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Landshuter Verkehrspolizei

Bildtext: Den Landshuter Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (m.) informierten der Leiter der Verkehrspolizei Landshut, Georg Marchner (r.), und dessen Stellvertreter Christian Schweiger über die aktuellen Anliegen der Verkehrspolizei.

 

Neues Dienstgebäude gewünscht

Helmut Radlmeier im Gespräch mit der Landshuter Verkehrspolizei

 

Der Verkehr in der Region Landshut nimmt zu. Das bedeutet mehr Arbeit für die Polizistinnen und Polizisten der Landshuter Verkehrspolizei und der Autobahnpolizei Wörth. Den Arbeitsalltag erleichtern könnte vor allem eine Maßnahme, die der Leiter der Verkehrspolizei, Georg Marchner, mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) besprach.

Die Bandbreite der Aufgaben der Verkehrspolizei zeigte sich beim Gespräch: An dem Tag war Marchner mit seinen Kolleginnen und Kollegen bereits am frühen Morgen fünf Stunden lang im Rahmen einer Sonderaktion im Einsatz. Kontrolliert wurden LKW-Fahrer auf Restalkohol. Treffer gelangen, in diesem Fall glücklicherweise, keine. Denn eigentlich nicht fahrtüchtige Lastwagenfahrer wären eine große Gefahr im Verkehr. Auch wenn er als Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Landshut mit allerlei Verwaltungsaufgaben betraut ist, nutzt Marchner jede sich bietende Gelegenheit, um selbst raus zu fahren und zu kontrollieren. Was ihn und seinen Stellvertreter Christian Schweiger dabei immer wieder besonders positiv auffällt: Die Höflichkeit der Lastwagenfahrer. In Zeiten von zunehmender Gewalt und Hass gegen Einsatzkräfte eine willkommene Abwechslung. Bisher habe es aber noch nie Ärger gegeben, so Marchner. Und das obwohl die Kontrollen nicht nur Zeit, sondern auch richtig Geld kosten können: Bis zu 4.000 Euro würden hier schon mal fällig. Bezahlt werden muss gleich vor Ort. Das geschieht inzwischen auch bargeldlos. Als Pilotdienststellen in Niederbayern sind die drei Verkehrspolizeiinspektionen mit mobilen Terminals ausgestattet, mit deren Hilfe man mit der EC- oder Kreditkarte bezahlen kann.

 

Zusammenlegung gewünscht

Die Strafe auf Vergehen folgt also zugleich. Etwas Zeit dauert es dagegen, bis die Beamten überhaupt zu ihren Einsatzorten auf Autobahnen und Bundesstraßen kommen. Der Grund: Die Verkehrspolizei ist in den Räumlichkeiten der Landshuter Polizeiinspektion in der Neustadt untergebracht. Die Fahrt durch den Berufsverkehr dauert dementsprechend. Die Kollegen von der Autobahnpolizeistation Wörth haben es da besser. Sie sind in unmittelbarer Nähe zur A 92 untergebracht. Das Problem dort: Der Platz geht aus. Um beide Probleme zu lösen, gibt es nun Überlegungen, beide Einheiten zusammenzulegen und in einem neuen, gemeinsamen Dienstgebäude unterzubringen. Idealer Standort wäre in der Nähe der Anschlussstelle A 92/B 15neu. Damit wären die Beamten gleich auf der Straße.

Vorteile der Zusammensetzung wären nicht nur einsatztaktischer, sondern auch organisatorischer Natur. Im Verwaltungsbereich könnte man Synergien nutzen. „Da die Verkehrsströme auch in der Region immer weiter zunehmen, ist eine Stärkung der Verkehrspolizei wichtig“, bekräftigte Radlmeier. Zusammen mit Landrat Peter Dreier hatte der Abgeordnete das Anliegen gegenüber dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann vorangetrieben und sicherte Marchner und Schweiger seine weitere Unterstützung zu.

 

Foto: Büro Radlmeier