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MdL Helmut Radlmeier

Die Sport- und Schützenvereine in der Region Landshut erhalten für das Jahr 2018 vom Freistaat Bayern einen Zuschuss in Höhe von 444.030 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Plus des Förderbeitrags von rund 24.340 Euro. „Es freut uns sehr, dass das starke Freiwilligen-Engagement auch heuer mit einer Erhöhung der sogenannten Vereinspauschale durch den Freistaat unterstützt wird“, teilen die CSU-Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier und Florian Hölzl mit. „Nur mit der ehrenamtlichen Mitarbeit, die in den Vereinen vor Ort geleistet wird, können die Nachwuchsförderung und der Sportbetrieb für alle gewährleistet werden.“

Das hohe Engagement in den Sport- und Schützenvereinen ist dem Freistaat viel Geld wert: Er überweist in diesem Jahr insgesamt 19,79 Millionen Euro pauschal zur Förderung des Vereins-Sportbetriebs – 1,21 Millionen Euro mehr als 2017. Diese Erhöhung geht auch auf besondere Initiative der CSU-Fraktion zurück. „Sportvereine leisten eine wertvolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Gesellschaft selbst“, so Helmut Radlmeier, selbst stv. Vorsitzender eines Fußballvereins und Mitglied der Arbeitsgruppen Aktive Bürgergesellschaft/Ehrenamt und Sport der CSU-Landtagsfraktion. „Die stetig steigende Förderung zeigt, dass wir den motivierten Einsatz der vielen Ehrenamtlichen schätzen und uns der Vereinssport in Bayern sehr wichtig ist.“

„Die Zuwendungen an die Sport- und Schützenvereine werden entsprechend der Sportförderrichtlinie des Freistaats Bayern gewährt. Berechnungsgrundlage dafür ist die Anzahl der erwachsenen Vereinsmitglieder sowie die Anzahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, für die es die zehnfache Gewichtung gibt. Eine weitere Bemessungsgrundlage ist die Anzahl von Übungsleiterlizenzen“, wie Florian Hölzl erläutert.

Am Montag, 16. Juli, steht der Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Helmut Radlmeier (CSU), von 10 bis 11 Uhr den Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Landshut in seinem Landshuter Büro, Freyung 618, für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Um Anmeldung unter Telefon 0871 96633572 wird gebeten.

PIFLASER SIEDLERBUND FEIERTE – Verein hat sich nach 55 Jahren zu einer aktiven Gemeinschaft entwickelt – Feier im Ergoldinger Bürgersaal

 

Eingestimmt durch das Trio Feinkost und anhand der vielen Mitglieder und Freunde des Siedlerbundes Piflas, die sich im Ergoldinger Bürgersaal einfanden, begrüßte ein sichtlich frohgelaunter 1. Vorsitzender Joachim Flache die anwesenden Siedler. Angesagt war eine große Feier zum 55-jährigen Jubiläum des Piflaser Siedlerbundes. Zum 55-jährigen Jubiläum setzten das Trio Feinkost aus Landshut und die bayerischen Humoristen aus Mauth im Bayerischen Wald die musikalischen Akzente.

23 Männer und Frauen gründeten am 23. Juni im Jahre 1963 im Klosterbräustüberl nach einem Referat eines Herrn Hofbauer aus München über Zweck und Leistungen des Bayerischen Siedler- und Eigenheimerbundes e.V., den Siedlerbund Piflas.

Einstimmig wurde damals Josef Brunner sen. zum 1. Vorstand gewählt. 20 Jahre führte dieser den Verein, trat aber im Jahre 1983 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Vorstands zurück. Anschließend führte Sebastian Maier 17 Jahre den Verein, den dann Josef Brunner jun. wiederum ablöste und den Verein 8 Jahre weiter erfolgreich führte.

 

Im Jahre 2008 übernahm Joachim Flache den Piflaser Siedlerbund als 1. Vorsitzender und führt ihn bis heute. Sein Ziel war es und ist es immer noch, den Verein zu pflegen und zu erweitern. Höhepunkte seiner Vorstandschaft sind viele Veranstaltungen wie Vorträge, Versammlungen, Ausflüge und Feiern. Wichtig dabei sei es so Flache, seine Mitglieder zu begeistern und neue dazu zu gewinnen.

„Wir feierten mit den Landshuter Talenten Antonio und Dauria, feierten ein Kinderfest mit den Donikl hier im Bürgersaal, mit den Holledauer Tanzfegern, dem Boarischen Hias, dem Erdäpflkraut, den Kapfhammer Buam, dem Aurer Jackl, der Stianghausratschn und vielen weiteren Künstlern und Alleinunterhaltern“, zählte der Vorsitzende auf. Besondere Veranstaltungen sind die Sommerfeste und Weihnachtsfeiern des Siedlerbundes. Eine herausragende Veranstaltung vor Jahren war eine Maiandacht mit dem Ergoldinger Männerchor, die ein großer Erfolg war.

Ausflüge wurden getätigt nach Kufstein, Wolfgangsee-Bad Ischl, Achensee, Bamberg, Königsee, Bodensee, Passau-Linz, Arnbruck, Fraueninsel, Salzburg und viele Städte mehr.

Vorträge konnten die Mitglieder besuchen wie über Gesundheit, Ernährung, Garten, Sicherheit, Erbrecht, Patientenverfügung usw.! Viele Vorteile hätten die Mitglieder zu erwarten wie Rechtsberatung, Beratung Bauwilliger, Versicherungsschutz, Interessenvertretung für alle Mitglieder bei Straßenausbau. Nach 55 Jahren hat sich dieser Verein zu einem mitgliedstarken Aktivposten entwickelt und gestaltet vielfach das gesellschaftliche Leben am Ort.

 

Bürgermeister Andreas Strauß gab den Anwesenden einen Einblick in die Entwicklung „seines Ortes“ Ergolding.

Schon zwei Jahre vor der Gründung des Siedlerbundes im Jahre 1961 wurden bereits Bebauungspläne von der Gemeinde Ergolding aufgestellt. Die Einwohnerzahl erhöhte sich von 4580 im Jahre 63 auf heute 13220. Der Quadratmeterpreis betrug damals 10 DM, heute bis zu 500 Euro beispielsweise auf der Hohen Kreuzstraße. Andreas Strauß führte weiter aus, dass viele Eigenheimbesitzer aus verschiedenen Gründen Mitglied beim Siedlerbund werden. Sei es wegen der zu nutzenden Gartengeräte, einem vergünstigten Versicherungsschutz oder einfach nur um Kontakte zu knüpfen und sie zu pflegen. Ein großes Lob sprach Strauß dem 1. Vorsitzenden Joachim Flache für seine unermüdliche Organisationsarbeit aus, und dass er seinen Mitgliedern viel bietet.

 

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier selbst ein „Siedlerbundmitglied“ sei erfreut darüber, dass es so viele Siedler- und Eigenheimerverbände in der Region gibt. Mit Joachim Flache als Vorsitzenden hat der Siedlerbund Piflas eine gute Zukunft vor sich.

 

Ein Verein kann gemeinsame Interessen besser vertreten und auch eventuell Forderungen durchsetzen als ein einzelnes Mitglied“, konstatierte Sibylle Banner als Vizepräsidentin des Bayerischen Eigenheimerverbandes in ihrer Festrede. In Bayern seien rund 80.000 Mitglieder in 350 Ortsvereinen organisiert. So werde man auch von der Politik besser wahrgenommen und gehört und könne so mehr Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen. Dem Siedlerbund Piflas wünschte sie mit Joachim Flache an der Spitze, weiterhin viel Erfolg.

 

Rudolf Bauer als Vertreter der Eigenheimervereinigung Ergolding trug ein Gedicht vor und als Dank gab es zudem einen Brezenbaum für die Unterstützung der Piflaser bei der Vereinsgründung der Ergoldinger im Jahre 1976.

 

Das Duo Tom & Basti aus Mauth im Bayerischen Wald rissen mit ihren musikalischen und humorvollen Beiträgen die Mitglieder im Saal zu Lachsalven hin. Zugaben waren eine notwendige Aktion der beiden Humoristen.

 

Den Ausklang der Veranstaltung gestaltete das Trio Feinkost mit Tanzweisen.

 

-hjl-

 

Fotos: lodermeier

Bildunterschrift: Freuen sich nach einem gelungenen Auftakt auf die nächsten Monate: Die Kandidaten der CSU für den Stimmkreis Landshut: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (m.), Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz (2.v.r.) und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur (l.).

 

Gelungener Auftakt

CSU startet in Wahlkampf zur Landtags- und Bezirkstagswahl

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal des Gasthauses Hutzenthaler in Bruckberg bei der Auftaktveranstaltung der CSU zur Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober. Die Kandidaten Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Prof. Dr. Ralph Pütz und Rudolf Schnur stellte ihre politischen Schwerpunktthemen vor.

 

Über 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der vier Kandidaten für den Landtag und den Bezirkstag gefolgt.

 

 

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der bei der Landtagswahl erneut als Direktkandidat für den Stimmkreis Landshut antritt, dankte in seiner Begrüßung den vielen Parteifreunden aus der ganzen Region für ihre starke Unterstützung.

Radlmeier ging auch auf seine persönlichen Schwerpunkt-Themen ein: die Sicherheit und die Gesundheit. „Ohne Sicherheit gibt es auch keine Freiheit!“, bekräftige Radlmeier. Denn was bringe einem alle theoretische Freiheit, wenn man sich nicht mehr aus dem Haus traue, fragte der Abgeordnete. Dank der engagierten Arbeit der Sicherheitsbehörden und der politischen Rahmenbedingungen sei Bayern das sicherste Bundesland der Republik. Als Landtagsabgeordneter werde er sich weiterhin dafür einsetzen, dass dies auch in Zukunft so bleibe. Auch bei der medizinischen Versorgung habe man Erfolge erreicht und Maßnahmen gegen den drohenden Mangel an Hausärzten auf den Weg gebracht. Zudem habe man eine bessere Unterstützung der Hebammen erreicht und ein Paket für Pflegebedürfte und pflegende Angehörige verabschiedet. „Gerade für die flächendeckende medizinische Versorgung und damit für die Gesundheit von uns allen muss alles Erdenkliche getan werden“, forderte Radlmeier.

Radlmeier unterstützt als Listenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz.

Dessen Schwerpunkte ergeben sich aus seinen Berufen: Als anerkannter Abgasexperte und Hochschulprofessor ist er wie gemacht für die Themenfelder Mobilität und Bildung. Im Verkehrsbereich liegt ihm vor allem die sachliche Debatte auf dem Herzen. Gerade beim Diesel müssen man endlich auf der Basis von Fakten und nicht anhand „grüner Fake News“ diskutieren. In der Bildung plädiert Pütz dafür, das Niveau nicht abzusenken und die handwerkliche Ausbildung besser wertzuschätzen.

 

Verantwortung übernehmen

 

Für den Bezirkstag kandidiert wieder Bezirksrätin Martina Hammerl.

Für sie stehe, als Bezirksrätin aber auch in ihrer beruflichen Tätigkeit, „der Mensch im Mittelpunkt“. Auch in wirtschaftlich guten Zeiten dürfe man die Schwachen der Gesellschaft nicht vergessen. Ihrer Erfahrung nach könne man vielen wirklich helfen, wenn man zusammenarbeite. Das gelte auch für die Politik, weshalb sie wieder als Bezirksrätin kandidiere, denn eine Hauptaufgabe des Bezirks sei es, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen.

 

Als Listenkandidat für den Bezirk tritt Rudolf Schnur an

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Landshuter Stadtrat unterstrich, dass er gerne Verantwortung für seine Heimat Niederbayern übernehmen möchte. Vor allem im Bereich Umwelt habe er als Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Umwelt sowie als Veranstalter der Landshuter Umweltmesse große Erfahrung, welche er ihm Bezirkstag einbringen möchte.

 

Der Kreisvorsitzende der CSU im Landkreis Landshut, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, zeigte zum Abschluss der Veranstaltung das Erfolgsgeheimnis der CSU und Bayerns auf: Dank der absoluten Mehrheit herrschten in Regierung und Parlament klare Verhältnisse. Man müsse keine faulen Kompromisse eingehen, sondern könne ohne Umwege zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Lösungen erarbeiten.

 

Weiter geht es für die CSU-Kandidaten in den nächsten Monaten mit fünf großen Veranstaltungen mit dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“. Unter diesem Motto sind die Bürgerinnen und Bürger des Stimmkreises Landshut eingeladen, ihre Anregungen, Ideen und Vorschläge einzubringen. Mit den Beiträgen wird ein „Zukunftsplan“ für die Region erarbeitet und auf den verschiedenen politischen Ebenen eingebracht. Der Auftakt der Reihe findet am Mittwoch, 23. Mai, um 19 Uhr im Gasthaus Frauenbauer in Altdorf statt.

 

Fotos: lodermeier

Förderung für Kinderkrippe

In der Kinderkrippe Gänseblümchen in der Schwestergasse in Landshut werden 25 neue Betreuungsplätze für Kinder geschaffen.

Das Projekt unterstützt der Freistaat mit 197.000 Euro, wie Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier mitteilt.

 

Der Freistaat hat das vierte Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze gestartet. Interessierte Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. „Das Programm kommt zur rechten Zeit. Die Geburtenzahlen in Bayern und besonders in der Region Landshut steigen. Gleichzeitig können wir damit inklusive Einrichtungen auf- und ausbauen“, wie Radlmeier erläutert.

Insgesamt stehen dafür 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärkt wird. Noch bis zum 31. August 2019 können Anträge bei der Regierung von Niederbayern gestellt werden, weißt Radlmeier hin. „Es freut mich, dass auch in der Stadt Landshut aktiv Betreuungsplätze geschaffen werden und das Projekt vom Freistaat so stark unterstützt wird“, so Radlmeier. Vor kurzem hatte die Gemeinde Bruckberg für die Schaffung von 63 neuen Betreuungsplätzen bereits eine Förderzusage in Höhe von 1,25 Mio. Euro vom Familienministerium erhalten.

 

Der Antrag Nr. 578 der CSU-Stadtratsfraktion vom August 2017 verhilft der Stadt Landshut zu Fördermaßnahmen zur Erstellung eines Sturzflutrisikomanagements.

 

24. August 2017


Die Stadt Landshut wird aufgefordert. sich um die Aufnahme in das
Sonderförderungsprogramm des Freistaates Bayern für eine ganzheitliche und langfristige Strategie zum Sturzflutrisikomanagement beim Wasserwirtschaftsamt zu bewerben.

Gerade das Thema der Reduktion von Risiken durch Sturmfluten wird im Programm unterstützt und erarbeitet.

Vor der Auflegung des Förderprogramms muss die Stadt Landshut schon mit dem Wasserwirtschaftsamt Kontakt aufnehmen und sich über die Hochwassersituation vor Ort abstimmen! Danach kann erst der Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm gestellt werden.

Eine schnelle Vorgehensweise ist wichtig. da über eine Aufnahme nach Antragsdatum entschieden wird. Bisher ist der Gesamtumfang des Sonderförderprogramms auf ca. 40 Vorhaben beschränkt. Jeder bayerischen Kommune steht die Möglichkeit zur Aufnahme offen.

Begründung

Starkregen und Sturzfluten stellen Kommunen immer wieder vor große Herausforderungen!

Aus diesem Grund wird der Freistaat Bayern ein Sonderförderprogramm „ Integrale Konzepte zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement” auflegen. Eine Bewerbung der einzelnen Kommunen ist ab September 2017 möglich – ab voraussichtlich Herbst ist das Sonderprogramm dann verfügbar.

Finanziell werden die Konzepte mit 75 Prozent vom Freistaat Bayern nach der RZWas 2016 (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben 2016) gefördert.

Für die CSU-Stadtratsfraktion

Helmut Radlmeier, MdL       Rudolf Schnur       Maximilian Götzer      Dr. Dagmar Kaindl

Die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion:

Dr. Max Fendl, Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Manfred Hölzlein, Anke Humpeneder-Graf, Dr. Dagmar Kaindl, Ingeborg Pongratz, Helmut Radlmeier, Mdl, Lothar Reichwein, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur, Gaby Sultanow, Philipp Wetzstein, Ludwig Zellner

Foto: klartext.LA

 

Die CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat bat den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier um Prüfung, ob es eine Art von Förderung für die Schaffung von Wohnraum für Obdachlose gibt.

Hier seine Antwort an den Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur:

Gerne bin ich bei den zuständigen Ministerien Soziales und Inneres der Sache nachgegangen:

Die Zuständigkeit für die Wohnungslosenhilfe in Bayern liegt bei den Kommunen (vgl. §§ 67 ff SGB XII) und gehört zu den Aufgaben der Gemeinden im eigenen Wirkungskreis nach Art. 57 Abs. 1 der Bayerischen Gemeindeordnung (GO).

Im StMAS stehen jährlich rd. 430.000 € an Zuschussmitteln für „Maßnahmen für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten“ zur Verfügung. Im Bereich der Wohnungslosenhilfe dienen die geförderten Maßnahmen und Stellen dazu, die Schaffung von Beratungsangeboten für Wohnungslose in den Kommunen zu befördern. Dies geschieht zum einen durch die Förderung der Koordinierungsstellen Wohnungslosenhilfe Südbayern und Nordbayern in München und Nürnberg:

Diese beraten die Kommunen beim Auf- und Ausbau von ambulanten Beratungsstellen und unterstützen die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen und Einrichtungen, insbesondere auf überörtlicher Ebene. Des Weiteren sind die beiden Koordinierungsstellen Wohnungslosenhilfe Ansprechpartner für die bayerischen Bezirke für Fragen aus dem Bereich der stationären Hilfe für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten.

Daneben werden in begrenztem Umfang weitere Beratungs- und Präventionsangebote für Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit Bedrohte gefördert. Es handelt sich hier insbesondere um Modellförderungen für die Dauer von 2 Jahren, die von den Koordinierungsstellen mit den Trägern vorbereitet und zur Förderung (max. 1,5 Stellen, Sachkostenanteil) vorgeschlagen werden. Ziel ist dabei die kommunale Übernahme des Projekts nach der staatlichen Anschubfinanzierung.

Wohnraum, der nur der vorübergehenden Unterbringung von Menschen dient, wie z. B. Unterkünfte für Obdachlose, kann im Rahmen der Wohnraumförderung nicht gefördert werden. Der Staat unterstützt aber Haushalte in prekären Wohnverhältnissen, die willens und in der Lage sind, ihre Verpflichtungen aus dem Mietvertrag zu erfüllen, unter anderem durch die soziale Wohnraumförderung und das Wohngeld. Das Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens. Mit Hilfe des Wohngeldes werden auch Haushalte in prekären Wohnverhältnissen in die Lage versetzt, eine Wohnung anzumieten und die Miete fortlaufend zu bezahlen.

In der Zweiten Säule des Wohnungspakts Bayern, dem Kommunalen Wohnraumförderungsprogramm (KommWFP) können Städte und Gemeinden gefördert werden, wenn sie (selbst) neuen Mietwohnraum schaffen. Dabei gilt aber auch, dass die Überlassung einer in diesem Programm geförderten Wohnung einen privatrechtlichen Mietvertrag voraussetzt. Für so geförderte Wohnungen können deshalb ebenfalls nur Haushalte in prekären Wohnverhältnissen berücksichtigt werden, die willens und in der Lage sind, ihre Verpflichtungen aus dem Mietvertrag auf Dauer zu erfüllen („mietfähige Haushalte“).

Ziel der sozialen Wohnraumförderung ist es, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache und benachteiligte Haushalte zu schaffen. Bayern misst der Wohnraumförderung seit jeher einen hohen Stellenwert bei. Im Herbst 2015 wurde der „Wohnungspakt Bayern“ ins Leben gerufen, um die Wohnungsbautätigkeit in Bayern weiter zu steigern. Mit Hilfe eines staatlichen Sofortprogramms, eines Förderprogramms für Gemeinden sowie starken Anreizen in der staatlichen Wohnraumförderung sollen innerhalb von vier Jahren bis zu 28.000 geförderte Wohnungen entstehen. Insgesamt sollen dafür rund 2,6 Milliarden Euro bereitgestellt werden.

Soweit die Auskünfte der Ministerien.

Ich hoffe, ich konnte damit weiterhelfen.

Bei Rückfragen oder Anmerkungen in dieser oder einer anderen Angelegenheit kannst Du Dich wie gewohnt jederzeit gerne an mich wenden.

Mit den besten Grüßen

Helmut Radlmeier

Mitglied des Bayerischen Landtags

Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege

Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst