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Landshuter Umweltmesse

Lassen Sie sich in diesen wahrlich bewegten Zeiten für eine gute Viertelstunde von unserem Märchen in eine mystische Welt entführen, die gar nicht so weit von der unseren entfernt zu sein scheint … 
Als Ausblick und Vorgeschmack auf das neue Kulturprogramm „KlimaBühne“ bei der Landshuter Umweltmesse 2021:

DIE EINGESPERRTE STADT

Ein Märchen über eine Zeit der äußeren Einschränkungen und der inneren Orientierung
Ein Märchen über Mut, Ausrichtung, Vertrauen und Zuversicht

Ein Märchen mit vielen aktuellen Bezügen

Vorgeschmack auf die neue „KlimaBühne“ auf der Landshuter Umweltmesse

Bei der Landshuter Umweltmesse vom 12. bis 14. März 2021 in der S-Arena wird es zum ersten Mal in der Geschichte der Messe ein kulturelles Angebot geben, das den kostenlosen Besuch eines Theaterstücks und eines Programms für Kinder möglich macht.

Die „KlimaBühne“ wird Projekte zur Aufführung bringen, die sich breit gefächert mit dem Oberbegriff „Klima“ auseinandersetzen. 2021 werden das als Theaterstück George Orwells Klassiker FARM DER TIERE – eine Satire gegen jedes totalitäre System – und als Kinderprogramm DIE REGENTRUDE – ein visionäres Märchen über den Klimawandel – von Theodor Strom sein. Die Projektleitung und Inszenierung der „KlimaBühne“ liegt in den Händen von Thomas Ecker.

Dazu der Geschäftsführer der LA-umwelt gemeinnützige GmbH, Rudolf Schnur:
„Nach der diesjährigen Untersagung der Landshuter Umweltmesse werden wir auf der in Vorbereitung befindlichen Landshuter Umweltmesse 2021 allen am Thema Klima- und Umweltschutz interessierten Besuchern bei weiterhin freiem Eintritt eine literarische Erweiterung unserer Angebotspalette bieten. Damit bauen wir unser bestehendes Alleinstellungsmerkmal im gesamten süddeutschen Raum weiter aus. Die Landshuter Umweltmesse ist mittlerweile eine Marke für die Stadt Landshut. Das merkt man in den Gesprächen mit Ausstellern, die aus anderen Regionen Deutschlands kommen. Die „KlimaBühne“ stellt sich jetzt nach längerer Vorbereitung durch das zeitgemäße Märchen DIE EINGESPERRTE STADT der Öffentlichkeit vor und bietet einen Vorgeschmack auf die KlimaBühne bei der Landshuter Umweltmesse 2021.“
Als Ausblick und Vorgeschmack auf die „KlimaBühne“ hat Thomas Ecker – inspiriert durch die aktuelle Situation – mit DIE EINGESPERRTE STADT im Auftrag der LA-umwelt GmbH ein Märchen geschrieben, das dazu einlädt, in eine mystische Welt einzutauchen, die gar nicht so weit von 2020 entfernt zu sein scheint. Ein Märchen über eine Zeit der äußeren Einschränkungen und der inneren Orientierung, ein Märchen über Mut, Ausrichtung, Vertrauen und Zuversicht.

Das von Manuel Ettmüller, Andreas Richter und Florian Rödl realisierte, gut fünfzehnminütige Video, des erzählten Märchens ist auf www.umweltmesse.LA zu sehen. Für alle, die DIE EINGESPERRTE STADT nachlesen oder vorlesen möchten:

Die KlimaBühne ist eine angemeldete und geschützte Wort-/Bildmarke

Alle Rechte auf Film, Marke und Märchentext vorbehalten – Veröffentlichung und Weitergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der LA-umwelt gemeinnützige GmbH, info@LA-umwelt.de

Gemeinschaftspraxis für Kleintiere, GbR
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Hund und Katze, aber auch Kaninchen und Meerschweinchen gewinnen zunehmend an Bedeutung als Familienmitglieder, als Partner im Alltag und Begleiter in allen Lebenssituationen. Daher möchte man seinem tierischen Gefährten nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern auch eine gute Lebensqualität ermöglichen. Die Tiermedizin hat – ähnlich wie die Humanmedizin- in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, angefangen bei verbesserten technischen Möglichkeiten zur Diagnosestellung (z.B.Ultraschall), Wissenzuwachs bei den verschiedensten Krankheitsbildern, neuen Medikamenten und OP- Methoden, bis hin zu neuen Entwicklungen und Strategien, um Krankheiten besser vorzubeugen. Dadurch können unsere tierischen Partner im Krankheitsfall besser und gezielter behandelt werden oder auch trotz einer schweren Erkrankung mit guter Lebensqualität ihren Alltag meistern. In unserer Praxis sind wir diese Entwicklung mitgegangen, haben eine moderne, hochwertige Praxisausstattung und bleiben durch ständige Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand. Neben digitalem Röntgen, Ultraschall und hauseigenem Labor stehen verschiedene Operationsräume zur Verfügung. Wir möchten, dass sich Mensch und Tier bei uns wohlfühlen. Wir untersuchen die Patienten ausführlich, stellen mit entsprechender technischer Hilfe die Diagnose und finden mit dem Besitzer eine individuelle Lösung für das Tier. Da die Vorbeugung von Erkrankungen ein sehr wichtiger Aspekt im Rahmen des Zusammenlebens von Mensch und Tier ist, beraten wir Sie  gerne an unserem Stand H038 über Impfprophylaxe, Vorbeugung gegen Parasitenbefall und Ernährung Ihres Schützlings. Kommen Sie vorbei!!

Vortrag „Hund + Katz – der junge Patient und der alte Patient” 
Samstag 15.00 Uhr | Vortragsraum 1

Kontakt: Dr. Ulrike Feigel & Dr. Sibylle Hofmann
www.landshuter-tierarzt.de

Stand: H038

 

 

Stadtrat Rudi Schnur verzichtet bis zum Wahltag auf weitere Wahlkampfausgaben und setzt das dafür bereit gelegte Geld statt dessen sinnvoller ein. Der SSV 63 Landshut-Schönbrunn kommt so in den Genuss mehr Geld für seine gemeinnützige Arbeit, insbesondere die wichtige Jugendarbeit, zur Verfügung zu haben. Gestern übergab Rudolf Schnur an den 3. Vorstand des SSV 63 Sven Salchow einen mittleren dreistelligen Betrag. Zusätzlich wird er sich an der neuen Werbebande des Sportvereins mit Werbung für die Landshuter Umweltmessen beteiligen. Schnur bedankte sich beim Vorsitzenden für die wichtige Jugendarbeit des Vereins im Ortsteil.

Foto: klartext.LA

AOK Bayern

Unser Angebot:
Die AOK Bayern als einzige Gesundheitskasse im Freistaat gilt als besonders kompetenter Partner in der Gesundheitsversorgung.
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Gerne sind wir auch in der Landshuter Umweltmesse an den Ständen H036 und H037 für Sie da.
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AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Direktion Landshut
Luitpoldstr. 28 | 84034 Landshut
Telefon: 0871 695-0 | Fax:: 0871 695-179
E-Mail: LANDSHUT.TEAM@SERVICE.BY.AOK.DE

 

 

Bildtext: Zweiter von links, Geschäftsführender Gesellschafter – Rudolf Schnur, Oberbürgermeister Alexander Putz, Geschäftsführer der Messegesellschaft – Bernhard Seyller, Geschäftsführende Gesellschafterin Andrea Lapper

“Dem Bürger und Entscheidungsträger die ganze Palette  des Umweltschutzes zuführen”

Aussteller der LUM stellen sich bei der ersten Pressekonferenz im Tagungsraum der Sparkassenarena vor

 

Die gemeldeten Aussteller der Landshuter Umweltmesse hatten bei der ersten Pressekonferenz im Tagungs- und Vortragsraum der Sparkassen Arena die Möglichkeit, in einem 3-minütigen Vortrag sich und ihre umweltfreundlichen Produkte oder Dienstleistungen dem Schirmherrn Oberbürgermeister Alexander Putz und den Medienvertretern im Vorfeld der Messe, vorzustellen.

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Rudolf Schnur und Andrea Lapper, begrüßten in der Sparkassenarena die Aussteller herzlich und bedankten sich für die Beteiligung der zahlreichen Aussteller an der 15. Landshuter Umweltmesse, die vom 20. bis 22.3.2020 in Landshut stattfindet. Ganz besonders bedankte er sich beim Schirmherrn der Messe, Oberbürgermeister Alexander Putz, dass er sich die Zeit genommen hat, bei dieser Pressekonferenz dabei zu sein und bereits im Vorfeld der Messe den Veranstalter wohlwollend unterstützt.

Rudolf Schnur wies auf das prägnante Datum hin, das sich aus dem 20. bis 22. März 2020 ergibt, wäre die Messe im Februar ergäbe dies einen noch eindrucksvolleren und leicht zu merkenden Termin. Wichtig seien die Medienvertreter, die verantwortlich sind für die Ankündigung der Messe, um starke Besucherzahlen zu garantieren. Darüber freuen sollten sich nicht nur der Veranstalter der Messe sondern auch die Aussteller, denn sie profitieren alle davon.

Bei der aktuellen Berichterstattung in den Medien spielt der Klimawandel eine besondere Rolle. Die Öffentlichkeit habe einen Tunnelblick, weil sie sich nur auf das Thema CO2 fokussiert. Es gäbe viele andere Probleme, die auf der Tagesordnung stehen, wie z. Bsp. der Atommüll, der direkt vor der Stadt Landshut gelagert wird. Man habe den Blick nur auf Themen wie der „böse Diesel und CO2 Ausstoß“ gelenkt, und „wir wollen diesen Tunnelblick wieder auflösen und die ganze Palette des Umweltschutzes den Bürgerinnen und Bürgern als Entscheidungsträger zuführen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Rudolf Schnur.

Geschäftsführerin Andrea Lapper forderte die verschiedenen Aussteller auf, sich und ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Wichtig für Lapper war bei der kurzen Vorstellung der einzelnen Aussteller, dass sie ihre Angebote den Medien erklärten und Nahe brachten, die dann wiederum den Besucher aufklären und animieren sollen, der Messe einen Besuch abzustatten.

Ein kleiner Ausschnitt aus der Vorstellung der Aussteller zeigt die Palette ihrer vielfältigen Produkte:

Bettinas Keimbackstube:

Bettina Edmeier, Bäckermeisterin, EMB Beraterin (Ernährung, Mental, Bewegung) stellte ihre „Lebenskeim Produkte“ vor. In einem einzigartigen Verfahren werden Dinkelkörner angekeimt, zerkleinert und zu einem Brotteig verarbeitet. Hier arbeiten die Pflanzenzellen weiter und atmen Kohlendioxid aus, das den Teig wie bei jeder anderen Lockerungsmethode aufgehen lässt.

 

Simone Gräber (REICO-Vitalsysteme):

Seit 25 Jahren verfolgt Reico-Vitalsysteme ein Ziel: Mit naturbelassenen Produkten für Boden, Pflanze, Tier und Mensch den bestmöglichen Zustand für das Leben, das sogenannte „mineralische Gleichgewicht“, im Naturkreislauf herzustellen, für ein besseres Leben.

 

Sibylle Radtke (emmi-skin) Gabriela Sachse (Emmi Ultrasonic GmbH)

Der Ultraschall der emmi-skin schleust die Inhaltsstoffe der Cremegels tief in die Dermis und Hypodermis ein, wo die Zellerneuerung stattfindet. Die Collagenbildung der Haut wird dadurch angeregt, der Feuchtigkeitsgehalt erhöht und die Faltentiefe verringert.

Die geprüfte Ultraschall – aktivierte Zahnbürste führt zu einer signifikanten Reduktion der Zahnfleischentzündung und verhindert vollständig abrasive Bürstenbewegungen. Damit kann das Risiko von Abrasionsschäden an Zähnen und Zahnfleisch ausgeschlossen werden.

 

Landshuter Stadtwerke ( Werkleiter Armin Bardelle, Susanne Franck):

Die Stadtwerke sind seit der Umweltmesse vertreten und sind wie immer am Stand A002 vertreten. Die Stadtwerke haben jede Menge Produkte die helfen, die Umwelt und das Klima  zu schützen, z.Bsp. durch Ökogas, liefern Strom für die Stadt Landshut und auch für die Region.

 

Der Hanfbayer (Geschäftsführer Daniel Baumann):

Die Firma Hanfbayer GbR ist zum ersten Mal auf der Umweltmesse vertreten. Das Unternehmen bietet Nachhaltigkeit, Gesundheit und Umweltschutz durch seine Hanfprodukte. In der Produkteproduktion werden selbstgemachte Düngemittel verwendet, die auf Bakterienbasis arbeiten.

 

Beim Abschluss der Veranstaltung wies Oberbürgermeister Alexander Putz darauf hin, dass bei der momentanen Diskussion um die Umwelt es nicht der Fall sei, dass die letzten Generationen nichts für den Umweltschutz getan hätten. Es gäbe seit Jahrzehnten erhebliche Bemühungen gerade in den modernen Industriestaaten und so auch insbesondere in Deutschland, das Thema nach vorne zu bringen. Wenn dem nicht so wäre, so wären alle Bemühungen sämtlicher Ministerien auf Bundes und Landesebene völlig nutzlos gewesen. Außerdem wäre es ein Armutszeugnis für die Politik, dem sei aber nicht so. Bei allen Defiziten, die es noch gibt und vor allem weltweit gibt, sollte man auch immer wieder über die Erfolge sprechen. Tatsache sei, dass gerade in Mittteleuropa die Umweltwerte deutlich besser geworden sind und zwar erheblich in den letzten Jahrzehnten. „Wer weiß noch, dass man im Rhein nicht mehr schwimmen durfte und dass kein Fisch im Rhein mehr existieren konnte?“ Die Gewässer wurden wesentlich reiner und die Luftqualität in den Städten sei so gut, wie sie niemals war, seit Beginn der industriellen Revolution. Der gesamte Ausstoß der Stickoxide sei in der gesamten Republik in den letzten 25 Jahren von 1990 bis 2015 um 60 Prozent gesunken. In einer Randbemerkung in den Medien kommt das 40-Prozent-Reduktionsziel, das sich Deutschland im Umweltschutz vorgegeben hat, plötzlich in Reichweite und erstaunlicher Weise nicht durch sehr viel Klein Klein in dem man sich verliert, sondern, dass man im Zertifikathandel mit CO2-Emissionen auf europäischer Ebene endlich in den letzten Jahren vorangekommen sei. Jeder Einzelne sei gefragt und es sei richtig, dass man sich beim Thema Umweltschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit nicht ausschließlich auf das Thema CO2-Emissionen konzentriert, wobei man fairerweise dazu sagen muss, es sei eine schlampige Formulierung, denn es geht in der Diskussion meist um CO2-Äquivalente, denn es gäbe viele weitere Treibhausgase, die nicht so bekannt sind und einen erheblichen Anteil haben und demnach beachtet werden müssen.

„Insgesamt kann man stolz darauf sein, dass diese Umweltmesse nicht nur in der Stadt Landshut beachtet wird, sondern überregionale Strahlungskraft besitzt.“ Das Ganze passt auf das Messegelände und so freut sich der Oberbürgermeister, dass die Messe jedes Jahr in Landshut stattfindet.

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: “Rudolf Schnur (rechts) übergibt den Stab an Herbert Führer und wünscht ihm viel Erfolg”

Schnur zieht Schlussstrich

Wohl kaum einer wie er, sorgt sich in seiner Partei für die Umwelt

Rudolf Schnur, CSU-Stadtrat, Fraktionsvorsitzender und ökologischer Vorreiter in der Stadt Landshut, der die inzwischen über die Grenzen Bayerns hinaus bekannte Landshuter Umweltmesse ins Leben gerufen hat, der das Landshuter Umweltzentrum gründete und weit über ein Jahrzehnt als Bezirksvorsitzender des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung tätig war, zog am Dienstag, den 12.11.2019 bei der Jahresversammlung des AKU mit Neuwahlen den Schlußstrich: er kandidierte nicht wieder als Bezirks-Chef. Auch für alle übrigen Ämter, die reichlich zu wählen waren, stand er nicht zur Verfügung.

Kaum einer wie er, befasst sich so intensiv mit den Umweltthemen unserer Tage. Schon sehr früh, als sich noch sehr Wenige um die Themen kümmerten, die die Umweltveränderungen mit sich bringen, beschäftigte er sich mit der Atomenergie und ihren Begleiterscheinungen. Schnur befasste sich bereits bei der Jungen Union und erst recht nachdem er selbst gesundheitlich durch chemische Substanzen geschädigt war, die an seinem Arbeitsplatz ausgebracht wurden, mit schadstoffarmen Baustoffen und gesunden Lebensräumen. 1995 absolvierte er das staatlich anerkannte Fernstudium zum zertifizierten Baubiologen. Wenig wählte man ihn in den Bundesvorstand der bundesweit agierenden Interessengemeinschaft der Holzschutzgeschädigten e.V., heute „Das Umweltzentrum e.V.“. Dort berät er bis heute europaweit Schadstoffgeschädigte ebenso wie Bauherren, die sich ein gesundes Wohnklima erstellen möchten.

Als Stadtrat der Stadt Landshut stellt er immer wieder Anträge im Hinblick auf den Umweltschutz und als Vorsitzender des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung, im Namen des Bezirksvorstandes richtet er stellvertretend Vorschläge an die CSU Landesleitung. Er war Mitgründer des Arbeitskreises Energiewende der CSU und in beiden Landesvorständen tätig.
Erst im Dezember 2018 wurde der Antrag zum Thema „Einlagerung von Fremdcastoren in das Atommülllager Niederaichbach“ einstimmig in der Landesversammlung in der CSU-Landesleitung angenommen.
Bis heute wurde dann aber in der Sache seitens der CSU-Führung nichts weiter unternommen.

Da sich diese Handhabung mit verschiedensten Impulsen und Konzepten (power-to-gas in Pleinting, Abwärmennutzung, Energieeffizienzvorschläge eines Hans Hartl und viele mehr) die vom AKU-Bezirksvorstand an die Parteispitze gingen in den letzten Jahren ebenso darstellte und der Umstand, dass im Niederbayernprogramm 2018 zur Landtags- und Bezirkstagswahl weder die Themen Umweltschutz, Energie oder Klimaschutz beinhaltet waren sind für ihn so inakzeptabel, dass er und sein Mitkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz von dem Bezirksvorsitzenden Andreas Scheuer eine Aussprache forderten. Den beiden wurde vom CSU-Bezirksvorsitzenden und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Bad Griesbach an einem Samstagmorgen im Februar um 7.30 Uhr eine Audienz bei einem Arbeitsfrühstück eingeräumt. Der Minister allerdings, der dem Vernehmen nach erst gegen morgen ins Bett ging, erschien nach Intervention und Hilfe seiner Mitarbeiter erst gegen 08.30 Uhr im Frühstücksraum. Er machte aus seiner Einstellung gegenüber den Umweltthemen keinen Hehl und wies den Vorwurf der Außerachtlassung der Themen und Vorschläge des AKU schroff zurück. Letztlich gab er zu verstehen, dass ihn die Überlegungen und Anregungen des AKU-Bezirksverbandes wenig interessieren und zum Größtenteil nicht einmal zur Kenntnis genommen hat. Schnur erwiderte die Geringschätzungen Scheuers gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Mitglieder damals, dass er die Konsequenzen ziehen würde und nicht weiter bereit sei „Perlen vor die Säue“ zu werfen. Die von Prof. Pütz angebotenen Informationen wurden ebenfalls nicht angemessen oder ernsthaft in Betracht gezogen. Dies trug später dazu bei, dass der ausgewiesene und weltweit anerkannte Dieselexperte sogar die CSU verließ.

Bereits der Vorgänger von Scheuer, Manfred Weber, war zwei Jahre lang im Bezirksvorstand dem Thema „Atommülllager Niederaichbach“ ausgewichen. Seinen umweltpolitischen Offenbarungseid hat er nun nach Ansicht Schnurs geleistet als er Ende September für eine Zusammenarbeit mit den Grünen in der Bundespolitik („Zukunftsmodell für Deutschland“) warb. Er, der sich intern nie wesentlich für Umwelt- und Klimaschutz interessierte erklärt damit einschlägigen Arbeitskreis seiner Partei zum Feigenblatt.
Parteichef Söder propagiert nun die Pflanzung von Bäumen als Klimaschutz-Maßnahme. Als 2007 Schnur gemeinsam mit Andrea Lapper den 1. Landshuter Klimawald ins Leben gerufen hat sprachen nur wenige davon und von den Parteioberen war bis heute niemand zu sehen. Schnur kommentierte deren Alibi-Aktionismus: „Wo der jetzt hin will, kommen wir schon her!“

Bei der Landesversammlung im Dezember 2018 hatte Generalsekretär Markus Blume vor den über Hundert Delegierten bekundet: „In Sachen Energie sind wir alle ziemlich ratlos!“ Der damalige Bezirksvorsitzende Schnur erwiderte ihm vor allen Anwesenden spontan, dass er nur für sich sprechen könne und nicht für die Mitglieder des AKU-Bezirksverbandes Niederbayern.

Herbert Führer (vorne Mitte) mit seiner neugewählten Vorstandschaft

Nachfolger von Rudolf Schnur als Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Umweltsicherung  und Landesentwicklung ist nun Herbert Führer, 60 Jahre alt – Diplomphysiker, TU München – Verheiratet, 3 erwachsene Töchter –  Ehefrau Lehrerin – 30 Jahre in der Halbleiter und Solarindustrie gearbeitet; Schwerpunkt Reinstsilicium: Forschung, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Vertrieb, Fabrikplanung –  Geboren und aufgewachsen in Burghausen/Obb., seit 10 Jahren lebend in Simbach am Inn,  der seine Ziele als neugewählter Bezirksvorsitzender wie folgt vorgibt:

  • AKU Aktivitäten in möglichst allen Landkreisen anstoßen
  • Mehr Mitglieder – vor allem junge – zur aktiven Mitarbeit motivieren
  • Umsetzung der Ziele aus den Leitanträgen des Landesverbandes und aus dem Koalitionsvertrag (CSU/FW) von 2018 unterstützen
  • Verbesserung im Umweltschutz und in der Landesentwicklung durch Anträge zur Landesversammlung anstoßen
  • Arbeit und Aktivitäten des AKU den Bürgern in Niederbayern näher bringen und damit klar machen, dass sich auch die CSU um Klima- und Umweltschutz intensiv kümmert
  • Den AKU Niederbayern im Landesverband aktiv vertreten

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

ÜBER 100 E-MOBILE : Sternfahrt bei der Landshuter Umweltmesse ein großer Erfolg

OB Putz: Der Zuspruch wird immer größer

Die Landshuter Umweltmesse bietet vielen interessierten E-Mobilisten und denen, die es vielleicht werden wollen, eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch sowie zum Erleben der E-Mobilität in seinen vielen Facetten.

Oberbürgermeister Alexander Putz bemerkte bei der offiziellen Begrüßung der Sternfahrer durch Vertreter der Landshuter Umweltmesse, der Stadt Landshut und des Bundesverbandes eMobilität (BEM), dass ein Teilnehmer, der erst einen Tag davor sein neues E-Mobil bekommen hatte, mit diesem am Samstag unbedingt bei der Sternfahrt dabei sein wollte. „Die Reichweite der elektrisch betriebenen Fahrzeuge verbessert sich mehr und mehr, so dass sogar ein E-Mobillist aus Rostock anreisen konnte. Die Sternfahrt bei der Umweltmesse ist natürlich auch eine große Werbung für die E-Mobilität“, so Putz.

Der Oberbürgermeister betonte die gute Zusammenarbeit der Umweltmesse mit dem Mobilitätsmanagement der Stadt. Die Stadtwerke tragen auch ihren Beitrag zu der Umweltmesse bei, da sie den Strom für die Rückfahrt, sofern man ihn überhaupt noch benötigt bei den inzwischen großen Reichweiten der E-Mobile, kostenlos zur Verfügung stehen. Verwundert war Putz, dass bei dem schönen Wetter, das an diesem Tag herrschte, kein Cabriolet zu verzeichnen war. Der OB wies auch darauf hin, dass sich die Mobillisten das reichhaltige Programm der Messe zu Gemüte führen sollten und wünschte einen schönen Aufenthalt auf dem Messegelände.

OB Putz und Geschäftsführer Rudolf Schnur im Wasserstoff-Pkw mit dem die beiden Präsentantinnen der now.gmbH aus Berlin anreisten. Der Stand des Bundesverkehrsministeriums steht unter dem Slogan „CO2 frei – Elektromobilität – Mobil mit Batterie und Brennstoffzelle“.

Anschließend wurden den E-Mobillisten in den Fahrzeugkategorien – Größte gemeinsam mit E-Fahrzeugen angereiste Gruppe – Weiteste Anfahrt mit einer E-Limousine – Weiteste Anfahrt mit einem E-Kompakt-Pkw – Weiteste Anfahrt mit einem E-Motorrad – Weiteste Anfahrt mit einem E-Bike – Außergewöhnlichstes E-Fahrzeug, jeweils ein Preis verliehen.

Markus Förster vom Team der Landshuter Umweltmesse gratuliert dem am weitest gereisten E-mobilen Radfahrer Albert Feldmeier aus Reisbach

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Fotos: h.j.lodermeier

 

 

LANDSHUTER UMWELTMESSE: „Atommüllzwischenlager dürfen keine Atommüllendloslager werden“

Harte Diskussion um Atommüll-Zwischenlagerung in Niederaichbach

 

Nach einem Vortrag mit dem Thema „wohin mit dem Atommüll“ von Jürgen Stey (“ausgestrahlt” e.V.) im vollbesetzten Vortragsraum 2 der Sparkassen-Arena, kam es zu harten verbalen Auseinandersetzungen bei der Diskussion um das Atommüll-Zwischenlager in Niederaichbach. Die Diskutanten waren der Bundestagsabgeordnete der CSU Florian Oßner, der Bürgermeister von Niederaichbach, Josef Klaus, Referent Jürgen Stey und der Landshuter Stadtrat Rudolf Schnur, sowie Mitglieder von diversen Umweltorganisationen, die sich unter den Besuchern des Vortrages befanden.

Die Bundesregierung beabsichtigt, radioaktiven Atommüll aus der englischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield, in 26 (Fremd-)Castoren verpackt, in 4 deutschen Zwischenlagern einzulagern, davon voraussichtlich 7 Fremdcastoren im Zwischenlager in Niederaichbach, wenige km von der Stadtgrenze Landshuts entfernt.

Das Zwischenlager in Niederaichbach darf kein Atommüll-Endloslager werden.

Diese Gefahr besteht real. Die Genehmigung zur Einlagerung von Castoren für das vorhandene Zwischenlager gilt zunächst nur bis 2047. Heute ist aber schon absehbar, dass bis dahin in Deutschland kein Endlager für Atommüll zur Verfügung stehen wird.

Die beabsichtigte Einlagerung eines bisher nicht genehmigten Castorentyp erhöht diese Gefahr sowie das Gefährdungspotential, speziell bei einer Undichtigkeit des (Fremd-) Castorendeckels, in der gesamten Region Nieder- und Oberbayern enorm.

Das Bürgerforum gegen das AKW Landshut fordert, dass das Zwischenlager nachgerüstet oder neu gebaut werden muss. Vor einer weiteren Einlagerung von Castoren, gleich welcher Bauart, müssen Reparaturmöglichkeiten vor Ort geschaffen werden. Bei den Genehmigungsverfahren muss die Bevölkerung beteiligt werden.

Die Diskussionen darüber wollten im Raum 2 nicht enden und ein Konsens darüber, konnte schon gar nicht herbeigeführt werden.

Der Landshuter Stadtrat Rudolf Schnur und der Gemeinderat von Niederaichbach Herbert Wenk, prüfen stellvertretend für alle Betroffenen in der Region, gegen die in der allernächsten Zeit erwartende Änderungsgenehmigung zur Einlagerung der 7 Fremdcastoren, den Rechtsweg zu bestreiten. Das Umweltzentrum unterstützt diese Klage solidarisch.

 

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Fotos: h.j.lodermeier

„DIESE MESSE SETZT AKZENTE“

Eröffnung der Landshuter Umweltmesse durch Wirtschaftsminister Aiwanger und Oberbürgermeister Putz

 

Mit einem herzlichen Grüß Gott begrüßte der Landshuter Stadtrat und Geschäftsführer der Landshuter Umweltmesse, Rudolf Schnur, die geladene politische Prominenz und die Messe-Aussteller bei der Eröffnungsveranstaltung der Umweltmesse 2019.

Schnur wies bei seiner Ansprache auf den „Friday for Future“ hin und bemerkte, dass es Aktivisten seien, die das Flugzeug für ihre Terminwahrnehmungen nutzen. „Wir eröffnen seit Jahren die Landshuter Umweltmessen an einem Freitag und binden von Anfang an Schulen als außerschulischen Lernort mit ein, unaufgeregt, aber kompetent. Wir fordern nicht, wir informieren und wir stellen die Möglichkeiten dar und setzen auf Bildung. Nicht der Zeigefinger ist unser Markenzeichen, sondern die Angebotsfülle und –vielfalt: Von Atomstrom bis zum Zweckverband Schwandorf, der am Sonntag 40 Jahre alt wird, herzlichen Glückwunsch“, so Schnur.

Die LUM sei mittlerweile eine beispiellose Bündelung von Einzelaktivitäten, die eine erhebliche Anziehungskraft auslösen, wie Pilgern und Wandern, das im weiten Umfeld seines gleichen sucht, die Bildungsangebote für Schulen, der Projekttag der Hanns-Seidel-Stiftung und die Sternfahrt der E-Mobile, für die aus ganz Deutschland Anmeldungen eingingen. „Wenn ein Berliner und Stuttgarter mit ihrem E-Mobil zu diesem Event nach Landshut fahren, ist das ein Statement für das Angebot der LUM und das Angebot der Stadt.“

Ein besonderer Dank galt den Landshuter Stadtwerken, die unter anderem dafür sorgen, dass jeder Teilnehmer mit einem vollen Akku wieder nach Hause fahren kann. Die Stadtwerke zeigen nicht nur mit 14 Bannern im Freigelände Flagge, sondern auch auf ihrem ansprechenden Stand der Sparkassen-Arena.

Schnurs Dank galt allen, die die Landshuter Umweltmesse wieder ein Jahr hilfreich und verständnisvoll unterstützt haben. So hat man es Frau Jaroslava Pongratz von Europaregion Donau-Moldau zu verdanken, dass endlich die Handreichung in Richtung Osten erfolgreich war. Jahrzehnte nach dem Fall der Mauern ist es längst an der Zeit, dass man mit den unmittelbaren Nachbarn Beziehungen aufbaut und das Wissen von beiden Seiten zum gemeinsamen Wohl austauscht.

 

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister und Stellvertretender Ministerpräsident einer der beiden Schirmherren zusammen mit Oberbürgermeister Alexander Putz der Landshuter Umweltmesse, freuen sich darüber, dass die Umweltmesse so breit aufgestellt ist. „Hut ab vor dieser Qualität, die hier vorgestellt wird. Diese Messe setzt Akzente und ist eine Supermesse“, meint Hubert Aiwanger. Bei seinem Vortrag ging Aiwanger speziell auf das Thema Energiewende ein und stellte fest, dass diese auch mit allen Mitteln vorangetrieben werden muss. „Wir müssen mit mehr Vorausschau als bisher den Umweltschutz betreffende Themen bearbeiten, so dass alle Zahnräder besser ineinander greifen.“ Bei der Umsetzung der vielen Potentiale stelle man sich oft selbst das Bein. „Wir in Bayern müssen Vorbild sein! Die Energiewende ist der größte Punkt beim Thema Klimawandel“, so Aiwanger.

Bis zum Sonntag, 31. März 2019, haben die Besucher nun die Möglichkeit, sich über viele Themen rund um Umweltschutz, Elektromobilität, aber auch Pilgern und Wandern zu informieren und an interessanten Fachvorträgen teilzunehmen

 

Oberbürgermeister Alexander Putz dankte den Organisatoren der Landshuter Umweltmesse Andrea Lapper und Rudolf Schnur, dass sie auch in diesem Jahr wieder eine sehenswerte Messe auf die Beine gestellt haben. Er wünschte den Veranstaltern und Ausstellern viele Besucher und freut sich, wenn sie auch den Ständen der Stadt Landshut einen Besuch abstatten.

Bis zum Sonntag, 31. März 2019, geht es um das Thema Umweltschutz, E-Mobilität, Pilgern und Wandern. Interessante Fachvorträge runden das vielfältige Angebot bei der Messe ab.

 

-hjl-

 

Siehe Bilder vom Rundgang durch die Ausstellungshalle der Sparkasssen-Arena:

 

*ENDE*

 

Fotos: h.j.lodermeier