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Kommunalwahl 2020

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  02.03.2020

Rekordwert erreicht: Stadt Landshut verzeichnet bereits 13.500 Briefwahlanträge für Kommunalwahlen am 15. März

Die bisherige Bestmarke stammte von der Bundestagswahl im September 2017

Der Trend hin zur Briefwahl setzt sich in Landshut auch im Vorfeld der für Sonntag, 15. März 2020, terminierten Kommunalwahlen fort. Bis Montagvormittag gingen bei der Stadt rund 13.500 Briefwahlanträge ein. Damit ist der bisherige Rekordwert, der anlässlich der Bundestagswahl 2017 aufgestellt wurde, bereits erreicht. Damals setzten 13.343 Bürgerinnen und Bürger ihre Kreuzerl per Brief. Bei der Landtagswahl im Herbst 2018 waren es knapp 12.500, bei der letzten Stadtratswahl im März 2014 dagegen nur gut 9.650 – und bei der jüngsten OB-Wahl im Oktober 2016 wurden lediglich etwa 7.550 Briefwahlanträge verzeichnet.

Für die Stadtverwaltung kommt diese Aufwärtsentwicklung nicht überraschend. Deswegen wurden erheblich mehr Briefwahlunterlagen geordert als bei vergangenen Wahlen. Die hohe Nachfrage zeigt nun, dass dieser Schritt richtig und notwendig war, zumal in den bis zum Wahltag verbleibenden knapp zwei Wochen noch mit hunderten weiteren Anträgen zu rechnen ist. Wer per Brief wählen möchte, muss dafür bis Freitag, 13. März 2020, 15 Uhr, einen entsprechenden Antrag stellen. Dies kann persönlich geschehen, und zwar im Wahlamt im Rathaus II, Nebengebäude, Luitpoldstraße 29b (Foyer), 84034 Landshut. Dort können dann auch gleich die Wahlunterlagen in Empfang genommen und die Wahlen in einer eigens im Foyer aufgestellten Wahlkabine vollzogen werden. Die Stimmzettel werden in verschlossenen Kuverts in eine Urne gegeben. Das Wahlamt ist bis 13. März 2020 zu folgenden Zeiten geöffnet: montags, dienstags und donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12 Uhr. Am Freitag vor dem Wahltag, also am 13. März 2020, ist von 7.30 bis 15 Uhr durchgehend geöffnet.

Selbstverständlich können Bürgerinnen und Bürger ihre Briefwahlunterlagen aber auch bequem über einen auf dem Wahlbenachrichtigungsbrief abgedruckten QR-Code, via Internet oder per Post anfordern. Der Versand erfolgt jeweils per Post und ist kostenfrei. Online-Anträge sind noch bis Mittwoch, 11. März 2020, 16 Uhr auf der Homepage der Stadt Landshut unter der Adresse www.landshut.de möglich; der entsprechende Link ist auf der Startseite zu finden. Wer den herkömmlichen Postweg bevorzugt, muss nur den Antragsvordruck auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsbriefs ausfüllen und diesen in einem ausreichend frankierten Briefumschlag zurückschicken an die Stadt Landshut, Wahlamt, Luitpoldstraße 29, 84034 Landshut.

Egal, auf welchem Weg die Briefwahl beantragt wird: Entscheidend ist, dass die Briefwahlunterlagen – also der Wahlbrief – dann auch rechtzeitig abgegeben werden. Gültig sind nämlich nur Briefwahlstimmen, die vor Wahlschluss am Sonntag, 15. März, 18 Uhr eingegangen sind. Auf dem Postweg sollte der Wahlbrief deshalb spätestens am Donnerstag, 12. März, verschickt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Wahlbrief am Wahltag, dem 15. März 2020, bis 18 Uhr in die Postkästen der Rathäuser in der Altstadt oder an der Luitpoldstraße einzuwerfen.

Briefwähler sollten zudem beachten, dass zur Wahl des Oberbürgermeisters eine Stichwahl nötig werden kann. Das wäre dann der Fall, wenn am 15. März keine(r) der sieben Bewerberinnen und Bewerber die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreichen würde. Die Stichwahl würde am Sonntag, 29. März 2020, stattfinden. Die entsprechenden Briefwahlunterlagen können schon jetzt mitbeantragt werden. Dafür muss lediglich das dafür vorgesehene Feld auf dem Antrag angekreuzt werden.

Der neue Briefwahlrekord ist zudem als Fingerzeig für einen Anstieg der Wahlbeteiligung zu werten. Bei der letzten Kommunalwahl im März 2014 machten in Landshut nur knapp 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Allerdings wurden damals turnusgemäß nur die 44 Sitze des Stadtrats neu besetzt; die letzte OB-Wahl fand – bei ebenfalls niedriger Wahlbeteiligung von gut 46 Prozent – erst zweieinhalb Jahre später, also im Oktober 2016, statt. Am 15. März 2020 werden in Landshut dagegen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert das Stadtoberhaupt und der Stadtrat wieder am selben Tag bestimmt. Auch das könnte ein Grund für das offensichtlich steigende Interesse der Wahlberechtigten sein.

 

„Der Count Down läuft” – Wer wird Stadtrat, wer wird Oberbürgermeister in Landahut

Noch wenige Wochen trennen den Wähler*innen zur Stimmabgabe bei der Kommunalwahl 2020

Am Sonntag, 15. März 2020, finden in Bayern Kommunalwahlen statt. In der Stadt Landshut entscheiden dann rund 55.800 Stimmberechtigte nicht nur über die Neubesetzung der 44 Stadtratssitze, sondern auch darüber, wer in den kommenden sechs Jahren das Amt des Oberbürgermeisters ausfüllen darf. Am Wahltag werden in Landshut insgesamt 60 Wahllokale eingerichtet. Dort können die Bürgerinnen und Bürger von 8 bis 18 Uhr ihre Stimmen abgeben.

Noch lauft die Zeit der Podiumsdiskussionen und Stadtteilgespräche durch das Landshuter Stadtgebiet. Parteivorsitzende und ihre Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen bereits an ihren Infoständen in der Landshuter Altstadt, um einen Sitz im Landshuter Stadtrat. Um jede Stimme wird bei Hausbesuchen gerungen. In langen Gesprächen vor der Haustüre wird um jede Stimme gekämpft. Nachdem Oberbürgermeister Alexander Putz bei der letzten OB-Wahl verkündet hat, dass er bereits nach drei Jahren wieder in den Ring steigt, um der Stadt Geld zu sparen, klettert das politische Fieberthermometer besonders hoch. 2 Kandidatinnen und 5 Kandidaten haben sich bereit erklärt, sich für den OB-Sessel zur Verfügung zu stellen.

Die aufgestellten Wahlständer spielen eine große Rolle. Sie sind nämlich zuständig für die Präsentation der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten. Gerne werden diese Plakatständer von diesen Bewerben angenommen, „koste was es wolle“. Viel Geld wird ausgegeben, um sich zu präsentieren und den Wähler mit einem meist etwas verschönten Foto zu beeindrucken.

Man kann nur hoffen, dass sich die Wählerinnen und Wähler nicht nur von den „schönen Köpfen“ beeindrucken lassen und sich, bevor sie sich in die Wahlkabine begeben, um ihre Stimme abzugeben, sehr genau informiert haben über die politischen Aussagen der einzelnen Kandidaten*innen. Denn die Enttäuschung ist dann groß, nach den Wahlen festzustellen, was man für einen unqualifizierten Kommunalpolitiker in den Landshuter Stadtrat gewählt hat, der sich, wie des Öfteren von Besuchern des Plenumssaales beobachtet, sich für ein paar Stunden dem täglichen Stress entzieht, sich an einer Tasse Kaffee und einer frischen Breze gütlich tut, dabei den Vorgang im Plenum missachtet und bei der anschließenden Abstimmung nicht weiß, für was er stimmen soll. Aber der eine oder andere sogenannte „Deko-Stadtrat“ nimmt es sportlich und sagt sich: „Dabeisein ist alles!“

 

h.j. lodermeier (Text und Foto)

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  17.02.2020 

In der Stadt Landshut entscheiden am 15. März alle Stimmberechtigten über die Neubesetzung der 44 Stadtratssitze. Im Vorfeld des Wahltags beziehungsweise vor dem Ausfüllen der Briefwahlunterlagen können die Bürgerinnen und Bürger einen Probestimmzettel online aufrufen.

Ab sofort ist der Probestimmzettel unter http://www.landshut.de/kommunalwahl2020/probestimmzettel.html verfügbar. Dort kann man seine Wunsch-Kandidaten oder Liste auswählen und sieht sofort, ob der Stimmzettel gültig ist, wie viele Stimmen man bereits direkt vergeben hat, wie viele über die Liste und welche Anzahl noch zur Verfügung steht. Auch ungültige Stimmen werden angezeigt. Ebenso lassen sich Namen streichen.

Sozialdemokrat*innen beschließen Wahl- und Parteiprogramm

Am vergangenen Samstag lud die Landshuter SPD zu einer Mitgliederversammlung ins Zollhaus ein, in welcher das Wahl- und Pateiprogramm zur Kommunalwahl 2020 vorgestellt, diskutiert und beschlossen wurde.

Parteivorsitzende und OB-Kandidatin Patricia Steinberger ging in ihrer Rede auf die Schwerpunkte ein, die anschließend von einzelnen Stadtratskandida*innen teils vertieft wurden. Schließlich wurde das Programm am Ende der Versammlung einstimmig beschlossen.

In ihrem Grußwort betonte Fraktionsvorsitzende Anja König, dass die SPD-Fraktion das soziale Gewissen im Stadtrat ist und auch weiterhin sein würde.

OB-Kandidatin Patricia Steinberger unterstrich dies in ihren Ausführungen: „Wir stehen für eine am Menschen und seinen Bedürfnissen orientierten Politik. Landshut soll sich als attraktive Heimat für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten festigen und weiterentwickeln können, das heißt es sind Themen von der Digitalisierung über den Klimawandel und im Besonderen die kommunalen Herausforderungen zu lösen.“ Das Wahl- und Parteiprogramm ist in einem gemeinsamen Workshop, an dem sich viele Kandidat*innen und Genoss*innen beteiligt haben, verfasst worden. Gerade deshalb spiegeln die Forderungen und Lösungungsansätze die Gesamtheit der Herausforderungen und Aufgaben wider. „Ganz im Sinne von Willi Brandt: Besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will.“, so Steinberger. Auf keiner Ebene seien die Auswirkungen politischer Entscheidungen für den Einzelnen so unmittelbar und direkt spürbar wie in der Kommunalpolitik.

Fraktionsvorsitzende Anja König ging auf das Thema „Kommunaler Wohnungsbau“ ein, welches nach wie vor das Hauptthema der Sozialdemokrat*innen darstellt: „Und zurecht ist dies nach wie vor unser Schwerpunkt Nummer 1 im Wahlprogramm, denn die Bürger*innen müssen derzeit so viel Geld für das Wohnen ausgeben wie noch nie zuvor, im Durchschnitt weit über die Hälfte ihres Einkommens.“, so König. Hier sei es notwendig, dass die Stadt eingreift und massiv in den kommunalen Wohnungsbau investiert. Viel zu lange habe man die Warnungen der Landshuter SPD ignoriert, denn: „wir haben diese Entwicklung bereits seit vielen Jahren vorhergesagt.“ Stattdessen sei der Wohnungsmarkt der Privatwirtschaft überlassen worden. Die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft sei zwar auf Druck der Bevölkerung mithilfe eines – von den Sozialdemokrat*innen initiierten – Bürgerentscheides umgesetzt worden, jedoch seien die Steine, die man hier dem ureigensten Auftrag der Gesellschaft, dem Bau von kommunalen bezahlbaren Wohnungen, sehr groß. „Das können und werden wir so nicht stehen lassen, denn eine Wohnungsbaugesellschaft, die nicht baut, ist wie ein Klinikum, das keine Patienten behandelt.“

Gerd Steinberger, Stadtrat und Bürgermeister a.D. verdeutlichte beim Thema Haushalt und Finanzen die nachhaltigen Ansätze der SPD. Wäre man dem Antrag der SPD gefolgt und hätte 50 % der Überschüsse für zusätzliche Investitionen verwendet, dann könnte der Bau einer neuen Schule bereits abgeschlossen sein oder die Bestandsschulen saniert. In den vergangenen 5 Jahren hatte der städtische Haushalt einen Gesamtüberschuss an Einnahmen in Höhe von 44 Mio. Euro. „Diese von uns immer kritisierte konservative und äußerst vorsichtig angesetzte Haushaltspolitik wird leider von der Mehrheit des Stadtrates durchgewunken.“, so Steinberger. In Zeiten der Niedrigzinsen und hohem Investitionsstau der Stadt muss der schwarzen Null endlich eine Absage erteilt werden. Vergleicht man die Zinsen für einen Kredit in Höhe von ca. 0,25-0,5 % für die öffentliche Hand und setzt dagegen die Baupreissteigerung in Höhe von 5 %, dann wird sofort klar, welche Variante wirtschaftlicher ist. So könnte auch das Theaterprojekt zeitnah umgesetzt werden.

Gerhard Wick, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 Plus, präsentierte das Stadtentwicklungskonzept und betonte dabei: „Unser Ziel hat sich seit 2008 nicht geändert. Wir wollen mittel- bis langfristig die gesamte Innenstadt, d. h. Altstadt, Neustadt, alle Verbindungsstrassen und den Dreifaltigkeitsplatz autofrei, mindestens verkehrsberuhigt haben und somit eine große Fußgängerzone, die zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen einlädt.“

Prof. Dr. Dominique Moisl wies deutlich darauf hin, dass der Bildungszugang für alle Menschen, in jedem Alter und für alle Gesellschaftsschichten nicht nur zugänglich, sondern kostenfrei zugänglich sein müsse. Dazu gehöre auch der kostenfreie Schulweg, eine an die Bedürfnisse junger Familien ausgerichteten Betreuungsangebote für Kinder sowie eine moderne Ausstattung.

Dass die öffentliche Daseinsvorsorge gestärkt und von den Sozialdemokrat*innen geschützt würde, betonte Stadtrat Robert Gewies. „Da gehen wir keine Kompromisse ein und Defizite müssen ohne Wenn und Aber ausgeglichen werden, vor allem beim Klinikum. Allerdings sind hier die Bundes- und Landespolitik gefragt. Die Kostenübernahme durch die Kommunen, werden wir bald nicht mehr leisten können.“ Hier gelte es als Kommune immer wieder laut zu werden.

Wolfgang Mürdter setzte ein Zeichen für den Breitensport und seine Einrichtungen: „Wir müssen erreichen, dass ständig und kontinuierlich investiert wird und nicht Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gewartet wird. Das verteuert die Maßnahmen unnötig und erschwert die Arbeit vieler ehrenamtlicher Bürger*innen.“ Die vielen verschiedenen Vereine leisten einen Großteil für die Stadtgesellschaft und diese Leistung gilt es zu honorieren und zu unterstützen.

In der anschließenden Diskussion ging man auf einzelne Punkte nochmals ein, diskutierte aktuelle kommunalpolitische Themen, bevor das Wahl- und Parteiprogramm einstimmig beschlossen wurde

 

Foto: SPD-Landshut

 

CSU-Honig als Wahlkampfgeschenk bei der Kommunalwahl 2020

Haslinger: „Wahlkampfgeschenk sollte passenden Hintergrund haben” – Bienenschutz in Landshut 2013 von der CSU initiiert

Wahlkampfzeit ist immer auch die Zeit der Werbemittel und Wahlkampfgeschenke. Dabei werden vom Luftballon über Windräder bis hin zu Taschentüchern alle möglichen Dinge ver-teilt. Die CSU in Landshut will sich jedoch dieses Mal auf wenige ausgewählte Werbemittel beschränken, die im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen.

Die CSU Landshut steht für eine innovationsfreudige Politik, die neue Arbeitsplätze schafft und bestehende sichert. Sie wird sich an der Panikmache anderer Parteien und Organisatio-nen in Bezug auf Klima- und Umweltpolitik in keiner Weise beteiligen und hält es für absolut verantwortungslos, wie derzeit die Grundlagen unseres Wohlstandes kaputtgeredet und Arbeitsplätze vernichtet werden.

Gleichwohl ist ein vernünftiger und nachhaltiger Natur- und Umweltschutz seit jeher ein Kernanliegen der CSU, die die Bewahrung der Schöpfung für künftige Generationen als Auftrag versteht. Deshalb hat sie z.B. auch gemeinsam mit der ÖDP eine Erhöhung der Stellen für den Naturschutz in der Stadtverwaltung beantragt und durchgesetzt. Der CSU-Vorsitzende Dr. Thomas Haslinger dazu: „Während politische Mitbewerber nur durch immer radikalere umweltpolitische Forderungen auffallen, wollen wir Ökonomie und Ökologie in Gleichklang bringen. Daher haben wir uns entschlossen, dort wo wir es vor Ort können, ein-fach mit gutem Beispiel voran zu gehen und unser Wahlkampfmaterial soweit möglich um-weltfreundlich zu gestalten. Unsere Stifte sind plastikfrei, die Taschen und unser Gesamtmagazin aus recyceltem Material.”

Besondere Aufmerksamkeit dürfte sicherlich der CSU-Honig erregen. Haslinger weiter: „Eine passende Hintergrundgeschichte finde ich für das zentrale Werbemittel einer Kampagne sehr wichtig. Daher haben wir uns für Honig entschieden. Denn es war die CSU Landshut, die auf Initiative des heutigen Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur 2013 ein Programm zum Schutz der Bienen in Landshut beantragt und durchgesetzt hat, also lange bevor es eine bayernweite Initiative gab.”

Der Honig steht für Nachhaltigkeit und Natur, aber auch für regionale Produktion und Wirt-schaft. Die stellvertretende Fraktions- und Parteivorsitzende Dr. Dagmar Kaindl ist mit der Auswahl dieses Werbemittels hoch zufrieden: „Die CSU hat den Schutz der Bienen in Landshut 2013 entscheidend vorangebracht. Daher ist der Honig ein geeignetes Werbemittel. Und die Wabenstruktur der gesamten Kampagne ergänzt sich perfekt damit. Mit diesem Werbemittel, dem Design der Kampagne in Zusammenhang mit unserer Initiative von 2013 haben wir sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal in Landshut. Bienenschutz in Landshut trägt die Handschrift der CSU.”

gez. Dr. Thomas Haslinger

Foto: CSU Kreisverband Landshut

CSU-Ortsverband Ergolding für Kommujnalwahl 2020 gut aufgestellt

24 Kandidaten für die Marktgemeinderatsliste nominiert

 

Der CSU-Ortsverband hat die 24 Marktgemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl am 15.03.2020 nominiert. Ortsvorsitzende Martina Hammerl konnte hierzu neben vielen Mitgliedern auch Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier begrüßen.

Die Kommunalwahl am 15. März 2020 werfe ihre Schatten voraus, so Hammerl, die bereits Mitte März durch die Mitglieder zur CSU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Marktgemeinde nominiert wurde. Martina Hammerl ging auf folgende Themen ein, sie als Bürgermeisterin unter anderem anpacken werde. Hierzu gehörte neben einer verantwortungsvollen und sparsamen Haushaltsführung eine stetige und hierbei insbesondere gesunde wie nachhaltige Weiterentwicklung von Ergolding. Dies gelte beispielsweise für die Bereiche Infrastruktur, Verkehr und Gesellschaft. Zum Thema „Schule und Sport“ griff sie die Erweiterung des örtlichen Gymnasiums und die damit verbundene Herausforderung einer geordneten Verkehrssituation sowie einen erforderlichen Ausbau der Sporthallen auf. „Ergoldinger Vereine leisten hervorragende Arbeit und bieten für alle Altersklassen in Markt ein umfassendes Angebot“, so Hammerl. Ergänzend seien Erlebnis- und Freizeitangebote für Jugendliche, betreutes und altersgerechtes Wohnen eine wichtige Herausforderung für die Zukunft. Weitere Informationen und erforderliche Maßnahmen für die Zukunft in den Bereichen Verkehrs- und Radwegeausbau, Lärmschutz, energetische Modernisierungen und Klimaschutzmaßnahmen erfuhren die Mitglieder im weiteren Verlauf durch Martina Hammerl.

Wichtig war demnach unter anderem, dass Kandidaten aus allen Ortteile vertreten sind und die Liste insgesamt ein Spiegelbild der Gesellschaft darstelle. Für die Kommunalwahl in 2020 sind demnach folgende CSU-Kandidaten aufgestellt worden (Reihenfolge nach Listenplatz eins bis 24): Martina Hammerl (Bürgermeisterkandidatin), Stefan Pritscher, Annette Kiermaier, Anton Wackerbauer, Wolfgang Adlkirchner, Martin Puchinger, Michael Heckner, Georg Kammermeier, Anton Lackermeier, Kevin Bellmann, Angelika Wittmann, Alexander Kiesl, Martin Goderbauer, Horst Prunkl, Laetitia Nees, Joachim Flache, Michael Gartner, Armin Haindl, Bernhard Unterreithmayr, Miachel Betz, Anton Pritscher jun., Karin Windl, Markus Buchwald und Christian Wallner. Diese Liste galt es durch die Mitglieder zu genehmigen, was mit einem herausragenden Votum auch erfolgte. Die Liste der drei aufgestellten Ersatzmitglieder mit Anja Puchinger, Achim Berger und Dr. Karl Zeilner wurde von den Mitgliedern ebenfalls befürwortet.

Helmut Radlmeier bekräftigte seinen Eindruck, dass die Welt bei der Ergoldinger CSU ganz offensichtlich in Ordnung sei und auch mit den Kandidaten eine hervorragende Auswahl getroffen wurde. „Liebe Mitglieder, der Grundstein für die Kommunalwahl ist gelegt. Wir haben neben mir als Bürgermeisterkandidatin der CSU nun auch 24 engagierte CSU-Kandidaten für den Marktrat. Jetzt gelte es den Wähler mit einem guten Wahlprogramm zu überzeugen und dieses dann in den sechs Jahren nach der Wahl zuverlässig umzusetzen“, so Martina Hammerl abschließend.

 

Foto: CSU Ergolding

                   

CSU-Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl 2020 – „Wir wollen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen”

Auch wenn die Kommunalwahl 2020 erst weit entfernt am Horizont sichtbar scheint, wirft sie dennoch bereits ihre Schatten für die CSU voraus.

Daher lud Kreisvorsitzender und Stadtrat Dr. Thomas Haslinger zu einem ersten Informationsabend in die Tafernwirtschaft Schönbrunn ein und konstatierte: „Von 2004 bis 2017 befand sich die CSU in Landshut in permanenter Unruhe, deren absolute Tiefpunkte die Kommunalwahl 2014 mit einem Ergebnis von knapp 28 % und die verlorene OB waren. Aber manchmal braucht es solche Tiefschläge für einen Neuanfang. In den letzten 9 Monaten haben wir uns gemeinsam auf einen sehr guten Weg gemacht, eine personelle und inhaltliche Wende zu vollziehen und die Geschlossenheit der CSU, die sie Jahrzehnte so stark gemacht hat, wiederherzustellen. Schlusspunkt dieser in der Partei begonnen Entwicklung kann aber erst die Neuwahl des Stadtrates 2020 mit einer Mischung aus erfahrenen Kollegen und neuen Kräften sein. Dabei wollen wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und die Zeit bis 2020 nutzen, um unsere Neuausrichtung nachhaltig zu gestalten.”

In einem ersten Treffen informierte Haslinger mit Unterstützung der anwesenden Stadträte und des Altoberbürgermeisters Hans Rampf den Kreisvorstand und einige weitere interessierte Parteimitglieder über verschiedene Facetten wie die rechtlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen, aktives und passives Wahlrecht bei Kommunalwahlen, den Zeit- und Arbeitsaufwand für den Wahlkampf und das ggf. darauf folgende Stadtratsmandat. Außerdem wurde über die Möglichkeiten der Vorbereitung für Kandidaten, Eckpunkte und innovative Methoden der Vorbereitung, Planung und Durchführung des Wahlkampfes, seine Finanzierung, die Kandidatenfindung sowie den geplanten Zeit- und Entscheidungsplan bis hin zur Listenaufstellung im Herbst 2019 gesprochen.

„Wir stehen hinter den neuen Ansätzen des Vorsitzenden, sind gespannt auf die neue Herangehensweise an den Wahlkampf und werden alles dafür tun, um das bestmögliche Wahlergebnis für unsere Partei zu erzielen”, stellten die beiden Stellvertreterinnen Haslingers, Dr. Dagmar Kaindl und Gertraud Rössl erfreut fest.