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MdB Oßner

Bildtext: Schreiben dem ehemaligen Gasthof keinen erhaltenswerten Charakter zu (von links): Besitzer Toni Hohenester jun., Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, Bürgermeister Sebastian Satzl und dritter Bürgermeister Hans-Peter Deifel.

 

Ein Hindernis für die Ortsentwicklung

Gemeinde Weihmichl und MdB Oßner stellen Denkmalstatus des alten Gasthofs in Frage

Die Gemeinde Weihmichl und der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner appellieren an das Landesamt für Denkmalpflege, den Status des ehemaligen Gasthofs mit der Adresse Hauptstraße 27 im Ortszentrum als Baudenkmal ernsthaft zu prüfen. Bei einem Ortstermin haben Bürgermeister Sebastian Satzl, dritter Bürgermeister Hans-Peter Deifel und Infrastrukturpolitiker Oßner das baufällige Gebäude als Risiko für die Verkehrssicherheit und Hindernis für die Ortsentwicklung bezeichnet. Ihr Fazit: Das Haus hat keinen denkmalwürdigen und damit erhaltenswerten Charakter.

Aus Sicht der Gemeinde sei äußerst fraglich, ob das Gebäude noch als Baudenkmal eingestuft werden könne, weil die Bausubstanz immer wieder verändert wurde, zum Großteil nicht mehr erhalten sei und womöglich zum Teil auch nicht so alt sei wie angenommen, erklärte Satzl. Das Haus sei wegen des desolaten Zustands nicht nutzbar und in weiten Teilen unbewohnbar. „Außerdem ist eine Nachnutzung zum Beispiel als Gasthaus schwierig, weil die Räume für die heutigen Anforderungen an die Gastronomie zu klein sind. Eine Sanierung wäre wirtschaftlich in keinster Weise vertretbar.“

Sicherheitsrisiko im Zentrum

Laut Deifel ist das Gebäude ein Risiko für den Verkehr durch den Ort: „Das Haus steht fast direkt an der B299, auf der täglich viel Schwerlastverkehr unterwegs ist.“ Darum könne auch kein Bürgersteig gebaut werden. „Es ist ohnehin erstaunlich, dass dort noch kein schwerer Unfall passiert ist.“ Zudem bremse ein Erhalt des Gebäudes die Innenentwicklung des Ortes aus. „Mit einem Abriss könnten attraktive Gewerbeflächen und nach der Fertigstellung der geplanten Ortsumgehung auch Wohngebäude entstehen. Wenn sich nichts ändert, werden wertvolle Flächen für die Nachverdichtung verschenkt.“

MdB Oßner kritisierte in diesem Zusammenhang die jüngste Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege, das Gebäude nicht von der Denkmalliste zu streichen. Der Denkmalschutz genieße zu Recht einen hohen Schutz in Bayern, aber in diesem Fall dürfe stark daran gezweifelt werden: „Wenn sich die Fachleute bei einem Ortstermin in diesem Jahr nicht mehr in das baufällige Haus trauen und sich lieber auf eine 15 Jahre alte Begutachtung verlassen, halte ich die Einschätzung, das Gebäude sei von ‚eminenter Bedeutung’ für das Gesicht des Ortes, nicht zwingend für nachvollziehbar.“ Die Bevölkerung erwarte, dass pragmatisch anhand von aktuellen Fakten entschieden und gehandelt sowie eine positive Entwicklung vor Ort nicht ausgebremst werde.

 

Innenansicht:

 

Das Haus ist laut Gemeinde wegen des desolaten Zustands (hier im ersten Stock) nicht nutzbar. Eine Sanierung sei wirtschaftlich in keinster Weise vertretbar.

 

Fotos: Michael Bragulla

 

 

Bildtext: Damit die Menschen, die in den Terminals, auf dem Rollfeld, in der Flugsicherung und anderen Flughafenbereichen auch künftig rechtzeitig zur Arbeit zum Münchner Airport kommen, setzt sich die CSU im Landkreis Landshut um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner für ein ergänzendes Angebot von Bus und Bahn in der Region ein.

„Rechtzeitig und bequem zum Flughafen“

MdB Oßner setzt auf optimierte Verzahnung von Bahn und Bus

Für Diskussionen sorgte die Meldung in der Region Landshut, die Airportbuslinie stehe vor dem Aus. Das war auch Thema in der kürzlich durchgeführten CSU-Kreisvertreterversammlung in Altfraunhofen.

CSU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner zeigte Verständnis für die Anliegen der Pendler, nahm sich der Problematik an und führte seither zahlreiche Gespräche mit Verantwortlichen. Für den Verkehrspolitiker sind dabei zwei Dinge zu gewährleisten: Zum einen müssen die Pendler auch in Zukunft rechtzeitig ihren Arbeitsplatz am Flughafen München erreichen, womit auch die frühen Schichten abzudecken sind. Zum anderen ist eine Optimierung der Fahrpläne zwischen den bestehenden Buslinien im ÖPNV und der Bahn notwendig. Oßner bekräftigte nochmals den Anspruch, die Bahnverbindung von Landshut zum Flughafen München mit der Neufahrner Kurve, in die der Bund insgesamt 91 Millionen Euro investiert, wesentlich zu stärken.

Dieser sogenannte „Überregionale Flughafen Express“ (ÜFEX) wird Ende des Jahres in Betrieb gehen und damit eine wesentliche Verbesserung für viele Pendler in der Region Landshut bedeuten. Damit komme man auch einer jahrelangen Forderung der Bürger nach, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

„Dies ergänzt sich optimal mit dem Ausbau der Bahnstrecke zwischen Plattling und Landshut, bei der der Bund nochmals 60 Millionen Euro in die Hand nimmt“, so der Verkehrspolitiker über die neuerliche Botschaft aus dem Bundesverkehrsministerium und ergänzt: „Falls uns bis Ende des Jahres gelingt, die dann verkürzten Taktzeiten der Express-Bahn mit den womöglich auch zusätzlichen Buslinien im öffentlichen Nahverkehr enger abzustimmen, dann können wir auch die Früh- und Spätschichten sowie zahlreiche Haltepunkte abdecken. Dies wäre definitiv ein großer Zugewinn für alle Fahrgäste“, ist Oßner überzeugt.

 

Foto:CSU

Bildtext: Patenabgeordneter Florian Oßner verabschiedet Lasse Fischlein in die USA: „Er wird die Region Landshut und Niederbayern sehr gut repräsentieren.“

 

Ein Landshuter in South Dakota

MdB Oßner schickt Lasse Fischlein für ein Jahr als Junior-Botschafter nach Amerika

 

Am 15. August geht der 15-jährige Landshuter Lasse Fischlein für ein Jahr als Junior-Botschafter Deutschlands in die USA. Er wurde im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms vom Bundestagsabgeordneten Florian Oßner ausgewählt, die Region Landshut in den Vereinigten Staaten zu vertreten. Der Schüler des Hans-Carossa-Gymnasiums wird in Volga in South Dakota – rund 1000 Kilometer westlich von Chicago – bei einer Gastfamilie wohnen und dort die Sioux Valley High School besuchen.

„Ich freue mich auf die USA“, sagt Fischlein. „Es ist eine große Ehre für mich, mein Land, Bayern und die Region Landshut dort repräsentieren zu dürfen.“ Zumindest, was die Mitgliederzahl seiner Familie auf Zeit angeht, muss er sich nicht groß umstellen: Lasse kommt in eine sechsköpfige Gastfamilie. Das ist wie bei ihm zu Hause, wo er mit drei jüngeren Schwestern und seinen Eltern lebt. Der junge Mann, der in der Turngemeinde Basketball spielt und am Schülergericht sowie in der evangelischen Gemeinde der Stadt aktiv ist, möchte sich auch in Amerika sportlich, kirchlich oder gesellschaftlich engagieren. „Ich werde vor Ort sehen, welche Möglichkeiten es gibt und wie ich den Menschen in meiner Gemeinde etwas zurückgeben kann.“

 

Wertvoll für die persönliche Entwicklung

„Ich wünsche Lasse Fischlein eine erlebnisreiche Zeit mit vielen wertvollen Erfahrungen“, so sein Patenabgeordneter Oßner, der den Jungbotschafter in seinem Landshuter Bürgerbüro wenige Tage vor dem Abflug offiziell verabschiedet hat. Oßner selbst durfte im Rahmen seines Volkswirtschaftsstudiums ein Jahr im Ausland verbringen und schwelgte deshalb in positiven Erinnerungen: „Das neue Umfeld, die unterschiedliche Kultur sowie die tägliche Notwendigkeit einer Fremdsprache und vieles mehr lässt einen persönlich sehr reifen. Lasse ist ein sympathischer, offener Jugendlicher, der unsere Region und die niederbayerische Lebensart gut repräsentieren wird. Ich bin sehr gespannt auf seine Erlebnisse.“

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein deutsch-amerikanisches Jugendaustauschprogramm, das 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Nordamerika vom Deutschen Bundestag und vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika beschlossen wurde. Es ermöglicht jungen Menschen aus beiden Ländern einen einjährigen Aufenthalt im jeweiligen Gastland, wobei Mitglieder des Amerikanischen Kongresses und des Deutschen Bundestages die Patenschaft für jeweils einen Teilnehmer übernehmen.

Wer es Lasse Fischlein nachmachen und auch ein Jahr als Junior-Botschafter in Amerika verbringen möchte, kann sich noch bis 14. September für das PPP-Stipendium 2019/20 des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de/ppp <http://www.bundestag.de/ppp>  informieren und bewerben. Familien, die ab September amerikanische High School-Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren für ein Schuljahr im Rahmen des Austauschprogramms aufnehmen wollen, können sich beim Gemeinnützigen Verein für internationale Verständigung unter Telefon 06201/95 92 702 oder per E-Mail unter sk@give-highschool.org <mailto:sk@give-highschool.org>  informieren und bewerben.

 

 

Bildtext: Neben dem Baukindergeld des Bundes, für das sich die CSU erfolgreich eingesetzt hat, gibt es laut Infrastrukturpolitiker Florian Oßner für die Menschen in der Region weitere Unterstützung, da die Staatsregierung unter anderem ein zusätzliches bayerisches Baukindergeld und eine bayerische Eigenheimzulage plant.

Bundeshaushalt für mehr Wohnraum in der Region

MdB Oßner: Stärkung des sozialen Wohnungsbaus und Baukindergeld sind jetzt fix

Der Bundestag hat den Grundstein für die Schaffung von mehr  bezahlbarem Wohnraum in der Region gelegt. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) im Nachgang zurVerabschiedung des Bundeshaushalts 2018 mit. „Baukindergeld,soziale Wohnraumförderung und die Städtebauförderung sindgesichert. Die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbauswird vorbereitet“, erklärt der Infrastrukturpolitiker. Damit werde das Fundament für die Wohnungsbauoffensive der Koalition gelegt. Das Ziel sei, gute Rahmenbedingungen für 1,5 Millionen neue Wohnungen bis 2021 zu schaffen.

„Besonders stolz sind wir auf die finanzielle Absicherung des Baukindergeldes, für die vor allem die CSU erfolgreich gekämpft hat. Es kann 2018 an den Start gehen und wird hunderttausenden Familien dabei helfen, sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen“, sagt Oßner, der auch stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss ist. Mit dieser kraftvollen Eigentumsförderung werde die Wohnungsbaupolitik um ein bewährtes Element ergänzt. Oßner regte auch im Zuge einer Bauklausurtagung von Bundestagsabgeordneten an, die immer strengeren Baustandards und Normierungen noch stärker in den Fokus zu nehmen, welche sehr häufig als Kostentreiber auf der Baustelle fungieren. „Viele Probleme sind hausgemacht undtragen nicht unbedingt zur Energieeffizienz bei,“ ist sich der CSU-Politiker sicher.

Auch bei der Unterstützung des Bundes für die Länder bei der sozialen Wohnraumförderung wird laut Oßner ein besonderer Schwerpunkt gesetzt. 1,5 Milliarden Euro werde der Bund allein 2018 den Ländern dafür zur Verfügung stellen. Bis 2021 sollen es in dieser Legislaturperiode insgesamt fünf Milliarden Euro sein.

„Damit haben die Länder umfangreiche finanzielle Möglichkeiten, bezahlbaren Wohnungsneubau zu fördern. Und für die Menschen in unserer Heimat gibt es weitere Unterstützung, da die Staatsregierung unter anderem ein zusätzliches bayerisches Baukindergeld und eine bayerische Eigenheimzulage plant – für uns somit ein doppelter Hinzugewinn.“

 

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Neuer Schwung für das schnelle Internet

MdB Oßner: Zügige Förderung und mehr Geld vom Bund für den Breitbandausbau

 

Das Förderprogramm des Bundes für den Ausbau des schnellen Internets wird deutlich vereinfacht und mit mehr Geld ausgestattet. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mit. Mit den überarbeiteten Förderrichtlinien soll der Breitbandausbau für ein flächendeckendes Gigabit-Netz unbürokratischer und zügiger vorangehen. Die Anträge nach den neuen Kriterien können ab 1. August gestellt werden.

 

„Das Breitbandförderprogramm bekommt ein spürbares Upgrade“ so Oßner, der die Region im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur vertritt. „Wir bringen mehr Tempo von Bundesseite in die Entwicklung. Die Kommunen sparen damit bis zu sechs Monate an Bearbeitungszeit.“ Städte und Gemeinden, die in ihren bisherigen Planungen auf Kupferkabel gesetzt haben, können ihre Projekte noch bis Jahresende auf Glasfaser umstellen. „Damit verbessern wir die Rahmenbedingungen für den Gigabit-Ausbau im ländlichen Raum erheblich.“

 

Die Anträge werden künftig nicht mehr über mehrere Monate gesammelt, sondern fortlaufend bearbeitet. Die anschließende Bewertung jedes Antrags anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs – das sogenannte Scoring – wird komplett abgeschafft. Damit können die Zuschüsse zügig nach der Einreichung des Antrags bewilligt werden. Ein detaillierter Finanzierungsplan ist künftig für die Antragstellung nicht mehr erforderlich. Stattdessen reicht eine vorläufige Schätzung des Förderbedarfs durch die Kommune aus.

 

Förderhöchstbetrag steigt auf 30 Millionen Euro

 

Außerdem gibt es laut Oßner mehr Geld. „Der Förderhöchstbetrag des Bundes wird von 15 auf 30 Millionen Euro pro Antrag erhöht. Und der Bund stockt seinen Anteil auf, wenn Projekte von Kupfer- auf Glasfaserkabel umgestellt werden.“ Die Ausbauvorhaben werden künftig auch vom Bund gefördert, wenn sich im Ausschreibungsverfahren Teuerungen ergeben. Zudem ist nun in mehr Fällen die Übernahme des kommunalen Eigenanteils von zehn Prozent durch die Länder erlaubt.

 

Damit die Kommunen mehr Planungssicherheit bekommen, müssen die Telekommunikationsunternehmen im Vorfeld einen validen Ausbauplan vorlegen. Infrastrukturpolitiker Florian Oßner ruft die Kommunen in der Region zur Teilnahme auf: „Jetzt ist es vorteilhaft, rasch Anträge zu stellen und die neue Förderung abzurufen, damit wir das Gigabit-Netz in die Fläche bringen.“

 

Bildtext: Ab 1. Juli gilt laut Verkehrspolitiker Florian Oßner die vorgezogene Regelung, dass der landwirtschaftliche Verkehr

 

Landwirte müssen auch künftig keine Maut zahlen

MdB Oßner: Mautfreiheit für alle landwirtschaftlichen Fahrzeuge gilt ab 1. Juli

Die Landwirte bleiben auch künftig von der Mautpflicht auf Bundesstraßen befreit. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mit. Ab 1. Juli sollte für landwirtschaftliche Fahrzeuge, die schneller als 40 Stundenkilometer fahren, eigentlich Maut fällig werden. Vergangene Woche hat aber der Bundesrat beschlossen, dass der landwirtschaftliche Verkehr ab 1. Januar 2019 generell mautfrei sein soll. Weil die Zustimmung des Bundestags als sicher gilt, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nun angeordnet, dass diese Regelung schon ab 1. Juli auf Kulanzbasis umgesetzt wird.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nicht unnötig mit Bürokratie und Kosten belastet werden“, sagt Oßner, der sich im Verkehrsausschuss vehement für diese Entlastung eingesetzt hat. „Es wäre unverhältnismäßig, jetzt land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit Geräten zur Mauterfassung auszustatten, wenn sie in einem halben Jahr nicht mehr benötigt werden.“ Dieser Schritt wäre außerdem auch beim Mautbetreiber Toll Collect mit hohem personellen und finanziellen Aufwand verbunden, weil die Technik kostenlos zur Verfügung gestellt werden muss.

Das Bundesamt für Güterverkehr, das für die Umsetzung der Maut zuständig ist, wurde laut Verkehrspolitiker Oßner über die Kulanzregelung informiert. „Dies ist ein gelebtes Beispiel dafür, dass wir alle unnötigen bürokratischen Hürden sowie finanzielle Belastungen auf den Prüfstand stellen und am Ende auch vermeiden“, bilanziert Oßner.

 

(Foto: Kurt Bouda/pixelio.de)

Bildtext: Die Mitglieder der CSU-Fraktion im Essenbacher Gemeinderat um Vorsitzenden Karl-Josef Wenninger (rechts) im engen Austausch mit Sabine Wiedemann von der Autobahndirektion Südbayern (Zweite von rechts) und Bundestagsabgeordnetem Florian Oßner (links) zum Bau der B 15 neu.

 

Provisorium als Anbindung der B 15 neu an die A 92

Fachgespräch der CSU-Fraktion mit MdB Oßner und Autobahndirektion

 

Die CSU-Fraktion des Marktgemeinderats Essenbach hat sich am Donnerstag im Essenbacher Rathaus mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner und Sabine Wiedemann von der Regensburger Dienststelle der Autobahndirektion Südbayern über den aktuellen Baufortschritt der B 15 neu zwischen Ergoldsbach und Essenbach (A 92) ausgetauscht. Dabei ging es vor allem um den provisorischen Anschluss bei Ohu/Essenbach, der wegen der Verzögerungen beim Bau der Grundwasserwanne für das Fernstraßenkreuz Landshut nötig ist.

Laut Wiedemann soll die B 15 neu im Jahr 2019 bis zur Anschlussstelle Essenbach für den Verkehr freigegeben werden. Der Anschluss an die A 92 werde über eine provisorische Anbindung der Kreisstraße LA 7 erfolgen. „Dafür sollen die bereits fertigen Anschlussrampen des Fernstraßenkreuzes Landshut an der A 92 genutzt werden. Die übrigen Arbeiten auf der insgesamt neun Kilometer langen Trasse liegen gut im Zeitplan, um dieses Ziel im kommenden Jahr zu erreichen.“ Würde das Provisorium nicht gebaut, liefe man Gefahr, dass sich die Verkehrsproblematik rund um Essenbach im Vergleich zum derzeitigen Zustand noch weiter verschärfe.

MdB Oßner: Provisorium so kurz wie möglich halten

Der Verkehrspolitiker Oßner sicherte zu, sich im engen Austausch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dafür einzusetzen, dass der provisorische Anschluss der B 15 neu an die A 92 nur so kurz wie möglich zum Einsatz kommt. „Die Bundesregierung hat den festen Vorsatz, die bauvertraglichen Auseinandersetzungen um die Fertigstellung der Grundwasserwanne zügig abzuschließen.“ Andererseits dürfe sich der Bund im Interesse der Steuerzahler dabei aber auch nicht auf eine vorschnelle und überteuerte Lösung einlassen. „Es ist erforderlich, zum einen so schnell wie möglich die geforderte Entlastung für die Anwohner zu schaffen und zum anderen die etwaige zusätzliche und kurzzeitige Mehrbelastung an Lärm und Verkehr wegen des Provisoriums durch bauliche Optimierung so gering wie möglich zu halten.“

Darum sei die Essenbacher CSU-Fraktion den Planern der Autobahndirektion und MdB Oßner dankbar für die tragfähige Übergangslösung unter Einbeziehung der Kreisstraße LA 7, wie Fraktionsvorsitzender Karl-Josef Wenninger betonte. Verkehrspolitiker Oßner ergänzte: „Mit der B 15 neu kommt für den Markt Essenbach sowie für die gesamte Region die lang ersehnte Entlastung vom Durchgangsverkehr. Entscheidend für die Bürger ist, dass am Ende eine wesentliche Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt erreicht wird. Dafür nimmt der Bund viel Geld in die Hand.“

 

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Bildtext: Infrastrukturpolitiker Florian Oßner (Sechster von rechts) in der Runde mit den Mitgliedern der CSU-Ostbayernrunde sowie Dr. Wilhelm Eschweiler (Sechster von links), Vizepräsident der Bundesnetzagentur, und Tim Brauckmüller (Siebter von links), Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes.

 

CSU setzt auf flächendeckenden Mobilfunkausbau

Expertengespräch: Netzbetreiber stehen zu Zusagen bis Ende 2019

 

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner hat am Dienstag mit Kollegen aus Niederbayern und der Oberpfalz im Bundestag mit dem Vizepräsidenten der Bundesnetzagentur, Dr. Wilhelm Eschweiler, dem Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, Tim Brauckmüller, und Vertretern der Telekommunikationskonzerne Telekom, Telefónica und Vodafone über den Ausbau des Mobilfunks in der Region gesprochen. Dabei bekräftigten die Mobilfunkanbieter, ihre Ausbauziele für eine flächendeckende Versorgung mit schnellem, mobilen Internet bis Ende 2019 einzuhalten. Weiteres Thema war das lückenhafte LTE-Netz entlang der ICE-Strecken.

„Wir wollen endlich den Mobilfunkausbau in der Region voranbringen“, sagte Infrastrukturpolitiker Oßner. „Wir haben glücklicherweise mit Andreas Scheuer nun den zuständigen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur in unseren Reihen. Aber wir müssen auch die zuständigen Behörden und Unternehmen in die Pflicht nehmen.“

Laut Bundesnetzagentur sind in Niederbayern und in der Oberpfalz 2200 von 3000 Mobilfunk-Sendestandorten bereits mit LTE-Technik ausgestattet. Die Telekom will laut ihres Aktionsplans Bayern bis Ende 2019 zusätzliche 1000 LTE-Sendestandorte einrichten – davon 100 in ländlichen Regionen. Telefónica kündigte 500 zusätzliche LTE-Standorte in Ostbayern an. Die für den weiteren Ausbau des modernen Mobilfunks vorgesehenen Frequenzen stehen Mitte 2019 zur Verfügung.

Bahn muss Kommunikationstechnik modernisieren

„Die Gründe für den schlechten LTE-Empfang auf den ICE-Strecken sind nicht hinnehmbar“, sagte Oßner. Weil die ICE-Kommunikationstechnik sehr störungsanfällig sei, könne derzeit keine LTE-Infrastruktur entlang der Bahnstrecken aufgebaut werden. Laut Bundesnetzagentur würde eine Modernisierung der Bahn-Kommunikation rund 30 Millionen Euro kosten. „Dieser Betrag ist relativ klein im Vergleich zum milliardenschweren Finanzierungspaket, das die Bahn vom Bund bekommt. Das sollte zu stemmen sein.“

Mit der sogenannten Digitalen Dividende 2 haben sich die Mobilfunknetzbetreiber verpflichtet, eine flächendeckende, mobile Internetversorgung mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen. Bis zu drei Jahre nach Zuteilung der Frequenzen sollen mindestens 97 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland abgedeckt sein. Für Autobahnen und ICE-Strecken soll es grundsätzlich eine vollständige Versorgung geben.

 

 

Diakonie baut Onlineportal für Menschen mit Behinderung auf

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner: Bund fördert das Projekt mit rund 383.000 Euro

 

Das Beratungsnetzwerk für Menschen mit Behinderung im Raum Landshut wird noch dichter. Wie der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mitteilt, wird ein Projekt des Diakonischen Werks Landshut zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung vom Bundessozialministerium bis Ende 2020 mit rund 383.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wird der Aufbau eines Onlineportals finanziert, über das Betroffene und Angehörige das passende Beratungsangebot in der Region finden können. Außerdem können sie sich über aktuelle Meldungen und Veranstaltungen rund um Körperbehinderungen, Sinnesminderungen, geistige Behinderung und psychische Erkrankungen informieren.

 

Zusätzlich soll mindestens einmal im Halbjahr ein Newsletter mit Neuigkeiten zum Beratungsangebot in der Region und allgemein interessanten Themen rund um das Leben mit Behinderung erscheinen. Den soll es auch in einfacher Sprache und als Podcast zum Anhören geben.

 

Die Diakonie wird auch eine persönliche Beratung anbieten, bei der es um Unterstützung für die Suche nach Hilfsangeboten, den Kontakt zu Selbsthilfegruppen und den Austausch mit Kosten- und Leistungsträgern wie Bezirk, Krankenkassen und Rentenversicherung geht. Wo genau diese Beratungsstelle eingerichtet wird, stimmen die Verantwortlichen mit den weiteren Trägern der ergänzenden Teilhabeberatung in Niederbayern ab. Der Verein für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern mit Sitz in Regensburg hat bereits den Aufbau eines Beratungsstandorts in Landshut angekündigt. „Wir tauschen uns aus, um gemeinsam eine möglichst flächendeckende Beratung in Niederbayern zu gewährleisten“, sagt Diakonie-Geschäftsführer Holger Peters.

 

Oßner lobt diese Initiative: „So bekommen Betroffene in der gesamten Region wohnortnahe Hilfe. Das ist ein praktischer Ansatz, der die Menschen in ihrem schwierigen Alltag tatsächlich weiterbringen kann. Damit leistet die Diakonie einen unschätzbaren Wert für unser Zusammenleben.“

 

Nähere Informationen gibt es bei Diakonie-Geschäftsführer Holger Peters unter hpeters@diakonie-landshut.de und Telefon 0871/60 94 00.