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LED

Nach der vorbildhaften energetischen Sanierung im Jahr 2007 geht der TSV Landshut-Auloh auch bei der LED Beleuchtung in eine Art Vorreiterrolle. Die Umrüstung auf LED im Sportheim ist bereits abgeschlossen und nun wird die Aussenbeleuchtung in Form der Flutlichtanlage umgerüstet.
Dies nahm Stadtrat Rudolf Schnur, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Landshut-Ost zum Anlass anstelle der seit Wochen von zahlreichen Wahlkämpfern eingesetzten Materialien im Stadtteil Frauenberg / Ortsteil Auloh sinnvoller die zukunftsweisenden Umrüstungen des Stadtteilsportvereins zu unterstützen.
Der Vorsitzende des TSV Landshut-Auloh Oliver Lieb nahm die Spende gemeinsam mit zwei Vertretern der Jugend-Fußballabteilung an und bedankte sich dafür.

Lieb und Schnur zeigten sich überzeugt, dass dieser Einsatz der Wahlkampfgelder wirklich nachhaltig ist.

Weihnachtlicher Lichterglanz von 17 Mrd. Lämpchen

Weihnachtliche Lichterketten, strahlende Fensterbilder und leuchtende Bögen: In Deutschland funkeln Häuser und Wohnungen in diesem Winter ganz besonders hell. Etwa 17 Mrd. Lichtlein sollen in den kommenden Wochen in Deutschland für festliche Stimmung sorgen. Aufgrund der sich immer stärker durchsetzenden LED-Technik steigt die Zahl der einzelnen Lämpchen pro Weihnachts-Leuchtartikel deutlich an, gleichzeitig soll der Stromverbrauch sinken (zur Erinnerung siehe Beitrag „LED-Lampen lassen Stromverbrauch steigen“ vom 7.12.2010). 71% der Verbraucher geben an, aus­schließ­lich oder überwiegend LED-Weihnachtsbeleuchtung zu verwenden. Nur 19% setzen noch ganz oder hauptsächlich auf herkömmliche Lichterketten – zu diesen Erkenntnis­sen kommt die 7. LichtBlick-Weihnachtsumfrage. Im Auftrag des Energie- und IT-Un­ter­nehmens hat das Marktforschungsinstitut YouGov im November 2.082 Verbrau­cher in einer repräsentativen Umfrage zur Weihnachtsbeleuchtung befragt.

„Weihnachtliche Beleuchtung und sparsamer Stromverbrauch müssen sich nicht widersprechen. Inzwischen setzen die meisten Haushalte auf LED-Weihnachtsdeko. Das sorgt für festlichen Lichterglanz und schont gleichzeitig den Geldbeutel. Denn LED-Lämpchen verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Lichter“, erläutert LichtBlick-Sprecher Ralph Kampwirth.

Insgesamt wird die festliche Beleuchtung bei einer angenommenen Betriebsdauer von 180 Stunden pro Lichterkette etwa 660 Mio. kWh Strom verbrauchen. Das entspricht dem Jahresverbrauch einer Großstadt mit 220.000 Haushalten. Die Energiekosten belaufen sich auf 197 Mio. Euro.

Ein Durchschnittshaushalt wird laut Befragung mit vier bis fünf verschiedenen Leucht­artikeln geschmückt – wie zum Beispiel Lichterketten, blinkenden Fensterbildern oder Leuchtfiguren. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Weihnachtslämpchen nach Berechnungen von LichtBlick nahezu verdoppelt. Das liegt vor allem daran, dass die LED-Weihnachtsbeleuchtungen in der Regel mit mehr einzelnen Lämpchen aus­ge­stat­tet sind. LED-Lichterketten enthalten beispielsweise oft doppelt so viele einzelne Lämp­chen wie eine herkömmliche Lichterkette.

80% freuen sich über illuminierte Städte

Eine große Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich laut der LichtBlick-Weih­nachts­umfrage auch, dass Städte und Gemeinden öffentliche Plätze und Gebäude in der Adventszeit festlich illuminieren. Für 80% gehören leuchtender Straßenschmuck und strahlende Weihnachtsbäume auf dem Markt dazu. Nur 11% der Befragten lehnen den kommunalen Lichterglanz ab, da er ihrer Meinung nach zu viel Energie und Geld verschwendet. … Und noch eine Spaßbremse am Rande: Das Thema Licht­ver­schmut­zung ist bislang kaum im öffentlichen Be­wusst­sein präsent, und dies obwohl Be­ein­träch­ti­gungen durch nächt­liches Licht mittlerweile dramatische Ausmaße angenommen haben – siehe Magazin-Seite zum Thema Lichtverschmutzung / Lichtsmog.

Quelle: Bauletter

Mehr als nur Licht

Die nächste Mobilitäts-Revolution findet neben der Straße statt. Eine intelligente Straßenbeleuchtung soll in Zukunft die Sicherheit erhöhen und zu Energie-Einsparungen führen.

Continental stellt einen ersten Demonstrator jetzt auf dem Kongress für Intelligente Transportsysteme und Dienste (ITS) in Bordeaux vor. Grundlage der technischen Neuerung ist die flächendeckende Umrüstung auf energieeffiziente und langlebige LED-Leuchten neben den Fahrbahnen und auf Parkplätzen, die bereits in vollem Gange ist. Durch diese Leuchtmittel ist die für eine Straßenbeleuchtung der Zukunft notwendige Elektronik schon in den Straßenlaternen vorhanden, weil sie zur Steuerung, Diagnose und Kommunikation benötigt wird.

Die Diagnose-Funktion, die den Lampen-Betreibern einen Ausfall meldet, liefert den Informationskanal, über den auch Sensordaten weitergeleitet werden können.Diese Daten können für die unterschiedlichsten Funktionen genutzt werden. Etwa zu Hinweisen auf freie Parkplätze, zur Helligkeitssteuerung je nachdem, ob sich ein Fußgänger, ein Radfahrer oder ein Auto nähert. Die Leuchte könnte sogar ganz abgeschaltet werden, wenn niemand in ihrem Lichtkegel unterwegs ist. „Wir könnten auch Unfälle erkennen und nicht nur für schnelle Hilfe sorgen, sondern auch nachfolgende Fahrzeuge warnen“, so Alfred Waldhaeusl, der bei Continental ein Projekt zu diesem Thema koordiniert.

Außerdem könnten intelligente Straßenleuchten auch einen wichtigen Beitrag für das AutomatisierteFahren leisten, indem sie Umweltfaktoren wie Helligkeit, Temperatur, Regen- und Schneefall oder Eisbildung erfassen. Und mit Ladestationen für Elektromobile könnten solche Straßenleuchten auch ausgestattet werden.Einige sogenannte „Smart LED Streetlights“ erhellen bereits die Straßen der französischen Großstadt Toulouse, wo seit etwa zwei Jahren die Entwicklung der Continental-Steuerungen für intelligente Straßenlampen beheimatet ist und wo die ersten Feldversuche in einer realen städtischen Umgebung durchgeführt werden.

Energiesparlampen enthalten hochgiftiges Quecksilber

Mithilfe von technischen Entwicklungen Energie zu sparen ist eine gute Idee. Bloß ist sie schlecht umgesetzt, wenn das neue Produkt einen der giftigsten Stoffe verwendet, den wir kennen: Quecksilber. Dass Energiesparlampen dieses Gift enthalten wissen noch immer viele Menschen nicht. Gemeint sind dabei speziell die „Kompaktleuchtstofflampen“, für die sich der allgemeine Begriff „Energiesparlampen“ eingebürgert hat.

Verteidigt wird der Quecksilbergehalt oft mit dem Argument, dass es während des normalen Betriebs nicht freigesetzt werde, sondern nur wenn die Lampe zerbreche. Und auch wenn das geschehe, sei die akute Gesundheitsgefahr aufgrund der enthaltenen Menge Quecksilber nicht hoch. Aber: Selbst geringe Mengen können langfristig schaden. Denn sie werden in Geweben und Organen eingelagert und bewirken hier eine schleichende Vergiftung.Darum ist unbedingt ein Maßnahmenkatalog einzuhalten, wenn eine Energiesparlampe zerbricht. Die Scherben dürfen beispielsweise auf keinen Fall mit einem Staubsauger aufgenommen werden, ansonsten verteilt sich das Quecksilber im Raum, versickert und bildet für lange Zeit giftige Dämpfe. Leider wissen viele Leute auch von diesem Maßnahmenkatalog nichts.

LED-Lampen enthalten ebenfalls problematische Stoffe, aber eben nicht so giftig wie Quecksilber. Auch sind sie bauweisebedingt stabiler als Kompaktleuchtstofflampen.

Energiesparlampen gehören in den Sondermüll

Nach Schätzung der Deutschen Umwelthilfe landen 80 Prozent aller ausgedienten Energiesparlampen aus Privathaushalten im Hausmüll. Das Quecksilber aus diesen Lampen gelangt daher unkontrolliert in die Umwelt.Darum müssen Energiesparlampen getrennt entsorgt werden, zum Beispiel bei Wertstoffhöfen oder in Drogerie-  und Supermärkten, die eigene Sammelstellen anbieten. Dann und nur dann können auch wertvolle Rohstoffe wie Aluminium und Glas recycelt werden – im Hausmüll gehen sie verloren.

Gleiches gilt für LED-Lampen, auch sie dürfen nicht mit in den Restmüll, damit sie samt ihrer elektronischen Bauteile fachgerecht recycelt werden können. Doch LEDs enthalten wenigstens kein Quecksilber

lesen Sie weiter: http://www.utopia.de/magazin/5-argumente-gegen-energiesparlampen

0 1975

Bausenat vom 14. Mai 2013, 16 Uhr, Alter Plenarsaal im Rathaus:

1. Dringlichkeitsantrag von Rudolf Schnur: „Strassenbeleuchtung der Savignystraße“

“Im nächsten Bausenat wird über die geplante Erneuerung der Strassenbeleuchtung der Savignystraße berichtet. Insbesondere wird die beabsichtigte Technik, deren Energieeffizienz und evtl. Fördermittel dargestellt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die neue Beleuchtung von Wohnstraßen in der Wolfgangssiedlung mittels LED, die letztlich günstiger für alle Beteiligten ausfiel (Fördermittel), als zunächst vermutet. ‘ Zunächst dagegen angeführte Argumente wie Haftung, höhere Preise und geringe Leuchtkraft konnten widerlegt werden.”

Herr Baudirektor Anger trug vor, dass die Leuchten in der Savignystraße als sogenannten Peitschenlampen ausgebildet sind. Die Masten befinden sich in einwandfreiem Zustand. Lediglich die Leuchtmittel (entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, vor allem im Hinblick auf Energieeffizienz. Da aufgrund der Arbeiten der Stadtwerke im Strassenraum ein Vollausbau der Straße sinnvoller Weise durchgeführt wird,  werden die veralteten Leuchten (2 x 40 Watt) an den Peitschenmasten durch Natriumdampfleuchten ersetzt. Bei den vom Antragsteller genannten Leuchten in der Wolfgangssiedlung handelte es sich um sog. Kofferleuchten. Deswegen war dort der Austausch gegen LED-Leuchten erheblicher leichter durchführbar.

Leider fehlt bis heute für einen konkreten Vergleich eine schriftliche Sitzungsvorlage, geschweige denn eine Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung.

 

2. Dringlichkeitsantrag zum Bausenat am 14. Mai 2013 der Stadträte Ludwig Graf und Rudolf Schnur

Die Verwaltung möge über den Ablauf und die Erkenntnisse beim Hochwasserereignis am Samstag, den 27. April 2013 im Stadtosten berichten. Insbesondere wird dabei auf die Ursache des Dammbruchs und der Nichtnutzung der Regenrückhaltebecken bei Attenkofen eingegangen. Künftige Maßnahmen, evtl. auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis, die aufgrund des Ereignisses umzusetzen sind, sollen dargestellt werden (Kosten, Fördermittel?). Die für die Sofort-Maßnahmen entstandenen Kosten sind aufzuzeigen.

Ludwig Graf                                                      Rudolf Schnur

Baudirektor Gerhard Anger in seinen Ausführungen unter anderem: “Es ist eine Theorie diese Becken steuern zu können…”

 

TOP 1: Standplatz für Landfahrer

Vortrag von Herrn Baudirektor Anger: „Das Grundstück bei Berggrub ist weder als Verkehrsfläche noch als Versickerungsfläche tauglich.“

Prof. Dr. Zeitler: Er ließ die schier unendliche Geschichte in dieser Angelegenheit anhand von Stadtratsbeschlüssen Revue passieren und stellte Fragen zu der Sitzungsvorlage und dem erläuterten Bodengutachten

Schnur: Man fühlt die Absicht und ist verstimmt

Frei nach einem Drama von Goethe

Wieso wurde bei dem derzeitigen Standort neben dem Naturschutzgebiet keine Baugrunduntersuchung durchgeführt? Muss die Fläche für Fahrzeuge generell gesperrt werden?

Leidtragende sind die Sinti und Roma, da ihnen hygienische Mindeststandards vorenthalten werden.

Hohn: keine Standards anbieten laut Plenarbeschluss!

„Kaution und Dixie-Clo und Abfallcontainer zahlen die sowieso.“

Kein Wasser, Abwasser und keinen Strom (Baudirektor Doll).

Stadträtin Fischer: „Verstehe die Dringlichkeit nicht. Wenn die weg fahren, dann räumt man das (gemeint ist der Abfall und die Exkremente) nachher halt auf.“  Sie vertrat die Auffassung, dass der Standort neben dem Naturschutzgebiet auf Jahre hinweg die günstigste Möglichkeit sei.“

OB Rampf: „Die östlichen Mitbewohner wollen das halt nicht!“

Bürgermeister Steinberger: „Keiner will es! Den Abfall sollte schon jeder selbst wegräumen.“

März-Granda: Satzung würde Möglichkeiten erbringen gegen Abfall und Exkremente vorzugehen

Hohn: kein Auftrag an die Verwaltung bezüglich einer Satzung

OB: “Gretlmühle wäre die beste Lösung, weil Wasser und Abwasser vorhanden ist und es weit weg von Wohbevölkerung ist. Aber das wollte man nicht und daher kam Berggrub ins Spiel. Berggrub ist der denkbar schlechteste Standort”

„Ich bin sogar der Meinung, dass wir eine Satzung benötigen. Aber dazu benötigen wir erst hygienische Zustände“

Abstimmung über den Vorschlag der Verwaltung: 1. Nicht nach Berggrub und 2. Suche nach anderem Standort

7:3 (Zeitler, Reichwein, Schnur)

 

Stadtrat Hölzlein zu TOP 6 „Bebauungsplan Nr. 09-15/2 „Südlich Pfarrfeldstraße“:

“Was der sich geleistet hat ist eine Sauerei!“ Da wurde sogar die Polizei hinzugezogen um ordentliche Verhältnisse wieder herzustellen. Und weiter: „Wir werden uns mit aller Gewalt dagegen wenden, falls das zum Tragen kommt.“

März-Granda. „Es liegt bereits eine Unterschriftenliste vor!“

OB Rampf war ein: „Herr Schnur, Herr Hölzlein spricht Klartext!“

Doll: „Wir haben viele Baugebiete , die nicht gemäß dem Bebauungsplan erschlossen sind.“

 

TOP 9: „Bebauungskonzeption Altstadt 178 – 180“

Bürgermeister Steinberger zum durch den Plenarbeschluss auferlegten und dem Gestaltungsbeirat gewünschten Abstand von 40 cm zwischen dem Neubau Moserbräu und dem Herzogstadl: „Der einzige Sinn ist ein Blödsinn.“

 

0 1943
Neue LED-Technologie in der Gebäude– und Straßenbeleuchtung
Hella Trillenberg, Presse- und Informationsstelle, Hochschule Zittau/Görlitz
10.01.2013 16:35
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit mehreren Jahren die Entwicklung der LED-Technik für die Allgemeinbeleuchtung. Als eine erste Maßnahme der Initiative wurde der Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ ausgerufen. Unter den zehn, von einer Fachjury ausgewählten besten Beiträge aus der gesamten Bundesrepublik befand sich das Projekt „LEDSaxony“ des Landkreises Görlitz.
Dass die Einführung der neuen LED-Technologie in der Gebäude- und Straßenbeleuchtung trotz ihrer großen Vorteile (hohe Energieeinspareffekte, große Langlebigkeit) bisher eher zögerlich verläuft, geht sicherlich darauf zurück, dass der Austausch gängiger Beleuchtungssysteme durch die LED-Technologie hinsichtlich Finanzierung, Planung, Installation und Wartung ein grundsätzlich verändertes Herangehen verlangt. Viele Privatkunden und öffentliche Auftraggeber dürften dabei in erster Linie von einem Wechsel auf LED-Beleuchtungssysteme abgehalten werden, weil LED-Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Systemen deutlich höhere Kosten für die Erstinstallation verursachen und viele Anwender die prognostizierten Lebensdauern als zu optimistisch betrachten.

Nicht zuletzt aus diesen Gründen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung der LED-Technik für die Allgemeinbeleuchtung seit mehreren Jahren durch Vergabe von Verbundprojekten an Industrie und Wissenschaft. Im Rahmen der LED-Leitmarktinitiative wurde ein Runder Tisch geschaffen, an dem regelmäßig Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam an Lösungen für die vielfältigen Problemstellungen bei der Markteinführung von LEDs arbeiten. Als eine erste Maßnahme der Initiative wurde der Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ ausgerufen. Er zielt auf die Nutzung der neuen LED-Technologie in der kommunalen Praxis und auf die Schaffung von Demonstrationsvorhaben im öffentlichen Bereich. Hierdurch sollen die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Leuchtdioden schnellstmöglich in die Allgemeinbeleuchtung überführt werden. Unter den zehn, von einer Fachjury ausgewählten besten Beiträge aus der gesamten Bundesrepublik befand sich das Projekt „LEDSaxony“ des Landkreises Görlitz.

Das Vorhaben ist ein auf eine Langzeitperspektive von mehr als 40 Jahre projektiertes LED-Konzept zur Erneuerung der kommunalen Beleuchtung in Görlitz und Löbau, dessen Umsetzung im Hinblick auf die Landesausstellung Via Regia in Görlitz sowie die Landesgartenschau in Löbau für den Landkreis von großer Bedeutung war.

Das Ziel von „LEDSaxony“ war die demonstrative und beispielgebende Einführung der lichtemittierenden Diode als Leuchtmittel in der Straßen-, Museums- und Objektbeleuchtung. Dabei standen folgende Aspekte der LED-Technik besonders im Focus:

• Modulare, Einwegsysteme vermeidende Technik
• Hohe Zukunftsicherheit
• Überzeugendes Servicekonzept
• Hohe Produkt- und Designvielfalt
• Geringe UV-Strahlenbelastung
• Leuchtengestaltung mit breiter Akzeptanz

Unter Federführung der TU Darmstadt war das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben „LED-Saxony“ ein Verbundprojekt von fünf Partnern:

• Die Kommunen Görlitz und Löbau sorgten für die Ausführungsplanungen und die publikumswirksame Präsentation der LEDs.

• Die Firma Hess zeichnete verantwortlich für die Herstellung der Leuchten mit speziellen LED-Elektriken und optischen Systemen sowie die Produktion der Masten und Ausleger.

• Die Firma Light Design Solutions koordinierte das Vorhaben, bestritt die Öffentlichkeitsarbeit und erstellte die Berechnungen für die Außenbeleuchtung.

• Die Hochschule Zittau/Görlitz begleitete das Projekt wissenschaftlich und hatte dabei die folgenden Aufgaben zu erfüllen:

• Messung nach DIN EN 13201 (vorher/nachher)
• Untersuchungen zur Energiekosteneffizienz
• Befragungen zur Akzeptanz

Die von der Hochschule ermittelten Ergebnisse lassen sich so zusammenfassen:

• Die Beleuchtungsniveaus der Neuanlagen erreichen in allen Fällen die laut DIN EN 13201 geforderten Werte. Weil in Görlitz die Altanlagen in einigen Fällen die geforderten Normwerte unterschritten, waren hier Anhebungen des Beleuchtungsniveaus der Neuanlagen auf eine normgerechte Stufe mit einer entsprechenden Minderung der Energiekostenersparnis notwendig.

• Die Energiekosteneffizienz der Neuanlagen fällt überragend aus. In Löbau ergab sich eine Ersparnis von 62 %, in Görlitz wegen der teilweisen Normwerteunterschreitungen der Altanlagen von 50%.

• Die Neuanlagen erfreuen sich guter Akzeptanz seitens der Bürger. Trotz partiell vorgebrachter Beanstandungen, insbesondere bezüglich Lichtfarbe und Blendung, war die Akzeptanz für die LED-Straßenbeleuchtung wegen der bekannten Spareffekte groß.

Kontakt:
Hochschule Zittau/Görlitz
Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Haim
Dekan Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Tel.: 03583 / 61 1309
E-Mail: KD.Haim@hszg.de

Pressemitteilung

München, 05. November 2012

PM 283/12

Huber: Bayern stärkt betrieblichen Umweltschutz – Neue Online-Hilfe bietet Branchen-Leitfäden vor allem für kleine Betriebe

 

Bayern will den betrieblichen Umweltschutz weiter voranbringen. Deshalb hat der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber das neue Internetprojekt “Online-Branchenleitfäden – Umwelttipps für Ihren Betrieb” gestartet. Huber betonte: “Umweltschutz ist kein einseitiger Kostenfaktor, sondern nachhaltige Investition in die Zukunft. Langfristig profitieren Unternehmen und Umwelt gleichermaßen.” Die Bayerische Staatsregierung hat spezifische Leitfäden im Rahmen des Umweltpakts Bayern entwickelt. Die umfangreichen Informationsmaterialien sollen vor allem kleineren und mittleren Unternehmen den Einstieg in den betrieblichen Umweltschutz erleichtern. Dabei sind es oft einfache Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig Kosten sparen: Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Helligkeit etwa bis zu 90 Prozent weniger Energie als eine Glühlampe und bis zu 85 Prozent weniger als eine Halogenlampe. Oder beim Einsatz von Druckluft können 50 Prozent durch undichte Leitungen auf dem Weg zum Werkzeug verlorengehen. Ein kleines Leck von nur drei Millimetern kann damit mehr als 5.000 Euro pro Jahr kosten. Huber: “In nahezu jedem Unternehmen kann bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Wir wollen helfen, dieses Potenzial aufzuspüren. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist eine gute Kilowattstunde.”

Zum neuen Internetangebot unter www.izu.bayern.de (Infozentrum UmweltWirtschaft) gehören spezifische Online-Leitfäden für Bäckereien, Friseure, Kfz-Werkstätten, Einzelhändler und ein branchenübergreifender Leitfaden. Enthalten sind Checklisten zur Selbstüberprüfung und schnellerem Identifizieren von Handlungsmöglichkeiten, Hilfen zur pragmatischen Umsetzung rechtlicher Anforderungen oder Hinweise für den Aufbau eines systematischen betrieblichen Umweltschutzes. “Wir bieten den Unternehmen Hilfe zur Selbsthilfe: Der bayerische Weg für mehr Umweltschutz in den Betrieben setzt auf Kooperation und Freiwilligkeit. Das ist unser Erfolgsrezept für modernen und effektiven Umweltschutz”, so Huber. Umweltschutz rechnet sich laut Huber für die Betriebe und verbessert ihre Wettbewerbsfähigkeit. Dies haben 61 Prozent der befragten Unternehmen mit zertifiziertem Umweltmanagementsystem in einer Untersuchung des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) bestätigt. Durch gezieltes Umweltmanagement können sich die Gesamtkosten des einzelnen Unternehmens um bis zu fünf Prozent reduzieren. Hochgerechnet liegt das Kosteneinsparpotential für das produzierende Gewerbe deutschlandweit bei 25 bis 62 Milliarden Euro pro Jahr.

Weitere Informationen unter www.stmug.bayern.de.

 

 

0 1903

Nun ist auch im Sitzungssaal “Alter Plenarsaal” des Rathauses endlich die Energieeffizienz eingekehrt.

Während vor den Sitzungsferien nur eine LED-Testleuchte im Strahlenkranz zu sehen war, ist nun der gesamte Leuchtring damit ausgestattet.

Bleibt zu Hoffen, dass nun den Sitzungsteilnehmern allzeit und rasch ein Licht aufgeht und die Sitzungsdauer dadurch kürzer wird.