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Kommentar

Stadtrat Willi Hess hat auf Facebook einen höchst fragwürdigen Beitrag geteilt, um ihn seinerseits mit einem satirischen Kommentar zu diskreditieren. Leider war dieser Kommentar nicht im direktem Umfeld zu sehen, eine höchst unglückliche Aktion. Zurecht hat die Öffentlichkeit deshalb Nachfragen gestellt. Wir sind froh, dass Herr Hess sehr schnell und sehr deutlich klar gemacht hat, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt. Auch bedingt durch einen technischen Eingabefehler, der vermutlich auf mangelnde Routine im Umgang mit sozialen Medien zurückzuführen ist. Mit technischer Hilfestellung hat Herr Hess diesen Beitrag dann löschen können, damit nicht noch mehr Verwirrung entsteht. Wir kennen und schätzen Herrn Hess als aufrechten Demokraten, der sich in Landshut besonders um Toleranz und um den Dialog und die Verständigung zwischen den vielfältigen Kulturen engagiert. Auch aus seiner Erfahrung als langjähriger Vize-Chef der Landshuter Polizei ist ihm ein friedliches Miteinander aller Menschen in unserer Stadt ein Herzensanliegen. Wir betonen, dass in unser Partei kein Platz ist für extremes Gedankengut.

Dr. Thomas Haslinger
Rudolf Schnur

Für Partei und Fraktion

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Bildtext: Das Bild zeigt die Niederlassung der Fa. Decathlon in Ergolding, die gerne auf dem Gebiet der Stadt Landshut investiert hätte

 

 

STADT LANDSHUT AUF GEWERBESTEUERN NICHT ANGEWIESEN? ES GÄRT IN DER WÄHLERSCHAFT

 

Mit 20:17 Stimmen lehnte der Landshuter Stadtrat die Umsiedlung und Vergrößerung eines Sportfachmarktes von Ergolding nach Landshut-Münchnerau ab.

Dass die Stadt Landshut finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, sei hinlänglich bekannt. Umso überraschender war für viele Bürgerinnen und Bürger Landshuts die Tatsache, dass letzten Freitag im Plenum mit 20:17 Stimmen eine Umsiedlung mit zusätzlicher erheblicher Vergrößerung eines in Ergolding angesiedelten Sportfachmarktes in den Landshut Park, abgelehnt wurde.

Diese Vorgehensweise der Stadträte gärt weiter in den Medien, besonders in den „sozialen Medien“. Diese  Entscheidung des Stadtrates wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landshut für fatal gehalten. Seit Jahren beklagen sich gerade die Stadtvertreter, dass die Stadt von eventuellen Investoren nicht berücksichtigt wird – und jetzt diese Entscheidung der Stadträte. Das Wort Synergieeffekt scheint bei gewissen Damen und Herren des Plenums ein Fremdwort zu sein.

Viele Wählerinnen und Wähler bedauern sehr, dass es den Vertretern der Niederbayerische Hauptstadt nicht um die Sache selber ging, sondern, wie man meint, sich bereits für die Kommunalwahl am 15. März nächsten Jahres zu positionieren und unliebsamen Kolleginnen und Kollegen in die Parade zu fahren.

Viele Wähler*Innen würden gerne die 20 Gegner interessieren, die eine Belebung des Einzelhandels verhindern. Auch sind viele der Meinung, dass es natürlich auch Punkte gäbe, die politisch diskutabel wären, aber wenn mit aller Kraft verhindert werde, dass Gewerbesteuern in Landshut bezahlt werden, wird es mittelfristig auch keine Anfragen von Investoren mehr geben. Es sei eine sehr arme denkwürdige Darbietung der „Verhinderer“ im Landshuter Stadtrat gewesen, meinten viele Diskutanten in den sozialen Medien und der Markt Ergolding dürfe sich besonders darüber freuen.

Außerdem fehle es an einer persönlichen Haftung der mit nein stimmenden Räte, für eine derartige Fehlentscheidung. „Würden Unternehmer so handeln wie die Stadtvertreter, so würden sie längst pleite sein oder im Knast sitzen“, waren vielfach die Meinungen. Sich selbst gaben aber auch viele Kommentatoren die Schuld, denn man fiele immer wieder auf die Versprechungen vieler Kommunalpolitiker herein, die vor den Wahlen getätigt werden. „Früher war ich einmal stolz auf meine Heimatstadt“, dieses Gefühl sei aber inzwischen der Ernüchterung gewichen und sei wahrlich ein schlechter Tag für die Stadt Landshut, führte ein Landshuter Wähler aus.

„Für die Bürgerinnen und Bürger also ein deutlicher Fingerzeig, wem man die Stimme geben sollte wenn es darum geht, für die Stadt Landshut beste Lösungen zu finden und durchzusetzen“, so ein Bürger Landshuts!

Der Verfasser dieser Zeilen möchte noch an die agierenden Stadträte appellieren, ihren Job so gut wie möglich zu machen, um im nächsten Jahr bei den Stadtratswahlen wieder gewählt zu werden oder wenn nicht, dann eben wieder als normale Bürgerin und normaler Bürger durch die Stadt zu wandeln. Außerdem wünsche er sich keine Frage mehr, die auf die Leute im Plenum zielen, um zu erfahren, wer nicht für den Umzug eines Unternehmers von Ergolding nach Landshut gestimmt habe.

 

h.j.lodermeier

 

Foto: h.j. lodermeier

 

Kommentar:

So sah das Gelände an der Seligenthaler Straße viele Jahre lang aus…

nun tritt ein Wandel ein und sofort setzt Kritik ein.

Der erste Ausspruch stammt von der Stadträtin März-Granda, den diese im Bausenat am 28.09.2017 zum neuen Anbau an die seit Jahren leer stehende ehemalige Papierfabrik in der Schillerstraße widmete.

Die zweite Äußerung tätigte Frau Oberpriller vom Sachgebiet Sanierungsstelle des Baureferates der Stadt Landshut.

Während der gewählten Stadträtin ihre Meinungsäußerung jederzeit zusteht und es dem Bürger überlassen bleibt, wie er “seine” Vertreterin dazu bewertet, stellt sich bei einer verbeamteten “Dienerin der Stadt” schon die Frage, ob es nicht besser wäre eine neutrale Sprache zu wählen und tendenziöse Aussagen zu unterlassen. Insbesondere deswegen, weil es ja gerade ihr Amt ist, dass die Bauangelegenheit von Anfang an begleitet hat und auch die erforderlichen Genehmigungen, sowie die Aufsicht inne hatte. Und auch deswegen weil das was geleistet wird ebenso im Interesse der Sanierungsstelle und der “Sozialen Stadt Nikola” sein sollte.

Über Geschmack und Baustil lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Fakt ist, dass ein wirklich hässlicher und langanhaltender Leerstand und Verfall nun einer sinnvollen Nutzung und einem eher neutralen Aussehen mit dem heute so beliebten Flachdach gewichen ist.
Fakt ist auch, dass es nicht investorenfreundlich ist, wenn Sanierungen und Neubauten mit negativen Äußerungen “belohnt” werden.
Vielleicht sollten gerade die Kritiker einmal versuchen selbst konstruktiv zu sein und auf eigene Kosten, mit eigener Arbeit und auf eigenes Risiko eine “Ausgeburt der Schönheit” erstellen.

Rudolf Schnur, Herausgeber