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Liberaler Mittelstand

Bayern stark im Bundesvorstand des Liberalen Mittelstands vertreten

 

Die Bundesdelegiertenversammlung des Liberalen Mittelstand hat in Landshut drei bayerische Vertreter in den Bundesvorstand gewählt. Der Münchner Unternehmer Andreas Keck ist mit großer Mehrheit im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt worden. Die Miesbacher Feinwerkmechanik Geschäftsführerin und bayerische Landesvorsitzende Ursula Lex und der Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier verstärken das bundesweite Vorstandsteam.

 

Landshut (06.11.2017) – Der Wirtschaftsverband Liberaler Mittelstand (LiM) wählte am Samstag einen neuen Bundesvorstand. Nur einen Tag nach dem Wirtschaftsempfang des Liberalen Mittelstand Bayern auf Burg Trausnitz in Landshut, mit über 200 Gästen, 40 ausstellenden Unternehmen und zahlreichen prominenten Rednern, traf sich der Bundesverband des LiM mit 64 Delegierten und Gästen in den Räumen der Landshuter Sparkassen Akademie zu seiner jährlichen bundesdelegierten Konferenz. Der bisherige Bundesvorsitzende Thomas L. Kemmerich aus Thüringen wurde einstimmig für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt.

 

Der Münchner Unternehmer Andreas Keck (54), Komplementär der keck. KG, wurde von den Delegierten mit 92% ebenfalls klar als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Er ist Kommunikationsarchitekt und Kulturagent und gilt als Spezialist für Marketing-Kommunikation, insbesondere digitale Kommunikation sowie Sponsoring. Andreas Keck ist seit vielen Jahren politisch aktiv mit Schwerpunkten auf mittelständische Wirtschaft, Bildung und Europa. Damit setzt er mit seinem Hintergrundwissen klare Akzente innerhalb der Programmatik des Verbands. „Die Chancen, die mit der Digitalisierung und Automatisierung von Wirtschafts- aber auch Verwaltungsprozessen entstehen, gilt es klug und entschlossen zu ergreifen, damit unsere Wirtschaft und Gesellschaft auch in Zukunft gut dastehen werden“ so Keck.

Die Miesbacher Unternehmerin Ursula Lex steht seit 2014 an der bayerischen Spitze der bundesweit aktiven unabhängigen Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation. Die Delegierten bestätigten die 52-jährige Betriebswirtin (HWK) und Geschäftsführerin der Feinwerkmechanik Lex GmbH einstimmig in ihrer bundesweiten Vorstandsfunktion. „Wir wollen der Wirtschaft helfen, die vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Fachkräftemangel, besser zu meistern. Es gibt viel zu tun“, kündigte Ursula Lex an.

Der Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier ist Gesellschafter des auf Business Development spezialisierten Dienstleisters ThinkTank Networks GmbH und Co. KG.

Er wurde erstmals in den Bundesvorstand mit 91% Zustimmung gewählt. Bereits in seiner Funktion als Vorstand in Bayern und Vorsitzender in Niederbayern hat er den Verband weiterentwickelt und für ein starkes Wachstum gesorgt. Einmeier berichtet, „Der Liberale Mittelstand ist eine gute Plattform für alle Unternehmer, die liberale Projekte und Themen nicht nur diskutieren, sondern auch konkret umsetzen wollen“.

 

Über den Liberalen Mittelstand

Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben. Der Liberale Mittelstand Bayern wurde 1981 als Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) gegründet und versteht sich als Motor für eine Politik, die Freiheit, Verantwortung, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

 

Bildtext:

Starke Vertreter aus Bayern im Bundesvorstand des Liberalen Mittelstand. v.l. Andreas Keck, Ursula Lex, der Bundesvorsitzende Thomas L. Kemmerich und Bernd Einmeier

 

Foto: Liberaler Mittelstand Bayern

 

Fehlende Westtangente kostet 5,2 Mio. Euro im Jahr

Liberaler Mittelstand Niederbayern tritt dem Aktionsbündnis „Stoppt den Stau“ bei

Landshut (20.02.2017) – Der Liberale Mittelstand Niederbayern hat sich für eine Westtangente und den Straßen-Ringschluss um die Bezirkshauptstadt Landshut ausgesprochen. „Wir werden als Wirtschaftsverband das Bürgerbegehren pro Westtangente mit eigenen Aktionen unterstützen“, kündigte der Liberale Mittelstand Bezirksvorsitzende Bernd Einmeier an.

Niederbayern und im speziellen Landshut ist Einmeier zufolge eine Boom-Region. Allein in Landshut siedeln sich jährlich circa neue 1.000 Bürger an, so die Statistik der Stadt Verwaltung. Die Gemeinden im Landkreis verzeichnen ebenso eine sehr positive Bevölkerungsentwicklung. Mit der Anbindung der B15 neu an die Autobahn A92 im nächsten Jahr werde sich der Verkehr in und um Landshut noch einmal dramatisch erhöhen. Zusätzliche Verkehrsstaus seien die unausweichliche Folge.

„Es ist an der Zeit, die Zukunft aktiv zu gestalten“, meint Bernd Einmeier, Bezirksvorsitzender des Unternehmerverbandes Liberaler Mittelstand. Es dauere Jahrzehnte bis in Deutschland eine Straße geplant und umgesetzt werde. „Hier hätte die Politik schon seit langem aktiv werden müssen, um den Wirtschaftsstandort Landshut nicht zu schwächen und die Bürger vom Stau zu befreien“, so Einmeier.

Gemäß Berechnungen der Bayerischen Ingenieurekammer Bau wird eine äußere Westtangente (Variante 7) eine erhebliche Entlastung darstellen. Die wesentlichen Aspekte der Berechnungen sind eine Verkürzung der Strecke von derzeit 7 km auf nur noch 2,5 km, eine Zeitersparnis von 14 Minuten auf nur noch 2,5 Minuten – bei freier Fahrt und erheblicher Lärm- und Feinstaubentlastung der Anwohner im Stadtgebiet Landshut.

Legt man eine einfache makroökonomische Betrachtung zu Grunde, so kommt die Bayerische Ingenieurkammer Bau bei etwa 4.000 Fahrzeugen pro Tag, ohne LKW und einer Verkürzung der Fahrstrecke um 4,5 km allein auf jährliche 2,1 Millionen Euro Einsparung. Geht man einen Schritt weiter und rechnet die Strecke mit Arbeitszeitausfall, so kommen zusätzliche 1,5 Millionen Euro an Kosten hinzu. Zusammen mit einen Freizeitausfall und den vermeidbaren CO² Emissionen addieren sich die volkswirtschaftlichen Kosten auf etwa 5,2 Millionen Euro im Jahr, so rechnet Einmeier vor. „Das sind enorme Kosten, die die Gemeinschaft jedes Jahr unnötig aufbringen muss, zudem wird die Lebensqualität in der Region erheblich beeinträchtig.“

Alle Bürger merken die steigende Verkehrsbelastung, wenn die Anfahrtskosten auf Handwerker-Rechnungen immer teurer werden. „Von diesen Kosten hat weder der Handwerksbetrieb noch der Kunde einen Vorteil.“

Wirtschaftlicher Erfolg ist für Einmeier stets dicht im Zusammenhang mit guter Infrastruktur gekoppelt. Schnelles Internet, gute Straßen und Schienenangebote gehören auf jeden Fall dazu, so der Verbandsvorsitzende.

Er lädt alle Landshuter Bürger ein, sich in den nächsten Tagen in die Unterschriften Listen des Bürgerbegehrens „Stopp den Stau“ einzutragen, damit im September die Bürger und Bürgerinnen sich für eine funktionierende Infrastruktur entscheiden können.

Der Liberale Mittelstand Niederbayern wird mit zahlreichen Aktionen in den nächsten Wochen helfen, die benötigte Anzahl und Unterschriften zu sammeln.

 

Liberaler Mittelstand Niederbayern

Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben. Der Liberale Mittelstand Bayern wurde 1981 als Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) gegründet und versteht sich als Motor für eine Politik, die Freiheit, Verantwortung, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

 

Foto: Liberaler Mittelstand