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Liegenschaftssenat

Der Weg ist versperrt. Sturmschäden legen sich quer.

Antrag
Im nächsten Liegenschaftssenat wird über den Sachstand beim Vollzug des Beschlusses vom 04.11.2014 (Kauf oder Nutzungsmöglichkeit) berichtet.
Dabei insbesondere auf die Umstände für die erhebliche Verzögerung eingegangen. Der Weg ist bis heute nicht oder nur auf eigene Gefahr nutzbar.
Die bestehenden Fördermöglichkeiten beim Erwerb des Hanggrundstücks und der Herstellung / Unterhaltung / Sicherung des Fußweges sind aufzuzeigen.
Rudolf Schnur

Jetzt liest man es wieder an jeder Ecke und fast auf jedem Wahlkampf-Flyer:
„Man ist für bezahlbaren Wohnraum in Landshut“
Nur, wie soll das gehen? Wer ist denn dafür verantwortlich oder wodurch kann überhaupt bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden?
Das sind Fragen, die keineswegs leicht zu beantworten sind. Ausgerechnet in Landshut, wo schon seit Jahren Immobilien- und Grundstückspreise förmlich durch die Decke gehen?
Die einzigen Garanten, die in Landshut explizit für bezahlbaren Wohnraum stehen und das auch schon über Jahrzehnte bewiesen haben, sind die Wohnbaugenossenschaften in Landshut. Ohne sie gäbe hier sicher weniger günstigen Wohnraum.

Deshalb traf ich mich kürzlich mit einem Vorstand der Landshuter Wohnungsbaugenossenschaft, Herrn Johann Bergmeier, am Herzog-Georg-Platz zu einem längeren Gedankenaustausch. Hierbei machte Herr Bergmeier deutlich, dass es heutzutage keinesfalls selbstverständlich und daher fast unmöglich ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wenn die Grundstückspreise so hoch sind, wie zur Zeit, können die Genossenschaften mit anderen Investoren kaum mithalten. Zudem gibt es in Landshut kaum Grundstücke der Stadt, die sich für bezahlbaren Wohnraum per se oder als Grundlage dafür eignen.
Einzig die Stadt Landshut, genauer der Liegenschaftssenat, können dafür sorgen, dass unsere Genossenschaften für die weitere Zukunft planen können, indem sie ablaufende Erbpachtverträge verlängert oder daraus frei werdende Grundstücke günstig an die Genossenschaften veräußert. Und hier taucht schon das nächste Problem auf. Sie ahnen es schon vermutlich….
Da die Stadt schon notorisch über klamme Kassen verfügt, wird es schwierig oder gar unmöglich eine für beide Seiten einvernehmlich finanzielle Lösung zu erarbeiten.
Andernfalls passiert aber das, was schon vor Jahren den Wohnungen der „Neuen Heimat“ widerfahren ist. Verkauf an Investoren und das Ende vom bezahlbaren Wohnraum.😢

Tun wir was dagegen!

Ihr Richard Eder😉