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MdL Florian Hölzl

„Alle Landwirte sollen am technischen Fortschritt teilhaben können“

Landtagsabgeordneter Florian Hölzl zu Gast beim Maschinen- und Betriebshilfering

 

 Zu einem Arbeitsgespräch war Landtagsabgeordneter Florian Hölzl am Montag in den Räumlichkeiten des Maschinen- und Betriebshilferings Landshut-Rottenburg zu Gast. Geschäftsführer Robert Huf hieß den Abgeordneten gemeinsam mit den beiden Vorständen Rudolf Luginger und Thomas Weigl willkommen. 

 

Robert Huf stellte zunächst den Maschinen- und Betriebshilfering vor. Dem Verein gehörten 1.886 Mitglieder an. Deren Flächen beliefen sich auf 51.588 Hektar. Der Verrechnungswert sei maßgeblicher Indikator des Geschäftsbetriebs. Im abgelaufenen Jahr erreichte dieser den Wert von 8.612.058 Euro. Was die Betriebshilfe anbelangt, seien im Jahr 2017 insgesamt 60.860 Stunden abgeleistet worden. „Das entspricht 35 Vollzeitkräften und macht deutlich, dass wir im dörflichen Leben sowohl in wirtschaftlicher wie auch in sozialer Hinsicht systemrelevant sind“, brachte es Huf auf den Punkt.

Die Angebotsplatte sei breit und reiche von den Leistungen für die Landwirtschaft, über Leistungen für Unternehmen und Kommunen bis hin zu Einkaufsvorteilen für die Vereinsmitglieder. Ein Hauptaugenmerk des Meinungsaustausches lag auf der Digitalisierung. Gemeinsam betonten die Gesprächspartner, dass die Digitalisierung vor der Landwirtschaft nicht Halt mache. „Wir sind Partner unserer landwirtschaftlichen Mitglieder. Indem wir diesen Maschinen vermitteln, bringen wir modernstes landwirtschaftliches Gerät, das für den einzelnen nicht finanzierbar ist, in der Fläche zur Anwendung“, so Geschäftsführer Robert Huf. „Der Maschinenring trägt entscheidend dazu bei, dass alle landwirtschaftlichen Betriebe losgelöst von ihrer Größe und ihrer Betriebsstruktur vom technischen Fortschritt profitieren“, so Landtagsabgeordneter Florian Hölzl anerkennend. Weiter betonten die Gesprächspartner die Wichtigkeit einer professionellen Beratung. Mit der neuen Düngeverordnung sei der Beratungsbedarf noch umfangreicher geworden, wusste Geschäftsführer Robert Huf zu berichten. In Sachen Düngung ließ sich der Parlamentarier sodann über die Anstrengungen der hiesigen Landwirte informieren, die Stickstoffausbringung auf den Stickstoffbedarf der jeweiligen Pflanzenkultur abzustimmen. „Neben einer modernen und bodennahen Ausbringungstechnik setzen wir in der Praxis vor allem auf einen Erkenntnisgewinn aus den sogenannten Nmin-Bodenproben. Denn wer um den im Boden eingelagerten Reststickstoff weiß, hat eine fundierte Grundlage für die Düngegabe“, betonte Vorstand Thomas Weigl. Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt lag auf den Leistungen für die kommunalen Auftraggeber. Vor allem die Gründung des Landschaftspflegeverbands, dem das Gros der kreisangehörigen Gemeinden beitrat, hat sich nach den Worten von Geschäftsführer Robert Huf positiv auf den Geschäftsbetrieb des Maschinenrings ausgewirkt. Vorstand Rudolf Luginger ergänzte, dass der Verrechnungswert im abgelaufenen Geschäftsjahr bei annährend 100.000 Euro gelegen habe. In Sachen Ausgleichsflächen brach Hölzl eine Lanze für die produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen, kurz PIK-Maßnahmen genannt. Hierbei handelt es sich um eine neuere Form des naturschutzfachlichen Ausgleichs. Während für gewöhnlich, um die Versiegelung infolge kommunaler Erschließungen auszugleichen, Flächen aus der landwirtschaftlichen Produktion genommen werden müssen, wird bei PIK-Maßnahmen der Ausgleich in der landwirtschaftlichen Flur selbst vorgenommen, indem zum Beispiel bei der Feldbestellung ein doppelter Saatreihenabstand eingehalten oder ein Lärchenfenster anlegt wird. „Gerade in dicht besiedelten Räumen mit ertragreichen Böden können PIK-Maßnahmen einen Beitrag zu einem sinnvollen Miteinander von Naturschutz und Landbewirtschaftung leisten“, so Hölzl. Schließlich bedankten sich die Vertreter des Maschinen- und Betriebshilferings für den Besuch des Abgeordneten und man versprach, wechselseitig im Austausch zu bleiben.

 

 

Neujahrsempfang der CSU, Frauen Union und Jungen Union Pfeffenhausen

Landtagspräsidentin Barbara Stamm warb für ein soziales Bayern

 

Zum „wohl spätesten, aber umso herzlicheren Stelldichein zum neuen Jahr“, luden die CSU, Frauen Union und Junge Union Pfeffenhausen vergangenen Samstag in die Kantine der Brandl Maschinenbau GmbH.

 

Die Landtagspräsidentin beim Eintrag ins “Goldene Buch” der Marktgemeinde Pfeffenhausen 

 

Über 200 Gäste, darunter zahlreiche Vereinsvertreter der Marktgemeinde, die stellvertretenden Landräte Alfons Satzl und Rudolf Lehner sowie Kommunalpolitiker aus den Nachbargemeinden folgten der Einladung. Als Festrednerin des Neujahrsempfangs konnte CSU-Ortsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Florian Hölzl die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, begrüßen. Stamm betonte, sie sei gerne nach Pfeffenhausen gekommen, „um mit Florian Hölzl einen jungen talentierten Kollegen zu unterstützen“.

In einem leidenschaftlichen Vortrag warb Stamm anschließend für ein soziales Bayern und gleichwertige Lebensverhältnisse. Auch Hölzl betonte in seiner Begrüßung, dass ein soziales Bayern wichtiger Bestandteil einer umfassenden und ganzheitlichen Sicherheitspolitik sei und dies im Mittelpunkt seiner Politik stünde. „Sicherheit ist meiner Überzeugung nach vieldimensional und erstreckt sich von der äußern über die innere bis hin zur sozialen Sicherheit“, so Hölzl. Pfeffenhausens Bürgermeister Karl Scharf gab in seinem Grußwort einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2017 und zeigte sich sichtlich zufrieden mit der aktuellen Situation in der Marktgemeinde. Ein Eintrag in das Goldene Buch der Marktgemeinde rundete den Besuch der Landtagspräsidentin ab.

 

 

MdL Florian Hölzl: „Gemeinsam Mobilfunklücken schließen“

Offensive zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung

 

„Schnelles Internet auf Handy und Tablet ist für die Bürger und auch die Unternehmen in unserer Heimat wichtig. Um im Mobilfunk noch vorhandene weiße Flecken auf der Landkarte zu schließen, müssen wir uns gemeinsam anstrengen“, so der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU). „Mit dem von der Bayerischen Staatsregierung vorgelegten Förderprogramm schaffen wir für die Kommunen jetzt die Möglichkeit, mit maximaler Förderung die noch vorhandene weiße Flecken zu schließen“, betont Hölzl. „In gemeinsamer Verantwortung für unsere Region würde ich mich daher freuen, wenn sich unsere Kommunen am Ausbau des schnellen LTE-Standards beteiligen würden.“

Wie Hölzl weiter ausführt, hat die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bereits Eckpunkte für die Offensive zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung vorgestellt. Kernstück soll ein Förderprogramm für Kommunen zur Schließung von Mobilfunklücken in Gebieten ohne Sprachmobilfunk sein. Für dieses Förderprogramm stehen im Masterplan BAYERN DIGITAL II 80 Millionen Euro bereit. „Der Staat übernimmt vor Ort 80 Prozent der Kosten“, erklärt Hölzl. Im Rahmen eines sogenannten „Mietmodells“ will der Freistaat die Errichtung von Mobilfunkmasten durch Kommunen fördern. Die Ausstattung mit Sendetechnik, die Datenanbindung und der Betrieb erfolgen dann durch die Netzbetreiber, die der Gemeinde eine Miete für die Nutzung des Mastes bezahlen. Der Mast steht allen Netzbetreibern zur Verfügung. Mit einer vorgeschalteten Markterkundung wird gewährleistet, dass nur dort gefördert wird, wo kein Netzbetreiber in den nächsten drei Jahren eigenwirtschaftlich ausbaut oder zur Erfüllung seiner Versorgungsauflagen ausbauen muss. „Das Programm ist ein Förderangebot an die Kommunen, das deren Bedürfnissen bestmöglich gerecht werden soll. Es soll so ausgestaltet sein, dass die finanziellen Belastungen für die Kommunen und ihr Aufwand auf ein Minimum reduziert werden. Unter anderem wird ein staatliches Mobilfunkzentrum eingerichtet, das für eine fachkundige Durchführung des Programms sorgt und die Kommunen bei der Umsetzung unterstützt. Die Netzbetreiber haben ebenfalls eine umfassende Unterstützung der Kommunen durch Planung, Beratung und Begleitung des jeweiligen Vorhabens zugesagt“, so MdL Florian Hölzl. Weiter betont Hölzl, dass das gesamte Modell auf Freiwilligkeit beruht: „Es wird niemand gezwungen, am Förderprogramm teilzunehmen.“ Da niemand besser weiß, wie die betroffenen Gemeinden und Städte optimal zu versorgen sind, als die Kommunen selbst, würde es sich aber anbieten, die Förderung des Freistaates in Anspruch zu nehmen.

Die Mobilfunkbetreiber haben versichert, bei der Standortsuche und bei der technischen Beratung jeder Gemeinde behilflich zu sein. Das Förderprogramm muss noch von der Europäischen Kommission genehmigt werden. Die CSU-Landtagsfraktion hat dazu in der Plenarsitzung am Donnerstag erfolgreich einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag eingebracht. Ein weiterer Bausteine der bayerischen Mobilfunkinitiative ist die seitens der Mobilfunkbetreiber eingegangene Verpflichtung, mit über 1000 zusätzlichen Sendeeinrichtungen bis 2020 viele der aktuell bestehenden Versorgungslücken eigenwirtschaftlich zu schließen. Ferner will die Staatsregierung die Nutzbarmachung bestehender BOS-Funkstandorte für die LTE-Versorgung vorantreiben. Bei den BOS-Funkstandorten handelt es sich um Funkmasten, die im Zusammenhang mit der Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie zum Beispiel Polizei und Feuerwehren installiert wurden. Aufgrund unterschiedlicher Sendetechnik ist dies allerdings nur eingeschränkt möglich.

 

 

Bildtext: MdL Florian Hölzl in seinem Büro in Altdorf im Interview mit H.J. Lodermeier

 

Nur wer feste Wurzeln hat, kann den Winden und Stürmen unserer Zeit standhalten“

MdL Florian Hölzl stimmt im Interview mit klartext.LA nachdenkliche und grundsätzliche Töne an

 

Sie sind bei der Aufstellungsversammlung zum CSU-Direktkandidaten am 17. Oktober gegen Ihren CSU-Kollegen Helmut Radlmeier knapp unterlegen. Was sagen Sie heute mit einigem Abstand zu dieser Entscheidung?

Natürlich war ich über den Ausgang enttäuscht. Aber Zeit heilt bekanntlich Wunden. Als Demokrat muss ich die Entscheidung hinnehmen, wie sie durch die CSU-Delegierten mehrheitlich gefällt worden ist. Ich will nicht nachtarocken, sondern den Blick in die Zukunft richten.

Was wird die Zukunft für Sie nach der Ankündigung, nicht auf der niederbayerischen CSU-Liste für den Landtag zu kandidieren, bringen?

Da halte ich es mit Karl Valentin: Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Nein, im Ernst: Bis Herbst dieses Jahres werde ich mich engagiert und ernsthaft meinen Aufgaben im Bayerischen Landtag stellen. Als Marktgemeinderat in Pfeffenhausen und Kreisrat im Landkreis Landshut bleibe ich der Politik auch über mein Ausscheiden aus dem Landesparlament hinaus erhalten. Wohin es mich beruflich verschlägt, will gründlich überlegt sein und wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Was sind Ihrer Ansicht nach die Hauptaufgaben der Politik? Was müssen Politiker tun, um den Graben zwischen Gewählten und Wählern wieder zu schließen?

Um Vertrauen zurückzugewinnen, brauchen wir in der politischen Landschaft eine Kultur der Authentizität und der Verlässlichkeit. Nur wenn den Worten auch Taten folgen und die Menschen spüren, dass es einem Politiker ernst ist, mit dem was er sagt, wird sich die Schere zwischen Gewählten und Wählern wieder schließen. Auf den Punkt gebracht: Weniger Inszenierung und mehr Verliebtsein in die Themen, welche die Menschen umtreiben, kann ein Beitrag zu weniger Politikverdrossenheit sein.

Was treibt die Menschen aus Ihrer Sicht um?

Wenn ich unterwegs bin, stelle ich immer wieder fest, dass es den meisten, wenn auch nicht allen Menschen nach objektiven Maßstäben gut geht. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist zum Beispiel in Bayern auf 5,5 Millionen nach oben geschnellt, wir haben Vollbeschäftigung und die Jugendarbeitslosigkeit ist erfolgreich besiegt. Trotz dieser positiven Entwicklungen sind viele Menschen verunsichert und haben Zukunftsangst. Dazu tragen nach meiner Wahrnehmung unterschiedliche Faktoren bei. Stichpunktartig darf ich die internationalen Krisen und die Migration in die europäischen Staaten nennen. Aber auch die Globalisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche führen in breiten Bevölkerungskreisen zu Verunsicherung. Politiker müssen stärker als bisher hierauf eingehen und dieser Verunsicherung aktiv begegnen.

Was heißt das? Wie kann man den Menschen diese Ängste nehmen?

Ich glaube, dass wir in diesen Zeiten der Verunsicherung, in der vieles tatsächlich komplizierter wird und sich nicht mehr mit alten schwarz-weiß Schemata erklären lässt, all das stärken müssen, was den Menschen Sicherheit gibt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Sicherheit will ich dabei ausdrücklich als innere und soziale Sicherheit verstanden wissen. Nur wenn man die Sicherheit hat, dass einen der Staat vor Straf- und Gewalttaten schützt und auch dann für einen da ist, wenn man in sozialer Hinsicht in Schieflage gerät, hat man auch die die Kraft, von seinen Freiheitsrechten Gebrauch zu machen und ein Aktivposten unserer Gesellschaft zu sein. Eng mit dieser ganzheitlich verstandenen Sicherheitspolitik ist eine Politik des gesellschaftlichen Zusammenhalts verwoben. Nur wenn Menschen sicher leben können und als Individuen zu einem großen Ganzen zueinander finden, werden wir die uns oft lähmenden Ängste hinter uns lassen können.

Welche landespolitischen Aspekte sind Ihnen bei der sozialen Sicherheit besonders wichtig?

Im Bereich der Kindertagesbetreuung müssen wir weiter in die Qualität investieren und die Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder ausweiten, um jungen Eltern und vor allem Alleinerziehenden, die überproportional Gefahr laufen, in Armut abzugleiten, den Brückenschlag zwischen Familienleben und Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Der Entwicklungsgrad einer Gesellschaft lässt sich gut daran festmachen, wie sie mit ihren schwächsten Gliedern, den Menschen mit Behinderung, umgeht. Von daher verdient die Behindertenpolitik noch mehr Aufmerksamkeit als bisher. Mit der Ausdehnung des Bayerischen Blindengelds auf hochgradig sehbehinderte und taubsehbehinderte Menschen haben wir vor kurzem in diesem Politikfeld eine wichtige Entscheidung getroffen. Erwähnen will ich auch das Bayerische Teilhabegesetz I. Mit der neuen Allzuständigkeit des Bezirks haben die behinderten und Eingliederungshilfe beziehenden Menschen künftig im Grundsatz nur mehr einen Ansprechpartner, was im Alltag vieles leichter machen wird. Zu den großen Aufgabenstellungen in der Behindertenpolitik gehören nach meiner Wahrnehmung Investitionen in die Komplexeinrichtungen für mehrfachbehinderte Menschen sowie die Schaffung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und darüber hinaus. Im Stakkato will ich noch die Unterstützung der Frauenhäuser und die Wohnungsbauförderung nennen. Nicht vergessen dürfen wir auch die Unterstützung der Pflegefachkräfte und der pflegenden Angehörigen. Die Aufzählung ließe sich mühelos fortsetzen. Sie sehen, es gibt viel zu tun.

Neben der Sicherheit sprachen Sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt an, den es zu stärken gilt? Wie kann das funktionieren?

Ich bin fest überzeugt, dass sich die Menschen in diesen bewegten Zeiten, in denen die Welt immer globaler und schneller zu werden scheint, nach einem festen Platz sehnen, nach einem Ort, wo sie ankommen dürfen, wo sie daheim sein dürfen, wo sie Stabilität und Halt erleben. Letztlich geht mit dieser Wahrnehmung die politische Aufgabenstellung einher, eine Politik zu praktizieren, in deren Mittelpunkt ein starker und moderner Heimatbegriff steht. Um in den großen Linien zu bleiben: Heimat muss, was die Infrastruktur angeht, Entwicklung und Fortschritt erfahren. Heimat darf nicht unter eine Käseglocke gestellt werden, in der ausschließlich Konservierung geschieht. Zu dieser erforderlichen Fortentwicklung der Heimat gehören unter anderem die Breitband- und Mobilfunkversorgung. Gleichzeitig müssen wir aber auch darauf achten, die Heimat zu bewahren. Hierzu zählen zum Beispiel unsere Naturschönheiten, aber gleichzeitig auch unsere Städte, Märkte und Dörfer mit ihrer historisch gewachsenen Bausubstanz. Die Instrumentarien der Dorferneuerung und der Städtebauförderung können einen wertvollen Beitrag zur Wahrung der eigenen Heimat und damit zur Identitätsstiftung leisten. Daneben sollten wir uns auf allen politischen Ebenen für das Kultur- und Vereinsleben, das Ehrenamt und moderne Formen der Begegnung und des Miteinanders wie zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser und Nachbarschaftstreffs einsetzen. Denn nur wer in der Heimat feste Wurzeln hat, wird den Winden und Stürmen unserer Zeit standhalten können.

Letzte Frage: Wird Markus Söder ein guter Ministerpräsident werden?

Davon bin ich fest überzeugt. Mit seinem 10-Punkte-Programm, das er in Banz präsentiert hat, hat er gezeigt, dass er eine konkrete und klare Vorstellung hat, wohin er das Land entwickeln will. Mich hat es besonders gefreut, dass er nicht nur in Steine, sondern in Menschen investieren will und das humane Bayern im Blick hat.

 

Danke Florian Hölzl für dieses Interview

 

Foto: h.j.lodermeier

„Hilfe zur Selbsthilfe geben“

MdL Florian Hölzl informiert sich bei Schwangerschaftsberatungsstelle der Caritas Landshut

 

„Die Nöte von Schwangeren, alleinerziehenden Müttern und Familien zu erkennen, lösungsorientiert mitzugestalten und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, für das setzen wir uns ein“, fasste Brigitte Ganslmeier, die Leiterin der Caritas Schwangerschaftsberatungsstelle, die Motivation der Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle beim Informationsbesuch des Pfeffenhausener Landtagsabgeordneten Florian Hölzl (CSU) zusammen. Hölzl, der der Einladung gerne gefolgt ist und parteiübergreifend der einzige niederbayerische Vertreter im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration im Bayerischen Landtag ist, zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Schwangerschaftsberatung: „Ich habe sehr viel Hochachtung vor Ihrer Arbeit und möchte Ihnen hierfür sehr danken. Sehen Sie in mir einen Ansprechpartner für Ihre Anliegen, die ich gerne bei den zuständigen Stellen in München platziere“, bot Hölzl seine Unterstützung an und wollte von den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle wissen, vor welchen konkreten Herausforderungen diese derzeit stehen. Ganslmeier berichtete diesbezüglich von einem Mangel an Frauenärztinnen in der Stadt Landshut. „Vor allem für Frauen mit Fluchthintergrund, welche sich aus religiösen Gründen nur von einer Frau behandeln lassen, ist dies natürlich ein riesiges Problem“, sagte Ganslmeier. Weiter berichtete sie von dem Notstand an Hebammen, mit welchen auch die Klientinnen der Beratungsstelle zu kämpfen hätten. Ebenso verwies Ganslmeier auf die schwierige Wohnraumsituation. Heute als Alleinerziehende oder als Familie eine geeignete, bezahlbare Wohnung zu finden stelle nach Ansicht Ganslmeiers viele Menschen vor riesige Herausforderungen.

 

Im Jahre 2016 wurden 670 Frauen und Männer zu verschiedensten Fragen rund um die Schwangerschaft und Geburt sowie um das Thema Familie beraten. Über 200.000 Euro an finanziellen Hilfen konnten u. a. aus Mitteln der Landesstiftung „Mutter und Kind“ an Klienten der Beratungsstelle vermittelt werden. Ein Schwerpunkt der Beratungsstelle sei dabei die allgemeine Schwangerschaftsberatung. „Wir wollen Frauen in besonderen Belastungs- und Krisensituationen vor und nach der Geburt bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes helfen, Konflikt- und Notlagen zu klären und individuelle sowie zukunftsorientierte Lösungen und Perspektiven mit dem zu erwartenden Kind zu finden“, beschrieb Brigitte Ganslmeier die Herausforderung in der Schwangerschaftsberatung. Des Weiteren sei die Beratungsstelle auch in der Kinderwunschberatung aktiv. „Etwa jedes sechste Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos“, stellte die Leiterin der Beratungsstelle fest. Bereits seit dem Jahr 2001 führt die Beratungsstelle sexualpädagogische Workshops an den Schulen mit dem anschließenden Projekt „Baby-Bedenkzeit“ durch. Ziel des Baby-Projektes ist, dass Jugendliche selbst für ein bis zwei Tage und Nächte in die Rolle und Verantwortung als Mama und Papa schlüpfen. Mit computergesteuerten Babysimulatoren soll den Jugendlichen bei sich zu Hause eine nahezu realistische Erfahrung im Elternsein vermittelt werden und ihr Blick auf die Situation junger Mütter und Väter geschärft werden“, beschrieb Ganslmeier die Zielsetzung des Projektes. Das computergesteuerte Baby simuliert dabei realistisch den Tagesablauf eines echten Säuglings. Es muss gefüttert, gewickelt, getröstet und in den Armen gewiegt werden. Dieser schulische Workshop (ab 9. Klasse), der die Jugendlichen mit dem Thema Schwangerschaft, Kind und Elternschaft konfrontiert, sowie das Einverständnis der Eltern sind Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Projekt.

 

Auch informierten Brigitte Ganslmeier und Ludwig Stangl, Geschäftsführer des Caritasverbandes Landshut, den Abgeordneten über den aktuellen Stand des im Bau befindlichen „Caritas-Mutter-Kind-Haus“ an der Schönbrunner Straße. „Durch professionelle Hilfe und Unterstützung soll für junge und alleinerziehende Mütter im Mutter-Kind-Haus ein gemeinsames Leben mit ihrem Kind gelingen, zum Schutz und zum Wohle des Kindes. Voraussichtlich ab Herbst 2018 können acht Mütter im intensivbetreuten Bereich und fünf Mütter im betreuten Wohnbereich ein Apartment beziehen“, sagte Brigitte Ganslmeier über den aktuellen Stand des Projektes. In dem Haus werden die Bewohnerinnen rund um die Uhr betreut und von Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen sowie Hauswirtschafterinnen unterstützt, den Alltag mit dem Kind zu bewältigen und auch die Eigenverantwortung auszubauen. Weiter konnte Ganslmeier berichten, dass in der Schwangerschaftsberatung immer wieder offenkundig werde, dass der Bedarf in der Region für diese Einrichtung dringend gegeben sei. Finanziert werde dieses Großprojekt zu einem Großteil aus Spenden. „Privatspenden, Firmenspenden und Gelder aus dem kirchlichen und kommunalen Bereich aber auch durch die Sternstunden e.V. ermöglichen uns die Realisierung des Mutter-Kind-Hauses“, zeigte sich der Caritas-Geschäftsführer erfreut über die große Unterstützung aus allen Teilen der Bevölkerung.

 

Zum Abschluss seines Informationsbesuches konnte Florian Hölzl noch einen Blick in den jeweils am Mittwoch geöffneten Babyladen im Untergeschoss des Caritaszentrums werfen. Der ehrenamtlich betreute Babyladen möchte Mütter und Familien dabei unterstützen, für ihr Kind die Dinge kostenlos zu besorgen, die es braucht. „Der Babyladen ist ein wertvolles Angebot für Familien in der Region. Wir freuen uns über Spenden von gut erhaltenen Säuglings- und Kleinkinderkleiderartikel“, so Ganslmeier.

 

Bildunterschrift (v.l.): MdL Florian Hölzl (Mitte) informierte sich bei Caritas-Geschäftsführer Ludwig Stangl, Sozialpädagogin Diana Triller, Beratungsstellenleiterin Brigitte Ganslmeier un Sozialpädagofin Sofia Morsch über die Arbeit der Caritas Schwangerberatungsstelle Landshut

 

PRESSEMITTEILUNG:

Parlamentarische Herzkammer Bayerns hautnah erlebt

Florian Hölzl im Landtag über die Schultern geschaut

 

München/Landkreis – Siebzig Bürgerinnen und Bürger aus der Region Landshut konnte der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) vergangenen Montag im Bayerischen Landtag begrüßen.

Im Plenarsaal des Landtages stellte der 32-jährige Hölzl den Ablauf einer typischen Arbeitswoche als Abgeordneter vor und gewährte tiefere Einblicke in seine Arbeit. „Sie befinden sich nun in der Herzkammer des Parlaments“, so Hölzl eingangs an die Gäste aus dem Landkreis gerichtet, die auf den Stühlen der 180 Abgeordneten, die der Bayerische Landtag zählt, Platz genommen hatten. Im Landtag gehört Hölzl den parlamentarischen Ausschüssen für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration sowie für Fragen des öffentlichen Dienstes an. Hölzl berichtete anschließend zu aktuellen Themen in der Landespolitik. So werde der Freistaat mit dem Investitionsprogramm Bayern Digital II bis 2022 drei Milliarden Euro in die digitale Zukunft Bayerns investieren. Schwerpunkte seien dabei unter anderem schnelles Internet für jeden mit einer WLAN-Initiative, 5G-Initiative und Mobilfunkinitiative. Ebenso stehe die digitale Bildung an Schulen und in der Aus- und Weiterbildung auf der Agenda. Auch stärke der Freistaat mit dem Programm die IT-Sicherheit, beispielsweise durch verstärkte Bekämpfung von Internetkriminalität. Zukunftsinitiativen wie künstliche Intelligenz, Assistenzrobotik, vernetzte Mobilität und digitale Medizin werden mit dem Investitionsprogramm ebenso forciert.

Bei einem Rundgang durch das Maximilianeum, welches auch Sitz der von König Maximilian II. im Jahre 1852 gegründeten Stiftung Maximilianeum ist, erfuhren die Teilnehmer, dass der Grundstein für das Gebäude zwar schon im Jahr 1857 gelegt, der Bau jedoch erst siebzehn Jahre später fertiggestellt wurde. Seit dem Jahre 1949 ist das Maximilianeum nun Heimat des Bayerischen Landtages. Ein Videofilm über die Aufgaben des Parlaments und die Arbeit der verschiedenen Ausschüsse sowie ein Mittagessen in der Landtagsgaststätte rundeten den Besuch im Landtag ab.

Zum Abschluss ging es für die Gäste am Nachmittag weiter zum Münchner Flughafen, wo auch eine Fahrt über das Vorfeld auf dem Programm stand. Ebenso gewannen die Besucher Einblicke in den Frachtflughafen und die Wartungsbereiche der Maschinen.

 

BU Foto 1: Landtagsabgeordneter Florian Hölzl mit den Gästen aus der Region Landshut im Bayerischen Landtag

 

BU Foto 2: Die Besuchergruppe informierte sich am Flughafen München

 

Landtagtsabgeordneter Florian Hölzl hat heute mit einem Schreiben die CSU-Familie darüber informiert,  dass er bei der Aufstellungsversammlung des Stimmkreises Landshut am 17. Oktober seinen Hut um das CSU-Direktmandat in den Ring wirft.

Weil Florian Hölzl ein transparentes Vorgehen und die Einbindung der regionalen CSU wichtig sind, wird er die Hintergründe seiner Kandidatur und seine Ziele den Verantwortungsträgern der CSU in zwei Terminen vorstellen. 

Anbei das zitierte Schreiben in Auszügen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Parteifreunde,

seit dem letzten Jahr darf ich die Anliegen und Interessen unserer Heimatregion Landshut im Bayerischen Landtag vertreten. Die Arbeit zum Wohl unserer Region bereitet mir sehr viel Freude.

Ich sehe meine Hauptaufgabe darin, die Anliegen unserer Heimat aufzugreifen, akribisch zu bearbeiten und zu den Entscheidern in München zu tragen. Ich freue mich, bei den zuständigen Ministern, Staatssekretären, Ministerialbeamten und Fachpolitikern der CSULandtagsfraktion Gehör zu finden, wenn ich unsere Anliegen zum Thema mache. Ich bin überzeugt: Gemeinsam können wir im engen Schulterschluss zwischen Kommunalpolitikern und CSU-Verantwortungsträgern auch in Zukunft viel für unsere Heimat erreichen.

Ich möchte weiterhin Verantwortung für die Menschen in unserer Region übernehmen.

Ich möchte weiterhin das Bestmögliche für unsere Heimat im Landtag erreichen.

Ich möchte unsere Region innerhalb Niederbayerns stark positionieren.

Ich möchte auch weiterhin Verantwortung für unsere CSU übernehmen.

Deshalb bewerbe ich mich am 17. Oktober 2017 bei der Aufstellungsversammlung im Stimmkreis für das Amt des CSU-Direktkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Gemeinsam mit Ihrer Unterstützung möchte ich dies tun. Mit Sachverstand, Einsatzbereitschaft, Herzblut und Leidenschaft will ich mich der Menschen in der Region Landshut und deren Anliegen annehmen.

(…………)

Herzliche Grüße,

Florian Hölzl

Im Anhang:

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Arbeitsgespräch von CSU-Fraktionschefs und MdL Hölzl

Bei einem Arbeitsgespräch zwischen CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzendem Daniel Sporer und CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzendem Rudolf Schnur sowie Landtagsabgeordnetem Florian Hölzl vereinbarten die beiden Fraktionschefs, zum Wohl der Heimatregion künftig noch enger zusammenarbeiten zu wollen. Der Strauß von Themen, die Stadt und Land gleichermaßen beträfen, sei bunt: „Gute Kommunalpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht an den Gebietsgrenzen Halt macht, sondern die Region als solche in den Blick nimmt“, waren sich Sporer und Schnur einig. Hölzl, der zu dem Treffen einlud, pflichtete den beiden Kommunalpolitikern bei: „Kirchturmpolitik ist kein probates Mittel, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Wir müssen uns als ein Raum verstehen, wenn wir auch künftig erfolgreich sein wollen.“ Vor allem die Infrastrukturpolitik verlangt den Gesprächspartnern zufolge nach einer engen Abstimmung. Keine Zweifel ließen die Fraktionschefs aufkommen, was den Weiterbau der B 15 neu über die A 92 hinaus angeht: „Wer von den täglichen innerstädtischen Staus auf der Konrad-Adenauer-Straße betroffen ist, weiß, wie dringend eine leistungsfähige Süd-Ostumfahrung Landshuts ist.“ Hölzl, der in seiner Funktion auch Mitglied des den Weiterbau politisch begleitenden Dialogforums ist, sprach seinem Bundestagskollegen Florian Oßner Dank aus, dessen Zutun entscheidend dazu beigetragen habe, dass dieser Streckenabschnitt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen worden ist. Ein Kernanliegen bei der weiteren Diskussion über die B 15 neu ist den drei Politikern, dass die Belange der Anwohner nach Möglichkeit Berücksichtigung finden. Diesem Anspruch folgend wiederholten sie ihre Forderung nach einer Einhausung der B 15 neu im Ortsbereich von Ohu samt Deckel und nach einer möglichsten flachen Isarquerung sowie nach einem langen Tunnel durch die Isarhangleiten. Sodann sprachen die Bürgervertreter neue Mobilitätsformen an, die auch vor Stadt und Landkreis Landshut nicht Halt machen würden. Neben dem klassischen Individualverkehr und dem öffentlichen Personennahverkehr würden gerade in der Stadt selbst und im stadtnahen Bereich Carsharing-Angebote in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Beispielhaft erinnerte Schnur an die Anstrengungen des Landshuter Umweltzentrum e.V. mit dem Projekt ecobi, in Stadt und Land ein nachhaltiges und umweltschonendes eCarSharing-System mit emissionsfreien Elektrofahrzeugen aufzubauen. „Wenn diesen neuen Angeboten, die den Mobilitätsbedürfnissen vieler Menschen entsprechen, wirklich eine Chance im Alltag bekommen sollen, sind die Politiker aller Ebenen gefordert, die Ladesäuleninfrastruktur auszubauen und vor allem selbst als Vorbilder zu agieren.“, so Schnur. Dass auch das Land neben dem bereits vorhandenen Bundesprogramm den Kommunen beim Aufbau von Ladesäulen unter die Arme greifen will, machte Hölzl deutlich: „Ab 1. September fördert der Freistaat Bayern die Errichtung von Ladestellen, den Netzanschluss sowie die Montage. Im ersten Programmaufruf wird der Normalladepunkt bis zu 22 kW mit einem Anteil von 40%, maximal 3000 Euro, und der Netzanschluss ebenfalls mit einem Anteil von 40%, maximal 5000 Euro, gefördert.“ Schließlich sprachen die beiden Fraktionschefs der Staatsregierung für das mit drei Milliarden ausgestattete Zukunftsprogramm „Bayern Digital II“ Lob und Anerkennung aus: „Zu einer leistungsfähigen Infrastruktur gehören nicht nur Straßen, sondern auch schnelles Internet, eine flächendeckende Mobilfunkversorgung und im Bildungsbereich das digitale Klassenzimmer. Es ist gut, dass Bayern der Zukunftsmotor Deutschlands ist und diese Themen kraftvoll vorantreibt.“ Weitere Felder des Gedankenaustausches betrafen die medizinische Versorgung in Stadt und Land, die Situation in den beiden Landshuter Frauenhäusern sowie die Asyl- und Integrationspolitik im Raum Landshut. In der Gesundheitspolitik sprachen sich Sporer und Schnur für eine Zusammenarbeit von Klinikum und Lakumed aus, wo immer das sinnstiftend und für beide Einrichtungen von Vorteil ist. Ein mögliches Kooperationsfeld sei das Schwerstverletztenartenverfahren, das Landtagsabgeordneter Hölzl bereits in München zum Thema gemacht habe. Nach den Worten der beiden Kommunalpolitiker könne es nämlich nicht angehen, dass sehr schwer verletzte Personen nach Regensburg oder in noch weiter entfernt liegende Städte ausgeflogen werden müssten, obgleich man rein medizinisch betrachtet in der Lage sei, diese vor Ort zu versorgen. Die Gesprächspartner vereinbarten, zum Wohl von Stadt und Land im engen Austausch zu bleiben. Weiter wurden gemeinsame Sitzungen der CSU-Fraktionen von Stadt und Landkreis vereinbart, um gemeinsame Interessen besser und schneller voranzubringen. Die Fraktionsvorsitzenden bedankten sich nicht zuletzt bei MdL Hölzl, der ihren Worte zufolge ein wichtiges Bindeglied zwischen Stadt- und Landkreispolitik ist.
 

Wirtschaftsthemen der Region im Blick

MdL Florian Hölzl und Mittelstandskreischef Dieter Gierth im Gespräch

 

Landshut – Beim Arbeitsgespräch zwischen CSU-Landtagsabgeordneten Florian Hölzl und dem Vorsitzenden der Mittelstands-Union in Stadt und Landkreis Landshut, Dieter Gierth, stand die Verkehrsinfrastruktur im Raum Landshut und die sich ergebenden Chancen aus dem Bau der dritten Startbahn am Flughafen in München auf der Agenda. MU-Chef Gierth dankte Hölzl für sein öffentlich kundgetanes Ja zum Bau der dritten Bahn am Airport München: „Wenn wir uns des Ausbaus verwehren, setzen wir den Status als Luftverkehrskreuz und weit mehr als 15.000 Arbeitsplätze leichtfertig aufs Spiel“, so Dieter Gierth. Gerade auch aus der Wirtschaft gibt es ein starkes Interesse an dem Ausbau. „Zahlreiche Unternehmen und Verbände aus dem Regierungsbezirk Niederbayern zeigen ihr Interesse am Ausbau des Flughafens München. Vor allem Unternehmen überwiegend aus dem klassischen Mittelstand wie z. B. Dräxlmaier GmbH oder Wolf GmbH als auch Traditionsmarken wie Brandt Zwieback, die global agieren und von einem starken Luftverkehrsdrehkreuz profitieren unterstützen dem Ausbau“, so Gierth. Auch an der Notwendigkeit des Weiterbaus der B 15neu über die A 92 hinaus ließen Hölzl und Gierth keinen Zweifel aufkommen. „Selbstverständlich muss aber auf die örtlichen Betroffenheiten Rücksicht genommen werden. Was den ersten Teilabschnitt der Weiterführung angeht, habe ich mich daher für eine Einhausung der B 15 neu samt Deckel im Ortsbereich Ohu sowie eine möglichst flache Isarquerung ausgesprochen“, sagte Hölzl.

 

Hölzl, der im Bayerischen Landtag dem Arbeits- und Sozialausschuss angehört, betonte, dass ihm der regelmäßige Austausch mit den Mittelständlern ein Herzensanliegen sei. Denn die beste Sozialpolitik sei diejenige, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse schaffe. Den mittelständischen Unternehmen in der Stadt und im Landkreis Landshut sei er dankbar, sei die ausgezeichnete Situation am Arbeitsmarkt doch zuvorderst ihr Verdienst.  Die Arbeitslosigkeit, die im Juni im Agenturbezirk Landshut bei nur 2,6 Prozent liegt, sei eine Gemeinschaftsleistung von Unternehmer, Arbeitnehmer und einer klugen politischen Rahmengesetzgebung. Gierth wies hierbei auf die Einmaligkeit des dualen Ausbildungssystems hin, das vielerorts rund um den Globus nachgeahmt werde und hierzulande einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchskräftesicherung leiste. Wer am dualen Ausbildungssystem zweifle, so Gierth, dem rate er, einen Blick in die Statistiken zur Jugendarbeitslosigkeit zu werfen: „Im Mai waren im Freistaat Bayern lediglich 2,4 Prozent der 15- bis unter 25-Jährigen arbeitslos, während in Süd- und Südosteuropa eine ganze Generation um berufliche Perspektiven ringt.“ Die beiden Gesprächspartner stimmten überein, dass Politik und Wirtschaft alles aufbieten müssten, um das heutige Wohlstandsniveau zu erhalten. Dieses sei keinesfalls selbstverständlich, sondern müsse immer wieder aufs Neue erarbeitet werden. Hölzl und Gierth sehen vor allem in den Arbeitsfeldern Infrastruktur, Innovationskraft, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt Aufgaben, die angepackt werden müssten, um Premiumregion zu bleiben. Zu einer modernen Infrastruktur gehörten neben einer hochwertigen medizinischen Versorgung im ambulanten und stationären Bereich ein gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz, schnelles Internet in allen Landesteilen und eine flächendeckende Mobilfunkversorgung.

 

Breiten Raum des Austausches nahm auch die Fragestellung ein, was zur Stärkung der Innovationskraft zu tun ist. Nach den Worten Hölzls lebe man inmitten eines digitalen Wandels. Er sei dafür, diesen Wandel aktiv zu gestalten. Diesem Ziel dienten das Gründerzentren für Digitalisierung in Landshut, das Mittelstandsförderprogramm Digitalbonus des Freistaats und die Bereitstellung von Wagniskapital. Natürlich habe er als Niederbayer den Automobilsektor besonders im Blick. Mit dem autonomen Fahren und neuen Antriebstechnologien stünden auch in diesem Wirtschaftszweig Veränderungen ins Haus. Hölzl und Gierth zeigten sich überzeugt, dass man allerbeste Chancen habe, als Gewinner aus diesen Umwälzungsprozessen hervorzugehen. „Wir haben das Knowhow, den Fleiß und den nötigen Biss, um zu bestehen“, so Hölzl.

BU: (v.l.): MdL Florian Hölzl im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Mittelstands-Union in Stadt und Landkreis Landshut Dieter Gierth (r.)

 

 

Freistaat bringt neues Sonderinvestitionsprogramm zur Kinderbetreuungsfinanzierung auf den Weg MdL Florian Hölzl: „Wuchtige Unterstützung der Kommunen durch den Freistaat“  Landshut/München – 

Wie der niederbayerische Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) informiert, bringt der Freistaat Bayern in wenigen Tagen das 4. Sonderinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ auf den Weg. „Die Sicherung einer guten Kinderbetreuung und Frühförderung aller Kinder gehören zu unseren wichtigsten Zukunftsaufgaben”, so Hölzl. Mit dem Programm würden ganz besonders die Kommunen in der Wachstums- und Zuzugsregion Landshut profitieren: „In zahlreichen Gesprächen mit den kommunalen Verantwortungsträgern konnte ich mich in den letzten Wochen und Monaten vom Bedarf zusätzlicher Kinderbetreuungsplätze überzeugen. Das 4. Sonderinvestitionsprogramm gibt eine überzeugende Antwort auf die vor Ort steigenden Bedarfe und ermöglicht den Kommunen, bei der Kinderbetreuung und Frühförderung ein noch dichteres Netz zu spannen”, so Hölzl, der parteiübergreifend als einziger Niederbayer dem zuständigen Landtagsausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration angehört und in München für eine kommunalfreundliche Förderkulisse eingetreten ist. Der Fördertopf, der rückwirkend zum 1.1.2017 zur Verfügung gestellt werde, speise sich aus Bundesgeldern und aus Mitteln des Freistaats Bayern. Hölzl zeigt sich erfreut, dass die Kommunen nun Planungssicherheit hätten. „Der Fördersatz aus dem Finanzausgleichsgesetz, der von der jeweiligen kommunalen Finanzkraft abhängt, wird um einen 35%-igen Aufschlag erhöht. Gemeinden mit durchschnittlicher Finanzkraft dürfen sich nach alledem über einen stolzen Fördersatz von 85% freuen”, beschreibt Hölzl die Förderformel. Wichtig sei aus seiner Sicht auch, dass das Investitionsprogramm den frühkindlichen Bereich in seiner Ganzheit in den Blick nehme und die Fördergelder abgerufen werden könnten, um die Betreuungskapazitäten für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt auszubauen. Die Kommunalfreundlichkeit zeigt sich Hölzls Einschätzung nach auch darin, dass nicht nur Neubauten, sondern auch General- und Teilsanierungen sowie Ersatzneubauten und der Zusammenschluss mehrerer Tagespflegepersonen förderfähig seien. Auch werde den Kommunen ausreichend Zeit zur Umsetzung ihrer Projekte vor Ort gegeben. „Förderanträge für dieses Programm können bis spätestens 31. August 2019 bei der Regierung von Niederbayern eingereicht werden. Die Investitionen müssen dann bis 30. Juni 2022 abgeschlossen sein. Die Fördermittel können bis zum 31. Oktober 2022 abgerufen werden“, informiert Hölzl.