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Landrat Dreier

Bild:ext (v. l.): Christian Bernreiter, Landrat des Landkreises Deggendorf und Präsident des Bayerischen Landkreistages, Franz Meyer, Landrat des Landkreises Passau und Vorsitzender des Bayerischen Landkreistages, Bezirksverband Niederbayern, Sebastian Gruber, Landrat des Landkreis Freyung-Grafenau, Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut und Heinrich Trapp, Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau.

 

Dreier Vize-Chef der niederbayerischen Landräte

Sebastian Gruber (Freyung-Grafenau) folgt auf bisherigen Vorsitzenden
Franz Meyer (Landkreis Passau)

 

Der Landshuter Landrat Peter Dreier gehört künftig zur Führungsspitze des niederbayerischen Landkreistages. Er wurde von seinen Landräte-Kollegen einstimmig zum stellvertretenden Sprecher der niederbayerischen Landräte gewählt. Den Vorsitz übernimmt künftig Sebastian Gruber aus Freyung-Grafenau.

Unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Mindestabstände fand die konstituierende Sitzung des Bezirksverbandes Niederbayern beim Bayerischen Landkreistag im Waldwasser-Gebäude des Zweckverbandes Wasserversorgung Bayerischer Wald in Moos (Landkreis Deggendorf) statt. Der bisherige Vorsitzende des Bezirksverbandes Niederbayern, Landrat Franz Meyer, und sein Stellvertreter, Landrat Heinrich Trapp, hatten sich in Passau und Dingolfing-Landau nicht mehr zur Wahl gestellt.

Dreier freut sich auf seine neue Aufgabe: „Wir Landräte kommen zwar aus unterschiedlichen Regionen und haben unterschiedliche Voraussetzungen, stehen aber oft vor den selben Herausforderungen und wollen parteiübergreifend nur das Beste für unsere Bevölkerung erreichen und Niederbayern noch weiter stärken. Ich bin dankbar, dass ich in Zukunft hier in der Führungsspitze meinen Anteil leisten darf.“

Die konstituierenden Sitzungen sind nach der Landkreisordnung, aber auch mit Blick auf die Sicherstellung kommunaler Handlungsfähigkeit unverzichtbar und unaufschiebbar. Die Veranstaltungen sind aus wahltechnischen Gründen lediglich als Präsenzsitzungen durchführbar.

 

Foto: Landkreis Landshut

 

Bildtext: HUG-Geschäftsführer Andreas Schröter (rechts) überreicht Ergoldings Bürgermeister Andreas Strauß Atemschutzmasken für die Feuerwehren der Marktgemeinde.

Atemschutzmasken für Landratsamt und Ergoldinger Feuerwehr

HUG Technik und Sicherheit spendet 250 Masken an Landrat Dreier und Bürgermeister Strauß

 

Der technische Großhändler HUG Technik und Sicherheit aus Ergolding hat insgesamt 250 mehrfach verwendbare Atemschutzmasken an das Landratsamt Landshut und den Markt Ergolding gespendet. HUG-Geschäftsführer Andreas Schröter überreichte die Masken im aktuellen Marktwert von rund 5000 Euro heute an Landrat Peter Dreier und gestern an Bürgermeister Andreas Strauß. Sie sollen unter anderem für Landratsamt-Mitarbeiter im Außendienst und für die Ergoldinger Feuerwehren verwendet werden.

„Wir haben einen großen Bedarf an Schutzmasken für Mitarbeiter, die trotz Corona-Krise im Außendienst und in dieser schwierigen Lage besonders gefordert sind“, sagte Dreier. Dazu gehörten zum Beispiel Mitarbeiter des Jugendamts, die im Rahmen der Familienhilfe weiterhin Hausbesuche machen, um Eltern und Kinder bei der Bewältigung des Alltags zu unterstützen. Aber auch die Mitarbeiter anderer Bereiche, die weiter im Außendienst tätig sein müssen, sollen Schutzmasken zur Verfügung gestellt bekommen. „Weil wir dafür nicht auf die Bestände zugreifen wollen, welche die Helfer in unseren Krankenhäusern und im Gesundheitsamt dringend brauchen, sind wir sehr dankbar für die Spende der Firma HUG“, sagte Dreier. „Das ist ein tolles Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die dafür sorgen, dass die wichtigsten staatlichen Aufgaben weiterhin erfüllt werden können.“

In Ergolding werden die Masken auf die drei Feurwehren der Marktgemeinde verteilt. „Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute leisten gerade jetzt einen besonders wertvollen Dienst für die Gesellschaft“, sagte Bürgermeister Strauß. Sie sollen beim Rettungseinsatz und bei weiteren Aufgaben, die wegen der Corona-Krise auf sie zukommen können, bestmöglich geschützt werden. „Da hilft uns die Spende von HUG enorm weiter. Es ist sehr schön, von einem heimischen Unternehmen so viel Rückhalt zu bekommen.“

„Unsere Heimatgemeinde und den Landkreis in der Corona-Krise zu unterstützen ist für uns eine Selbstverständlichkeit“, sagte HUG-Geschäftsführer Schröter, der die Schutzmasken vorzeitig vom Hersteller 3M zugeschickt bekommen hatte. „Landrat und Bürgermeister wissen am besten, wo die Masken akut gebraucht werden. So wollen wir etwas für den großartigen Einsatz der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen zurückgeben.“ Im Verkauf biete HUG Atemschutzmasken auch nicht zu Wucherpreisen an, sondern gebe sie mit Bedacht an Stammkunden aus, die für ihre Arbeit darauf angewiesen sind.

Außerdem brachte Schröter dem Landrat zwei Türöffner aus Kunststoff aus dem HUG-3D-Drucker mit. Die Teile können als Verlängerung an die Türklinken montiert werden, dass die Tür bequem mit dem Ellbogen anstatt mir der Hand geöffnet werden kann.

 

Foto: Bragulla

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  23.03.2020

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen nimmt auch in der Region Landshut weiter zu. Deshalb richten sich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bitten Stadt und Landkreis Landshut schon jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, sich unter der E-Mail-Adresse coronahelfer@landshut.de zu melden. Dabei sollten Informationen über die zeitliche Verfügbarkeit sowie unbedingt auch über eventuell vorhandene gesundheitliche Einschränkungen und/oder die Zugehörigkeit zu einer Corona-Risikogruppe angegeben werden.

Besonders gesucht sind dabei Angehörige (m/w/d) folgender Berufsgruppen: Sanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten/Notfallsanitäter, Altenpfleger, Pflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpfleger, ehemalige Wehrdienstleistende im Sanitätsdienst, ehemalige Zivildienstleistende bzw. Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwesternhelferinnen, Medizinisch-Technische Assistenten, Ärzte aller Fachrichtungen (auch im Ruhestand) sowie Medizinstudenten.

Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier betonen, dass mit dieser gemeinsamen Aktion lediglich zusätzliche Personalkapazitäten ausgelotet werden sollen. Momentan bestehe noch kein Bedarf. „In den vergangenen Tagen haben sich aber viele Bürgerinnen und Bürger an uns gewandt, die helfen wollen – und das von ihrer Ausbildung her sicher auch könnten. Dafür sind wir sehr dankbar, denn dadurch könnten auch etwaige Personalengpässe aufgefangen werden“, so Putz und Dreier. Um alle Helferinnen und Helfer möglichst effektiv und ihren Qualifikationen entsprechend einsetzen zu können, sei es sinnvoll, die Freiwilligen schon jetzt zu erfassen. „Sollte es die Situation erfordern, würden wir umgehend mit den Freiwilligen Kontakt aufnehmen.“ Dabei ist es Landrat und OB wichtig zu betonen, dass Freiwillige grundsätzlich im nicht infizierten Bereich eingesetzt würden.

Wer über keine Vorbildung im medizinischen oder pflegerischen Berufsbereich verfügt und trotzdem helfen möchte, kann sich gerne unter Angabe seine Fähigkeiten melden, da es viele Bereiche gibt, in denen Unterstützung benötigt werden könnte.

Bildtext: Ehrung für 25 Jahre hoch engagierte Arbeit als Naturschutzwächter des Landkreises Landshut, im Bild von links: Landrat Peter Dreier, die Naturschutzwächter Hans Maier, Gerhard Gruber und Reinhard Köllner, die Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Carolin Seethaler und ihre Mitarbeiterinnen Christina Mirlach und Brigitte Obermeier.

 

Wächter der Natur, Bewahrer der Heimat

Landrat Dreier ehrte drei Naturschutzwächter für 25 Jahre hoch engagierter Arbeit

 

Der Schutz der Natur kann nur erfolgreich sein, wenn ebenso fachkundige wie engagierte Menschen vor Ort sind, sehen und melden, wenn Hecken oder Bäume abgeholzt, Biotope zugeschüttet, Müll abgeladen oder Gewässer verseucht werden. Seit 25 Jahren leisten mittlerweile Gerhard Gruber, Reinhold Köllner und Hans Maier ihren Dienst als Naturschutzwächter. Dafür sind sie von Landrat Peter Dreier ausgezeichnet worden im Beisein der Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, Carolin Seethaler, und ihrer Mitarbeiterinnen Christina Mirlach und Brigitte Obermeier.

Im Jahr 1994 haben die drei Männer in der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen eine zweigegliederte Ausbildung zum Naturschutzwächter erfolgreich absolviert. Seither sind sie im Einsatz, das heißt: sie sind im Monat rund 20 Stunden in ihren zugewiesenen Gebieten als ehrenamtliche Naturschutzwächter unterwegs in Feld, Wald und Flur.

Alle drei Jubilare auch als Biberberater tätig

Gerhard Gruber ist in den Gebieten der Gemeinden Geisenhausen, Kröning, Gerzen und Aham tätig, Reinhold Köllner betreut die Gemeinden Neufahrn, Ergoldsbach und Bayerbach bei Ergoldsbach und Hans Maier ist zuständig für die Gemeinden Vilsheim, Alfraunhofen, Baierbach, Neufraunhofen, Velden und Vilsbiburg. Die drei Naturschutzwächter sind seit 2008 zusätzlich als ehrenamtliche Biberberater tätig.

Sie arbeiten seit nunmehr einem Vierteljahrhundert eng und vertrauensvoll mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Landshut zusammen, dafür sage er ihnen Dank im Namen des Landkreises und seiner Bürgerschaft, betonte Landrat Peter Dreier bei der Ehrung der drei Naturschützer zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum. „Sie sind unseren Mitarbeiter eine große Stütze: Ohne die Unterstützung durch Sie und die anderen Naturschutzwächter in allen Teilen unseres flächenmäßig sehr großen Landkreises wäre ein schnelles und bürgernahes Handeln oft nicht möglich“, führte Landrat Dreier aus.

Bürgern die Augen für Schönheit der Heimat öffnen

Wenn sich besorgte Bürger an die Untere Naturschutzbehörde wenden, um einen Verstoß gegen die Naturschutzgesetze zu melden, werden die Naturschutzwächter gebeten, sich der Angelegenheit vor Ort anzunehmen. Sie stellen fest, was geschehen ist oder noch geschieht, erstellen eine Dokumentation darüber und teilen die Ergebnisse den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt mit.

Zu den Aufgaben der Naturschutzwächter gehören vor allem auch die Information der Bürger über den richtigen und schonenden Umgang mit der Natur. Den Bürgern die Augen zu öffnen für die Schönheiten der heimischen Landschaft, der Fauna und Flora, und sie anschaulich ins Bild zu setzen über den Wert, den diese Naturschätze insbesondere auch für den Menschen haben, ist einer der großen Schwerpunkte der Arbeit der ehrenamtlichen Naturschutzwächter.

Als „Bindeglied zwischen Landkreisverwaltung und Bevölkerung“ tragen die Naturschutzwächter auch mit Führungen von Gruppen zur Information der Bürger bei sowie dazu, die Bereitschaft vieler Menschen zu heben, für den Schutz von Umwelt und Natur einzutreten. Auch das ist eine ausgesprochen wichtige Aufgabe, machte Landrat Dreier deutlich: „Denn wir wollen doch alle, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine gesunde Natur und eine lebens- und liebenswerte Heimat hinterlassen.“

 

Bildquelle: Landkreis Landshut

 

Bildtext: Gaben Landrat Peter Dreier (rechts), Landkreis-Wirtschaftsförderer Ludwig Götz und Veldens Bürgermeister Ludwig Greimel (1. u. 2. v. l.)  einen Einblick in das Entwicklungslabor der Schaltbau GmbH: Herbert Treutinger (Mitglied des Aufsichtsrates), Dr. Alexander Schubel (Leiter Lean, Automatisierung und Digitalisierung), Dr. Michael Ettl (Produktionsleiter) und Geschäftsführer Dirk Konrad (v. l.)

 

 

Ein Schütze zum Schutz von Energiespeichern

Landrat Dreier besuchte Schaltbau GmbH in Velden

 

Digitalisierung und Automatisierung: Das sind zwei der Begriffe, die sowohl große Industriekonzerne als auch Mittelständler gleichsam beschäftigen. Wie die Transformation in Richtung Industrie 4.0 erfolgreich gelingen kann, zeigt die Schaltbau GmbH, deren Produktionsstätte in Velden Landrat Peter Dreier kürzlich gemeinsam mit dem örtlichen Bürgermeister Ludwig Greimel besucht hat.

Die Schaltbau GmbH Gruppe mit ihren internationalen Tochtergesellschaften und über 60 weltweiten Vertriebspartnern ist ein Spezialist für elektromechanische Schaltgeräte und fertigt unter anderem Steckverbinder, Schnappschalter, Schütze (Geräte zum Ein-, Aus- und Umschalten von Stromkreisen), Bahnkomponenten und komplette Führerstands-Ausrüstungen: In rund 70 Prozent aller Züge weltweit sind Komponenten aus dem Hause Schaltbau installiert. Sie gehört zur börsennotierten Schaltbau Holding AG, einem international führenden Technologieanbieter von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie.

1929 in München gegründet, hat die Schaltbau GmbH in den 1970er Jahren seine Zelte auch in Velden aufgeschlagen, ein weiterer Produktionsstandort befindet sich in Aldersbach (Landkreis Passau). Ursprünglich war das Unternehmen vor allem auf die Entwicklung und Fertigung von Komponenten für Schienenfahrzeuge spezialisiert. Mittlerweile hat sich Schaltbau zu einer festen Größe in den Zukunftsmärkten für Schaltgeräte für New Energy und Elektromobilität entwickelt.

Welch großes Potenzial in diesen Märkten liegt, zeigt sich auch an den beiden Produktionsstandorten der Schaltbau GmbH in Velden und Aldersbach. Waren allein in Velden 2010 noch rund 175 Mitarbeiter dort beschäftigt, ist die Zahl bis heute auf 265 Mitarbeiter angestiegen. Insgesamt wird in vier verschiedenen Segmenten gefertigt – von Serien in großer Stückzahl bis hin zu individuellen Lösungen in hoher Variantenvielfalt.

Dabei hat sich vor allem die Energiespeicherung zu einem wahren Boom-Markt entwickelt: Denn jeder Speicher braucht einen so genannten Schütz als vorgeschaltete Schutzvorrichtung, um im Störfall nicht beschädigt zu werden. Um diese hohen Anforderungen zu erfüllen, ist viel innovative Entwicklungsarbeit gefragt, die auch bei der Schaltbau GmbH groß geschrieben wird.

So hat die Schaltbau GmbH innerhalb ihrer 90-jährigen Firmengeschichte intern einen umfassenden Wandel vollzogen: Um vorausschauend auf die veränderte Situation am Markt reagieren und neue, rasant wachsende Geschäftsfelder jenseits der Verkehrstechnik erschließen zu können, wurden die eingespielten Produktionsabläufe und -prozesse ab 2013 komplett durchleuchtet und auf „schlanke“ Strukturen umgestellt. Dies geschah nicht durch eine Unternehmensberatung, sondern aus der Firma heraus, in enger Abstimmung mit Betriebsrat und Mitarbeitern. Dabei wurde auch deutlich gemacht, dass nur mit weiterer Automatisierung und Digitalisierung in hoher Geschwindigkeit die Wettbewerbsposition gesichert und ausgebaut werden kann. Doch dies sollte aber in keinem Fall der Belegschaft zum Nachteil gereichen – vielmehr wurde dies auch von den Mitarbeitern als Bereicherung gesehen, da sich die bestehenden Prozesse zwar fortwährend verändern, die Automatisierung aber spannende Entwicklungsmöglichkeiten und Innovation mit sich bringen.

Exzellenzdenken und Erfolgshunger noch stärker in der Unternehmenskultur zu etablieren – das waren zwei wichtige Ziele dieser umfangreichen Transformation, die für die Schaltbau GmbH geglückt ist. Es bleibt oberste Priorität, das „know how“ im Betrieb zu halten: Denn nur wer sein Produkt von der Idee bis zur Produktion bis ins kleinste Detail kennt, kann es auch weiterentwickeln.

Für die Geschäftsführung um Dirk Konrad war es wichtig, dass diese neue Strategieausrichtung nicht über die Köpfe hinweg, sondern gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgte. Die persönliche Bindung der Belegschaft zum Unternehmen wurde dabei noch verstärkt. Auch wenn es unterschiedliche Strategien des „Change Management“ gibt, brachte genau diese Herangehensweise den Erfolg: Durch die verschlankten Basisprozesse konnte eine bemerkenswerte Produktivitätssteigerung und maßgebliche Verbesserungen in der Lieferperformance erzielt werden, diese Bemühungen tragen weiterhin messbare Früchte.

Großes Augenmerk legt die Firma auch auf die Ausbildung. Aktuell erlernen in Velden zehn Auszubildende Berufe in der Lagerlogistik, als Elektroniker, Mechatroniker oder in der Verwaltung als Industriekaufleute. Besonders stolz ist die Geschäftsführung auch auf das Gütesiegel „BEST PLACE TO LEARN“. Nach bestandener Prüfung sind die Aussichten im Unternehmen hervorragend: Es gibt einige Beispiele, in denen ehemalige Azubis innerhalb des Betriebs bis zur Führungskraft aufgestiegen sind. In der Entwicklung profitiert das Unternehmen von seiner engen Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut, betreut Studierende beispielsweise bei ihren Abschlussarbeiten und bietet den jungen Fachkräften so erste Praxiserfahrungen.

„Erfolgreiche Unternehmen wie die Schaltbau GmbH zeigen, dass die Hochschule Landshut ein großer Standortvorteil ist – für unsere Region, aber vor allem auch für unsere Unternehmen. Die Absolventen kommen mit frischen Ideen, Innovation und Tatkraft zu den Firmen und werden dort mit offenen Armen empfangen. Vor allem in Hinblick auf den bestehenden Fachkräftemangel bin ich als Landrat froh, dass wir eine solch erfolgreiche Bildungseinrichtung in unserer Region haben“, meinte Dreier.

Gemeinsam mit dem Landkreis-Wirtschaftsreferenten Ludwig Götz stellte der Landrat vor, wie die Wirtschaftsförderung am Landratsamt noch unterstützend tätig werden könnte: Denn vor allem durch ihr großes Netzwerk aus Unternehmen und Institutionen kann die Wirtschaftsförderung auch branchenübergreifend Kontakte herstellen – was auch der Fachkräftegewinnung zuträglich sein kann.

 

Landrat Peter Dreier (Mitte) zeigte sich beim Firmenbesuch beeindruckt von den Produkten der Schaltbau GmbH

 

Fotos: Landkreis Landshut

 

*ENDE*

Das können wir als Landkreis Landhut keinesfalls akzeptieren

Stellungnahame von Landrat Dreier zum Thema SüdOst-Link

 

„Wir wissen, dass der Landkreis Landshut durch den Endpunkt am bisherigen Kernkraftwerk Isar auch vom SüdOst-Link betroffen sein wird – wir sind uns dessen bewusst und akzeptieren das, da es nur logisch ist, bereits vorhandene Infrastruktur zur Verteilung der Energie zu nutzen, statt irgendwo einen komplett neuen Verteilerpunkt aufzubauen. Was ich nicht verstehe: Weshalb will die Firma TenneT nicht über das weltweit erprobte und absolut umweltschonende Pflugverfahren nachdenken? Diese Technik reduziert den Flächenverbrauch auf ein Minimum, damit auch die Eingriffe in den Boden und die Natur. Aber stattdessen werden nun durchgängig ein Kilometer breite Korridore ausgewiesen, die unwiederbringlich verloren sind, für Natur und für die Landwirtschaft. Es ist unvorstellbar, welche Flächen hier versiegelt werden. Das können wir als Landkreis Landshut keinesfalls akzeptieren.“

 

Einen O-Ton des Herrn Landrat können Sie unter folgendem Link herunterladen:

 

https://dataspace.landkreis-landshut.de/#/public/shares-downloads/iOqKfCvVbPnwuAPMa2qdaS0bchXiCA0X

 

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA

Bildtext (von links): Hans-Peter Vögel (Prokurist Verkauf/Expansion), Eva Gottinger (Komplementerin), Jörg Hubloger (Joker-Geschäftsführer)

 

SPARKASSEN-ARENA WIRD ZUM BIERMEKKA

3. Craft Beer Werkstatt am 22. Und 23. März 2019

Wahl zur Miss Beer Craft Werkstatt am 22. März

 

Die Sparkassen-Arena in Landshut wird am 22. und 23. März zum Mekka für Bierliebhaber und Fans für gutes Essens. An diesem Wochenende findet am Freitag und Samstag die 3. CRAFT BEER WERKSTATT – Niederbayerns größte Craftbeer-Messe statt. In diesem Jahr mit einer absoluten Rekordteilnahme: 42 Brauereien präsentieren auf 3.000 qm Ausstellungsfläche über 200 handgemachte und nach dem Reinheitsgebot gebraute Biere.

Die Geschmacksvielfalt ist hier schier unendlich. Neben dem klassischen Hellen und Weißbier gibt es vieles zu erleben und zu „erschmecken“. „Haben sie schon einmal ein Bier getestet, das nach Zitrusfrüchten riecht, in dem aber keine einzige Zitrusfrucht drin ist. Oder ein Bier, welches schokoladig schmeckt, aber keinerlei Schokolade enthält?“

Diese Geschmacksrichtungen entstehen alleine nach Hopfensorten und speziellen Brauverfahren. Wie das funktioniert, erklären die Brauer an ihren Ständen. Ein Biersomellier führt kostenlose Biervorträge und Verkostungen durch und die Besucher können die verschiedenen Hopfensorten riechen, schmecken und fühlen. Auf der Getränke Fleischmann Bierbühne werden die Brauer außerdem ihre Spezialitäten vorstellen und über die Faszination Bierbrauen erzählen. Aber auch Fans der klassischen Biere werden nicht zu kurz kommen. In diesem Jahr sind auch wieder viele traditionelle Brauereien auf der Messe vertreten und zeigen, dass Helles nicht gleich Helles und Weißbier nicht gleich Weißbier ist.

Natürlich werden die Besucher wieder kulinarisch verwöhnt. Der Foodtruck-Bereich wurde im Vergleich zum Vorjahr noch einmal vergrößert, um eine noch größere Auswahl anbieten zu können. Vom klassischen BBQ-Burger über vegetarische Köstlichkeiten bis hin zum Pastramigriller und Kartoffelköstlichkeiten – die Vielfalt ist schier unendlich.

Freunde des Hochprozentigen kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Neben Edelbränden und feinsten Whiskys werden ein einzigartiger Doppelbock-Liqueur sowie hochwertige Moonshiner präsentiert.

Abgerundet wird das Angebot der 62 Aussteller durch verschiedene Handwerks- und Kunststände. Schmuck aus Kronkorken, Bekleidung, die den bayerischen Lifestyle widerspiegelt. Aber auch die legendären personalisierten „Wäscheklubbal“ sind dabei eines der  Highlights. Ebenso auch wieder mit dabei ist eine Gläsermanufaktur, bei der sich jeder Besucher sein persönliches Sommerlierglas gravieren lassen kann. 

Tickets zum Preis von 5.—Euro gibt es bereits im Vorverkauf in allen Getränke-Fleischmann-Märkten, bei der Bierschau in der Landshuter Schirmgasse, beim Wochenblatt Landshut und im Rockshop Landshut. Selbstverständlich sind Tickets an beiden Messetagen an der Tageskasse erhältlich.

Schirmherr Landrat Peter Dreier:

„Liebe Bierliebhaber,

die riesige Resonanz der vergangenen Messe und eine ausgebuchte Sparkassen-Arena beweist: Das Thema Craft-Bier ist in der Region Landshut angekommen und erfreut sich größter Beliebtheit Auch in der dritten Auflage der Messe haben sich die Veranstalter einiges einfallen lassen, was die Herzen der Bierliebhaber Niederbayerns höher schlagen lässt.“

 

 

Die Craftbeer-Werkstatt findet am 22. März und am Samstag, 23. März, jeweils von 16 bis 23 Uhr in der Sparkassen-Arena in Landshut statt.

 Mehr Infos unter www.getraenke-fleischmann.de oder www.facebook.de/getraenkefleischmann

 

Fotos: h.j.lodermeier

Verhinderung eines Endlagers als bestimmendes Thema

Stellvertretender Ministerpräsident Aiwanger sagte Landrat Dreier
volle Unterstützung zu

 

Das Atom-Zwischenlager BELLA am Kernkraftwerk Isar darf nicht schleichend zu einem Endlager werden – für diese Forderung hat sich Landrat Peter Dreier Unterstützung in der Bayerischen Staatsregierung gesichert: Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat in einem Gespräch mit Landrat Dreier seine volle Unterstützung für das Bestreben des Landrates zugesagt.

Aiwanger hat bereits die Petition der Gemeinde Niederaichbach unterzeichnet, die die Einlagerung von Fremdcastoren am Standort Ohu verhindern will. Und auch auf Regierungsebene will sich der Minister für einen Abtransport der Castoren stark machen: „Wir fordern, dass der wiederaufbereitete Atommüll, der am Standort Isar produziert wurde, nur vorübergehend hier verbleibt, es darf in keinem Fall zu einer Endlagerung kommen. Die Standortsuche muss unbedingt zügig vorangehen.“

Dreier zeigte sich dankbar, mit Aiwanger einen wichtigen Unterstützer in Regierungskreisen für sein Anliegen zu haben: „Die Lagerung der Atomabfälle wird noch viele Generationen nach uns betreffen. Deshalb müssen wir schon jetzt Nägel mit Köpfen machen und die Bestimmung eines geeigneten Endlagers schnell vorantreiben, anstatt jahrzehntelang nur mit einer Zwischenlösung zu arbeiten.“

Die Petition gegen die Einlagerung von Fremdcastoren liegt in den Rathäusern in Niederaichbach und Essenbach sowie im Landratsamt Landshut auf. Auch die Online-Petition läuft weiter: https://www.openpetition.de/petition/online/atommuell-schaffung-von-endlagern-vermeiden-bevoelkerung-schuetzen.

 

Foto: Landratsamt

Bildtext: Zeigten sich beeindruckt vom Neubau des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt: Die Mitglieder des Bau- und Kreisausschusses des Landkreises Landshut und Landratsamtsmitarbeiter, gemeinsam mit Landrat Peter Dreier und seinem mittelfränkischen Amtskollegen Alexander Tritthart.

 

In Mittelfranken Anregungen geholt

Mitglieder des Bau- und Kreisausschusses besuchten Neubau
des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt

 

Noch wird es ein paar Jahre dauern, bis das Landratsamtes Erlangen-Höchstadtsein neues Amtsgebäude in Essenbach beziehen kann – der Landkreis Erlangen-Höchstadt hat das bereits geschafft. Deshalb haben die Mitglieder des Bau- und Kreisausschusses des Landkreises, gemeinsam mit einigen Verwaltungsmitarbeitern, das neue Landratsamt des mittelfränkischen Landkreises besichtigt und sich einige Anregungen für den eigenen Neubau geholt.

 

Wie der Erlanger Landrat Alexander Tritthart schilderte, stimmte im April 2014 der Kreistag von Erlangen-Höchstadt für den Bau eines neuen Landratsamtes auf Gebiet der kreisfreien Stadt Erlangen – eine Außenstelle verbleibt in Höchstadt an der Aisch. Auf rund 6 000 Quadratmetern fanden die rund 370 Mitarbeiter des Hauptgebäudes vor rund einem halben Jahr eine neue berufliche Heimat. Das frühere Landratsamt, nur wenige hundert Meter vom ursprünglichen Dienstsitz entfernt, war einfach zu klein geworden.

Der modern gestaltete „kleeblattförmige“ Bau im Herzen Erlangens umfasst auch eine zweigeschossige Tiefgarage, Mitarbeiter und Besucher gelangen über einen zentralen, barrierefreien Eingang in das Haus. Das gesamte Dach ist mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt, die den eigenen Stromverbrauch deckt. Das Gebäude wird über die Abwärme der Server-Räume beheizt und ist die meisten Monate im Jahr energieautark, erklärte Kreisbaumeister Thomas Lux. Eine Deckenkühlung sorgt für Wärme im Winter und Kühle in den Sommermonaten.

 

Als Landrat Tritthart seinen Landkreis Erlangen-Höchstadt vorstellte, zeigten sich im Gespräch viele Parallelen zwischen den beiden Landkreisen: Rund 133.000 Menschen wohnen in den einzelnen kreisangehörigen Städten, Märkten und Gemeinden, angrenzend an die kreisfreie Stadt Erlangen. Durch die Nähe zu Nürnberg ist auch dieser Landkreis wie der Landshuter eine Wachstumsregion: Der Zuzug hält stetig an, was aber auch zu mehr Verkehr, steigenden Grundstückspreisen und knappem Wohnraum führt. Das alles sind Themen, die auch den Landkreis Landshut bewegen.

Landrat Peter Dreier bedankte sich bei seinem mittelfränkischen Kollegen für die hervorragende Gastfreundschaft und die vielen interessanten Anregungen, die er und die Kreisräte wieder mit nach Niederbayern nehmen können.

 

Der Architektenwettbewerb für das neue Landratsamt in Essenbach wird in Kürze ausgelobt. Eine Jury, bestehend aus Kreisräten und externen Sachverständigen – beraten durch Mitarbeiter der Landkreisverwaltung – wird entscheiden, welcher der eingereichten Entwürfe verwirklicht werden soll.

 

Fotos: Landratsamt

LAVV wird sich nach Startphase weiterentwickeln

Anliegen und Probleme werden in der nächsten Verbandsversammlung behandelt

Mit der Einführung des Landshuter Verkehrsverbundes (LAVV) wurde der Öffentliche Personennahverkehr in der Region Landshut auf eine neue Basis gestellt: Seit dem Jahreswechsel gehört der Erwerb unterschiedlicher Tickets, um per Bus vom Landkreis in die Stadt und wieder zurück zu kommen, der Vergangenheit an.

Damit wurde nach einem mehrjährigen Prozess, angestoßen vom früheren Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf und Landrat Peter Dreier, nun mit Oberbürgermeister Alexander Putz weiterverfolgt, ein Etappenziel erreicht: Mit der Einführung des neuen Tarifsystems wurde der Verkehrsverbund auf den Weg gebracht – abgeschlossen ist seine Entwicklung aber noch lange nicht. Denn obgleich im Vorfeld viele Punkte bedacht und ausgearbeitet wurden – jedes denkbare Szenario, vor allem auch in preislicher Hinsicht, konnte nicht berücksichtigt werden. Deshalb werden die Anliegen, die seit dem Jahreswechsel an die Geschäftsstelle des LAVV herangebracht werden, in der nächsten Verbandsversammlung Mitte Februar behandelt und nach Lösungen gesucht. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich das Ticketangebot noch ändern wird: auch wenn das beliebte Kooperationsticket für Bahnreisende aufgrund der fehlenden Bereitschaft der Deutschen Bahn nicht mehr zum Sortiment gehören wird.

Durch den Verkehrsverbund wurden die bisherigen Tarife der Verkehrsunternehmen vereinheitlicht und angepasst: Zehn zum Teil vollkommen unterschiedliche Haustarife wurden in ein neues System integriert. Dies gelang nur durch eine Anpassung der Ticketpreise: Manche Linien wurden teurer, andere wiederum blieben stabil oder wurden sogar günstiger.

So profitieren zum Beispiel nun alle Schüler, Auszubildenden und Studenten von einem erweiterten Ausbildungstarif – früher galt dieser teilweise nur bis zum 14. Lebensjahr. Auch der Sozialtarif bringt Ermäßigungen für Sozialleistungsempfänger. Der dafür nötige Sozialpass kann in Stadt und Landkreis Landshut in den jeweiligen Wohnsitzgemeinden beantragt werden. Inhaber einer Ehrenamtskarte können ebenfalls diesen vergünstigten Tarif nutzen. Das Bayernticket wird bei allen Linien anerkannt. Jahres-, Monats- und Wochenkarten, die nicht auf eine bestimmte Person ausgestellt sind, sind übertragbar. Bei Zeitkarten können an bestimmten Tagen bzw. Zeiten mehrere Personen kostenlos mitfahren (s. Tarifbestimmungen). Die LAVV-Geschäftsstelle prüft derzeit die Aufnahme eines Senioren-Tarifs ins Ticketsortiment.

Auch das vergünstigte Jobticket wurde auf das gesamte LAVV-Gebiet ausgedehnt: Es kann jährlich abgeschlossen und kann zu einem frei wählbaren Anteil vom Arbeitgeber bezuschusst werden. Die Mindestabnahme liegt bei fünf Stück.

„Es war uns wichtig, den LAVV zeitnah einzuführen, sobald die Vereinbarungen mit den Busunternehmern getroffen worden waren. Es war und ist weiterhin nicht absehbar, wann die Deutsche Bahn Mitglied des LAVV wird. Stadt und Landkreis Landshut haben aber bereits frühzeitig das Gespräch mit der DB gesucht, leider bislang ohne konkretes Ergebnis. Die Türen stehen unsererseits aber weiter offen“, erklären die LAVV-Vorsitzenden Alexander Putz und Peter Dreier. Aus diesem Grund wird seit dem Tarifwechsel kein Kooperationsticket für Bahnreisende mehr angeboten, da dies bis zum Jahreswechsel ausschließlich durch Stadt und Landkreis bezuschusst wurde. „Preiserhöhungen freuen natürlich niemanden: Doch nur gemeinsam können wir dieses zukunftsträchtige Projekt auf solide Beine stellen.“

Auch die Kooperation mit umliegenden Verkehrsverbünden will der LAVV schnell in Angriff nehmen: Es wurden bereits erste Gespräche mit dem Regensburger RVV und dem Münchner MVV geführt. Dies würde vor allem auch den Pendlern zu Gute kommen, die an den äußeren Grenzen des Landkreises wohnen und beispielsweise nach Regensburg oder München fahren.

„Der LAVV soll und wird sich entwickeln“, ist Dreier überzeugt. „Dass es Anfangsschwierigkeiten geben könnte, war uns klar. Doch wir hoffen auf das Verständnis der Bürger, dass sich solch ein komplexes System erst einspielen muss. Wir nehmen die Anliegen, die an uns herangetragen werden, sehr ernst.“

Nähere Informationen finden Sie unter www.region.landshut.de/lavv.

Foto: h.j.lodermeier