Home Tags Posts tagged with "LAKUMED"

LAKUMED

…und möglicherweise ein Vorzeigeprojekt für ganz Deutschland!”
so bezeichnete Ulrike Anzinger, die Pflegedienstleiterin von LAKUMED die bevorstehende Umsetzung des Konzeptes “Home an Care” das federführend Ele Schöfthaler, die Quartiersmanagerin der Stadt Landshut für den Bereich der “Sozialen Stadt Nikola” ist, entworfen hat.

Der Rückblick:
Am 22.11.17 fragte Stadtrat Schnur bei der Fördermittel-Scoutin der Stadt Landshut an, welche Erkenntnisse über das Programm www.uia-initiative.EU bei ihr vorliegen:

Eine weitere Anfrage erfolgte am 13.10.2018 auf die Rudolf Schnur nachfolgende Antwort erhielt:

E-Mail vom 17. Oktober 2018, 11:57:

“Sehr geehrter Herr Stadtrat Schnur,

nun wurden die Förderkriterien des aktuellen Aufrufs der EU-Initiative “Urban Innovative Actions” (UIA) veröffentlicht. Im Folgenden habe ich die Eckdaten der Förderung zusammengestellt. 

Die Initiative gewährt Förderungen in Höhe von bis zu 80% für sehr innovative, experimentelle Ideen zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen, die in komplexen, realen Situationen erprobt werden. In der Ausschreibungsrunde, die bis 31.01.2019 läuft, können Anträge zu folgenden Themen eingereicht werden:

– Digitaler Wandel (z.B. nachhaltiger Verkehr, intelligente Straßenbeleuchtung)

– Nachhaltige Landnutzung, naturbasierte Lösungen

– Armut in Städten

– Sicherheit in Städten

Stadt Landshut.   Amt für Liegenschaften und Wirtschaft Europafragen/Förderberatung”

Daraufhin erstellte der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur den Dringlichkeitsantrag und brachte ihn in die CSU-Fraktion ein. Dort wurde er einstimmig unterstützt und unverzüglich beim Oberbürgermeister eingereicht.

Einen Monat später wurde der Dringlichkeitsantrag im Plenum am 23.11.2018 behandelt. Dabei räumte die Verwaltung dem Antragsbegehren in Ihrer Vorlage keine Erfolgsaussichten ein und stellte folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

„1. Vom Bericht des Referenten wird Kenntnis genommen.

2. Von einer Teilnahme an der EU-Initiative „Urban Innovative Actions (UIA)“ – Armut in Städten ist abzusehen.“

3. Der allgemeine Auftrag der Verwaltung, sich nach geeigneten Fördermitteln zu erkundigen, besteht im Rahmen des Grundsatzes der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung weiterhin.“

Das Plenum beschließt aber dementgegen einstimmig:

“…
„Es wird ferner davon Kenntnis genommen, dass die Verwaltung bezüglich anderer Förderungsbereiche mit Teilen der relevanten Akteure weiterhin versucht, bis zur nächsten Sitzung ein antragsfähiges Projekt zu ermitteln.“

Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU, Maximillian Götzer, hatte im Vorfeld zu der Plenarsitzung am 21.11.2018 ein Anschreiben an alle Stadtratsmitglieder und alle „relevanten Akteure“ erstellt und um deren Unterstützung ersucht. Die CSU-Stadtratsfraktion hatte bereits Anfang Dezember 2017 das Thema “Obdachlosigkeit und Wohnungsnot” in einem Fraktionsforum aufgegriffen und mehrere Anträge zu diesem Thema gestellt.
Kurz darauf fand ein weiteres Treffen von Teilen der CSU-Fraktion mit den in Landshut einschlägig tätigen Vereinigungen und Personen statt, wobei um Vorschläge, Konzepte und Impulse gebeten wurde um die Chance für Landshut nutzen zu können:

“CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat

21.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bereits am 22.10.2019 hat die CSU Fraktion im Landshuter Stadtrat einen Antrag eingereicht,der darauf abzielt, dass die Stadt Landshut sich um Teilnahme am Förderprogramm „UIA“ der Europäischen Kommission bewirbt.

Mit diesem Schreiben erhalten Sie die wichtigsten Informationen über das „Urban Innovative Actions“-Programm, dessen Internetauftritt leider nur auf Englisch und Französisch zur Verfügung steht sowie einige Hinweise, wieso sich eine Bewerbung lohnen würde.

Was ist UIA?

„Urban Innovative Actions“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die Städte in Europa beim Test neuer und innovativer Lösungsansätze für Stadtentwicklung und Stadtplanung unterstützt. Gefördert werden Projekte, die von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit wichtigen örtlichen Einrichtungen (Hochschulen, Gruppierungen etc.) für ein bestimmtes Thema – in unserem Fall „Armut in Städten“ – ausgearbeitet werden. Die Förderung von bis zu 80% bezieht sich u.a. auf Personalkosten, Expertisen, Infrastruktur etc. Insgesamt standen und stehen für den Zeitraum 2014-2020 rund 372 Mio. Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

(Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)

Voraussetzungen für die Teilnahme am UIA-Programm:

– Frist zur Eingabe der Bewerbung: 31.01.2019

– Mindestens 50.000 Einwohner

– Antragsstellung durch Stadtverwaltung

– Vier mögliche Themenbereiche: Digitaler Wandel, Nachhaltige Landnutzung, Armut in Städten, Sicherheit in Städten

– Die Europäische Kommission rät Kommunen bei ihrer Bewerbung für den

Themenbereich „Armut in Städten“, folgende Teilaspekte zu berücksichtigen:

  • soziale, bildungsbezogene und räumliche Ausgrenzung;
  • Energiearmut;
  • Kinderarmut;
  • Obdachlosigkeit;
  • Nahrungs- und Lebensmittelsicherheit;
    schlechte Gesundheit und schlechter Zugang zu Gesundheitsversorgung;
  • Regeneration benachteiligter städtischer Gegenden und Viertel; –
  • soziale Integration von Roma; –
  • Zugang zu Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und anderen Leistungen.

Was muss jetzt geschehen?

– Wichtig ist, dass die Stadt Landshut unverzüglich handelt und ein belastbares Konzept entwickelt, mit dem sie sich bei der Europäischen Kommission um die Teilnahme am UIA Programm bewirbt (bis 31.01.2019)

– Die Stadtverwaltung muss zu allen relevanten Einrichtungen (Hochschule,

Sozialverbände, Ehrenamtliche Helfer) Kontakt aufnehmen, um die Bewerbung auf ein breites Fundament stellen zu können
Die Chance, die sich für die Stadt Landshut durch eine Teilnahme an den „UIAs“ ergeben könnte, darf auf keinen Fall vertan werden! Seit unserem Antrag vom 22.10.2019 sind bereits wertvolle Wochen verstrichen, ohne dass die Stadtverwaltung tätig geworden ist. Es liegt an uns allen, weiterhin Druck zu machen, damit dieses Anliegen zum Erfolg führt.

Maximilian Götzer, Stellv. Fraktionsvorsitzender

Stadtratsplenum vom 14.12.2018 – erneut einstimmig – 

“1. Es wird davon Kenntnis genommen, dass derzeit kein im Programm “Urban Innovative Actions (UIA)” förderfähiges Projekt in Betracht kommt.

2. Es wird ferner davon Kenntnis genommen, dass die Verwaltung bezüglich anderer Förderungsbereiche mit Teilen der relevanten Akteure weiterhin versucht, bis zur nächsten Sitzung ein antragsfähiges Projekt zu ermitteln.”

Stadtratsplenum vom 18.01.2019 – einstimmig –

„Das Plenum befürwortet grundsätzlich die Bewerbung für die EU-Initiative „UIA“ – Armut in Städten mit dem Projekt „Tür an Tür“ …“

Letztlich ist es der Verwaltung erfreulicherweise mit Unterstützung von Frau Schöfthaler und weiteren Akteuren gelungen das Konzept fristgerecht einzureichen.

Nachdem der gesamte Stadtrat einschließlich Oberbürgermeister von Anfang an der Bewerbung aufgeschlossen waren und alle Beschlüsse, auch im Verwaltungssenat, einstimmig waren, stand die Bewerbung von Anfang an unter einem “guten Stern”.

Beschluss_Plenum-23 vom 18.01.2019

Bildunterschrift: Pflege- und Wirtschaftsdirektor Rainer Knöferl, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Dr. Marlis Flieser-Hartl, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Silvia Sabus und Gartengestalterin Barbara Resch (v.l.n.r) liegt es am Herzen, mit einer neuen Grabstätte für Sternenkinder den Angehörigen einen Ort des Gedenkens zu geben.

Pressemitteilung

Landshut. Vor kurzem wurde am Achdorfer Friedhof eine neue Grab- und Gedenkstätte für Kinder eröffnet, die zu klein waren, um zu leben und bereits vor der Geburt verstorben sind. Den LAKUMED Kliniken war es schon immer ein großes Anliegen, Eltern nach dem Verlust eines Kindes bestmöglich zu unterstützen und ihnen in ihrer Trauer einen Ort des Andenkens zu geben. So hat das Krankenhaus Landshut-Achdorf bereits vor mehr als 20 Jahren als erste Klinik der Region eine Grabstätte für die sogenannten „Sternenkinder“ errichten lassen. Da dieses Gemeinschaftsgrab inzwischen ausgeschöpft ist, gibt es nun eine zweite Stelle am Friedhof in Achdorf, an der die verstorbenen Babys beigesetzt werden können. Die Hinterbliebenen können sich dort in einer individuellen Gedenkfeier von ihren „Sternenkindern“ verabschieden.

„Mit einer Grabstätte für Sternenkinder bieten wir den Eltern, Geschwistern und Angehörigen eine Anlaufstelle in ihrer Trauer“, sagte Dr. Silvia Sabus, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Schon allein aus medizinischer Sicht ist dies sehr sinnvoll, um den Tod eines geliebten Kindes verarbeiten zu können. Wir möchten die Betroffenen in dieser schweren Zeit nicht alleine lassen.“ Aus diesem Grund sind am Krankenhaus Landshut-Achdorf auch speziell ausgebildete Trauerhebammen beschäftigt. Darüber hinaus wurde von der Elternschule Landshut e.V. die Selbsthilfegruppe „Weiterleben ohne Kind“ ins Leben gerufen, die Betroffenen Unterstützung, Hilfestellung und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bietet. Der gemeinnützige Verein unter der Leitung von Oberärztin Dr. Silvia Sabus und Sozialpädagogin Barbara Thein hat die Errichtung der neuen Grabstätte für Sternenkinder mit einer Spende in Höhe von 500Euro unterstützt.

„Es war uns wichtig, die Gestaltung des Grabes in die Hände von Künstlern und Spezialisten zu legen und so unsere Wertschätzung und die Wertigkeit zum Ausdruck zu bringen“, sagte Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken. So ziert die Grabstelle ein Kunstwerk aus Kortenstahl, das von der Künstlerin Rebecca Neuburg entworfen und von der Kunstschmiede Seisenberger geschmiedet wurde. „Das Tor ist mit bunten Engelchen bemalt und leicht geöffnet, damit die kleinen Seelen in den Himmel aufsteigen können“, erklärte Barbara Resch, die als Gartengestalterin die Planung und Gestaltung des Grabes übernommen und auch bereits den Hospizgarten in Vilsbiburg entworfen hat. Vom Steinmetzbetrieb Simon stammen zwölf Sterne aus Granit, welche für die jeweiligen Monate stehen, in denen die Kinder verstorben sind. Schließlich wurde von Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus der Einrichtung des Fachverbands für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung e.V. ein Weg gepflastert und das Grab bepflanzt. „Herzlichen Dank an alle, die diesen Gedächtnisort für Sternenkinder so andächtig, individuell und schön gestaltet haben“, sagte Dr. Flieser-Hartl. „Einen besonderen Dank möchte ich auch an die Stadt Landshut richten, die die neue Grabstätte am Achdorfer Friedhof ermöglicht hat.“

Spenden für die Pflege und den Unterhalt der neuen Grab- und Gedenkstätte werden unter dem Stichwort „Sternenkinder Landshut-Achdorf“, Bankverbindung DE09 7435 0000 0000 0401 18, Sparkasse Landshut, gerne angenommen.

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Bildtext: Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger spricht am 15. Mai um 19 Uhr in der vhs Vilsbiburg über Frauengesundheit ab dem 50. Lebensjahr.

 

Infos zur Frauengesundheit ab 50 Jahren

Vortrag im Gesundheitsforum der vhs Vilsbiburg und der LAKUMED Kliniken am 15. Mai

 

Am Mittwoch, 15. Mai um 19 Uhr spricht PD Dr. Lorenz Rieger, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf, über die Frauengesundheit ab dem 50. Lebensjahr. Der Vortrag findet im Rahmen des Gesundheitsforums der LAKUMED Kliniken und der vhs Vilsbiburg statt.

Obwohl die Wechseljahre einen natürlichen Veränderungsprozess im Körper der Frau darstellen, bereiten sie vielen Frauen Probleme: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen sowie Konzentrations- und Schlafstörungen. Im Rahmen des Vortrags erklärt Chefarzt PD Dr. Rieger, wie Frauen ihren Beckenboden stärken sowie den Veränderungen im Körper wirksam und verträglich entgegenwirken können. Außerdem stellt er Nutzen und Nebenwirkungen der Hormonersatztherapie gegenüber und erklärt, welche Vorsorgeuntersuchungen Frauen ab 50 Jahren wahrnehmen sollten.

Der Vortrag „Frauengesundheit ab 50 Jahren – Krankheiten vorbeugen, Beckenboden stärken, die Wechseljahre meistern“, der in Zusammenarbeit zwischen der vhs Vilsbiburg und den LAKUMED Kliniken stattfindet, beginnt am Mittwoch, 15. Mai um 19 Uhr im Städtischen Veranstaltungssaal der VHS Vilsbiburg am Stadtplatz 30. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Bildquelle:  LAKUMED Kliniken

 

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte Landkreis-Gesundheitstage 2019

60 Aussteller aus dem Gesundheits- und Pflegebereich in Vilsbiburg

 

Schirmherrin Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte am 6. April als Schirmherrin die Landkreis-Gesundheitstage in Vilsbiburg. Begleitet wurde sie von den Skirennläufern Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Nach den Grußworten von Landrat Peter Dreier und Landtagspräsidentin Ilse Aigner fand eine Talkrunde und anschließend der Messerundgang der Ehrengäste statt. 60 Aussteller aus dem Gesundheits- und Pflegebereich mit zahlreichen Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften sowie den Moderatorinnen Monika Dollinger und Ulrike Ostner vom Bayerischen Rundfunk, bestimmten den Eröffnungstag.

 

Podiumsmitdiskutierer Christian Neureuther appellierte energisch an die Politik, die Zweiklassenmedizin abzuschaffen!

Nach einer Podiumsdiskussion mit den geladenen Ehrengästen und Landrat Dreier über alte und neue Strukturen im Gesundheitswesen, bestand die Möglichkeit im Anschluss an den Messerundgang, bei der Tombola am Stand der LAKUMED Kliniken, einen von zehn hochwertigen Bildbändern „Kraftort Alpen“ von Rosi Mittermeier und Christian Neureuther zu gewinnen.

 

Der obligatorische Eintrag ins “Goldene Buch”

 

Stimmen zur Veranstaltung:

Landtagspräsidentin Ilse Aigner:

 

 

„Herzlichen Dank für die Einladung, ich freue mich, dass ich bei den Landkreis-Gesundheitstagen heute dabei sein darf und bin dieser Einladung gerne gefolgt. Dass so viele Leute hierhergekommen sind, hat natürlich auch damit zu tun, dass zwei „Hochkaräter“ dabei sind, nämlich Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Dass das eine wichtige Veranstaltung ist zeigt schon, die außergewöhnliche Präsenz der Politiker aus den Kommunen und des Bundes- und Landtages. Nachdem Peter Dreier ein paar Wünsche hat, hat mich das daran erinnert, dass es einen guten Spruch gibt: Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen einzigen. Gesundheit braucht nicht nur private sondern auch öffentliche Aufmerksamkeit. Ganz wichtig ist das Maß halten beim Genießen und damit ist Vieles gesagt. Ich kann ihnen nur wünschen, dass sie ihre Motivation etwas anschieben und die erfahrenen Informationen praktisch in die Tat umsetzen und mit nach Hause nehmen. Vielen Dank an den Landkreis, dass so eine Veranstaltung zustande kommt und das ist ein donnernder Applaus wert. Ich kann ihnen nur gute Tage, gute Informationen, gute Gespräche und vor allem gute Gesundheit wünschen.“

 

Landrat Peter Dreier:

 

„Es sind unsere 12. Landkreis-Gesundheitstage in Vilsbiburg und wir haben wiederum ein tolles medizinisches Rahmenprogramm. Das Programm der beiden Tage ist sehr ansprechend und was mir besonders wichtig ist, dass wir das Leistungsspektrum unserer Lakumed-Kliniken über Vorträge unseren Bürgerinnen und Bürger zeigen können, was es für Möglichkeiten der Prävention und der Therapie, es in unserer Region gibt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich an den verschiedenen Ständen informieren und mit Chefärzten, Ärzten und mit den Unternehmen, die medizinische Möglichkeiten anbieten, bereden. Was mich besonders freut, ist das Rahmenprogramm von Showtanz und Akrobatik sowie der Besuch unserer Stammgäste Rosi Mittermeier und Christian Neureuther. Ganz besonders freut mich, dass die Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die Schirmherrschaft übernommen hat.“

Auf eine Nachfrage zum Verhältnis der Lakumed-Kliniken und dem Klinikum Landshut erklärte Landrat Dreier: „ Es ist nach wie vor noch immer ein großes Thema. Wir arbeiten bereits auf verschiedenen Ebenen zusammen und führen immer wieder Gespräche. Die Geschäftsführer der Kliniken bereiten diese Zusammenkünfte vor und in einem Turnus von 3 bis 4 Monaten finden Gespräche zwischen Landrat und Oberbürgermeister statt.“

 

Bezirks- und Kreisrätin Monika Meier:

 

„Wenn ich mich in der Halle so umschaue, so habe ich den Eindruck, dass die Veranstaltung sehr gut angenommen wird. Ich kenne viele, die diese Medizintage in der Region annehmen, um die verschiedenen Vorträge und die Angebote an den Ständen zu besuchen. Das medizinische Angebot in der Region ist groß und auch der Bezirk Niederbayern kümmert sich speziell um psychiatrisch kranke Patienten, die in den Bezirkskrankenhäusern wie in Mainkofen behandelt werden. Da ich im Verwaltungsrat der Lakumed-Kliniken und im Verwaltungsbeirat des Klinikums Landshut tätig bin, kann ich meine gesammelten Erfahrungen mit in den Bezirk übernehmen.“

 

Robert Maier, ehemals Bürgermeister von Geisenhausen:

 

„ Ich habe gerade mit der Landratsgattin Petra Dreier gesprochen und ihr mitgeteilt, dass ich erstaunt bin über das extreme Interesse der Menschen aus der Region und darüber hinaus, für diese Veranstaltung. Man sieht, dass die Themen, die hier mit medizinischen Fachleuten diskutiert werden, die Leute sehr interessieren. Das Angebot an Informationen ist sehr groß. Dass alle zwei Jahre diese Gesundheitstage des Landkreises stattfindet, hat sich bereits in den Köpfen der Menschen in der Region festgesetzt.“  

 

-hjl-

 

Bilder vom Rundgang durch die Vilstalhalle:

 

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

 

Bildtext: Zahlreiche Besucher informierten sich bei der LAKUMED Messe für Gesundheitsberufe „Nacht der Talente“ am Krankenhaus Landshut-Achdorf über die Ausbildung, den Wieder- und Quereinstieg in Berufe des Gesundheitswesens.

 

Beruflich im Gesundheitswesen durchstarten

Zahlreiche Besucher bei der „Nacht der Talente” am Krankenhaus Landshut-Achdorf

 

Operationstechnischer Assistent, Medizinische Fachangestellte, Gesundheits- und Krankenpfleger oder doch anästhesietechnische Assistentin? Über diese und viele weitere Berufe im Gesundheitswesen informierten sich gestern Abend über 350 interessierte Besucher verschiedener Altersgruppen bei der LAKUMED Messe für Gesundheitsberufe „Nacht der Talente“ am Krankenhaus Landshut-Achdorf. Neben Einblicken in die Ausbildungsberufe standen auch Möglichkeiten zum Wieder- und Quereinstieg im Mittelpunkt des Abends.

An zahlreichen Messeständen im Foyer des Krankenhauses Landshut-Achdorf sprachen Auszubildende, langjährige Mitarbeiter und Vertreter verschiedener Fachbereiche mit den Besuchern über die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in Berufe des Gesundheitswesens. Neben Medizinischen Fachangestellten, Intensivpflegekräften, Gesundheits- und Krankenpflegern, Hebammen, Ergo- und Physiotherapeuten standen auch Mitarbeitern aus den Funktionsbereichen Endoskopie und Röntgen sowie Vertreterinnen der Hygiene für Fragen zu den Berufsbildern zur Verfügung. Auch das Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg und die Personalabteilung der LAKUMED Kliniken informierten über Rahmenbedingungen bei der Ausbildungen sowie berufliche Möglichkeiten zum Wieder- und Quereinstieg.

Bei Führungen durch die Funktionsbereiche Röntgen und Endoskopie sowie durch den Kreißsaal erhielten die Besucher Einblicke in die Tätigkeitsfelder und Arbeitsabläufe der verschiedenen Berufsgruppen. Ihre Fähigkeiten und Talente stellten viele Besucher der LAKUMED Messe bei praktischen Übungen wie Blut abnehmen, Verband anlegen sowie Blutdruck und Blutzucker messen unter Beweis. Auch das Gleichgewichts- und Gedächtnistraining sowie ein Alters-Anzug, der das Hör- und Sehvermögen sowie die Beweglichkeit eines 70-Jährigen simuliert, fanden großen Anklang.

Für die Verpflegung sorgte die Küche des Krankenhauses mit kleinen Häppchen sowie Smoothies und anderen Köstlichkeiten.

Die „Nacht der Talente“ ist ein Baustein der Kampagne „Talente haben viele Gesichter“, die die LAKUMED Kliniken ins Leben gerufen haben, um dem im Gesundheitswesen immer stärker spürbaren Fachkräftemangel aktiv entgegenzutreten. Jungen Menschen, aber auch interessierten Quer- und Wiedereinsteigern soll die Attraktivität einer wertschöpfenden Tätigkeit sowie die individuellen beruflichen Chancen im Gesundheitswesen nähergebracht werden. Weitere Informationen unter www.lakumed.de und unter www.talente-gesichter.de.

 

Bildtext: Das Hör- und Sehvermögen sowie die eingeschränkte Beweglichkeit einer 70-jährigen Person konnten die Besucher mit dem Alters-Anzug nachempfinden.

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

„Nacht der Talente“ am Donnerstag, 21. Februar für Schüler, Wieder- und Quereinsteiger

Landshut. Die LAKUMED Kliniken laden am Donnerstag, 21. Februar zur „Nacht der Talente“, der LAKUMED Messe für Gesundheitsberufe, am Krankenhaus Landshut-Achdorf ein. Von 16 bis 20 Uhr erhalten Besucher die Möglichkeit, bei Führungen und Mitmach-Aktionen die Fachbereiche und Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen kennenzulernen. In persönlichen Gesprächen können sich Interessierte außerdem über Ausbildung, Wieder- und Quereinstieg bei den LAKUMED Kliniken informieren.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. Februar von 16 bis 20 Uhr im Foyer sowie den Fachbereichen des Krankenhauses Landshut-Achdorf statt. Um Anmeldung per Mail an ich@lakumed.de wird gebeten. Weitere Informationen unter www.talente-gesichter.de.

Feinheiten des EKGs richtig entschlüsseln

Zahlreiche Zuhörer beim EKG-Seminar von Chefarzt Prof. Dr. Bernhard Zrenner

 

Im Rahmen des jährlich stattfindenden, ganztägigen EKG-Seminars am Krankenhaus Landshut-Achdorf informierten sich am vergangenen Samstag über 30 Ärzte verschiedener Fachrichtungen sowie 25 Medizinstudenten der Technischen Universität München im praktischen Jahr über die grafische Darstellung der elektrischen Vorgänge im Herzmuskel.

Prof. Dr. Bernhard Zrenner sprach zu Beginn des Seminars über die Physiologie des Herzrhythmus. „Der Sinusknoten ist der eigene Schrittmacher des Herzens, den jeder Mensch normalerweise hat“, erklärte Prof. Dr. Zrenner. Der elektrische Impuls des Sinusknotens werde über den Vorhof zum Atrioventrikular-Knoten weitergeleitet, welcher die Erregung weiter zur Herzkammer trage. Weiter verteile sich die Erregung über das His-Bündel auf die beiden Tawara-Schenkel sowie die Purkinje-Fasern, was schließlich das Zusammenziehen des Herzmuskels bewirke. „Der Rhythmus des Herzens passt sich dabei stets der Belastung des Menschen an“, so Prof. Dr. Zrenner.

Im Verlauf des Seminars ging der Referent weiter auf die Grundlagen des Elektrokardiogramms sowie bradykarde (zu langsame) und tachykarde (zu schnelle) Rhythmusstörungen ein. Außerdem erklärte er die Feinheiten des EKGs bei Patienten mit Schrittmachern und implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (IDC) sowie das Erkennen von Ischämien (Minderdurchblutung), Myokardinfarkt und angeborenen elektrischen Erkrankungen. Ein gemeinsames EKG-Quiz rundete das diesjährige EKG-Seminar am Krankenhaus Landshut-Achdorf ab.

 

Foto: LAKUMED

 

BFL-Akteure im Gespräch mit Bürgern am Infostand im März 2006 vor dem Rathaus.

Ein Blick zurück in die Vergangenheit!

Stadtrat Bernd Friedrich erinnerte im Gespräch mit Klartext.LA an die bisherigen Bestrebungen der Bürger für Landshut im Sinne einer Kooperation zwischen den Krankenhäusern der Stadt und des Landkreises Landshut.

Im März 2006 fiel die Entscheidung für das Perinatalzentrum zu Gunsten Lakumed in einer Plenarsitzung durch den Landshuter Stadtrat. Es war zum ersten Mal die Chance einer Kooperation zwischen den beiden Krankenhäusern.

Anlässlich dieser bevorstehenden Entscheidung setzten sich die Bürger für Landshut (BFL), damals noch nicht im Stadtrat, mit einer Aktion und Infostand für eine Kooperation ein. Im Hinblick auf die ständigen Verluste, damals bei beiden Häusern jährlich zwischen 2,5 und 4 Millionen, warben sie mit Flyern und Informationsmaterial an Bürger und politische Vertreter gerichtet, für Maßnahmen und erste Schritte zur Zusammenarbeit. Sogar mit einem kurzen Bühnenstück, dargestellt als Hochzeitsakt zwischen Lakumed und Klinikum, versuchten die BFL-Akteure die Verantwortlichen wachzurütteln.

Nach Eintritt in den Stadtrat war BFL-Fraktionsvorsitzender Bernd O. Friedrich, bis 2014 stv. Vorsitzender im Aufsichtsrat. Mit OB Rampf zusammen wurden immer wieder in Gesprächen mit ehem. Landrat Eppeneder Wege zur Zusammenarbeit gesucht.

12 Jahre danach ist die Frage zu stellen: Was ist bis heute aus einer  dringend notwendigen Zusammenarbeitgeworden? Außer gescheiterte Versuche gab es bisher keine Ergebnisse.

Die Entlassung des Geschäftsführers im Klinikum gibt vielleicht die Veranlassung, dass die politischen Mandatsträger erneut und ernsthaft über eine Zusammenarbeit nachdenken müssen.

Siehe auch:

LANDRAT UND OBERBÜRGERMEISTER: „Noch engere Zusammenarbeit von Klinikum und Lakumed-Krankenhäusern“ — Wirtschaftliche Synergien nutzen

Pressemitteilung 07/2018
„Die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bürger hat oberste Priorität“ – CSU und JL/BFL wollen gemeinsame Geschäftsleitung von Klinikum und Lakumed so schnell wie möglich

Mit großer Sorge haben CSU und Junge Liste – Bürger für Landshut die Entwicklung im Leitungsbereich des Klinikum Landshut in letzter Zeit beobachtet. Die beiden Fraktionen verstehen auch sehr gut die Beunruhigung der Belegschaft, denn das Vorgehen – erst eine mehrheitlich geplante Verlängerung des Geschäftsführers um 3 Jahre, 8 Wochen später die Kehrtwende und Freistellung von Herrn von Oppen –waren alles andere als optimal. Auch die jüngst attestierte Arztdichte im Landkreis Landshut ist keine gute Nachricht für die Region. Doch in jeder Krise bietet sich auch eine Chance.

„„Eine Privatisierung der Krankenhausversorgung in der Region will die CSU unterallen Umständen verhindern“, stellt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier fest. Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur ergänzt: „Die bestmöglicheGesundheitsversorgung der Bürger hat oberste Priorität für uns. Um aber unter den bundespolitischen Rahmenbedingungen zukunftsfähig zu bleiben, um die Arbeitsplätze zu erhalten und die Menschen in der Region optimal zu versorgen, wäre eine weitere und zeitlich zügige Zusammenarbeit zwischen Lakumed und Klinikum dringend erforderlich. Bereits im Januar haben Dr. Thomas Haslinger und ich in einem Schreiben an Oberbürgermeister und Landrat darauf hingewiesen.“Ausgehend von der oben beschriebenen Gesamtsituation ergreifen CSU und JL/BFL zum Wohle der Bürger und der langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung jetzt die Initiative. Dr. Thomas Haslinger beschreibt das Ziel folgendermaßen: „Wirmüssen die Zusammenarbeit von Klinikum und Lakumed jetzt weiter vertiefen, wenn wir tragfähig für die Zukunft ausgerichtet sein wollen. Daher werden wir im Aufsichtsrat und im Stadtrat werben und gleichzeitig den Landkreis mit dem Landrat Peter Dreier an der Spitze bitten, zu Überlegen ob es nicht Sinn machen würde, zum jetzigen Zeitpunkt eine gemeinsame Geschäftsführung von Klinikum und Lakumed zu installieren. Sie soll eine gemeinsame Strategie festlegen und eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit vorbereiten. Aus Gesprächen mit Peter Dreier, den ich sehr schätze, weiß ich, dass er eine bessere Kooperation sehr positiv sieht. Auch von der CSU aus dem Landkreis kamen in den letzten Monaten positive Signale. Unsere Vorstellung wäre eine gemeinsame Leitung, die gleichermaßen von beiden Seiten besetzt ist, was z.B. heißt von der jetzigen Leitung des Lakumed und von jemandem den wir in der Stadt neu bestellen.“

Der Wille ist dabei für CSU und JL/BFL entscheidend. Der stellv. Fraktionsvorsitzende von JL/BFL, Bernd Friedrich, weiß um die Schwierigkeiten:„Insbesondere die unterschiedlichen Rechtsformen Kommunale GesellschaftLakumed und gGmbh Klinikum sind keine einfachen Hürden bei einer tieferen Zusammenarbeit. Unter welchem Dach, auf welche Art und mit welchem Namen am Ende des Tages die engere Kooperation erfolgt ist aber nicht so sehr entscheidend. Entscheidend ist das Ziel die Gesundheitsversorgung im Krankenhaus für die Region Landshut zukunftsfähig zu gestalten. Eine gemeinsame Geschäftsführung wäredabei ein wichtiger Schritt.“

 

Auf Einladung des Vorstandes der LaKuMed – Krankenhaus Achdorf haben sich einige Vorstände der Wirtschaftsverbände MU Landshut und BDS Landshut zu einem sehr informativen Vortrag eingefunden. Es war mehr als interessant und eine überaus freundliche Gastfreundschaft zu spüren. Im Focus stand die Wirtschaftlichkeit und die Effizienz, zum Wohle des Patienten. Hierbei wurde uns auch der Vorteil des neuen Hybrid OPs nähergebracht, der bei den Chirurgen gerne benutzt wird, durch die sofortige Bildwiedergabe während der OP. Der Höhepunkt der Veranstaltung war dann die Besichtigung des OPs und die Vorführungen im OP. Abschliessend kann man sagen, dass man sich in Landshut als Patient sehr wohl fühlen kann. Mit 2 guten Kliniken sind wir sehr gut aufgestellt und können ein sehr grosses Spektrum an Behandlungen abdecken. Auch die vortragenden Ärzte waren so begeistert und haben uns die verschiedensten Techniken mit so einem Engagement näher gebracht, dass der Abend erst gegen 22.30 Uhr beendet wurde.

Danke an das gesamte Team des LaKuMed für diesen tollen Abend.