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Kreislebau vor Rathaus

Ausbau der Lindenstraße und Kreiselbau vor Rathaus stehen an

Arbeiten beginnen Ende März – Umleitungen werden rechtzeitig bekannt gegeben

Der Markt Ergolding baut ab Ende März die Lindenstraße aus und die Kreuzung mit der Rottenburger Straße zu einem Kreisverkehr um. Zusätzlich entsteht entlang der Rottenburger Straße ein durchgängiger Geh- und Radweg vom Netto-Supermarkt bis zur Einmündung Flurstraße. Nun hat der Marktgemeinderat die Aufträge für die einzelnen Teilprojekte vergeben. Der Zuschlag für den Ausbau der Lindenstraße ging an die Fahrner Bauunternehmung aus Mallersdorf-Pfaffenberg. Den Kreisverkehr und den Geh- und Radweg an der Rottenburger Straße baut die Deggendorfer Firma Max Streicher.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember. Mit dem Projekt wird die Verkehrssicherheit erhöht und die Lärmbelastung verringert. Außerdem werden wesentliche Bereiche der Lindenstraße schöner gestaltet und der Abwasserkanal wird saniert. Die Gesamtkosten von rund vier Millionen Euro trägt die Marktgemeinde – Anwohner und Grundstücksbesitzer müssen das Projekt nicht mitfinanzieren. Allerdings sollten sich Anlieger auf Verkehrsbehinderungen einstellen.

Lindenstraße

Die Lindenstraße hat viele Unebenheiten in der Fahrbahn und bei Regen kann das Wasser nicht mehr richtig abfließen. Zudem ist die Straße nicht mehr frosttauglich. Die Fahrbahn wird durch parkende Autos verengt und die Gehwege sind zum Teil beschädigt. „Mit dem Ausbau werden wir das alles verbessern“, sagt Bürgermeister Andreas Strauß. Die Straße bekommt eine fast durchgehende Asphaltschicht. Damit ist der Verkehr leiser als auf dem bisherigen Pflaster. Es werden zusätzliche Parkbuchten geschaffen und der Straßenzug wird komplett barrierefrei gestaltet. Vor dem Rathaus und am Lindenanger entstehen platzähnliche Areale mit Grünflächen, die den Verkehr verlangsamen. Der Baumbestand entlang der Lindenstraße soll laut Strauß so weit wie möglich erhalten bleiben. „Dafür sind unter anderem spezielle Maßnahmen zum Wurzelschutz geplant.“

Kreuzung mit Rottenburger Straße und Geh- und Radweg

Die vielbefahrene Kreuzung von Lindenstraße und Rottenburger Straße ist unübersichtlich und damit für Fußgänger und Radfahrer besonders gefährlich. Viele Fahrzeuge sind dort zu schnell unterwegs. Darum passieren immer wieder Unfälle. „Erst Mitte Februar hat es wieder einen Unfall gegeben. Zum Glück zu so früher Stunde, dass nur wenig Fußgänger unterwegs waren. Sonst wäre es wohl nicht nur bei einem Sachschaden geblieben, sondern schlimmer ausgegangen“, sagt Strauß. „Um diese Gefahrenstelle zu entschärfen, hat sich der Marktgemeinderat für den Bau eines Kreisverkehrs entschieden.“

Nördlich der Kreuzung wird der Gehweg auf der Westseite der Rottenburger Straße so verbreitert, dass er künftig als Geh- und Radweg benutzt werden kann. Südlich des neuen Kreisverkehrs wird der bestehende Geh- und Radweg beim Netto-Supermarkt fortgesetzt und durch eine Verbreiterung des Gehwegs weitergeführt.

Bauabschnitte und Umleitungen

Die Bauarbeiten werden in mehrere Abschnitte unterteilt. Das Lindenstraßenprojekt kann man grob in die Bauabschnitte „Peterskirche“, „Lindenanger“, „Bürgersaal“ und „Rathaus“ einteilen. Das Vorhaben Rottenburger Straße unterteilt sich in den Kreuzungsumbau sowie den nördlichen und südlichen Bereich davon. „Bei jedem Bauabschnitt wird es gut ausgeschilderte Umleitungsstrecken geben, damit der Verkehr möglichst gut weiterfließen kann“, sagt Strauß. „Wir versuchen gemeinsam mit Planern und Bauunternehmen, dieEinschränkungen für Anwohner und anliegende Betriebe und Einrichtungen so gering wie möglich zu halten.“

Die ersten Straßensperrungen gelten voraussichtlich ab 27. März im Bereich der Peterskirche auf der Lindenstraße und um die Kreuzung von Lindenstraße und Rottenburger Straße. Das wirkt sich auch auf den Busverkehr aus (siehe Hinweis unten). Anwohner!

Gewerbetreibende und die Öffentlichkeit werden rechtzeitig vor dem Beginn der Bauarbeiten direkt und durch die Medien über die genauen Umleitungsstrecken informiert.

Private Leitungsarbeiten während Bauphase durchführen

Weil der Ergoldinger Marktgemeinderat beschlossen hat, dass fünf Jahre nach dem Ausbau die neu asphaltierten Bereiche der Lindenstraße und Rottenburger Straße nicht aufgegraben werden dürfen, sollen die Anlieger und Grundstückseigentümer alle anstehenden privaten Arbeiten an Wasser-, Abwasser-, Strom-, Gas- und Telekommunikationsleitungen währendder Bauphase abwickeln. „Wer zum Beispiel Neuanschlüsse oder Reparaturen plant, die auch die Leitungen in der Straße betreffen, muss diese Arbeiten im Zug der Sanierung durchführen“, sagt Strauß. „Später sind Aufgrabungen aber natürlich trotzdem bei Notfällen und unaufschiebbaren Reparaturen möglich. Bauarbeiten, bei denen die Asphaltdecke nicht geöffnet wird, können jederzeit durchgeführt werden.“

Für Fragen zum Projekt stehen das Ingenieurbüro BBI Ingenieure unter Telefon 0871/97 3930 und Yvonne Haller im Ergoldinger Bauamt unter Telefon 0871/76 03 12 oder per E-Mail unter haller@ergolding.de zur Verfügung.

Bildtext Gesamtplan:

Ende März beginnen die Bauarbeiten in der Lindenstraße und Rottenburger Straße. Voraussichtlich bis Mitte Dezember ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Planer, Bauunternehmen und Marktgemeinde werden intensiv daran arbeiten, die Einschränkungen für Anwohner, Einrichtungen und Betriebe so gering wie möglich zu halten.

Lindenstraße + Rathaus + Kreuzung Rottenburger Straße:

Die Lindenstraße wird saniert, der Rathausplatz wird neu gestaltet und die Kreuzung mit der Rottenburger Straße (hinten) wird durch einen Kreisverkehr sicherer gemacht.

Bürgerbefragung Belag Lindenstraße:

Der Markt Ergolding erfüllt mit der Asphaltierung der Lindenstraße den Wunsch der Bevölkerung. In einer Bürgerbefragung haben sich 66 Prozent dafür ausgesprochen.

Ausbau Lindenstraße und Rottenburger Straße – Änderungen im Busverkehr Regionalbus Ostbayern (RBO)

Die RBO-Linie 6232 (Landkreislinie 308; Dingolfing-Wörth-Landshut) wird Ergolding bei Sperrung des Kreuzungsbereichs Lindenstraße/Rottenburger Straße über den Zubringer der B15 bedienen und eine Schleife über die Industriestraße-Bauhofstraße-Sportplatzstraße machen, so dass hier alle Schulen weiterhin ortsnah angedient werden können. Den gleichen Fahrweg nehmen zu diesen Zeiten auch die RBO-Linie 6263 (Landkresilinie 305; Ergoldsbach-Landshut und die Richard-Petz-Linien 6246 (Landkreislinie 307; Unterköllnbach-Weng-Essenbach-Landshut) und 6247 (Landkresilinie 306; Paindlkofen-Landshut). Die Linie 6245 (Landkreislinie 036; Mirskofen-Essenbach-Altheim-Furth) wird während der kompletten Bauphase nur über die Industriestraße fahren und bedient als Ersatzhaltestelle das Ergomar.

 

Bei der RBO_Linie 6241 (Landkreis 304; Rottenburg-Hohenthann-Kläham-Landshut), wo auch der Kindergarten- und Grundschulverkehr integriert ist, werden bei der Sperrung des Kreuzungsbereichs Lindenstraße/Rottenburger Straße Ersatzhaltestellen vor dem Bürgersaal in der Werkstraße (zum Ausstieg der Kindergartenkinder) und in der Jägergasse (Nähe Kreuzungsbereich Lindenstraße; zum Einstieg der Kindergartenkinder eingerichtet.

Ansonsten wird versucht, die Haltestellen im Bereich der Schulen zeitgemäß anzudienen. Auf die Durchsagen des Fahrpersonals ist besonders zu achten. Für Rückfragen stehen RBO in Landshut, Telefon 0871/96 33 60, oder für die Linien 6246 und 6247 die Firma Richard Petz, Telefon 0871/34 994, zur Verfügung.

Stadtwerke Landshut

Von voraussichtlich 27. März bis Mitte Dezember 2017 fahren die Linien 2, 12, X2 und 102 sowie die Schulbuslinien 512, 513, 520, 563, 566 und 581 in beiden Richtungen über den Straßenzug „Am Gänsgraben“. Die Haltestellen Ergolding/Rathaus, Bahnhofstraße und Peterskirche werden verlegt und befinden sich während des Umleitungszeitraums auf Höhe Am Gänsgraben/Jägergasse, Am Gänsgraben/Weichselgasse und Am Gänsgraben/Bäckergasse.

Bild: Markt Ergolding