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LAKUMED Kliniken

Bildtext: Die Gewinner des Bayerischen Krebspatienten-Preises 2019 (von links nach rechts): Krankenhaus St. Marien in Amberg (3. Preis), Praxis Dr. Vehling-Kaiser und LAKUMED Kliniken (1. Preis) und das Netzwerk „Gemeinsam gegen Krebs“ (2. Preis).

 

Bayerischer Krebspatienten-Preis 2019 geht nach Achdorf

Onkologisches und Palliativmedizinisches Netzwerk von Praxis Dr. Vehling-Kaiser und LAKUMED Kliniken ausgezeichnet

 

Am vergangenen Freitag verlieh die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern und dem VdK Bayern den Bayerischen Krebspatienten-Preis 2019. Ausgezeichnet wurden Konzepte, die für Krebspatienten eine vorbildhafte Versorgungsstruktur an der Schnittstelle zwischen ambulantem und stationärem Sektor bieten. Der erste Platz ging an das Onkologische und Palliativmedizinische Netzwerk Landshut, das von der Praxis Dr. Vehling-Kaiser und den LAKUMED Kliniken betrieben wird.

„Krebspatienten brauchen gerade nach der Entlassung aus der Klinik eine nachhaltige psychosoziale Unterstützung, um mit den sozialen und seelischen Folgen der Erkrankung besser umgehen zu können“, sagte Prof. Dr. Günter Schlimok, Präsident der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. bei der Verleihung des Preises. Auch wenn sich die medizinische und psychoonkologische Versorgung in den letzten Jahren deutlich verbessert habe, gebe es an der Schnittstelle zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich Bedarf zur Optimierung. Da die Schnittstelle eine entscheidende Rolle für eine umfassende Versorgung von Krebspatienten spielt und genau an dieser Stelle oftmals Informationslücken auftreten, zeichnete die Bayerische Krebsgesellschaft jene Versorgungsstrukturen aus, die einen reibungslosen Übergang zwischen den Bereichen ermöglichen und damit einen wesentlichen Beitrag für eine nahtlose kompetente Versorgung von Tumorpatienten leisten.

Der erste Platz des diesjährigen Krebspatienten-Preises ging an das Onkologische und Palliativmedizinische Netzwerk Landshut, das im Jahr 2005 gegründet wurde und im Radius von rund 70 Kilometern um Landshut aktiv ist. „Ziel des Netzwerks ist eine ganzheitliche heimatnahe medizinische und pflegerische Versorgung von Krebspatienten in allen Krankheitsstadien auf höchstem Niveau“, erklärte Dr. Ursula Vehling-Kaiser von der Hämatologisch Onkologischen Praxis mit Tagesklinik in Landshut. „Das Netzwerk orientiert sich an den Bedürfnissen der schwerkranken Patienten und deren Angehörigen, um diesen bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen.“

Christian Bredl, Leiter der Techniker Krankenkasse Bayern, erklärte in seiner Laudatio, dass dem Netzwerk stationäre Einrichtungen wie die Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf und ambulante Institutionen wie die Onkologische Praxis mit Tagesklinik und Palliativmedizin an den Standorten Landshut, Vilsbiburg, Rottenburg, Dingolfing und Mainburg angehören. Auch Ärzte, Pflegedienste, Therapeuten, Seelsorger, die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV), der Mobile Onkologische Dienst (MOD), die Brückenpflege sowie Hospizvereine und Selbsthilfegruppen seien in das Netzwerk integriert. „Die Besonderheit des Netzwerks ist es, dass die Behandlung der Patienten in beiden Bereichen durch dieselben Ärzte erfolgt“, so Dr. Vehling-Kaiser. „Dadurch werden Informationsverluste, Doppeluntersuchungen und unnötige Medikamentenumstellungen vermieden.“

Im Beisein von Prof. Dr. Günter Schlimok, Ruth Nowak, Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und weiteren Ehrengästen nahmen Dr. Vehling-Kaiser und Dr. Marlis Flieser-Hartl, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUEMD Kliniken, den Preis entgegen. „Wir freuen uns sehr über die wiederholte Auszeichnung unseres Onkologischen und Palliativmedizinischen Netzwerks“, sagte Dr. Flieser-Hartl. „Die Zertifizierung zeigt, dass wir gemeinsam mit der Praxis Dr. Vehling-Kaiser ein umfassendes Versorgungskonzept für Krebspatienten mit vielen Unterstützungsmöglichkeiten ganz nach den Bedürfnissen der Patienten bieten.“

Die Behandlung und der Informationsaustausch im Netzwerk werden zentral durch die Tagesklinik organisiert. „Eine Aufnahme von Patienten in das Netzwerk ist jederzeit möglich“, so Dr. Vehling-Kaiser. Patienten, Angehörigen und allen Mitgliedern des Netzwerks stehe eine ganztägig erreichbare Telefonhotline zur Verfügung, über die eine ambulante oder stationäre Behandlung veranlasst werden kann. Zudem setzt sich das Netzwerk für die Kinder krebskranker Eltern ein und bietet mit Unterstützung des Onkologie-Hilfe-Vereins die Möglichkeit, an Ausflügen oder Veranstaltungen teilzunehmen.

Der zweite Platz des Bayerischen Krebspatienten-Preises ging an das Konzept „Implementierung einer ambulanten psychosozialen onkologischen Plattform zwischen Klinik und Praxis“ des Onkologischen Zentrums Traunstein, der Kliniken Südostbayern AG und den Verein Gemeinsam gegen Krebs e.V.. Über den dritten Platz freute sich das Klinikum St. Marien in Amberg, das ein Konzept zur integrativen Onkologie einreichte.

Der erste Platz des Bayerischen Krebspatienten-Preises ist mit 3.000 Euro dotiert. „Das Preisgeld wird direkt den Patienten unseres Netzwerks zugute kommen“, sagte Dr. Flieser-Hartl. Im Frühling soll den Patienten ein Ausflug ermöglicht werden.

Das Onkologische und Palliativmedizinische Netzwerk Landshut wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem als Designated Center of Integrated Oncology and Palliative Care (ESMO), Onkologisches Zentrum (DGHO) sowie Brustzentrum und Darmzentrum (DKG). 2011 erhielt das Netzwerk den Bayerischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Kooperation schafft Innovation“. Weitere Informationen unter www.onkologie-netzwerk.de sowie unter www.lakumed.de.

 

 

Christian Bredl, Leiter der Techniker Krankenkasse Bayern (1.v.l.) und Prof. Dr. Günter Schlimok, Präsident der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. (1.v.r.) überreichten den ersten Preis an Dr. Ursula Vehling-Kaiser (2.v.r.) und Dr. Marlis Flieser-Hartl (2.v.l.).

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bildtext: Ärztlicher Direktor und Chefarzt Prof. Dr. Christian Pehl sowie Chefarzt Dr. Peter Euler sprechen am 3. Dezember um 19 Uhr in der vhs Vilsbiburg über das Thema Schlaganfall.

 

Schlaganfall – Prävention, Symptome, Behandlung, Reha

Vortrag im Gesundheitsforum der vhs Vilsbiburg und der LAKUMED Kliniken am 3. Dezember

 

Am Mittwoch, 3. Dezember um 19 Uhr sprechen Prof. Dr. Christian Pehl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Vilsbiburg, und Dr. Peter Euler, Chefarzt in der Schlossklinik Rottenburg, über das Thema Schlaganfall. Konkret informieren die Referenten über Symptome, Diagnose sowie Behandlung eines Schlaganfalles und erklären, wie mit einer Reha in der Neurologie und Geriatrie die funktionellen und individuellen Folgen eines Schlaganfalles – besonders in den Bereichen Motorik, Selbstversorgung und Krankheitsbewältigung – verbessert werden können. Der Vortrag findet im Rahmen des Gesundheitsforums der LAKUMED Kliniken und der vhs Vilsbiburg statt.

Der Vortrag „Schlaganfall – Prävention, Symptome, Behandlung und Reha“ beginnt am Mittwoch, 3. Dezember um 19 Uhr im Städtischen Veranstaltungssaal der VHS Vilsbiburg am Stadtplatz 30. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Bildtext: Vorstand Prof. Dr. Johannes Schmidt (re) begrüßten die neuen Mitarbeiter bei den LAKUMED Kliniken.

 

Gemeinsam sind wir stark!

LAKUMED Kliniken begrüßen 76 neue Mitarbeiter

 

„Gemeinsam sind wir stark!“, sagte gestern Vormittag Prof. Dr. Johannes Schmidt, Vorstand der LAKUMED Kliniken, und begrüßte im Hörsaal des Krankenhauses Landshut-Achdorf 76 neue Mitarbeiter, die von Anfang Juli bis Mitte Oktober eine Beschäftigung an den Krankenhäusern Landshut-Achdorf oder Vilsbiburg, in der Schlossklinik Rottenburg oder im Hospiz Vilsbiburg begonnen haben. Auch Personalreferentin Dagmar Jeschke hieß die neuen Mitarbeiter willkommen und erklärte, dass es das Ziel der regelmäßig stattfindenden Einführungsveranstaltung sei, den neuen Kollegen den Arbeitgeber LAKUMED vorzustellen, das Einarbeiten am neuen Arbeitsplatz zu erleichtern sowie über Ansprechpartner und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu informieren.

Vorstand Prof. Dr. Johannes Schmidt informierte die neuen Mitarbeiter über die Strukturen der LAKUMED Kliniken, die einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Landshut sind. „Die LAKUMED Kliniken sind für die medizinische Versorgung von über 150.000 Bürgern im Landkreis Landshut und darüber hinaus zuständig“, betonte Prof. Dr. Schmidt. „Viele Menschen kommen von weit her zu uns, weil wir so gut sind – weil Sie so gut sind!“ Zudem würden die medizinischen Einrichtungen der LAKUMED Kliniken wesentlich zur Attraktivität des Landkreises Landshut beitragen. Im weiteren Verlauf seines Vortrags ging Prof. Dr. Schmidt auf die Organisation des Unternehmens, Standorte, Fachabteilungen und Zertifizierungen ein und erklärte anhand der Krankenhaus-Landschaft in Niederbayern, wie wichtig die Identifikation mit dem eigenen Arbeitgeber sei.

Zu den neuen Mitarbeitern (w/m/d), die von Anfang Juli bis Mitte Oktober ihren Dienst bei den LAKUMED Kliniken begonnen haben, zählen zwölf Ärzte, 32 Pflegekräfte, vier Mitarbeiter in der Verwaltung sowie 18 Personen, die im Medizinisch-Technischen Dienst, im Wirtschafts- und Versorgungsdienst sowie im Funktionsdienst tätig sind – insgesamt 60 Frauen und 16 Männer. Unter den neuen Mitarbeitern befinden sich auch vier Auszubildende, die in den Bereichen Küche, EDV, Anästhesie und OP einen Beruf erlernen.

Die LAKUMED Kliniken, die über mehr als 650 Betten verfügen und jährlich rund 85.000 Patienten ambulant und stationär versorgen, beschäftigen derzeit 1055 Mitarbeiter am Krankenhaus Landshut-Achdorf, 502 Personen am Krankenhaus Vilsbiburg, 177 Mitarbeiter in der Schlossklinik Rottenburg, 27 Personen im Hospiz Vilsbiburg und sieben Mitarbeiter im Medizinischen Versorgungszentrum LAKUMED an der Schlossklinik Rottenburg. Damit sind derzeit mehr als 1.750 Personen bei den LAKUMED Kliniken tätig.

Die LAKUMED Kliniken haben in diesem Jahr die Kampagne „Talente haben viele Gesichter“ ins Leben gerufen, um dem im Gesundheitswesen immer stärker spürbaren Fachkräftemangel aktiv entgegenzutreten. Jungen Menschen, aber auch interessierten Quer- und Wiedereinsteigern soll die Attraktivität einer wertschöpfenden Tätigkeit sowie die individuellen beruflichen Chancen im Gesundheitswesen nähergebracht werden. Weitere Informationen über die LAKUMED Kliniken als Arbeitgeber, aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsmöglichkeiten sind unter www.lakumd.de sowie unter www.talente-gesichter.de zu finden.

 

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Bildtext: Dr. Jörg Felber, Prof. Dr. Igors Iesalnieks, Felicitas Ackermann, Helga Zimmer, Michael Beyer, Harald Engelhardt und Dr. Karl Zeilner (v.l.) freuten sich über das große Interesse am dritten Arzt-Patienten-Seminar über Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen.

 

Über Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen gesprochen

Zahlreiche Besucher beim dritten Arzt-Patienten-Seminar der LAKUMED Kliniken

 

Knapp 70 Interessierte folgten am Samstag der Einladung der LAKUMED Kliniken zum dritten Arzt-Patienten-Seminar über Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED). Im Rahmen der Veranstaltung informierten Ärzte in diesem Jahr besonders über chirurgische Möglichkeiten bei CED sowie über die richtige Ernährung für Betroffene.

 

Dr. Jörg Felber, leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Landshut-Achdorf, Harald Engelhardt, Kindergastroenterologe am Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut und Dr. Karl Zeilner, niedergelassener Gastroenterologe aus Ergolding, veranstalteten das dritte Arzt-Patienten-Seminar über Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen. „Es freut uns ganz besonders, dass wir wieder verschiedene Referenten für die Veranstaltung gewinnen und Ihnen so auch in diesem Jahr ein spannendes Programm bieten können“, begrüßte Dr. Felber die zahlreichen Besucher.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach Michael Beyer vom Landesverband der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung und stellte die verschiedenen Arbeitskreise und Schwerpunkte der DCCV e.V. vor. „Jeder ist herzlich willkommen, sich selbst einzubringen und ehrenamtlich tätig zu werden“, so Beyer. Anschließend sprach Helga Zimmer von der Selbsthilfegruppe CED über die Organisation der Gruppe „Charme eines Darms“ und lud zu den regelmäßigen Treffen jeden dritten Montag im Monat um 18 Uhr in der Maistraße 8 in Landshut ein.

Im Rahmen des ersten Experten-Vortrags referierte Prof. Dr. Igors Iesalnieks, Leitender Oberarzt der Allgemein-, Viszeral- und Endokrinen Chirurgie an der München Klinik Bogenhausen, über chirurgische Möglichkeiten bei einer Chronisch Entzündlichen Darmerkrankung. Viele CED-Patienten werden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal operiert. „Doch verstehen Sie diesen Vortrag nicht als Werbung für eine OP, sondern als Rechtfertigung“, erklärte Prof. Iesalnieks. Eine Operation könne die Erkrankung nicht heilen. Sie komme erst dann in Frage, wenn die Beschwerden der Patienten durch Medikamente nicht mehr gelindert werden können. Oft können dann Schmerzen, Blähungen, Kraftlosigkeit und Müdigkeit durch einen Eingriff verringert werden. „Das ist der Sinn der OP: Dass es Ihnen danach besser geht!“, so Prof. Iesalnieks.

Felicitas Ackermann, Enterostoma-Therapeutin am Krankenhaus Landshut-Achdorf, sprach anschließend über das Stoma – darunter wird eine künstliche Öffnung am Bauch verstanden, wodurch Ausscheidungen des Darms abgeführt werden können. Manchmal ist diese Maßnahme bei CED-Patienten entweder vorübergehend oder auch dauerhaft notwendig. Ackermann ging dabei auf ihre Aufgaben als Stomatherapeutin ein und erklärte, was bei einem künstlichen Darmausgang zu beachten sei. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass ein normales Leben auch mit Stoma möglich sei.

Im letzten Vortrag des Arzt-Patienten-Seminars referierte Harald Engelhardt über den Zusammenhang von Ernährung und CED. „Die Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren, der unsere Gesundheit beeinflusst“, erklärte Engelhardt. Dabei könne die richtige Kost das Risiko einer Chronisch Entzündlichen Darmerkrankung in einem gewissen Umfang senken. „Empfohlen werden können ganz klar Gemüse, Obst, Ballaststoffe, gute Öle und Fisch“, so Engelhardt. Hingegen sollten rotes Fleisch, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Fertigprodukte nur in geringeren Maßen genossen werden.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Besucher die Möglichkeit, Fragen zu ihrer persönlichen Krankheitsgeschichte an die Experten zu stellen.

 

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Bildtext: MUDr. Tomas Lihan spricht am 24. Oktober um 19 Uhr in der vhs Ergolding über chronische Schmerzen.

 

Chronische Schmerzen – wie kann geholfen werden?

Experte der LAKUMED Kliniken spricht am 24. Oktober in der vhs Ergolding

 

Am Donnerstag, 24. Oktober um 19 Uhr spricht MUDr. Tomas Lihan, Arzt im Interdisziplinären Zentrum für Schmerzmedizin am Krankenhaus Vilsbiburg, über die Behandlung von chronischen Schmerzen. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit zwischen der vhs Ergolding und den LAKUMED Kliniken statt.

 

Jeder Mensch kennt Schmerzen und jeder Mensch reagiert individuell auf körperliche Beschwerden, auch abhängig von der Intensität, Dauer und dem Ort des Auftretens. Chronische Schmerzen, beispielsweise am Rücken oder an den Gelenken, ständig wiederkehrende Kopfschmerzen, Nerven- und auch Muskelschmerzen können den Alltag stark beeinträchtigen. Die Medizin spricht von chronischen Schmerzen, wenn die  Beschwerden länger als drei Monate bestehen oder in wiederkehrenden Abständen auftreten. Hilfe finden Betroffene im interdisziplinären Zentrum für Schmerzmedizin am Krankenhaus Vilsbiburg: Dieses bietet neben der stationären multimodalen Schmerzbehandlung seit Juni 2019 auch eine teilstationäre Therapiemöglichkeit an. Im Rahmen des Vortrags informiert MUDr. Tomas Lihan über den chronischen Schmerz und stellt die Behandlungsmöglichkeiten auf Station sowie in der Tagesklinik vor.

Der Vortrag „Chronische Schmerzen – wie kann geholfen werden?“ beginnt am Donnerstag, 24. Oktober um 19 Uhr in der vhs Ergolding (Bürgersaal, Lindenstraße 40, 84030 Ergolding). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Bildtext: Ärztlicher Direktor und Chefarzt Prof. Dr. Johannes Schmidt spricht am 16. Oktober um 19 Uhr in der vhs Vilsbiburg über Hämorrhoiden und Co.

 

 

Moderne Therapie bei Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren und Co.

Vortrag im Gesundheitsforum der vhs Vilsbiburg und der LAKUMED Kliniken am 16. Oktober

 

Am Mittwoch, 16. Oktober um 19 Uhr spricht Prof. Dr. Johannes Schmidt, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg, über die Behandlung von Hämorrhoiden, Fisteln und Fissuren. Der Vortrag findet im Rahmen des Gesundheitsforums der LAKUMED Kliniken und der vhs Vilsbiburg statt.

Chronische Schmerzen und Juckreiz am After sind noch heute ein Tabuthema in der Gesellschaft. Dabei sind Beschwerden wie Hämorrhoiden, Afterrisse oder Fisteln sehr weit verbreitet: Jeder zweite Erwachsene in Europa leidet im Laufe seines Lebens an einer Erkrankung im Bereich des Enddarms oder des Afters. Viele Menschen verschweigen jedoch ihre Beschwerden und nehmen erst nach längerer Leidenszeit ärztliche Hilfe in Anspruch. Dabei kann die moderne Proktologie, die auf Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Afters und Enddarms spezialisiert ist, Betroffenen mit relativ einfachen Mitteln sehr schnell und gut helfen. Im Rahmen des Vortrags informiert Prof. Dr. Johannes Schmidt über Ursachen und Symptome von Hämorrhoiden, Fisteln und Fissuren und stellt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vor.

Der Vortrag „Moderne Therapie bei Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren und Co.“ beginnt am Mittwoch, 16. Oktober um 19 Uhr im Städtischen Veranstaltungssaal der VHS Vilsbiburg am Stadtplatz 30. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Bildtext: Prof. Dr. Johannes Schmidt (mitte), Dr. Sieglinde Eder (2.v.l.) sowie das gesamte Team der Hygiene freute sich über die erneute Auszeichnung.

 

Höchste Ansprüche bei der Hände-Hygiene

LAKUMED Kliniken erhalten wiederholt das Hygiene-Siegel in Silber

 

 In dieser Woche erhielten die Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg von der Charité Berlin erneut das silberne Siegel der Aktion „Saubere Hände“. Das Krankenhaus Vilsbiburg erhält das Siegel in Silber seit 2015 in Folge, das Krankenhaus Landshut-Achdorf sogar schon seit 2012. Von 146 Kliniken in Bayern, die an der Aktion „Saubere Hände“ teilnehmen, dürfen sieben Krankenhäuser das Siegel in Gold sowie 25 Kliniken das Siegel in Silber tragen. Mit der Auszeichnung weisen die Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg nach, dass sie höchste Standards in der Händedesinfektion erfüllen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben und wir dieses Siegel erneut  erhalten haben“, sagt Prof. Dr. Johannes Schmidt, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Landshut-Achdorf, dem die Stabsstelle Hygiene zugeordnet ist. In den Krankenhäusern der LAKUMED Kliniken arbeiten die Mitarbeiter nach höchsten Hygienestandards und mit dem Ziel, sich ständig noch weiter zu verbessern. „Das Siegel ist der Beweis für die Bemühungen und das hohe Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiter“, sagt Dr. Sieglinde Eder, Hygienebeauftragte Ärztin der LAKUMED Kliniken.

Seit Juni 2011 ist es für Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken in Deutschland möglich, ein Zertifikat über die Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“ zu erwerben. Dabei legt die Berliner Charité Kriterien für die Händehygiene fest, die für alle teilnehmenden deutschen Kliniken unabhängig von der Größe der Einrichtung zu erfüllen sind. Zudem wird in all diesen Einrichtungen der Händedesinfektionsmittel-Verbrauch pro Patiententag ermittelt. Für das Silber-Zertifikat ist ein überdurchschnittlicher Verbrauch erforderlich. „Da die Anforderungen für die Hygiene-Zertifizierung stetig ansteigen, sind wir besonders stolz, die Auszeichnung erneut tragen dürfen“, so Prof. Dr. Schmidt.

Die Häuser der LAKUMED Kliniken führen regelmäßig intensive Hygieneschulungen – abgestimmt auf die individuellen Fach- und Berufsgruppen – durch, setzen die Black Box mit UV-Licht  zur Einübung und Kontrolle der Händedesinfektion ein und überprüfen laufend die Einhaltung der fünf Momente der Händedesinfektion. In diesem Jahr nahmen die LAKUMED Kliniken bereits zum neunten Mal am Aktionstag „Saubere Hände“ teil. Unter dem Motto „AllerHand!“ informierte das Team der Stabsstelle Hygiene die Mitarbeiter an allen drei Standorten rund um das Thema Hände-Hygiene.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

 

Bildtext: Vertreter der Bundesagentur für Arbeit informierten sich bei Dagmar Jeschke (1.v.l.), Monika Wagner (2.v.l.) und Rainer Knöferl (4.v.l.) über Tätigkeitsfelder bei den LAKUMED Kliniken.

 

 

Doppelter Klassenstart für Ausbildung in der Pflege

Vertreter der Bundesagentur für Arbeit informierten sich bei den LAKUMED Kliniken

 

Mitte Juli trafen sich Anton Kreutzer, Leiter des Arbeitgeberservices für Stadt und Landkreis Landshut der Bundesagentur für Arbeit, und Vertreter seines Teams mit Personalreferentin Dagmar Jeschke, Pflege- und Wirtschaftsdirektor Rainer Knöferl sowie Monika Wagner, Leiterin des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg, um über Ausbildungsmöglichkeiten und Tätigkeitsfelder bei den LAKUMED Kliniken zu sprechen.

„Unsere Patienten werden immer mehr, das Angebot an Bewerbern geht – wie im gesamten Gesundheitsbereich – zurück“, stellte Dagmar Jeschke zu Beginn des Gesprächs fest. Im Rahmen einer Präsentation zeigte sie auf, welche vielfältigen Arbeitsbereiche ein Krankenhaus bietet: Vom Gesundheits- und Krankenpfleger, der Medizinischen Fachangestellten, dem Anästhesietechnischen Assistenten bis zum Fachinformatiker Systemintegration, Koch oder der Kauffrau für Büromanagement. „Bei den LAKUMED Kliniken sind aktuell mehr als 1700 Mitarbeiter tätig – davon sind 184 Personen in der Ausbildung“, so Jeschke.

Im Verlauf des Gesprächs informierte Monika Wagner über Veränderungen in der Pflege-Ausbildung durch die Generalistik, die mit dem Pflegeberufegesetz ab 1.1.2020 in Kraft tritt. „Ab 2020 erhalten alle Auszubildenden der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistische Ausbildung“, so Wagner. „Wer die generalistische Ausbildung im dritten Jahr fortsetzt, erwirbt den Abschluss zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann.“ Auszubildende, die ihren Schwerpunkt in der Pflege alter Menschen oder der Versorgung von Kindern sehen, können für das dritte Ausbildungsjahr statt des generalistischen Abschlusses einen gesonderten Abschluss in der Altenpflege oder Kinderkrankenpflege erwerben.

Da in Bayern der Lehrplan für die generalistische Ausbildung erst im Mai 2020 zu erwarten ist, wird es ausnahmsweise keinen Ausbildungsbeginn im April 2020 geben. „Stattdessen werden im Oktober 2019 und im September 2020 jeweils zwei Klassen statt einer Klasse mit der Ausbildung beginnen“, erklärte Wagner. „Die zwei Ausbildungsklassen für dieses Jahr sind bereits fast voll – wenige letzte Plätze können wir noch vergeben.“

Zur Sprache kam auch die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer, die ein wichtiger Durchgang für Mittelschüler zu einer Ausbildung als Pflegefachkraft sei. „Mittelschüler erfüllen nach der einjährigen Ausbildung zum Pflegefachhelfer die Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung zur Pflegefachkraft genauso wie Schüler nach der mittleren Reife“, erklärte Wagner.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass in der Öffentlichkeit oftmals nur über die schwierigen Seiten des Pflegeberufes berichtet wird – die hohe Fachkompetenz von Pflegekräften, das vielseitige Tätigkeitsfeld, die zahlreichen Möglichkeiten zur Weiterbildung und die im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen gute Bezahlung kämen nur selten zur Sprache. Die Vergütung während der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger liege zwischen 1140 und 1303 Euro brutto monatlich. Nach abgeschlossener Ausbildung liege das Einstiegsgehalt auf der Normalstation bei 2826 Euro brutto monatlich und in speziellen Fachbereichen bei 2997 Euro brutto monatlich  – jeweils zuzüglich der Zeitzuschläge.

„Ganz unabhängig vom Beruf ist Profession das Wichtigste – man muss seine Arbeit wirklich gerne machen“, betonte Anton Kreutzer von der Bundesagentur für Arbeit. „Für viele Arbeitnehmer spielen derzeit das Arbeitsumfeld, die Nähe zum Arbeitsplatz und die Verlässlichkeit des Arbeitgebers eine wichtigere Rolle als der Verdienst.“

Informationen zu Ausbildungsberufen bei den LAKUMED Kliniken sowie aktuelle Stellenanzeigen sind unter www.lakumed.de und unter www.talente-gesichter.de zu finden. Wissenswertes über die Ausbildung in der Pflege finden Sie hier: www.kompetenzzentrum-gesundheitsberufe.de

 

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

Bildtext: Rainer Knöferl (re), Petra Freiberg (mitte) und das Team der Zentralen Patientenaufnahme freuen sich über die erfolgreiche Einführung der Patientenarmbänder.

 

Sicherheit der Patienten weiter erhöht

LAKUMED Kliniken führen Armbänder für stationäre Patienten ein

 

Um die eindeutige Identifikation der Patienten noch sicherer gewährleisten zu können, erhalten seit Montag alle stationär aufgenommenen Patienten in den Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg sowie in der Schlossklinik Rottenburg zu Beginn der Behandlung ein Patientenarmband. Bisher wurde die Identität der Patienten durch Sicherheitsfragen geprüft – um die Verwechslungsgefahr noch weiter zu minimieren, wurde das System nun um das Patientenarmband ergänzt.  „Das Armband macht die Identifikation unserer Patienten noch sicherer und gewährleistet, dass jeder Patient zur richtigen Zeit die richtige Behandlung erhält“, sagt Rainer Knöferl, Pflege- und Wirtschaftsdirektor der LAKUMED Kliniken.

Bei den LAKUMED Kliniken, die über mehr als 650 Betten verfügen, werden jedes Jahr rund 85.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Das Patientenarmband soll dazu beitragen, trotz der großen Anzahl an Patienten eine Verwechslung so weit wie möglich auszuschließen. „Im Rahmen der stationären Aufnahme wird der Patient auf das Patientenarmband hingewiesen“, erklärt Petra Freiberg, Leitung der Zentralen Patientenaufnahme in den Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg. „Ist der Patient mit dem Armband einverstanden, wird dieses in der Regel am linken Handgelenk angebracht.“ Auf dem Patientenarmband sind Vor- und Nachname, das Geburtsdatum sowie die Fallnummer in Klarschrift und als Barcode hinterlegt. Lehnt der Patient ein Armband ab, wird dies so im Behandlungsvertrag festgehalten. „Unsere Patienten sollen wissen, dass wir uns für ihre größtmögliche Sicherheit einsetzen und sie bei uns in den besten Händen sind“, so Rainer Knöferl.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Bildtext: Besonders großen Anklang fand am Krankenhaus Landshut-Achdorf die Black Box zum Erkennen von Schwachstellen bei der Händehygiene.

 

„AllerHand!“ – Händedesinfektion im Fokus

LAKUMED Kliniken beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag „Saubere Hände“

Bereits zum neuten Mal beteiligten sich in den vergangenen zwei Wochen die LAKUMED Kliniken mit ihren Krankenhäusern in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg sowie der Schlossklinik Rottenburg an der bundesweiten Kampagne „Saubere Hände“, die in diesem Jahr unter dem Motto „AllerHand!“ stand. Im Rahmen der Aktion organisierte die Stabsstelle Hygiene an allen drei LAKUMED Standorten einen Aktionstag mit Informationen und Mitmach-Aktionen für die Mitarbeiter.

Mit einem Informationsstand im Krankenhaus Landshut-Achdorf, im Krankenhaus Vilsbiburg und in der Schlossklinik Rottenburg wies das Hygiene-Team der LAKUMED Kliniken die Mitarbeiter auf die Bedeutung der Händedesinfektion hin. Interessierte erhielten die Möglichkeit, die Hände nach der Desinfektion in die „Black Box“ zu halten und so mit Hilfe von UV-Licht die Schwachstellen der Händedesinfektion zu erkennen. Zudem konnte der Ablauf verschiedener aseptischer Tätigkeiten, bei denen die Händedesinfektion besonders wichtig ist, am Modell praktisch geübt werden. Als Belohnung und als stetige Erinnerung an die Händehygiene erhielten die Mitarbeiter Schwestern-Uhren, Schlüsselbänder und T-Shirts.

Die Mitarbeiter, Patienten und Besucher zeigten großes Interesse am Aktionstag „Saubere Hände“. „Obwohl unsere Mitarbeiter beim Thema Händehygiene ohnehin gut geschult sind und höchste Standards erfüllen, ist eine Wiederholung der einzelnen Schritte und Momente der Händedesinfektion wichtig“, sagte Dr. Sieglinde Eder, hygienebeauftragte Ärztin der LAKUMED Kliniken.

Seit vielen Jahren werden bei den LAKUMED Kliniken strenge Hygiene-Richtlinien umgesetzt, um den Schutz der Patienten und der Mitarbeiter sicherzustellen. Laufende Hygiene-Informationen und Schulungen sowie zahlreiche Spender für Händedesinfektionsmittel spornen Patienten, Besucher und Mitarbeiter zum Durchführen der korrekten Händedesinfektion an. Für die Aktionen und die Qualität der Händehygiene hat die Charité in Berlin dem Krankenhaus Landshut-Achdorf und dem Krankenhaus Vilsbiburg bereits mehrfach das Zertifikat „Saubere Hände“ in Silber verliehen.

 Im Rahmen des Aktionstages war das Hygiene-Team auch am Krankenhaus Vilsbiburg mit einem Informationsstand vertreten

 

Auch in der Schlossklinik Rottenburg fand der Aktionstag „Saubere Hände“ großen Anklang.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken