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Kumhausen

Landkreisgebiet Landshut

KUMHAUSEN, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, den 10.12.2019, gegen 17.25 Uhr, befuhr ein 56jähriger Fahrradfahrer aus dem Landkreis Landshut den südlich neben der Kreisstraße LA 21 verlaufenden Radweg in Richtung Kumhausen. Am Ende des Radwegs wollte er die Kreisstraße offensichtlich überqueren, um anschließend seine Fahrt in Richtung Kumhausen fortzusetzen. Hierbei übersah er eine 42jährige, ebenfalls aus dem Landkreis Landshut, welche zu der Zeit mit ihrem Pkw der Marke VW die Kreisstraße in Richtung Geisenhausen befuhr. Es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei der Fahrradfahrer auf der linken Seite durch die Front des Pkw`s erfasst wurde. Der Fahrradfahrer wurde nach der Kollision in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert, wo er im Laufe des Abends seinen schweren Verletzungen erlag. Die Pkw-Fahrerin wurde bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Durch die Staatsanwaltschaft Landshut wurde zur Klärung des Unfallhergangs ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die Kreisstraße LA 21 wurde zur Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt, um die Ableitung des Verkehrs kümmerten sich die Feuerwehren aus Niederkam und Kumhausen. Mittlerweile ist die Fahrbahn in beide Richtungen wieder freigegeben.

Bildtext: Erneut fließen LEADER-Fördermittel in den Landkreis Landshut, diesmal nach Kumhausen. Darüber freuen sich, von links, Dr. Eberhard Pex (LEADER-Koordinator für Niederbayern), Kumhausens Bürgermeister Thomas Huber, Landrat Peter Dreier und Karoline Bartha (LEADER-Geschäftsstelle am Landratsamt Landshut).

 

 

Fördermittel aus Brüssel für Kumhausen

Für das Bürgersaal-Projekt: LEADER-Koordinator überbrachte Bürgermeister Bescheid

 

Erneut kann sich eine Landkreis-Gemeinde über eine kräftige Finanzspritze aus Fördertöpfen der Europäischen Union (EU) freuen: Im Beisein von Landrat Peter Dreier hat der Koordinator des EU-Förderprogramms LEADER, Dr. Eberhard Pex, Kumhausens Bürgermeister Thomas Huber den Zuwendungs-Bescheid über 135000 Euro überreicht. Die Gemeinde Kumhausen erhält die Fördermittel für die Inneneinrichtung des Bürgersaals im neu entstehenden Gemeindezentrum neben dem Rathaus.

Mit dem neuen Gemeindezentrum will Kumhausen einen Treffpunkt schaffen mit Räumlichkeiten für ein breites Spektrum von Ereignissen, für gesellschaftliche Zusammenkünfte ebenso wie für Kultur-Veranstaltungen. Dies erläuterten Kumhausens 1. Bürgermeister Thomas Huber und Karoline Bartha, die Managerin der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) für den Landkreis Landshut, bei der die Fäden des EU-Förderprogramms LEADER in der Region zusammenlaufen. Ein solcher Treffpunkt ist vor allem deswegen notwendig, weil im Hauptort der Gemeinde Kumhausen das letzte Wirtshaus seine Pforten geschlossen hat.

Stärkung der ländlichen Räume in EU-Staaten

Diese Lokale Aktionsgruppe hat einen sogenannten Steuerkreis: Es ist eine Gruppe von Bürgern, die unter Vorsitz von Landrat Peter Dreier Projekte zur Förderung durch das EU-Programm vorschlägt. Solche Vorschläge müssen dem Ziel des Programms gerecht werden – nämlich den ländlichen Raum stärken. Die LAG für den Landkreis Landshut hat sich für die Förderung des Kumhausener Projekts ausgesprochen, weil es dem „Erhalt der dörflichen Infrastruktur“ dient, also somit ein zentrales Förderkriterium des EU-Programms erfüllt.

Auf der Grundlage dieses Vorschlags des Steuerkreises und eines Beschlusses des Gemeinderats von Kumhausen hat LAG-Managerin Bartha das Anliegen an Dr. Eberhard Pex herangetragen, den LEADER-Koordinator für ganz Niederbayern, dessen Dienststelle am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in der Kreisstadt Regen angesiedelt ist. Von dort kam nun grünes Licht für den Zuwendungs-Bescheid.

Landrat: Neues wichtiges Projekt vorangebracht

Dr. Pex führte gegenüber Landrat Dreier und Bürgermeister Huber aus, dass das Projekt, das die LEADER-Voraussetzungen erfülle, nicht nur die Ortsmitte von Kumhausen aufwerte, sondern dass auch die Region um Landshut davon profitiere. Bekanntlich hat die Gemeinde Kumhausen bereits begonnen mit dem Bau des neuen Gemeindezentrums. Es wird unmittelbar neben dem Rathaus in die Höhe gezogen.

Bestandteile der Förderung durch das LEADER-Programm sind die Ausstattung eines barrierefrei zugänglichen Bürgersaals mit Medientechnik, eine Wärmeküche sowie Trennwände zum Teilen des großen Bürgersaals in kleinere Einheiten, damit der große Raum für unterschiedlichste Veranstaltungen optimal genutzt werden kann. Landrat Dreier brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass erneut ein wichtiges Projekt mit Hilfe von Mitteln aus Fördertöpfen der EU umgesetzt werden kann. Das mache deutlich, wie richtig und wichtig es gewesen sei, den Landkreis Landshut als LEADER-Region zu etablieren.

 

Bildquelle: Landkreis Landshut

 

KUMHAUSEN / WEIHBÜCHL. Am Sonntagmorgen gegen ca. 08:30 Uhr ereignete sich im Gemeindebereich Weihbüchl / Kumhausen ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw.

Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 83-jähriger Verkehrsteilnehmer mit seinem VW Golf die Straße aus Weihbüchl kommend in Richtung Vogen. Zur gleichen Zeit befuhr ein 36-jähriger Fahrzeugführer und sein 5-jähriger Sohn die Straße aus Allmannsdorf kommend in Richtung B299. Im Kreuzungsbereich der beiden Straßen kam es aus bislang unbekannter Ursache zum Zusammenstoß beider Pkw.

Der 83-jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Der 36-jährige Fahrzeugführer des anderen Pkw kam mit schweren Verletzungen in ein Landshuter Krankenhaus, sein 5-jähriger Sohn, der sich ebenso im Pkw befand und bis dato beim Unfall nicht verletzt wurde, kam zur vorsorglichen Untersuchung ebenso in ein Landshuter Krankenhaus.

Die Unfallstelle wurde durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Landshut und Umgebung abgesperrt, die Straßensperrung in diesem Bereich dauert aktuell noch an.

Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Landshut die Hinzuziehung eines Gutachters zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens an.

Die Unfallstelle wurde durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Landshut und Umgebung abgesichert, die Straßensperrungen in diesem Bereich dauern aktuell noch an.

Das ist das Ergebnis des Verkehrssenates vom Montag 09. Juli 2018.
Bis zu vier Stellplätze in der Kurzparkzone Neustadt dürfen künftig für Carsharing-Kfz genutzt werden. Weil dort aber kein Stromanschluss vorhanden ist und auch künftig nach eindeutigem und mehrfachem Kopfschütteln des Stadtwerkeleiters Armin Bardelle sein wird bleibt das Feld wie bisher den Kfz überlassen, die mit Benzin oder Diesel angetrieben werden und gerade im Kurzstreckenverkehr die meisten Emissionen entwickeln. Herr Bardelle bezieht sich dabei zu Recht auf einen älteren Stadtratsbeschluss durch den Ladesäulen für Pkw in der Neustadt nicht in Betracht kommen.

Umweltschutz und Förderung der Elektromobilität sähe anders aus. Gleichzeitig zeigt OB, Stadtrat und Verwaltung dass Umwelt- und Klimaschutz in Landshut im wesentlichen als Feigenblatt dient. Rechtsdirektor Harald Hohn führte aus, dass es keine Möglichkeit gibt den umweltfreundlicheren Betrieb mit Elektromobilen zu unterscheiden.
Einzig die Stadträtin und Landtagsabgeordnete Jutta Widmann plädierte dafür die Carsharing-Parkplätze, die die Stadt zur Verfügung stellt nicht in der Neustadt, sondern beispielsweise auf den städtischen Flächen an der Freyung auszuweisen. Dort könnte dann auch eine Ladeinfrastruktur errichtet werden und die beiden Vereine, die derzeit Carsharing in Landshut anbieten wären mit gleichen Chancen am Markt.

Damit hat sich der Stadtrat dafür entschieden dem Verein Autoteilen Landshut e.V. mit Sitz in Kumhausen (Landkreis Landshut) weiterhin einen erheblichen (Wettbewerbs-) Vorteil einzuräumen. Sie können die Kurzparkzonen Neustadt und Münchner Straße weiter nutzen und das auf eine Ladeinfrastruktur angewiesene Carsharing mit Elektromobilen, wie ecobi.de mit Sitz in Landshut, wird wie bisher auf private Stellflächen verwiesen.

Dabei könnte man spontan an den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes denken:„Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 120, 1 <29>; 122, 210 <230>; stRspr). Er gilt für ungleiche Belastungen wie auch für ungleiche Begünstigungen (vgl. BVerfGE 116, 164 <180>; 122, 210 <230>). …” Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland[24]”

Aber wieder zurück nach Landshut mit seinen speziellen Vorgehensweisen…

Chaos im Kopf oder ein verbaler Angriff auf einen Stadtrat?
Der nachstehende Bericht der Landshuter Zeitung am Tag des Verkehrssenates stellt den Verein Autoteilen Landshut e.V. als Opfer dar. Aber nicht anhand von Fakten, sondern von Unterstellungen und Faktenverdrehungen.
So kann der Vorsitzende des Vereins Autoteilen Thomas Vaas dank der LZ eine Reihe von unwahren Tatsachenbehauptungen öffentlich zum Besten bringen und seine verbale Gewalt gegen einen Stadtrat ausleben:

  • “In Wirklichkeit versucht er uns das Wasser abzugraben.”
  • “Aus meiner Sicht greift Herr Schnur zu unlauteren Mitteln. Er ist Schatzmeister von ecobi und gleichzeitig Stadtrat.”
  • “Das ist doch ein Interessenskonflikt.”
  • “Durch den Vorstoß von Herrn Schnur hat sich das Klima in der Stadt gegenüber Carsharing abgekühlt.”
  • “Das Verhältnis zu Stadt und Stadtwerken sei vorher immer gut gewesen.”

„Diese Gewalt in unserem Land gegenüber ehrenamtlich Tätigen, gegen Bürgermeister, die sich um das Wohl ihrer Stadt kümmern, ist verabscheuungswürdig” Armin Laschet, Ministerpräsident NRW.

Es ging in dem Stadtratsantrag nicht darum jemand zu benachteiligen sondern um Transparenz und eine Chancengleichheit, insbesondere vor dem Hintergrund der erstmals geschaffenen Rechtslage zum 1.9.2017. Ursache für den Antrag der CSU-Fraktion war insbesondere die Auskunft der Verwaltung der Stadt Landshut vom März 2018 in dem von einer Kostenfreiheit der Stellplätze in den Kurzparkzonen die Rede war. Auch die LZ konnte in ihren Recherchen keine klare Vereinbarung ermitteln.
Rechtsdirektor Harald Hohn sprach in der Sitzung über die bisherige Handhabung von einer “Grauzone, die durch das Carsharing-Gesetz jetzt eindeutig sei”.

Und nun die Fakten:
Bei der Mitgliederversammlung des Landshuter Umweltzentrum e.V. im vergangenen Jahr haben sich Frau Lapper und Rudolf Schnur nicht mehr als gleichberechtigte Vorsitzende aufstellen lassen. Wie 2005, als beide das Projekt Umweltmesse angepackt haben wollten sie nun den beiden ecobi-Projektleitern Ejder Cengiz und Martin Mai das Feld überlassen. Das Projekt Landshuter Umweltmesse wurde 2010 in eine GmbH ausgelagert.
Rudolf Schnur hat sich in der Mitgliederversammlung und das wurde einstimmig beschlossen nur bereit erklärt, ausschließlich die Vereinsbuchhaltung inkl. Steuererklärungen für die bisherige Vereinstätigkeit (2016 und 2017) durchzuführen.
Für das Projekt ecobi ist nur Herrn Cengiz und Herr Mai verantwortlich. Die gesamte Buchhaltung und ein eigenes Konto, sowie jede Zahlung läuft ohne seine Beteiligung. Es wurde sogar die Satzung geändert und eine Projektmitgliedschaft ecobi.de eingeführt.
Ihre Funktionen nehmen alle weiterhin ausschließlich ehrenamtlich wahr.
Das wurde damals so vereinbart um eine konsequente Trennung zu erreichen und für die Vereinsmitgliedern maximale Transparenz herzustellen. Nun stellt sich heraus, dass es auch für die Öffentlichkeit der richtige Weg war.
Selbst wenn Stadtrat Schnur aber ehrenamtlicher Schatzmeister des Projektes ecobi wäre, gäbe es keinen Grund daraus etwas unlauteres zu konstruieren.
Das Landshuter Umweltzentrum e.V. ist als gemeinnützig anerkannt.
Der Verein AutoTeilen e.V. ist dies nicht, er täuscht darüber hinweg in dem er u.a auf der Homepage schreibt „Wir verfolgen gemeinnützige Ziele“… Aber das darf jeder von sich selbst behaupten…
Während AutoTeilen ausschließlich Autovermietung betreibt (wie Sixt usw.) steht bei ecobi.de der Umwelt- und Klimaschutzgedanke im Vordergrund. Es werden eben nicht normale Diesel oder Benzin-Kfz (mit hohen Emissionen im Kurzstreckenverkehr) vermietet, sondern E-Mobile, die mit Ökostrom geladen werden.
Stadtwerke von Anfang an fair und neutral
Bereits bei dem ersten Gespräch mit den Stadtwerken Landshut wurde ecobi.de gegenüber klargestellt, dass es nun zwei Partner der Stadtwerke Landshut gibt und diese chancengleich behandelt werden. Dies wurde bis heute auch so eingehalten, z.B. in den Veröffentlichungen der Stadtwerke Landshut zu diesem Thema.

Zuletzt stellt sich die Frage nach dem Beweggrund von Herrn Vaas gleich ein solch verleumderisches und überzogenes Fass auf zu machen?
Sind es die wenigen Mitglieder des Vereins in 25 Jahren, ist es die Furcht vor dem Verlust von Pfründen oder gar dem Wettbewerb?
Monopole sind Fortschrittshemmer, das erkennt man daran, dass in 25 Jahren Autoteilen weder ein wirklich umweltfreundliches Fahrzeug angeboten wurde und zum anderen die Form der Leihe immer noch an einem Fahrtenbuch basiert und nicht wie bei ecobi.de bereits eine softwarebasierte Fahrzeugbuchung und -nutzung erfolgt.
Trotzdem: Herr Vaas und sein Verein hätten nicht reagieren müssen, wie die Hühner bei denen der schlaue Fuchs mal schnell in den Stall blickt.

Rudolf Schnur, Herausgeber

LZ 09 07 18 Chaos im Carsharing

Bildunterschrift:
 vorne lk. nach rechts: Gemeinderat Lorenz Petermaier BfK, Vorstandsmitglied Thomas Kutschera BfK und Gerhard Gradl SPD und Gemeinderat Hans Biberger SPD

Kumhausen.

Als im Frühjahr 2015 eine Gruppe Kumhausener Bürger die Initiative zum Ausbau und Sanierung der Ortsverbindungstraße in Preisenberg in Fahrtrichtung Binshamer gestartet haben war der Ausgang dieses Vorhabens noch sehr Ungewiss. Man wollte im Rahmen der Sanierung der maroden einspurigen Straße die ursprünglich in 2015 geplant war, eine Verbreiterung für zwei Fahrspuren erreichen, damit Verkehrssicher gefahren werden kann. Hierbei war es ein Anliegen den Verkehrsrechtlichen Charakter der Anliegerstraße zu erhalten. Einige Mitglieder der Ortsvorstände SPD und Bürger für Kumhausen trafen sich deshalb zum Ortstermin an der Baustelle um den Baufortschritt in Augenschein zu nehmen.
Einvernehmlich konnte man feststellen, dass die Befragung der Anlieger in Preisenberg und Eierkam ein voller Erfolg war und so haben sich 90 % der Anlieger für den Antrag der Initiative ausgesprochen. Die Unterschriftenlisten wurden nach Abschluss dem Bürgermeister übergeben und hatten einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Abstimmungsergebnis im Gemeinderat. Positiv ist zu erwähnen, dass es dem Bürgermeister gelungen ist eine Förderung von zirka 40 % für diese Maßnahme über die Regierung von Niederbayern zu erhalten. Die Initiatoren bedanken sich sehr herzlich bei den Bürgern, dem Gemeinderat und dem Grundstückeigentümer für Ihre konstruktive Bereitschaft die Maßnahme umzusetzen. Hiermit bekommt dieser aufstrebende Ortsteil in Kürze eine sichere und funktionsfähige Straßenverbindung die für die nächsten Jahrzehnte gut ausgebaut den Bürgern zur Verfügung steht.

Am Mittwochnachmittag geriet auf der B 15 kurz nach dem Ortsende Kumhausen das Führerhaus eines Sattelaufliegers in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehren schlugen bereis Flammen aus dem Führerhaus, der Fahrer konnte sich rechtzeitig aus dem Führerhaus retten. Die Einsatzkräfte gingen mit schwerem Atemschutz, Wasser und Löschschaum gegen die Flammen vor und konnten diese nach kurzer Zeit eindämmen. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich dagegen ein wenig komplizierter. Mit einem Schere/Spreizer-Kombigerät und schwerem Brechwerkzeug mussten die durch die Hitze völlig verzogene Beifahrertüre und ein Staufach aufgebrochen werden. Anschließend konnten die letzten Glutnester gelöscht und ein Teil des Brandguts entfernt werden. Mit zwei Wärmebildkameras wurde der LKW dann noch kontrolliert. Die B 15 war während des Einsatzes komplett gesperrt und blieb bis zum Abtransport des LKW in den Abendstunden weiter halbseitig gesperrt. Die Brandursache und der Sachschaden sind der Feuerwehr nicht bekannt, die Polizei ermittelt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Niederkam, Mittergolding, Windten und Landshut-Achdorf unter der Leitung von Kreisbrandmeister Josef Neß.

Nachtrag zum Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Donnerstag, 22. September 2016
Landkreisgebiet Landshut
Lkw-Brand auf der B 15
Kumhausen. Am Mittwoch wurde die Polizei gegen, 16.30 Uhr, darüber informiert, dass ein Lkw auf der Bundesstraße 15 brennen würde. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Lkw lichterloh in Flammen stand. Der Brand wurde durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht. Die Bundesstraße musste deswegen für etwa eine halbe Stunde total gesperrt werden und war danach nur einseitig befahrbar. Der Lkw brannte total aus. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die Brandursache ein technischer Defekt gewesen sein.

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