eingangsstufe in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen.

 

Das Konzept der Flexiblen Grundschule wurde in einem vierjährigen Schulversuch erprobt, evaluiert und fortlaufend weiterentwickelt. „Auch in Landshut hat man mit dem Schulversuch bereits gute Erfahrungen gemacht. Eine der damaligen Modellschulen war die Grundschule St. Peter und Paul“, so Radlmeier abschließend.

 

Foto: Lodermeier

„Für einen Dialog braucht es zwei“

Helmut Radlmeier tauschte sich mit Bürgermeisterin Birgit Gatz aus

 

Tiefenbach. Verkehrsprojekte und die Neugestaltung der Tiefenbacher Ortsmitte waren nur zwei der Themen, die der Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier und Tiefenbachs Bürgermeisterin Birgit Gatz im Tiefenbacher Rathaus besprachen. Vor allem beim Thema Westumfahrung war man sich über das weitere Vorgehen einig.

 

„Als Landtagsabgeordneter für den Landkreis und die Stadt Landshut ist mir der enge Kontakt zu den Bürgermeistern wichtig“, erläuterte Radlmeier den Hintergrund seines Besuches. Breiten Raum nahm bei dem Gespräch die angedachte Westumfahrung der Stadt Landshut ein. Für die Westtangente wurde ein Bürgerbegehren gestartet. Die Straße könnte im Stadtwesten am Knotenpunkt der Staatsstraße 2045 mit der Fuggerstraße starten, parallel zum östlichen Flutmuldendamm zur Isar geführt werden, die Isar queren und an die B 11 anschließen. Auch eine Weiterführung über das Gebiet der Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen bis südlich von Kumhausen an die B 15alt wird von den Initiatoren des Bürgerbegehrens diskutiert.

 

Radlmeier stellte klar, dass für ihn als Stimmkreisabgeordneten eine solche Verlängerung nur im Dialog mit den Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen infrage komme. „Diese Straße muss im Einvernehmen mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gebaut werden“. Hier spreche er auch als Vertreter der CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat. „Die Zustimmung der beiden Gemeinden ist für uns das entscheidende Kriterium.“

 

Bürgermeisterin Gatz dankte für diese klaren Worte. Bisher habe sie, wie auch der Gemeinderat, von den Überlegungen der Stadt leider nur aus der Presse erfahren. „Als Bürgermeisterin bin ich den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Tiefenbach verpflichtet. Ich muss wissen, welche konkreten Auswirkungen eine verlängerte Westumfahrung auf die Gemeinde hätte“, machte Gatz deutlich. Gatz und Radlmeier waren sich einig, dass es hier ein Verkehrsgutachten brauche, das neben dem verkehrstechnischen Folgen auch die Notwendigkeit der Straße belegt. Erst dann könne sich die Gemeinde positionieren.

 

Die Position bei der geplanten Umgestaltung des Ortskerns von Tiefenbach sei dagegen klar: Man wolle eine attraktive Ortsmitte schaffen. Ein Gesundheitszentrum und eine Wirtschaft seien angedacht, führte Bürgermeisterin Gatz aus. Für Radlmeier ein ganz entscheidendes Projekt: „Eine zentrale Anlaufstelle im Ortskern kann die ganze Ortschaft beleben. Das ist gerade bei uns im ländlichen Raum von großer Bedeutung.“ In dem Zusammenhang wies Radlmeier auf die Möglichkeit hin, dass die Gemeinde die Einrichtung zweier WLAN-Hotspots im Rahmen des BayernWLANs vom Freistaat bezahlt bekomme. Kostenloser WLAN-Zugang könne die Attraktivität der Ortsmitte noch weiter steigern, so Radlmeier.

 

Ob in Sachen Verkehr oder bei anderen Themen: Bürgermeisterin Gatz und Abgeordneter Radlmeier wollen weiter im engen Kontakt bleiben. Denn: „Für einen Dialog braucht es zwei.“

 

Bildunterschrift: Bürgermeisterin Gatz und Abgeordneter Radlmeier tauschten sich über die Westtangente und die Neugestaltung des Ortskerns in Tiefenbach aus.

Verkehrsverbund nimmt nächsten Schritt

Abgeordneter Radlmeier tauscht sich mit Oßner über regionale Zusammenarbeit aus Stadt und Landkreis Landshut planen einen einheitlichen ÖPNV-Tarif.

Dafür soll ein gemeinsamer Zweckverband „Gemeinschaftstarif Stadt und Landkreis Landshut“ gegründet werden. Über die Ausgestaltung des Projekts tauschte sich nun Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner aus.

 

Erst am Freitag hatte der Stadtrat der Stadt Landshut die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des neuen ÖPNV-Zweckverbands beschlossen. Vier Stadträte sollen in die neue Arbeitsgruppe entsandt werden. Gleiches gilt für den Landkreis: „Im Dezember haben wir im Kreistag eine Gruppe von vier Kreisräten aus dem Wirtschaftsausschuss benannt. Diese Runde wird den Landkreis in der gemeinsamen Arbeitsgruppe vertreten“, berichtete Kreisrat Oßner.

 

Stadtrat Radlmeier war sich mit seinem Kollegen Oßner aus dem Kreistag einig: „Kooperationen wie der Verkehrsverbund sind die Zukunft“, so die Abgeordneten. Im nächsten Schritt wolle man den Schienenverkehr in den Tarif einbinden. Dadurch könne man die Attraktivität noch weiter steigern, erläuterte Verkehrspolitiker Oßner. „Denn wir sollten uns nicht als zwei Gebietskörperschaften verstehen, sondern als eine gemeinsame Region – nur so lassen sich die Mobilitätsfragen der Zukunft beantworten“, so Oßner und fügte an, dass der Bund in der Region insgesamt knapp eine halbe Milliarde Euro in den nächsten Jahren für Verkehrswege investieren wolle.

 

Für Landtagsabgeordneten Radlmeier ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass der geplante Flughafen-Express dann auch in Ergoldsbach hält. Sowohl Oßner als auch Radlmeier wiesen auf den klaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Region hin: Durch ein verbessertes ÖPNV-Angebot kommt man bequemer von A nach B. Positiver Nebeneffekt: Je mehr der öffentliche Personennahverkehr genutzt werde, desto weniger Individualverkehr sei auf den Straßen, so Bundestagsabgeordneter Oßner. „Ich kann nur wiederholen, was ich seit langem betone: Wenn Stadt und Landkreis zusammenarbeiten, profitieren beide Seite. Nur gemeinsam ist die Region Landshut äußerst attraktiv. Deshalb werde ich mich für weitere regionale Projekte einsetzen“, ergänzte Radlmeier. Eine weitere Option sei für ihn etwa die Einführung von Anruf-Sammel-Taxis.

 

Bildunterschrift: Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) wollen die regionale Zusammenarbeit weiter vorantreiben.