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Kreisvorsitzender

CSU NEUJAHRSEMPFANG: Dr. THOMAS HASLINGER KÜNDIGT BEREITSCHAFT ZUR OB-KANDIDATUR AN

Viele waren geladen und viele kamen zum Neujahrsempfang der CSU in die Live Box der Sparkassenarena

 

Kreisvorsitzender Dr. Thomas Haslinger begrüßte die Gäste aus Politik und Wirtschaft und aus dem gesellschaftlichen Leben. Er ehrte im Anschluss daran langjährige und verdiente CSU-Mitglieder. Sein vorgetragener Impulsvortrag war betitelt: „Die Herausforderungen in der Zukunft der Stadt Landshut.“ Haslinger kündigte seine Bereitschaft zur Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Landshut an. Eine Talkrunde von Michaela Lochner moderiert, mit Dr. Thomas Haslinger und dem zur Zeit jüngsten und wie die Veranstaltungsbesucher sehen konnten, auch sehr quirligen und rhetorisch souveränen CSU Landrat aus dem Kreis Traunstein Siegfried Walch, war das Highlight der Veranstaltung. Der eigentlich, für diesen Talk vorgesehene Altbürgermeister Hans Rampf, musste wegen Erkrankung absagen. Vor versammelter CSU-Vorstandschaft, die sich auf der Bühne der Live-Box versammelt hatte, überreichte Maximilian Götzer seinem Stadtratskollegen Haslinger zum Wahlkampfstart, ein 2020-Team-Trikot um ihm anzuzeigen, dass er der Motor und Antreiber für die anstehenden Wahlkampfmonate sein wird und sein muss.  Symbolisch, mit einem Glas Schnaps in der Hand, beschwor die CSU-Mannschaft den Teamgeist, der notwendig sein wird, um die „politische Schlacht“ in den nächsten Monaten nicht nur um die OB-Wahl, sondern auch um die Stadtratswahl zu gewinnen.

 

Theo Weber wurde für  57 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

 

Eine Talkrunde zu Dritt mit Haslinger, dem eloquenten und rhetorisch ausgezeichnet agierenden Traunsteiner Landrat Siegfried Walch und Moderatorin Michaela Lochner beendeten den offiziellen Teil des Abends mit teilweise humorvollen Aussagen.

 

„Erfolgreiche Kommunalpolitik, gestern und heute“, war die Überschrift des Impulsreferats vom CSU-Kreisvorsitzenden Haslinger

Haslinger gab in seinem Referat einen Über- und Ausblick auf die Situation in Landshut. Als ersten Punkt seiner Ausführungen nannte er den Arbeitsmarkt. Digitalisierung und Industrie 4.0 hört sich für viele sehr abstrakt an. Es gäbe eine Studie des Instituts für Arbeits- und Markforschung die besagt, wieviel Arbeitsplätze heute schon wegrationalisiert werden könnten, auf Grund der technischen Möglichkeiten. In Stadt und Landkreis Landshut ergibt sich folgendes Bild. Bereits seit dem Jahre 2016 werden 52 Prozent aller einfachen Tätigkeiten und ein Viertel aller Facharbeiter von der Technik her nicht mehr benötigt. Im BMW-Werk Dingolfing  mit seinen Zulieferern ist es noch extremer.  56 Prozent der Arbeitsplätze könnten heute bereits technisch abgeschafft werden. Darum sei auch eine Weiterbildung immer wichtiger. Mit der CSU wird es aber trotz der anzunehmend schlechteren wirtschaftlichen Verhältnisse in Zukunft keine Gewerbe- und Grundsteuererhöhung geben.

Landshut sei extrem attraktiv und wird es weiter bleiben und bis 2037 ein Wachstum an Einwohnern von 13 Prozent zu verzeichnen haben. Landshut braucht Wohnungen, aber ob dabei eine Wohnungsbaugesellschaft Abhilfe schaffen kann, ist die große Frage. Verdichtung ist sinnvoll, dabei sollen aber keine Ghettos entstehen. Das Stadtbild darf sich nicht verändern. Landshut darf keine Vorstadt von München werden und soll seinen niederbayerischen Charakter beibehalten, so Haslinger.

Im kulturellen Bereich besteht in den Augen Haslingers ein unnötiger Streit. Infrastrukturell hätte man gewaltige Probleme. Auf der Gesundheitsebene merkt man einen gewaltigen Druck. Bundespolitische Tendenzen setzen der Stadt immer mehr zu. Die Kosten drohen auszuufern, wenn die Gewerbesteuer einbricht – Theater, Hallenbad, Sport und Kultur und vieles andere. Die Migration stellt ein großes Problem dar und egal wer was erzählt, diese Thematik wird die Stadt noch viele Jahre belasten.

„Was macht uns denn aus als Landshut“, fragt der CSU-Kreisvorsitzende? Er glaubt, dass wer in den letzten Wahlkämpfen zugesehen hat immer wieder, „die Marke Landshut stärken“, vernommen. „Ich habe bis heute noch nicht herausgefunden, wie wir uns wirklich positioniert haben!“ Schulen und Kindergärten werden weiterhin die Priorität einnehmen, um die Ausbildung der jungen Menschen zu gewährleisten, denn das sei das Kapital der Zukunft. Wenn der Freistaat Bayern will, dass man Landshut als Oberzentrum sieht, muss der Freistaat auch die Stadt finanziell unterstützen. Es muss endlich Schluss damit sein, dass die Fördergelder für innovativen Projekte nach Passau, Straubing oder Deggendorf gehen und Landshut dabei leer ausgeht. Landshut sei hier an der Reihe, nach oben zu kommen.

Zum Stadtmarketing möchte Haslinger nicht viel sagen, das wäre zu komplex, aber seine persönliche Schlussfolgerung aus diesem gesamten Maß an Zuständigkeiten und Nickligkeiten sei, es muss Chefsache sein und heißt, als Chef muss man auch die Themen angehen.

Der Streit in Sachen Kultur in der Stadt muss schnell beendet werden. Dr. Thomas Haslinger ist sich sicher, wenn die CSU mit einem Koalitionspartner im nächsten Stadtrat die Mehrheit und das Sagen hätte, wäre der Streit sofort beendet. Es geht darum, dass sich die Stadt Landshut als Kulturstadt verkauft. Es kann nicht sein, dass so eine Sache in der Stadt zwei Jahre lang schwelt, Gräben aufreißt und die Stadt nach außen hin peinlich aussehen lässt. Eine Reform der Stiftung sei unerlässlich.

Das Ehrenamt ist ein großes Anliegen von Haslinger. „Wenn jemand dazu bereit ist, muss bevorzugt behandelt werden.“

Die CSU steht klar zur Westumfahrung, aber eins soll auch klar sein, wer in der Stadt die Verantwortung dafür trägt hat zu sorgen, dass er frühzeitig mit dem Landkreis spricht. Es kann nur eine ganzheitliche Lösung geben und nur wenn der Verkehr um Landshut herumfließt, wird es eine Entlastung der Stadt geben. Unbedingt notwendig sei Dialog und nochmal Dialog. Der ÖPNV kann nur dann für eine breite Bevölkerung attraktiv sein, wenn drei Faktoren erfüllt sind. Die Personendichte muss vorhanden sein, die Taktung muss stimmen und eine Diversifizierung muss möglich und umsetzbar sein.

Das politische Klima in Landshut hätte sich in den letzten zwei Jahren massiv verschlechtert, behauptet Haslinger. Die Ursachen wären vielfältig. Die allgemeine Stadtratsschelte drückt Haslinger auf das Gemüt. Es muss Schluss damit sein, dass sich die Stadträte untereinander fertig machen und er hofft, dass der Stadtrat seine Würde wieder zurück gewinnt. Der Hinweis eines Kollegen, außer dem OB seien alle Psychopathen sei ein Ton, der in keiner Weise angemessen sei.

„In der Stadtplanung müssen wir besser werden“, sagt Dr. Haslinger. Es müssen klare Mehrheiten für Projekte gefunden werden, die machbar seien. Projekte die angefangen sind müssen unbedingt weitergeführt werden. Die Gewerbesteuer habe sich um 3 Millionen verschlechtert und das zeigt, dass eine seriöse Haushaltspolitik geführt werden muss.

„Landshut ist meine Heimatstadt und sie liegt mir am Herzen, und ich möchte, dass auch meine Kinder in dieser schönen Stadt aufwachsen können. Dazu braucht es Arbeit an der Sache und weniger Streit. Wir haben es geschafft in der CSU Landshut die Streitereien zu beenden und Teamgeist zu entwickeln, das brauchen wir auch in der Stadtpolitik und darum hab ich mich entschlossen, mich 2020 zum Oberbürgermeister der Stadt Landshut aufstellen zu lassen!“

Selbstverständlich gab es für die CSUler und ihren Gästen ein warmes Büfett um sich speisend an den Tischen noch im kleineren Kreis über allgemeine und besonders über die Stadtpolitik zu diskutieren und zu unterhalten.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext Ehrung 40-60 Jahre: Die Geehrten für 40 bis 60 Jahre CSU-Mitgliedschaft um Kurt Neudert (zweite Reihe Mitte) mit den Ehrengästen um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner(rechts), MdL Helmut Radlmeier (stehend Fünfter von rechts), die Bezirksrätinnen Monika Maier (Zweite von rechts) und Martina Hammerl (stehend Dritte von links),Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (links) und den Kreisvorsitzenden der Frauenunion, Anna Wolfsecker, sowie der Seniorenunion, Renate Zitzelsberger.(Foto: Willi Kappl)

 

„Volksparteien sind gefordert wie nie zuvor“

CSU im Landkreis ehrt langjährige Mitglieder – Kurt Neudert für 60 Jahre ausgezeichnet

 

Die CSU im Landkreis Landshut hat am Samstag im Landgasthof Kollmeder in Arth 53 langjährige Mitglieder für 30 bis 60 Jahre in der Partei geehrt. Besondere Anerkennung sprach Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner Kurt Neudert aus Mirskofen aus. Der 76-Jährige vom Ortsverband Ohu-Ahrain gehört seit 60 Jahren der CSU-Familie an.

„Die breite Basis und die starke Verwurzelung ist die große Stärke der CSU“, sagte Oßner in seiner Festrede. „Wir sind die einzige echte Volkspartei, die alle gesellschaftlich wichtigen Strömungen in unserer bürgerlichen Familie vereint. In einer Zeit, in der Einzelinteressen und das Auseinanderdriften der Gesellschaft immer problematischer werden, sind Volksparteien gefordert wie nie zuvor.“ Nur durch sie werde der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert. Gegenüber den Geehrten betonte Oßner: „Ohne Ihren Mut, Ihre Leistungsbereitschaft, Tatkraft und Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir heute nicht diese hohe Lebensqualität in unserer Heimat. Wir wissen, was wir an Ihnen haben und danken Ihnen von Herzen für Ihren Einsatz im Landkreis Landshut. Sie sind die Stützen unserer heutigen Demokratie und des Wohlstands.“

Oßner machte aber auch deutlich, dass diese Errungenschaften nicht gottgegeben sind und täglich verteidigt werden müssen: „Derzeit versuchen Populisten, unsere Gesellschaft zu spalten und den Menschen mit den immer gleichen Horrornachrichten Angst vor dem moralischen und wirtschaftlichen Untergang unseres Landes zu machen. Das dürfen wir nicht zulassen.“ Bei der Europawahl im kommenden Jahr habe die CSU mit Manfred Weber als Spitzenkandidat aller europäischen Konservativen die einmalige Chance, sich an die Spitze der politischen Vernunft auf dem Kontinent zu setzen. „Manfred Weber hat die Kraft, Populisten im In- und Ausland in die Schranken zu weisen, weil er eine Leidenschaft für Europa vermittelt, die den Funken auf die Menschen überspringen lässt.“ Darum sei es so wichtig und wertvoll, dass die CSU in der Region geschlossen hinter Weber und der Europaparlamentskandidatin Elisabeth Fuß aus Pfeffenhausen stehe.

 

Europa stärken und Migration begrenzen

Ein zentrales Thema bis zur Europawahl und darüber hinaus bleibt die Migrationspolitik. „Es ist enorm wichtig für Deutschland, dass international Absprachen getroffen werden, um die Zuwanderung gemeinsam wirkungsvoll zu steuern und zu begrenzen. Dies ist vor allem an den EU-Außengrenzen notwendig. Um nichts anderes geht es an dieser Stelle“, so der Bundestagsabgeordnete Oßner. In Sachen Außenpolitik sei aus Sicht der CSU außerdem klar, dass sich die Türkei durch die Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien endgültig als Vollmitglied für die EU disqualifiziert habe. „Wir sind die Kraft, die für Recht und Ordnung sorgt und gleichzeitig Umweltschutz, Mobilität, digitale Infrastruktur sowie die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft voranbringt. Im Gegensatz zu den anderen Parteien spielen wir diese Zukunftsthemen nicht gegeneinander aus.“

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und Furths stellvertretender Bürgermeister Josef Fürst betonten die enge Zusammenarbeit innerhalb der CSU von den Kommunen bis zur Spitzenpolitik und lobten die Jubilare für ihre tragende Rolle dabei: „Ihr vor Ort seid eine unverzichtbare Stütze für unsere haupt- und ehrenamtlichen Politiker, um auf allen politischen Ebenen die drängenden Themen für unsere Heimat voranbringen zu können“, sagte Radlmeier. Zumal viele Parteimitglieder oftmals jahrzehntelang in ihren Wohnorten als Gemeinde- und Stadträte oder sogar als Bürgermeister politisch aktiv seien. Bestes Beispiel ist dabei der Ortsteil Arth – hier sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung gleichzeitig Mitglied in der CSU, was ein absoluter Spitzenwert ist. Ortsvorsitzender Josef Fürst bekam dafür ein großes Lob und extra Applaus.

Bei der Auszeichnung der Mitglieder wurde Kurt Neudert besonders geehrt. Als er vor 60 Jahren als Jugendlicher in die CSU eintrat, wurden gerade erst die Lebensmittelmarken der Nachkriegszeit abgeschafft und der Liter Benzin kostete noch 62 Pfennig. „Kurt Neudert ist Mitgründer und das langjährigste Mitglied des Ortsverbands Ohu-Ahrain. Er war lange Jahre Schriftführer und ist ein Paradebeispiel für dauerhaften politischen Einsatz in unserer Heimat“, würdigte ihn Kreisvorsitzender Florian Oßner.

 

Bildtext Ehrung 30-35 Jahre: Die Geehrten für 30 und 35 Jahre CSU-Mitgliedschaft mit den Ehrengästen um Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Zweiter von rechts), MdL HelmutRadlmeier (rechts), die Bezirksrätinnen Monika Maier (Vierte von rechts) und Martina Hammerl (Zweite von links), Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (links) und denKreisvorsitzenden der Frauenunion, Anna Wolfsecker (Vierte von links), sowie der Seniorenunion, Renate Zitzelsberger (Sechste von rechts).(Foto: Willi Kappl)

 

Die geehrten CSU-Mitglieder

60 Jahre: Kurt Neudert, Ohu-Ahrain, 55 Jahre: Alfons Simbürger, Ergoldsbach; Xaver Obermaier, Neufahrn

50 Jahre: Franz Kindsmüller, Pfeffenhausen; Anton Hofer, Velden

45 Jahre: Johann Pritscher, Bayerbach; Simon Steinberger, Bayerbach; Reinhard-Josef Polland; Eching; Lorenz Stempfhuber, Ergoldsbach
Franz Königbauer, Gerzen; Franz Penker, Gerzen; Herbert Bullheller, Kumhausen; Irmgard Brandl, Neufraunhofen; Bernhard Gerauer, Neufraunhofen; Christian Grothe, Neuhausen-Weihmichl; Anton Freiherr von Cetto, Pfeffenhausen; Josef Geltinger, Vilsheim
Johann Huber, Weng

40 Jahre:
Adolf Schweisser, Altdorf; Josef Fedlmeier, Diemannskirchen; Max Sonnauer, Essenbach; Waldemar Steinbring, Hohenthann;Anton Schmid, Kröning;Norbert Hubrig, Obersüßbach;Helmut Liewald, Obersüßbach; Alfons Satzl, Obersüßbach; Martin Zehetbauer, Obersüßbach; Erich Brunschneider, Tiefenbach; Manfred Schuh, Winklsaß

35 Jahre:
Johann Schemmerer, Aham; Lorenz Kindsmüller sen., Altdorf; Johann Wannisch, Altdorf; Monika Will, Ergolding; Helmuth Radlmeier, Ergoldsbach
Martin Reisinger, Essenbach; Dr. Sebastian Hörndl, Geisenhausen; Johann Deifel, Neuhausen-Weihmichl; Robert Josef Schmid, Obersüßbach
Erhard Mießlinger, Pfeffenhausen; Maria Wolker, Vilsbiburg

30 Jahre: Rudolf Lauchner, Altfraunhofen; Josef Schwaiger, Bruckberg; Albrecht Alram, Ergolding; Virgilio Crucitti, Ergolding; Joachim Flache, Ergolding; Elisabeth Vaum, Ergolding; Franziska Hartlmüller, Furth; Heinrich Riederer, Furth; Helmut Ernst, Geisenhausen
Georg Anglhuber, Neuhausen-Weihmichl; Josef Wagner, Neuhausen-Weihmichl; Alois Wolker, Seyboldsdorf; Wolfgang Beck, Tiefenbach

 

Fotos: Kappl

Fischessen der CSU am Aschermittwoch – Andacht und Politik

Am Aschermittwoch hat der CSU-Kreisverband sein traditionelles Fischessen abgehalten.

Dieses Jahr gab es jedoch gleich zwei Neuerungen. „Das C in unserer Partei hat nicht nur symbolische Bedeutung für uns. Daher haben wir uns im Vorstand entschlossen, den diesjährigen Aschermittwoch mit einer Andacht zu beginnen“, erklärte CSU-Kreisvorsitzender Dr. Thomas Haslinger.

Circa 50 Christsoziale feierten gemeinsam mit Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Josef Baur diese Andacht in der Frauenkapelle von St. Martin. Im Anschluss daran wurde im Augustiner das traditionelle Fischessen abgehalten. Hier gab es die zweite Neuerung – eine politische Rede von Fraktions- und Parteichef.

Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur ging auf die inhaltlichen Themen des vergangenen Jahres und die Aktivitäten der CSU-Stadtratsfraktion ein. „Nicht nur mit der Verlagerung der Integrierten Rettungsleitstelle haben wir einen großen Erfolg erreicht. Auch die Themen bezahlbarer Wohnraum, Einheimischenmodell und Obdachlosigkeit wurden von uns auf die Tagesordnung gebracht.“ Jetzt gelte es, die gute Zusammenarbeit von Partei und Fraktion weiter auszubauen und die wieder erreichte Geschlossenheit innerhalb der CSU zu stärken.

Kreisvorsitzender Haslinger übernahm danach den Part des klassischen Aschermittwochsredners. „Die CSU hat jetzt mit einer knallharten Migrations- und  Innenpolitik sowie dem Wechsel des Ministerpräsidenten die große Chance, einzige Volkspartei in Deutschland zu bleiben – sonst verschwinden wir in der Versenkung wie CDU und SPD.“

Auch der politische Gegner wurde kräftig aufs Korn genommen – „Die politische Schonzeit ist nach über einem Jahr für Oberbürgermeister Putz jetzt vorbei. Scheinbar liegt seine Priorität gegenwärtig eher im Produzieren von schönen Bildchen bei allen möglichen Veranstaltungen. Das Starkbierfest eröffnet er sogar gleich zweimal – Dienstag und Mittwoch. Gäbe es sieben Eröffnungstage würde er wohl auch siebenmal anstechen. Jetzt ist es aber an der Zeit inhaltlich zu liefern, dabei begleiten wir ihn gerne konstruktiv.“

Auch die SPD bekam ihr Fett weg. „Robert Gewies hat als Fraktionsvorsitzender die Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Stadträte mitgetragen. Dafür hat ihn seine SPD-Fraktion nun konsequenterweise nur ein Jahr nach der Wiederwahl abgesetzt. Anja König ist nun neue Partei- und Fraktionschefin. Eine herrliche Analogie zur Bundesebene – und nicht nur personell. Anja König mit ihren weltfremden Ansichten in Landshut ist wie Andrea Nahles in Berlin der beste Garant dafür, dass die SPD endgültig ihren Weg in die Einstelligkeit der Wahlergebnisse antritt. Die heutige SPD passt zum tatsächlichen Lebensgefühl der Menschen ungefähr so wie ich auf den Veganerstammtisch einer Pazifistenvereinigung in Berlin-Mitte.“

Dr. Thomas Haslinger

CSU-Kreisvorsitzender

 

CSU-Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl 2020 – „Wir wollen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen”

Auch wenn die Kommunalwahl 2020 erst weit entfernt am Horizont sichtbar scheint, wirft sie dennoch bereits ihre Schatten für die CSU voraus.

Daher lud Kreisvorsitzender und Stadtrat Dr. Thomas Haslinger zu einem ersten Informationsabend in die Tafernwirtschaft Schönbrunn ein und konstatierte: „Von 2004 bis 2017 befand sich die CSU in Landshut in permanenter Unruhe, deren absolute Tiefpunkte die Kommunalwahl 2014 mit einem Ergebnis von knapp 28 % und die verlorene OB waren. Aber manchmal braucht es solche Tiefschläge für einen Neuanfang. In den letzten 9 Monaten haben wir uns gemeinsam auf einen sehr guten Weg gemacht, eine personelle und inhaltliche Wende zu vollziehen und die Geschlossenheit der CSU, die sie Jahrzehnte so stark gemacht hat, wiederherzustellen. Schlusspunkt dieser in der Partei begonnen Entwicklung kann aber erst die Neuwahl des Stadtrates 2020 mit einer Mischung aus erfahrenen Kollegen und neuen Kräften sein. Dabei wollen wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und die Zeit bis 2020 nutzen, um unsere Neuausrichtung nachhaltig zu gestalten.”

In einem ersten Treffen informierte Haslinger mit Unterstützung der anwesenden Stadträte und des Altoberbürgermeisters Hans Rampf den Kreisvorstand und einige weitere interessierte Parteimitglieder über verschiedene Facetten wie die rechtlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen, aktives und passives Wahlrecht bei Kommunalwahlen, den Zeit- und Arbeitsaufwand für den Wahlkampf und das ggf. darauf folgende Stadtratsmandat. Außerdem wurde über die Möglichkeiten der Vorbereitung für Kandidaten, Eckpunkte und innovative Methoden der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Wahlkampfes, seine Finanzierung, die Kandidatenfindung sowie den geplanten Zeit- und Entscheidungsplan bis hin zur Listenaufstellung im Herbst 2019 gesprochen.

„Wir stehen hinter den neuen Ansätzen des Vorsitzenden, sind gespannt auf die neue Herangehensweise an den Wahlkampf und werden alles dafür tun, um das bestmögliche Wahlergebnis für unsere Partei zu erzielen”, stellten die beiden Stellvertreterinnen Haslingers, Dr. Dagmar Kaindl und Gertraud Rössl erfreut fest.

 

 

 „CSU im Gespräch” beim Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes

Der CSU-Kreisverband Landshut-Stadt hat seine Reihe „CSU im Gespräch” mit einem Besuch beim Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes für das Jahr 2017 abgeschlossen. Die christsozialen Politiker informierten sich über Aufgaben, Personal und Ausstattung der haupt- und ehrenamtlichen Säulen des BRK.

Kreisgeschäftsführer Martin Hofreuter und der 1. Kreisbereitschaftsleiter Volker Andorfer referierten kompetent und kurzweilig über die vielfältigen Themenbereiche die das Rote Kreuz in Landshut abdeckt.

„Das Ehrenamt ist für uns als CSU unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft – deshalb werden wir alles tun, um es zu fördern”, hebt Kreisvorsitzender Dr. Thomas Haslinger hervor. Sigrid Sikorski, Vorstandsmitglied und selbst im Gesundheits- und Pflegebereich tätig zeigte sich begeistert: „Das Rote Kreuz leistet einen ganz wichtigen Beitrag zum Funktionieren des Gesundheitssystems in unserer Region. Dafür sind wir sehr dankbar.”

Mit dem Besuch beim BRK endet die Reihe „CSU im Gespräch” für das Jahr 2017. „Wir sind zufrieden – das Format hat sich bewährt. Und daher werden wir im Januar 2018 gleich weitermachen”, kündigte CSU-Kreisgeschäftsführerin Michaela Lochner an. Zum Jahresauftakt wird die CSU den Schwimmclub 53 Landshut besuchen.

 

Wahlanalyse mit Markus Blume

CSU Landshut-Stadt zieht Lehren aus der Bundestagswahl

 

Der Kreisvorstand der CSU Landshut-Stadt hatte vor kurzem den stellvertretenden CSU-Generalsekretär Markus Blume, MdL, zu Gast, um mit ihm die Bundestagswahl zu analysieren und die richtigen Lehren daraus zu ziehen.

Einig waren sich alle Teilnehmer der Runde, dass das Thema Migration der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden der Union war. Blume sprach davon, dass die CSU keine inhaltliche Kurskorrektur brauche. Entscheidend sei, dass endlich umgesetzt würde, was die CSU fordert und verspricht.

„Wir waren einfach nicht glaubwürdig”, brachte es der stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadtrat Maximilian Götzer auf den Punkt. Darüber hinaus gab es bei vielen Themen eine offene Flanke, auf die CDU und CSU keine Antwort boten. Dazu gehörten die Bereiche Rente, Pflege und bezahlbarer Wohnraum.

Die CSU müsse hier ihre Hausaufgaben machen und den Warnschuss der Menschen ernst nehmen. Einhellig begrüßt der CSU-Kreisvorstand, dass mit Dr. Markus Söder ein Mann Ministerpräsident wird, der Klartext spricht und Glaubwürdigkeit verkörpert.

 

Auch auf Bundesebene forderte man Konsequenzen. Kreisvorsitzender Dr. Thomas Haslinger: „Ich werde unter keinen Umständen mehr für Angela Merkel Wahlkampf machen.”

Sie hat die Gesellschaft mit ihrer Migrationspolitik so gespalten, wie noch niemand in der Geschichte der Bundesrepublik. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung und alle anderen europäischen Nationen wollen diese unbegrenzte, unfassbar teure und illegale Zuwanderung nach Deutschland und Europa nicht. Hier werden zukünftige Generationen finanziell in unverantwortlicher Weise belastet, während wir die einheimische Bevölkerung bei den Themen Rente, Wohnraum und Pflege mit Verweis auf die Haushaltslage jahrelang nur vertröstet haben. Wir müssen dazu übergehen, den Menschen vor Ort in ihren Heimatländern zu helfen, ein Einwanderungsgesetz aufzusetzen, das qualifizierte Zuwanderung ermöglicht und Menschen ohne Aufenthaltstitel konsequent wieder in ihre Heimat zurückführen. Und die CDU muss sich bei der nächsten Bundestagswahl inhaltlich und personell neu aufstellen – ohne Frau Merkel.”

 

Dr. Thomas Haslinger