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LAKUMED Kliniken

Landrat Peter Dreier (r.) und Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken (l.) freuen sich, mit Prof. Dr. Julinda Mehilli eine kompetente und engagierte Nachfolgerin für Chefarzt Prof. Dr. Bernhard Zrenner gefunden zu haben.
Prof. Dr. Julinda Mehilli wird Nachfolgerin von Prof. Dr. Bernhard Zrenner

Landshut. Bereits im vergangenen Jahr wurde mit der Suche nach einer Nachfolge für Chefarzt Prof. Dr. Bernhard Zrenner, der zum 31. August 2020 in den Ruhestand gehen wird, begonnen. Nun steht fest, wer ab 1. September 2020 die Leitung der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Krankenhaus Landshut-Achdorf übernimmt: Prof. Dr. Julinda Mehilli heißt die zukünftige Chefärztin der Medizinischen Klinik I. Sie wird damit die erste weibliche Chefärztin einer Abteilung der LAKUMED Kliniken sein.

Die Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie hat sich gegen zahlreiche Bewerber durchgesetzt und mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem Engagement in der Patientenbetreuung überzeugt. „Mir ist wichtig, dass jeder Patient mit einem kardiologischen Problem heimatnah betreut werden kann und zur medizinischen Versorgung keine weiten Wege in entfernte Städte zurücklegen muss“, sagt Prof. Dr. Mehilli. „Deshalb möchte ich hier in Landshut auch weiterhin das breite Spektrum der interventionellen Kardiologie abbilden und alle medizinischen Verfahren anwenden können, die uns die moderne Kardiologie bietet.“

Prof. Dr. Mehilli war zuletzt als leitende Oberärztin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Parallel zu ihrer klinischen Tätigkeit ist sie seit über 20 Jahren in der Patientenversorgungsforschung aktiv. Sie hat maßgeblich zur Entwicklung neuer Therapiekonzepte beigetragen und damit die nationalen und europäischen Behandlungsleitlinien der Herzpatienten gestaltet. Ganz besonders liegt Prof. Dr. Mehilli die Ausbildung und Wissensweitergabe an Ärzte, Studierende und Pflegepersonal am Herzen.

„Bei der Nachbesetzung der Chefarztstelle war uns wichtig, das ausgesprochen hohe Niveau der medizinischen Versorgung in der Klinik für Kardiologie auch in der Zukunft beizubehalten“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Wir freuen uns sehr, mit Prof. Dr. Mehilli eine ausgezeichnete Ärztin und hoch motivierte Nachfolgerin für Prof. Dr. Zrenner gefunden zu haben.“ Auch Landrat Peter Dreier überzeugte sich bei einem Antrittsbesuch der neuen Chefärztin von deren Kompetenz und stimmte als Vorsitzender des Kreistages der Einstellung von Prof. Dr. Mehilli zu. „Prof. Dr. Mehilli tritt als Nachfolgerin von Prof. Dr. Zrenner in große Fußstapfen – er hat die kardiologische Abteilung, aber auch die LAKUMED Kliniken selbst stark geprägt. Wir sind aber froh, dass wir eine solch kompetente und in medizinischen Fachkreisen hoch anerkannte Chefärztin für uns und unsere Region gewinnen konnten“, so Dreier.

Bereits jetzt ist Prof. Dr. Mehilli in Projekte ihrer zukünftigen Abteilung, wie zum Beispiel den Aufbau eines neuen Herzkatheterlabors, eingebunden und bereitet sich intensiv auf ihr neues Aufgabengebiet am Krankenhaus Landshut-Achdorf vor. Prof. Dr. Bernhard Zrenner, mit dem sie schon am Deutschen Herzzentrum zusammengearbeitet hat, weist sie in ihren neuen Tätigkeitsbereich ein, sodass in einigen Wochen ein nahtloser Übergang möglich und die Versorgung der Patienten zu jeder Zeit in gewohnt hervorragender Weise sichergestellt ist.

 

Bildquelle: Lohmayer/LAKUMED Kliniken

 

Im Beisein von Geschäftsführung und Kollegen wurde Eduard Grumm (1. Reihe, 3.v.l.) feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Landkreis Landshut. Nach 25 Jahren Dienst in der Schlossklinik Rottenburg wurde der Technische Leiter und Brandschutzbeauftragte Eduard Grumm am vergangenen Freitag im Beisein von Geschäftsführung und Kollegen feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation durch das Coronavirus fand die Verabschiedung im Kaisersaal unter Einhaltung des Mindestabstands und in kleinen Gruppen über den Tag hinweg verteilt statt.

Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, sprach Grumm seinen Dank aus für seinen Einsatz und ganz besonders für seine vielen kreativen Ideen bei der Umsetzung von Erneuerungen in den alten Mauern des Schlosses: „Auch wenn Sie im Ruhestand sind, werden die Ergebnisse Ihrer Arbeit hier noch lange sichtbar sein.“ Auch Thomas Rohrmeier, Standortvertreter der Schlossklinik Rottenburg, dankte Grumm im Namen aller Mitarbeiter für die stets gute Zusammenarbeit über die vielen Jahre hinweg: „Du warst ein wichtiger Baustein für die Schlossklinik Rottenburg.“ Helmut Kerschreiter, Abteilungsleiter Technik der LAKUMED Kliniken, betonte, dass Grumm wie eine Klammer gewesen sei, die alles zusammengehalten hätte. „Du hast die Schlossklinik nicht nur als Arbeitsplatz betrachtet, sondern als Dein Haus, das Du mit viel Engagement versorgt hast“, so Kerschreiter.

Grumm freute sich sehr über die kleine Überraschungs-Feier anlässlich seines Ausstands und die vielen lobenden Worte. Er bedaure es, die Schlossklinik nach so vielen gemeinsamen Jahren zu verlassen – aber er freue sich auch auf seine Zeit und neue Projekte im Ruhestand.

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

MdB Nicole Bauer (mitte) informierte sich über die Herausforderungen für die LAKUMED Kliniken durch das Coronavirus bei Jakob Fuchs (li) und Gunthard Goresch (re).


MdB Nicole Bauer informierte sich über Herausforderungen für die LAKUMED Kliniken

Landkreis Landshut. Vergangene Woche besuchte Nicole Bauer (FDP), seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, die LAKUMED Kliniken, um sich über die Herausforderungen für die Krankenhäuser des Landkreises bedingt durch das Coronavirus zu informieren. Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, und Oberarzt Gunthard Goresch gaben einen Einblick in den Krankenhausalltag mit Corona-Patienten und erklärten, welche Hürden die Krankenhäuser zu überwinden haben.

„Rückblickend haben wir die erste Corona-Welle sehr gut gemeistert“, sagte Fuchs zu Beginn des Gesprächs „Wir haben alle planbaren Eingriffe innerhalb kürzester Zeit zurückgefahren und Kapazitäten für Corona-Patienten geschaffen. Wir haben Räumlichkeiten umfunktioniert, Abläufe definiert und immer weiter optimiert. Und wir haben viel Geld in die Hand genommen, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und Patienten mit dem Coronavirus kompetent versorgen zu können.“ Bauer zeigte sich von dieser Leistung beeindruckt, warnte aber zugleich, dass die mit den Lockerungen einhergehenden Freiheiten hohe Eigenverantwortung bedingten: „Ich habe kein Verständnis dafür, zum jetzigen Zeitpunkt private Partys zu feiern.“

Aufgrund der derzeit wenigen Verdachtsfälle in den Häusern der LAKUMED Kliniken würden die Krankenhäuser nun gerne wieder mehr elektive Untersuchungen und Operationen durchführen, da viele Patienten seit Monaten auf einen Termin warten. Bedingt durch die derzeit geltende Allgemeinverfügung des Bayerischen Innen- und des Bayerischen Gesundheitsministeriums müssen aber etwa 150 Betten bei LAKUMED freigehalten werden – ein Vielfaches an Betten, die während der ersten Welle bei maximaler Belegung mit Covid-19-Patienten benötigt wurden. „Wir haben eine Bugwelle an planbaren aber notwendigen Operationen, die wir immer weiter vor uns herschieben“, so Fuchs. „Dabei handelt es sich zwar um keine Notfälle aber dennoch um Patienten, die durch das Warten zunehmend an Lebensqualität verlieren.“ Die LAKUMED Kliniken hätten bewiesen, innerhalb kürzester Zeit mehr Kapazitäten für Corona-Patienten schaffen zu können. „Jetzt sind wir vorbereitet und mit den Abläufen vertraut“, sagte Fuchs. „Damit könnten wir jederzeit ein zweites Mal innerhalb weniger Stunden bzw. Tage wieder Kapazitäten schaffen.“

Oberarzt Goresch, der zusammen mit Dr. Sandra Brenner die Isolierstation für Corona-Patienten mit Überwachung am Krankenhaus Landshut-Achdorf leitete, informierte über die Umstrukturierungen, um Isolierbereiche für Patienten mit dem Coronavirus je nach Schweregrad der Erkrankung zu schaffen. „Auf der Intensivstation wurden Trennwände eingefügt, die Überwachungsstation wurde unter anderem mit Monitoren und einem Blutgasanalyse-Gerät ausgestattet und die ärztliche und pflegerische Betreuung der Corona-Patienten neu organisiert und rund um die Uhr sichergestellt“, so Goresch. „Der Zusammenhalt der Mitarbeiter war fantastisch: Alle Beteiligten übernahmen freiwillig, höchst kompetent und hoch motiviert Dienste auf den Corona-Stationen.“

Nicole Bauer dankte für den Einblick in den Krankenhausbetrieb während der Coronakrise und sprach ein großes Lob an alle Beteiligten aus. „Es ist unglaublich, was von so vielen Helfern geleistet wurde“, sagte sie. „Dieses Engagement macht unsere Region stark für die Zukunft.“

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bildtext: Standortvertreter Thomas Rohrmeier (2.v.l.) und Sabrina Meier (re), Assistentin der Hauswirtschaftsleitung, dankten Mathilde Haindl (li) und Margit Sponbrucker (2.v.r.) sowie deren Teams für die tatkräftige Unterstützung

 

Viele Nähmaschinen im Einsatz

Mitarbeiter und externe Helfer nähen Mund-Nasen-Schutz

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Aufgrund der großen Nachfrage nach Mund-Nasen-Schutz haben die LAKUMED Kliniken vor einigen Wochen hochwertiges Material zum Nähen von 10 000 Stück Mund-Nasen-Schutz besorgt. Unter der Leitung von Beate Leipold, Hauswirtschaftsleitung der LAKUMED Kliniken, wurden aus Stoffen, Draht, Bändern und Nähgarn „Näh-Päckchen“ erstellt und mit einer Näh-Anleitung an freiwillige Mitarbeiter und externe Helfer ausgegeben.

Mitarbeiter aus allen Bereichen des Krankenhauses Landshut-Achdorf, des Krankenhauses Vilsbiburg und der Schlossklinik Rottenburg – von den Stationen, über die Funktionsbereiche, die Hauswirtschaft, die Physiotherapie bis hin zur Verwaltung, haben in den vergangenen zwei Wochen ihre Kenntnisse an der Nähmaschine unter Beweis gestellt und bis heute mehr als 9 300 Stück Mund-Nasen-Schutz genäht – die letzten Exemplare befinden sich in der Produktion. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Mitarbeiter von vielen externen Helfern, unter anderem vom Frauenbund Oberhatzkofen-Unterlauterbach und vom Frauenbund Rottenburg, die insgesamt mehr als 2 500 Stück Mund-Nasen-Schutz nähten. Margit Sponbrucker und Mathilde Haindl, die die ehrenamtliche Organisation innerhalb ihres jeweiligen Frauenbund-Teams übernommen haben, sagten übereinstimmend, dass sie mit dem Nähen der Masken gerne ihren Beitrag für den guten Zweck geleistet haben.

„Jeder Mitarbeiter der LAKUMED Kliniken erhielt zwei Stück des selbstgenähten Mund-Nasen-Schutzes als Dauerleihgabe für den privaten Gebrauch“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. Die übrigen Masken werden bevorratet, für den Fall, dass es zu Engpässen in der Lieferung von Mund-Nase-Schutz kommen sollte.

„Bei dem selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz handelt es sich um ein hochwertiges dreilagiges Modell, das aufgrund der Auswahl der Stoffe eine sehr gute Schutzwirkung und hohen Tragekomfort aufweist“, sagt Dr. Sieglinde Eder, Hygienebeauftragte Ärztin der LAKUMED Kliniken. Nach Gebrauch im privaten Umfeld sollte der Mund-Nasen-Schutz bei 95 Grad gewaschen und getrocknet werden – anschließend kann er wieder getragen werden.

Da die LAKUMED Kliniken derzeit über ausreichend medizinischen Mund-Nasen-Schutz verfügen, kommt dieser auch weiterhin in den Krankenhäusern zum Schutz für Mitarbeiter und Patienten zum Einsatz. Sollte es jedoch zu einem Engpass kommen, stehen ausreichend selbstgenähte Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung, die bei entsprechender Aufbereitung mehrmals getragen werden können.

„Beim Vorbereiten der Näh-Päckchen und beim Nähen haben die Mitarbeiter aus allen Häusern viel Engagement und großen Zusammenhalt bewiesen“, sagt Fuchs. Er dankt allen Mitarbeitern und den ehrenamtlichen externen Helfern für die großartige Unterstützung.

 

Der Draht für jeden Mund-Nasen-Schutz wurde an den Enden abgeschliffen

 

 20 000 Bänder wurden für die richtige Länge zugeschnitten.

 

Die drei verschiedenen Stoffe wurden zugeschnitten.

 

Das vorbereitete Material wurde zu Päckchen gebündelt

 

Die fertig genähten Mund-Nasen-Schutze kamen in die Patchmaschine.

 

 

Fotos: LAKUMED Kliniken

 

Schlossklinik zum Hilfskrankenhaus ernannt

Zahl der Corona-Patienten in den LAKUMED Kliniken weiterhin stabil

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Gemäß des Notfallplans „Corona-Pandemie“ haben die Führungsgruppen Katastrophenschutz die Schlossklinik Rottenburg und weitere Reha-Einrichtungen im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Landshut zu Hilfskrankenhäusern ernannt. „Dies bedeutet, dass in der Schlossklinik Rottenburg nach der Zuweisung durch andere Krankenhäuser Patienten mit und ohne Coronavirus aufgenommen werden können“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken.

Ziel der Hilfskrankenhäuser ist es, bei einem rapiden Patientenanstieg die bestehenden Krankenhäuser zu entlasten. „An die Hilfskrankenhäuser können jene Corona-Patienten zugewiesen werden, die bis zu 65 Jahre alt sind, zu keiner Risikogruppe gehören und die als medizinische Therapie voraussichtlich maximal eine Sauerstoffgabe benötigen“, erklärt Fuchs. Auch die Verlegung von Nicht-Corona-Patienten in ein Hilfskrankenhaus ist möglich, wenn die Patienten in einem Normalpflegebett betreut werden können. „Die Patienten mit Covid-19 werden getrennt von den Patienten ohne Covid-19 untergebracht und versorgt“, sagt Fuchs. Organisatorisch ist das „Hilfskrankenhaus Schlossklinik Rottenburg“ dem Krankenhaus Landshut-Achdorf zugeordnet.

Im März wurden mehrere Patienten und Mitarbeiter der Schlossklinik Rottenburg positiv auf das Coronavirus getestet. Alle darauffolgenden Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Landshut getroffen. Das Gesundheitsamt hat den Ausbruchsstatus inzwischen aufgehoben, sodass nun wieder Patienten aufgenommen werden dürfen. Derzeit befindet sich nur noch eine Patientin in der Schlossklinik Rottenburg, die dort bereits vor mehreren Wochen positiv getestet wurde. Alle anderen Patienten mit Covid-19, die sich im Augenblick in der Schlossklinik befinden, wurden bereits zuvor in anderen Einrichtungen positiv getestet und erst anschließend in die Schlossklinik verlegt.

Die Anzahl der Corona-Patienten ist in den Häusern der LAKUMED Kliniken weiterhin stabil. Ähnlich viele Patienten, die neu aufgenommen werden, verlassen die Krankenhäuser wieder. In allen Häusern bestehen die Kapazitäten, um weitere Patienten mit dem Coronavirus aufzunehmen.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus sind unter www.lakumed.de/coronavirus zu finden.

 

Foto: LAKUMED

Onkologisches und Palliativmedizinisches Netzwerk ausgezeichnet

Internationale Zertifizierung für Zusammenarbeit der Praxis Dr. Vehling-Kaiser und der LAKUMED Kliniken

 

Landkreis Landshut. Kürzlich wurde das Onkologische und Palliativmedizinische Netzwerk Landshut, das im Jahr 2005 von der Hämatologisch-Onkologischen Praxis Dr. Ursula Vehling-Kaiser und den LAKUMED Kliniken gegründet wurde, von der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) erneut ausgezeichnet. Die internationale Zertifizierung erhielt das Zentrum für die funktionierende Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung von Tumorpatienten und das Bestreben, vom Beginn der Krankheit bis zum Ende für die Patienten eine ganzheitliche Versorgung anzubieten.

„Ziel des Netzwerks ist eine ganzheitliche heimatnahe medizinische und pflegerische Versorgung von Krebspatienten in allen Krankheitsstadien auf höchstem Niveau“, erklärte Dr. Ursula Vehling-Kaiser von der Hämatologisch Onkologischen Praxis mit Tagesklinik in Landshut. „Das Netzwerk orientiert sich an den Bedürfnissen der schwerkranken Patienten und deren Angehörigen, um diesen bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken.

Die Behandlung und der Informationsaustausch im Netzwerk werden zentral durch die Tagesklinik organisiert. „Eine Aufnahme von Patienten in das Netzwerk ist jederzeit möglich“, so Dr. Vehling-Kaiser. Patienten, Angehörigen und allen Mitgliedern des Netzwerks stehe eine ganztägig erreichbare Telefonhotline zur Verfügung, über die eine ambulante oder stationäre Behandlung veranlasst werden kann. Zudem setzt sich das Netzwerk für die Kinder krebskranker Eltern ein und bietet mit Unterstützung des Onkologie-Hilfe-Vereins die Möglichkeit, an Ausflügen oder Veranstaltungen teilzunehmen.

Dr. Ursula Vehling-Kaiser betont, dass trotz der derzeitigen Ausnahmesituation die Versorgung von Tumorpatienten im Netzwerk aufrechterhalten wird. „Die Behandlung onkologischer Erkrankungen kann nicht über viele Wochen verschoben werden, sondern hat oberste Priorität“, sagt sie. Daher erhalten Tumorpatienten alle Therapien, die sie benötigen.

„Das Zentrum hat sich zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung im ländlichen Bereich die gleiche hochqualitative Versorgung wie in Metropolregionen zukommen zu lassen“, so Prof. Dr. Johannes Schmidt, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Da die ESMO hohe Anforderungen an ein Zentrum stellt und es nur wenige Kliniken mit einer entsprechenden Qualifizierung gibt, bestätigt diese wiederholte Auszeichnung erneut die hohe Kompetenz unserer Arbeit.“

Das Onkologische und Palliativmedizinische Netzwerk Landshut wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem als Onkologisches Zentrum (DGHO), Brustzentrum (DKG) und Darmzentrum (DKG). 2011 erhielt das Netzwerk den Bayerischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Kooperation schafft Innovation“. Im November 2019 wurde dem Netzwerk der Bayerische Krebspatienten-Preis von der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. verliehen.

Weitere Informationen unter www.onkologie-netzwerk.de sowie unter www.lakumed.de.

 

Foto: LAKUMED

Bitte bleiben Sie zuhause!

LAKUMED Kliniken appellieren an jeden Einzelnen

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Trotz der sonnigen Stunden am Nachmittag möchten die LAKUMED Kliniken an jeden Einzelnen appellieren, zu Hause zu bleiben und nur unbedingt notwendige Dinge außerhalb der häuslichen Umgebung zu erledigen – beispielsweise den Gang zum Arzt, in die Apotheke, in den Supermarkt oder zur Arbeit. „Ganz besonders ältere Menschen, die bei einer Infektion mit Covid-19 oftmals einen schweren Verlauf haben, sollten sich derzeit besonders schützen“, sagte Dr. Raimund Busley, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Krankenhaus Vilsbiburg.

Durch Umschichtungen in den LAKUMED Kliniken stehen derzeit noch genügend Beatmungsplätze auf den Intensivstationen am Krankenhaus Landshut-Achdorf und am Krankenhaus Vilsbiburg für sehr schwer erkrankte Patienten in der Region Landshut zur Verfügung. „Allerdings bringt bei dieser neuartigen Erkrankung auch eine Beatmungstherapie keine Heilung vom Virusinfekt, sondern verschafft dem Organismus nur etwas mehr Zeit, um das Virus zu bekämpfen“, so Dr. Busley. Die einzige Möglichkeit, dieses Risiko zu vermeiden, sei ein striktes Fernhalten von allen Kontaktpersonen außerhalb des häuslichen Umfelds.

Inzwischen sind mehr als 100 Personen dem Aufruf der LAKUMED Kliniken gefolgt und haben sich als Helfer registrieren lassen. „Jedem Einzelnen, der sich gemeldet hat, möchten wir bereits jetzt ganz herzlich danken“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Durch eine gezielte Personalplanung ist es uns im Augenblick noch möglich, mit den Mitarbeitern der LAKUMED Kliniken die Abläufe in den Krankenhäusern zu organisieren.“ Erste einzelne Helfer wurden inzwischen eingearbeitet, um im Notfall mit dem Arbeitsumfeld vertraut zu sein. „Sobald sich der Bedarf an zusätzlichen Helfern abzeichnet, werden die Freiwilligen rechtzeitig kontaktiert und in ihr Aufgabengebiet eingearbeitet“, sagt Fuchs.

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.lakumed.de/coronavirus.

 

Foto: LAKUMED-Klinken

Die Kleinsten und Schwächsten schützen

Besuchsverbot bei den LAKUMED Kliniken bleibt weiterhin bestehen

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Aus aktuellem Anlass haben sich die LAKUMED Kliniken heute nochmals mit dem Kinderkrankenhaus St. Marien bezüglich der Besuchsregelung auf der geburtshilflichen Station und auf der Kinderintensivstation abgestimmt. Zum Schutz der Mutter und des Neugeborenen sowie zum Schutz der Mitarbeiter, die auch nicht unbemerkt zu Überträgern des Coronavirus werden sollen, bleibt es bei der Regelung, dass auch auf der geburtshilflichen Station keine Besucher empfangen werden dürfen. Mit dieser Vorschrift sollen besonders auch die Kleinsten und Schwächsten, die im Perinatalzentrum Niederbayern Level I zur Welt kommen, in bestmöglicher Weise geschützt werden.

Das Besucherverbot gilt für die Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf und am Krankenhaus Vilsbiburg. Ausnahmen von der Besucherregelung sind nach individueller Absprache möglich, wenn das Neugeborene erkrankt oder aus medizinischen Gründen ein längerer stationärer Aufenthalt der Mutter erforderlich ist.

Weiterhin darf jede Patientin eine Begleitperson in den Kreißsaal mitbringen. Voraussetzung ist, dass sich die Begleitperson mit den Hygiene-Vorschriften vertraut macht, keine Erkältungssymptome hat sowie in den vergangenen 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet war und auch keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatte.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.lakumed.de/coronavirus.

 

Foto: LAKUMED Kliniken

 

Freiwillige Helfer weiterhin gesucht!

LAKUMED Kliniken arbeiten erste Helfer für den Notfall ein

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Seit dem Aufruf der LAKUMED Kliniken am vergangenen Freitag haben sich viele freiwillige Helfer gemeldet, die die Mitarbeiter in den Krankenhäusern in dieser Ausnahmesituation unterstützen möchten. „Durch eine gezielte Personalplanung ist es uns im Augenblick noch möglich, mit den Mitarbeitern der LAKUMED Kliniken die Abläufe in den Krankenhäusern zu organisieren“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Da die Anzahl an Patienten mit Covid-19, die einer stationären Behandlung bedürfen, weiter steigen wird, arbeiten wir bereits die ersten freiwilligen Helfer ein, damit diese im Notfall mit ihrem Arbeitsumfeld vertraut sind.“

Auch wenn sich bereits einige Freiwillige gemeldet haben: Helfer werden weiterhin gesucht! Wer Interesse hat, in den Helfer-Pool der LAKUMED Kliniken aufgenommen zu werden, findet ein Formular zum Download unter www.lakumed.de/corona-helfer. Das Formular bitte ausfüllen und an info@lakumed.de schicken. Jeder, der helfen möchte, darf sich gerne melden – unabhängig davon, ob er bereits im medizinischen Bereich tätig war (z.B. Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Medizinisch-technische Assistenten, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, Rettungsdiensthelfer, Medizinstudenten usw.) oder nicht. Alle Helfer werden in einer Liste erfasst und für die Einarbeitung kontaktiert, sobald sich der Bedarf abzeichnet.

Die Registrierung als Helfer bei den LAKUMED Kliniken erfolgt unabhängig davon, ob sich Freiwillige bereits über andere Stellen gemeldet haben.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.lakumed.de/coronavirus.

 

Foto: LAKUMED Kliniken

Helfer gesucht!

LAKUMED Kliniken erstellen Helfer-Liste für den Notfall

 

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Seit mehreren Wochen bereiten sich die LAKUMED Kliniken in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auf die Versorgung von Patienten mit dem Coronavirus vor. Mit der Anzahl infizierter Menschen steigt auch die Anzahl an Personen, die einer stationären Behandlung bedürfen. „Da die Versorgung von Patienten mit COVID-19 einen großen Einsatz von verschiedenen Fachrichtungen fordert, erstellen wir eine Helfer-Liste mit Personen, die im Notfall unterstützen könnten – im medizinischen und auch nicht-medizinischen Bereich“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken.

Wer Interesse hat, in den Helfer-Pool der LAKUMED Kliniken aufgenommen zu werden, findet ein Formular zum Download unter www.lakumed.de/corona-helfer. Das Formular bitte ausfüllen und an info@lakumed.de schicken. Jeder, der helfen möchte, darf sich gerne melden – unabhängig davon, ob er bereits im medizinischen Bereich tätig war (z.B. Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Medizinisch-technische Assistenten, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, Rettungsdiensthelfer, Medizinstudenten usw.) oder nicht.

„Sobald sich abzeichnet, dass unsere Mitarbeiter aufgrund der zunehmenden Anzahl an Patienten mit dem Coronavirus Unterstützung benötigen, werden wir die freiwilligen Helfer kontaktieren“, sagt Fuchs. Er dankt allen, die bereits in den vergangenen Tagen ihre Hilfe angeboten haben – und auch jenen, die sich noch melden werden.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.lakumed.de/coronavirus.

 

Foto: Lakumed