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Leitender Oberstudiendirektor Anselm Räde

WENN EIN GYMNASIUM IN  DIE JAHRE KOMMT, GIBT ES DAS EIN ODER ANDERE ZU TUN“

Das Naturwissenschaftliche Hans Leinberger Gymnasium erfährt eine grundlegende Sanierung.

Reine Baukosten laut Förderantrag 11,6 Mio Euro. Ortsbesichtigung mit OB Alexander Putz

Seit etlichen Jahren stand diese Sanierung bereits auf dem Plan der Schule und Gottlob auch auf dem Plan der Stadt Landshut, die Finanzen wurden bereitgestellt. Man hat sich entschlossen, die Sanierung in bestimmten Abschnitten durchzuführen, so der Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Niederbayern und Leitender Oberstudiendirektor Anselm Räde.

Der Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Niederbayern bei seiner Begrüßung der geladenen Gäste

Die Naturwissenschaftlichen Örtlichkeiten sollten im Vordergrund und am Anfang der Sanierungsarbeiten stehen, nicht erst am Ende der Arbeiten, denn sie wären das Profil des Hans Leinberger Gymnasiums. An der Schule freut man sich, dass die Physik und Chemie gerade fertig geworden sind, und dass im Sommer die Biologie „fertig sein wird“! Die Übergabe an die Schule, sei nach Pfingsten 2017 geplant. Es wird dann dort auch wieder ein Biologieunterricht gewährleistet sein, wie es der heutigen Zeit entspricht. Der Ministerialbeauftragte Räde bedakte sich bei allen sehr, die für den 1. Bauabschnitt gezeichnet hatten.

Die Gymnasiasten werden nun von digital aufgerüsteten Lehrsälen profitieren. Chemische Versuche können auf Flachbildschirmen mitverfolgt werden. Die übliche Tafel steht dennoch weiter gleichberechtigt zu den modernen Medien. Der  HGL-Schulleiter Oberstudiendirektor Peter Renoth meinte, das Experiment sei die Basis der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse. Das müssen die Schüler leben dürfen, sie sollen hier arbeiten, sie haben hier alle Möglichkeiten des Lernens, die der Lehrer dem Schüler bietet. Auch ein großangelegter Übungssaal bietet den Schülern die Möglichkeit, sich mit den praktischen Versuchen auseinander zu setzten.

HGL-Schulleiter Oberstudiendirektor Peter Renoth bei seinen Ausführungen

 

Was für ein Kraftakt eine Generalsanierung darstellt, kann sich Oberbürgermeister Alexander Putz gut vorstellen. Dieses geht nur, wenn alle Räder ineinander greifen. Er bedankte sich ebenfalls ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit von Baureferat der Stadt mit den Planern dieses großen Sanierungsobjektes.  Ob Putz nimmt heute von dem Termin mit, dass die Benutzer dieser sanierten Räume sehr zufrieden sind, das sei das tollste, was man als Bauherr vernehmen kann.

Oberbürgermeister Alexander Putz im Gespräch mit Lehrkräften

 

Digitalisierter und mit herkömmlicher Tafel versehener neuer Chemie-Lehrraum

 

Schüler bei Chemie-Versuchsvorbereitungen

 

Der Leiter des Sachgebietes Planung und Neubau der Stadt Dipl. Ing. Bernhard Herrndobler, stellte die Eckpunkte des Projektes dar. Nach Pfingsten wird die MB-Dienststelle, die Räume für Betreuungslehrer, Schulpsychologen und die neue Hausmeisterzentrale übergeben. Parallel dazu laufen die Arbeiten im Keller mit der Betonsanierung der Tiefgarage und der Erneuerung der nötigen Heizung-Lüftung-Sanitär-Elektrotrassen. Um die Arbeiten für die Schule in punkto Lärm und Schmutz erträglicher zu gestalten, wurde der große Bereich „Bio/MB-Dienststelle/Betreuungsräume und Keller zusammengefasst. Dies bedeutet für die Biologie eine spätere Fertigstellung (ursprünglich war Ostern 2017 geplant), für die Schule jedoch einen Gewinn. Allgemein liegt die Baustelle somit im Zeitplan.

 

Im Bauabschnitt 3 wandert die Baustelle nach Pfingsten in das Dach und den darunter liegenden Klassentrakt. Hier werden nun 3 Stockwerke mit je 6 Klassenzimmern in einem Stück bearbeitet. Das hat den großen Vorteil, dass der Bauabschnitt gestrafft wird und die Lärm- und Schmutzbelastung für den laufenden Betrieb minimiert werden kann. Möglich ist dies nur auf Grund der engen Zusammenarbeit mit der Schulleitung, die diese Umlagerung der Klassen in dem bestehenden Gebäude ermöglicht. Es kann weiterhin auf eine Auslagerung in Container verzichtet werden. Bis Ostern 2018 sei geplant, die Übergabe geschoßweise vorzunehmen.

 

Im Bauabschnitt 4 werden die restlichen Klassenzimmer im Bereich der Aula und die Aula selbst bearbeitet. Die Übergabe sei Ende 2018 geplant.

 

 Maßgebliche Herren vom Baureferat der Stadt Landshut mit Anselm Räde (rechts)

 

Für den Förderabschnitt 2 soll frühzeitig im Sommer 2017 der Förderantrag gestellt werden, um eine nahtlose Weiterführung der Arbeiten zu erreichen. Dieser beinhaltet die restlichen Klassenräume im nördlichen Gebäudeteil, die Kunst- und Musiksäle sowie die restlichen Räume der Verwaltung. Ebenso müssen Teile der Außenanlage überarbeitet werden.

 

Die reinen Baukosten gemäß Förderantrag belaufen sich auf 11,6 Millionen Euro.

Aktueller Vergabestand:                                                                    8,7 Millionen Euro.

Aktueller Abrechnungsstand:                                                           3,3 Millionen Euro.

 

-hjl-

 

Bilder: h.j.lodermeier