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Landshuter Christkindlmarkt

Dringlichkeitsantrag

Der Stadtrat möge wie folgt beschließen:
Um die Durchführung des Landshuter Christkindlmarktes abzusichern, wird die Verwaltung gebeten, ein Sicherheitskonzept bezüglich der Corona-Pandemie nach derzeitigen Vorgaben und Erfahrungen z.B. aus Wochenmarkt auszuarbeiten und dem Dultsenat vorzustellen.
Hier sollte unter anderem auf die Verzehrbereiche und deren Abstandsregelungen geachtet werden sowie noch freie Flächen miteinbezogen werden.

Begründung:
Ein Verzehr von Speisen und das gemeinschaftliche “Glühwein trinken” ist bei den Verkaufsständen nach derzeitig vorgegebenen Abstandsregelungen vor allem bei den Hauptzeiten voraussichtlich nicht einhaltbar. Darum sollte man prüfen, ob Erweiterungen auf noch nicht genutzten Freiflächen möglich wären. Auch der Platz des “Lebkuchenhauses” wäre zu überdenken, da räumlich abgeschlossene Bereiche ohne gute Lüftung erhöhte Ansteckung verursachen. Da noch kein Ende von Beschränkungen durch Covid-19 zu sehen ist, jedoch die Bürger ihren Christkindlmarkt nicht vermissen möchten, sollte man ein Sicherheits- und Alternativkonzept vorbereiten.

Für die Fraktion:                                           Ansprechpartner:
Rudolf Schnur Fraktionsvorsitzender      Lothar Reichwein und Helmut Radlmeier, MdL

Wer am Stand von Familie Schneller steht kann es sich nicht nur durch verschiedene Sorten Glühweine gut gehen lassen, sondern auch krebskranken Kindern gutes tun.
Robert Schneller sammelt seit Jahren an seinem Stand mit einer Spendenkasse Spenden.
Zusätzlich gibt es eine Aktion während des Christkindlmarktes bei der zwei Stunden lang die gesamten Einnahmen der Kinderkrebshilfe zu gute kommen.

 

Klartext.LA findet das vorbildhaft und sozial – Respekt!

Bildtext von links: Robby Schneller, 1. Vorsitzende des Vereins Krebshilfe e.V. – Ulrike Eckhart, Maggie Schneller, Elisabeth Schneider, Sabrina Jordan

 

 

 

Zwei-Stunden-Verkaufsertrag geht voll in die Kinderkrebshilfekasse

 

Bereits zum elften Mal sammeln Robby und Maggie Schneller gemeinsam mit dem Verein der Kinderkrebshilfe am Landshuter Christkindlmarkt

 

  1. Vorsitzende des Vereins der Kinderkrebshilfe Ulrike Eckhart, stand mit Robby und Maggie hinter dem Tresen des Verkaufsstandes und half mit, die Getränke an die Besucher des Chrsitkindlmarktes zu bringen, um die Kasse besonders “klingeln zu lassen”…………. 

 

Ein Team der Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V., unter Führung der 1. Vorsitzenden Ulrike Eckhart, unterstützten Robby und Maggie am 17. Dezember 2019 von 13 bis 15 Uhr beim Verkauf ihrer adventlichen Getränke-Spezialitäten. Der Ertrag geht voll in die Kasse, die die Schnellers an ihrem Verkaufsstand auf dem Landshuter Christkindlmarkt platziert haben. Der Verein Kinderkrebshilfe unterstützt nicht nur die Kreise Dingolfing, Landau und Landshut, wie es der Vereinsname vermuten lässt, sondern den gesamten Bezirk Niederbayern, wie Ulrike Eckhart erklärte. Robby Schneller und seine Maggie wünschen sich, dass sie dieselbe Aktion am nächsten Landshuter Christkindlmarkt wieder durchführen können und dann wenn möglich mit noch größerer Beteiligung der Bevölkerung.

„Krebs ist ein Thema, bei dem man lieber wegschaut oder die Straßenseite wechselt, um damit nicht konfrontiert zu werden. Besonders tragisch ist es, wenn die heimtückische Krankheit bei Kindern festgestellt wird. Auch wenn viele Krebserkrankungen mittlerweile sehr gut behandelt werden können, ist die Diagnose und auch die lange Zeit des Heilungsprozesses mit Operationen und Therapien eine extreme Belastung für die gesamte Familie“, so die Vorsitzende.

Der gemeinnützige Verein wurde 1994 gegründet und widmet sich seitdem dem Thema Krebs bei Kindern und Jugendlichen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, Familien mit krebskranken Kindern zu unterstützen und ihnen in der schweren Zeit der Krankheit, Genesung und auch danach zur Seite zu stehen.

Jährlich betreuen die ehrenamtlichen Helfer des Vereins ca. 70 bis 80 aktuell erkrankte Kinder und deren Familien. Schnell, unbürokratisch und zuverlässig stehen sie den Familien zur Seite. Je nach Erkrankung und Therapie benötigt jede Familie individuelle Unterstützung und Hilfe.

Die Damen des Teams seien, wie sie berichten, ehrenamtlich und in ihrer Freizeit tätig und versichern, dass die Spenden, die sie zusammen mit den Schnellers am Landshuter Christkindlmarkt einsammeln, in vollem Umfang den betroffenen Familien zu Gute kommen. Um den Kindern und deren Familien wieder etwas Sonnenschein in ihr Leben zu bringen, sind Spenden wichtig und von größter Bedeutung.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

ROBBY und  MAGGIE zum 40. Mal am Landshuter Christkindlmarkt sammeln für die Kinderkrebshilfe

„Wir sind das Original und ich will nicht, dass in der Altstadt eine Konkurrenzveranstaltung entsteht“

 

Die ersten vier Jahre am Landshuter Christkindlmarkt in der Freyung waren nicht sehr einträglich. Robert Schneller kritisiert den „Nebenchristkindlmarkt“ in der Landshuter Altstadt.  „Die Weihnachtsbudenbesitzer in der Altstadt zahlen eine jährliche Apanage für die Freischaltflächen, und wir zahlen für vier Wochen einen Betrag, der nicht gerade billig ausfällt“, konstatiert Schneller,  „das stinkt gewaltig zum Himmel“, wie er sich ausdrückte.

Robby und Maggie Schneller sind heuer zum 40. Mal Teilnehmer des Landshuter Christkindlmarktes. Wie Robert Schneller erzählt, war es ein schwerer Start in der Landshuter Freyung gewesen. 1978 befand sich der Landshuter Christkindlmarkt noch in der Neustadt und wurde dann von der Stadt im Jahre 1979 in die Freyung verlegt. Der Standort konnte von Besuchern Landshuts schlecht gefunden werden und somit war es nicht leicht, seine Ware, sprich Getränke mit oder ohne Alkohol, an den Mann bzw. Frau zu bringen. „Wir haben kaum etwas verdient, und es war für mich eine ganz schwere Zeit gewesen“, so Robert Schneller. Seine Originalhütte war 4 m auf 4 m groß, und es gab lediglich zwei Kessel um Punsch im Arbeitsraum zuzubereiten. Nach und nach sei es besser geworden und seine Hütte wurde von ihm weiter ausgebaut. Schnellers Rezepte von damals sind heute noch aktuell und die Qualität hat sich in der langen Zeit von vierzig Jahren nicht geändert und auch nicht verändert. Außerdem seien seine Spezialitäten alle hausgemacht. Dadurch habe sich seine Kundschaft immer mehr vermehrt und darauf sind Robert Schneller und seine Maggie sehr stolz.

Robert wünscht sich für die Zukunft des Landshuter Christkindlmarktes, dass in der Altstadt nicht noch mehr Weihnachtsbuden aufgebaut werden und „wir hier in der Freyung nicht untergehen werden“, wie er sagte. Es sollte keine Konkurrenzveranstaltung in der Landshuter Altstadt entstehen, beinahe sei es bereits so weit. „Wir sind das Original“, behauptet Schneller, der seit Anfang des Landshuter Christkindlmarktes in der Freyung dabei ist.

Maggie bei ihrer Arbeit, immer freundlich und zuvorkommend, wie es ihre langjährigen Kunden von ihr gewohnt sind………..

 

Robby zaubert ein Spezialgetränk, nämlich das sehr beliebte “Stachelbier”…………

 

Am 17. Dezember schenkt von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Maggie Schneller für die Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V. aus. Der Erlös dieses Ausschanks geht in die Sammelkasse von Maggie und Robby Schneller, die dann an die Kinderkrebshilfe weitergeleitet wird.

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier