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Landshut

Pressemitteilung
des Tagungspräsidenten 2020 der Bayerische Röntgengesellschaft vom 24.07.2020

Der für den 15.10.2020 – 17.10.2020 in den Räumlichkeiten der Eskara-Halle in Landshut-Essenbach geplante Radiologen-Kongress muss aufgrund der Corona-Situation leider verschoben werden. Wie Kongresspräsident Privatdozent Dr. Hans-Peter Dinkel, Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Klinikum Landshut, mitteilt muss der mit ca. 700 Teilnehmern geplante, überregionale Radiologie-Kongress, verschoben werden. Hintergrund ist ein entsprechender Beschluss des Vorstands der Bayerischen Röntgengesellschaft, welcher heute per Videokonferenz unter Leitung des Präsidenten, Herrn Univ.-Prof. Michael Uder (Ordinarius Radiologie, Uniklinik Erlangen), getroffen wurde. Wegen der noch geltenden Corona-Situation und behördlicher Auflagen sehen sich die Röntgengesellschaft und die organisierende Veranstalterfirma Conventus aktuell nicht in der Lage, einen derartig großen Kongress in Form einer Präsenzveranstaltung durchzuführen. Aufgrund des hohen Wertes persönlicher Kontakte bei der Veranstaltung hat die Bayerische Röntgengesellschaft auf eine Ausrichtung als reiner Online-Kongress verzichtet. Die zweieinhalbtägige Veranstaltung soll daher im Oktober 2021 stattfinden. Räumlichkeiten und Caterer waren zwar schon gebucht, die Partner zeigten sich aber aufgrund der herrschenden Situation äußerst kulant.
Gemäß Vorstandsbeschluss wird die Tagungspräsidentschaft von Herrn Privatdozent Dr. Dinkel auf 2021 verlängert. 2022 findet der Kongress dann gemeinsam mit der Österreichischen Röntgengesellschaft in Salzburg statt. 2023 ist die Austragung in Nürnberg geplant. An den Kongressen nehmen jeweils mehrere hundert Ärzte aus der Radiologie, mehrere hundert radiologisch technische Fachangestellte und mehrere hundert Teilnehmer aus dem Medizintechnik Bereich teil.
Privatdozent Dr. Dinkel, Landshut._________________________________________
Privatdozent Dr. med. Hans-Peter Dinkel
Tagungspräsident Kongress 2020 der Bayerischen Röntgengesellschaft Chefarzt Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie KLINIKUM LANDSHUT gemeinnützige GmbH
Robert-Koch-Straße 1
84034 Landshut
Tel.: 0871 – 698 3350
Fax: 0871 – 698 3468
Email: hp.dinkel@klinikum-landshut.de
Web: www.klinikum-landshut.de

Fotos/Grafiken: Dr. Dinkel, Bayerische Röntgengesellschaft e.V.

„Save the Date“ am 25.07.2020 ab 14:00 Uhr: Kundgebung auf der Ringelstecherwiese zum „Nationalen Protesttag gegen 5G“, Fachvorträge „Gesundheit statt 5G“ und Informationsstand!

Ein bekannter Bundespolitiker sagte einmal den Satz: „Digitalisierung First, Bedenken Second“ daraufhin wurde er von allen Seiten heftig kritisiert und versuchte diesen „Slogan“ zurück zu nehmen. Im Grunde genommen aber handeln alle Politiker und auch die Mobilfunkbetreiber „in diesem Sinne“, bis auf wenige Ausnahmen! Zumindest entsteht dieser Eindruck.

Persönlich hätten wir uns gewünscht, dass sich unsere Bundesregierung sachlich mit den Gefahren der Mobilfunkstrahlung auseinandersetzt und auch die Bevölkerung über mögliche Gefahren informiert und aufklärt.

Vorsorglich sollte der weitere Ausbau des Mobilfunknetzes und vor allem der „Rollout“ des 5G Netzes gestoppt werden, bis die Unbedenklichkeit seitens unabhängiger Wissenschaftler geprüft wurde. Leider wird hier nicht nach dem „Vorsorgeprinzip“ gehandelt. Die Mobilfunkbetreiber und die Regierung halten trotz vorliegender ernstzunehmender Bedenken und Studien führender Wissenschaftler am weiteren Mobilfunknetzausbau fest.

Gerade die Kommunen und die Stadtverwaltungen stehen jetzt in der Verantwortung und Pflicht die Bevölkerung zu schützen.

Das  Vorsorgeprinzip der UNESCO wurde von der EU übernommen und besagt: „Wenn menschliche Aktivitäten zu moralisch nicht hinnehmbarem Schaden führen können, der wissenschaftlich plausibel, aber unsicher ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Schaden zu vermeiden oder zu verringern.“

Kommunen sind sogar zur Vorsorge verpflichtet (d.h. erweitertes Vorsorgeprinzip, für Kinder, Alte, Kranke und andere Schutzbedürftige)

„Das Vorsorgeprinzip zielt darauf ab, trotz fehlender Gewissheit bezüglich Art, Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit von möglichen Schadensfällen vorbeugend zu handeln, um diese Schäden von vornherein zu vermeiden.“

Nach Art. 2 Abs. 2 GG genießt JEDER das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das ist leider mit einer „Dauer-Zwangsbestrahlung“unmöglich! Besonders der „Körper“ von Kindern und Jugendlichen reagiert viel stärker auf hochfrequente Strahlung.

Bereits heute muss eine stetig steigende Anzahl elektrosensibler Menschen am Rande der Zivilisation leben. So etwas könnte man auch als „Zwangs-Social-Distancing“ bezeichnen, vermutlich fühlen sich viele der Betroffenen auch ausgegrenzt und können am „normalen“ Leben nicht teilnehmen. Welcher Lebensraum wird diesen Menschen in Zukunft noch zur Verfügung stehen, wenn jedes „Funkloch“ gestopft werden soll?

Wussten Sie, dass es keine Versicherungsgesellschaft gibt, die Strahlenschäden versichert? Egal ob es sich um Strahlenschäden durch Mobilfunk oder Atomkraft handelt.

Oder wussten Sie, dass eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitcom zu dem Ergebnis kam, das die Hälfte der Bundesbürger aus gesundheitlichen Gründen den Ausbau des 5G Mobilfunknetzes ablehnen und nur ca. 18 % der Bevölkerung haben keine Bedenken. (Quelle: Bitcom)

Wir plädieren an Ihre Vernunft und fordern eine Technikfolgeabschätzung und eine strategische Umweltprüfung für alle tangierten Bereiche des Mobilfunks, bevor weitere Sendemasten und Sender im Landkreis und in der Stadt Landshut installiert werden.

Bürgerinitiative Landshut Stop5G I Christine Schenkenbach und Paul Zielinski

Foto/Grafik: pixabay und BI Stopp 5G

von links nach rechts: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Staatsministerin Kerstin Schreyer und Oberbürgermeister Alexander Putz. 

(03.07.2020 PM 110/2020)

Bauministerin Kerstin Schreyer besichtigt Wohnungen des Modellvorhabens “Effizient Bauen, leistbar Wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern” in der Breslauer Straße

  • Modellprojekt schafft neue, bezahlbare Wohnungen in Landshut
  • Erster von drei Bauabschnitten erfolgreich fertiggestellt
  • Bauministerin Schreyer: „Ich will, dass die Menschen überall in Bayern leben können, unabhängig vom Einkommen.“

In Landshut sind die ersten 21 von insgesamt 107 geförderten Wohnungen fertig. Davon hat sich Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer bei einem Ortstermin überzeugt. „Corona hat uns erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass alle Menschen, egal mit welchem Einkommen und in welcher Lebensphase, überall in Bayern leben und wohnen können. Ich freue mich, dass wir diese Neubauten im Rahmen unseres Experimentellen Wohnungsbaus aufgesetzt haben und mit über 21 Millionen Euro staatlichen Fördermitteln unterstützen“, so Schreyer.

Im Rahmen des Modellvorhabens entstehen bayernweit 13 Pilotprojekte mit über 1.000 Wohnungen. Mehr als 270 davon sind bereits fertig, darunter auch die neuen Wohnungen in der Breslauer Straße. Insgesamt investiert der Freistaat rund 21 Millionen Euro in das Landshuter Projekt, davon 8,2 Millionen Euro Zuschuss. Für den nun fertiggestellten ersten Bauabschnitt hat der Freistaat bereits Fördermittel von knapp 3,3 Millionen Euro gewährt. Vor Kurzem wurden die Gelder für den dritten Bauabschnitt bewilligt. Die Fördermittel haben Bauministerin Kerstin Schreyer und Niederbayerns Regierungspräsident Rainer Haselbeck heute symbolisch an die Stadt Landshut als Bauherrin übergeben.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck: „Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Niederbayern eine zentrale Herausforderung. Ich freue mich, dass gerade im Ballungszentrum Landshut ein so großer Schritt gelungen ist. Die Chancen der staatlichen Förderung wollen wir im ganzen Regierungsbezirk weiter kräftig nutzen.“

Oberbürgermeister Alexander Putz hob die Bedeutung der staatlichen Förderung hervor: „Für eine Stadt unserer Größe ist ein Projekt dieser Dimension gerade finanziell eine enorme Herausforderung. Wir sind deswegen sehr froh und dankbar, dass der Freistaat uns und andere Kommunen im Rahmen des Modellvorhabens ‚Effizient bauen, leistbar wohnen‘ so kräftig unterstützt. Das ist ein ermutigendes Signal.“ Die entstehenden 107 geförderten Wohnungen seien ein wichtiger Beitrag, um die vor Ort stetig steigende Nachfrage besser decken zu können, so Putz: „Landshut zählt seit mehr als einem Jahrzehnt zu den am stärksten wachsenden Städten Bayerns. Die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbaren Wohnraum für unsere Bürgerinnen und Bürger ist und bleibt daher eine der zentralen Herausforderungen, der sich Stadt und Freistaat mit dem Bauvorhaben an der Breslauer Straße gemeinsam stellen.“

Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Häuser in der Breslauer Straße können sich über zeitgemäße, energieeffiziente Wohnungen freuen. Die Wohnungsgrößen reichen von Zwei-Zimmer-Wohnungen mit knapp 40 Quadratmetern Wohnfläche bis zu geräumigen Vier-Zimmer-Wohnungen mit 85 Quadratmetern Wohnfläche. So bietet der neue Wohnkomplex Platz für Familien, Singles, Paare und Senioren. Die Wohnungen sind zudem barrierefrei und verfügen alle über einen Balkon oder eine Terrasse. Die Planung sieht insgesamt neun neue Wohngebäude vor, die sich um einen gemeinschaftlichen Innenhof gruppieren. Die alten, nicht mehr wirtschaftlich zu modernisierenden Gebäude werden abgebrochen und durch eine drei- bis fünfstöckigen Neubebauung ersetzt. Aus den bisher 48 Wohneinheiten werden dann 107 moderne Wohnungen. Aufzüge erschließen die drei fünfgeschossigen Gebäude, die anderen Häuser können bei Bedarf nachgerüstet werden.

Ministerin Schreyer: „Danke an die Regierung von Niederbayern für die Projektbegleitung und vor allem an die Stadt Landshut. Unsere Kommunen sind beim Wohnungsbau ja maximal zuständig. Wir als Freistaat leisten ebenfalls einen großen Beitrag. Gemeinsam setzen wir uns für das große Ziel ein: mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern!“

Fotoquelle: StMB

Straubing, 6. Juli 2020 

Zur heute vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, bekanntgegebenen Schaffung des „European Campus of Studies and Research” als EVTZ am Hochschulstandort Pfarrkirchen, erklärt der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber: 

Ich freue mich, dass die Bayerische Staatsregierung das von der Europäischen Union schon vor einigen Jahren geschaffene Instrument eines “Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit” (EVTZ) nun in eine Rechtsform umgesetzt und erstmalig installiert hat. Dass dies am European Campus Rottal-Inn der TH Deggendorf geschieht, freut mich als regional verantwortlichem Europaabgeordneten in besonderer Weise – ich bin stolzer Niederbayer. 

Gerade im Rahmen der aktuell diskutierten neuen Förderperiode wird den EVTZ eine größere Bedeutung zukommen, wenn es um europäische Fördermittel und grenzüberschreitende Projekte geht. Insofern kann auf Basis des jetzt geschaffenen EVTZ weitergearbeitet werden und es können auch in anderen Bereichen, beispielsweise der Europaregion Donau-Moldau, entsprechende grenzüberschreitende Verbünde geschaffen werden.“

Zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst: https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/11983/nr-159-vom-06-07-2020.html 

Grafik: Manfred Weber

Der zweite Erfahrungsbericht, heute zum Thema Ladeinfrastruktur. Besonders interessant für alle die nicht die Möglichkeit haben ihr E-Fahrzeug zu Hause aufzuladen.

Auch dieses mal freue ich mich über Kommentare b.z.w gibt es ja vielleicht komplett andere Erfahrungen.

Mail an: team@klartext.la

Hilfreiche Informationen zum Thema E-Mobilität im Stadtgebiet Landshut gibt es hier: https://www.stadtwerke-landshut.de/mobilitaet/e-tankstellen/

 

 

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Dienstag, 30. Juni 2020

LANDSHUT. Am 17. Mai diesen Jahres, gegen 18.00 Uhr, wurde in der Niedermayerstraße ein 75-jähriger Passant mit einem Luftgewehr beschossen. Das Luftgewehrprojektil traf ihn im Brustbereich an der Jacke. Nach seinen Angaben wurde der Schuss aus einem gegenüberliegenden Mehrparteienhaus abgegeben. Glücklicher Weise wurde er nicht verletzt, denn dies hätte im wahrsten Sinn des Wortes ins Auge gehen können.

Der Passant versuchte zunächst auf eigene Faust den Schützen zu ermitteln und teilte im Anschluss seine Ergebnisse der Polizei mit. Im Verlauf der weiteren polizeilichen Ermittlungen, erhärtete sich schließlich der Tatverdacht gegen einen 17-Jährigen aus einem Wohnblock. Aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgericht Landshuts bekam der 17-Jährige am heutigen Dienstag in den frühen Morgenstunden Besuch von der Polizei. Bei der Durchsuchung konnte schließlich ein Luftgewehr, sowie diverse Luftgewehrmunition sichergestellt werden. Auf den 17-jährigen Jugendlichen wartet nun eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz.

Foto: Polizei Landshut

Clip 1: Klimaschutz in Landshut

Auszug aus der Sitzungs-Niederschrift
des Umweltsenats vom 16.10.2018, Beschluss Nr. 3
einstimmig!
1. Vom Bericht des Referenten über Entstehungsgeschichte und wesentliche Inhalte des Klimagutachtens von 1996, über die seither stattgefundenen Veränderungen in der Stadt und die Änderung des Blickwinkels zum Stadtklima wird Kenntnis genommen.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Fortschreibung des Klimagutachtens von 1996 vorzubereiten und ein entsprechendes Lastenheft zu erstellen.

3. Auf Antrag von Herrn Stadtrat Rudolf Schnur: Das fertige Klimagutachten ist im Umweltsenat und im Plenum vorzustellen. Hierbei sind konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.

4. Dem Haushaltsausschuss wird empfohlen, Mittel zur Fortschreibung des Klimagutachtens in digitaler Form bereitzustellen.

Anmerkung: Die Ziffer 2 ist bis heute nicht umgesetzt!

Stadtgebiet Landshut

Verkehrszeichen umgefahren und geflüchtet

LANDSHUT (STADT): Im Zeitraum zwischen Freitagnacht und dem späten Samstagnachmittag beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer die Beschilderung einer Verkehrsinsel auf der Parkstraße Nähe der Einmündung Hochstraße. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Sachschaden oder die hieraus für den Straßenverkehr resultierenden Gefahren kümmern. Hinweise zum Unfallhergang nimmt die PI Landshut unter 0871/9252-0 entgegen.

Unfallflucht in Supermarkt-Garage

LANDSHUT (STADT): Ein schwarzer BMW der 1er-Serie wurde während einer ca. 45-minütigen Parkdauer am frühen Samstagnachmittag im Parkhaus eines Supermarktes in der Inneren Münchner Straße vorne rechts erheblich verkratzt. Das Schadensbild deutet auf eine Unfallflucht hin, der Verursacher hat sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Der entstandene Sachschaden wird auf schätzungsweise 2000,- Euro taxiert. Hinweise zum Verursacher nimmt die Polizei Landshut unter 0871/9252-0 entgegen.

Sachbeschädigungen in der Wolfgangssiedlung

LANDSHUT (STADT): Zwei in der Nelkenstraße abgestellte Pkw wurden im Zeitraum zwischen dem späten Freitagabend und dem Samstagnachmittag an der Beifahrerseite mutwillig zerkratzt. Es handelt sich bei den Fahrzeugen um je einen weißen Seat sowie einen schwarzen BMW. Der entstandene Gesamtschaden wird mit geschätzten 1000,- Euro beziffert. Hinweise zum Tathergang nimmt die Polizei Landshut unter 0871/9252-0 entgegen.

Landkreisgebiet Landshut

Zeugenaufruf – Toyota-Fahrer beschädigt Lichtmast und flüchtet

NIEDERAICHBACH (LKRS. LANDSHUT): Am Samstagabend gegen 20:35 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen Lichtmasten am Kreisverkehr an der Staatsstraße 2074 in erheblicher Art und Weise. Anschließend entfernte sich der Pkw-Fahrer, ohne sich um seine gesetzlichen Verpflichtungen zu kümmern. Die bisher getätigten Ermittlungen und Zeugenbefragungen ergaben, dass es sich beim Verursacherfahrzeug um einen blauen Pkw Toyota Yaris handeln dürfte. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können oder zu einem späteren Zeitpunkt infragekommende Fahrzeuge mit entsprechenden Beschädigungen wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter 0871/9252-0 mit der Polizeiinspektion Landshut in Verbindung zu setzen.

 

Pressebericht

Gemeinsam mit Stadträtin Kirstin Sauter informierte sich Kreisrat Marco Altinger beim Inhaber von Lederwaren Streck- in der Altstadt 367 in Landshut – Christian Göttlinger, darüber, wie kleine und mittlere Geschäfte nach dem Lockdown wieder öffnen. Für Geschäftsinhaber Göttlinger ist die Situation trotz der Öffnung angespannt, da über 60% weniger Menschen in die Läden kommen als vor der Krise. Dies stellt natürlich auch die Einzelhändler vor schwere Zeiten. „Wir wünschen uns, dass die Menschen wieder Vertrauen haben und in unsere Geschäfte kommen. Wir beraten gerne und haben gute Produkte zu fairen Preisen. Darüber hinaus haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt, so dass niemand Angst haben muss, sich in einem Geschäftslokal mit Corona anzustecken“, so Ladeninhaber Göttlinger.
Für die beiden FDP Politiker steht fest, dass die Einzelhändler dafür sorgen, dass Innenstädte attraktiv bleiben und Stadtkerne nicht zu Geisterzentren verkommen insbesondere in Krisenzeiten wie COVID-19. Für die Politiker ist es daher besonders wichtig, dass die Läden auch erreicht werden können. Stadträtin Sauter findet die Idee für eine Shuttleverbindung von der Grieserwiese in die Altstadt sehr charmant: „So ein kleiner, elektrischer Bummelzug wäre sicher eine Erleichterung, gerade auch für Menschen die nicht gut zu Fuß sind. Auch eine Verlängerung in Richtung Neustadt würde die Verkehrssituation in Landshut grundsätzlich verbessern.“
Für Kreisrat Altinger steht fest, dass auch das Umland entsprechend eingebunden werden muss, da viele Kunden aus dem Umland in die Stadt fahren. Da nicht in jeden Ort eine ansprechende ÖPNV Verbindung führt, ist es für den Kreisrat unerlässlich, dass auch KFZ weiterhin gut und sicher die Geschäfte erreichen können. „Ich unterstütze den Vorschlag einer elektrifizierten Bahn. Bis dies aber soweit ist, müssen alle Geschäfte auch komfortabel mit dem Auto erreichbar bleiben. Insbesondere in Krisenzeiten muss die Erreichbarkeit mit dem PKW, vor allem in direkter Konkurrenz zum Onlinehandel, gegeben sein.“, so Marco Altinger abschließend.


Foto: Altinger

Bildunterschrift: Noch sind die Kinosäle leer, die Kinos geschlossen. Michael Wohlgemuth, Betreiber des Kinopolis Landshut, und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) sprachen über die Hürden und Chancen einer Wiedereröffnung.

 

Landshut. Kinos sind noch geschlossen. Wie sichert man das Kinoerlebnis in Zeiten von Corona? Kreative Ideen könnten die Lösung sein. Welche Chancen es gibt, besprachen Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) und Kinobetreiber Michael Wohlgemuth vom Kinopolis Landshut.

Michael Wohlgemuth und der Landshuter Stimmkreisabgeordnete waren sich einig, dass der Kurs des Freistaats der richtige ist. „Wir hatten eine klare Linie und es gab klare Entscheidungen. Die Gesundheit unserer Gäste und unserer Mitarbeiter geht vor“, so Michael Wohlgemuth. Genauso richtig sei es jetzt aber auch, bei einer entspannten Lage wieder zu lockern. „Als Arbeitgeber hat man eine soziale Verantwortung. Ich will niemanden ausstellen, sondern beschäftige mein Team weiterhin. Das kostet, genauso wie Miete, Wartung und Technik“, gab der Unternehmer zu Bedenken.

Kreativität und Innovation

Damit man bald wieder starten kann, muss ein Hygienekonzept vorhanden sein. Das Kinopolis habe dabei seine Hausaufgaben gemacht. „Wir stehen in den Startlöchern“, versicherte Wohlgemuth im Gespräch mit Helmut Radlmeier. Der Kinobetreiber in vierter Generation setzt darüber hinaus auf innovative Ideen. Großen Wert legt er auf den Schutz der Besucher. So hat man ein Konzept entwickelt, wie sich die Gäste vor und nach der Vorstellung nicht begegnen. Ebenso hat der Schutz seiner Mitarbeiter für Wohlgemuth Priorität. Sie werden in feste Teams eingeteilt, die nicht durchmischt werden. Selbstverständlich erhalten alle Angestellten Schulungen, Masken und Handschuhe. Desinfektionsmittel stehen bereit.

Um den Kontakt und damit eine mögliche Gefährdung der Gäste und Mitarbeiter nochmals zu reduzieren, wird der Online-Verkauf der Tickets forciert: „Auch online kann man künftig kostenlos stornieren. Ebenfalls möglich ist es, Snacks und Getränke schon mit den Tickets online zu kaufen. So gibt es keine Schlangen vor dem Verkauf im Kino“, erläuterte Wohlgemuth.

Landshut kann zeigen, was es kann

Im Falle einer Wiedereröffnung stünden im Kinopolis aufgrund des Hygienekonzepts nur ein Viertel der eigentlichen Kapazität zur Verfügung. Um die Verluste etwas aufzufangen, seien weitere Projekte nötig, meinte Wohlgemuth. Die aktuell schwierige Lage sehe er auch als Chance, bei der Landshut zeigen könne, was es kann. Dabei sollen die Übergänge zwischen Kunst, Kino und Kultur fließend sein. Erste Gespräche habe er diesbezüglich bereits geführt. Michael Wohlgemuth ist sich sicher, dass nach den vergangenen Wochen mit den notwendigen Einschränkungen jetzt in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach Kino vorhanden sei: „Kino ist ein Erlebnis. Wir verkaufen Urlaub vom Alltag“. Vom modernen Multiplexkino bis zum Traditionshaus könne man den Besuchern schöne Stunden schenken. „Ich bin mir sicher, dass die Leute wieder kommen werden“.

Auch Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier betonte: „Das Kino gehört zur kulturellen Landschaft“. Der Freistaat unterstütze Kinos deshalb auf verschiedene Wege: Zum einen gebe es die Soforthilfe des Wirtschaftsministeriums. Speziell für Kinos wurden zusätzlich Sofortprämien in Höhe von insgesamt 1,2 Mio. Euro aufgelegt. Außerdem sei eine Starthilfe für die Wiedereröffnung von 12 Mio. Euro auf den Weg gebracht worden. Die Krux dabei: Diese Hilfe gibt es nur von Kinos mit maximal sieben Leinwänden. Radlmeier sicherte zu, sich für eine Anpassung dieser Vorgabe einzusetzen.

Ein weiteres Anliegen Wohlgemuth: Der Start in der Branche müsse möglichst deutschlandweit einheitlich sein. Ein Flickenteppich von Bundesland zu Bundesland würde dazu führen, dass keine neuen Filme starten würden. Das wäre für die Verleiher schlicht zu teuer.

Foto: Helmut Radlmeier