Home Tags Posts tagged with "Kommunale Jugendarbeit"

Kommunale Jugendarbeit

Stadtverwaltung: Dienstbetrieb über Feiertage

Die Dienststellen der Stadtverwaltung sind ab Montag, 23. Dezember, bis einschließlich Neujahr, 1. Januar, geschlossen. Von der allgemeinen Regelung nicht betroffen ist unter anderem die Tourist-Info im Rathaus, die außer am 24. und 31. Dezember wie gewohnt geöffnet hat. Auch die Verwaltung der beiden Stiftungsheime ist an den Arbeitstagen besetzt.

Das Einwohner- und Standesamt, das Bürgerbüro, das Ausländeramt und die Staatsangehörigkeitsbehörde im Rathaus II an der Luitpoldstraße sind ebenfalls ab Montag, 23. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 1. Januar, geschlossen. Ausnahme: Der Jourdienst am Sterbebuch hat jeweils von 8 bis 12 Uhr Bereitschaft, Telefon 881411. Ab Donnerstag, 2. Januar, stehen die vorgenannten Behörden im Rathaus II wieder zu den nachfolgenden Öffnungszeiten zur Verfügung: montags und dienstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags und freitags von 7.30 bis 12 Uhr.

Zusätzlicher Hinweis: Trotz der drei Schließtage können im Rathaus II sogenannte Unterstützungsunterschriften für die Stadtratswahl geleistet werden. Dies ist während der üblichen Öffnungszeiten (Montag, 23. Dezember, zwischen 7.30 Uhr und 16 Uhr; Freitag, 27. Dezember, zwischen 7.30 und 13 Uhr sowie am Montag, 30. Dezember, zwischen 7.30 und 16 Uhr) möglich. Im Übrigen können an diesen Tagen auch nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (881473 oder 881474) Wahlvorschläge zur Oberbürgermeister- und Stadtratswahl eingereicht werden.
Wie in den Vorjahren, bietet in dringenden Fällen auch das Stadtjugendamt über die Weihnachtsschließtage einen Bereitschaftsdienst an. Das Sachgebiet „Soziale Dienste“ ist zu folgenden Zeiten erreichbar: am Montag, 23. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882330, 882334; am Freitag, 27. Dezember, von 9 bis 12 Uhr unter den Telefonnummern 882324, 882328; und am Montag, 30. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882323, 882337.

Die Fachbereiche „Vormundschaften und Betreuungsstelle“ des Jugendamtes stehen zur Verfügung am Montag, 23. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882370, 882373; am Freitag, 27. Dezember, von 9 bis 12 Uhr unter den Telefonnummern 882372, 882383; sowie am Montag, 30. Dezember, von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummern 882377 und 882386.
Das Sachgebiet „Kommunale Jugendarbeit“ mit seinen Einrichtungen Jugendzentrum Poschinger Villa, Jugendkulturzentrum Alte Kaserne, Jugendtreff Checkpoint ist in der Zeit vom Montag, 23. Dezember, bis einschließlich Freitag, 3. Januar, geschlossen.
Die Jugendherberge Ottonianum bleibt von Samstag, 21. Dezember, bis einschließlich Montag, 6. Januar, zu.
Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle hat ebenso ab 23. Dezember bis einschließlich 1. Januar zu und steht ab Donnerstag, 2. Januar, zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Die Stadtbücherei im Salzstadel bleibt an den Feiertagen mitsamt dem Rückgabesystem und -fach geschlossen. Die Leser sind aber keinem Zeitdruck zur Rückgabe ausgesetzt: Denn als zusätzlichen Service werden ab sofort ausgeliehene Bücher und kurz vor den Feiertagen ausgeliehene AV-Medien in den städtischen Büchereien über Neujahr hinaus verlängert, sodass eine Rückgabe zwischen den Jahren nicht notwendig ist. Weiterhin ausgeliehen und zurückgegeben werden kann nichtsdestotrotz auch zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr am Freitag, 27., und Samstag, 28. Dezember, zu den regulären Öffnungszeiten.

Die Stadtbücherei in der Weilerstraße hat am Freitag, 27. Dezember, und am Montag, 30. Dezember, geöffnet. Silvester und Neujahr bleiben die beiden Büchereien geschlossen. Am Donnerstag, 2. Januar, öffnet die Stadtbücherei im Salzstadel erst um 14 Uhr.
Das Wertstoff- und Entsorgungszentrum steht außer an Heiligabend, Silvester und Neujahr zwischen den Feiertagen am Freitag, 27., und Samstag, 28. Dezember, zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.
Alle Infos gibt’s auch auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de.

 

Bildquelle: Archiv – Klartext.LA

Bildtext: Die Schulungsteilnehmer informierten sich im Landratsamt II bei Referentin Pia Conrady (5. v. l.) über den Einsatz des Jugendschutzparcours „stop & go“ in Schulen und Jugendzentren.

 

Ein Tag stop & go im Parcours

Kommunale Jugendarbeit schulte Moderatoren für den Jugendschutzparcours zum Mitmachen

 

Der Jugendschutzparcours „stop & go“ stand im Mittelpunkt einer eintägigen Schulung, die die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut vergangene Woche am Landratsamt II in Altdorf veranstaltet hat. Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit an Schulen aus der Region konnten sich über das Konzept dieses Parcours zur Vermittlung von Kenntnissen zum Jugendschutz und zum Jugendschutzgesetz informieren.

Der praxisnah gestaltete Mitmachparcours beschäftigt sich vor allem mit den Fragen: „Was wissen Jugendliche über das Jugendschutzgesetz?“ oder vielmehr „Was sollten sie wissen?“. Der Parcours bietet Jugendlichen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich selbstständig und spielerisch mit der Thematik „Jugendschutz im öffentlichen Raum“ und den damit verbundenen mit Schutz- und Freiräumen in ihrem Alltag auseinander zu setzen. Insbesondere werden auch die Themenblöcke Medien, Sucht und Konsum besonders behandelt.

Die Referentin Pia Conrady, Medienpädagogin und tätig für die Aktion Jugendschutz, erläuterte den anwesenden Fachkräften dabei die entsprechenden Methoden zur eigenständigen Durchführung des aus vier Stationen Mitmachparcours. Alltägliche Themen von Kindern und Jugendlichen, wie zum Beispiel der Umgang mit sozialen Netzwerken oder die Absicht von Werbebotschaften wurden dabei zur Diskussion gestellt. Ebenso waren die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Jugendschutzgesetzes Bestandteil der Fortbildung.

Der Jugendschutzparcours kann nun von den geschulten Fachkräften mit der entsprechenden Ausstattung bei der Kommunalen Jugendarbeit Landkreis Landshut ausgeliehen werden. Der Parcours, bestehend aus einer großen Box und acht Roll-Ups, ist mobil mit einem Kleinwagen transportierbar und kann ohne großen Aufwand (auch stationsweise) auf- und abgebaut werden. Auch themenbezogen gefüllte Einkaufskörbe oder Material für pädagogische Methoden, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen, sind verfügbar. Der Parcours könnte beispielsweise an Schulen oder in Jugendtreffs zum Einsatz kommen.

 

Foto: Landkreis Landshut

 

Bürgermeister-Landkreistour in Sachen Jugendarbeit

Kommunale Jugendarbeit des Landkreises und Kreisjugendring suchen Austausch mit den Gemeindeoberhäuptern

 

Wie ist es um die Jugendarbeit im Landkreis Landshut bestellt? Eine Frage mit 35 unterschiedlichen Antworten. Um ein umfassendes Bild über die facettenreiche Jugendarbeit im Landkreis zu erhalten, haben die Kommunale Jugendarbeit (KoJa) und der Kreisjugendring (KJR) im Mai 2017 gemeinsam begonnen, die Landkreisgemeinden zu besuchen, um dort ins Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort zu kommen – eine Bürgermeister-Landkreistour in Sachen Jugendarbeit.

 

Der Gesprächsgruppe gehören neben Bürgermeister oder Bürgermeisterin die gemeindlichen Jugendbeauftragten und, wenn vorhanden, die hauptamtlichen Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an. Bislang fanden Treffen in Rottenburg, Vilsbiburg, Aham und Furth statt: Egal ob in Besprechungsräumen, Sitzungssälen, Gaststätten oder direkt auf dem Zeltplatz mit der Jugendgruppe.

 

Bei den Treffen steht der Austausch über die aktuelle Situation und die Angebote für junge Menschen vor Ort im Fokus. Wie sind beispielsweise die Vereine und Verbände vor Ort in Sachen Jugendarbeit aufgestellt? Gibt es Plätze oder Räume, die junge Menschen nutzen können, ohne in einem Verein Mitglied zu sein? Gibt es im Ferienprogramm auch Angebote für junge Menschen ab 14 Jahren? Welche Möglichkeiten haben jungen Menschen im Ort und der Umgebung mobil zu sein?

 

Ein weiteres Ziel dieser Tour ist, die Vertreter und Aufgaben der jeweiligen Institutionen vorzustellen. Dazu gehören beispielsweise Themen des KJR, wie die Beratung der gemeindlichen Ferienangebote, die dem KJR im Januar 2017 übertragen wurde. Aber auch das kreisweite Ferienprogramm, die Jugendleiterausbildung (Juleica) oder die im Vorfeld der Bundestagswahl geplante U18-Wahl in Rottenburg und Vilsbiburg wurden angesprochen. Die Mitarbeiter der KoJa thematisierten unter anderem Bedarfe und Bedingungen für die hauptamtlichen Fachkräfte vor Ort, die Aktivitäten der kommunalen Jugendbeauftragten oder das Einbinden junger Menschen in Entscheidungsprozesse der Gemeinde.

 

Durch den Austausch profitieren beide Seiten, sowohl die besuchten Städte und Gemeinden als auch die KoJa und der KJR: Es sind neue Ideen entstanden, wie junge Menschen über die Angebote vor Ort besser informiert werden, aktive Ehrenamtliche sich weiterbilden und ein Mehrwert für junge Menschen und die Kommunen entstehen könnte.

 

Ziel der KoJa und des KJR ist es, mit der Bürgermeister-Landkreistour in Sachen Jugendarbeit bis Mitte 2018 alle 35 Gemeinden des Landkreises besucht zu haben, um am Ende eine Grundlage für eine gezielte Beratung und Unterstützung vor Ort zu haben. Geplant ist, den Besuch bei den Kommunen im zwei- bis dreijährigen Turnus zu wiederholen, damit nicht nur eine Momentaufnahme der Jugendarbeit entsteht.

 

Anlage: KJR und KoJa machen sich ein Bild von der Jugendarbeit in der Gemeinde Furth und besuchten das Robinsonlager (v. l.): Karl-Jörg Schröter (KoJa Landkreis), Andreas Horsche (Bürgermeister Furth), Markus Daiker (KoJa Landkreis), Helmut Lipfert (KJR Landshut)

Ü 13-Party geht in die nächste Runde

Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut begleitet die Vorbereitungen der Organisatoren

 

Der erste Schritt zur nächsten Ü 13-Party ist gemacht: Während der jährlichen Team-Tagen kümmerten sich 19 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Landshut um die Vorbereitung der Veranstaltung. Sylvia Diermeier-Heß und Markus Daiker von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises organisieren zusammen mit den Jugendsozialarbeiterinnen der Förderzentren Bonbruck, Ergolding und Rottenburg die nunmehr siebte Party.

Das Organisationsteam besteht aus Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren und setzt sich aus Teammitgliedern des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Bonbruck (Schule an der Bina), dem SFZ Landshut-Land und dem SFZ Rottenburg (Astrid-Lindgren-Schule) zusammen. Vor den Faschingsferien, von 23. bis 25 Februar, trafen sich die Teamer der Schulen im Jugendhaus Veitsbuch, lernten sich besser kennen und entwickelten neue Ideen für die nächste Ü 13-Party. Dabei wurden Layouts und Entwürfe, Mottos und Vorstellungen bezüglich Musik und Dekoration gesammelt. Sogar ein detaillierter Ablauf für Showeinlagen und Musikwünsche wurde erstellt.

Das alkoholfreie Party-Projekt des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes setzt sich intensiv mit den Themen Alkohol, Konsum, Sucht und Gruppendruck auseinander. Während der Team-Tage werden nicht nur die Rahmenbedingungen für die Party erarbeitet: Die Jugendlichen werden auch befähigt, sich kritisch mit dem eigenen Konsumverhalten in der Gesellschaft auseinanderzusetzen ─ ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes der Ü 13-Party. Außerdem gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Bereiche Veranstaltungsorganisation, -planung und -durchführung.

Am 2. Juni 2017, dem Freitag vor den Pfingstferien, findet die Ü 13-Party im Jugendzentrum Ergoldsbach statt. Unter Einhaltung des Jugendschutzgesetzes können Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren an diesem Abend in einem geschützten Rahmen feiern. In bewährter Manier wird durch Shuttlebusse für einen sicheren Hin- und Rücktransport der Jugendlichen aus dem Landkreis Landshut gesorgt.

Nähere Informationen zur Party finden Sie auf den Plakaten und Flyern, die Anfang Mai erscheinen und  auf der Homepage der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Landshut: www.kojalala.de.

 

Bild: Bereiteten in Veitsbuch die Ü13-Party vor: Die Jugendlichen und ihre Betreuer der Kommunalen Kreisjugendarbeit und Sonderpädagogischen Förderzentren

 

Bild: Landratsamt