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Landrat Peter Dreier

Bildtext: Jakob Fuchs (links) wird zum Jahreswechsel die Nachfolge von Dr. Marlis Flieser-Hartl antreten

 

Stabsübergabe bei LAKUMED

Jakob Fuchs übernimmt Geschäftsführung von Dr. Marlis Flieser-Hartl

 

Der neue LAKUMED-Geschäftsführer Jakob Fuchs bei der Vertragsunterzeichnung mit Landrat Peter Dreier

 

Zum Jahreswechsel wird sich auch in der Geschäftsleitung des Landshuter Kommunalunternehmens für Medizinische Versorgung – den LAKUMED-Kliniken – einiges verändern: Nach knapp 20 Jahren an der Spitze wird Dr. Marlis Flieser-Hartl in den Ruhestand gehen. Ihr Nachfolger Jakob Fuchs, zuletzt Abteilungsleiter für Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt, hat gemeinsam mit Landrat Peter Dreier den Vertrag für seine neue, verantwortungsvolle Aufgabe unterzeichnet.

„Natürlich sind es riesige Fußstapfen, in die Jakob Fuchs treten wird. Doch es war uns immer ein wichtiges Anliegen, dass jemand die Nachfolge von Dr. Flieser-Hartl übernehmen wird, der die Region gut kennt und hier verwurzelt ist. Mit ihm haben wir einen hervorragenden neuen Geschäftsführer für unsere Krankenhäuser gefunden, der LAKUMED in die Zukunft führen wird“, erklärte Landrat Dreier.

In den vergangenen Monaten hat sich der Oberregierungsrat neben seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter bereits in die neue Materie einarbeiten können. Der Jurist freut sich auf seine neuen Aufgaben und die weitere Zusammenarbeit mit dem Landkreis und seinen Gremien. „Es ist natürlich eine besondere Herausforderung, die Leitung des größten medizinischen Anbieters in der Region zu übernehmen. Doch LAKUMED ist mit seinen drei Häusern bereits bestens aufgestellt. Diese hervorragende Ausgangslage will ich bewahren und ausbauen“, so der neue Geschäftsführer

 

Bildquelle: LAKUMED

 

Bildtext: Landrat Peter Dreier (1.v.r.), Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Dr. Marlis Flieser-Hartl (3.v.r.) und weitere Ehrengäste gratulierten den Jubilaren Christine Pohl (3.v.l.), Elfriede Pleyer (4.v.l.), Maria Ragner (5.v.l.) und Eduard Grumm (6.v.l.).

 

Gemeinsam für das Wohl der Patienten

Rundgang von Landrat Peter Dreier und Weihnachtsfeier in der Schlossklinik Rottenburg

 

Der Weihnachtsrundgang von Landrat Peter Dreier durch die Stationen und das Gespräch mit den Patienten gehört in der Adventszeit in allen Einrichtungen der LAKUMED Kliniken zur schönen Tradition. Am Mittwochabend war der Auftakt der Weihnachtsbesuche in der Schlossklinik Rottenburg. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier erhielten die Mitarbeiter viele lobende und dankende Worte für ihren Einsatz zum Wohl der Patienten.

In Begleitung von Bürgermeister Alfred Holzner, Chefarzt Dr. Peter Euler, Standortvertreter Thomas Rohrmeier, Pflegedienstleitung Ina Stiller und Leitung Physiotherapie Gregor Steffens besuchte am Mittwochabend Landrat Peter Dreier die Patienten der Schlossklinik Rottenburg. Bei seinem Rundgang durch die Patientenzimmer erkundigte er sich im persönlichen Gespräch nach der Genesung der Patienten und wünschte ein friedvolles Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr besonders Gesundheit.

Bei der anschließenden Weihnachtsfeier im bis auf den letzten Platz gefüllten Kaisersaal der Schlossklinik begrüßte Standortvertreter Thomas Rohrmeier alle Mitarbeiter und dankte für den Einsatz zum Wohl der Patienten. Die Leistung des vergangenen Jahres spiegle sich auch in der erfolgreichen Teilnahme am Überwachungsaudit und dem Qualitätszirkel Geriatrie sowie den Auszeichnungen von FOCUS Gesundheit für die geriatrische Rehabilitation und für die Ärzte Dr. Hans-Dieter Schraml vom MVZ in der Schlossklinik und Chefarzt Dr. Peter Euler wider.

Die Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, Dr. Marlis Flieser-Hartl, blickte in ihrer Ansprache auf die Geschichte der Schlossklinik, die ihr von Anbeginn am Herzen lag, zurück. „Der Standort in Niederhatzkofen war einmal ungewiss – doch wir konnten immer wieder Mitstreiter finden, um diesen zu festigen, auszubauen und für die Zukunft zu rüsten“, so Dr. Flieser-Hartl. „Der Dank gilt all jenen Mitarbeitern, die die vielen Veränderungen in den letzten Jahren mitgetragen haben!“

Landrat Peter Dreier freute sich, in einer der besten geriatrischen Reha-Einrichtungen Deutschlands mit den Mitarbeitern feiern zu dürfen. Im Namen des Kreistags dankte er Allen, die sich das ganze Jahr über für die Patienten einsetzen. „Die beste medizinische Versorgung gibt es dort, wo der Patient keine Nummer, sondern Mensch ist – so wie in den Gesundheitseinrichtungen des Landkreises“, sagte Dreier. Großen Dank richtete er an Dr. Flieser-Hartl, die zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet wird und sich in den vergangenen Jahren mit viel persönlichem Einsatz für die Standorte der LAKUMED Kliniken engagiert und dabei stets medizinische Erneuerungen, die für die LAKUMED Kliniken einen Mehrwert bringen könnten, im Blick hatte.

Anschließend gratulierten Landrat Dreier und Dr. Flieser-Hartl Maria Ragner, Eduard Grumm, Sonja Aigner und Christine Pohl zum 25-jährigen sowie Elfriede Pleyer zum 40-jährigen Jubiläum im öffentlichen Dienst. Als kleines Zeichen des Dankes erhielten die Jubilare eine Urkunde sowie ein Geschenk.

Im Anschluss an die Ansprachen und Ehrungen wurde das festliche Weihnachts-Menü, das von der Schlossküche unter der Leitung von Nikolaus Bugarin zubereitet wurde, serviert. Der Rundgang durch die Stationen sowie die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter wurde von der Kavosi Musi mit weihnachtlichen Stücken umrahmt.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Erste Wasserstoffregion in Bayern – „HyBayern“

Verbundregion Landshut – Ebersberg – München gewinnt bundesweiten Förderwettbewerb und übernimmt Vorreiterrolle in der Anwendung „grüner“ Wasserstofftechnologie

 

Die Landkreise Landshut, Ebersberg und München sind mit dem interkommunalen Projekt „HyBayern“ als Gewinner des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) initiierten Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ hervorgegangen. Am heutigen Donnerstag, den 12. Dezember 2019, wurden sie in Berlin von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in der Kategorie „HyPerformer“ ausgezeichnet und erhalten damit vom Bund Fördermittel in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro für Beschaffungen von Wasserstofferzeugungsanlagen, Distributionslogistik und Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen.

 

Geschlossener Kreislauf

Im Projekt „HyBayern“ wollen die drei Landkreise gemeinsam mit Verkehrsbetrieben, Energieversorgern, Industrie, Gewerbe und Handwerk einen vollständig geschlossenen, mit in der Region gewonnenem „grünen“ Strom betriebenen Wasserstoffkreislauf von der Erzeugung bis zum Verbrauch implementieren. Als Endabnehmer kommen insbesondere Bus- und Lkw-Flotten in Frage, aber auch die industrielle Logistik innerhalb von Betrieben und Fuhrparkfahrzeuge für Unternehmen sind ein wichtiges Zielfeld.

 

Grüner Wasserstoff für emissionsfreie Mobilität in Bayern

Durch die Nutzung des grünen Wasserstoffs (H2) als Kraftstoff für den Betrieb von bis zu 70 neu zu beschaffenden Wasserstoff-Bussen, Lkw und Pkw sowie 70 Wasserstoff-Flurförderfahrzeugen wie Hubwagen oder Gabelstapler können jährlich mindestens 4.500 Tonnen CO2 im Verkehr eingespart werden. „Die Förderung der „Wasserstoffregion Landshut Ebersberg München“ ist im Bereich der Mobilität ein wichtiger Innovationsschub für die Energiewende im Landkreis Ebersberg. Insgesamt wird die Region „HyBayern“ im Herzen der Metropolregion München zum Ankerpunkt für eine zukünftige grüne Wasserstoffwirtschaft. Sie wird den Technologiestandort weiter aufwerten und eine Vielzahl neuer, attraktiver Arbeitsplätze in die Region ziehen“, freut sich Landrat Robert Niedergesäß aus dem Landkreis Ebersberg über die Anerkennung.

Produziert werden soll der Wasserstoff hauptsächlich in einer Groß-Elektrolyse mit Verteilzentrum in direkter Nachbarschaft eines Isar-Wasserkraftwerks im nördlichen Teil der Wasserstoffregion HyBayern. Hinzu kommen mehrere kleine Elektrolyseure, die dezentral aus Photovoltaikanlagen gespeist werden und so v. a. sommerlichen Überschussstrom aus Dach-Photovoltaikanlagen in Wasserstoff umsetzen. Als Produktionsziel hat man sich rund 430 Tonnen Wasserstoff pro Jahr vorgenommen. An drei neu zu errichtenden neuartigen kombinierten Pkw-Lkw-Bus-Tankstellen wird der Wasserstoff dann an die Endverbraucher weitergegeben. Auch Vor-Ort-Betankungsanlagen aus Photovoltaik-Stromüberschüssen sollen innerhalb des Projekts umgesetzt werden und beitragen, die Zukunft einer dezentralen erneuerbaren Energiewirtschaft im ländlichen und vorstädtischen Raum zu demonstrieren. „Wir werden damit nicht nur exemplarisch eine in sich geschlossene regionale Wertschöpfungskette aufstellen, wir werden auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – in der Region und vielleicht sogar weltweit“, so Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München.

Am Projekt sind neben den drei Landkreisen auch der Initiator Wasserstoff-Region-Landshut e.V. sowie 16 kleine und mittelständische Betriebe, ein Großunternehmen, eine Stadt, zwei Gemeinden, zwei Stadtwerke sowie eine Energieagentur als Partner beteiligt. Unterstützt wird „HyBayern“ von insgesamt 22 Unternehmen, Verbänden, Hochschulen und Gebietskörperschaften, darunter fünf Großunternehmen und vier Hochschulen. 45 Millionen Euro bringen die Landkreise und vor allem die beteiligten Unternehmen in das Projekt ein. Die zusätzlichen Fördergelder aus dem Verkehrsministerium fließen in die Beschaffung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und werden direkt an die jeweiligen Projektpartner ausbezahlt. „Wir sind stolz und glücklich, dass wir uns mit diesem interkommunalen und höchst ambitionierten Projekt gegen anspruchsvolle Mitbewerber durchsetzen konnten. Jetzt gilt es anzupacken und dafür zu sorgen, dass der Leuchtturm „HyBayern“ bald die erhoffte Strahlkraft entwickelt“, bemerkt Landrat Peter Dreier aus dem Landkreis Landshut bei der Preisverleihung.

 

Bildquelle: Landratsamt

 

 

Bildtext: Erneut fließen LEADER-Fördermittel in den Landkreis Landshut, diesmal nach Kumhausen. Darüber freuen sich, von links, Dr. Eberhard Pex (LEADER-Koordinator für Niederbayern), Kumhausens Bürgermeister Thomas Huber, Landrat Peter Dreier und Karoline Bartha (LEADER-Geschäftsstelle am Landratsamt Landshut).

 

 

Fördermittel aus Brüssel für Kumhausen

Für das Bürgersaal-Projekt: LEADER-Koordinator überbrachte Bürgermeister Bescheid

 

Erneut kann sich eine Landkreis-Gemeinde über eine kräftige Finanzspritze aus Fördertöpfen der Europäischen Union (EU) freuen: Im Beisein von Landrat Peter Dreier hat der Koordinator des EU-Förderprogramms LEADER, Dr. Eberhard Pex, Kumhausens Bürgermeister Thomas Huber den Zuwendungs-Bescheid über 135000 Euro überreicht. Die Gemeinde Kumhausen erhält die Fördermittel für die Inneneinrichtung des Bürgersaals im neu entstehenden Gemeindezentrum neben dem Rathaus.

Mit dem neuen Gemeindezentrum will Kumhausen einen Treffpunkt schaffen mit Räumlichkeiten für ein breites Spektrum von Ereignissen, für gesellschaftliche Zusammenkünfte ebenso wie für Kultur-Veranstaltungen. Dies erläuterten Kumhausens 1. Bürgermeister Thomas Huber und Karoline Bartha, die Managerin der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) für den Landkreis Landshut, bei der die Fäden des EU-Förderprogramms LEADER in der Region zusammenlaufen. Ein solcher Treffpunkt ist vor allem deswegen notwendig, weil im Hauptort der Gemeinde Kumhausen das letzte Wirtshaus seine Pforten geschlossen hat.

Stärkung der ländlichen Räume in EU-Staaten

Diese Lokale Aktionsgruppe hat einen sogenannten Steuerkreis: Es ist eine Gruppe von Bürgern, die unter Vorsitz von Landrat Peter Dreier Projekte zur Förderung durch das EU-Programm vorschlägt. Solche Vorschläge müssen dem Ziel des Programms gerecht werden – nämlich den ländlichen Raum stärken. Die LAG für den Landkreis Landshut hat sich für die Förderung des Kumhausener Projekts ausgesprochen, weil es dem „Erhalt der dörflichen Infrastruktur“ dient, also somit ein zentrales Förderkriterium des EU-Programms erfüllt.

Auf der Grundlage dieses Vorschlags des Steuerkreises und eines Beschlusses des Gemeinderats von Kumhausen hat LAG-Managerin Bartha das Anliegen an Dr. Eberhard Pex herangetragen, den LEADER-Koordinator für ganz Niederbayern, dessen Dienststelle am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in der Kreisstadt Regen angesiedelt ist. Von dort kam nun grünes Licht für den Zuwendungs-Bescheid.

Landrat: Neues wichtiges Projekt vorangebracht

Dr. Pex führte gegenüber Landrat Dreier und Bürgermeister Huber aus, dass das Projekt, das die LEADER-Voraussetzungen erfülle, nicht nur die Ortsmitte von Kumhausen aufwerte, sondern dass auch die Region um Landshut davon profitiere. Bekanntlich hat die Gemeinde Kumhausen bereits begonnen mit dem Bau des neuen Gemeindezentrums. Es wird unmittelbar neben dem Rathaus in die Höhe gezogen.

Bestandteile der Förderung durch das LEADER-Programm sind die Ausstattung eines barrierefrei zugänglichen Bürgersaals mit Medientechnik, eine Wärmeküche sowie Trennwände zum Teilen des großen Bürgersaals in kleinere Einheiten, damit der große Raum für unterschiedlichste Veranstaltungen optimal genutzt werden kann. Landrat Dreier brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass erneut ein wichtiges Projekt mit Hilfe von Mitteln aus Fördertöpfen der EU umgesetzt werden kann. Das mache deutlich, wie richtig und wichtig es gewesen sei, den Landkreis Landshut als LEADER-Region zu etablieren.

 

Bildquelle: Landkreis Landshut

 

Bildtext: von links, Landrat Peter Dreier, die Personalratsvorsitzende des Landratsamts Katina Meyer, Personalratsmitglied Theresia Sedlmaier und Thomas Emslander.

Prachtbaum schmückt Landratsamts-Foyer

 

Eine herrlich gewachsene Nordmann-Tanne schmückt in der Advents- und Weihnachtszeit wieder das Foyer des Landratsamts Landshut

Den fünf Meter hohen Christbaum hat Thomas Emslander jun. gespendet, dem Landrat Peter Dreier dafür im Namen aller Mitarbeiter und der Landkreis-Bürger dankte. Emslander jun. setze damit die Tradition fort, die sein Vater Thomas Emslander sen., Kreisrat und Vorsitzender des Vereins Bayerischer Christbaum-Anbauer, begründet hat. Besonders freut den Landrat und die Mitglieder des Personalrats des Landratsamts, die den Baum gemeinsam mit Auszubildenden geschmückt haben, dass wieder eine besonders schöne, im Christbaum-Wald der Familie Emslander bei Unterglaim (Markt Ergolding) gewachsene Nordmann-Tanne im Foyer Mitarbeiter und Besucher erfreut. Auf den Prachtbaum haben etliche Besucher und Kunden ein Auge geworfen, zum Beispiel Mitarbeiter großer Einkaufszentren in München, die auf der Suche nach beeindruckenden Christbäumen waren. Aber da ging nichts, erzählte Thomas Emslander jun.: Der Baum war von Anfang fürs Landratsamt des Heimatlandkreises reserviert. Das Foto zeigt, von links, Landrat Peter Dreier, die Personalratsvorsitzende des Landratsamts Katina Meyer, Personalratsmitglied Theresia Sedlmaier und Thomas Emslander.

 

Bildquelle: Landkreis Landshut

Damen erfolgreich beim Schafkopfturnier des Landkreises

Frauen haben auch in der vermeintlichen Männer-Domäne Schafkopf-Spielen heutzutage die Nase vorn – jedenfalls bei dem Schafkopf-Turnier des Landratsamts Landshut, das Petra Gürtler und Christoph Limmer für aktive und ehemalige Mitarbeiter der Behörde organisiert haben: Birgit Feldmeier (Mitte) gewann souverän das Kartler-Turnier in der Brauerei-Gaststätte „Zollhaus“, gefolgt von Brigitte Huber (2. von links). Auf den dritten Platz kam Helmut Stempfhuber (2. v. r.), früherer langjähriger Personalleiter des Landratsamts. Der Dank von Spielern und Organisatoren galt Landrat Peter Dreier, der das Turnier mit einer großzügigen Spende unterstützt hatte.

 

Foto: E. Stötttner

Im Haushaltsausschuss des Landshuter Stadtrates wurde der Antrag von CSU-Fraktion und Herrn Stadtrat Dr. Thomas Haslinger diskutiert.
Die beiden Stadträte Dr. Haslinger und Rudolf Schnur (für die CSU-Fraktion) stellten klar:
Die von Landrat Dreier bereits auf die bloße Antragstellung hin in den Medien verbreitete Absage an eine Mit-Finanzierung ist in der Begründung nicht nachvollziehbar.
Zum einen ist die Aussage falsch, dass sich der Landkreis aus rechtlichen Gründen nicht an einer Finanzierung von Neubau und Sanierung oder dem Unterhalt beteiligen könnte.
Es wäre dagegen rechtlich sehr wohl möglich dass STADT UND LANDKREIS die Spielstätte gemeinsam in einem Zweckverband betreiben. Über die jeweiligen Anteile wäre zu verhandeln.
Zum anderen ist die Aussage nicht richtig, dass die Landkreisbürger mit dem Kauf einer Eintrittskarte bereits das Theater finanzieren. Tatsache ist, dass die städtischen Steuerzahler für jede Karte noch einmal ca. 60 Euro aus dem Stadthaushalt drauflegen. Nach einem Neubau bzw. einer Sanierung wird sich der Zuschuss-Betrag wesentlich erhöhen.

„Einmalige Chance für Region Landshut verpasst“

Landrat Dreier übt harsche Kritik an Vereinbarung des Klinikums Landshut, der Volkshochschule Landshut und der Caritas bei Pflegekräfte-Ausbildung

 

Landrat Peter Dreier hat kein Verständnis für eine „gemeinsame Netzwerk-Vereinbarung“ zwischen dem Klinikum der Stadt Landshut, der Volkshochschule (VHS) Landshut und der Caritas über eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Pflegekräften. „Ich bin sehr enttäuscht, dass die Krankenpflegeschule des Klinikums sowie die Altenpflegeschulen von VHS und Caritas nun einen eigenen Weg in der generalistischen Pflege-Ausbildung gehen“, erklärt Landrat Dreier.

Bereits seit dem Jahr 2015 hat Landrat Dreier im Hinblick auf die nunmehr ab 1. Januar 2020 kommende bundesweite Neustrukturierung der Pflege-Ausbildung versucht, ähnlich wie im Berufsschul-Zweckverband Landshut sämtliche Träger einer Pflege-Ausbildung in der Region Landshut zu einer gemeinsamen Kooperation zusammenfassen. Dreier hat dazu in den vergangenen Jahren wiederholt zu gemeinsamen Gesprächsrunden eingeladen.

„Dies wäre aus meiner Sicht die einmalige Chance für die gesamte Region Landshut gewesen, denn die Reform der bisherigen Ausbildungsordnung hin zu einem generalistischen System bringt sehr große Veränderungen für die Ausbildungs-Richtungen mit sich. Es wäre also der ideale Zeitpunkt gewesen, gemeinsam diese großen Herausforderungen anzugehen“, betont der Landrat.

Dreier: „Äußerst befremdlich empfinde ich es außerdem, von dieser Kooperation aus der Presse zu erfahren, zumal wir, wie bereits ausgeführt, in den letzten vier Jahren mehrfach mit allen Beteiligten an einem Tisch gesessen sind.“

 

Fotoquelle: Archiv KLARTEXT.LA

 

Bildtext: Die Auszubildenden des Landratsamtes übergaben gemeinsam mit Landrat Peter Dreier (links), der stellvertretenden Ausbildungsleiterin Theresa Schmailzl (2. v. r.) und Personalleiter Christian Gruber (rechts) ihre Spende an den Kinderschutzbund Landshut.

 

Spenden für ein Kinderlachen

Azubis des Landratsamtes übergaben Erlös ihrer Gesundheitsaktion

 

Schöner Erfolg für die Auszubildenden und Anwärter am Landratsamt Landshut: Bei ihrer Gesundheitsaktion in der Kantine des Landratsamtes konnten sie sich über einen stattlichen Erlös freuen – nun haben sie eine Spendensumme von 250 Euro an den Kinderschutzbund Landshut übergeben.

Während ihrer Gesundheitstage haben die Azubis gesunde Snacks und Smoothies selbst hergestellt und verkauft. „Damit lernen die Auszubildenden zu planen, Aufgaben einzuteilen und die gemeinsame Arbeit im Team. Der Einsatz für einen guten Zweck trägt auch zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Ein tolles Engagement unserer Azubis“, lobt Landrat Peter Dreier.

Die anwesenden Vertreterinnen des Kinderschutzbundes Landshut dankten den Landratsamts-Auszubildenden für die Spende und stellten die Arbeit und Ziele des Kinderschutzbundes vor. So wird das Geld unter anderem verwendet, um bedürftige Kinder und ihre Familien zu unterstützen.

Die Azubis hatten sich diesen gemeinnützen Verein bereits vorab als Ziel ihrer Spende ausgesucht: „Der Erlös ist beim Kinderschutzbund Landshut bestens aufgehoben“, waren sich die Lehrlinge sicher.

 

Bildquelle: Landratsam Landshut

Bildtext: Landrat Peter Dreier (rechts), die Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege Landshut, Martina Hammerl und der Kreisfachberater Armin Müller (beide links) gratulierten den ausgezeichneten Hobby-Gärtnern und ihren Familien zur erfolgreichen Zertifizierung.

 

Gärten in und für die Natur

Vier Urkunden für Naturgarten im Landkreis übergeben

 

„Bayern blüht“ – auch im Landkreis Landshut: Landrat Peter Dreier durfte erstmals vier Gartenbesitzer und ihre Familien mit einer Urkunde und Gartenplakette als Besitzer eines „Naturgartens“ auszeichnen. Andrea Leuoth-Münzberger aus Wörth, Heinrich Hahn aus Bodenkirchen, Josef Deifel aus Altdorf und Siegfried Gürtler aus Altheim haben ihre heimischen Gärten als „Naturgarten“ zertifizieren lassen.

Heinrich Hahns Garten in der Gemeinde Bodenkirchen wird Naturnähe groß geschrieben

Während des Zertifizierungsprozesses wurde darauf geachtet, dass die passionierten Gärtner keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwenden, auf chemisch-synthetische Dünger verzichten und keinen Torf zur Bodenverbesserung nutzen. Zudem weisen die Gärten eine hohe ökologische Vielfalt und Biodiversität auf. Dafür haben die Gartenbesitzer verschiedene Lebensbereiche für Tier- und Pflanzenwelt geschaffen und gepflegt: Trockenmauern, Stein- und Holzhaufen, Feuchtbiotope, Sonnen- und Schattenplätze Fassadenbegrünung – durch diese Maßnahmen, weit weg von den beliebten „englischen Rasen“ und Schotterflächen, die kaum Lebensraum für verschiedene Tierarten bieten. Der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landschaftspflege im Landkreis, Armin Müller, hat die Naturgarten-Anwärter begleitet und die Gärten auf Erfüllung der Fachkriterien geprüft. Unterstützt wurde die Aktion vom Gartenbau-Kreisverband Landshut – die Vorsitzende Martina Hammerl zeigte sich sichtlich stolz und hofft, dass die vier ausgezeichneten Hobby-Gärtner und ihre Familien auch Vorbild für viele andere Gartenbesitzer sind, ihre Flächen in Zukunft noch naturnäher zu gestalten.

Landrat Peter Dreier bedankte sich bei den vier Gartenbesitzern, dass sie ihre Grundstücke in den Dienst der Natur stellen und vielen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bieten: „Der Erhalt der Artenvielfalt ist in aller Munde – mit Ihren wundervollen Gärten leisten Sie einen aktiven Beitrag dazu.

 

Fotoquelle: Landkreis Landshut