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Martina Hammerl

Der Fußballschiedsrichter und die Politik, eine Parallele

 

Die Bezirksrätin und Bürgermeister-Kandidatin der CSU-Ergolding, Martina Hammerl mit ihren Parteimitgliedern, hatte zum Neujahrsempfang in die Gaststätte „Kraxn“ eingeladen. Der FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark, referierte über seine langjährige Tätigkeit als Fußball-Schiedsrichter und zog den Vergleich mit seiner Tätigkeit und der einer Politikerin oder eines Politikers.

 

Zahlreich waren die Mitglieder der CSU Ergolding, diverse Ehrengäste und Gönner der Partei waren am Sonntagnachmittag in der „Kraxn“ erschienen. Martina Hammerl begrüßte sie alle herzlich und wies in ihrer Begrüßungsrede auf den Referenten des Nachmittags, nämlich auf den bekannten Fußballschiedsrichter und Ergoldinger Wolfgang Stark hin, der in seinem Referat das Thema Schiedsrichter und Politik beleuchtete.

 

„Wir sind alle gut dabei und sind gut aufgestellt, wir haben sogar Ersatzkandidaten für den Ernstfall wie beim Fußball, und wir sind auch gut dabei, was unser Wahlprogramm angeht, was die Kandidatinnen und Kandidaten angeht, und ich bin stolz auf unsere Mannschaft. Ich kann nur eines sagen: Ich freue mich auf den 15. März 2020 um 18 Uhr, denn auf dieses Ergebnis der Kommunalwahl freue ich mich besonders“, so die Bürgermeisterkandidatin.

Vier Punkte sprach Martina Hammerl an, um den Besuchern zu zeigen, was in ihrem Wahlprogramm steht. Wichtig sei ihr der Dialog, d.h., mit den Ergoldinger Vereinen, dem Marktgemeinderat sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Ihr erster Punkt war das Thema Wohnraum. Man brauche einen bezahlbaren Wohnraum und eine maßvolle Nachverdichtung, so dass man an den Häusern auch noch ein wenig Grün zu sehen bekommt. Das Thema Verkehrsbelastung und die Infrastruktur sind ebenso zu beachten.

Nachdem die Gemeinde Ergolding eine finanzstarke Kommune sei, müsse man weiterhin die Finanzen im Blick behalten. Hammerl möchte, dass die Gemeinde auch in Zukunft schuldenfrei bleibt. Die Rücklagen seien geschrumpft und die Steuern sind um vier Millionen weniger im Haushalt, als  prognostiziert. Das heißt, dass man mit Geld in Zukunft sehr sorgsam umgehen muss. Hammerl will weiterhin Jungunternehmer und den Mittelstand fördern. Neue Flächen für Gewebegebiete werde man brauchen.

Die älteren Bürgerinnen und Bürger von Ergolding machen sich Sorgen, was mit ihnen im Alter passiere. Man brauche wesentlich mehr Plätze in der Altenpflege, in Altenheimen und im Bereich betreutes Wohnen. Hier muss eine Antwort gegeben werden. Auf der Agenda von Hammerl steht diese Problematik ganz oben.

Die Ergoldinger seien ganz gut aufgestellt, was die Sport-Vereine angeht. Hammerl freut sich besonders über die Aktivitäten der Ehrenamtlichen, die viel dafür machen. Die Dreifachturnhalle müsse saniert oder sogar neu gebaut werden, um eine vierte Halleneinheit zu integrieren. Leider sind die Kosten erst 2021 im Haushalt des Landkreises geplant und vorgesehen. Hammerl hätte sich diesbezüglich mehr Engagement des jetzigen Marktgemeinderates gewünscht, um den Schulen und den Vereinen zu helfen.

Nach der Vorstellung von Ehrengästen und der Marktgemeinde-Kandidatinnen und Kandidaten der CSU-Ergolding sowie einigen Kreisratskandidaten mit der Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer und einer Kaffee und Kuchenpause, referierte Wolfgang Stark, der im Jahr 2010 und 2017 vom DFB zum „Schiedsrichter des Jahres“ ernannt wurde, zum Thema Schiedsrichter und Politik.

 

Wolfgang Stark, der ehemalige Bundesligaschiedsrichter war seit 1994 Schiedsrichter auf der Schiedsrichterliste des DFB. Seitdem kam Stark auf über 100 Einsätze in der 2. Bundesliga seit 1996 und auf 344 Spielleitungen in der 1. Bundesliga seit 1997. Der erste Erstligaeinsatz Starks war am 4. April 1997.

„Die Tätigkeit als Schiedsrichter kann man nur leisten, wenn man viel Engagement zeigt, eine Familie, die hinter einem steht und dazu den entsprechenden Arbeitgeber hat“, sagt Stark. Um eine Top-Leistung zu bringen, ist eine wöchentliche ON-LINE-Präsenz sehr wichtig, d.h., Trainingspläne, Informationen und dergl. werden auf Internet-Plattformen eingestellt, die dann von den Schiedsrichtern abgerufen werden können. Nicht nur die Leistung auf dem Platz, sondern auch die Medien nutzt man, um immer „up to date“ zu sein. Ein Schiedsrichter muss fit sein, um mit den doch meist jüngeren Spielern mitzuhalten. An den professionellen Strukturen eines Schiedsrichters muss ständig gearbeitet werden. Top Leistungen auf dem Platz sind das wichtigste Kriterium, das den Schiedsrichter auszeichnet und ihn für außergewöhnliche Spiele prädestiniert. Ein Schiedsrichter muss mit ungewöhnlichen Vorkommnissen auf dem Spielfeld umgehen können und souverän wirken.

Eine wichtige Parallele zur Politik sei der Umgang mit Schiedsrichter-Kolleginnen und Kollegen und beim Fußballspiel mit den Spielern auf dem Spielfeld. Ein beleidigendes Wort an den Schiedsrichter bedeutet den Gang in die Kabine, um zu duschen und über die Tätlichkeit nachzudenken. Der Respekt untereinander sei gefordert. Sehr wichtig sei auch die Unterstützung des sogenannten vierten Schiedsrichters, der am Spielfeldrand für die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und den Ersatzspielern auf den Bänken sorgt und somit Emotionen herunter fährt.

Ein Punkt, der dem Schiedsrichter Wolfgang Stark immer wichtig war, sei die Transparenz. Hier vergleicht Stark die Gesetzgebung durch die Politik und die Entscheidungen des Videoassistenten mit seinem Regelwerk. Entscheidungen der Politik im Bundestag seien für den Bürger nicht greifbar. Hier fehlt, so Stark, die Transparenz. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Draghi, sei für den Bundesbürger schlicht gesagt unverständlich. Diese Zuwendung an einen Banker, der wesentlich die Südstaaten Europas im Auge hatte, versteht der deutsche Bürger weit weniger. Ähnlich sieht Stark den Umgang mit der Natur. Solange die notwendigen Strukturen für eine Wende in der Umweltproblematik nicht geschaffen sind, wird es keine vernünftige Zusammenarbeit mit der Ökologie und Ökonomie geben, um gemeinsam das notwendige Ziel zu erreichen, unsere Erde vor dem Untergang zu schützen. Den Bürger müsse man mit viel Transparenz überzeugen, dass er mitmacht, die Umwelt zu verstehen und zu schützen.

„Wir, von der Schiedsrichterseite, möchten gerne, dass die Vorgänge beim Abfragen des Videoassistenten auch dem Zuschauer im Stadion klar dargestellt werden.“ Leider versagen hier die Vereine, die es nicht schaffen, den Zuschauern die Daten aus dem Kölner Assistenten-Zentrum auf die Leinwand im Stadion zu projizieren.

Solange Menschen entscheiden über Recht und Unrecht im Sport wie in der Politik, werden Fehler passieren. Mit einer Entscheidung in der 90. Minute für einen Elfmeter, der keiner war, kann die Karriere eines Schiedsrichters bedeuten.

Ob das auch bei Politikern immer zutrifft, ist sich der Verfasser dieses Artikels nicht sicher.

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier

 

 

Bezirksrätin Martina Hammerl: “Ich will Bürgermeisterin von Ergolding werden!”

Bezirks- Kreis- und Marktgemeinderätin Martina Hammerl im Gespräch mit KLARTEXT.LA

 

Hans Joachim Lodermeier (KLARTEXT.LA):

Frau Hammerl, Sie streben am 15. März dieses Jahres bei den Kommunalwahlen das Amt einer Bürgermeisterin in Ergolding an. Wie wollen Sie dieses erreichen und mit welchen Zielen für Ergolding möchten Sie die Wahl gewinnen?

 

Martina Hammerl:

Mein Ziel ist eine familienfreundliche, sozialorientierte, wirtschaftsstarke und umweltfreundliche Kommune.

Mit meiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung möchte ich im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die Entwicklung von Ergolding mit wichtigen Investitionen für die Zukunft voranbringen.

 

Welche sozialen Themen werden Sie aufgreifen?

Familien, Kinder und Senioren sollen sich in Ergolding wohlfühlen. Wir brauchen bezahlbares Bauland für junge Familien und somit die Stärkung des Einheimischen-Modells. Betreutes Wohnen und altersgerechtes Wohnen und eine Förderung des Zusammenhaltes der Generationen durch soziale Projekte. Weiterhin werde ich mich für Einkaufsmöglichkeiten im Ortskern und an der Industriestraße mit einer Eisdiele einsetzen.

 

Und wie wichtig ist Ihnen die Jugend?

Mit einer bestmöglichen Schulausbildung geben wir unseren Jugendlichen den wichtigsten Baustein für die Zukunft. Eine maßvolle Erweiterung des Gymnasiums Ergolding mit zusätzlicher Halleneinheit und einer zusätzlichen Anfahrt über den Festplatz, damit die Verkehrssituation verbessert wird. Ein moderner und bedarfsgerechter Ausbau der Grund- und Mittelschule steht ebenfalls auf dem Programm. Zudem brauchen wir eine offene Jugendarbeit mit neuen Projekten und Veranstaltungsformen.

 

Was würden Sie als erstes anpacken?

Das Queren der sehr stark befahre­nen Rottenburger Straße ist für Fuß­gänger und Radfahrer sehr schwierig und zum Teil sogar gefährlich. Mit dem zunehmenden Verkehr auf der Rottenburger Straße und den neuen Baugebieten im Osten der Rotten­burger Straße, wird sich die Situation vor Ort eher verschlechtern.

Die CSU-Fraktion im Marktgemein­derat von Ergolding hat daher im September 2019 erneut beantragt, dass der Markt Ergolding beim Landkreis Landshut eine Ampel an der Einmündung der Industriestraße in die Rottenburger Straße erwirken soll. Wenn der Landkreis Landshut erneut diese Verbesserung ablehnt, sollte der Markt Ergolding hilfsweise an der Rottenburger Straße zwischen der Einmündung der Ringstraße und der Einmündung der Ahornstraße eine Lichtsignalanlage für Fußgänger einrichten. Die gleiche Situation ist in Höhe beim THW zu beobachten. Im Gesamtkonzept muss die Verkehrssicherheit gewährleistet werden.

 

Wie geht es eigentlich mit dem Rosenhof weiter?

Der Rosenhof bietet eine gute Gastronomie, auf die wir an dieser ruhigen Lage mit See und guten Parkmöglichkeiten keinesfalls verzichten dürfen. Zusätzlich könnten wir für Vereine auch Räume anbieten.

 

Wie wollen Sie neuen Wohnraum schaffen.

Eine maßvolle Nachverdichtung ist sicherlich ein guter Weg um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Die bisherige intensive Genehmigung wird zu einer erheblichen Verkehrsbelastung führen. Und es sollte sich vor dem Haus auch noch eine kleine Grünfläche befinden. Wir brauchen ein Verkehrskonzept, unter der Berücksichtigung, wie sich Ergolding künftig weiter entwickeln kann.

 

Der Naturschutz spielt in unserer Zeit eine große Rolle. Wie wollen Sie diesem Thema als gewählte Bürgermeisterin gerecht werden?

Wir brauchen mehr Grün und Bäume in den Neubaugebieten. Photovoltaikanlagen auf kommunalen Einrichtungen, sowie eine Energieeffizienz unserer Gebäude.

 

Die Wirtschaft spielt für eine Marktgemeinde wie es Ergolding darstellt, eine große Rolle. Wie werden Sie die Unternehmen in ihrer Gemeinde fördern, so dass sie sich in einer wirtschaftlich unsicheren Zeit behaupten können?

Wir brauchen zusätzliches Bauland für Gewerbetriebe. Unternehmen müssen wir bei der Ansiedlung, Gründung und Erweiterung unterstützen. Ein Wirtschaftsdialog für Mittelstand und Handwerk zur weiteren Unterstützung ist notwendig. Und ich möchte für junge Unternehmer Start-up-Büros und die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule fördern.

 

Wie soll sich ihrer Meinung nach die Haushaltspolitik in der Marktgemeinde gestalten?  

Wir brauchen auch in Zukunft eine finanzstarke Kommune mit nachhaltigen Ausgaben. Auch in Ergolding müssen wir sorgsam mit den Rücklagen umgehen. Innerhalb von drei Jahren ab 2017 sind die Rücklagen um 30 Millionen € gesunken. Das Argument: „Wir müssen Strafzinsen bei Guthaben zahlen“, kann so nicht mehr gelten. Alle kommunalen Einrichtungen müssen wir auch künftig finanzieren und erhalten können.

Darum fordere ich auch ein Finanzkonzept für kommunale Einrichtungen.

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Wir brauchen eine liebens- und lebenswerte Heimat für unsere Bürgerinnen und Bürger. Ich übernehme gerne Verantwortung für die Weiterentwicklung von Ergolding.

 

Vielen Dank für dieses Interview, Martina Hammerl.

 

Das Interview führte: H.J. Lodermeier

 

Veranstaltungshinweis: Am 10.01.020 –  CSU-Auftaktveranstaltung – Zum Krax`n-Wirt

Bildtext: Martina Hammerl (ganz rechts) mit Besucherin empfingen die Sternsinger

 

„NICHT NUR TRADITION“ – STERNSINGER BEI BÜRGERMEISTERKANDIDATIN MARTINA HAMMERL

Sternsinger sammeln für „Frieden im Libanon“

 

„Die Sternsinger sind unterwegs und ziehen von Haus zu Haus, bringen mit Kohle, Weihrauch und Kreide Segenssprüche in das Haus.“

Die Wissenschaft streitet sich um die Existenz der Heiligen Drei Könige. Vielfach heißt es, sie wären keine Könige gewesen. Im griechischen Originaltext ist von “magoi” die Rede und wurde viel später mit “Weise” übersetzt. Offenbar handelte es sich bei den Hl. Drei Königen um Wissenschaftler, die sich mit Astronomie oder auch Astrologie auskannten. Sie könnten aber auch Angehörige einer persischen Priesterkaste gewesen sein. Erst im Laufe der christlichen Tradition wurde aus ihren kostbaren Geschenken abgeleitet, dass die Weisen wohl Könige gewesen sein müssen. Dabei spielt auch der Bezug zu Psalm 72 und Jesaja 60 eine Rolle: Hier ist von Königen die Rede, die dem Herrn Geschenke bringen. Im Text wird keine Zahl genannt. Dass es drei Magier waren, schloss man später aus der Zahl ihrer Geschenke.

Noch am frühen Abend trafen die Sternsinger bei der Ergoldinger CSU-Bürgermeister-Kandidatin Martina Hammerl vor ihrem Haus ein. Schon etwas abgekämpft und heiser vom „Sprücheaufsagen“, trugen sie ihre Neujahrswünsche für Martina Hammerl vor, die diese Wünsche gerne entgegennahm und erwiderte. Außerdem gab es in die „Schatzkiste“ der Sternsinger einen großzügigen Obulus.

In diesem Jahr wird Geld für die Aktion „Frieden im Libanon“ gesammelt. Sehr erfreut zeigte sich Martina Hammerl über das große Engagement der Kinder und Jugendlichen.

„Mit diesem Zeichen der christlichen Nächstenliebe setzen sie sich für andere ein. Das ist nicht nur eine Tradition, sondern ein Zeichen der Solidarität“, so die Kommunalpolitikerin.

 

-hjl-

 

Foto: h.j.lodermeier

Annette Kiermaier wurde in der Hauptversammlung der Frauenunion Ergolding wieder als Vorsitzende bestätigt. Annette Kiermaier gab einen Bericht über die Aktivitäten, betonte das gute Netzwerk und die Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden und informierte über Baumaßnahmen der geplanten Kindereinrichtung in Käufelkofen. Die Vorsitzende zeigte sich erfreut, dass die CSU Ergolding mit Martina Hammerl bereits eine Bürgermeisterkandidatin nominiert hat. Marktgemeinderätin Hammerl berichtete über kommunalpolitische Themen des Marktes Ergolding. Insbesondere ging sie auf die Finanzen des Marktes ein. Im Jahr 2019 werden von der Rücklage 12,2 Millionen Euro entnommen. Die Gewerbesteuereinnahmen sinken seit 2016 jedes Jahr um 2 Millionen Euro und im Jahr 2019 ist der Gewerbesteueransatz um vier Millionen Euro reduziert. Auch eine finanzstarke Gemeinde wie der Markt Ergolding muss wirtschaftlich und sparsam haushalten, um auch in Zukunft wichtige Investitionen sicherzustellen.  „So braucht es auch für alle kommunalen Einrichtungen ein Finanzkonzept für Ausgaben des laufenden Betriebes und für die Erhaltung der Gebäude.“ Es braucht die Betrachtung langfristiger Lebenszykluskosten statt nur anfänglicher Planungs- und Baukosten für gemeindliche Bauten. Entscheidend ist wie sich Ergolding die nächsten Jahrzehnte entwickeln wird. Jetzt werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Damit verbunden ist die Frage, wie groß Ergolding werden soll. Für jedes neue Baugebiet braucht es auch ein entsprechendes Verkehrskonzept und zum Beispiel einen zentralen Treffpunkt in Neubaugebieten. Martina Hammerl sieht auch eine gute Chance der Kommunikation mit einer Bürgersprechstunde im Markt Ergolding. Hammerl fand durchaus auch kritische Punkte an der Kommunalpolitik. Ein Konzept für Jugendliche, anstelle des geschlossenen Jugendtreffs, steht noch aus. Als „unvereinbar“ kritisierte sie, dass die Volkshochschule in Ergolding, die eigentlich parteiunabhängig sein müsse, gemeinsam mit dem Ortsverband der Freien Wähler eine Veranstaltung organisiert habe.

LANDSHUTER CSU-STADTRAT SCHNUR, DRITTER NACHRÜCKER – Fünf Bezirkstagskandidaten aus der Region Landshut in den Bezirkstag gewählt

Der CSU-Fraktionsvorsitzende und Stadtrat Rudolf Schnur erreicht als Listenkandidat eine hervorragende Zweitstimmenanzahl von 19.334 Stimmen bei der Wahl zum Bezirkstag

 

Hinter dem Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich (81.211 Gesamtstimmen) aus Freyung und dem Straubinger Franz Schreier (35.393 Gesamtstimmen), belegten Monika Maier (30.545 Gesamtstimmen, davon 28.646 Erst- und 1.899 Zweitstimmen) und Martina Hammerl (29.808 Gesamtstimmen, davon 27.225 Erst- und 2.583 Zweitstimmen) die Plätze drei und vier der neun frisch gewählten CSU Bezirksräte. Auch Ihr Landshuter Parteifreund Stadtrat Rudolf Schnur, schaffte als Listenkandidat mit 19.334 Zweitstimmen ein achtbares Ergebnis. „Das hätte ich mir niemals erträumt“, war Schnur`s Kommentar zu seinem guten Wahlergebnis.

Alfred Holzner (Freie Wähler, Rottenburg – 23.003 Stimmen), Markus Scheuermann (Grüne, Landshut – 19.182 Stimmen)) und Michael Deller (FDP, Ergolding – 10.139 Stimmen.) sind ebenfalls in den Bezirkstag gewählt.

 

 

-hjl-

 

Bildtext: Die Kandidaten, von links: Prof. Dr. Ralph Pütz, Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Rudolf Schnur

MdL HELMUT RADLMEIER: „WIR STEHEN VOR EINER HISTORISCHEN WAHL“

Wahlkampfabschluss der CSU in der liveBox der Sparkassenarena Landshut

“Meschpoke” umrahmte den politischen Abend

Der CSU-Direktkandidat für den Bayerischen Landtag MdL Helmut Radlmeier konnte sichtlich erfreut viele CSU-Funktionäre, Parteimitglieder und Parteifreunde/Innen in der liveBox zur Abschlussveranstaltung des Wahlkampfes in der Sparkassenarena begrüßen. Die bekannte Musikgruppe „Meschpoke“ wurde von Bezirkstagskandidatin Martina Hammerl engagiert, um den Abend musikalisch zu begleiten.

Besonders bedankte sich Helmut Radlmeier bei den vielen hoch motivierten und engagierten Mitgliedern des Wahlkampfteams. Die „Straßenwahlkämpfer“ rückte Radlmeier hierbei besonders in den Vordergrund, denn sie hatten die schwerste Wahlkampfarbeit zu leisten. Vielfach wurden diese vor den Haustüren nicht nur für die Arbeit der CSU gelobt, sondern auch beschimpft und abgewiesen. Das Landshuter Straßenwahlkampfteam unter Führung von Michaela Lochner, sei im Ranking der Kampagne 18 in Bayern immer ganz vorne mit dabei, in Niederbayern sogar an der Spitze der Stimmkreise.

Ranking der Kampagne 18

Ein besonderes Lob gab es für die gute Seele der CSU Geschäftsstelle Landshut Theresia Meier vom Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier. Sie organisierte die großen Veranstaltungen wie zum Beispiel den politischen Abend mit Edmund Stoiber in Edenland.

Stellvertretend für die Bezirksrätin und Bezirkstags-Kandidatin Martina Hammerl, dem CSU-Landtagslistenkandidaten Prof. Dr. Ralph Pütz sowie dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Landshuter Stadtrat und Bezirkstagskandidaten Rudolf Schnur, begrüßte Radlmeier die anwesenden Gäste.

„Wir stehen vor einer historischen Wahl“, führte Helmut Radlmeier weiter aus. Am 14. Oktober entscheiden die Wähler, ob die Region Landshut und der Freistaat Bayern ihren Erfolgsweg fortsetzen können. Radlmeier sei der Meinung, man könne selbstbewusst vor den Wähler treten. Die Region Stadt und Land Landshut und ganz Bayern stehen glänzend da. Ganz Europa beneidet uns um diesen Erfolg, meint Radlmeier. Bayern sei auf vielen Gebieten Rekordhalter und meistens mit an der Tabellenspitze. Die Menschen in Bayern haben Arbeit und es herrsche im ganzen Land Vollbeschäftigung. Bayern sei der Wachstumsmotor Nummer eins. Das Land sei außerdem das sicherste in ganz Deutschland. Nirgendwo sonst sei das Risiko geringer, Opfer einer Straftat zu werden als in Bayern. Im Jahre 2017 konnte man seit dreißig Jahren die niedrigste Kriminalitätsbelastung verzeichnen. Mit 41.000 Stellen habe die Bayerische Polizei den höchsten Personalstand.

Bayern schafft Rekordhaushalte und das dreizehnte Jahr in Folge komme man ohne Schulden aus. Der Schuldenabbau wird dieses Jahr auf ein Rekordniveau von eineinhalb Milliarden Euro fortgesetzt. Gleichzeitig sei Bayern an vorderster Stelle bei Investitionen, man liegt an der Spitze der westdeutschen Flächenländer. Das sei kein Zufall, denn die Christlich Soziale Union sei Bayerns starke Stimme in Berlin und auch in Brüssel. Die CSU sei die bayerische Volkspartei, so Radlmeier, und wer das nicht glauben will, der sollte eine Gegenprobe aufmachen. Bayern sei Bildungsland Nr. 1. Früher war Baden Württemberg mit Bayern gleich auf, seit dort aber Schwarz/Grün regiert, habe sogar der Stadtstaat Bremen, Baden Württemberg überholt.

„Wird Bayern sicherer, wenn wir die Grenzpolizei wieder abschaffen, können wir die Vollbeschäftigung halten wenn wir die Autoindustrie kaputtreden, wird Bayern sozialer wenn man an die Schwächsten das Familiengeld nicht mehr ausbezahlt, baut man mehr Wohnungen wenn die Kommunen ihre Planungshoheit verlieren, stärkt man die Innenstädte wenn keiner mehr hineinfahren darf, dazu ein ganz klares Nein“, so der Landtagsabgeordnete. Wer glaubt, mit Fahrverboten, Tempolimits, Gesamtschulen, Multikulti und unbegrenzte Zuwanderung diesem Land etwas Gutes tut, der irrt gewaltig. Damit sprach Radlmeier vor allem die Ideologen von der Partei Bündnis 90/Die Grünen an.

Helmut Radlmeier ging mit den konkurrierenden Parteien hart ins Gericht. Der SPD warf er vor, den Schwächsten im Lande das Familiengeld zu nehmen, das kann man sich wie er meinte, nicht vorstellen. In Zeiten von Rekordüberschüssen Steuererhöhungen zu fordern und dann bei den Ärmsten im Lande zu sparen, sei nicht nachvollziehbar. Die FDP hatte die Chance zu regieren, hat aber kalte Füße bekommen. Leider war das „Ego“ von FDP-Chef Lindner größer als seine Vernunft und die Verantwortung für die Bundesrepublik.

Als die schlimmste Gruppierung der Parteien aber findet Radlmeier die Freien Wähler. Sie verspräche jedem alles. Die „Freibier-Mentalität“ der Freien Wähler sei unehrlich und auch unseriös. Nicht alles kann kostenlos sein und nicht alles könne der Staat bezahlen, schließlich muss der Steuerzahler dafür geradestehen.

Eines möchte Helmut Radlmeier ganz klar feststellen, die AFD ist keine Alternative. Sie ist keine Alternative für Deutschland und schon gar keine Alternative für „unser schönes Bayernland“. Die CSU will kein völkisches Bayern, wo die AFD Verantwortung übernimmt und wo Hetze und Hass an der Tagesordnung sei.

Was Bayern braucht, sei eine starke Volkspartei und dieses ist die CSU. Die CSU habe gerade auch in der Migration für geordnete Verhältnisse gesorgt. Die CSU helfe anderen, vergesse aber die einheimische Bevölkerung nicht. Man setzt klare Signale für Normalverdiener.

Das Bayerische Familiengeld erhalten alle Familien im Land. Die finanzielle Unterstützung für ein- oder zweijährige Kinder beträgt 250 Euro pro Monat. Ab dem dritten Kind sind es sogar 300 Euro. Das eingeführte Landespflegegeld sei in Deutschland einzigartig und ist eine echte Wertschätzung für die Pflege daheim. Außerdem werden 1000 Arbeitsplätze in der stationären Pflege geschaffen sowie 500 neue Plätze in der Kurzzeitpflege. Als Mitglied im Gesundheitsausschuss liegt Radlmeier die Pflege im Alter besonders am Herzen.

Bei den Investitionen für Bildung liegt Bayern auf Platz eins unter allen Flächenländern. Im letzten Jahr habe man 1.000 Lehrerstellen zusätzlich in allen Schularten geschaffen. Für Studierende werden zusätzlich Lehrer eingestellt. 50.000 Digitalklassen stehen zur Verfügung.

Bis 2025 entstehen in Bayern 10.000 Wohnungen, speziell für mittlere und niedrige Einkommen. Für qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in Stadt und Land wird gesorgt. Mit der Landarztquote und Landarztprämie gewinnt man zusätzlich 1.000 Ärzte für den ländlichen Raum. Der neue Bayerische Hebammenbonus unterstützt diese mit 1.000 Euro jährlich. Mit gezielter Förderung von Krankenhäusern in ganz Bayern, sichert man eine hochwertige, wohnortnahe, flächendeckende Versorgung. Es muss lediglich eine noch bessere Zusammenarbeit unter den Krankenhäusern gepflegt werden.

Mit der heimischen Landwirtschaft hat die CSU einen Eigentumspakt geschlossen zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen. 3,5 Milliarden Euro werden für die Entwicklung des ländlichen Raumes bereitgestellt, damit der Bauernstand weiterhin für hochwertige Lebensmittel, für die Umwelt und die Pflege der Kulturlandschaft arbeiten kann.

Zu guter Letzt und doch ganz oben auf der Agenda steht für die CSU die Sicherheit der bayerischen Bevölkerung. Bayern habe die niedrigste Kriminalitätsrate aber auch die höchste Aufklärungsquote in ganz Deutschland. „Bei uns gibt es keine rechtsfreien Räume“, betonte Radlmeier eindringlich, „wir stehen zu unserer Polizei.“

Die CSU tut alles dafür, dass es auch weiterhin heißt: „In Bayern leben, heißt sicherer leben.“ Dies alles macht Bayern und seine Erfolgsgeschichte aus. Kein anderes Land in Deutschland steht glänzender da, darum zieht es immer wieder viele Menschen nach Bayern um diese bayerischen Verhältnisse wahrzunehmen. Am 14. Oktober geht es für Bayern um alles und es geht um die Heimatregion Landshut, so der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier.

Die Bezirksrätin und –Kandidatin Martina Hammerl hinterfragte ihren Einsatz für die Partei der CSU. „Was ist letztendlich bei den Menschen angekommen und hat es sich rentiert?“ In ihrer Rückschau hat sie festgestellt, dass sehr gute Gespräche mit den Wählern geführt wurden. Sie hat in 1:1 Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern hart diskutiert und diese Erkenntnisse daraus sind in den Zukunftsplan der CSU mit eingeflossen. Die Reihe „Miteinander reden, Zukunft gestalten hat sie durch den Wahlkampf getragen, ebenso auch die Gesprächskreise zu Themen wie Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und vieles mehr. „Es war ein besonderer Wahlkampf“ und was einen besonderen Wahlkampf auszeichnet war für sie der Straßenwahlkampf. Mit Gesprächen vor der Haustüre lassen sich die Wähler am ehesten überzeugen, so Hammerl.

„Wenn die CSU mit den Grünen koaliert, bin ich raus!“ Dieser Satz prägte die kurze Ansprache von Prof. Dr. Ralph Pütz. Seine Erkenntnis aus dem Wahlkampf war folgende: „Wir haben das Herz in unserer Partei auf dem rechten Fleck und es gab eine sehr gute Zusammenarbeit.“ Eine weitere Erkenntnis für ihn war, „wir hatten noch nie so schwache Gegner gehabt.“ Man sei aber auch noch nie so stark in Bedrängnis gekommen weil es vier Punkte gab, die der CSU geschadet haben. Die Presse hat, vor allem die öffentlich rechtliche, mit ständig neuen Umfragewerten eine bestimmte Stimmung geschaffen, die der Partei nicht gut tat. Zweitens hat die CSU mit dem Phantom Merkel in Sachen Integration zu kämpfen. Merkel lässt keine Gelegenheit aus, wie erst dieses Wochenende zu sagen: „Es werden noch viel mehr Menschen aus Afrika zu uns kommen und man solle diese Erscheinung als Chance begreifen.“ Das dritte Problem war die Innere Sicherheit, Innenminister Seehofer machte drei Schritte nach vorne aber wieder zwei zurück. Sein Rücktritt vom angekündigten Rücktritt habe der Partei sehr geschadet. Das vierte Problem war die Dieselkrise. „Man hätte diese Krise sofort beenden können“, meinte Pütz und er wüsste auch wie. Es müssen nicht die Autofahrer dafür büßen, sondern es müsste die Autoindustrie nachrüsten. Die Hardware dafür kostet laut Ersatzteilkatalog 1.100 Euro für ein Mittelklasseauto mit Einbau, der in einer Viertelstunde erledigt sei 1.400 Euro. Professor Pütz kann nicht verstehen, dass die Autoindustrie damit nicht klar kommen kann. Trotz der Fehler, die in der Politik gemacht wurden, ist Ralph Pütz überzeugt, dass seine Partei 40 % plus erreichen wird.

Nach dem alles gesagt war, blieb dem CSU-Bezirkstags-Kandidaten Rudolf Schnur nur mehr übrig, ein Fazit dieses politischen Abends zu ziehen. Der Wahlkampf war mit Sicherheit nicht vergeblich meinte Schnur, denn er hofft, dass die Prognosen so wie sie veröffentlich wurden, nicht eintreffen werden. Rudolf Schnur und seine drei Mitkämpfer wissen durch ihre Gespräche mit Einzelpersonen, Verbänden und Unternehmen aktuell sehr genau, wo dem Bürger der Schuh drückt. Egal wie die Wahl ausgeht, werden die Kandidaten in ihren politischen Tätigkeitsfeldern die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger versuchen umzusetzen.
Er zeigte sich mit dem Ehrenvorsitzenden Dr. Edmund Stoiber einig, dass es für die CSU keine einheitliche Basis mit den Grünen geben kann ohne sich selbst zu verleugnen. Die Warnung von Franz Josef Strauß aus dem Jahre 1986 nicht in ein rot-grünes Narrenschiff Utopia mit unklarem Kurs einzusteigen verband er mit der Hoffnung, dass die Bürgerinnen und Bürger am 14. Oktober 2018 kein schwarz-grünes Narrenschiff wählen.

-hjl-

Fotos: h.j.lodermeier

Bilder von der Veranstaltung in der liveBox:

Fotos: h.j.lodermeier

*ENDE*

Obstausstellung in Deutenkofen am kommenden Sonntag

Beispielsbetrieb bietet kostenlose Obstsortenbestimmung

 

 

Diesen Sonntag, 30. September 2018, findet die alljährliche Obstausstellung im Lehr- und Beispielsbetrieb für Obstbau Deutenkofen statt. Obstbaumeister Hans Göding und sein Team präsentieren von 10 bis 18 Uhr hunderte von Obstsorten – darunter einige, die erstmals in Deutenkofen gezeigt werden.

 

Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Bestimmung von Obstsorten. Interessierte Hobbygärtner können dazu typische Früchte aus ihrem Hausgarten mitbringen, die in der Deutenkofener Einrichtung des Bezirks Niederbayern von erfahrenen Experten bestimmt werden. Betriebsleiter Hans Göding erwartet eine hohe Nachfrage, weil 2018 für den Obstbau ein Ausnahmejahr war. Viele Obstbäume haben besonders reichlich und in hoher Qualität gefruchtet; zahlreiche Neubepflanzungen trugen durch die hervorragenden Bedingungen zum ersten Mal. Grund genug für viele, sich am Sonntag auf den Weg nach Deutenkofen zu machen, um sich Klarheit darüber zu verschaffen, was da im Hausgarten so prächtig gedeiht.

 

Viel zu tun gibt es heuer auch für die Obstbrennereien, denn die zahlreiche Sonnenstunden ließen Früchte mit viel Zucker und Aroma wachsen. Die Deutenkofener Obstbrennerei wird entsprechend während der gesamten Veranstaltung in Betrieb sein und frischen Williamsbrand produzieren. Besucher sind dazu eingeladen, dem Brenner bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen und Kostproben zu genießen.

 

Um 14 Uhr wird Bezirksrätin Martina Hammerl 70 Schautafeln vorstellen, die den 2009 vom damaligen Bezirkstagspräsidenten Manfred Hölzlein eröffenten Deutenkofener Obstlehrpfad bereichern. Damit reagierte der Beispielsbetrieb auf das rege Interesse der Öffentlichkeit und auch auf neueste Erkenntnisse im Obstbau.

 

Den musikalischen Rahmen liefert die Blaskapelle Frauenberg und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

– eb –

 

Foto Obstausstellung: Archiv Bezirk Niederbayern

Bezirk Niederbayern/Sabine Bäter

 

Bildunterschrift (v.l.): Sammelten wieder Anregungen für ihren Zukunftsplan: Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur und Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz. Moderator war Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (m.).

Weihmichl. Bereits zum fünften Mal fand das Miteinander reden – Zukunft gestalten der CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Stimmkreis Landshut statt. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur sammelten dieses Mal in Weihmichl die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.

Breiten Raum der Veranstaltung im Roider-Jackl-Saal im Haus der Begegnung in Weihmichl nahm die Kindererziehung ein. Gebührenfreiheit für Kitas wurde kritisch gesehen. Der Meinung waren auch die CSU-Kandidaten. Bezirksrätin Martina Hammerl betonte, dass Eltern wohl am besten entscheiden könnten, wie sie ihre Kinder erziehen wollen. Deshalb ermögliche der Freistaat beide Optionen, indem er die Betreuung in einer Einrichtung ausbaue und gleichzeitig mit dem Familiengeld Eltern unterstützt, die ihre Kinder lieber zu Hause erziehen. Hammerl machte auch deutlich, dass es nicht allein reiche, allerorts Kitas zu bauen: „Die Qualität ist entscheidend“, so die Bezirksrätin.

Kooperation Krankenhäuser

Qualität war auch das Stichwort für einen weiteren Bereich, den die Teilnehmer vorbrachten: Die Qualität der Zusammenarbeit der örtlichen Krankenhäuser müsse verbessert werden. Dem stimmten die Kandidaten voll und ganz zu. „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ müsse die Devise sein, wie Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur betonte. Schnur brachte auch eine gemeinsame Sitzung der Aufsichtsräte von Klinikum und Achdorfer ins Spiel. Erste Schritte seien bereits eingeleitet, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier ergänzte. Bei Reinigung und Labor werden sich das Achdorfer und das Klinikum künftig zusammentun. Radlmeier setzt darauf, dass in naher Zukunft auch der medizinische Bereich folgt: „Damit hätten die Bürgerinnen und Bürger einen echten Mehrwert.“ Denn dann könnten Leistungen angeboten werden, für die man bisher nach Regensburg oder München muss. Auch bei der Ausbildung sehe er hier Chancen, etwa für ein gemeinsames Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe. Damit könne man dem Fachkräftemangel angehen.

Fachkräftemangel

Nicht nur im medizinischen Bereich, sondern in allen Segmenten würden Fachkräfte dringend gesucht, wie ein Unternehmer anmerkte. Die Zuwanderung allein sei hier keine Lösung, meinte Prof. Dr. Ralph Pütz. Wenn man Migranten in Arbeit bringen wolle, so sei das Erlernen der deutschen Sprache das A und O. Das solle man noch stärker einfordern. Der Grundsatz sei dabei „Fördern, aber auch fordern“, so der Hochschulprofessor.

Weitere Anregungen, etwa zur Bildung, dem Länderfinanzausgleich, dem Ausbau des Mobilfunks in der Gemeinde Weihmichl und der geplanten Ortsumfahrung rundeten die Veranstaltung, die vom Bundestagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Florian Oßner moderiert wurde, ab.

 

Miteinander reden – Zukunft gestalten

Bürger haben das Wort

 

„Die Region Landshut hat Zukunft“, sind sich die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Prof. Dr. Ralph Pütz und Rudolf Schnur sicher. Doch wie soll diese Zukunft aussehen? Um ergänzend zu den eigenen Vorstellungen Impulse einzuholen, laden die Kandidaten alle Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Monaten zu 5 großen Diskussionsrunden ein. Unter dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ werden dabei die Vorschläge, Anregungen und Ideen der Bürger der Region Landshut gesammelt.

 

Mit den Beiträgen wird ein „Zukunftsplan“ für die Region erarbeitet und auf den verschiedenen politischen Ebenen eingebracht. „Viel zu oft wird nur geredet, anstatt wirklich zuzuhören. Das wollen wir ändern. Ob zur sogenannten großen Politik oder den vermeintlich kleinen Problemen vor Ort – thematisch sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf die Beiträge und die rege Teilnahme. Denn Politik kann nur dann gestalten, wenn sich möglichst viele einbringen“, so die Kandidaten.

 

Der (vorerst) letzte Teil der Reihe findet am Montag, 3. September, um 19 Uhr im Roider-Jackl-Saal im Haus der Begegnung in Weihmichl statt. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind herzlich eingeladen.

Miteinander reden – Zukunft gestalten

Bürger haben das Wort

 

„Die Region Landshut hat Zukunft“, sind sich die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Prof. Dr. Ralph Pütz und Rudolf Schnur sicher. Doch wie soll diese Zukunft aussehen? Um ergänzend zu den eigenen Vorstellungen Impulse einzuholen, laden die Kandidaten alle Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Monaten zu 5 großen Diskussionsrunden ein. Unter dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ werden dabei die Vorschläge, Anregungen und Ideen der Bürger der Region Landshut gesammelt.

 

Mit den Beiträgen wird ein „Zukunftsplan“ für die Region erarbeitet und auf den verschiedenen politischen Ebenen eingebracht. „Viel zu oft wird nur geredet, anstatt wirklich zuzuhören. Das wollen wir ändern. Ob zur sogenannten großen Politik oder den vermeintlich kleinen Problemen vor Ort – thematisch sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf die Beiträge und die rege Teilnahme. Denn Politik kann nur dann gestalten, wenn sich möglichst viele einbringen“, so die Kandidaten.

 

Teil 4 der Reihe findet am Donnerstag, 23. August um 19 Uhr im Stadl der Tafernwirtschaft Schönbrunn statt. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind herzlich eingeladen.