Home Tags Posts tagged with "Landrat Peter Dreier"

Landrat Peter Dreier

Landrat besteht auf wirksamer Brand-Vorsorge –
Nach Großbrand in Wörth: Landratsamt und Feuerwehr legen Recycling-Firma konkreten Maßnahmenplan vor – Erdbeeren-Untersuchung: LGL spricht von „unauffälligen Ergebnissen“

Landkreis Landshut. Das Landratsamt Landshut hat in enger Absprache mit der Leitung der Feuerwehren im Landkreis der Recycling-Firma in Wörth, bei der es vor wenigen Tagen zu einem Großbrand gekommen war, einen konkreten Maßnahmenplan vorgelegt, der künftige Brände nach Menschenermessen ausschließen soll. Landrat Peter Dreier hat gegenüber dem Werksleiter der Firma zugleich mit Nachdruck deutlich gemacht, dass für ihn Schuldzuweisungen an Bürger und Kommunen, wie der Werksleiter sie gegenüber verschiedenen Medien gemacht hat, indiskutabel sind. In den 29 Jahren zum Beispiel, die der Landkreis ein Netz von Altstoff-Sammelstellen unterhält, hat hier kein einziges Mal Elektro- oder sonstiger Schrott gebrannt.

Landrat Peter Dreier hat im Gespräch mit dem Werksleiter im Landratsamt Landshut dargelegt, dass die Behörde auf der Umsetzung einer Reihe von wirksamen Maßnahmen zur Brand-Vorsorge besteht. Wenn sie unverzüglich und Zug um Zug erfüllt werden, könne nach und nach auch der Betrieb der Recycling-Anlage wieder angefahren werden, erklärte der Landrat im Beisein einer ganzen Reihe von Mitarbeitern des Landratsamts und von Feuerwehr-Führungskräften.
Derzeit ist die Betriebserlaubnis bekanntlich durch das Landratsamt ausgesetzt, Dreier betonte zudem, dass für den Fall der Wiederaufnahme des Gewerbebetriebs gelte, dass das gesamte an einem Tag angelieferte Material noch am selben Tag verarbeitet werden müsse und keine Haufen von unbearbeitetem Material über Nacht oder über die Wochenenden gelagert werden dürfen.
Von Seiten des Landratsamts und der örtlichen Brandschützer wie der Kreisfeuerwehr-Führung wird von dem Recycling-Unternehmen verlangt, dass alle Brandschutzmaßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden, die im Februar dieses Jahres von einer ganzen Reihe von Behörden gefordert worden sind. Zusätzlich wurde dem Werksleiter die Forderung unterbreitet, dass Schaummittel in geeigneter Weise auf dem Firmengelände gelagert werden müssen, wie sie bei dem Großbrand zum Einsatz gekommen sind.
Landrat Dreier hob hervor, dass insbesondere auch mit dem Bau von weiteren Trennmauern begonnen werden muss. Eine solche massive Trennmauer hat bei dem Großbrand eine nochmalige Ausweitung der Feuersbrunst verhindert. Zudem muss eine ortsnahe Versorgung mit ausreichend Löschwasser gesichert sein durch zwei statt bisher einem Brunnen. Bei dem Großbrand Anfang Juni mussten die Feuerwehren große Wassermengen zum Teil aus größerer Entfernung heranpumpen. Der Werksleiter versicherte gegenüber dem Landrat und den Vertretern von Landratsamt und Feuerwehren, dass diese Forderungen erfüllt werden.
Gegenüber verschiedenen Medien hatte der Werksleiter Vorwürfe erhoben, dass Bürger achtlos auch regelrecht brandgefährliche Akkus und Batterien verschiedener Art unter ihren „Wohlstandsmüll“ wegwürfen und er hat darauf verwiesen, dass es in einer Reihe von Recycling-Anlagen und bei Mülltransporten deutschlandweit zu Bränden gekommen sei. Auch bei dem Gespräch im Landratsamt verdeutlichte der Werksleiter solche Vorkommnisse.
Landrat Dreier entgegnete, dass Versäumnisse bei Sicherheitsbestimmungen und auf gesetzgeberischer Ebene im Bund und bei der Europäischen Union für ihn nicht Gegenstand einer Diskussion über den Schutz der Bürger vor Bränden sein könne. Er verwies darauf, dass die Recycling-Firma vertraglich gegenüber dem Landkreis Landshut für die größtmögliche Sicherheit bei dem Betrieb des Unternehmens verpflichtet ist. Von Seiten des Sachgebiets Abfallwirtschaft des Landratsamts wurde unter anderem deutlich gemacht, dass die Altstoff-Sammelstellen im Umgang zum Beispiel mit Lithium-Ionen-Batterien höchste Sorgfaltsstandards erfüllen.
Inzwischen liegen erste Untersuchungsergebnisse von Pflanzenmaterial und Erdbeeren vor aus dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Wie das LGL heute (Freitag, 14. Juni) mitgeteilt hat, sind die Untersuchungsergebnisse von Erdbeeren, die auf einem Feld bei Wörth am Mittwoch, 5. Juni, gepflückt worden sind, in Bezug auf Dioxine, Furane und Schwermetalle „unauffällig“. Wisch-, Pflanzenmaterial- und Grasproben aus der Brandnacht sind vom LfU untersucht worden. Die am heutigen Freitag in schriftlicher Form übermittelten konkreten Messergebnisse dieser Untersuchungen sind in Kürze im Internet unter www.landkreis-landshut.de verfügbar. Das LfU hat, wie letzte Woche berichtet, diese Untersuchungen auf polychlorierte Dioxine, Furane und Schwermetalle ebenfalls als „unauffällig“ bewertet.

Nach Großbrand: Landrat Peter Dreier ordnet  weitere Boden-, Pflanzen- und Wasserproben an

 

Landratsamt Landshut hält engen Kontakt mit Dingolfing-Landau – Neue Mess-Ergebnisse werden Mittwoch oder Donnerstag erwartet

 

Der Appell des Landratsamts Landshut an die Bürger, Beobachtungen über Folgen des Großbrandes auf dem Gelände einer Recycling-Firma in Wörth an der Isar zu melden, hat zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erbracht: Auf der Grundlage konkreter Hinweise und weiterer neuer Informationen hat Landrat Peter Dreier angeordnet, dass auf dem Gebiet des Landkreises Landshut an den entsprechenden Orten weitere Boden-, Pflanzen- und Wasserproben genommen und auf Rückstände von Dioxin, Furanen und anderen Schadstoffen untersucht werden.

 

Eine ganze Reihe von Mitarbeitern des Landratsamts Landshut steht in engem Kontakt mit den Kollegen des Landratsamts Dingolfing-Landau: Denn nach allem, was man derzeit über Windrichtungen in der Nacht von Montag auf Dienstag, 3./4. Juni, rekonstruieren kann, scheint die Hauptmasse der womöglich mit Schadstoffen belasteten Brandschwaden auf Landstriche im Landkreis Dingolfing-Landau niedergegangen zu sein. Meldungen sind aus Frontenhausen und Reisbach und sogar aus Aufhausen (Markt Eichendorf) an der Vils eingetroffen, im Südosten des Nachbarlandkreises. Auch aus dem zum Landkreis Landshut gehörenden Abschnitt des Vilstals liegen Beobachtungen über Brandgeruch und Ablagerungen vor, aus Vilsbiburg und Aham zum Beispiel.

Landrat Peter Dreier hat am Dienstag zu einer Sitzung einer Experten- und Mitarbeiter-Runde des Landratsamts auch drei Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Ahrain eingeladen und dabei das großartige Engagement der FF-Helfer hervorgehoben: Sie hatten in der Brandnacht als erste an verschiedenen Orten in der Gemeinde Wörth Wisch- und Bewuchs-Proben genommen, die unverzüglich zum Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) geschickt worden sind. Das LfU brachte die Ergebnisse dieser ersten Messungen auf den Nenner, dass die Untersuchungen für „die polychlorierten Dioxine und Furane“ ebenso wie „für Schwermetalle unauffällig“ sind (wir berichteten).

Bei der Experten- und Mitarbeiterrunde im Landratsamt wurde darauf hingewiesen, dass die aufgeheizten Brandwolken weit übers Land gezogen sind: Daher sind bereits an den Tagen nach dem Brand aus dem weiteren Umkreis des Brandherds Proben von Erdbeeren und Kirschen von Mitarbeitern der Lebensmittelüberwachung des Landratsamts (Veterinäramt) genommen und an Fachbehörden und –institute geschickt worden. Dabei handelt es sich um Betriebe in den Gemeindegebieten von Wörth, Essenbach und Adlkofen. Die Lebensmittelproben werden beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL, Erlangen) untersucht.

Erwartet werden in dieser Woche auch die Ergebnisse von Bodenproben, die die international renommierte Fachfirma Agrolab (Bruckberg) im Auftrag des Landratsamts auswertet. Auf der Grundlage der inzwischen vorliegenden Informationen über das Geschehen in der Brandnacht wird Agrolab beauftragt, weitere Proben zu untersuchen. Das Landratsamt hat zudem Untersuchungen von Grund- und Oberflächenwasser in Auftrag gegeben, darunter das Wasser von Badeseen und –weihern wie dem „Wakelake“ in Wörth.

Mitarbeiter des Landratsamts stehen in Verbindung mit dem Bayerischen Bauernverband (BBV). Der BBV ist gebeten worden, über Landwirte in den betroffenen Gebieten Proben von Heu, Gras, Getreide und anderen Feldfrüchten zu ermöglichen. Denn außer an kurzfristige Folgen muss auch an mögliche mittel- und langfristige Folgen eines Schadstoffeintrags gedacht werden. Für diese Untersuchungen sind Fachleute der Regierung von Oberbayern zuständig.

Von Seiten des Landratsamts Landshut wird darauf hingewiesen, dass auf dem Gelände der Recycling-Firma in Wörth/Isar derzeit ausschließlich Aufräumarbeiten stattfinden und jegliche Anlieferung von Abfall untersagt ist. Der Landkreis Landshut lagert den neu hinzukommenden Metall- und Elektro-Schrott aus dem Kreisgebiet derzeit in seiner Reststoff-Deponie in Spitzlberg.

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

 

Landesamt für Umwelt untersuchte Proben auf Dioxine und Furane. Landratsamt beauftragt Fachfirma mit umfangreichen Messungen

Landkreis Landshut.Seit Freitagnachmittag liegen die Ergebnisse der Untersuchungen vor, die Fachleute des bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) anhand von Pflanzen- und Wischproben vorgenommen haben, die im Umfeld des Großbrandes bei einer Recycling-Firma in Wörth/Isar in der Brandnacht genommen worden sind. Das LfU bringt die Ergebnisse auf den Nenner, dass die Untersuchungen für „die polychlorierten Dioxine und Furane“ ebenso wie „für Schwermetalle unauffällig“ sind. Das Landratsamt Landshut will gleichwohl auf Nummer sicher gehen und hat am heutigen Freitag ein international renommiertes Fachlabor mit weiteren, umfangreichen Proben beauftragt: Das Labor soll feststellen, ob es zu schädlichen Ablagerungen im Boden, im Wasser und ingesamt in den von dem Großbrand in der Nacht von Montag auf Dienstag betroffenen Arealen gekommen ist.

„Die Sicherheit und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns absoluten Vorrang, daher holen wir uns die Expertise von ausgewiesenen Fachleuten“, betont Landrat Peter Dreier. Auf der Grundlage immer umfangreicherer und exakter Informationen – unter anderem über die in der Brandnacht wiederholt wechselnden Winde – wird dem möglichen Schadstoff-Eintrag nachgegangen. Berichte über massiven Brandgeruch sind den Behörden bis im weiten Umfeld des Brandherds zugegangen – unter anderem auch von Bürgern aus Frontenhausen und Reisbach im Nachbar-Landkreis Dingolfing-Landau.

Bürger können Landratsamt per E-Mail Beobachtungen mitteilen

Daneben bietet das Landratsamt Landshut Bürgern die Möglichkeit, Informationen und Beobachtungen an die Behörde weiterzuleiten. Dafür ist eine E-Mail-Adresse eingerichtet worden: Das Landratsamt Landshut bittet die Bürger, über die E-Mail-Adressebrand@landkreis-landshut.deder Behörde ihre Informationen zukommen zu lassen.

Die Bürger werden gebeten, möglichst präzise Angaben über den Ort und die Art der Beobachtungen (Geruch, Ablagerungen auf Auto oder Fenster etwa) zu machen, und mitzuteilen, ob sie selbst oder andere die Beobachtungen gemacht haben. Gebeten wird um die Angabe des Namen, der Adresse und der Erreichbarkeit (Telefon/Handy/E-Mail u. a.) der ‚Bürger für eventuelle Rückfragen.

Mitarbeiter des Landratsamts Landshut sammeln und sichten die Mitteilungen auch am Samstag und über die Pfingstfeiertage. Es wird darauf hingewiesen, dass Texte und Fotos, aber keine Videos auf die genannte E-Mail-Adresse übertragen werden können.

Umfangreiche Maßnahmen der Gemeinde Wörth/Isar

Die Gemeinde Wörth an der Isar hat mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket auf den Großbrand reagiert. Auf Anordnung ihres 1. Bürgermeisters Stefan Scheibenzuber sind insbesondere die Außenbereiche von Grundschule und Kindertagesstätten gesperrt worden. Sämtliche Spielplätze sind kontrolliert worden, auf zwei Spielplätzen, die stark im Bereich von Rauchwolken gelegen haben, ist die Sandoberfläche abgetragen worden, alle Spielgeräte auf den Plätzen sind auf Rückstände überprüft und mit Feuchttüchtern abgewischt worden.

Den ganzen heutigen Freitag sind Straßenreinigungsmaschinen unterwegs in Wohngebieten, über die die Rauchwolken hinweggezogen sind. Informationen von Seiten der Gemeinde auf dem Internet-Seite www.woerth-isar.deund auf der Facebook-Seite der Gemeinde Wörth an der Isar werden ständig aktualisiert. Zudem können sich Bürger rund um die Uhr an ihn wenden, betont der Bürgermeister – über die E-Mail-Adressebgm-woerth@vg.woerth-isar.de.

Am Rathaus von Wörth werden diese Informationen ausgehängt, damit auch Bürger, die über keinen Internetanschluss verfügen, voll im Bilde sind. Eine Korrektur beziehungsweise Aktualisierung der bisherigen Verzehrempfehlungen wird vorsorglich erst nach Vorliegen der Ergebnisse der weiteren Untersuchungen vorgenommen.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte Landkreis-Gesundheitstage 2019

60 Aussteller aus dem Gesundheits- und Pflegebereich in Vilsbiburg

 

Schirmherrin Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte am 6. April als Schirmherrin die Landkreis-Gesundheitstage in Vilsbiburg. Begleitet wurde sie von den Skirennläufern Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Nach den Grußworten von Landrat Peter Dreier und Landtagspräsidentin Ilse Aigner fand eine Talkrunde und anschließend der Messerundgang der Ehrengäste statt. 60 Aussteller aus dem Gesundheits- und Pflegebereich mit zahlreichen Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften sowie den Moderatorinnen Monika Dollinger und Ulrike Ostner vom Bayerischen Rundfunk, bestimmten den Eröffnungstag.

 

Podiumsmitdiskutierer Christian Neureuther appellierte energisch an die Politik, die Zweiklassenmedizin abzuschaffen!

Nach einer Podiumsdiskussion mit den geladenen Ehrengästen und Landrat Dreier über alte und neue Strukturen im Gesundheitswesen, bestand die Möglichkeit im Anschluss an den Messerundgang, bei der Tombola am Stand der LAKUMED Kliniken, einen von zehn hochwertigen Bildbändern „Kraftort Alpen“ von Rosi Mittermeier und Christian Neureuther zu gewinnen.

 

Der obligatorische Eintrag ins “Goldene Buch”

 

Stimmen zur Veranstaltung:

Landtagspräsidentin Ilse Aigner:

 

 

„Herzlichen Dank für die Einladung, ich freue mich, dass ich bei den Landkreis-Gesundheitstagen heute dabei sein darf und bin dieser Einladung gerne gefolgt. Dass so viele Leute hierhergekommen sind, hat natürlich auch damit zu tun, dass zwei „Hochkaräter“ dabei sind, nämlich Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Dass das eine wichtige Veranstaltung ist zeigt schon, die außergewöhnliche Präsenz der Politiker aus den Kommunen und des Bundes- und Landtages. Nachdem Peter Dreier ein paar Wünsche hat, hat mich das daran erinnert, dass es einen guten Spruch gibt: Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen einzigen. Gesundheit braucht nicht nur private sondern auch öffentliche Aufmerksamkeit. Ganz wichtig ist das Maß halten beim Genießen und damit ist Vieles gesagt. Ich kann ihnen nur wünschen, dass sie ihre Motivation etwas anschieben und die erfahrenen Informationen praktisch in die Tat umsetzen und mit nach Hause nehmen. Vielen Dank an den Landkreis, dass so eine Veranstaltung zustande kommt und das ist ein donnernder Applaus wert. Ich kann ihnen nur gute Tage, gute Informationen, gute Gespräche und vor allem gute Gesundheit wünschen.“

 

Landrat Peter Dreier:

 

„Es sind unsere 12. Landkreis-Gesundheitstage in Vilsbiburg und wir haben wiederum ein tolles medizinisches Rahmenprogramm. Das Programm der beiden Tage ist sehr ansprechend und was mir besonders wichtig ist, dass wir das Leistungsspektrum unserer Lakumed-Kliniken über Vorträge unseren Bürgerinnen und Bürger zeigen können, was es für Möglichkeiten der Prävention und der Therapie, es in unserer Region gibt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich an den verschiedenen Ständen informieren und mit Chefärzten, Ärzten und mit den Unternehmen, die medizinische Möglichkeiten anbieten, bereden. Was mich besonders freut, ist das Rahmenprogramm von Showtanz und Akrobatik sowie der Besuch unserer Stammgäste Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Ganz besonders freut mich, dass die Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die Schirmherrschaft übernommen hat.“

Auf eine Nachfrage zum Verhältnis der Lakumed-Kliniken und dem Klinikum Landshut erklärte Landrat Dreier: „ Es ist nach wie vor noch immer ein großes Thema. Wir arbeiten bereits auf verschiedenen Ebenen zusammen und führen immer wieder Gespräche. Die Geschäftsführer der Kliniken bereiten diese Zusammenkünfte vor und in einem Turnus von 3 bis 4 Monaten finden Gespräche zwischen Landrat und Oberbürgermeister statt.“

 

Bezirks- und Kreisrätin Monika Meier:

 

„Wenn ich mich in der Halle so umschaue, so habe ich den Eindruck, dass die Veranstaltung sehr gut angenommen wird. Ich kenne viele, die diese Medizintage in der Region annehmen, um die verschiedenen Vorträge und die Angebote an den Ständen zu besuchen. Das medizinische Angebot in der Region ist groß und auch der Bezirk Niederbayern kümmert sich speziell um psychiatrisch kranke Patienten, die in den Bezirkskrankenhäusern wie in Mainkofen behandelt werden. Da ich im Verwaltungsrat der Lakumed-Kliniken und im Verwaltungsbeirat des Klinikums Landshut tätig bin, kann ich meine gesammelten Erfahrungen mit in den Bezirk übernehmen.“

 

Robert Maier, ehemals Bürgermeister von Geisenhausen:

 

„ Ich habe gerade mit der Landratsgattin Petra Dreier gesprochen und ihr mitgeteilt, dass ich erstaunt bin über das extreme Interesse der Menschen aus der Region und darüber hinaus, für diese Veranstaltung. Man sieht, dass die Themen, die hier mit medizinischen Fachleuten diskutiert werden, die Leute sehr interessieren. Das Angebot an Informationen ist sehr groß. Dass alle zwei Jahre diese Gesundheitstage des Landkreises stattfindet, hat sich bereits in den Köpfen der Menschen in der Region festgesetzt.“  

 

-hjl-

 

Bilder vom Rundgang durch die Vilstalhalle:

 

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

 

Bildtext: Landtagspräsidentin Ilse AIgner kommt am Samstag, 6. April zu den Landkreis-Gesundheitstagen nach Vilsbiburg

 

Prominenz bei den Landkreis-Gesundheitstagen

 

 

Rosi Mittermeier und Christian Neureuther kommen am 6. April nach Vilsbiburg

 

Die Landkreis-Gesundheitstage am 6. und 7. April erfreuen weit über die Landkreisgrenzen hinaus an großer Beliebtheit. Am Samstag, 6. April kommt Schirmherrin Landtagspräsidentin Ilse Aigner um 14 Uhr zu den Gesundheitstagen nach Vilsbiburg. Begleitet wird sie von den Skirennläufern Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Nach den Grußworten von Landrat Peter Dreier und Landtagspräsidentin Ilse Aigner findet eine Talkrunde und anschließend der Messerundgang der Ehrengäste statt.

Zudem besteht die Möglichkeit, im Anschluss an den Messerundgang bei der Tombola am Stand der LAKUMED Kliniken einen von zehn hochwertigen Bildbändern „Kraftort Alpen“ von Rosi Mittermeier und Christian Neureuther zu gewinnen.

Weitere Informationen zu den Landkreis-Gesundheitstagen sowie das ausführliche Programm finden Sie unter www.LAKUMED.de und unter www.landkreis-landshut.de.

 

Fotos: LAKUMED

Die „3. Craft Beer Werkstatt – Landshut“ 2019 ist eröffnet!

Seit Freitag, den 22. März 2019 findet in der Sparkassen-Arena Niederbayerns größte Craftbeer-Messe statt

Die Führungsriege der Fa. Getränke Fleischmann die 41 Filialen verwalten, von links: Geschäfstführer Ingo Rott, Christine Jungbauer, Ehefrau von Verkaufsleiter Vögl – Christine Vögl, Petra Bauer und Cornelia Bruckmeier

Verkaufsleiter Hans-Peter Vögl von Getränke Fleischmann begrüßte in der Sparkassen-Arena 43 Brauereien mit ihren insgesamt 261 verschiedenen Bieren, 5 Spirituosenstände mit über 100 erlesenen Likören, Edelbränden und Whiskys. Für die Verköstigung der Besucher sorgen 10 Food-Trucks. Besonders erfreut war Vögl, dass Landrat Peter Dreier die Schirmherrschaft über die Messe wieder übernommen hat und seit der ersten Messe im Jahre 2017, dieser immer positiv gegenüber gestanden sei. Mit Stolz erfüllt es den Verkaufsleiter, die Veranstaltung wieder auf die Beine gestellt zu haben. Es sei nach wie vor das Ziel von Getränke Fleischmann, kleine und mittelständische Brauereien eine Plattform zu bieten um zu zeigen, was in der bayerischen Bierlandschaft alles zu finden sei. Mit Jörg Hubloger von der Agentur Joker, hat man gemeinsam mit Ausstellern der vergangenen Messe am Konzept gefeilt und Verbesserungsvorschläge umgesetzt und so kann heute die Wahl einer Miss Craftbeer stattfinden. Auf Wunsch zahlreicher Besucher der letzten Jahre, hat man mehr regionale und aus Bayern stammende Brauereien mit handwerklich gebrauten Bieren auf der Messe. Auf der Bierbühne gibt es täglich wieder Vorträge. Getränke Fleischmann sei sehr froh, über die positive Entwicklung der Regionalität. Da das handwerklich gebraute Bier, das selbstverständlich nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird, wieder einen besonderen Stellenwert erlangt hat. Als Betreiber von Getränke-Fachmärkten, sei dieses von großer Bedeutung, da man nur so gemeinsam positiv in die Zukunft blicken und sich nicht von großen Konzernen abhängig machen muss.

 

„Für mich ist es eine ganz besondere Ehre”, dass ich zum dritten Mal die Schirmherrschaft über die Craft-Beer-Messe übernehmen darf“, so Landrat Peter Dreier in seiner Ansprache an die Veranstalter und Aussteller der Messe. Es freut Dreier sehr, wenn er sieht, was in dieser Messe wieder alles aufgeboten wird. Er sei überzeugt, dass sich auch heuer wieder viele Gäste und Besucher in dieser Halle der Sparkassen-Arena einfinden werden. Die Craftbeer-Spezialitäten gepaart in diesem Jahr mit traditionellen Biersorten sei etwas, was allen besonders viel Spaß bringen soll. Das Craftbeer, davon sei der Landrat sicher, wird seinen Weg machen, man muss es nur immer wieder in den Vordergrund rücken. Es sei außerdem eine Freude festzustellen, dass man sich bemüht, gerade handwerklich gebraute Biere wieder zu kreieren. Solche Biere in der Sparkassen-Arena vorzustellen, sei dafür die beste Plattform, die es geben kann. Ein großes Lob sprach Peter Dreier den Veranstaltern für ihre Arbeit aus und wünschte ihnen viele Besucher zur dritten und größten „Craft-Beer-Werkstatt“- Messe in Niederbayern.

 

-hjl-

 

 

Bilderrundgang durch die Messe:

 

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

0 118

Bildtext v.l.n.r. Klaus Santner (Raiba Essenbach), Manfred Hölzlein, OB Alexander Putz, LPD Helmut Eibensteiner, Landrat Peter Dreier, Michael Forstner (ÜZW), Michael Mayr (Leipfinger Bader), Maximilian Rüb

 

Benefizkonzert Polizeiorchester Bayern – Erlös 18.000 Euro

Übergabe der Spende bei der Polizeiinspektion Landshut

 

Am Ende des Konzerts in der Essenbacher Eskara-Halle waren sich alle einig, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war. Rund 1000 Besucher bildeten die beeindruckende Kulisse für einen musikalisch auf höchstem Niveau stehenden Konzertabend.

Der Veranstalter, die Kinder-Palliativhilfe Niederbayern sowie das Organisationsteam der Polizeiinspektion Landshut unter der Leitung von Helmut Eibensteiner, alle waren begeistert von dem großen Zuspruch in der Bevölkerung für dieses Konzert und natürlich von dem musikalischen Genuss. Sowohl die Blaskapelle Essenbach, als auch das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Dirigent Professor Johann Mösenbichler zeigten sich von ihrer besten Seite und verzauberten das Publikum. Die intensiven Vorbereitungen waren nicht umsonst, so Leitender Polizeidirektor Helmut Eibensteiner, anlässlich einer kleinen Feierstunde bei der Landshuter Polizeiinspektion.

Dorthin hatten die Verantwortlichen sowohl die beiden Schirmherrn, Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz, als auch die Vertreter der Kinderpalliativhilfe Niederbayern, Manfred Hölzlein und Maximilian Rüb sowie die Sponsoren eingeladen. Sichtlich stolz präsentierte Eibensteiner den Erlös des Konzertabends: 18.000 Euro konnten als Reingewinn an die Kinder-Palliativ-Hilfe übergeben werden. Landrat und Oberbürgermeister lobten die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die zum Erfolg des Konzerts beigetragen haben und freuten sich über den Spendenbetrag für eine in der Region und darüber hinaus so wichtigen Einrichtung. Diese wiederum wird das Geld an das Palliativteam für Kinder und Jugendliche beim Kinderkrankenhaus St. Marien weiterleiten, um damit deren Arbeit zu würdigen und bestmöglichst zu unterstützen. Getragen vom großen Erfolg und der überaus positiven Resonanz aus der Bevölkerung schloss der Chef der Polizeiinspektion Landshut nicht aus, dass das Ganze im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden könnte.

 

Foto: Polizeiinspektion Landshut

Bildtext: Dr. Hans Reichhart (Mitte), Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, traf sich am Donnerstag zu einem einstündigen Gespräch mit Landrat Peter Dreier (links) und Oberbürgermeister Alexander Putz im Landshuter Rathaus.

 

Verkehrsminister Reichhart verspricht Lösung für Üfex-Probleme und Unterstützung beim Bau der Westtangente

Neuer CSU-Ressortchef auf Einladung von OB Putz zu Antrittsbesuch in Landshut

 

Dr. Hans Reichhart (CSU), Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hat am Donnerstag auf Einladung von Oberbürgermeister Alexander Putz die Stadt Landshut besucht. Bei dem einstündigen Gespräch im Rathaus, an dem auch Landrat Peter Dreier teilnahm, wurde eine breite Themenpalette erörtert – von zentralen Straßenprojekten wie der Fortsetzung der B15neu und dem Neubau der Westtangente über den sozialen Wohnbau bis hin zur Ausgestaltung der staatlichen Förderrichtlinien für Schulbauten. Gute Nachrichten hatte der Ressortchef in Sachen Überregionaler Flughafenexpress (Üfex) dabei: Die von vielen Berufspendlern, aber auch von Stadt und Landkreis kritisierten spätabendlichen Verbindungsprobleme sollen bald der Vergangenheit angehören. „Da gibt es in der Tat eine Lücke im Fahrplan, die wir schnell schließen werden“, versprach Reichhart. Das soll zunächst durch einen Expressbus geschehen, den der Flughafen München zur Verfügung stellt. Ab dem nächsten Fahrplanwechsel im Dezember wird dann am späten Abend ein zusätzliches Zugpaar verkehren.

                                                                                         

Putz und Dreier, die bereits im vergangenen Jahr die Taktlücken beim Üfex bemängelt und durch persönliche Interventionen im Verkehrsministerium erreicht hatten, dass der Airportbus bis auf Weiteres in den frühen Morgenstunden weiterfahren darf, zeigten sich sehr zufrieden: „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt, um die Akzeptanz des Üfex in unserer Region zu stärken. Dafür sind wir dem Freistaat, der Bahn und dem Flughafen München dankbar.“ Prinzipiell sei die nun eröffnete direkte Bahnanbindung an den Flughafen in ganz Ostbayern sehnsüchtig erwartet worden – auch von den Bürgerinnen und Bürgern in der Region Landshut. An dieser positiven Grundeinstellung dem Üfex gegenüber habe sich nichts geändert, aber: „Der Wegfall der Airport-Linie, die sehr gut funktioniert hat und kostengünstig war, ist gerade für viele Pendler aus der Stadt Landshut eben ein dicker Wermutstropfen“, sagte der Oberbürgermeister. „Deswegen müssen wir berechtigte Sorgen aufnehmen und gemeinsam mit der Bahn und dem Freistaat nach Lösungsmöglichkeiten suchen.“

Um Unterstützung der Staatsregierung baten Putz und Dreier auch hinsichtlich der Fortsetzung der B15neu. „Wenn die B15neu Ende des Jahres an der A92 ankommt, wird sich die Verkehrsbelastung in der Stadt Landshut leider nach allen Prognosen nochmals erheblich erhöhen“, so der Rathauschef. Und auch der Landrat rechnet damit, dass vor allem der Schwerlastverkehr in der Region spürbar zunehmen wird. Beide waren sich deswegen einig: „Es muss schnell weitergebaut werden, bei der Isarquerung darf es keine Verzögerungen geben. Und dann brauchen wir natürlich auch eine rasche Verlängerung über die LA 14 hinaus Richtung Rosenheim.“ Dafür gilt es, die Isarhangleite zu durchqueren. Dies soll nach aktuellem Planungsstand in Form einer hohen Talbrücke und dann mit kurzen Tunnels geschehen, um Kosten zu sparen. Putz und Dreier schwebt jedoch eine andere Lösung vor: ein langer Tunnel, so wie er ursprünglich einmal geplant war. „Die hohe Talbrücke wäre aus unserer Sicht nicht ideal, beispielsweise wegen des Landschaftsbilds und der Lärm- und Schadstoffbelastung. Deshalb bitten wir darum, nochmals ernsthaft über die Tunnelvariante nachzudenken.“ Minister Reichhart zeigte Verständnis für die Position von OB und Landrat.

Bei einem weiteren zentralen Straßenbauprojekt kann die Stadt Landshut derweil auf kräftige finanzielle Hilfe des Freistaats zählen: Eine idealerweise durch den Landkreis verlängerte Westtangente ist jedenfalls auch nach Ansicht des Verkehrsministers „der logische Lückenschluss“ für eine Umfahrung Landshuts. „Wir sind bei diesem Vorhaben natürlich mit im Boot“, versicherte Reichhart, auch wenn er sich noch nicht auf eine konkrete Förderquote festlegen wollte. OB Putz betonte ebenfalls, dass für ihn eine Westtangente mit Verlängerung durch den Landkreis „die optimale Variante“ wäre. Zunächst müsse aber die innerstädtische Tangente und damit die dringend nötige zusätzliche Isarquerung zügig realisiert werden.

Verstärkt engagieren will sich der Freistaat nach den Worten des Staatsministers aber auch im Bereich Wohnungsbau. Er sei aufgeschlossen für neue Projekte in Landshut, betonte Reichhart und griff damit eine entsprechende Initiative von Oberbürgermeister Putz auf. Der wiederum lobte den von der Staatsregierung aufgelegten „Wohnungspakt Bayern“: „Das ist eine wirklich hervorragende Sache, von der unsere Stadt ebenfalls profitiert. In Landshut waren noch nie so viele geförderte Wohnungen in Planung wie es derzeit der Fall ist. Dieses Programm bringt sehr viel.“

Weniger zufrieden zeigte sich der Rathauschef dagegen mit der staatlichen Förderung von Schulbaumaßnahmen. Gerade auf diesem Feld stehe Landshut angesichts des starken Zuzugs insbesondere von Familien mit Kindern in den kommenden Jahren vor enormen Herausforderungen, erläuterte Putz dem Minister. „Die Schülerzahlen gehen durch die Decke. Wir müssen deswegen nicht nur zwei neue Grundschulen und eine neue Realschule bauen, sondern auch viele bestehende Schulen erweitern und modernisieren.“ Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass der Freistaat seine Förderrichtlinien anpasse und allem voran die Richtwerte nach oben korrigiere. Unter den aktuellen Bedingungen bleibe die eigentlich zugesagte Förderquote von 50 Prozent nämlich unerreichbar, sagte der OB. „Wenn wir so wirtschaftlich wie irgend möglich bauen, liegen wir immer noch um den Faktor 1,4 über dem Richtwert. Das heißt, die Förderquote beträgt faktisch nicht mehr 50, sondern nur noch rund 35 Prozent.“ Reichhart versprach, die Anregungen mitzunehmen.

 

Foto:

Stadt Landshut

Entscheidung mit Signalwirkung

Landrat Dreier fordert eine klare Entscheidung des Umweltministeriums keine Tiertransporte mehr in Drittstaaten ohne Tierschutzvorgaben zu erlauben

 

Der Vorstoß des Veterinäramts Landshut, keine Vorzeugnisse mehr für Tiertransporte nach Vorderasien und die Maghreb-Staaten auszustellen, hatte Signalwirkung auf ganz Bayern. Nun hat das Bayerische Umweltministerium einen Runden Tisch einzuberufen, bei dem Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände, landwirtschaftlicher Interessensverbände, des Tierschutzbundes und der beamteten Tierärzte Bayerns Lösungen für diese überlangen Tiertransporte nach Asien und Nordafrika erarbeiten sollen.

Für Landrat Peter Dreier ist dies zwar ein erster Schritt – dennoch müssen in seinen Augen den Worten bald darauf auch Taten folgen. „Diesen Exportpraktiken muss ein Riegel vorgeschoben werden. Auch wenn es sich um Nutztiere handelt: Das Tierwohl muss oberster Stelle stehen. Wir dürfen nicht länger zulassen, dass die Tiere während solch überlanger Transporte leiden.“ Die Landwirte, die bisher ihre Rinder nach Vorderasien exportiert haben, sollten nach der Meinung Dreiers auf die regionale Vermarktung Ihrer Produkte setzen: „Das Bewusstsein der Bevölkerung für Tierwohl und nachhaltige Produktion nimmt zu – unsere Landwirte haben in der Vergangenheit mit Innovation und Können bewiesen, dass Sie mit Marktveränderungen umgehen und daraus noch stärker hervorgehen können.“

Landrat Dreier hatte den Transport einer trächtigen Kuh aus dem Landkreis Landshut nach Usbekistan verhindert, nachdem Amtstierärzte des Veterinäramts Landshut (dies ist am Landratsamt Landshut angesiedelt) ihre massiven Bedenken äußerten, ein Vorzeugnis ab Hof für diesen Transport auszustellen. Gründe waren zum einen der extrem lange Transportweg (ca. 6000 Kilometer, bei einer Fahrzeit von rund 60 Stunden), bei dem die Tiere auf engem Raum Wind und Wetter ausgesetzt sind, aber auch die fehlenden tierschutzrechtlichen Vorgaben in den Bestimmungsländern.

Nach dem Landshuter Vorstoß hatten zahlreiche Veterinärämter in Bayern angekündigt, ebenfalls keine Vorzeugnisse mehr für diese Transporte auszustellen.

 

Foto: Archiv KLARTETX.LA

Bildtext: Im Beisein von Dr. Marlis Flieser-Hartl, den Chefärzten des Krankenhauses Landshut-Achdorf sowie Vertretern aus Pflege und Verwaltung wünschte Landrat Peter Dreier ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

 

Den Zauber von Weihnachten spüren

Weihnachtsansprache und Rundgang von Landrat Dreier am Krankenhaus Landshut-Achdorf

 

„Für viele Menschen ist die Advents- und Weihnachtszeit etwas ganz besonderes“, sagte Landrat Peter Dreier gestern Abend in seiner traditionellen Weihnachtsansprache am Krankenhaus Landshut-Achdorf. Im Beisein von Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, den Chefärzten des Krankenhauses Landshut-Achdorf, sowie Vertretern aus Pflege und Verwaltung dankte Landrat Dreier den Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen des Hauses für ihre tägliche Arbeit. Für Patienten und Mitarbeiter wurde die Ansprache des Landrats auf den Fernsehern des Krankenhauses übertragen.

„Fürsorge für die Patienten und die große medizinische Kompetenz sind es, was die LAKUMED Kliniken ausmachen“, sagte Landrat Peter Dreier gestern Abend zu Beginn seiner Ansprache. „Ob Ärzte, Pflegekräfte oder Verwaltung – sie alle sind das Gesicht unserer Häuser.“ Landrat Dreier betonte, dass jeder einzelne Mitarbeiter einen hochwertigen Beitrag für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum leiste: „Ich darf ihnen versichern, dass ihre Arbeit sehr geschätzt wird.“

Die LAKUMED Kliniken würden einen konsequenten Weg der Modernisierung gehen: Der Bauabschnitt fünf sei in vollem Gange, der neue Bettenturm am Krankenhaus Landshut-Achdorf fast fertig gestellt und im neuen Jahr würden die Bauarbeiten für neue Operationssäle am Krankenhaus Vilsbiburg beginnen. „Baumaßnahmen im laufenden Betrieb sind immer eine große Herausforderung“, sagte Dreier und dankte allen Mitarbeitern und Patienten für das Verständnis.

Worte des Dankes richtete Landrat Dreier auch an alle Patienten, die sich vertrauensvoll zur Behandlung in das Krankenhaus Landshut-Achdorf begeben haben, um wohnortnahe und erstklassige medizinische Versorgung zu erfahren. Jenen Patienten des Krankenhauses, die über die Weihnachtsfeiertage nicht nach Hause entlassen werden können, wünschte er, dass sie umsorgt von liebevollen Händen den Zauber von Weihnachten spüren: „Lassen Sie ihre Sorgen und Nöte nicht ihre Gedanken bestimmten.“

Die Weihnachtsfeiertage würden es ermöglichen, eine Auszeit zu nehmen, Zeit zur freien Verfügung, Zeit der Stille und Zeit für die Familie zu finden. Landrat Dreier dankte allen Mitarbeitern, die auch an den Feiertagen für das Wohl der Patienten im Dienst sind. „Ich wünsche allen Mitarbeitern und Patienten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Lieben“, sagte Landrat Dreier. „Für das neue Jahr 2019 wünsche ich ihnen Glück, Zufriedenheit und Gesundheit.“

In Begleitung von Chefärzten, Vertretern der Pflege und vier Engeln machte Landrat Peter Dreier anschließend einen Rundgang durch die Patientenzimmer und überbrachte den Patienten persönlich die besten Wünsche. Für die musikalische Umrahmung der Ansprache und des Rundgangs sorgte die Blaskapelle Frauenberg unter der Leitung von Michael Knauer.

 

Begleitet von vier Engeln überbrachte Landrat Peter Dreier die besten Weihnachtswünsche für die Patienten und Mitarbeiter

 

In Begleitung von Oberarzt Dr. Jörg Felber, Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Johannes Schmidt und Pflegedienstleitung Ulrike Anzinger (v.l.n.r.) besuchte Landrat Peter Dreier die Patienten auf ihren Zimmern

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken