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Landratsamt

Parteiverkehr am Landratsamt bleibt ausgesetzt

Sperrung für die Öffentlichkeit bis 11. Mai verlängert

 

Aufgrund der anhaltenden Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen weiterhin nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Aussetzung des gesamten Parteiverkehrs dauert vorerst bis einschließlich Sonntag, 10. Mai 2020 an.

Neben dem Landratsamts-Hauptgebäude in Landshut-Achdorf bleiben auch alle Außenstellen für externe Besucher gesperrt. Dies gilt für das Landratsamt II in Altdorf, sowie die Tiefbauverwaltung in Rottenburg. Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist ggf. eine Terminvereinbarung möglich.

Für die Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises (Landshut-Ergolding, Rottenburg und Vilsbiburg) gelten, neben der Maskenpflicht und dem Abstandsgebot, folgende Maßgaben:

 

Landshut-Ergolding:

Die Anträge auf Zulassungen und Abmeldungen von Privatkunden und Einzelzulassungen von Firmen sollen in den Briefkasten bzw. die bereitgestellte Alu-Box eingeworfen werden. Diese Vorgänge werden bearbeitet und können, je nach Wunsch des Kunden, entweder mit den Plakettenträgern dem Kunden per Post zugesandt oder zu einem vereinbarten Termin (Montag bis Donnerstag 14.30-16.00 Uhr, Freitag von 11.00-12.00 Uhr) abgeholt werden. Sofern der Bürger die Schilder dem Antrag beilegt, werden diese komplett gesiegelt ausgegeben. Die Kosten werden per Rechnung erhoben und sind zu überweisen

Zulassungen von Autohäusern und Zulassungsdiensten werden mit den reservierten Kennzeichen vor Ort abgelegt und nach Anruf beim bzw. Mail an den Sachbearbeiter direkt entgegengenommen. Sofern kein Wunschkennzeichen vorab reserviert war, können die Nummernschilder erst nach dem Bezahlvorgang abgeholt und diese in der Zulassungsstelle abgeben werden. Der Bevollmächtigte kann entweder im Außenbereich auf die Bearbeitung warten (Aufruf nach Fertigstellung) oder die bearbeiteten Vorgänge zu einem späteren Termin an einem separaten Ausgabeschalter im Bereich des barrierefreien Nebeneingangs abholen. Es erfolgt Bar- bzw. Kartenzahlung am Automaten.

 

Rottenburg und Vilsbiburg:

Hier werden Zulassungs- und Abmeldevorgänge nach telefonischer Terminabsprache oder persönlicher Vereinbarung vor Ort getätigt. In den Schalter- und Warteräumen dürfen sich nur die Bürger aufhalten, deren Antrag gerade bearbeitet wird. Andere Personen müssen im Außenbereich oder im Auto warten. Ein Versand von Unterlagen ist nicht möglich.

Viele Angelegenheiten können auch telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden. Sie erreichen die Mitarbeiter bei Fragen unter zulassung@landkreis-landshut.de oder Tel. 0871/408-1820. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in erster Linie auf die Online-Services der Zulassungsstelle (verfügbar auf www.landkreis-landshut.de) zurückzugreifen.

 

Die Altstoffsammelstellen, die Bauschuttannahmestellen, die Reststoffdeponie Spitzlberg, die Kompostanlage in Vilsbiburg und die Grüngutannahmestelle in Pfifferling bei Rottenburg sind regulär geöffnet. Dabei ist das Tragen von Mund-Nasen-Masken für Anlieferer wir auch die Platzwarte bis auf weiteres verpflichtend. Es werden auch wieder die üblichen Gebühren erhoben. In der ersten Zeit wird die Menge der Fahrzeuge in den Altstoffsammelstellen noch begrenzt. Die Anlieferer werden gebeten, ihre Altstoffe bereits zuhause zu sortieren, damit eine zügige Entsorgung möglich ist.

 

Foto: Archiv/KLartext

Parteiverkehr am Landratsamt bleibt ausgesetzt

Sperrung für die Öffentlichkeit bis 4. Mai verlängert

Aufgrund der anhaltenden Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen weiterhin nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Aussetzung des gesamten Parteiverkehrs dauert vorerst bis einschließlich Sonntag, 03. Mai 2020 an. Neben dem Landratsamts-Hauptgebäude in Landshut-Achdorf bleiben auch alle Außenstellen für externe Besucher gesperrt. Dies gilt für das Landratsamt II in Altdorf, sowie die Tiefbauverwaltung in Rottenburg.

Auch die Zulassungsstellen im Landkreis (Landshut-Ergolding, Rottenburg und Vilsbiburg) sind für den Parteiverkehr weiter nicht geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in erster Linie auf die Online-Services der Zulassungsstelle (verfügbar auf www.landkreis-landshut.de) zurückzugreifen. Viele Angelegenheiten können auch telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden. Sie erreichen die Mitarbeiter bei Fragen unter zulassung@landkreis-landshut.de oder Tel. 0871/408-1820.

Für die Einrichtungen der Abfallwirtschaft gelten folgende Maßgaben: Am Samstag, 18. April 2020, werden die Altstoff-Sammelstellen im Landkreis Landshut wieder temporär öffnen, um Altholz und Sperrmüll aus den privaten Haushalten entgegen zu nehmen. Alle anderen Abfälle können erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder entsorgt werden.

Ab Mittwoch, 22. April 2020 sind dann wieder die Altstoffsammelstellen für die Fraktionen aus den privaten Haushalten, die Bauschuttannahmestellen, die Reststoffdeponie Spitzlberg, die Kompostanlage in Vilsbiburg und die Grüngutannahmestelle in Pfifferling bei Rottenburg im regulären Betrieb geöffnet. Dabei ist das Tragen von Mund-Nasen-Masken für Anlieferer wir auch die Platzwarte bis auf weiteres verpflichtend. Es werden auch wieder die üblichen Gebühren erhoben. In der ersten Zeit wird die Menge der Fahrzeuge in den Altstoffsammelstellen noch begrenzt.

Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist ggf. eine Terminvereinbarung möglich.

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

 Weiterhin kein Parteiverkehr am Landratsamt

Sperrung für die Öffentlichkeit bis 20. April verlängert

 

Aufgrund der anhaltenden Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen weiterhin nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Aussetzung des gesamten Parteiverkehrs dauert vorerst bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 – dem Ende der Osterferien – an.

Neben dem Landratsamts-Hauptgebäude in Landshut-Achdorf bleiben auch alle Außenstellen für externe Besucher gesperrt. Dies gilt für das Landratsamt II in Altdorf, sowie die Tiefbauverwaltung in Rottenburg.

Auch die Zulassungsstellen im Landkreis (Landshut-Ergolding, Rottenburg und Vilsbiburg) sind für den Parteiverkehr weiter nicht geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in erster Linie auf die Online-Services der Zulassungsstelle (verfügbar auf www.landkreis-landshut.de) zurückzugreifen. Viele Angelegenheiten können auch telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden. Sie erreichen die Mitarbeiter bei Fragen unter zulassung@landkreis-landshut.de oder Tel. 0871/408-1820.

Für die Einrichtungen der Abfallwirtschaft gelten folgende Maßgaben: Die   Bauschuttannahme-Stellen in Geisenhausen und Inkofen sind bis mindestens 19. April 2020 geschlossen. Das gilt auch für die Altstoffsammelstellen. Die für 4. April vorgesehene Problemmüllsammlung in Essenbach entfällt. Die Reststoffdeponie Spitzlberg ist derzeit nur für gewerbliche Anlieferer geöffnet. Die Abholung von Restmüll-, Bio- und Papiertonnen sowie dem Gelben Sack laufen regulär weiter, deshalb sollen die Haushalte auch ihre Mülltrennung weiter wie gewohnt vornehmen. Das Altglas kann wie gehabt über die landkreisweit aufgestellten Altglas-Container entsorgt werden. Die Abfallwirtschaft bittet aber um Verständnis, dass die Entsorgung von Grüngut, Elektroschrott etc. erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder möglich sein wird.

Die Müllumladestation Wörth nimmt ebenfalls bis auf weiteres keine Abfälle von Kleinanlieferern an. Zwingend notwendige Wohnungsräumungen können über private Containerdienste oder gewerbliche Dienstleister erfolgen.

Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist ggf. eine Terminvereinbarung möglich.

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

 

Kein Parteiverkehr mehr am Landratsamt

Auch alle Außenstellen sind bis voraussichtlich 1. April nicht öffentlich zugänglich

 

Aufgrund der steigenden Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen ab Mittwoch, 18. März 2020 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der gesamte Parteiverkehr wird bis einschließlich Dienstag, 31. März 2020 ausgesetzt.

Neben dem Landratsamts-Hauptgebäude in Landshut-Achdorf sind auch alle Außenstellen für externe Besucher gesperrt. Dies gilt für das Landratsamt II in Altdorf, die Zulassungsstellen in Ergolding, Vilsbiburg und Rottenburg, die Tiefbauverwaltung in Rottenburg und die Bauschuttannahmestellen in Geisenhausen und Inkofen. Die Reststoff-Deponie in Spitzlberg ist innerhalb dieses Zeitraums ausschließlich für gewerbliche Anlieferer zugänglich.

Auch die Altstoff-Sammelstellen in den 35 Landkreis-Gemeinden werden ab Mittwoch geschlossen. Die Abholung von Restmüll-, Papier- und Biotonne sowie dem Gelben Sack läuft aber weiterhin regulär. Die für den 28. März und 04. April vorgesehene Problemmüllsammlung in Geisenhausen und Essenbach entfällt.

„Natürlich bedeutet dies eine starke Einschränkung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen – doch als Arbeitgeber müssen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich schützen“, erklärt Landrat Peter Dreier diese Maßnahmen. Er macht aber deutlich: „Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar.“ Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist eine Terminvereinbarung möglich.

 

Archiv-Foto

Landratsamt zieht Konsequenzen aus Corona-Virus

Bis Mitte April werden alle Veranstaltungen über 100 Besuchern abgesagt – Parteiverkehr am Landratsamt wird deutlich eingeschränkt

 

Die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus macht weitere flächendeckende Sicherheitsmaßnahmen im Landkreis Landshut nötig: So werden sämtliche Veranstaltungen über 100 Besuchern untersagt – eine entsprechende Allgemeinverfügung wird mit Wirkung zum Sonntag, 15. März 2020 erlassen. Sie gilt vorerst bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Darunter fallen sowohl Veranstaltungen in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel.

„Wir müssen alle Maßnahmen ergreifen, um die besonders gefährdete Risikogruppe der älteren und vorerkrankten Personen schützen zu können. Der Großteil der Veranstalter hat ja bereits von sich aus ihre Veranstaltungen vorsichtshalber abgesagt. Natürlich bedeutet es für den Einzelnen Einschränkungen; natürlich bedauern wir sehr, dass die vielen Mühen und Vorbereitungen der Veranstalter leider umsonst waren. Doch wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die leider keine anderen Möglichkeiten mehr zulässt“, erklärt Landrat Peter Dreier.

Außerdem appelliert der Landrat an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Amtsbesuche im Landratsamt auf das absolut Nötigste zu reduzieren: „Wir müssen unseren Parteiverkehr in absehbarer Zeit beschränken. Dies tun wir nicht nur zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für unsere Bürger.“ Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen weiterhin per Telefon oder E-Mail klären.

Die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen trifft auch das Landratsamt als Arbeitgeber: Somit ist derzeit nicht gewährleistet, dass alle Anliegen sofort bearbeitet werden können, wofür der Landrat um Verständnis bittet.

 

Archiv-Foto

 

Bildtext: Nadine Abramowski ist die neue Wohnraumberaterin des Landkreises Landshut.

 

 

Ein langes Leben in den eigenen vier Wänden

Wohnraumberaterin am Landratsamt hat ihre Arbeit aufgenommen

 

Ein selbstbestimmtes Leben in gewohnter Umgebung ist für die meisten Menschen das Wichtigste. Doch oftmals kann dieser Wunsch durch altersbedingte Einschränkungen oder Behinderungen aufgrund von Krankheit oder Unfällen nicht erfüllt werden. Der allgemeine Wohnungsmangel – gerade auch was barrierefreies und behindertengerechtes Wohnen angeht – verschärft diese Situation auch in der Region Landshut zusätzlich.

Aus diesem Grund hat der Landkreis Landshut mit Nadine Abramowski nun eine eigene Wohnraumberaterin in den Reihen, die sich intensiv mit diesen Themen beschäftigt, über Fördermaßnahmen zum barrierefreien Ausbau des Wohnumfeldes informiert und bei der dazugehörigen Antragstellung unterstützt. Auch macht sich die Wohnraumberaterin gerne vor Ort ein Bild: Denn oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die das Leben schwer machen. Seien es eingefahrene Gewohnheiten, Stolperfallen, mangelnde Beleuchtung oder zu hoch angebrachte Schränke. Eine geringfügige Veränderung bringt meist eine große Erleichterung für die Betroffenen. Manchmal sind auch umfangreichere Maßnahmen notwendig, wie beispielsweise ein Umbau des Badezimmers. Sie lohnen sich aber, wenn die Betroffenen dadurch ihren Alltag wieder selbst gestalten können. Hierbei kann auch finanzielle Unterstützung in Anspruch genommen werden.

Kostenfrei beraten, begleiten und aufzeigen, was möglich ist: Das sind die Ziele von Nadine Abramowski als neue Wohnraumberaterin des Landkreises Landshut. Zudem möchte sie ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Wohnraumberatern in den einzelnen Landkreis-Gemeinden aufbauen und etablieren, damit ältere oder behinderte Bürgerinnen und Bürger auch in ihrer Kommune einen Ansprechpartner für diese Fragen haben. Interessierte können sich in diesem Zusammenhang gerne melden.

Nadine Abramowski ist unter Tel. 0871 408-2117 oder per E-Mail unter nadine.abramowski@landkreis-landshut.de erreichbar.

 

Bildquelle: Landratsamt

Führerscheinverlust im Landratsamt melden

Neuerung der Führerscheinstelle

 

Mehr Service für den Bürger: Bei Verlust des Führerscheins kann ab sofort die eidesstattliche Versicherung im Landratsamt direkt abgegeben werden. Die bisher verpflichtende notarielle eidesstattliche Versicherung ist nur noch in den Fällen notwendig, bei denen der Führerschein entzogen werden sollte, das Dokument aber aufgrund des Verlusts nicht abgegeben werden kann.

 

Foto: Archiv – Klartext.LA

Selbständigkeit geplant – gewusst wie!

Aktivsenioren bieten am Landratsamt kostenlose Sprechstunde an

 

Die Aktivsenioren geben ihre Erfahrungen an die jüngere Unternehmergeneration im Landkreis Landshut weiter: Die nächste kostenfreie Sprechstunde der Aktivsenioren im Landratsamt Landshut findet am Dienstag, den 3. September 2019, von 10.00 bis 12.00 Uhr in Raum 119 (Besprechungszimmer im 1. Stock) statt.

Die Aktivsenioren Bayern e.V. sind ein gemeinnütziger Verein, der seit mehr als 30 Jahren besteht und in ganz Bayern tätig ist. Sie helfen bei der Erstellung eines Businessplans, Finanzierung und Geschäftsmodellanalysen, beraten bei Vertriebs- oder Marketingthemen. Die Mitglieder sind ehemalige Unternehmer, Selbstständige sowie Führungs- und Fachkräfte aus Wirtschaft und Verwaltung, die im Ruhestand ihre umfassenden Berufs- und Lebenserfahrungen zum Nutzen von Existenzgründern, kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch Schülern und Studenten weitergeben. Sie arbeiten ehrenamtlich, ohne Honorar.

Für die Teilnahme ist eine Terminvereinbarung beim Landratsamt Landshut unter Telefon 0871/408-1103 oder poststelle@landkreis-landshut.de erforderlich.

Weitere Informationen finden sich unter www.aktivsenioren.de

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

Mit oder ohne Deal: Brexit bringt Veränderungen

Britische Staatsbürger sollten sich im Vorfeld bei Ausländerbehörde
am Landratsamt melden

 

Egal wie die diplomatischen Verhandlungen über weitere wirtschaftliche Abkommen noch verlaufen werden: Mit dem für 31. Oktober 2019 anvisierten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, dem „Brexit“ wird sich für britische Staatsbürger, die dauerhaft in Deutschland leben, einiges ändern.

Im Landkreis Landshut leben derzeit 87 britische Staatsbürger, die bisher aufgrund der Freizügigkeit innerhalb der EU keines besonderen Aufenthaltstitels bedurften. Mit dem Brexit würde sich dies in jedem Fall ändern. Alle Engländer, Waliser, Schotten und Nordiren müssen einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels stellen, der die rechtmäßige Anwesenheit in Deutschland bestätigt. Auch eine Einbürgerung und der Erhalt der Deutschen Staatsbürgerschaft sind unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Bei einem No-Deal-Szenario bleibt britischen Staatsbürgern ein Zeitraum von drei Monaten, um diese Anträge zu stellen. Die Ausländerbehörde am Landratsamt berät betroffene Ausländer bereits im Vorfeld des EU-Austritts bei Antragsstellung oder andere Möglichkeiten für den weiteren Aufenthalt in Deutschland.

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Landkreises Landshut: www.landkreis-landshut.de

 

Foto: IHK

Bildunterschrift (v.l.): Trafen sich zum Jahresgespräch: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Landrat Peter Dreier.Jahresgespräch von Landtagsabgeordnetem Radlmeier und Landrat Dreier

Auch wenn man sich nahezu im Wochentakt trifft: Einmal im Jahr nehmen sich der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) und Landrat Peter Dreier (FW) die Zeit, wichtige Projekte für die Region Landshut in Ruhe durchzusprechen. Beim schon fast traditionellen Jahresgespräch zeigte sich, dass man mit der gemeinsamen Agenda wieder gut vorangekommen ist.

Beim letzten Jahresgespräch hatte Landrat Peter Dreier den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der Bewilligung einer zusätzlichen Stelle für die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt gebeten. Der Hintergrund der Bitte: Die Unteren Naturschutzbehörde ist mit nur zwei Planstellen seit Jahren unterbesetzt. Die Mitarbeiter sind bei Genehmigungen von Straßen, Leitungstrassen, Hochwasserschutzmaßnahmen und Wohngebieten beteiligt. Nachdem die Einwohnerzahlen im Landkreis aber stetig wachsen und auch große Infrastrukturprojekte anstehen, steigt auch die Zahl der Vorgänge, bei denen die Naturschutzbehörde eingebunden ist. Die Zusammenarbeit zwischen Landrat und Landtagsabgeordneten war mittlerweile erfolgreich: Die Verstärkung ist bewilligt und soll voraussichtlich zum 1.10. die Arbeit aufnehmen.

Fortschritte erkennbar

Gleiches gilt bekanntermaßen für den Hebammenstudiengang an der Hochschule Landshut, für den sich beide im letzten Jahr stark gemacht hatten. Die Planungen für den Start des Studiengangs laufen auf Hochtouren. Wie wichtig der Studiengang als Standortfaktor werden kann, zeigen die aktuellen Entwicklungen am Krankenhaus Vilsbiburg: Nicht nur dort werden Hebammen dringend gesucht.

Auch bei einem weiteren Projekt gibt es Fortschritte: Die Verkehrspolizei Landshut und die Autobahnpolizeistation in Wörth haben den Wunsch geäußert, an einen neuen Standort in Nähe des Kreuzes B 15neu und der A 92 verlagert zu werden. Dieses Anliegen hat Dreier im Gespräch mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann weiter vorangetrieben, Radlmeier hatte Minister und Landrat den Kontakt vermittelt. Ein geeignetes Grundstück in der Marktgemeinde Essenbach konnte in unmittelbarer Nähe zur künftigen Integrierten Leitstelle (ILS) und dem neuen Landratsamt bereits gefunden werden. Der Kreisausschuss hat den Verkauf bereits abgesegnet, der Freistaat könne also nun in die weiteren Planungen einsteigen, so Dreier.

Gleichstromtrasse thematisiert

Zur Sprache kam auch in diesem Jahr wieder der geplante Bau der Gleichstromtrasse SuedOstLink. Gerade die Frage, wohin der Konverter, der den Gleich- in Wechselstrom umwandelt, beschäftigte die Gesprächspartner. „Zusätzliche Freileitungen lehne ich entschieden ab“, bekräftigte Landrat Dreier. „Man soll möglichst die vorhandene Infrastruktur nutzen“, stimmte Radlmeier zu. Nachdem beide sich die vergangenen Jahre gegenüber dem Netzbetreiber Tennet und der Bundesnetzagentur für eine möglichst bürgerfreundliche Trasse eingesetzt hatten, gilt es nun abzuwarten. Die Beteiligungsphase ist mittlerweile beendet, die Einwände werden von der Bundesnetzagentur bearbeitet und schließlich in einem Erörterungstermin thematisiert. Erst dann wisse man, wo das Vorhaben stehe.

Unabhängig vom Ausgang: Derartige Großprojekte binden auch Kräfte am Landratsamt. Die Arbeit sei in manchen Abteilungen schlichtweg nicht mehr zu stemmen, berichtete Dreier. Gezielte personelle Verstärkungen seien daher dringend notwendig. Radlmeier sagte seine Unterstützung im Zuge der kommenden Haushaltsberatungen zu. Die gemeinsame Agenda wird also nicht kürzer.