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Leipfinger-Bader

Foto: Leipfinger-Bader
Geschlossener Wertstoffkreislauf: In der neuen Recyclinganlage in Puttenhausen (Niederbayern) werden Ziegelbruch und Dämmstoffe sauber getrennt. Während Mineral- und Holzfasern wieder in die Ziegelproduktion eingehen, lassen sich die keramischen Bestandteile als Substrat etwa für die Dachbegrünung aufbereiten.

Als erster deutscher Hersteller gewährleisten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Niederbayern) ab sofort einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für ihre massiven Mauerziegel. Bereits seit vielen Jahren verfolgt das Familienunternehmen das Ziel, den auf Baustellen anfallenden Ziegelbruch wieder in die Wertschöpfungskette zurückzuführen. Eine eigens hierfür entwickelte Recyclinganlage am Standort Puttenhausen vollbringt nun diese Leistung: Dabei werden Ziegelbruch und Dämmstoffe zunächst sauber voneinander getrennt und anschließend wiederverwertet. Während der Ziegelbruch etwa bei Dachbegrünungen erneut zum Einsatz kommt, werden die Dämmstoffe wieder der Produktion zugeführt. „Wir sehen den Mauerziegel auch über seine erste Lebensphase hinaus als wertvolle Materialressource an. Mit der Entwicklung unserer speziellen Recyclinganlage freuen wir uns als Baustoffproduzent über einen umwelttechnischen Durchbruch“, erläutert Firmenchef Thomas Bader.

Die Debatten rund um nachhaltiges Wirtschaften machen auch vor der Baubranche nicht halt – im Gegenteil: Jährlich fallen in Deutschland etwa 58,5 Millionen Tonnen Bauschutt an. Davon gehen wiederum etwa 10 Millionen Tonnen auf Abbruchziegel oder ziegelreiche Stoffgemische zurück. Geschlossene Wertstoffkreisläufe könnten Abhilfe schaffen, um Ressourcen zu schützen und Abfallaufkommen zu reduzieren. Hier beschreitet das Familienunternehmen Leipfinger-Baderseit September offiziell neue Wege: „Aus unserer Sicht sind auch Schnittreste von der Baustelle eine wertvolle Ressource, die nicht ungenutzt bleiben sollte“, erklärt Geschäftsführer Thomas Bader. „Zu diesem Zwecke haben wir eigens eine neue Recyclinganlage in Puttenhausen errichtet. So bieten wir als erstes Ziegelwerk in Deutschland einen vollständig geschlossenen Wertstoffkreislauf an.“ In Zukunft soll auch Material aus Abbrüchen für das Recycling angenommen werden. Ein besonderer Service ist dabei die kostenfreie Abholung des Ziegelbruchs auf der Baustelle. Dazu werden „Big Bags“ zur Verfügung gestellt, in denen das Material fachgerecht verpackt und sicher abtransportiert werden kann.

Foto: Leipfinger-Bader
Wiederverwertung von Bauabfällen: In sogenannten Big Bags gelangt der Ziegelbruch von der Baustelle zum Recycling-Standort. Hier wird er der Recyclinganlage zugeführt und wiederaufbereitet.

Recycling erfordert innovative Technik

Die Idee einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft haben die Ziegelwerke auf Grundlage jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit verwirklicht. Dabei bestand die Herausforderung darin, den Ziegelbruch mit Dämmstoff-Anteil zunächst wieder in seine einzelnen Bestandteile zu zerlegen. Die Lösung lag in einem alten mechanischen Trennverfahren, das sich Gravitation, Masse und Fliehkräfte zunutze macht – der Windsichtung. Dieses bildet das Herzstück der Recyclinganlage. Bekannt aus der Landwirtschaft ist es in der Lage, nicht nur sprichwörtlich die Spreu vom Weizen zu trennen. So gelangen die mithilfe einer Separator-Schaufel vorgebrochenen Baureste in einen Windkanal, der zwei Wege eröffnet: Leichte Dämmstoffpartikel werden nach oben hin abgesaugt, während der schwere Ziegelbruch nach unten fällt. Über einen Zyklonabschneider abgeschieden und anschließend fein ausgesiebt, ist der Dämmstoff dann wieder als solcher einsatzbereit. Das Prinzip funktioniert sowohl bei Mineral- als auch Holzfasern, die bei Leipfinger-Bader als Füllung jeweils in hochwärmedämmenden CORISO- oder SILVACOR-Ziegeln zum Einsatz kommen. Daneben wird der keramische Ziegelbruch weiter zerkleinert und in unterschiedlichen Körnungsstärken als Substrat zur Dachbegrünung oder für den Wegebau wiederverwendet.

Foto: Leipfinger-Bader
Ziegel-Recycling in Puttenhausen: Bei der Wiederaufbereitung wird der Ziegelbruch in unterschiedliche Körnungsgrade zerkleinert. Im Anschluss ist er als Substrat zur Dachbegrünung oder beim Wegebau wieder für eine neue Anwendung einsetzbar.

Nachhaltige Unternehmensführung als Maxime

Im Sinne der Nachhaltigkeit optimieren die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sämtliche internen Prozesse und Produkte kontinuierlich entlang ihrer Wertschöpfungskette. Das vollständige Recycling eigener Mauerziegel-Abfälle bildet hier einen Höhepunkt. Aber schon beim Abbau der Rohstoffe greift der Umweltgedanke: So werden ehemalige Lehmgruben stets aufwendig renaturiert und auf dem Betriebsgelände Biotope angelegt. Als Teilnehmer am Emissionshandel leistet das Unternehmen zudem einen Ausgleich für den CO2-Ausstoß, der bei der Ziegelproduktion entsteht. Weniger fossile Brennstoffe heißt weniger CO2: Daher sind bei der Produktion eine Rauchgasreinigungsanlage mit Wärmetauscher und ein hochmoderner Brennofen im Einsatz. Die für die Betriebsführung notwendige Energie stammt aus dem hauseigenen Solarpark und dem Zukauf von Ökostrom. Jeglicher Optimierungsbedarf der letzten Jahre konnte über das Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001 genau ermittelt werden. „Alle Maßnahmen sind darauf ausgelegt, unseren Energiebedarf in sämtlichen Unternehmensbereichen zu reduzieren. Aber auch unsere Unipor-Mauerziegel selbst tragen dazu bei: Denn ihr hoher Wärmeschutz macht sie zu effizienten Energiesparern – jetzt auch gefüllt mit recyceltem Dämmstoff“, erklärt Bader.

Nähere Informationen zum Recycling- und Energiemanagement von Leipfinger-Bader erhalten interessierte Bauherren und Fachleute direkt beim Unternehmen per Telefon (08762-7330) oder E-Mail (info@leipfinger-bader.de).

Foto: Leipfinger-Bader
Hat die Idee des vollständigen Mauerziegel-Recyclings jahrelang verfolgt und jetzt offiziell die deutschlandweit erste Recyclinganlage dieser Art in Betrieb genommen: Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leipfinger-Bader.

Bildunterschrift: Deutschlands erster „Ziegel-Online-Shop“: Nach erfolgreichem Start im Frühjahr steht er nun auch Baustoffhändlern zur Verfügung, wie der Firma Kipp & Grünhoff in Leverkusen. Eine Registrierung ist über die Webseite www.leipfinger-bader.de möglich.

Zuerst nur für Bauunternehmer, jetzt auch für Fachhändler: Nach erfolgreicher Einführungsphase öffnet sich der Online-Shop der Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf, Niederbayern) nun auch für den Baustoffhandel. Ab sofort können dessen Vertreter alle Vorzüge von Deutschlands erstem „Ziegel-Online-Shop“ nutzen, zu denen insbesondere Flexibilität sowie Einfachheit und Übersichtlichkeit gehören. Der Shop bietet Fachhändlern die Möglichkeit, Baustellen online zu verwalten und Lagerbestellungen zügig digital abzuwickeln. Der Vorgang gestaltet sich dabei denkbar unkompliziert: Einfach die Art der Lieferung sowie den gewünschten Liefertermin auswählen – und danach die Produkte von Leipfinger-Bader in den Warenkorb legen. Eine Info zur maximalen Ladekapazität der LKWs stellt hier eine möglichst effiziente Ausladung sicher. Im Anschluss erhält der Nutzer per E-Mail den Lieferschein und kann die Richtigkeit der Bestellung überprüfen – oder diese bis kurz vor der Verladung anpassen. Die Baustellenübersicht und alle getätigten Bestellungen sind jederzeit online abrufbar. „So sind Baustoffhändler und weitere Mauerwerks-Profis unabhängig von Öffnungszeiten und können das Angebot rund um die Uhr nutzen“, ergänzt Firmenchef Thomas Bader. Interessierte Fachhändler können sich unter www.leipfinger-bader.de für den Online-Shop registrieren (Rubrik: Shop).

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Bild: 20-04 Online-Shop_k; Foto: Leipfinger-Bader/ Kipp & Grünhoff

Ziegel- und Systemlösungen aus einer Hand: Um Mischbauweisen zu vermeiden, Arbeitsabläufe zu erleichtern und schnelle Baufortschritte zu erzielen, bieten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) ein umfassendes Zubehörsortiment an. Dieses reichte bisher von Hilfsmitteln zur Mauerwerksverarbeitung – wie Rührgeräte, Schlitten oder Mörtelpads – bis zu Höhenausgleichsziegeln oder Deckenrandelementen als Ergänzungsprodukte. Jetzt erweitern die Ziegelwerke ihr Angebot um drei weitere praktische Neuerungen: Innovative Stützendämmschalungen, Rollladenkästen sowie Lüftungssysteme räumen Bauprofis künftig noch größere Freiheiten bei der Gestaltung und technischen Ausführung ein. In Kombination mit hochwärmedämmenden Unipor-Mauerziegeln entsteht so ein homogenes Qualitätsmauerwerk.

Foto: Leipfinger-Bader

Besonders leise und von außen „unsichtbar“: Das neue LB-Lüftungssystem „Novarius RK“ ist für den direkten Einbau in Rollladenkästen konzipiert und punktet dabei mit einem Schallpegel von lediglich 3,1 Dezibel.

Neue Zubehörprodukte ergänzen ab sofort das umfangreiche Mauerziegel-Sortiment für den Hochbau der niederbayerischen Ziegelwerke Leipfinger-Bader: Formstabile Stützendämmschalungen, einbruchsichere Rollladenkästen sowie „unsichtbare“ Lüftungssysteme sollen den Bauprozess künftig deutlich effizienter gestalten. Sie erleichtern dabei nicht nur die Maurerarbeiten auf der Baustelle: Während der Nutzungsphase des Gebäudes profitieren auch die Bewohner von vielen bauphysikalischen Vorteilen der neuen Zubehör-Systeme, wie beispielsweise hohem Schall- und Wärmeschutz.

Effizient und einzigartig

Wenn beim Bau aus statischer Sicht der Einsatz von Pfeilern notwendig ist, sind Planer mit den neuen „LB-Stützendämmschalungen“ gut beraten. Sie beschleunigen den Hausbau erheblich, da aufgrund einer integrierten Dämmung aufwendige Zuschneide- und Klebearbeiten entfallen. Außerdem sind die Stützendämmschalungen im Ziegelrastermaß gefertigt und geschosshoch mit Beton verfüllbar, sodass eine zusätzliche Schalung überflüssig ist. Damit sparen Verarbeiter Zeit und profitieren von einfachen Arbeitsschritten, die weniger fehleranfällig sind als beim ursprünglichen Verfahren. „Mit seinem einzigartigen, geschäumten Material garantiert die Stützendämmschalung eine hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht. Ganz egal bei welcher Witterung bleibt sie formstabil und trocken“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer von Leipfinger-Bader. „Zudem ist das Produkt recyclebar, was durch die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Entsorgung bestätigt wird.“

Foto: Leipfinger-Bader

Hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht: Stützendämmschalungen von Leipfinger-Bader sind im Ziegelrastermaß gefertigt und geschosshoch mit Beton verfüllbar. Dank einer integrierten Dämmung entfallen sonst übliche Zuschneide- und Klebearbeiten.

Rollladenkasten mit integrierter Lüftung

Währenddessen setzt das neue Rollladenkasten-System von Leipfinger-Bader hohe Maßstäbe in Sachen Schall- und Wärmeschutz. Ein weiterer großer Pluspunkt: Es erreicht problemlos die polizeilich empfohlene Widerstandsklasse RC2. Das Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) bescheinigt dies in einem entsprechenden Prüfzeugnis nach EN 1627:2011-05. Je nach Wunsch können Rollläden, Jalousien und Textilscreens mit Insektenschutzrollos eingebaut werden. Die Rollladenkästen sorgen in Kombination mit dem neuen LB-Lüftungssystem „Novarius RK“ für ein wohngesundes und wohltemperiertes Raumklima. Dabei zeichnet sich auch dieses Zubehörprodukt durch eine Besonderheit aus: Es ist von außen „unsichtbar“, da es für den direkten Einbau in Rollladenkästen konzipiert wurde. Des Weiteren punktet das Lüftungssystem aufgrund seiner einfachen Installation und Bedienung. So lassen sich mit nur einem Schalter sämtliche Einstellungen vornehmen – vom simplen An- und Ausschalten über die Wahl von fünf verschiedenen Leistungs- und Feuchtigkeitsstufen bis hin zur Bestimmung der Temperatur. Die maximale Lüftungsleistung entspricht dabei bis zu 50 Kubikmetern Luft pro Stunde bei einem Schallpegel von lediglich 3,1 Dezibel. Das macht den „Novarius RK“ zu einem besonders leisen Wohnraumlüftungsgerät, das mit einem Stromverbrauch von 1,9 Watt nur etwa halb so viel Energie benötigt als andere Systeme mit vergleichbaren Leistungswerten.

Foto: Leipfinger-Bader

Das neue Rollladenkasten-System von Leipfinger-Bader punktet vor allem in Sachen Schall- und Wärmeschutz. Zudem erreicht es problemlos die polizeilich empfohlene Widerstandsklasse RC2.

„Als Familienunternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bausektor sind uns die Bedürfnisse des Marktes wichtig. Dementsprechend entwickeln wir auch unser Ziegelsortiment stetig weiter. Mit den neuen Zubehörlösungen können wir unseren Kunden nun aus einer Hand die passende Lösung für ihr Projekt anbieten“, erklärt Thomas Bader. Zudem sind mit der Erweiterung des Sortiments KfW-Effizienzhäuser noch leichter zu realisieren – bis hin zum KfW-Effizienzhaus-Standard 40plus. Weitere Informationen zu den neuen Zubehörlösungen von Leipfinger-Bader finden Planer und Mauerwerks-Profis auf der Webseite der Ziegelwerke – unter www.leipfinger-bader.de.

Bilduntext: Mauerziegel-Bestellung per Mausklick – der Online-Shop von Leipfinger-Bader macht es möglich. Neben den klassischen Wegen per Telefon oder Fax können die Unipor-Qualitätsziegel jetzt auch rund um die Uhr bestellt werden

Mauerziegel per Mausklick

Leipfinger-Bader launcht ersten Mauerziegel-Online-Shop

Die Welt wird immer digitaler und so liegt es in der Natur der Sache, dass auch die Baubranche beständig nach neuen Lösungen sucht. Leipfinger-Bader (Vatersdorf) geht nun ebenfalls neue Wege in Sachen Digitalisierung: als bundesweit erster Mauerziegel-Hersteller mit einem eigenen Online-Shop. Registrierte Kunden können ihre Wunsch-Baustoffe ab sofort bequem im Internet bestellen – auch von unterwegs. Denn die Anwendung ist so konzipiert, dass sie problemlos auf Smartphones oder Tablets funktioniert.

Ob Planung mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) oder spezielle Mauerziegel aus dem 3D-Drucker – die Digitalisierung in der Bauwirtschaft schreitet voran. Studien wie etwa der „Digitalisierungsindex Deutschland“ zeigen, dass IT-basierte Prozesse den Alltag einfacher und effizienter machen. Mit diesem Ziel vor Augen haben die niederbayerischen Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) nun ihren neuen Online-Shop gestartet. Damit erhalten Bauprofis eine zusätzliche Möglichkeit, die durchaus nachgefragten Unipor-Mauerziegel des Traditionsunternehmens zu ordern.

Einfache Anwendung und flexible Bestellung

Bei der Entwicklung von Deutschlands erstem Mauerziegel-Online-Shop wurde insbesondere auf Nutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienung Wert gelegt. Daher ist die Anwendung so konzipiert, dass sie auf allen gängigen mobilen Endgeräten beziehungsweise Browsern reibungslos funktioniert. So kann die Mauerziegel-Bestellung im Internet bequem von unterwegs erfolgen und Bestandskunden sind fortan vollkommen unabhängig von Öffnungszeiten.

„Mit dem LB-Online-Shop wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Logistik mühelos digital abzuwickeln“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leipfinger-Bader. Auch online steht folglich das gesamte Produkt-Sortiment zur Verfügung. So können Nutzer etwa aus der hochwärmedämmenden mineralisch gefüllten „Unipor Coriso“-Serie wählen oder sich für innovative „Unipor Silvacor“-Ziegel mit Nadelholzfüllung entscheiden. Mit den gewünschten Mauerziegeln im Warenkorb werden direkt im Anschluss Lieferfahrzeug und -termin festgelegt. Die Userfreundlichkeit des Webshops zeichnet sich aber nicht nur durch intuitive Anwendung, sondern auch eine hohe Transparenz der Bearbeitungsprozesse aus: Der Status der Bestellung kann online stets eingesehen und nachverfolgt werden, sodass Bauunternehmer hier immer auf dem aktuellen Stand sind. Sollte sich nach dem Bestellvorgang eine Änderung ergeben, kann der Auftrag mit einem gewissen Vorlauf vor Auslieferung online angepasst werden.

Erste Reaktionen positiv

Nach einer ersten erfolgreichen Pilotphase wurde die Anwendung zum digitalen Baustellenmanagement im Rahmen der Seminarreihe „LB-Praxistage“ offiziell vorgestellt. Die teilnehmenden Bauunternehmer zeigten sich aufgeschlossen für die Idee und so stößt der Webshop bereits auf gute Resonanz – mit über 100 Registrierungen in den Anfangswochen. „Das bestärkt uns, dass wir auf einem guten Weg in Richtung digitale Zukunft sind“, äußert sich Bader zufrieden. „Auch wenn der Online-Shop zunächst nur unseren Bestandskunden zur Verfügung steht, sehen wir hier mittelfristig noch viel Entwicklungspotenzial.“

Wer sich einen Eindruck von Deutschlands erstem Mauerziegel-Online-Shop verschaffen möchte, kann das auf der Website des Herstellers tun – unter www.leipfinger-bader.de in der Rubrik „Shop“.

 

Fotos: Leipfinger-Bader

 

Gehört ab sofort zu Leipfinger-Bader: das Fassadenziegel-Werk der Tonality GmbH in Weroth (Rheinland-Pfalz).

Strategischer Ausbau: Ziegel-Mittelständler erwirbt ehemaligen Creaton-Geschäftsbereich Fassade

Vatersdorf/Weroth (d-pr) – Der Fassadenziegel-Hersteller Tonality aus Weroth (Rheinland-Pfalz) hat einen neuen Eigentümer: Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf (Bayern) haben 100 Prozent der Anteile am Unternehmen erworben, welches bis Ende 2017 noch als „Geschäftsbereich Fassade“ von Creaton im Markt agierte. Mit dem Kauf der exportstarken Tonality GmbH strebt der süddeutsche Familienbetrieb Leipfinger-Bader einen strategischen Ausbau seiner Geschäftsbereiche an – und erweitert zugleich seine keramische Produktpalette für Wohn-, Gewerbe- und Industrieobjekte.

1999 leitete die Creaton AG mit der Präsentation ihrer Produktreihe „TONALITY“ ein neues Zeitalter der keramischen Fassadengestaltung ein. 2004 wurde dafür das Werk Weroth im Westerwald extra zum „Kompetenzzentrum für keramische Premiumprodukte“ ausgebaut und als neuer „Geschäftsbereich Fassade“ des renommierten Dachziegel-Herstellers vorgestellt. Seitdem konzentrierte sich die Produktion zunehmend auf hochwertige Ziegellösungen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF). Im Dezember 2017 trennte sich Creaton aus strategischen Gründen von diesem Geschäftsbereich und veräußerte ihn als neu gegründete Tonality GmbH an Siavash Djamali und Farrokh Sabokrouh, die bereits im Unternehmen tätig waren. Anfang März 2020 hat nun der bayerische Ziegelhersteller Leipfinger-Bader 100 Prozent der Anteile an der Tonality GmbH erworben.

Die Akquisition verspricht viele Vorteile im Markt und ermöglicht Synergien für die Bauwirtschaft: So gelten beide Unternehmen als Premium-Anbieter in ihrem jeweiligen Segment, wobei sich Tonality auf die Herstellung ausdrucksstarker, belastbarer Ziegelfassaden in verschiedensten Farben und Formen konzentriert. Die Fassadenziegel werden dabei im Sinterbrandverfahren hergestellt, bei dem nur erstklassige Tone zum Einsatz kommen. Neben seinem breiten und individuellen Fassadenziegelprogramm produziert das Unternehmen auch Sicht- und Sonnenschutzelemente aus Keramik. Eine Besonderheit im Produktportfolio sind zudem mechanische, nicht sichtbare Befestigungssysteme, die auch außergewöhnliche Gestaltungsideen wie Rundungen zulassen und das Mischen unterschiedlicher Formathöhen problemlos ermöglichen. „So können wir unseren Kunden künftig nachhaltige, designorientierte Komplettlösungen aus Keramik für Wohn-, Gewerbe- und Industrieobjekte anbieten. Mit den individuell gefertigten und damit flexibel einsetzbaren Ziegelfassaden lassen sich ausdrucksstarke Gebäude erschaffen, die hinsichtlich Ästhetik, Brandsicherheit, Langlebigkeit und Verarbeitbarkeit höchsten Anforderungen entsprechen“, erklärt Firmenchef Thomas Bader.

Unabhängigkeit und Sicherheit

Durch die Übernahme von Tonality geht Leipfinger-Bader konsequent den Weg der dynamischen Unternehmensentwicklung weiter. „Tonality-Ziegelprodukte werden überwiegend ins Ausland verkauft und ermöglichen uns den Zugang zu internationalen Märkten. Damit können wir Schwankungen in der deutschen Baukonjunktur besser ausgleichen. Gleichzeitig bewegen wir uns aber in einem Geschäftsbereich, in dem wir unsere klassischen Kernkompetenzen Keramik und Mauerwerk sinnvoll einbringen und ausbauen können“, so Thomas Bader. Zudem sei man auch von der Produktentwicklung in Weroth überzeugt und erwarte dort hoch innovative Ansätze. Im Gegenzug schaffe die Übernahme strategische Sicherheit für Tonality und seine Belegschaft. Vor diesem Hintergrund werden auch die 35 Mitarbeiter in Weroth vollständig übernommen. „Wir sind voller Anerkennung und Dankbarkeit für Herrn Siavash Djamali und Herrn Farrokh Sabokrouh, dass wir die traditionsreiche und langjährige Fassadenproduktion am Standort Weroth in die Zukunft führen dürfen. Dabei wollen wir uns weiterentwickeln und auch künftig nachhaltige, ökologische Ziegelfassaden für großartige Gebäude produzieren“, so Thomas Bader.

Die bayerischen Ziegelwerke Leipfinger-Bader zählen seit rund 150 Jahren zu den führenden, familiengeführten Mauerziegel-Herstellern in Deutschland. Das Unternehmen unterhält drei Werke in Vatersdorf und Puttenhausen (Niederbayern) sowie in Schönlind (Oberpfalz) und produziert mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern hochwärme- und schalldämmende Hintermauerziegel sowie Sonderlösungen aus gebranntem Ton. Für ihr ökologisches Engagement erhielten der mittelständisch geprägte Ziegelproduzent und seine Vertreter in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen.

Titelbild: 20-02 Werk Weroth_k; Foto: Tonality, Weroth

Bild: 20-02 The Wave_k; Foto: Jacob Due/ Tonality, Weroth
Wohnanlage „The Wave“ in Vejle (Dänemark): Mit ausdrucksstarken Fassadenziegel-Lösungen von Tonality werden international zahlreiche Bauprojekte errichtet.

Bildtext: Paul Simmerbauer (rechts), Prokurist und Ausbildungsleiter der Bürokaufleute, begrüßt mit Ausbilderin Martina Fromberger (links) die neue Auszubildende Verena Rosenwirth bei Leipfinger-Bader in Vatersdorf.

 

 

Ausbildungsbeginn bei Leipfinger-Bader

Eine neue Auszubildende im Ziegelwerk Vatersdorf

 

Am Standort Vatersdorf der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke hat Verena Rosenwirth ihr Berufsleben begonnen. Die 16-Jährige aus Eching/Viecht absolviert eine zweieinhalbjährige Lehre zur Industriekauffrau. Mit sieben weiteren Azubis im Stammwerk Vatersdorf und am Standort Puttenhausen bei Mainburg sind nun insgesamt acht Lehrlinge in dem Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern beschäftigt.

„Wir freuen uns, dass wir unser Team in Vatersdorf mit einer talentierten Nachwuchskraft verstärken können“, sagte LB-Prokurist Paul Simmerbauer, der gleichzeitig Ausbildungsleiter für die Industriekaufleute im Betrieb ist. Leipfinger-Bader bilde eigene Fachkräfte aus, um die Firma langfristig leistungsfähig zu halten. „Damit unsere Azubis schnell und häufig Erfolgserlebnisse erleben, dürfen sie spannende Projekte mit erfahrenen Kollegen bearbeiten und von Anfang an ihre eigenen Ideen einbringen.“ Außerdem werden die LB-Lehrlinge laut Simmerbauer fachlich intensiv gefördert – und haben trotzdem genug Zeit und Freiraum, um sich privat weiterzuentwickeln.

Leipfinger-Bader bildet auch im kommenden Jahr wieder in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus. Interessierte Jugendliche können sich ab sofort für 2020 bewerben. Informationen dazu gibt es unter michael.mayr@leipfinger-bader.de oder Telefon 08762/733 153.

 

Foto: Bragulla

 

Bildtext: Architekt Stefan Feigel (rechts) und Projektbetreuer Tobias Geis haben das neue Bucher Museum geplant und begleiten die Bauarbeiten am Firmensitz der Leipfinger-Bader Ziegelwerke.

 

Bau des neuen Bucher Museums kommt voran

Architekt Stefan Feigel stellt Raumkonzept des Heimatmuseums bei Leipfinger-Bader vor

 

Das neue Bucher Museum am Firmensitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf nimmt immer mehr Gestalt an. Der Landshuter Architekt Stefan Feigel, der die modernen Ausstellungsräume für den Heimatforscher Hans Schneider im Auftrag des Unternehmens plant, kündigt den Abschluss der Bauarbeiten für das Jahresende an. Am Dienstag hat er in seinem Architekturbüro Feigel – Dumps das architektonische Konzept für das Gedächtnis der Gemeinde Buch präsentiert.

„Das Dachgeschoss des LB-Verwaltungsgebäudes verleiht den Räumlichkeiten seinen ganz besonderen Charme“, sagte Feigel. Durch den sichtbaren Dachstuhl wirke das Heimatmuseum nicht steril, sondern das 150 Jahre alte Haus spiele harmonisch mit der Ausstellung zusammen. „Das ist keine weiße Kiste, in der man nicht spürt, wo man ist. Ganz im Gegenteil: Die Besucher können die Exponate betrachten und sind gleichzeitig immer vom historischen Gebäude umgeben.“

Der Ausstellungsraum hat wenig Fensterflächen und somit wenig Tageslicht, die Exponate dürfen nicht unter der UV-Strahlung leiden. Die Ausstellungsstücke, mit denen Hans Schneider die Bucher Geschichte erzählt, werden über ein flexibel gehaltenes Leuchtensystem direkt beleuchtet und entsprechend in Szene gesetzt werden. Und damit der imposante Dachstuhl seine volle atmosphärische Wirkung entfaltet, wird er zugleich ausgeleuchtet. Als Bodenbelag wird ein dunkler Architekturestrich zur Ausführung gelangen.

Das räumliche Konzept sieht laut Feigel vor, dass die künftigen Geschichtsbodenabende und Veranstaltungen in einem Empfangsbereich beginnen, der mit Parkett ausgelegt und mit flexiblen Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet ist. Dann geht es in einen Seminar- und Vortragsraum (ebenfalls Parkettboden) zur Einführung in das jeweilige Thema der Veranstaltung, ehe der Gang durch die Ausstellung folgt.

Die Räumlichkeiten sind für Gruppen mit bis zu 50 Besuchern ausgelegt. Das Dachgeschoss ist barrierefrei über einen eigens eingebauten Aufzug zu erreichen. Für den Heimatforscher Hans Schneider ist ein separater Arbeitsraum mit Archiv vorgesehen. „Es war ein hoher Aufwand für Brandschutz, Fluchtwege, Bodenbearbeitung und Dämmung notwendig, um das Dachgeschoss nutzbar zu machen“, sagte Feigel. Die baulichen Hauptarbeiten würden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen.

Bis die gesamte Technik installiert und die Ausstellung eingerichtet ist, wird es wahrscheinlich ein weiteres Vierteljahr dauern. Die Freunde des Bucher Geschichtsbodens dürfen sich also darauf freuen, ab dem kommenden Frühjahr im neuen Museum gemeinsam mit Hans Schneider in einer seiner unterhaltsamen Zeitreisen in die Heimatgeschichte einzutauchen.

 

Foto: Bragulla

 

Leipfinger-Bader machte Bauherren fit für den Hausbau

 

Über 50 angehende Häuslebauer nutzen Informationsabend für Fragen zum eigenen Bauvorhaben

Zweimal pro Jahr veranstalten die Leipfinger-Bader Ziegelwerke einen kostenlosen Informationsabend für angehende Häuslebauer. Am vergangenen Dienstag war es wieder so weit und über 50 Bauherren waren trotz bestem Grillwetter gekommen, um sich im Rahmen von zwei theoretischen Vorträgen und einer Praxisvorführung bestens auf das eigene Hausbau-Projekt vorzubereiten. Dabei erhielten alle Häuslebauer im Rahmen des Infoabends auch eine Werksführung und konnten so live erleben, wie der Baustoff Nummer Eins in Bayern, der Ziegel gefertigt wird.

 

Foto: Leipfinger-Bader

Baufachwissen für Jedermann – Tipps und Fördermöglichkeiten für den Haus-Neubau

Bauherren-Infoabend der Leipfinger-Bader Ziegelwerke am 02. April in Vatersdorf

 

Weil der Hausbau meistens eine Entscheidung fürs Leben ist, sind vor dem ersten Spatenstich umfangreiche und vor allem verständliche Informationen sehr wichtig. Die gibt es für alle, die demnächst auf einer Baustelle anpacken wollen, beim Bauherren-Infoabend der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf. Am Dienstag, 02. April 2019 um 18 Uhr gibt es daher Baufachwissen für angehende Bauherren und die die es noch werden wollen.

„Wir wollen den Bauherren dabei helfen, ihr Haus nach den neuesten Standards zu errichten“, sagt LB-Chef Thomas Bader. „Behaglichkeit, Wohngesundheit und Energieeffizienz sind für angehende Bauherren entscheidende Kriterien im Rahmen der Neubauplanung. Mit der Ziegel-Massivbauweise lässt sich dies optimal erreichen.“ Schon die Planung des passenden Gebäudekonzepts sei einer der wichtigsten Beiträge zum ökologisch nachhaltigen und ökonomisch sinnvollen Wohnen.

Auf die Teilnehmer wartet ein informativer Vortrag über die die konkreten Vorteile der Massivbauweise: Ziegel sorgen immer für ein optimales Klima. Sie können selbst große Temperaturschwankungen kompensieren, indem sie Kälte von außen abhalten und Wärme im Gebäude belassen sowie im heißen Sommer unangenehme Temperaturspitzen wirksam ab puffern. So wirken sie wie eine naturnahe Klimaanlage. Höchstwerte beim Wärme- und Schallschutz erreicht zum Beispiel der neue Ziegel Unipor Silvacor. Außerdem haben die LB-Ziegel hervorragende Eigenschaften im Brand-, Strahlen- und Feuchtigkeitsschutz. Damit stehen sie für Wertbeständigkeit und gesundes Wohnen.

Außerdem gibt es einen kurzen Überblick der wichtigsten Eckpunkte einer Bauplanung sowie allerhand wissenswertes zur Energieeinsparverordnung und der Bedingungen für die staatliche KfW-Förderung. Häuser sollen künftig nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch weniger Wärme ungenutzt über die Gebäudehülle verlieren. Erreichen kann man das durch den Einsatz moderner Mauerziegel, die mit Dämmstoff gefüllt sind und den Bau auf Passivhaus-Niveau bringen. Eine besonders natürliche und umweltfreundliche Variante sind neue Ziegel mit Holzfaserdämmung.

 

 

Zum Abschluss des Bauherren-Infoabends geht es darum, Ziegel live zu erleben. Unter anderem wird bei einer Praxisvorführung das revolutionäre Mörtelpad vorgestellt. Mit dieser Trockenmörtelplatte, die zugeschnitten werden kann und nur noch bewässert werden muss, lässt sich Mauerwerk einfacher und schneller als bisher fertigstellen. Das ermöglicht Maurern mehr Leistung auf der Baustelle bei gleicher Zeit- und Personalplanung.

Die Teilnahme am Bauherren-Infoabend ist kostenlos. Für individuelle Fragen stehen den Besuchern qualifizierte Bau- und Fachberater zur Verfügung. Um Voranmeldung wird gebeten unter Telefon 08762/733-124 oder per E-Mail an veranstaltung@leipfinger-bader.de.

Programm

18.00 Uhr     Begrüßung und Empfang

18.15 Uhr     Expertentipps für Bauherren

– Baufachwissen für Jedermann

– Klug planen – Geld und Energie sparen

– Wohngesund und nachhaltig bauen

– Tipps und Fördermöglichkeiten für Ihren Neubau

 

                    Ziegel live erleben

Die modernste Form der Planziegelvermauerung mit dem revolutionären „maxit mörtelpad“

20.30 Uhr     Imbiss und Fachgespräche

Qualifizierte Bau- und Fachberater stehen für individuelle Fragen zur Verfügung

 

Fotos: Leipfinger-Bader

Bildtext: Diskutierten über Forschung im Massivbau für den schnellen und wirtschaftlichen Bau von Häusern und Wohnungen (von links): Karl Wiebel vom bayerischen Bauministerium, Peter Hülsen vom Bayerischen Ziegelindustrie-Verband (BZV), Staatsekretär Josef Zellmeier, LB-Inhaber Thomas Bader, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Yves Knoll von der BZV-Geschäftsführung.

 

 

Forschung für mehr Wohnraum

Baupolitisches Gespräch mit Staatssekretär Josef Zellmeier bei Leipfinger-Bader

 

Vatersdorf. Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Vertreter des bayerischen Bauministeriums haben sich am Montag bei einem baupolitischen Gespräch am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf mit LB-Inhaber und dem Bayerischen Ziegelindustrie-Verband über Forschung und Innovation in der Bauwirtschaft ausgetauscht. Zentrales Thema war ein neues Forschungsprojekt zum sicheren, schnellen und wirtschaftlichen Bau mehrstöckiger Häuser in massiver Ziegelbauweise. Das Projekt soll dabei helfen, die staatliche Wohnungsbauoffensive zur Schaffung von mehr Wohnraum in den kommenden Jahren zügig umzusetzen.

„Wir planen in Kooperation mit dem Bayerischen Ziegelindustrie-Verband eine wissenschaftliche Studie zu günstigem und fortschrittlichem Bauen in die Höhe mit modernen Ansätzen für das Mauerwerk“, sagte Bader, der auch Sprecher des Netzwerks innovativer Massivbau Bayern ist. Dabei solle unter anderem die Funktion von neuen Werk- und Hybridbaustoffen untersucht werden. Die Ergebnisse sollen in die Normung und Zulassung von Produkten der Baustoffindustrie einfließen. „Wegen des großen Wohnraummangels in den Ballungsräumen müssen künftig flächendeckend höhere Gebäude auf kleineren Flächen gebaut werden“, erklärte Bader. „Mit diesem Forschungsprojekt soll deutlich werden, welche tragende Rolle der moderne Massivbau dafür spielen kann.“

Staatssekretär Zellmeier schloss sich diesem Ansatz an: „Der Massivbau mit Ziegel hat in Bayern einen Marktanteil von knapp 70 Prozent. Bei der Studie geht es darum, die Realität auf dem Bausektor wissenschaftlich zu untermauern.“ Bau- und Infrastrukturpolitiker Oßner unterstützt dieses Vorhaben voll und ganz, bedankte sich bei Zellmeier und ergänzte: „Wenn wir das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von 1,5 Millionen zusätzlichen Wohnungen in Deutschland bis 2021 erreichen wollen, brauchen wir Initiativen wie diese – gerade auch für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Region Landshut.“

Das Bauen wird laut Bader grundsätzlich immer teuer. Unter anderem wegen steigender Herstellungskosten, längeren Genehmigungsverfahren und höheren Energieeinsparvorgaben. Die Branche investiere aber regelmäßig, um Produkte zu entwickeln, damit auch künftig wirtschaftlicher und schneller gebaut werden könne. „Darum ist der Ziegel heute mehr als nur ein Baustoff. Er ist ein High-Tech-Produkt, das wir noch besser machen wollen.“

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 200 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 8.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus.

 

Foto: Bragulla Presse & Events