Home Tags Posts tagged with "Krankenhausseelsorger"

Krankenhausseelsorger

Bildtext: v.l. Pfarrer Dr. Christoph Seidl, Diakon Reinhold Lechinger, Pfarrer Josef Fischer, der neue Seelsorger Albert Forster, Gemeindereferent Werner Ehlen, Pfarrer Hans Joachim Leßmann und Geschäftsführer André Naumann. Foto: Klinikum Landshut

 

 

Begleiter für ein kleines Stück Lebensweg


Albert Forster ist neuer katholischer Krankenhaus-Seelsorger im Klinikum

 

Zuhören, zusammen schweigen, zusammen beten: Jeder kranke Mensch braucht etwas anderes. Das Seelsorger-Team am Klinikum Landshut kümmert sich um all diese Bedürfnisse. Seit kurzem haben die Patienten und Mitarbeiter dafür einen weiteren Ansprechpartner: Albert Forster ist neuer katholischer Seelsorger am Klinikum Landshut.

Am Klinikum Landshut ist die seelsorgerische Begleitung ein wichtiges Angebot für die Patienten. „Es freut uns, dass wir unseren Patienten und ihren Angehörigen ein so starkes Seelsorge-Team anbieten können“, so Interims-Geschäftsführer André Naumann. „Es ist mir eine sehr große Freude, Albert Forster als neuen Krankenhaus-Seelsorger für das Klinikum Landshut willkommen zu heißen.“ Am Mittwochabend wurde Forster feierlich in sein Amt eingeführt – und erhielt einige gute Wünsche mit auf den Weg.

Pfarrer Dr. Christoph Seidl, der Beauftragte für die Seelsorge im Bistum Regensburg, konzentrierte sich in seinem Grußwort auf einen „königlichen Dienst“: das Hören. Als Krankenhaus-Seelsorger sei es wichtig, zuzuhören, da zu sein – nicht nur für die Patienten und Angehörigen, sondern auch für die Mitarbeiter. Mit welch vielfältigen Berufsgruppen man in Kontakt kommt, betonte auch Pfarrer Hans Joachim Leßmann, der die evangelische Seite vertrat. Als Begleiter für ein kleines Stück Lebensweg sieht sich auch Albert Forster selbst. Es sei sein Wunsch gewesen, sich ganz der Kranken-Seelsorge zu widmen. Am Mittwoch bedankte er sich „für die guten Wünsch und den guten Start“ am Klinikum. Zuletzt war Forster als Pastoralreferent sieben Jahre lang in der Gemeinde Ruhmannsfelden und in Gotteszell im Bayerischen Wald tätig. Insgesamt bringt er 19 Jahre Erfahrung als Pastoralreferent mit. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Birgit und Christl Adolf.

 

Foto. Klinikum Landshut

Herzlich willkommen im Klinikum

Pfarrer Fischer ist neuer katholischer Krankenhausseelsorger

Heißen den neuen Kollegen herzlich willkommen: v.l. Evangelischer Krankenhausseelsorger Hartmut Grosch, Pflegedirektorin Angelika Alke, Beauftragter für die Seelsorge im Bistum Regensburg, Pfarrer Dr. Christoph Seidl, Pfarrer Josef Fischer, Geschäftsführer Nicolas von Oppen, Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer, Diakon Reinhold Lechinger

„Nimm nichts mit auf den Weg und bring Dich selber mit, wenn Du heute zu den Kranken gehst“, so Pfarrer Dr. Christoph Seidl, Beauftragter für die katholische Seelsorge im Bistum Regensburg. Mit diesen Worten hieß er den neuen katholischen Krankenhauspfarrer am Klinikum Landshut und am Bezirkskrankenhaus Landshut willkommen. Er, die Geschäftsführung und das Direktorium des Klinikums, die evangelischen und katholischen Kollegen, sowie rund 100 Gäste waren in die Krankenhauskapelle des Klinikums gekommen, um Pfarrer Josef Fischer zu begrüßen. Dieser versteht seine Unterstützung als Angebot der Wegbegleitung für alle Patienten und Mitarbeiter. „Natürlich nur, wenn Sie wollen“, so Fischer. Gebürtig kommt der Niederbayer aus Rimbach, einem kleinen Ort am Fuß des Hohen Bogens im Bayerischen Wald. Aufgewachsen und die Schule ging er in Bad Kötzting, ließ sich danach als Bankkaufmann ausbilden und arbeitete über zehn Jahre in seinem Beruf. „Mir war jedoch klar, dass dies keine Arbeit für ein ganzes Leben ist“, so Fischer. In Gedanken fühlte er immer, dass er seiner eigentlichen Berufung, dem Pfarrer sein, nachgehen wollte. Auf dem Weg dorthin studierte er in Wien, im Kloster Heiligenkreuz Theologie, bis er 1998 in Regensburg zum Priester geweiht wurde. Fünf Jahre war er Kaplan in Hirschau, 2003 übernahm er die Pfarrei Leonberg nördlich von Regensburg. Zuletzt war er Pfarrer für die Gemeinden Fichtelberg und Mehlmeisel in der Oberpfalz. Nicolas von Oppen betonte an diesem Abend, dass die Seelsorge mindestens genauso wichtig ist, wie die Medizin und Pflege, sie gehören untrennbar zusammen. „Neben der Sorge um die Kranken selbst, wird auch die Begleitung derer, die sich um die Patienten sorgen, immer wichtiger. Sind Sie, lieber Pfarrer Fischer, doch auch ein Kraftspender für unsere Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten“, so von Oppen. Als kleines Willkommensgeschenk gab es einen sogenannten Impuls-Kalender. „Es heißt, er soll ein Impulsgeber sein für die Beziehungen von Mensch zu Mensch. Er enthält aufbauende, belebende Gedanken, für Verstand und Gemüt, die unbesorgt auch an andere weitergegeben werden können.“ so von Oppen. Die Veranstaltung wurde musikalisch vom Kirchenchor St. Wolfgang unter der Leitung von Irene Maier-Bösl umrahmt.