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Leitender Rechtsdirektor Harald Hohn

Zum 1. Dezember 2020 wird Dr. Kristina Neumaier die Leitung des Rechtsreferats der Stadt Landshut und damit die Nachfolge von Harald Hohn übernehmen. Oberbürgermeister Alexander Putz freut sich schon auf die Zusammenarbeit.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  15.10.2020

Die promovierte Juristin löst zum 1. Dezember 2020 den aus Altersgründen ausscheidenden Harald Hohn ab – Anteil weiblicher Führungskräfte in Stadtverwaltung steigt kontinuierlich

Historische Entscheidung im Landshuter Stadtrat: Mit Dr. Kristina Neumaier wurde erstmals eine Frau an die Spitze eines Fachreferats berufen. Die 41-jährige Juristin übernimmt zum 1. Dezember 2020 die Leitung des Rechtsreferats und damit die Nachfolge von Harald Hohn, der sich in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Oberbürgermeister Alexander Putz freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit Neumaier: „Wir haben in ihr eine hoch kompetente Juristin gewinnen können, die fest in der Region Landshut verwurzelt ist und schon in jungen Jahren Führungserfahrung gesammelt hat“, so der Rathauschef. „Ich bin davon überzeugt, dass Frau Dr. Neumaier die hohen Erwartungen, die wir in sie setzen, erfüllen und ihre verantwortungsvolle neue Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit meistern wird.“

Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften und erfolgreicher Promotion war Dr. Kristina Neumaier zunächst als Verwaltungsjuristin für die Universität Regensburg tätig. 2011 folgte der Wechsel zur Stadt Regensburg, wo Oberbürgermeister Hans Schaidinger die damals erst 31-Jährige mit der Leitung seines Büros betraute. Nachdem Schaidinger bei der Kommunalwahl 2014 aus Altersgründen nicht mehr kandidiert hatte, wurde Kristina Neumaier innerhalb der Stadtverwaltung versetzt und war fortan als Leiterin der Abteilung Umweltverfahren im Umweltamt zuständig. Ihren Dienst bei der Stadt Landshut tritt sie offiziell am 1. Dezember an; es finden aber bereits jetzt Übergabebesprechungen mit ihrem Vorgänger Harald Hohn statt. „Dadurch ist ein reibungsloser Übergang auf der Leitungsebene dieses nicht zuletzt auch bei der Pandemiebekämpfung so wichtigen Referats garantiert“, sagt OB Putz. „Frau Dr. Neumaier wird ein wohl geordnetes Haus übernehmen. Das ist das Verdienst von Herrn Hohn, dem ich bei dieser Gelegenheit nochmals herzlich für seine jahrzehntelange, hervorragende Arbeit an herausgehobenen Positionen der Stadtverwaltung danken möchte.“

Mit der erstmaligen Berufung einer Referentin setzt die Stadt Landshut einen weiteren Meilenstein auf dem von Altoberbürgermeister Hans Rampf angestoßenen und von Alexander Putz seit seinem Amtsantritt 2017 konsequent weiterverfolgten Kurs, mehr Frauen in Spitzenpositionen zu bringen. Nun habe auch der Stadtrat mit seiner Entscheidung ein Signal gesetzt: „Mit Frau Dr. Neumaier vertrauen wir einer jungen Mutter von zwei Kindern eine der wichtigsten Führungsaufgaben innerhalb der Stadtverwaltung an. Das ist der beste Beweis dafür, dass eine Familie mit Kindern für Frauen kein Hindernis für beruflichen Erfolg sein muss und darf.“

In der Landshuter Stadtverwaltung steigt der Frauenanteil in Führungsämtern seit Jahren kontinuierlich an. Das gilt vor allem für den Bereich der Amts- und Fachbereichsleitungen: Von 41 dieser Spitzenpositionen werden 15 von Frauen besetzt, das entspricht einer Quote von knapp 37 Prozent. Dazu kommen die beiden stellvertretenden Referatsleiterinnen Claudia Kerschbaumer (Rechtsreferat) und Elisabeth Oberpriller (Baureferat). Unter weiblicher Führung stehen beispielsweise das Personalamt, das Liegenschaftsamt, das Fleischhygieneamt, das Schulverwaltungsamt, das Sozialamt, das Stadtplanungsamt, das Stadtgartenamt und die Stadtbücherei. „Der Trend geht also auch ohne starre Quotenregelung eindeutig in die richtige Richtung“, stellt OB Alexander Putz fest. „Diesen Weg wollen und werden wir in den kommenden Jahren weiter beschreiten.“

Fotos: Stadt Landshut

 

Drei Anträge der Stadträtinnen Sigrid Hagl und Regine Keyßner, sowie der Stadträte Dr. Thomas Keyßner und Prof. Dr. Frank Palme brachte das Thema Schulwegpläne in den Verkehrssenat.
In Anwesenheit der Schulleitung der Grundschule Karl-Heiss (Achdorf) und zahlreicher Eltern wurden die Anträge ausführlich behandelt.
Die Verwaltung zögerte zunächst mit der Bekanntgabe der zuständigen Person für die Schulwegsicherheit in der Stadt Landshut und dem aktuellen Stand der Schulwegpläne für die Landshuter Grundschulen. Trotz Ankündigung der Jahresangaben wurden diese nicht dargestellt. Der Unterzeichner nahm daher die Pläne selbst unter die Lupe.
Bereits beim Plan von St. Nikola traute ich meinen Augen nicht:
Den Schulwegplan habe ich noch selbst erstellt (ich war bis 1990 bei der Stadt Landshut als Leiter des Straßenverkehrsamtes tätig).
Die Druckwerke wurden damals von der Firma Preisinger erstellt, die seit geraumer Zeit leider nicht mehr existiert. Dem Faß die Krone schlug aber die Adresse der Gemeindeunfallversicherung in München aus: “8000” steht da als Postleitzahl. Die Änderung der Postleitzahlen erfolgte im Jahre 1993! Die Fotos sind tatsächlich als historisch anzusehen und stammen aus der Zeit vor 1990.
Diese Angaben und weitere “überholte” Darstellungen begründen, dass von einer Aktualität nicht ernsthaft ausgegangen werden kann.