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Landrat Peter Dreier

Bildtext: Gut ausgerüstet für den Einsatz: Die Mitglieder der Kreisbrandinspektion erhielten eine neue Persönliche Schutzausrüstung vom Landkreis, vertreten durch Landrat Peter Dreier (Mitte).

 

 

Gut ausgerüstet für den Ernstfall

Kreisbrandinspektion mit neuer Persönlicher Schutzausrüstung

 

Bei jedem Einsatz stehen sie mit in der Verantwortung – die Mitglieder der Kreisbrandinspektion im Landkreis Landshut. Damit sie an der Einsatzstelle schneller identifiziert und als Ansprechpartner dienen können, wurden Kreisbrandrat Thomas Loibl und die Kreisbrandinspektoren und -meister mit neuer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet, die kürzlich im Landratsamt Landshut übergeben wurde.

Im Einsatz praktikabel und für alle Eventualitäten gerüstet – nach diesen Maßgaben hat eine Arbeitsgruppe die neue Schutzkleidung, bestehend aus Arbeitsjacke und –hose, unter verschiedenen Anbietern ausgewählt. Dabei kam den Führungsdienstgraden im Auswahlverfahren ihre langjährige Einsatzerfahrung zu Gute – so konnte ein detailliertes Anforderungsprofil erstellt werden.

„Die Freiwilligen Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Dienst für unsere Heimat. Besonders unsere Feuerwehrführungsgrade auf Kreisebene sind ständig im Einsatz, da sie regelmäßig auch überörtlich tätig werden und nicht nur bei ihren Heimatwehren aktiv sind. Deshalb war es uns als Landkreis ein Anliegen, dass wir hier eine Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen können, um dieses Engagement auch durch eine passende Ausstattung unterstützen zu können“, erklärte Landrat Peter Dreier.

 

Foto: Landkreis Landshut

Bildunterschrift (v.l.): Trafen sich zum Jahresgespräch: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Landrat Peter Dreier.Jahresgespräch von Landtagsabgeordnetem Radlmeier und Landrat Dreier

Auch wenn man sich nahezu im Wochentakt trifft: Einmal im Jahr nehmen sich der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) und Landrat Peter Dreier (FW) die Zeit, wichtige Projekte für die Region Landshut in Ruhe durchzusprechen. Beim schon fast traditionellen Jahresgespräch zeigte sich, dass man mit der gemeinsamen Agenda wieder gut vorangekommen ist.

Beim letzten Jahresgespräch hatte Landrat Peter Dreier den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der Bewilligung einer zusätzlichen Stelle für die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt gebeten. Der Hintergrund der Bitte: Die Unteren Naturschutzbehörde ist mit nur zwei Planstellen seit Jahren unterbesetzt. Die Mitarbeiter sind bei Genehmigungen von Straßen, Leitungstrassen, Hochwasserschutzmaßnahmen und Wohngebieten beteiligt. Nachdem die Einwohnerzahlen im Landkreis aber stetig wachsen und auch große Infrastrukturprojekte anstehen, steigt auch die Zahl der Vorgänge, bei denen die Naturschutzbehörde eingebunden ist. Die Zusammenarbeit zwischen Landrat und Landtagsabgeordneten war mittlerweile erfolgreich: Die Verstärkung ist bewilligt und soll voraussichtlich zum 1.10. die Arbeit aufnehmen.

Fortschritte erkennbar

Gleiches gilt bekanntermaßen für den Hebammenstudiengang an der Hochschule Landshut, für den sich beide im letzten Jahr stark gemacht hatten. Die Planungen für den Start des Studiengangs laufen auf Hochtouren. Wie wichtig der Studiengang als Standortfaktor werden kann, zeigen die aktuellen Entwicklungen am Krankenhaus Vilsbiburg: Nicht nur dort werden Hebammen dringend gesucht.

Auch bei einem weiteren Projekt gibt es Fortschritte: Die Verkehrspolizei Landshut und die Autobahnpolizeistation in Wörth haben den Wunsch geäußert, an einen neuen Standort in Nähe des Kreuzes B 15neu und der A 92 verlagert zu werden. Dieses Anliegen hat Dreier im Gespräch mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann weiter vorangetrieben, Radlmeier hatte Minister und Landrat den Kontakt vermittelt. Ein geeignetes Grundstück in der Marktgemeinde Essenbach konnte in unmittelbarer Nähe zur künftigen Integrierten Leitstelle (ILS) und dem neuen Landratsamt bereits gefunden werden. Der Kreisausschuss hat den Verkauf bereits abgesegnet, der Freistaat könne also nun in die weiteren Planungen einsteigen, so Dreier.

Gleichstromtrasse thematisiert

Zur Sprache kam auch in diesem Jahr wieder der geplante Bau der Gleichstromtrasse SuedOstLink. Gerade die Frage, wohin der Konverter, der den Gleich- in Wechselstrom umwandelt, beschäftigte die Gesprächspartner. „Zusätzliche Freileitungen lehne ich entschieden ab“, bekräftigte Landrat Dreier. „Man soll möglichst die vorhandene Infrastruktur nutzen“, stimmte Radlmeier zu. Nachdem beide sich die vergangenen Jahre gegenüber dem Netzbetreiber Tennet und der Bundesnetzagentur für eine möglichst bürgerfreundliche Trasse eingesetzt hatten, gilt es nun abzuwarten. Die Beteiligungsphase ist mittlerweile beendet, die Einwände werden von der Bundesnetzagentur bearbeitet und schließlich in einem Erörterungstermin thematisiert. Erst dann wisse man, wo das Vorhaben stehe.

Unabhängig vom Ausgang: Derartige Großprojekte binden auch Kräfte am Landratsamt. Die Arbeit sei in manchen Abteilungen schlichtweg nicht mehr zu stemmen, berichtete Dreier. Gezielte personelle Verstärkungen seien daher dringend notwendig. Radlmeier sagte seine Unterstützung im Zuge der kommenden Haushaltsberatungen zu. Die gemeinsame Agenda wird also nicht kürzer.

 

Bildtext: v. r. Werner Hofmann (DQS), Peter Winzinger (Leiter ILS), Axel Flemming (QMB) Landrat Peter Dreier, Hofmann (DQS), JakobFuchs (Geschäftsführer ZRF) Armin Haindl (Geschäftsführer ILS)

 

Integrierte Leitstelle Landshut erfolgreich „re-zertifiziert“

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Herrn Landrat Peter Dreier als Vorsitzenden des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehrwesen (ZRF) Landshut, die Urkunde über die erfolgreiche Re-Zertifizierung der Integrierten Leitstelle (ILS), aus den Händen des Qualitätsbeauftragen Axel Flemming übergeben.

Im Vorfeld dieser Re-Zertifizierung wurden alle betrieblichen Abläufe der ILS durchleuchtet: Von der qualifizierten Notrufannahme über die Alarmierung der Einsatzkräfte bis hin zur fachlich fundierten Einsatzbegleitung und der Einsatzdokumentation auf die Anwendung systematisch nachvollziehbarer Qualitätsstandards durch das Qualitätsmanagement. Ende Mai wurde die ILS schließlich von einem Gutachter der DQS, einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, auf „Herz und Nieren“ geprüft. Zwei Tage lang war dieser damit beschäftigt, die ILS zu begehen, Prozesse zu durchleuchten, sowie Gespräche mit den Mitarbeitern über den täglichen Leistellendienst und die diesbezüglichen Abläufe zu führen.

Am Ende erhielt die ILS erfolgreich das begehrte DIN EN ISO 9001:2015-Zertifikat. Die DIN EN ISO ist eine international anerkannte Norm und stellt hohe Ansprüche an die Prozesse und Strukturen von Unternehmen im Allgemeinen und Einsatzzentralen im Besonderen.

Verbandsvorsitzender Landrat Peter Dreier dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. „Die erfolgreiche Re-Zertifizierung ist der Verdienst aller Beschäftigten der ILS, die sich über all die Zeit gemeinsam dafür engagiert haben, um dies zu ermöglichen.“ Die ILS Landshut war eine der ersten Integrierten Leitstellen in Bayern, die sich als gemeinsame Einsatzzentrale von Feuerwehr und Rettungsdienst nach einem Qualitätsmanagement erfolgreich zertifizieren ließen.

Mit der Zertifizierung wurde der ILS weiterhin durch die DQS bestätigt, dass sie sicherstellt, dass alle an die ILS herangetragenen Hilfeersuchen der Bürger im Rettungs- wie Feuerwehrwesen sowie dem qualifizierten Krankentransport nach hohen Qualitätsstandards in anerkannten Prozessen und Strukturen angenommen, disponiert, alarmiert und bis zum Einsatzende begleitet werden.

Die Re-Zertifizierung gilt zunächst für drei Jahre. Zudem wird sich die ILS weiterhin einer jährlichen Überprüfung durch DQS-Experten stellen, um zu gewährleisten, dass das Qualitätsniveau der Notfallversorgung dauerhaft erhalten und stetig verbessert wird.

Die ILS Landshut ist zuständig für die Landkreise Kelheim, Dingolfing-Landau, Landshut und der kreisfreien Stadt Landshut mit rund 450.000 Einwohnern. Die Mitarbeiter der ILS nehmen jährlich ca. 98.000 Hilfeersuchen der Bürger über den Notruf 112 entgegen. Rund 91.000 Einsätze des Rettungsdienstes und der Feuerwehr werden pro Jahr an der ILS disponiert, alarmiert und bis zum Einsatzende begleitet. Seit November 2018 betreibt der ZRF Landshut die vormals durch die Stadt Landshut geführte ILS in eigener Verantwortung.

 

Foto: Landkreis Landshut

Papa, ich will nochmal laufen

730 junge Helden starten beim Minicrosslauf in Furth

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder in der freien Natur ihre Motorik schulen und dabei Spaß haben. Es standen insgesamt 21 Stationen auf dem Programm, wie zum Beispiel eine Wasserrutsche vom Erdhügel, ein hüfthohes Wasserbecken zum Durchlaufen und ein Auto zum drüber klettern.

Pünktlich um 10:00 Uhr fiel am Samstag der Startschuss für die erste Gruppe der 5 bis 7-Jährigen. Bei diesen jüngsten Teilnehmern durftenzusätzlich die Eltern zur Betreuung mitlaufen und natürlich das mitreißende Warm-Up der Showfunken mitmachen. Nach unglaublichen 25 Minuten kamen bereits die ersten Zwerge im Ziel an und haben alle Hindernisse gemeistert. Leicht verspätet trafen die Eltern ein und wurden von den Kindern mit leuchtenden Augen und einem „Papa, ich will nochmal laufen“ empfangen.

Bis drei Uhr nachmittags wurden 20 Startgruppen mit 30 bis 50 Kinder jeweils im Viertelstunden Takt auf die 2,5 km und 4 km lange Strecke geschickt. Bei fast 30 Grad und wolkenlosem Himmel waren die Trinkstationen genauso beliebt wie die Wasserhindernisse. Die Organisatorinnen sind selbst zwei junge Mütter: Andrea Stadler und Anja Spies hatten vor knapp einem Jahr die Idee eines Crosslaufs nur für Kinder und fingen engagiert und couragiert mit den Planungen an. „Wir sind begeistert von der Unterstützung der Anwohner und der vielen Helfer die so ein Event überhaupt erst möglich machen!“ freute sich Anja Spies. Andrea Stadler fügte hinzu: „und ganz toll, dass unser Schirmherr Landrat Peter Dreier heute hier ist und persönlich die Teilnehmer und Helfer begrüßt“

Der 1,5 Meter hohe Pokal wurde von Landrat Peter Dreier gestiftet und persönlich an den TV Pfeffenhausen, dem Team mit den meisten Teilnehmern überreicht. Die Betreuer des Vereins rätselten schon bei der Pokalübergabe wo die außergewöhnlich hohe Trophäe seinen Platz im Vereinsheim finden wird. Der große Erfolg des ersten Minicrosslaufs erfüllt auch einen guten Zweck. Von jedem Teilnehmerbeitrag werden 5 Euro an die Palliativstation des Kinderkrankenhauses St. Marien gespendet, so dass nach Schätzungen der Organisatorinnen knapp 4000 Euro zusammenkommen werden.

 

Foto: crosslauf

Landratsamt erteilt Teilfreigabe – Firma muss unverzüglich Brandschutz-Maßnahmen umsetzen – Behörde schreibt 13 Meter hohe Trennmauern vor – Beschränkung der täglichen Materialmengen

Landkreis Landshut.Das Landratsamt Landshut hat der Recycling-Firma Iwan Koslow GmbH&Co.KG (Wörth an der Isar), bei der in der Nacht vom 3. auf 4. Juni ein Großbrand ausgebrochen war, heute (Dienstag, 18. Juni) eine Teilfreigabe des Betriebs ab dem morgigen Mittwoch erteilt. Die Rücknahme des Entzugs der Betriebsgenehmigung ist mit einer Reihe von strengen Auflagen verbunden, die das Unternehmen zu einem Teil sofort, zu anderen Teil so schnell wie möglich zu erfüllen hat. Wie Landrat Peter Dreier, der dabei stets Kontakt zum Wörther Bürgermeister Stefan Scheibenzuber hält, am Dienstag betonte, ist auch eine zuverlässige Überwachung der Maßnahmen nicht nur, aber vor allem durch das Landratsamt gewährleistet.

Das Auflagen-Bündel steht im Zeichen einer wirksamen Brandschutz-Vorsorge. Ab sofort hat die Recycling-Firma zu gewährleisten, dass die Erstbehandlung (Schadstoff-Entfrachtung und Behandlung durch Schredder) sämtlichen Materials, das angeliefert wird, täglich bis Arbeitsschluss abgeschlossen ist. „Damit muss gewährleistet sein, dass keine Brandlast über Nacht und über Wochenenden auf dem Gelände des Unternehmens unbeaufsichtigt liegen bleibt“, unterstreicht Landrat Peter Dreier. Der Landrat hat heute – Dienstag – unter anderem einen Bericht von Mitarbeitern des Landratsamts über eine interne Schulung der Recycling-Firma unter Aufsicht der Behörde entgegengenommen.

Das Landratsamt verlangt von der Firma bis zum 1. November diesen Jahres die Fertigstellung von mehreren massiven Mauern mit einer Höhe von 13 Metern, die als Trennwände zwischen einzelnen Haufen der diversen Abfallsorten hochgezogen werden. Die Abfallhaufen dürfen dabei nicht höher als fünf Meter unter Oberkante der Wände aufgerichtet werden. Wie wiederholt berichtet, hat eine solche massive Trennmauer in der Brandnacht eine nochmalige Ausweitung des Großfeuers verhindert.

In Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr Wörth an der Isar sind zudem in den nächsten Wochen geeignete Schaum-Löschmittel in ausreichender Menge auf dem Firmengelände zu lagern. In der Brandnacht waren bekanntlich rund 25.000 Liter Schaum-Löschmittel zum Einsatz gekommen – sowie rund drei Millionen Liter Löschwasser.

Um die Löschwasser-Versorgung unter allen Umständen so sicher wie möglich zu gestalten, verpflichtet das Landratsamt das Recycling-Unternehmen dazu, ebenfalls in den nächsten Wochen zwei auf dem Firmengelände bereits errichtete Brunnen „zu ertüchtigen“: Das heißt konkret, dass die Firma in Zusammenarbeit mit einem Brandschutz-Gutachter und in Kontakt mit dem zuständigen Sachgebiet des Landratsamts die Brunnen so nach einer DIN-Norm auszustatten hat, dass Feuerwehren ihre Schläuche problemlos anschließen können.

Das Landratsamt verlangt des weiteren, dass innerhalb eines Monats ein Betriebsfunk und Rundumleuchten eingerichtet werden, die bei einem Brand warnen. So schnell dies möglich ist, sind darüber hinaus sämtliche Risiko-Bereiche des Firmengeländes mit Notruf-Telefonen auszustatten, die direkt auf die Integrierte Leitstelle (ILS) aufgeschaltet sind.

Der Brandvorsorge dienen insbesondere auch andere wichtige Festlegungen in Bezug auf die Mengen an Material, die angeliefert werden dürfen. Ab sofort sind für die verschiedenen Abfallsorten wie Elektro-Schrott und Mischschrott bestimmte Höchstmengen vorgeschrieben.

Für den Fall, dass es zu Störungen oder Defekten der Schredder-Anlage des Unternehmens kommt, hat das Landratsamt eine ganze Reihe von zusätzlichen Auflagen festgelegt. So sind zum Beispiel für diesen Fall Altautos in das Landshuter Werk der Firma zurückzubringen, wo auch jetzt bereits die sogenannte Trockenlegung der Pkws erfolgt.

Inzwischen sind verschiedene Prüfberichte über Boden- und Fruchtproben im Landratsamt eingegangen. So hat die international renommierte Firma Agrolab (Hauptsitz: Bruckberg) Untersuchungsergebnisse von ersten Bodenproben übermittelt. Der Leiter des Gesundheitsamts am Landratsamt Landshut, Privatdozent Dr. habil. Heribert Stich, stellt dazu fest, dass „bei den Feststoffen die absoluten Konzentrationsangaben der Feststoffe Arsen, Chrom, Kupfer, Nickel und Zink über den Bestimmungsgrenzen, ebenso vereinzelte polychlorierte Dibenzo-Dioxine und –furane“ liegen.  

Diese „Überschreitungen“ seien in Anbetracht des Großbrandes nicht verwunderlich und nicht besorgniserregend: „In der Gesamtsicht kann aus humanmedizinischer Sicht festgestellt werden, dass nach den vorliegenden Probe-Ergebnissen keine (unmittelbare) Gesundheitsgefährdung für die Menschen bestand.“ Auch Proben von Kirschen und Erdbeeren aus dem Lehr- und Beispielsbetrieb des Bezirks Niederbayern aus Deutenkofen (Gemeinde Adlkofen), die Lebensmittel-Überwachungsmitarbeiter des Landratsamt genommen haben, sind laut der Beurteilung von Fachleuten des Landesamts für Umweltschutz (LfU) als „unauffällig“ beurteilt worden.

Landrat besteht auf wirksamer Brand-Vorsorge –
Nach Großbrand in Wörth: Landratsamt und Feuerwehr legen Recycling-Firma konkreten Maßnahmenplan vor – Erdbeeren-Untersuchung: LGL spricht von „unauffälligen Ergebnissen“

Landkreis Landshut. Das Landratsamt Landshut hat in enger Absprache mit der Leitung der Feuerwehren im Landkreis der Recycling-Firma in Wörth, bei der es vor wenigen Tagen zu einem Großbrand gekommen war, einen konkreten Maßnahmenplan vorgelegt, der künftige Brände nach Menschenermessen ausschließen soll. Landrat Peter Dreier hat gegenüber dem Werksleiter der Firma zugleich mit Nachdruck deutlich gemacht, dass für ihn Schuldzuweisungen an Bürger und Kommunen, wie der Werksleiter sie gegenüber verschiedenen Medien gemacht hat, indiskutabel sind. In den 29 Jahren zum Beispiel, die der Landkreis ein Netz von Altstoff-Sammelstellen unterhält, hat hier kein einziges Mal Elektro- oder sonstiger Schrott gebrannt.

Landrat Peter Dreier hat im Gespräch mit dem Werksleiter im Landratsamt Landshut dargelegt, dass die Behörde auf der Umsetzung einer Reihe von wirksamen Maßnahmen zur Brand-Vorsorge besteht. Wenn sie unverzüglich und Zug um Zug erfüllt werden, könne nach und nach auch der Betrieb der Recycling-Anlage wieder angefahren werden, erklärte der Landrat im Beisein einer ganzen Reihe von Mitarbeitern des Landratsamts und von Feuerwehr-Führungskräften.
Derzeit ist die Betriebserlaubnis bekanntlich durch das Landratsamt ausgesetzt, Dreier betonte zudem, dass für den Fall der Wiederaufnahme des Gewerbebetriebs gelte, dass das gesamte an einem Tag angelieferte Material noch am selben Tag verarbeitet werden müsse und keine Haufen von unbearbeitetem Material über Nacht oder über die Wochenenden gelagert werden dürfen.
Von Seiten des Landratsamts und der örtlichen Brandschützer wie der Kreisfeuerwehr-Führung wird von dem Recycling-Unternehmen verlangt, dass alle Brandschutzmaßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden, die im Februar dieses Jahres von einer ganzen Reihe von Behörden gefordert worden sind. Zusätzlich wurde dem Werksleiter die Forderung unterbreitet, dass Schaummittel in geeigneter Weise auf dem Firmengelände gelagert werden müssen, wie sie bei dem Großbrand zum Einsatz gekommen sind.
Landrat Dreier hob hervor, dass insbesondere auch mit dem Bau von weiteren Trennmauern begonnen werden muss. Eine solche massive Trennmauer hat bei dem Großbrand eine nochmalige Ausweitung der Feuersbrunst verhindert. Zudem muss eine ortsnahe Versorgung mit ausreichend Löschwasser gesichert sein durch zwei statt bisher einem Brunnen. Bei dem Großbrand Anfang Juni mussten die Feuerwehren große Wassermengen zum Teil aus größerer Entfernung heranpumpen. Der Werksleiter versicherte gegenüber dem Landrat und den Vertretern von Landratsamt und Feuerwehren, dass diese Forderungen erfüllt werden.
Gegenüber verschiedenen Medien hatte der Werksleiter Vorwürfe erhoben, dass Bürger achtlos auch regelrecht brandgefährliche Akkus und Batterien verschiedener Art unter ihren „Wohlstandsmüll“ wegwürfen und er hat darauf verwiesen, dass es in einer Reihe von Recycling-Anlagen und bei Mülltransporten deutschlandweit zu Bränden gekommen sei. Auch bei dem Gespräch im Landratsamt verdeutlichte der Werksleiter solche Vorkommnisse.
Landrat Dreier entgegnete, dass Versäumnisse bei Sicherheitsbestimmungen und auf gesetzgeberischer Ebene im Bund und bei der Europäischen Union für ihn nicht Gegenstand einer Diskussion über den Schutz der Bürger vor Bränden sein könne. Er verwies darauf, dass die Recycling-Firma vertraglich gegenüber dem Landkreis Landshut für die größtmögliche Sicherheit bei dem Betrieb des Unternehmens verpflichtet ist. Von Seiten des Sachgebiets Abfallwirtschaft des Landratsamts wurde unter anderem deutlich gemacht, dass die Altstoff-Sammelstellen im Umgang zum Beispiel mit Lithium-Ionen-Batterien höchste Sorgfaltsstandards erfüllen.
Inzwischen liegen erste Untersuchungsergebnisse von Pflanzenmaterial und Erdbeeren vor aus dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Wie das LGL heute (Freitag, 14. Juni) mitgeteilt hat, sind die Untersuchungsergebnisse von Erdbeeren, die auf einem Feld bei Wörth am Mittwoch, 5. Juni, gepflückt worden sind, in Bezug auf Dioxine, Furane und Schwermetalle „unauffällig“. Wisch-, Pflanzenmaterial- und Grasproben aus der Brandnacht sind vom LfU untersucht worden. Die am heutigen Freitag in schriftlicher Form übermittelten konkreten Messergebnisse dieser Untersuchungen sind in Kürze im Internet unter www.landkreis-landshut.de verfügbar. Das LfU hat, wie letzte Woche berichtet, diese Untersuchungen auf polychlorierte Dioxine, Furane und Schwermetalle ebenfalls als „unauffällig“ bewertet.

Nach Großbrand: Landrat Peter Dreier ordnet  weitere Boden-, Pflanzen- und Wasserproben an

 

Landratsamt Landshut hält engen Kontakt mit Dingolfing-Landau – Neue Mess-Ergebnisse werden Mittwoch oder Donnerstag erwartet

 

Der Appell des Landratsamts Landshut an die Bürger, Beobachtungen über Folgen des Großbrandes auf dem Gelände einer Recycling-Firma in Wörth an der Isar zu melden, hat zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erbracht: Auf der Grundlage konkreter Hinweise und weiterer neuer Informationen hat Landrat Peter Dreier angeordnet, dass auf dem Gebiet des Landkreises Landshut an den entsprechenden Orten weitere Boden-, Pflanzen- und Wasserproben genommen und auf Rückstände von Dioxin, Furanen und anderen Schadstoffen untersucht werden.

 

Eine ganze Reihe von Mitarbeitern des Landratsamts Landshut steht in engem Kontakt mit den Kollegen des Landratsamts Dingolfing-Landau: Denn nach allem, was man derzeit über Windrichtungen in der Nacht von Montag auf Dienstag, 3./4. Juni, rekonstruieren kann, scheint die Hauptmasse der womöglich mit Schadstoffen belasteten Brandschwaden auf Landstriche im Landkreis Dingolfing-Landau niedergegangen zu sein. Meldungen sind aus Frontenhausen und Reisbach und sogar aus Aufhausen (Markt Eichendorf) an der Vils eingetroffen, im Südosten des Nachbarlandkreises. Auch aus dem zum Landkreis Landshut gehörenden Abschnitt des Vilstals liegen Beobachtungen über Brandgeruch und Ablagerungen vor, aus Vilsbiburg und Aham zum Beispiel.

Landrat Peter Dreier hat am Dienstag zu einer Sitzung einer Experten- und Mitarbeiter-Runde des Landratsamts auch drei Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Ahrain eingeladen und dabei das großartige Engagement der FF-Helfer hervorgehoben: Sie hatten in der Brandnacht als erste an verschiedenen Orten in der Gemeinde Wörth Wisch- und Bewuchs-Proben genommen, die unverzüglich zum Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) geschickt worden sind. Das LfU brachte die Ergebnisse dieser ersten Messungen auf den Nenner, dass die Untersuchungen für „die polychlorierten Dioxine und Furane“ ebenso wie „für Schwermetalle unauffällig“ sind (wir berichteten).

Bei der Experten- und Mitarbeiterrunde im Landratsamt wurde darauf hingewiesen, dass die aufgeheizten Brandwolken weit übers Land gezogen sind: Daher sind bereits an den Tagen nach dem Brand aus dem weiteren Umkreis des Brandherds Proben von Erdbeeren und Kirschen von Mitarbeitern der Lebensmittelüberwachung des Landratsamts (Veterinäramt) genommen und an Fachbehörden und –institute geschickt worden. Dabei handelt es sich um Betriebe in den Gemeindegebieten von Wörth, Essenbach und Adlkofen. Die Lebensmittelproben werden beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL, Erlangen) untersucht.

Erwartet werden in dieser Woche auch die Ergebnisse von Bodenproben, die die international renommierte Fachfirma Agrolab (Bruckberg) im Auftrag des Landratsamts auswertet. Auf der Grundlage der inzwischen vorliegenden Informationen über das Geschehen in der Brandnacht wird Agrolab beauftragt, weitere Proben zu untersuchen. Das Landratsamt hat zudem Untersuchungen von Grund- und Oberflächenwasser in Auftrag gegeben, darunter das Wasser von Badeseen und –weihern wie dem „Wakelake“ in Wörth.

Mitarbeiter des Landratsamts stehen in Verbindung mit dem Bayerischen Bauernverband (BBV). Der BBV ist gebeten worden, über Landwirte in den betroffenen Gebieten Proben von Heu, Gras, Getreide und anderen Feldfrüchten zu ermöglichen. Denn außer an kurzfristige Folgen muss auch an mögliche mittel- und langfristige Folgen eines Schadstoffeintrags gedacht werden. Für diese Untersuchungen sind Fachleute der Regierung von Oberbayern zuständig.

Von Seiten des Landratsamts Landshut wird darauf hingewiesen, dass auf dem Gelände der Recycling-Firma in Wörth/Isar derzeit ausschließlich Aufräumarbeiten stattfinden und jegliche Anlieferung von Abfall untersagt ist. Der Landkreis Landshut lagert den neu hinzukommenden Metall- und Elektro-Schrott aus dem Kreisgebiet derzeit in seiner Reststoff-Deponie in Spitzlberg.

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

 

Landesamt für Umwelt untersuchte Proben auf Dioxine und Furane. Landratsamt beauftragt Fachfirma mit umfangreichen Messungen

Landkreis Landshut.Seit Freitagnachmittag liegen die Ergebnisse der Untersuchungen vor, die Fachleute des bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) anhand von Pflanzen- und Wischproben vorgenommen haben, die im Umfeld des Großbrandes bei einer Recycling-Firma in Wörth/Isar in der Brandnacht genommen worden sind. Das LfU bringt die Ergebnisse auf den Nenner, dass die Untersuchungen für „die polychlorierten Dioxine und Furane“ ebenso wie „für Schwermetalle unauffällig“ sind. Das Landratsamt Landshut will gleichwohl auf Nummer sicher gehen und hat am heutigen Freitag ein international renommiertes Fachlabor mit weiteren, umfangreichen Proben beauftragt: Das Labor soll feststellen, ob es zu schädlichen Ablagerungen im Boden, im Wasser und ingesamt in den von dem Großbrand in der Nacht von Montag auf Dienstag betroffenen Arealen gekommen ist.

„Die Sicherheit und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns absoluten Vorrang, daher holen wir uns die Expertise von ausgewiesenen Fachleuten“, betont Landrat Peter Dreier. Auf der Grundlage immer umfangreicherer und exakter Informationen – unter anderem über die in der Brandnacht wiederholt wechselnden Winde – wird dem möglichen Schadstoff-Eintrag nachgegangen. Berichte über massiven Brandgeruch sind den Behörden bis im weiten Umfeld des Brandherds zugegangen – unter anderem auch von Bürgern aus Frontenhausen und Reisbach im Nachbar-Landkreis Dingolfing-Landau.

Bürger können Landratsamt per E-Mail Beobachtungen mitteilen

Daneben bietet das Landratsamt Landshut Bürgern die Möglichkeit, Informationen und Beobachtungen an die Behörde weiterzuleiten. Dafür ist eine E-Mail-Adresse eingerichtet worden: Das Landratsamt Landshut bittet die Bürger, über die E-Mail-Adressebrand@landkreis-landshut.deder Behörde ihre Informationen zukommen zu lassen.

Die Bürger werden gebeten, möglichst präzise Angaben über den Ort und die Art der Beobachtungen (Geruch, Ablagerungen auf Auto oder Fenster etwa) zu machen, und mitzuteilen, ob sie selbst oder andere die Beobachtungen gemacht haben. Gebeten wird um die Angabe des Namen, der Adresse und der Erreichbarkeit (Telefon/Handy/E-Mail u. a.) der ‚Bürger für eventuelle Rückfragen.

Mitarbeiter des Landratsamts Landshut sammeln und sichten die Mitteilungen auch am Samstag und über die Pfingstfeiertage. Es wird darauf hingewiesen, dass Texte und Fotos, aber keine Videos auf die genannte E-Mail-Adresse übertragen werden können.

Umfangreiche Maßnahmen der Gemeinde Wörth/Isar

Die Gemeinde Wörth an der Isar hat mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket auf den Großbrand reagiert. Auf Anordnung ihres 1. Bürgermeisters Stefan Scheibenzuber sind insbesondere die Außenbereiche von Grundschule und Kindertagesstätten gesperrt worden. Sämtliche Spielplätze sind kontrolliert worden, auf zwei Spielplätzen, die stark im Bereich von Rauchwolken gelegen haben, ist die Sandoberfläche abgetragen worden, alle Spielgeräte auf den Plätzen sind auf Rückstände überprüft und mit Feuchttüchtern abgewischt worden.

Den ganzen heutigen Freitag sind Straßenreinigungsmaschinen unterwegs in Wohngebieten, über die die Rauchwolken hinweggezogen sind. Informationen von Seiten der Gemeinde auf dem Internet-Seite www.woerth-isar.deund auf der Facebook-Seite der Gemeinde Wörth an der Isar werden ständig aktualisiert. Zudem können sich Bürger rund um die Uhr an ihn wenden, betont der Bürgermeister – über die E-Mail-Adressebgm-woerth@vg.woerth-isar.de.

Am Rathaus von Wörth werden diese Informationen ausgehängt, damit auch Bürger, die über keinen Internetanschluss verfügen, voll im Bilde sind. Eine Korrektur beziehungsweise Aktualisierung der bisherigen Verzehrempfehlungen wird vorsorglich erst nach Vorliegen der Ergebnisse der weiteren Untersuchungen vorgenommen.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte Landkreis-Gesundheitstage 2019

60 Aussteller aus dem Gesundheits- und Pflegebereich in Vilsbiburg

 

Schirmherrin Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte am 6. April als Schirmherrin die Landkreis-Gesundheitstage in Vilsbiburg. Begleitet wurde sie von den Skirennläufern Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Nach den Grußworten von Landrat Peter Dreier und Landtagspräsidentin Ilse Aigner fand eine Talkrunde und anschließend der Messerundgang der Ehrengäste statt. 60 Aussteller aus dem Gesundheits- und Pflegebereich mit zahlreichen Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften sowie den Moderatorinnen Monika Dollinger und Ulrike Ostner vom Bayerischen Rundfunk, bestimmten den Eröffnungstag.

 

Podiumsmitdiskutierer Christian Neureuther appellierte energisch an die Politik, die Zweiklassenmedizin abzuschaffen!

Nach einer Podiumsdiskussion mit den geladenen Ehrengästen und Landrat Dreier über alte und neue Strukturen im Gesundheitswesen, bestand die Möglichkeit im Anschluss an den Messerundgang, bei der Tombola am Stand der LAKUMED Kliniken, einen von zehn hochwertigen Bildbändern „Kraftort Alpen“ von Rosi Mittermeier und Christian Neureuther zu gewinnen.

 

Der obligatorische Eintrag ins “Goldene Buch”

 

Stimmen zur Veranstaltung:

Landtagspräsidentin Ilse Aigner:

 

 

„Herzlichen Dank für die Einladung, ich freue mich, dass ich bei den Landkreis-Gesundheitstagen heute dabei sein darf und bin dieser Einladung gerne gefolgt. Dass so viele Leute hierhergekommen sind, hat natürlich auch damit zu tun, dass zwei „Hochkaräter“ dabei sind, nämlich Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Dass das eine wichtige Veranstaltung ist zeigt schon, die außergewöhnliche Präsenz der Politiker aus den Kommunen und des Bundes- und Landtages. Nachdem Peter Dreier ein paar Wünsche hat, hat mich das daran erinnert, dass es einen guten Spruch gibt: Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen einzigen. Gesundheit braucht nicht nur private sondern auch öffentliche Aufmerksamkeit. Ganz wichtig ist das Maß halten beim Genießen und damit ist Vieles gesagt. Ich kann ihnen nur wünschen, dass sie ihre Motivation etwas anschieben und die erfahrenen Informationen praktisch in die Tat umsetzen und mit nach Hause nehmen. Vielen Dank an den Landkreis, dass so eine Veranstaltung zustande kommt und das ist ein donnernder Applaus wert. Ich kann ihnen nur gute Tage, gute Informationen, gute Gespräche und vor allem gute Gesundheit wünschen.“

 

Landrat Peter Dreier:

 

„Es sind unsere 12. Landkreis-Gesundheitstage in Vilsbiburg und wir haben wiederum ein tolles medizinisches Rahmenprogramm. Das Programm der beiden Tage ist sehr ansprechend und was mir besonders wichtig ist, dass wir das Leistungsspektrum unserer Lakumed-Kliniken über Vorträge unseren Bürgerinnen und Bürger zeigen können, was es für Möglichkeiten der Prävention und der Therapie, es in unserer Region gibt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich an den verschiedenen Ständen informieren und mit Chefärzten, Ärzten und mit den Unternehmen, die medizinische Möglichkeiten anbieten, bereden. Was mich besonders freut, ist das Rahmenprogramm von Showtanz und Akrobatik sowie der Besuch unserer Stammgäste Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Ganz besonders freut mich, dass die Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die Schirmherrschaft übernommen hat.“

Auf eine Nachfrage zum Verhältnis der Lakumed-Kliniken und dem Klinikum Landshut erklärte Landrat Dreier: „ Es ist nach wie vor noch immer ein großes Thema. Wir arbeiten bereits auf verschiedenen Ebenen zusammen und führen immer wieder Gespräche. Die Geschäftsführer der Kliniken bereiten diese Zusammenkünfte vor und in einem Turnus von 3 bis 4 Monaten finden Gespräche zwischen Landrat und Oberbürgermeister statt.“

 

Bezirks- und Kreisrätin Monika Meier:

 

„Wenn ich mich in der Halle so umschaue, so habe ich den Eindruck, dass die Veranstaltung sehr gut angenommen wird. Ich kenne viele, die diese Medizintage in der Region annehmen, um die verschiedenen Vorträge und die Angebote an den Ständen zu besuchen. Das medizinische Angebot in der Region ist groß und auch der Bezirk Niederbayern kümmert sich speziell um psychiatrisch kranke Patienten, die in den Bezirkskrankenhäusern wie in Mainkofen behandelt werden. Da ich im Verwaltungsrat der Lakumed-Kliniken und im Verwaltungsbeirat des Klinikums Landshut tätig bin, kann ich meine gesammelten Erfahrungen mit in den Bezirk übernehmen.“

 

Robert Maier, ehemals Bürgermeister von Geisenhausen:

 

„ Ich habe gerade mit der Landratsgattin Petra Dreier gesprochen und ihr mitgeteilt, dass ich erstaunt bin über das extreme Interesse der Menschen aus der Region und darüber hinaus, für diese Veranstaltung. Man sieht, dass die Themen, die hier mit medizinischen Fachleuten diskutiert werden, die Leute sehr interessieren. Das Angebot an Informationen ist sehr groß. Dass alle zwei Jahre diese Gesundheitstage des Landkreises stattfindet, hat sich bereits in den Köpfen der Menschen in der Region festgesetzt.“  

 

-hjl-

 

Bilder vom Rundgang durch die Vilstalhalle:

 

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

 

Bildtext: Landtagspräsidentin Ilse AIgner kommt am Samstag, 6. April zu den Landkreis-Gesundheitstagen nach Vilsbiburg

 

Prominenz bei den Landkreis-Gesundheitstagen

 

 

Rosi Mittermeier und Christian Neureuther kommen am 6. April nach Vilsbiburg

 

Die Landkreis-Gesundheitstage am 6. und 7. April erfreuen weit über die Landkreisgrenzen hinaus an großer Beliebtheit. Am Samstag, 6. April kommt Schirmherrin Landtagspräsidentin Ilse Aigner um 14 Uhr zu den Gesundheitstagen nach Vilsbiburg. Begleitet wird sie von den Skirennläufern Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Nach den Grußworten von Landrat Peter Dreier und Landtagspräsidentin Ilse Aigner findet eine Talkrunde und anschließend der Messerundgang der Ehrengäste statt.

Zudem besteht die Möglichkeit, im Anschluss an den Messerundgang bei der Tombola am Stand der LAKUMED Kliniken einen von zehn hochwertigen Bildbändern „Kraftort Alpen“ von Rosi Mittermeier und Christian Neureuther zu gewinnen.

Weitere Informationen zu den Landkreis-Gesundheitstagen sowie das ausführliche Programm finden Sie unter www.LAKUMED.de und unter www.landkreis-landshut.de.

 

Fotos: LAKUMED