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Leipfinger-Bader

Gehört ab sofort zu Leipfinger-Bader: das Fassadenziegel-Werk der Tonality GmbH in Weroth (Rheinland-Pfalz).

Strategischer Ausbau: Ziegel-Mittelständler erwirbt ehemaligen Creaton-Geschäftsbereich Fassade

Vatersdorf/Weroth (d-pr) – Der Fassadenziegel-Hersteller Tonality aus Weroth (Rheinland-Pfalz) hat einen neuen Eigentümer: Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf (Bayern) haben 100 Prozent der Anteile am Unternehmen erworben, welches bis Ende 2017 noch als „Geschäftsbereich Fassade“ von Creaton im Markt agierte. Mit dem Kauf der exportstarken Tonality GmbH strebt der süddeutsche Familienbetrieb Leipfinger-Bader einen strategischen Ausbau seiner Geschäftsbereiche an – und erweitert zugleich seine keramische Produktpalette für Wohn-, Gewerbe- und Industrieobjekte.

1999 leitete die Creaton AG mit der Präsentation ihrer Produktreihe „TONALITY“ ein neues Zeitalter der keramischen Fassadengestaltung ein. 2004 wurde dafür das Werk Weroth im Westerwald extra zum „Kompetenzzentrum für keramische Premiumprodukte“ ausgebaut und als neuer „Geschäftsbereich Fassade“ des renommierten Dachziegel-Herstellers vorgestellt. Seitdem konzentrierte sich die Produktion zunehmend auf hochwertige Ziegellösungen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF). Im Dezember 2017 trennte sich Creaton aus strategischen Gründen von diesem Geschäftsbereich und veräußerte ihn als neu gegründete Tonality GmbH an Siavash Djamali und Farrokh Sabokrouh, die bereits im Unternehmen tätig waren. Anfang März 2020 hat nun der bayerische Ziegelhersteller Leipfinger-Bader 100 Prozent der Anteile an der Tonality GmbH erworben.

Die Akquisition verspricht viele Vorteile im Markt und ermöglicht Synergien für die Bauwirtschaft: So gelten beide Unternehmen als Premium-Anbieter in ihrem jeweiligen Segment, wobei sich Tonality auf die Herstellung ausdrucksstarker, belastbarer Ziegelfassaden in verschiedensten Farben und Formen konzentriert. Die Fassadenziegel werden dabei im Sinterbrandverfahren hergestellt, bei dem nur erstklassige Tone zum Einsatz kommen. Neben seinem breiten und individuellen Fassadenziegelprogramm produziert das Unternehmen auch Sicht- und Sonnenschutzelemente aus Keramik. Eine Besonderheit im Produktportfolio sind zudem mechanische, nicht sichtbare Befestigungssysteme, die auch außergewöhnliche Gestaltungsideen wie Rundungen zulassen und das Mischen unterschiedlicher Formathöhen problemlos ermöglichen. „So können wir unseren Kunden künftig nachhaltige, designorientierte Komplettlösungen aus Keramik für Wohn-, Gewerbe- und Industrieobjekte anbieten. Mit den individuell gefertigten und damit flexibel einsetzbaren Ziegelfassaden lassen sich ausdrucksstarke Gebäude erschaffen, die hinsichtlich Ästhetik, Brandsicherheit, Langlebigkeit und Verarbeitbarkeit höchsten Anforderungen entsprechen“, erklärt Firmenchef Thomas Bader.

Unabhängigkeit und Sicherheit

Durch die Übernahme von Tonality geht Leipfinger-Bader konsequent den Weg der dynamischen Unternehmensentwicklung weiter. „Tonality-Ziegelprodukte werden überwiegend ins Ausland verkauft und ermöglichen uns den Zugang zu internationalen Märkten. Damit können wir Schwankungen in der deutschen Baukonjunktur besser ausgleichen. Gleichzeitig bewegen wir uns aber in einem Geschäftsbereich, in dem wir unsere klassischen Kernkompetenzen Keramik und Mauerwerk sinnvoll einbringen und ausbauen können“, so Thomas Bader. Zudem sei man auch von der Produktentwicklung in Weroth überzeugt und erwarte dort hoch innovative Ansätze. Im Gegenzug schaffe die Übernahme strategische Sicherheit für Tonality und seine Belegschaft. Vor diesem Hintergrund werden auch die 35 Mitarbeiter in Weroth vollständig übernommen. „Wir sind voller Anerkennung und Dankbarkeit für Herrn Siavash Djamali und Herrn Farrokh Sabokrouh, dass wir die traditionsreiche und langjährige Fassadenproduktion am Standort Weroth in die Zukunft führen dürfen. Dabei wollen wir uns weiterentwickeln und auch künftig nachhaltige, ökologische Ziegelfassaden für großartige Gebäude produzieren“, so Thomas Bader.

Die bayerischen Ziegelwerke Leipfinger-Bader zählen seit rund 150 Jahren zu den führenden, familiengeführten Mauerziegel-Herstellern in Deutschland. Das Unternehmen unterhält drei Werke in Vatersdorf und Puttenhausen (Niederbayern) sowie in Schönlind (Oberpfalz) und produziert mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern hochwärme- und schalldämmende Hintermauerziegel sowie Sonderlösungen aus gebranntem Ton. Für ihr ökologisches Engagement erhielten der mittelständisch geprägte Ziegelproduzent und seine Vertreter in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen.

Titelbild: 20-02 Werk Weroth_k; Foto: Tonality, Weroth

Bild: 20-02 The Wave_k; Foto: Jacob Due/ Tonality, Weroth
Wohnanlage „The Wave“ in Vejle (Dänemark): Mit ausdrucksstarken Fassadenziegel-Lösungen von Tonality werden international zahlreiche Bauprojekte errichtet.

Bildtext: Paul Simmerbauer (rechts), Prokurist und Ausbildungsleiter der Bürokaufleute, begrüßt mit Ausbilderin Martina Fromberger (links) die neue Auszubildende Verena Rosenwirth bei Leipfinger-Bader in Vatersdorf.

 

 

Ausbildungsbeginn bei Leipfinger-Bader

Eine neue Auszubildende im Ziegelwerk Vatersdorf

 

Am Standort Vatersdorf der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke hat Verena Rosenwirth ihr Berufsleben begonnen. Die 16-Jährige aus Eching/Viecht absolviert eine zweieinhalbjährige Lehre zur Industriekauffrau. Mit sieben weiteren Azubis im Stammwerk Vatersdorf und am Standort Puttenhausen bei Mainburg sind nun insgesamt acht Lehrlinge in dem Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern beschäftigt.

„Wir freuen uns, dass wir unser Team in Vatersdorf mit einer talentierten Nachwuchskraft verstärken können“, sagte LB-Prokurist Paul Simmerbauer, der gleichzeitig Ausbildungsleiter für die Industriekaufleute im Betrieb ist. Leipfinger-Bader bilde eigene Fachkräfte aus, um die Firma langfristig leistungsfähig zu halten. „Damit unsere Azubis schnell und häufig Erfolgserlebnisse erleben, dürfen sie spannende Projekte mit erfahrenen Kollegen bearbeiten und von Anfang an ihre eigenen Ideen einbringen.“ Außerdem werden die LB-Lehrlinge laut Simmerbauer fachlich intensiv gefördert – und haben trotzdem genug Zeit und Freiraum, um sich privat weiterzuentwickeln.

Leipfinger-Bader bildet auch im kommenden Jahr wieder in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus. Interessierte Jugendliche können sich ab sofort für 2020 bewerben. Informationen dazu gibt es unter michael.mayr@leipfinger-bader.de oder Telefon 08762/733 153.

 

Foto: Bragulla

 

Bildtext: Architekt Stefan Feigel (rechts) und Projektbetreuer Tobias Geis haben das neue Bucher Museum geplant und begleiten die Bauarbeiten am Firmensitz der Leipfinger-Bader Ziegelwerke.

 

Bau des neuen Bucher Museums kommt voran

Architekt Stefan Feigel stellt Raumkonzept des Heimatmuseums bei Leipfinger-Bader vor

 

Das neue Bucher Museum am Firmensitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf nimmt immer mehr Gestalt an. Der Landshuter Architekt Stefan Feigel, der die modernen Ausstellungsräume für den Heimatforscher Hans Schneider im Auftrag des Unternehmens plant, kündigt den Abschluss der Bauarbeiten für das Jahresende an. Am Dienstag hat er in seinem Architekturbüro Feigel – Dumps das architektonische Konzept für das Gedächtnis der Gemeinde Buch präsentiert.

„Das Dachgeschoss des LB-Verwaltungsgebäudes verleiht den Räumlichkeiten seinen ganz besonderen Charme“, sagte Feigel. Durch den sichtbaren Dachstuhl wirke das Heimatmuseum nicht steril, sondern das 150 Jahre alte Haus spiele harmonisch mit der Ausstellung zusammen. „Das ist keine weiße Kiste, in der man nicht spürt, wo man ist. Ganz im Gegenteil: Die Besucher können die Exponate betrachten und sind gleichzeitig immer vom historischen Gebäude umgeben.“

Der Ausstellungsraum hat wenig Fensterflächen und somit wenig Tageslicht, die Exponate dürfen nicht unter der UV-Strahlung leiden. Die Ausstellungsstücke, mit denen Hans Schneider die Bucher Geschichte erzählt, werden über ein flexibel gehaltenes Leuchtensystem direkt beleuchtet und entsprechend in Szene gesetzt werden. Und damit der imposante Dachstuhl seine volle atmosphärische Wirkung entfaltet, wird er zugleich ausgeleuchtet. Als Bodenbelag wird ein dunkler Architekturestrich zur Ausführung gelangen.

Das räumliche Konzept sieht laut Feigel vor, dass die künftigen Geschichtsbodenabende und Veranstaltungen in einem Empfangsbereich beginnen, der mit Parkett ausgelegt und mit flexiblen Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet ist. Dann geht es in einen Seminar- und Vortragsraum (ebenfalls Parkettboden) zur Einführung in das jeweilige Thema der Veranstaltung, ehe der Gang durch die Ausstellung folgt.

Die Räumlichkeiten sind für Gruppen mit bis zu 50 Besuchern ausgelegt. Das Dachgeschoss ist barrierefrei über einen eigens eingebauten Aufzug zu erreichen. Für den Heimatforscher Hans Schneider ist ein separater Arbeitsraum mit Archiv vorgesehen. „Es war ein hoher Aufwand für Brandschutz, Fluchtwege, Bodenbearbeitung und Dämmung notwendig, um das Dachgeschoss nutzbar zu machen“, sagte Feigel. Die baulichen Hauptarbeiten würden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen.

Bis die gesamte Technik installiert und die Ausstellung eingerichtet ist, wird es wahrscheinlich ein weiteres Vierteljahr dauern. Die Freunde des Bucher Geschichtsbodens dürfen sich also darauf freuen, ab dem kommenden Frühjahr im neuen Museum gemeinsam mit Hans Schneider in einer seiner unterhaltsamen Zeitreisen in die Heimatgeschichte einzutauchen.

 

Foto: Bragulla

 

Leipfinger-Bader machte Bauherren fit für den Hausbau

 

Über 50 angehende Häuslebauer nutzen Informationsabend für Fragen zum eigenen Bauvorhaben

Zweimal pro Jahr veranstalten die Leipfinger-Bader Ziegelwerke einen kostenlosen Informationsabend für angehende Häuslebauer. Am vergangenen Dienstag war es wieder so weit und über 50 Bauherren waren trotz bestem Grillwetter gekommen, um sich im Rahmen von zwei theoretischen Vorträgen und einer Praxisvorführung bestens auf das eigene Hausbau-Projekt vorzubereiten. Dabei erhielten alle Häuslebauer im Rahmen des Infoabends auch eine Werksführung und konnten so live erleben, wie der Baustoff Nummer Eins in Bayern, der Ziegel gefertigt wird.

 

Foto: Leipfinger-Bader

Baufachwissen für Jedermann – Tipps und Fördermöglichkeiten für den Haus-Neubau

Bauherren-Infoabend der Leipfinger-Bader Ziegelwerke am 02. April in Vatersdorf

 

Weil der Hausbau meistens eine Entscheidung fürs Leben ist, sind vor dem ersten Spatenstich umfangreiche und vor allem verständliche Informationen sehr wichtig. Die gibt es für alle, die demnächst auf einer Baustelle anpacken wollen, beim Bauherren-Infoabend der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf. Am Dienstag, 02. April 2019 um 18 Uhr gibt es daher Baufachwissen für angehende Bauherren und die die es noch werden wollen.

„Wir wollen den Bauherren dabei helfen, ihr Haus nach den neuesten Standards zu errichten“, sagt LB-Chef Thomas Bader. „Behaglichkeit, Wohngesundheit und Energieeffizienz sind für angehende Bauherren entscheidende Kriterien im Rahmen der Neubauplanung. Mit der Ziegel-Massivbauweise lässt sich dies optimal erreichen.“ Schon die Planung des passenden Gebäudekonzepts sei einer der wichtigsten Beiträge zum ökologisch nachhaltigen und ökonomisch sinnvollen Wohnen.

Auf die Teilnehmer wartet ein informativer Vortrag über die die konkreten Vorteile der Massivbauweise: Ziegel sorgen immer für ein optimales Klima. Sie können selbst große Temperaturschwankungen kompensieren, indem sie Kälte von außen abhalten und Wärme im Gebäude belassen sowie im heißen Sommer unangenehme Temperaturspitzen wirksam ab puffern. So wirken sie wie eine naturnahe Klimaanlage. Höchstwerte beim Wärme- und Schallschutz erreicht zum Beispiel der neue Ziegel Unipor Silvacor. Außerdem haben die LB-Ziegel hervorragende Eigenschaften im Brand-, Strahlen- und Feuchtigkeitsschutz. Damit stehen sie für Wertbeständigkeit und gesundes Wohnen.

Außerdem gibt es einen kurzen Überblick der wichtigsten Eckpunkte einer Bauplanung sowie allerhand wissenswertes zur Energieeinsparverordnung und der Bedingungen für die staatliche KfW-Förderung. Häuser sollen künftig nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch weniger Wärme ungenutzt über die Gebäudehülle verlieren. Erreichen kann man das durch den Einsatz moderner Mauerziegel, die mit Dämmstoff gefüllt sind und den Bau auf Passivhaus-Niveau bringen. Eine besonders natürliche und umweltfreundliche Variante sind neue Ziegel mit Holzfaserdämmung.

 

 

Zum Abschluss des Bauherren-Infoabends geht es darum, Ziegel live zu erleben. Unter anderem wird bei einer Praxisvorführung das revolutionäre Mörtelpad vorgestellt. Mit dieser Trockenmörtelplatte, die zugeschnitten werden kann und nur noch bewässert werden muss, lässt sich Mauerwerk einfacher und schneller als bisher fertigstellen. Das ermöglicht Maurern mehr Leistung auf der Baustelle bei gleicher Zeit- und Personalplanung.

Die Teilnahme am Bauherren-Infoabend ist kostenlos. Für individuelle Fragen stehen den Besuchern qualifizierte Bau- und Fachberater zur Verfügung. Um Voranmeldung wird gebeten unter Telefon 08762/733-124 oder per E-Mail an veranstaltung@leipfinger-bader.de.

Programm

18.00 Uhr     Begrüßung und Empfang

18.15 Uhr     Expertentipps für Bauherren

– Baufachwissen für Jedermann

– Klug planen – Geld und Energie sparen

– Wohngesund und nachhaltig bauen

– Tipps und Fördermöglichkeiten für Ihren Neubau

 

                    Ziegel live erleben

Die modernste Form der Planziegelvermauerung mit dem revolutionären „maxit mörtelpad“

20.30 Uhr     Imbiss und Fachgespräche

Qualifizierte Bau- und Fachberater stehen für individuelle Fragen zur Verfügung

 

Fotos: Leipfinger-Bader

Bildtext: Diskutierten über Forschung im Massivbau für den schnellen und wirtschaftlichen Bau von Häusern und Wohnungen (von links): Karl Wiebel vom bayerischen Bauministerium, Peter Hülsen vom Bayerischen Ziegelindustrie-Verband (BZV), Staatsekretär Josef Zellmeier, LB-Inhaber Thomas Bader, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Yves Knoll von der BZV-Geschäftsführung.

 

 

Forschung für mehr Wohnraum

Baupolitisches Gespräch mit Staatssekretär Josef Zellmeier bei Leipfinger-Bader

 

Vatersdorf. Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Vertreter des bayerischen Bauministeriums haben sich am Montag bei einem baupolitischen Gespräch am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit LB-Inhaber und dem Bayerischen Ziegelindustrie-Verband über Forschung und Innovation in der Bauwirtschaft ausgetauscht. Zentrales Thema war ein neues Forschungsprojekt zum sicheren, schnellen und wirtschaftlichen Bau mehrstöckiger Häuser in massiver Ziegelbauweise. Das Projekt soll dabei helfen, die staatliche Wohnungsbauoffensive zur Schaffung von mehr Wohnraum in den kommenden Jahren zügig umzusetzen.

„Wir planen in Kooperation mit dem Bayerischen Ziegelindustrie-Verband eine wissenschaftliche Studie zu günstigem und fortschrittlichem Bauen in die Höhe mit modernen Ansätzen für das Mauerwerk“, sagte Bader, der auch Sprecher des Netzwerks innovativer Massivbau Bayern ist. Dabei solle unter anderem die Funktion von neuen Werk- und Hybridbaustoffen untersucht werden. Die Ergebnisse sollen in die Normung und Zulassung von Produkten der Baustoffindustrie einfließen. „Wegen des großen Wohnraummangels in den Ballungsräumen müssen künftig flächendeckend höhere Gebäude auf kleineren Flächen gebaut werden“, erklärte Bader. „Mit diesem Forschungsprojekt soll deutlich werden, welche tragende Rolle der moderne Massivbau dafür spielen kann.“

Staatssekretär Zellmeier schloss sich diesem Ansatz an: „Der Massivbau mit Ziegel hat in Bayern einen Marktanteil von knapp 70 Prozent. Bei der Studie geht es darum, die Realität auf dem Bausektor wissenschaftlich zu untermauern.“ Bau- und Infrastrukturpolitiker Oßner unterstützt dieses Vorhaben voll und ganz, bedankte sich bei Zellmeier und ergänzte: „Wenn wir das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von 1,5 Millionen zusätzlichen Wohnungen in Deutschland bis 2021 erreichen wollen, brauchen wir Initiativen wie diese – gerade auch für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Region Landshut.“

Das Bauen wird laut Bader grundsätzlich immer teuer. Unter anderem wegen steigender Herstellungskosten, längeren Genehmigungsverfahren und höheren Energieeinsparvorgaben. Die Branche investiere aber regelmäßig, um Produkte zu entwickeln, damit auch künftig wirtschaftlicher und schneller gebaut werden könne. „Darum ist der Ziegel heute mehr als nur ein Baustoff. Er ist ein High-Tech-Produkt, das wir noch besser machen wollen.“

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 200 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 8.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus.

 

Foto: Bragulla Presse & Events

 

 

Bildtext: Einig für mehr politische Unterstützung und größere Flexibilität beim Wohnungsbau (von links): Prof. Dr. Thomas Küffner (WBU-Bezirk Landshut), Staatssekretär Josef Zellmeier, Thomas Bader (WBU-Bezirk Landshut), WBU-Generalsekretär Dr. Johann Schachtner und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier.

 

Staatssekretär fordert mehr Mut bei Baugenehmigungen

Baupolitisches Gespräch des Wirtschaftsbeirats der Union bei Leipfinger-Bader

 

Bayerns Bau-Staatssekretär Josef Zellmeier hat die Bauverwaltung zu mehr Mut für schnellere Baugenehmigungen aufgerufen. Bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsbeirats der Union (WBU) im Leipfinger-Bader Ziegelwerk in Vatersdorf sagte er am Donnerstag, dass der rechtliche Spielraum bei Bauvorgaben von Kommunen und Landratsämtern angesichts des Wohnraummangels generell großzügiger genutzt werden solle. „Dazu haben die Ämter meine volle Rückendeckung.“ Außerdem sollten Bebauungspläne auch im ländlichen Raum künftig nicht mehr zu eng gefasst und ausgelegt werden, um Nachverdichtung und Mehrgeschossbau zu erleichtern.

„Mit der Gründung eines eigenen Bauministeriums im Freistaat hat Ministerpräsident Markus Söder dem Bauen Vorfahrt gegeben“, sagte Zellmeier bei dem WBU-Treffen zum Thema „Wohnungsnot und Verknappung des Baulandes – welche Impulse setzt der Freistaat Bayern?“. Die gute Wirtschaftslage und das Bevölkerungswachstum in Bayern seien erfreulich, aber auf dem Wohnungsmarkt müsse die Balance zwischen Angebot und Nachfrage gehalten werden. „Angemessenes und bezahlbares Wohnen ist ein Grundbedürfnis und Grundrecht des Menschen. Darum brauchen wir Wohnraum in allen Preissegmenten und nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land.“

Im Jahr 2017 sind in Bayern laut Zellmeier rund 61.000 Wohnungen fertiggestellt worden – so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Zusätzlich gebe die neue Bundesregierung gute Impulse mit dem Baukindergeld, der Sonderabschreibung für Bauherren und steuerlichen Anreizen für Grundbesitzer bei Investitionen in den Wohnungsbau. Außerdem nehme der Freistaat selbst viel Geld in die Hand: Bis 2025 seien mehr als eine Milliarde Euro für Maßnahmen wie eine bayerische Eigenheimzulage, die Gründung der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft „BayernHeim“, die Unterstützung von Immobilienmodernisierungen sowie Verbesserungen bei der Dorferneuerung und der Städtebauförderung vorgesehen.

Durch die staatliche Wohnungsbaugesellschaft sollen bis 2025 10.000 neue Wohnungen entstehen, sagte Zellmeier. „Das ist ein wichtiges Signal, löst das Problem aber nicht alleine. Vor allem ist die Wirtschaft gefordert, in den Immobilienmarkt zu investieren.“ Dafür müsse die Politik die Kostentreiber auf dem Bau ins Visier nehmen. „Wir hinterfragen die Vorgaben und Standards und wollen keine ständige Verschärfung, damit künftig gut und trotzdem wirtschaftlich gebaut werden kann.“

Thomas Bader, Vorsitzender des WBU-Bezirks Landshut, erklärte, der politische Einfluss auf das Bauen sei immens. Die Abschaffung des sozialen Wohnungsbaus 2001 und der Eigenheimzulage 2006 hätten wesentlich zur aktuellen Krise beigetragen. „Darum sind wir froh, dass die Staatsregierung erkannt hat, dass das gesellschaftliche Megathema Bauen nur mit Unterstützung der Politik gemeistert werden kann.“

 

Foto: Bragulla

Bildtext: Das Interesse der Bucher an der Fortsetzung der Geschichtsbodenabende nach sieben Monaten war groß: Vor mehr als 100 Gästen sprach Hans Schneider im Seminarraum der Leipfinger-Bader Ziegelwerke über die Geschichte seines Lebenswerks.

 

Der Bucher Geschichtsboden lebt wieder

Großer Andrang beim ersten Vortragsabend am neuen Standort bei Leipfinger-Bader

 

Am Mittwoch hat der Bucher Heimatforscher Hans Schneider den ersten Geschichtsbodenabend im Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerk in Vatersdorf veranstaltet. Es war sein erster Vortrag am künftigen Standort des Lokalmuseums nach sieben Monaten Pause, seitdem der alte Geschichtsboden am Bucher Rathausplatz nicht mehr für Veranstaltungen zur Verfügung steht.

Entsprechend groß war der Besucherandrang. Mehr als 100 Gäste wollten Schneiders Auftakt im LB-Seminarraum sehen, der übergangsweise genutzt wird, bis die neuen Räumlichkeiten voraussichtlich Anfang kommenden Jahres bezogen werden können. Schneiders Thema: Ein Rückblick auf 19 Jahre Geschichtsboden in Buch.

Wenn Hans Schneider über Lokalgeschichte spricht, ist das Historienkabarett. Er doziert nicht nur wie ein Gesichtslehrer, sondern bringt seine Zuhörer mit vielen Anekdoten zum Lachen. Zu fast jedem Foto in seiner Präsentation fällt dem 77-Jährigen eine lustige Begebenheit ein. Er erzählte zum Beispiel, warum er fast immer Traubenzucker dabei hat: Weil er bei der Eröffnung einer Ausstellung im Jahr 2000 Kreislaufprobleme bekam, vertraut er seitdem auf den süßen, schnellen Energiekick für den Notfall. „Heute habe ich übrigens keinen Traubenzucker dabei“, sagte Schneider. Den brauchte er auch nicht. Der Bucher Ehrenbürger war topfit. Vor dem großen Publikum lief er zur Hochform auf.

In rund zwei Stunden eilte er durch die Geschichte seines Geschichtsbodens. Von den Anfängen in den späten 70ern, in denen er als Gastronom begann, Informationen zur Ortsgeschichte zur Unterhaltung der Gäste in die Speisekarten aufzunehmen. Über den Bau und die Eröffnung des Geschichtsbodens über einem Getränkemarkt im Jahr 1999, weil sein Privathaus mit historischen Dokumenten und Gegenständen überfüllt war. Bis hin zum bevorstehenden Umzug nach Vatersdorf.

Den Ausbau des Geschichtsbodens hatte damals der Besitzer des Getränkemarkts aus Begeisterung für Schneiders Arbeit finanziert. Der Gemeinde, für die Bürgermeister Franz Göbl im Publikum saß, übernahm seitdem die Mietkosten. Und nun schafft Leipfinger-Bader die neue Heimat im Dachgeschoss des Verwaltungsgebäudes. Derzeit laufen die Umbauarbeiten für ein modernes Lokalmuseum. „Ich danke allen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für den Betrieb des Geschichtsbodens eingesetzt haben und das auch künftig tun“, sagte Schneider. „Unsere Heimatgeschichte soll ja noch lange weiterleben.“

In seinem Geschichtsboden hat Schneider bisher rund 20 000 Besucher aus ganz Bayern und dem Ausland begrüßt – mehr als 1000 pro Jahr. Er hat mehr als 150 Vortragsabende veranstaltet, mehr als 100 Besuchergruppen geführt, fast 20 Ausstellungen organisiert, dutzende Filmabende abgehalten und Bücher mit insgesamt rund 5000 Seiten veröffentlicht. Alles ehrenamtlich. Die Themen sprudeln aus mehr als 1000 Ordnern mit historischem Material, in denen er unter anderem 600 Heiligenbilder, 5000 Sterbebilder und 5000 Postkarten aufbewahrt. Dazu kommen mehr als 1000 historische Gegenstände aus allen Lebensbereichen.

Es gibt nichts, wozu Hans Schneider keinen Lokalbezug herstellen könnte. Der Historien-Entertainer nutzt die absurde Vielfalt an Möglichkeiten gekonnt für seine Schneider-Show: „Ich habe Unterlagen zu jedem Bucher Pfarrer seit 1220 und ihren Problemen. Ich kann über Jahrhunderte zurückverfolgen, wer wann geheiratet hat und was es dabei zu Essen und Trinken gab“, sagte er. „Ihr müsst nur Bescheid geben, was ihr wissen wollt. Dann erzähle ich es euch.“

Nach diesem erfolgreichen Beginn in Vatersdorf gehen nun die Vorbereitungen für den endgültigen Umzug des Geschichtsbodens weiter. Mit Unterstützung einiger Helfer wird das komplette Inventar fotografiert, nummeriert, katalogisiert, verpackt und für den Transport vorbereitet. Damit Schneiders Lebenswerk – das Gedächtnis der Gemeinde Buch – noch lange fortgeführt werden kann.

 

 

Kontakt für Rückfragen

Hans Schneider

08709/1082

hans.schneider41@gmx.de

 

 

Bildtext: Regierungspräsident Rainer Haselbeck lässt sich von LB-Inhaber Thomas Bader die moderne und nachhaltige Produktion von Mauerziegeln erklären – und ist offen für intensiven Fachdialog zwischen staatlicher Bauverwaltung und LB-Planungsprofis, um Wohnbauprojekte zu beschleunigen.

 

Neue Impulse für schnelles und günstiges Bauen

Regierungspräsident spricht bei Leipfinger-Bader über Zukunft der Bauverwaltung

 

Regierungspräsident Rainer Haselbeck hat sich am Mittwoch am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit LB-Inhaber Thomas Bader über die Zukunft der bayerischen Bauverwaltung ausgetauscht. Weitere Themen waren die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt und in der Bauwirtschaft. Ein zentrales Ergebnis: Die Bezirksregierung und LB wollen den fachlichen Dialog ausbauen, damit öffentlich und privat geförderte Wohnbauprojekte künftig noch schneller und günstiger umgesetzt werden können.

Weil Bauen unter anderem wegen der umfangreichen Vorgaben zur Energieeinsparung immer komplexer wird, hat Leipfinger-Bader eine unabhängige Bauberatung aufgebaut. Dort können sich Planer, Investoren und Bauherren von Ingenieuren und Architekten Unterstützung bei der Projektentwicklung holen – vom privaten Einfamilienhaus bis zur öffentlichen Großbaustelle. Haselbeck zeigte sich offen für einen intensiveren Austausch zwischen der LB-Bauberatung und den Spezialisten der staatlichen Bauverwaltung: „Jeder Impuls, durch den Zeit und Kosten bei Baumaßnahmen gespart werden können, ist wertvoll. Gerade, wenn es um dringend benötigten Wohnraum geht.“

Das Thema Bauen hat laut Haselbeck ohnehin eine zentrale Bedeutung in der neuen Staatsregierung: „Die Oberste Baubehörde, die bisher im Innenministerium angesiedelt und für Bauen, Wohnen und Verkehr zuständig war, wird gerade zu einem eigenen Bauministerium unter Staatsministerin Ilse Aigner weiterentwickelt. Außerdem ist eine bayerische Eigenheimzulage im Gespräch und Ministerpräsident Markus Söder hat das Bauen als soziale Frage der Zukunft bezeichnet.“ Bader begrüßte auch den neuen Zuschnitt des Bundesinnenministeriums: „Dass die Verantwortung für das Bauen in Berlin nun in diesem Ressort liegt, ist gut für die Entwicklung des Wohnungsmarkts.“

Damit die Regierung von Niederbayern spürbar mehr Wohnbauprojekte von Kommunen oder anderen Investoren für den sozialen Wohnungsbau im Rahmen des Wohnungspakts Bayern unterstützen kann, muss deutlich mehr Bauland von den Städten und Gemeinden in der Region ausgewiesen werden, wie Haselbeck erklärte. „Darum muss die Politik den Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen steuerlich attraktiver machen“, sagte Bader. Landwirte sollten den Erlös zum Beispiel in Bauprojekte steuerfrei investieren dürfen.

Unabhängig von der Politik arbeite Leipfinger-Bader selbst intensiv daran, das Bauen in Sachen Ökologie und Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern. „Wir nehmen in diesem Jahr als weltweit erstes Unternehmen der Baustoffindustrie eine Recyclinganlage für Mauerziegel im Werk Puttenhausen bei Mainburg in Betrieb, um einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf zu ermöglichen“, erklärte Bader. Außerdem würden die Produktion von massiven Fertigbauteilen und die Digitalisierung der Logistik vorangetrieben.

 

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 200 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 8.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus.

 

Foto: Bragulla

Bildtext:Der Ergoldinger Marktgemeinderat um Bürgermeister Andreas Strauß (vorne links) tauschte sich mit LB-Inhaber Thomas Bader (rechts) über Leistungsfähigkeit und Sicherheitsstandards des Baustoffs für das neue Mehrzweckgebäude in Ergolding aus.

 

Ergoldinger Marktgemeinderat besucht Leipfinger-Bader

Kommunalpolitiker informieren sich über Ziegelproduktion für neues Mehrzweckgebäude

 

16 Ergoldinger Marktgemeinderäte um Bürgermeister Andreas Strauß haben sich am Donnerstag am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf über die Ziegelproduktion für das neue Mehrzweckgebäude in Ergolding informiert. Die Kommunalpolitiker erläuterten mit LB-Inhaber Thomas Bader, wie nachhaltig der Baustoff für den generationenübergreifenden Massivbau in Ergolding hergestellt wird. Weitere Themen waren die aktuelle Lage der Bauwirtschaft und der Wohnraummangel in der Region.

Das Mehrzweckgebäude gehört zu den größten laufenden Bauprojekten des Marktes Ergolding. Im Erdgeschoss wird die Gemeindebücherei untergebracht werden. Im ersten Obergeschoss entstehen Räumlichkeiten für einen viergruppigen Hort mit rund 100 Plätzen und einem offenen Treff. Das zweite Obergeschoss wird die Volkshochschule Ergolding für Kurse und den Musikunterricht nutzen. Bis Ende des Jahres soll das Gebäude zwischen Altstoffsammelstelle und der Grund- und Mittelschule an der Bauhofstraße fertig sein.

„Für einen solchen Bau, in dem Kinder betreut werden und täglich viele weitere Menschen ein- und ausgehen, ist neben einer guten Wärmedämmung vor allem ein wirkungsvoller Schallschutz wichtig“, sagte Bürgermeister Strauß. „Als politisch Verantwortliche haben wir nun die Gelegenheit genutzt, uns vor Ort im Werk über die Leistungsfähigkeit des Baustoffs auszutauschen.“

Laut Bader erfülle der Ziegel Top-Werte bei Wärmedämmung und Schallschutz. „Außerdem genügt er höchsten Anforderungen an den Brandschutz. Das ist bei einem stark frequentierten, öffentlichen Gebäude sehr wichtig.“ Auch die CO2-Bilanz bei der Produktion sei sehr gut: „Unsere Standorte gehören zu den energieeffizientesten in der deutschen Baustoffindustrie“, sagte Bader. „Und durch die Herstellung aus regionalen Rohstoffen ist der Ziegel in Sachen Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen.“ Grundsätzlich könne LB durch einen Ziegel mit 65 Prozent Holzanteil als Dämmstoff auch Ziegel- mit Holzbauweise vereinen. „Das entscheidende für die Qualität und Lebensdauer einer Immobilie – egal bei welcher Bauart – ist aber, dass massiv gebaut wird.“

Ein zentrales Ergebnis der anschließenden Diskussion über die Lage der Bauwirtschaft und auf dem Immobilienmarkt in der Region: Mit Massivbauweise und mehr Flexibilität für das Erreichen von Energieeinsparvorgaben kann zügig und gleichzeitig ökologisch sinnvoll gebaut werden, um den Wohnraummangel einzudämmen.

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 200 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus. Für den Ausbildungsbeginn 2018 sind noch freie Lehrstellen zu besetzen.