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MdL Radlmeier

Bildtext: Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (Fünfte von links), Oberbürgermeister Alexander Putz (Achter von links) und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (Dritter von links) suchten im Digitalen Gründerzentrum LINK das direkte Gespräch mit jungen Unternehmensgründern.

 

Digital-Ministerin Gerlach besucht Gründerzentrum LINK

Jungunternehmer wollen Gründergeist bereits in der Schule gefördert wissen und üben Kritik an Kreditvergabe der Banken: „Idee an sich ist nichts wert“

 

Internet der Dinge, Blockchain, digitale Verwaltung: Judith Gerlach kümmert sich als Bayerns Digitalministerin um die ganze Bandbreite der Digitalisierung im Freistaat. Auf Einladung von Landshuts Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier besuchte sie kürzlich das Gründerzentrum LINK. Die Ministerin wollte dabei gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz herausfinden, wie man Start-ups noch besser unterstützen kann. An entsprechenden Ideen der dort angesiedelten Gründer mangelt es jedenfalls nicht, stellten die hochrangigen Gäste fest.

Judith Gerlach ist gewissermaßen selbst Gründerin: Die CSU-Politikerin hat das erst im Zuge der Bildung der neuen Staatsregierung im Spätherbst 2018 neu geschaffene Bayerische Staatsministerium für Digitales aufgebaut. Ein „staatliches Start-up“ also, wie es Gerlach gerne nennt. Nun soll die „digitale Denkfabrik der Staatsregierung“ die Digitalisierung in Bayern mit voranbringen. Dafür sammelt die Ministerin im Freistaat die Eindrücke von jungen Gründern. „Was läuft gut? Was kann noch besser werden? Welche Erfahrungen wurden vor, während und nach der Gründung des Unternehmens gemacht?“, wollte Gerlach daher auch von den Jungunternehmern, die im Landshuter Gründerzentrum LINK zusammenkommen, wissen.

Die Angst vor dem Scheitern ist dabei nach Ansicht der Jungunternehmer ein großes Hemmnis beim Gründen. Viele scheuten den Schritt zur Gründung einer eigenen Firma, da in Deutschland das Scheitern des Unternehmens oft mit einem persönlichen Versagen gleichgesetzt werde. In den USA sei dies beispielsweise ganz anders. Die Hürden seien hierzulande noch zu sehr in den Köpfen drin – das müsse sich ändern, forderten die Gründer. Die Runde war sich einig, dass man hier schon früh ansetzen müsse. Den Gründergeist solle man am besten schon in der Schule fördern.

Ein handfestes Problem sahen andere bei den verfügbaren finanziellen Mitteln. „Die Idee an sich ist in Deutschland nichts wert“, beklagte ein Jung-Unternehmer. Einen Kredit bei der Bank bekomme man dafür selten. Doch ein ausreichendes Startkapital sei in der Regel die Voraussetzung, um das eigene Unternehmen überhaupt an den Start bringen zu können. Außerdem sei es schwierig, Gleichgesinnte für die Gründung zu finden. Eine regionale Online-Plattform könne vielleicht Abhilfe schaffen, so eine Anregung. Auf einer solchen Plattform könnten Gründer sich ihr Team zusammenstellen. Sobald das gelungen ist, biete Landshuts Gründerzentrum dann die optimale Infrastruktur.

Das Digitale Gründerzentrum LINK ist Teil des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und bietet jungen Gründern günstige Büros, Beratung bei Anträgen sowie ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch. Bis das eigene Gebäude in der Nähe der Hochschule fertig ist, sind die Gründer noch in der Altstadt untergebracht. Gefördert wird das Zentrum vom Freistaat. Das dahinterstehende Programm „Gründerland.Bayern“ lobte Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz als „eine tolle Sache“. Durch das Gründerzentrum baue die Region ihre Innovationskraft als Wirtschaftsstandort weiter aus.

Wie richtig die Entscheidung war, ein Gründerzentrum in Landshut einzurichten, zeigte sich in der Gesprächsrunde, in der sich die Gründer mit der Politik austauschten. Die im Gründerzentrum untergebrachten Start-ups beschäftigen sich mit einer breiten Ideen-Palette aus den verschiedensten Bereichen. Eine regionale Handelsplattform für regenerative Energie, die Optimierung von Betriebsabläufen anhand von Daten oder die Vernetzung von Maschinen waren dabei nur einige Beispiele. Philipp Landerer, der als Netzwerkmanager die Aktivitäten rund um das LINK koordiniert, konnte auf so manches erfolgreiche Start-up aus Landshut verweisen. Eines der Landshuter Eigengewächse sei vor kurzem sogar als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in ganz Deutschland ausgezeichnet worden. Das beeindruckte auch Digitalministerin Gerlach, die den Gründern für die Anregungen dankte und den Teams viel Erfolg bei ihren Projekten wünschte.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext:Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (r.) und der neue Geschäftsführer des Klinikums Landshut Dr. med. Philipp Ostwald vereinbarten in einem ersten Kennenlern-Gespräch eine enge Zusammenarbeit.

 

Landtagsabgeordneter Radlmeier beim Antrittsbesuch beim neuen Geschäftsführer

„Mit ihrem großen Erfahrungsschatz werden sie dem Klinikum gut weiterhelfen können“, hielt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) am Ende seines Besuches beim neuen Geschäftsführer des Klinikums, Dr. med. Philipp Ostwald, deutlich. Ostwald kann auf langjährige Erfahrung im Krankenhausmanagement und als Arzt zurückblicken. Der 52-jährige kündigte an, das Klinikum so zu optimieren wollen, dass alle davon profitieren – Mitarbeiter wie Patienten.

 Helmut Radlmeier war der Antrittsbesuch ein großes Anliegen: Der Abgeordnete ist Mitglied des Gesundheitsausschusses. Eine gute Zusammenarbeit mit den Akteuren im Gesundheitssektor liegt ihm daher sehr am Herzen. Seit drei Monaten ist nun der Dr. Philipp Ostwald neuer Geschäftsführer des Landshuter Klinikums. Der gebürtige Münchner hat beeindruckende Referenzen: Er war Geschäftsführer des Klinikums Freising, Kaufmännischer Direktor und Vorstandsmitglied Rechts der Isar sowie Alleinvorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Ostwald arbeitete zudem als Arzt, unter anderem in der Klinik für Anästhesiologie der LMU München. Dr. Ostwald bekannte im Gespräch: „Ich bin im Krankenhaus groß geworden. Ich habe quasi Krankenhaus im Blut“. Philipp Ostwald ging auch auf seine Aufgaben in Landshut ein: So sehe er es erst einmal als seine wichtigste Aufgabe an, alle die im Krankenhaus arbeiten, immer wieder an einen runden Tisch zu bringen. „Kommunikation ist alles“, brachte es der Krankenhausmanager auf einen Nenner.

Noch besser werden

Außerdem gelte es, die hohe medizinische Qualität aufrecht zu erhalten, aber auch die Wirtschaftlichkeit im Blickfeld zu haben. Dr. Ostwald erklärte im Fachgespräch, man könnte einige Abläufe im Klinikum noch dahingehend verbessern, dass sowohl Mitarbeiter als auch Patienten profitieren könnten. Der neue Geschäftsführer sprach in diesem Zusammenhang dem Personal des Hauses ein großes Lob aus: „Alle hier machen hier weitaus mehr nur als ihren Job. Alle arbeiten sehr engagiert“. Als erstes wolle er daher im Rahmen der Möglichkeiten die Mitarbeiter entlasten. Davon würden letztlich auch die Patienten des Klinikums profitieren.

Bitte um Unterstützung

Ostwald gab dem Landshuter Stimmkreisabgeordneten noch einen Wunsch mit auf den Weg: Die Verlagerung des Hubschrauberlandesplatzes auf das Krankenhausdach. Der bestehende Platz sei nicht optimal gelegen. Mit der Verlagerung auf das Dach und damit hin zu den Funktionsabteilungen könnte man die überregionale Traumaversorgung optimieren und zugleich den Standort stärken. Helmut Radlmeier sicherte hier zu, sich für diesen Wunsch einzusetzen. Außerdem bot er dem neuen Geschäftsführer eine enge Zusammenarbeit an – ob als Stadtrat, Stimmkreisabgeordneter oder als Mitglied des Gesundheitsausschusses. Für das Klinikum wünsche er sich mit Blick auf den Geschäftsführerposten endlich Kontinuität. „Das Haus und seine Mitarbeiter brauchen Ruhe an dieser Front“, bekräftigte Radlmeier seine Meinung.

 

Foto: Klinikum

Bildtext: Warben  zusammen mit dem Europaabgeordneten Markus Ferber (m.) für eine effizientere Europäische Union: Die Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger und Helmut Radlmeier

 

 

Gemeinsam für Europa

Im Bayerischen Landtag war der Europaabgeordnete Markus Ferber zu Gast. In einer parteiübergreifenden Gesprächsrunde im Maximilianeum warben die Abgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) und Rosi Steinberger (Grüne) für ein Europa mit selbstbewussten Regionen. Außerdem müsse die EU weg vom klein-klein.

Der Zusammenhalt in der Europäischen Union steht vor einer großen Bewährungsprobe: Erstmals verlässt mit Großbritannien ein Staat die Union. In welche Richtung die EU künftig steuert, wird bei den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai mitbestimmt. Die parteipolitisch neutrale Europa-Union möchte daher im Vorfeld der Wahl den Wert und Nutzen der EU deutlich machen. Dazu belebte sich nun die fraktionsübergreifende Abgeordneten-Runde im Landtag wieder. Denn, so der Tenor der Runde: Europa geht uns alle an! Aus der Region Landshut nahmen die Parlamentarier Rosi Steinberger von Bündnis 90/Die Grünen und der christ-soziale Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier teil.

In der Diskussion wurde bald deutlich, dass die Vielfalt der Regionen eine der großen Stärken Europas ist. Einig war man sich auch dabei, dass die EU sich auf die großen Themen konzentrieren solle. Dort müsse und könne die Union Lösungen erarbeiten. Als mögliche Bereiche wurden die Außen- und Sicherheitspolitik, der Klimaschutz und die Migration genannt. Bisher aber herrsche zu viel klein-klein. Diese Durchregelung schrecke viele Bürgerinnen und Bürger ab – zurecht, so Steinberger und Radlmeier. Dabei würden die einzelnen Mitgliedsstaaten und die Regionen ihre Besonderheiten am besten kennen. Deshalb sprachen sich die Parlamentarier für ein Europa mit starken Regionen aus. Die vor Ort entwickelten Lösungen der Regionen solle die EU stark unterstützen, etwa durch eine gezielte Strukturförderung. Dadurch würde die EU auch wieder für die Menschen greifbarer.

 

Foto: Büro Radlmeier

 

20 JAHRE LANDSHUTER KRIPPENWEG

Altoberbürgermeister Josef Deimer eröffnete 1999 in der Jesuitenkirche den 1. Landshuter Krippenweg

 

Vor 20 Jahren, am 28. November 1999, eröffnete Altoberbürgermeister Josef Deimer in der Jesuitenkirche den 1. Landshuter Krippenweg. Der damalige Krippenweg begann mit der Hauptausstellung in der Jesuitenkirche, führte weiter in die Stiftsbasilika St. Martin, zum Dreifaltigkeitsplatz und zurück zur Stadtresidenz. Weitere Stationen waren das Heiliggeist-Spital, die Ursulinenkirche und das Malergeschäft Hans Sax in der Jodoksgasse. Die letzten Stationen des Krippenweges waren in der Jodokskirche und am Christkindlmarkt in der Freyung.

Nach 20 erfolgreichen Jahren ist der Weg des Landshuter Krippenweges nahezu unverändert, jedoch um zahlreiche Attraktionen für den Besucher erweitert worden.

Die Hauptausstellung, seit 2007 in der Dominikanerkirche, zeigt jedes Jahr wechselnde Krippen unterschiedlichster Größen, Materialen und Herkunft.

In der Sparkasse unter den Bögen sind Krippen aus den verschiedensten Missionsländern zu bewundern und auch käuflich zu erwerben. Auch Schaufenster der Geschäfte in Landshut wie z.B. in der Alt- und Neustadt werden als „Bühne“ zur Verfügung gestellt. Die Krippe vor dem Rathaus ist mit lebensgroßen Figuren ausgestattet.

An den vier Adventswochenenden finden zahlreiche weihnachtliche Adventskonzerte in der Dominikanerkirche St. Blasius sowie in der Heilig-Kreuz-Kirche (Hans-Carossa-Gymnasium) statt. Krippenführungen runden das Angebot zum Landshuter Krippenweg ab.

Höhepunkte des 20-jährigen Krippenweges waren sicher die Sonderausstellungen in Hamburg, Ulm und in der Partnerstadt Ried mit den Privatsammlungen Landshuter Krippensammler.

Der 20. Landshuter Krippenweg findet in diesem Jahr vom 1. Dezember bis 6. Januar 2019 statt. Die feierliche Eröffnung ist am 30. November um 18.30 h in der Dominikanerkirche St. Blasius, die Festrede hält Herr Helmut Radlmeier, MdL.

 

Foto: Landshut Tourismus

 

Bildtext: Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer bat Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der geplanten Stromtrasse durch das Gemeindegebiet.

 

 

Weg von der Wohnbebauung

MdL Radlmeier bespricht Stromtrasse mit Bürgermeisterin Maurer

 

Durch die Gemeinde Adlkofen schlängelt sich eine 220-kV-Stromleitung von Altheim nach Matzenhof. Diese Leitung soll durch eine neue 380-kV-Höchstspannungs-Leitung ersetzt werden. Den aktuellen Trassenvorschlag des Netzbetreibers Tennet lehnt die Gemeinde aber ab, wie Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut Helmut Radlmeier im Rathaus erläuterte. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen.

Stein des Anstoßes: Nach Plänen Tennets soll die Stromtrasse im Planungsabschnitt 2 im Bereich der Ortschaft Göttlkofen noch näher an die Wohnbebauung rücken, als es die bestehende 220-kv-Leitung ohnehin schon tut. Außerdem würde die neue Leitung, wie schon die bestehende Trasse, direkt durch die beiden Teile des Ortes hindurchgehen und damit Göttlkofen durchschneiden. Anwohner und Gemeinde lehnen diese Variante daher ab. „So nahe bzw. unter einer Stromleitung will niemand leben. Als Gemeinde sehen wir uns hier in unser Entwicklungsmöglichkeit gehindert. Ein Zusammenwachsen Göttlkofens wäre mit der aktuellen Variante nicht möglich. Die Stromleitung wollen wir ganz aus dem Ort heraus haben“, schilderte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Landtagsabgeordneten Radlmeier.

Um Betroffenheiten der Anwohner zu minimieren, sei ein Alternativtrasse entwickelt worden. Für eine Neutrassierung habe sich auch der Gemeinderat mehrheitlich ausgesprochen. Für diese Variante bat Maurer den Abgeordneten um Unterstützung. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen. „Ziel muss es sein, die notwendige Modernisierung der Infrastruktur in Einklang mit den Menschen vor Ort zu bringen“, bekräftigte Radlmeier. Er werde sich daher nochmals an Tennet wenden und für eine Änderung der Planung plädieren.

 

Foto: Büro Radlmeier

 

Bürgersprechstunde mit MdL Helmut Radlmeier

 

Am Montag, 28. Mai, steht der Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Helmut Radlmeier (CSU), von 10 bis 11 Uhr den Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Landshut in seinem Landshuter Büro, Freyung 618, für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Um Anmeldung unter Telefon 0871 96633572 wird gebeten.

 

Foto: lodermeier

Bildtext: (v.l.): Die große Bedeutung des Streuobstbaus und seine Potenziale diskutierten Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier mit den Streuobstbauern Peter Gruber, Jürgen Pompe, und Maria Gruber, Peter Jungbeck von der LfL sowie Matthias Wimmer. 

 

Streuobstanbau erleichtern

MdL Radlmeier diskutiert mit Streuobstbauern

 

In den Räumen der Bio-Mosterei Pompe in Einkreut/Neufahrn i.NB. traf sich Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier mit Besitzer Jürgen Pompe, Streuobstlandwirte Maria und Peter Gruber aus Lalling, Biohofbesitzer Matthias Wimmer aus Pfarrkirchen und Peter Jungbeck von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Die Runde wollte Antworten auf die Frage finden, wie man die Pflege von Streuobstwiesen im Freistaat erleichtert.

 

Im letzten Jahr hatte Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, die Biomosterei Pompe zum ersten Mal besucht, um sich über den Betrieb und die Arbeit Jürgen Pompes als Moster und Imker zu informieren. Radlmeier war damals begeistert: „Man merkt sofort, mit welch großer Leidenschaft hier gearbeitet wird.“

 

Es wurde aber auch deutlich, dass Anbau, Erhalt und Pflege von Streuobstbeständen oft nicht kostendeckend sei. Deshalb traf man sich nun in größerer Runde erneut, um Lösungen dafür zu erarbeiten. An dem Austausch nahmen auch Maria und Peter Gruber aus dem als „Obstschüssel Niederbayerns“ bekannten Lallinger Winkel im Landkreis Deggendorf und Vorstände der IG bio-zertifiziertes Streuobst Lallinger Winkel GbR, Matthias Wimmer aus Pfarrkirchen, der einen familieneigenen Biohof bewirtschaftet und Fruchtsäfte erzeugt, sowie Peter Jungbeck von der für Streuobst zuständigen Landesanstalt für Landwirtschaft.

 

Ansätze für Verbesserungen gäbe es in verschiedenen Bereichen. Jungbeck machte beispielsweise klar, dass im Freistaat sehr viel für den Streuobstanbau getan werde. Allerdings wäre eine bessere Koordination der einzelnen Akteure wünschenswert. Damit eng verbunden seien die bürokratischen Hürden, wie Maria und Peter Gruber anmerkten. Das saisonabhängige Arbeiten werde etwa durch Warten auf Bescheide erschwert. Matthias Wimmer konnte ebenfalls aus eigener Erfahrung berichten, wie Bürokratie direkt mit finanziellen Nachteilen verbunden sein kann: Ein Förderantrag für eine Anlage sei im vergangenen Jahr lange nicht bearbeitet worden, weil das entsprechende Förderprogramm sich verzögerte. Da er die Maschine aber für das anstehende Mosten dringend brauchte, habe er sie komplett auf eigene Kosten beschafft. Nur eine Woche später sei dann das Programm gestartet.

 

Radlmeier dankte für diese Hinweise: „Im Freistaat haben wir uns den verstärkten Abbau von Bürokratie auf die Fahnen geschrieben. Mit meinem Fraktionskollegen Walter Nussel wurde dafür eigens ein Beauftragter für den Bürokratieabbau in der Staatskanzlei eingesetzt. Dank solcher Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis kann man gezielt an den Problemen ansetzen.“ Ein praxisgerechteres Vorgehen wünschte sich auch Jürgen Pompe bei der Pflege von Streuobstbeständen: Streuobstwiesen pflege man in der Regel im Nebenerwerb. Damit falle man allerdings aus vielen Programmen heraus, da die Flächen zu klein seien. Außerdem müsse man mehr Mittel für die Pflege der Bestände zur Verfügung stellen.

 

Die Bedeutung von Streuobst als Grundlage biologischer und regionaler Lebensmittel nimmt stetig zu, war man sich einig. Man vereinbarte, all die diskutierten Anliegen genauer auszuarbeiten und weiterzuverfolgen. „Mit den Agrar- und Umweltpolitikern der CSU-Landtagsfraktion sowie mit der Staatsregierung werde ich die Anregungen besprechen“, sicherte Radlmeier zu. „Ziel muss es sein, das heimische Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, bevor man etwa Obst aus dem Ausland importiert. Maßnahmen, die die Anlage und die Pflege von Streuobstwiesen erleichtern, dienen nicht nur dem Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft. Streuobstbestände sind auch wertvoller Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten und Grundlage gesunder Lebensmittel“, fasste Radlmeier zusammen.

 

 

15 Millionen Euro zusätzlich für Wohnungs- und Straßenbau

„Bayern ist ein erfolgreicher und wachsender Wirtschaftsstandort. Unsere Infrastruktur und unser Wohnraum müssen dementsprechend mitwachsen. Wir als CSU-Fraktion möchten daher die Investitionen in den staatlichen Straßen-, Brücken- und Wohnungsbau im zweistelligen Millionenbereich erhöhen“, erläutern die CSU-Landtagsabgeordneten Florian Hölzl und Helmut Radlmeier.

 

Der Wohnungspakt Bayern wird im Regierungsentwurf des Nachtragshaushalts 2018 fortgeführt und weiter ausgebaut. Der Bewilligungsrahmen für den Wohnungsbau insgesamt beträgt unter Einbezug des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms, der Wohnraum- und der Studentenwohnraumförderung bereits im Regierungsentwurf mehr als 680 Millionen Euro. Davon beträgt der Anteil der Landesmittel 160 Millionen Euro. Das sind rund 73 Millionen Euro mehr gegenüber dem Jahr 2017.

 

„Auch in unserer Region ist der Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen hoch. Wir von der CSU-Fraktion haben daher die Initiative ergriffen, über die bereits im Regierungsentwurf vorgesehenen Mittel hinaus weitere 5 Millionen Euro in den Wohnungsbau zu investieren. Egal ob Fachkräfte, Familie oder ältere Mitbürger – von bezahlbarem Wohnraum profitieren alle Menschen in der Region Landshut“, so Florian Hölzl.

 

Der Haushaltsausschuss im Bayerischen Landtag hat diese Investition heute auf Initiative der CSU-Fraktion ebenso beschlossen, genau wie eine Verstärkung der Investivmittel im staatlichen Straßen- und Brückenbau in Höhe von 10 Millionen Euro. „Mehr Menschen bedeuten auch mehr Verkehr“, erklärt Helmut Radlmeier. „Bayern ist seit der Wiedervereinigung um knapp 1,5 Millionen Menschen gewachsen. Nur zum Vergleich: Das ist einmal die Größe der Stadt München, beziehungsweise dreimal die Stadt Nürnberg oder zehnmal die Stadt Regensburg. Neben bezahlbaren Wohnraum brauchen wir daher auch weitere Investitionen in unsere Verkehrsadern. Gerade wir in der staugeplagten Region Landshut brauchen leistungsfähige Verkehrswege.“

Der Beschluss des Haushaltsausschusses muss vom Plenum noch bestätigt werden.

 

Bildtext: Professor Ralph Pütz (Zweiter von rechts) nahm die Glückwünsche von Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier und Bundestagsabgeordnetem Florian Oßner (von links) zu seiner Nominierung zum Landtagslistenkandidat für die Region Landshut entgegen.

 

Prof. Dr. Ralph Pütz als Listenkandidat für den Landtag nominiert

CSU-Delegierte im Stimmkreis Landshut votieren für Fahrzeugtechnik-Experten aus Bayerbach

 

Prof. Dr. Ralph Pütz ist bei der Delegiertenversammlung der CSU im Landkreis Landshut für den Stimmkreis Landshut als Listenkandidat für die Landtagswahl am 14. Oktober nominiert worden. Der Experte für Fahrzeugtechnik an der Hochschule Landshut, der in Bayerbach lebt, setzte sich bei der Abstimmung am Samstag im Gasthof Kollmeder in Arth mit 30 zu 12 Stimmen gegen Susanne Padua aus Adlkofen durch. Als Direktkandidat im Stimmkreis 204, zu dem der mittlere und nördliche Landkreis und die Stadt Landshut gehören, steht bereits der amtierende Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier aus Landshut fest.

Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner gratulierte Pütz zur Nominierung: „Sie haben sich einen exzellenten Ruf in der Fahrzeugtechnik erarbeitet und beraten in diesem Bereich auch die Bundesregierung. Mit Ihrer fachlichen Expertise und Ihrem angenehmen, menschlichen Umgang sind Sie ein anerkannter Repräsentant unserer Heimatregion.“

Diesel als Brückentechnologie

Prof. Dr. Ralph Pütz ist 56 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Bayerbach bei Ergoldsbach. Pütz lehrt Fahrzeugtechnik an der Hochschule Landshut. Da er aus einem wertkonservativen Elternhaus stamme, sei er ein überzeugtes CSU-Mitglied. Im Zuge der Dieselaffäre wurde er in ein Beratergremium der Bundesregierung berufen. „Diese Kompetenz im Bereich der Mobilität möchte ich gerne einbringen“, unterstrich Pütz. „Fahrverbote für Verbrennungsmotoren zu fordern, ist Teil einer Ideologiedebatte, wird aber der Realität nicht gerecht. Denn wir brauchen den sauberen Diesel als Brückentechnologie in der Weiterentwicklung des Verkehrs, gerade auch für die ländlich geprägte Region Landshut.“

Als seine weiteren Schwerpunkte nannte Pütz die Bildungspolitik und die Migrationspolitik. Beim Thema Bildung etwa forderte Pütz: „Das Niveau in unseren Schulen müssen wir wieder anheben.“  Auch zur Zuwanderung- und Asylpolitik fand er deutliche Worte: „Wir stehen zu unserer Verantwortung für Schutzsuchende, aber wir dürfen die heimische Gesellschaft nicht zu stark belasten. Dafür möchte ich im Bayerischen Landtag eintreten.“

 

„Den Mittelstand fit für die digitale Zukunft machen“

Förderprogramm Digitalbonus.Bayern wieder geöffnet

 

„Mit dem Digitalbonus.Bayern setzen wir eines der erfolgreichsten Förderprogramme Bayerns fort. Das ist eine hervorragende Nachricht für die Handwerksbetriebe und mittelständischen Unternehmen in unserer Region“, freuen sich Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, und CSU-Landtagsabgeordneter Florian Hölzl.

 

Wegen des großen Erfolgs von Digitalbonus.Bayern waren die Fördermittel bereits vorzeitig aufgebraucht. Von Oktober 2016 bis Mai 2017 haben über 2.000 Betriebe aus ganz Bayern aus allen Branchen Anträge eingereicht. Auf Antrag der CSU-Fraktion hat die Staatsregierung das Programm nun wieder geöffnet. Für die Digitalisierung des Mittelstandes werden daher 2017/2018 zusätzliche 100 Millionen Euro aufgewendet.

 

„Ab dem 1. August können wieder Anträge gestellt werden“, führt Radlmeier aus. „Mit dem Programm fördert der Freistaat Bayern die Digitalisierung in ihrer ganzen Breite: von kleinen Projekten im Handwerk wie etwa interaktiven Kundendienstplanungen bis hin zur Digitalisierung von ganzen Produktionsabläufen.“ Die Unternehmen können die Anträge direkt bei der Regierung von Niederbayern stellen. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite www.digitalbonus.bayern.

 

„Mit dem Digitalbonus unterstützen wir die kleineren und mittleren Unternehmen, ihre eigene digitale Strategie zu entwickeln und dann innerbetrieblich umzusetzen. Die Fördergegenstände reichen von Datensicherheitsprojekten bis hin zum Aufbau von Online-Plattformen zur Abwicklung von Kundenbestellungen. Erst vor wenigen Tagen hat Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag den Masterplan ‚Bayern Digital II‘ vorgestellt. Mit der Wiederaufnahme des Förderprogramms Digitalbonus.Bayern sind unsere Handwerksbetriebe und mittelständischen Unternehmen die ersten, die von den Gesamtinvestitionen in Höhe von drei Milliarden Euro profitieren“, ergänzt Hölzl.

 

„Der Erfolg des Programms spricht für sich. Der Digitalbonus hat alle Erwartungen übertroffen. Deshalb haben wir von der CSU-Fraktion mit unserem Dringlichkeitsantrag die Staatsregierung ersucht, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um eine erneute Programmöffnung für den Digitalbonus noch im Jahr 2017 zu ermöglichen. Der Digitalbonus ist bundesweit einzigartig und unbürokratisch. Aus Gesprächen, etwa mit jungen Unternehmern im Landshuter Innovations- und Kompetenzzentrum, weiß ich, wie wichtig der Bonus gerade für kleine Unternehmen ist. Es ist toll, dass das Programm so schnell wieder geöffnet wird“, so Radlmeier. „In Sachen Digitalisierung können wir gar nicht schnell genug sein.“