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Korruption

Bildtext: Zellenblocktango

 

 

Krimi-Musical in Essenbach

Zusatzveranstaltung Zellenblocktango

 

Aufgrund der großen Nachfrage (für beide Vorstellungen am 15. und 16. November sind nur noch wenig Tickets erhältlich) gibt es eine Zusatzvorstellung des Krimi-Musicals „Zellenblocktang am Freitag, 22. November 2019 – 20 Uhr.

 

Als ihre erste selbstständige Produktion interpretieren vier Nachwuchsregisseurinnen der Musicalformation „Go-Musica – Next Generation“ den Broadway-Dauerbrenner „Chicago“ neu. Das Musical „Zellenblocktango“ handelt von Mord, Habgier, Korruption, Gewalt, Ausbeutung, Ehebruch und Verrat und ist voller mitreißender Songs und Tanzchoreografien. Im Chicago der 20er Jahre wird die junge Roxie wegen Mordes an ihrem Liebhaber verhaftet. Ihr würde der Galgen drohen, wäre da nicht ihre abgebrühte Anwältin, die es versteht hilflose Frauen mit perfiden Manövern aus der Haft zu befreien: Binnen kürzester Zeit kürt Roxies Name jede Titelseite und ihr Freispruch ist so gut wie sicher. Doch ihre Lügengeschichten kauft ihr nicht jeder ab: Die berühmte Tänzerin Velma Kelly sitzt ebenfalls wegen Mordes hinter Gittern, vor Roxies Aufstieg war ihr Name in jeder Zeitung zu finden. Schnell erkennt sie, dass sie sich mit der neuen Vorzeigemörderin gut stellen muss, um selbst wieder an die Spitze zu gelangen. Die Gastronomie der Bühne am Schardthof öffnet wie immer an den Veranstaltungstagen bereits um 17 Uhr und steht mit einem Büffet zur Verfügung. Für Gastronomie-Gäste wird angeboten, am Veranstaltungstag Plätze im Saal zu reservieren, damit sie entspannt bis Vorstellungsbeginn in der gemütlichen Gaststube verweilen können. Weitere Informationen telefonisch unter 0151-253 233 73. Tickets gibt es im Vorverkauf zu 20 Euro (Abendkasse 22 Euro): Online auf unter www.buehne-am-schardthof.de , beim Wochenblatt Landsut, sowie in Essenbach in der Bühne am Schardthof während der Veranstaltungen, bei der Lottoannahme im Edeka und bei der Postagentur.

 

Bildquelle: Antonio D’Auria

 

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat sich aufgrund eines Videos in dem die Firma Nestle positiv dargestellt wurde einigen Ärger zugezogen und musste sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Grenze zur Werbung überschritten ist. Die CDU-Politikerin ist neben dem Vorstandschef von Nestlé Deutschland, Marc-Aurel Boersch, zu sehen – und lobt dessen Unterstützung im Kampf für gesündere Lebensmittel.

Im Landshuter Stadtrat mehren sich Anträge, die auf den Kauf oder einen Vertragsschluss / eine Genehmigung mit konkreten Firmen und Produkten abzielen.
So hat nun die SPD-Fraktion beantragt einer bestimmten GmbH (siehe Foto) die Nutzung einer Surfanlage auf der Isar im Bereich des Marschallsteges zu gestatten.
Vor Monaten hatte der Fraktionschef der Grünen, Stefan Gruber beantragt Elektromobile eines bestimmten Herstellers durch die Stadt zu beschaffen. Stadträtin März-Granda hat kürzlich im Zusammenspiel mit der Umweltverwaltung der Stadt Landshut erreicht, dass eine bestimmte Firma (Recup) einen Auftrag über 25.000 wiederverwendbare Heißgetränkebecher erhält.
So richtig und sinnvoll die einzelne Vergabeentscheidung am Ende auch sein mag, so deutlich ist das Geschmäckle in einem Antrag bereits einen bestimmten Anbieter zu benennen. Nach dem Vergaberecht und den Anti-Korruptionsgrundsätzen sollten lediglich die gewünschten Eigenschaften und Kriterien genannt werden und durch eine neutrale Ausschreibung der  (Dienst-)Leistung oder eines Produkts dem gesamten Markt eine reale Chance gegeben werden.

 

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Unter Rot-Grün ist Korruption in NRW weiter auf dem Vormarsch

18.04.13 |Von: Theo Kruse

 

Als „äußerst alarmierend“ bezeichnet der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Theo Kruse, die Ergebnisse des nun veröffentlichten Lagebilds Korruption für das Jahr 2012. „Die Zahl der Korruptionsverfahren in NRW klettert unter rot-grüner Regierungsverantwortung immer weiter nach oben. Im Jahr 2012 sind die Zahlen bei den Einzelverfahren landesweit um fast 30 Prozent gestiegen. Besonders erschreckend ist die Steigerung bei den Ermittlungsverfahren gegen Amtsträger: Hier sind die Fallzahlen mit einem Zuwachs von sage und schreibe 153 Prozent geradezu explodiert“, erklärt Kruse.

 

Er weist zudem darauf hin, dass sich laut dem Lagebericht ein Großteil der Verfahren mit dem Zielbereich „Öffentliche Verwaltung“ gegen Bedienstete einer einzigen Stadtverwaltung richten würde. Kruse: „Innenminister Jäger muss hier schleunigst aufklären, um welche Stadt es sich dabei handelt und welche Korruptions-Handlungen dort konkret begangen worden sein sollen.“

 

Bezeichnend für den geringen Stellenwert, den die Korruptionsbekämpfung bei SPD und Grünen genießt, ist nach Ansicht des CDU-Innenexperten der Umstand, dass NRW noch immer zu den Bundesländern gehört, die über kein elektronisches Hinweisgebersystem für Korruptionsstraftaten verfügen. „Während andere Bundesländer zu diesem Zweck längst webbasierte Anwendungen einsetzen, müssen die Bürger in NRW nach wie vor zum Telefonhörer greifen, wenn Sie dem LKA Korruptionsfälle melden wollen. Gerade anonyme Hinweisgeber werden dadurch vielfach abgeschreckt“, sagt Kruse.

 

Insgesamt wertet Kruse den neuen Lagebericht als weiteren Beleg dafür, dass Innenminister Jäger auf dem Gebiet der Inneren Sicherheit plan- und ideenlos agiere: „Herr Jäger bekommt das massive Kriminalitätsproblem zwischen Rhein und Ruhr einfach nicht in den Griff. Trotz landesweiter ‚Blitz-Marathons‘ und Großrazzien vor laufender Kamera steigt die Kriminalität ungebremst an. Operative Hektik ersetzt eben kein innenpolitisches Konzept.“

 

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Leserbrief der

ejzmini.gif (1299 Byte)
vom  07.04.2000

Anzeigepflichtiges Engagement verschwiegen?

Betrifft: Artikel “Grill nicht mehr im Atomforum” (EJZ vom 25. März)

Es ist höchst aufschlussreich, welche Eiertänze das CDU-MdB Kurt-Dieter Grill um seine Tätigkeit für das Deutsche Atomforum, wo er nicht nur einfaches Mitglied war, vollführt. Diese hat er offensichtlich verheimlicht und damit gegen die Geschäftsordnung des Parlaments verstoßen, das solche Nebentätigkeiten in seinen Handbüchern aufführt. Leitende Gremien des Atomforums sind der Verwaltungsrat, in dem Kurt-Dieter Grill wirkte, und das Präsidium. Eine solche Tätigkeit muss nach der Geschäftsordnung des Bundestages beim Präsidium des Parlamentes offengelegt werden.Als Präsidiums- oder Verwaltungsratsmitglieder des Deutschen Atomforums nannte dessen Jahresbericht (Stand März 1998) die CDU-Bundestagsabgeordneten Kurt-Dieter Grill und Christian Lenzer sowie von der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Klaus Röhl und Paul Friedhoff . Friedhoff wurde in der damals aktuellen Ausgabe von “Kürschners Volkshandbuch Deutscher Bundestag” als Unternehmer und Landessehatzmeister der FDP in NordrheinWestfalen (Seite 95) geführt. 

Lediglich der Abgeordnete Christian Lenzer aus Herborn hat, übrigens seit Jahren, seine

Tätigkeit für das Deutsche Atomforum bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bundestag ordnungsgemäß angezeigt. Andere Abgeordnete nehmen es damit offenbar nicht so genau. Damit sind sie auch nicht im “Amtlichen Handbuch des Deutschen Bundestages” für die 13. Wahlperiode zu finden.

Kurt-Dieter Grill aus Breese in der Marsch, von 1978 bis 1991 Vorsitzender der so genannten Gorleben-Kommission und seit 1987 (kurz nach der nuklearen Katastrophe von Tschernobyl) bis heute Vorsitzender des Bundesfachausschusses Umwelt der CDU, scheint in letzterer Funktion nur als Aufpasser der Atomwirtschaft zu wirken. Grill bezichtigt regelmäßig Kritiker seines Engagements beim Atomforum der Unwahrheit.

Als Mitgliedsunternehmen des sich gemeinnützig nennenden Deutschen Atomforums findet sich im Jahresbericht (Stand: März 1998) aus dem Bereich der Atomindustrie und Stromerzeugern alles, was Rang und Namen hat. Auch die Handelsblatt GmbH in Düsseldorf sowie die Südwestdeutsche Landesbank in Stuttgart zählen zum Kreis der Mitglieder, ebenso wie das Umweltzentrum der Deutschen Bahn AG in Minden, der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und mutmaßliche Stasi-Spion Gerhard Flämig, der wegen konspirativer

Treffs mit keinem geringeren als Stasi-Chef Markus Wolf ins Visier der Bundesanwaltschaft geraten ist, und das Bundesland Bayern, vertreten durch sein Wirtschaftsminsterium.

Kernkraftgegner werfen Bundesfinanzminister Hans Eichel vor, dem Atomforum durch Gewährung der Gemeinnützigkeit großzügig Steuervorteile zu verschaffen und so zu Lasten von Steuerzahlern und Stromkunden jährlich rund 100 Millionen Mark für reine Propagandazwecke zu verpulvern.

Detlef Chrzonsz,
Mainz,
Vorsitzender des Bundesverbandes der Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK)

Bearbeitet am: 07.04.2000/ad


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