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Klinikum Landshut

Bildtext: Werdende Eltern können den Kreißsaal bei den Infoabenden kennenlernen

Programm der Elternschule im Februar

Die Elternschule der Frauenklinik am Klinikum Landshut bietet im Februar wieder folgende Kurse und Informationsangebote an: Es gibt wieder zwei Termine des bliebten Baby-Stammtischs „Krümeltreff“ am Klinikum Landshut

 

Die Elternschule der Frauenklinik bietet Mamas und Papas mit ihrem Nachwuchs jeweils dienstags, am 5. und 19. Februar, von 10 bis 11.30 Uhr, die Gelegenheit, sich in einer lockeren, ungezwungenen Atmosphäre zu treffen. „Unser Angebot richtet sich an Eltern mit Kinder von etwa acht Wochen bis zwölf Monate“, erklärt Karina Brötzenberger, die fast jeden ersten und dritten Dienstag im Monat in die Elternschule des Klinikums einlädt. Sie ist Kinderkrankenschwester mit der Weiterbildung zur Familienkinderkrankenschwester und begleitet die offene Eltern-Kind-Gruppe. „Meistens drehen sich die Fragen der Eltern rund ums Essen und Schlafen.“ Dann gibt sie Tipps zum Stillen und zur Beikost. Natürlich können sich die Eltern auch untereinander austauschen und Erfahrungen teilen.

Außerdem steht im Februar wieder ein Säuglingspflegekurs auf dem Programm. Am Donnerstag, 14. Februar, um 18 Uhr, informiert eine Kinderschwester über die Pflege des Neugeborenen. Dies beinhaltet auch praktische Übungen (Wickelkurs) sowie Stillberatung und Fragen zur Flaschenernährung. Ort ist die Elternschule (Ebene 2) im Klinikum Landshut. Eine Anmeldung für den Kurs ist erforderlich unter Telefon 0871/698-3225, ebenso für die Krümeltreff-Termine, die auch in der Elternschule stattfinden.

Zudem finden die Elterninformationsabende jeweils donnerstags, am 7. Februar um 19 Uhr und am 21. Februar um 17 Uhr, statt. Werdende Eltern erfahren alles über die geburtshilfliche Abteilung und das Team der Geburtsstation am Klinikum. Die Mitglieder des Ärzte- und Hebammenteams informieren umfassend über Abläufe, Ausstattung und Angebot sowie das Gesamtkonzept einer familienorientierten Geburt in harmonischer Atmosphäre. Anschließend werden die werdenden Eltern, soweit möglich, durch den Kreißsaal und die Station geführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Informationen zu diesen und weiteren Angeboten der Geburtshilfe finden Sie unter:

www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/frauenheilkunde-geburtshilfe/geburtshilfe/leistungen-und-angebote.html

 

Foto: Klinikum

Bildtext: Experte im Bereich Brustkrebs: Als einzige Klinik Niederbayerns ist die Frauenheilkunde mit Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind in der großen Klinikliste geführt.

 

Klinikum Landshut ist „Top regionales Krankenhaus“


Große Klinikliste des Focus-Magazins: Bestnoten für Brustkrebs-Behandlung

Das Klinikum Landshut gehört zu den 467 Top-Krankenhäusern Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des Nachrichtenmagazins Focus für Deutschlands größten Krankenhausvergleich. Auch im Bereich Brustkrebs erhielt die Klinik für Frauenheilkunde unter Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind Bestnoten. Damit gehört die Klinik zu den führenden Tumorzentren bei Brustkrebs.

 

Dr. Ingo Bauerfeind und sein Team haben es wieder geschafft: Sie wurden erneut in die bundesweite Bestenliste des Focus-Magazins aufgenommen. Im Bereich Brustkrebs gehört die Fachabteilung sogar zur deutschlandweiten Spitzengruppe. In Niederbayern ist neben dem Klinikum Landshut kein anderes Krankenhaus in der Kategorie Brustkrebs vertreten. Vor allem die Reputation eilt der Fachklinik voraus: Als „überdurchschnittlich häufig empfohlen“ wird es vom Focus ausgezeichnet. Das Magazin bescheinigt der Klinik außerdem Bestnoten beim Hygiene- sowie Pflegestandard und hebt auch den hohen Medizin-Score hervor. In der Spitzengruppe sind insgesamt 33 Krankenhäuser aus ganz Deutschland geführt.

Dr. Bauerfeind zeigt sich sehr erfreut über die erneute Auszeichnung: „Es ist eine Auszeichnung für das ganze Team. Sie würdigt unseren täglichen Einsatz auf allen Ebenen und bei allen Fachabteilungen. Die Versorgung unserer Patientinnen ist und bleibt Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir behandeln sie und helfen ihnen in dieser schwierigen Zeit“, so der Chefarzt der Frauenheilkunde sowie Leiter des Brustkrebszentrums am Klinikum Landshut. Das Klinikum ist außerdem mit dem Siegel „Top regionales Krankenhaus“ ausgezeichnet worden. Im bayernweiten Vergleich belegte es den 51. Rang.

Nur bei überdurchschnittlich guter Leistung wird eine Klinik überhaupt in die Liste aufgenommen. Analysiert werden laut Focus Fallzahlen, Behandlungserfolg bei Operationen, Komplikationsquoten, technische Ausstattung, Anzahl betreuender Ärzte, Qualifikation der Pfleger, Beteiligung an Qualitätsinitiativen, Patientenzufriedenheit und Hygienestandard.

Die große Klinikliste nennt 467 Top-Krankenhäuser aus 23 verschiedenen Bereichen. Für den bundesweiten Vergleich wertete das unabhängige Recherche-Institut MINQ (Munich Inquire Media) große Datenmengen aus und befragte rund 3.500 Kliniken und 12.000 einweisende Ärzte. Mit dem Ranking will das Magazin ein unabhängiges Entscheidungskriterium anbieten, das die fachlichen Kompetenzen der jeweiligen Abteilungen deutlich macht.

                                                            

Foto: Klinikum Landshut

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/frauenheilkunde-geburtshilfe sowie www.klinikum-landshut.de/zentren/brustkrebszentrum

 

 

Bildtext v.l. Beata Banas mit Mike, Tamara Bareither mit Sophia, Swantje Colling mit Johanna, Thomas Vogg mit Valentina, (hinten v.l.) Hebamme Theresa Eberl, Adrian Banas, Michael Büchl, Kinderkrankenschwester Helga Engelsdorfer, Assistenzärztin Jasmina Sawukajtis und Krankenpflege-Schüler Kilian Zellner.

 

Mike, Sophia und Johanna kommen zum Jahreswechsel zur Welt
Drei Silvesterbabys am Klinikum Landshut

Mike, Sophia und Johanna heißen die drei Babys, die am letzten Tag des Jahres 2018 am Klinikum Landshut zur Welt gekommen sind.

 

Den Anfang machte in der Silvesternacht der kleine Mike: Er kam am letzten Tag des Jahres um genau 1.31 Uhr zur Welt. Das erste Kind von Beata und Adrian Banas war 3580 Gramm schwer und 54 Zentimeter groß – und etwas spät dran. Denn der errechnete Geburtstermin sei der 20. Dezember gewesen, erzählen die Eltern. „Mike ist nonstop hungrig“, schmunzelt Mama Beata.

Am Morgen um 9.33 Uhr folgte mit 2890 Gramm und 51 Zentimetern Sophia. „Sie ist eine ganz Kleine, Zarte“, erzählen die Eltern Tamara Bareither und Papa Michael Büchl. „Sophia wollte unbedingt noch ein 2018er-Jahrgang werden“. Je mehr Krach und Leute um sie herum sind, desto eher schlummert das kleine Mädchen ein. Dementsprechend hat sie den Jahreswechsel auch komplett verschlafen.

Das Silvester-Trio komplett machte um 15.22 Uhr die kleine Johanna mit 4130 Gramm und 53 Zentimetern. Über den Familiennachwuchs freuen sich Mama Swantje Colling, Papa Thomas Vogg und die große Schwester Valentina (fast 2). „Valentina hat ihre neue Schwester gleich gestreichelt und sich neben sie gelegt. Johanna ist eine ganz Brave und wird nur zum Essen wach“, erzählen die Eltern. Gerechnet haben sie nicht damit, dass Johanna noch im alten Jahr zur Welt kommt. Der Geburtstermin sei erst vier Tage später gewesen und auch Valentina ließ sich damals Zeit. Das Silvester-Feuerwerk betrachtete die Familie schließlich vom Fenster im 2. Stock des Klinikums aus. „Für mich war das nicht zum Jahreswechsel, sondern ein Willkommensfeuerwerk für meine Tochter“, sagt Swantje Colling.

Insgesamt sind im Jahr 2018 803 Babys am Klinikum Landshut zur Welt gekommen. „Vor allem die vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre schätzen die Eltern im Klinikum sehr“, so Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind. Insbesondere die Familienzimmer werden im Klinikum sehr gerne in Anspruch genommen.


Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/frauenheilkunde-geburtshilfe

 

Foto: Klinikum Landshut

Bildtext: Die glücklichen Mamas mit ihren Babys (vorne von links), Percelita Pahit Talili mit Yuna Mae, Lorena Ariana Kitta mit Aria, Esther Brunner mit Anna und Maria Angler mit Anton, (hinten von links) Hebamme Lisa Stockmeier, zwei der stolzen Papas, Tobias Kitta und Georg Huber, sowie Oberärztin Susann Scheunpflug.

Drei Christkinder am Klinikum Landshut geboren

Insgesamt kommen sieben Kinder an den Weihnachtstagen zur Welt

 

Lillian, Anton und Vitus haben ihren Eltern ein ganz besonderes Geschenk gemacht – denn sie feiern alle am 24. Dezember Geburtstag. Vier weitere Babys haben an den Weihnachtsfeiertagen im Klinikum Landshut das Licht der Welt erblickt.

 

Den Anfang machte Lillian: Sie kam am 24. Dezember kurz nach Mitternacht um 0.54 Uhr zur Welt und durfte bereits mit ihren Eltern nach Hause. Ebenfalls an Heilig Abend um 5.40 Uhr wurde der kleine Anton geboren. Er hatte sich Zeit gelassen, um ein Christkind zu werden und kam ein paar Tage später als errechnet zur Welt, wie Mutter Maria Angler erzählte. Das dritte Christkind schaffte es gerade noch rechtzeitig. Vitus wurde um 23.42 Uhr geboren und konnte das Klinikum ebenfalls schon mit seinen Eltern verlassen. Drei weitere Babys wurden am ersten Weihnachtsfeiertag geboren. Die kleine Aria konnte um 12.25 Uhr von ihren stolzen Eltern Lorena Ariana und Tobias Kitta in die Arme geschlossen werden. Auch sie hätte eigentlich schon etwas früher zur Welt kommen sollen. Alle sind aber wohlauf und überglücklich. Das zweite Weihnachtsbaby an diesem Tag heißt Sebastian und kam um 19.15 Uhr zur Welt. Er dürfte bereits mit seinen Eltern nach Hause. Über Nachwuchs freute sich ein weiteres Paar am 25. Dezember. Um 20.01 Uhr wurde die kleine Yuna Mae geboren. Am 26. Dezember durften sich schließlich auch Esther Brunner und Georg Brunner über Nachwuchs freuen: Die kleine Anna bescherte ihnen um 14.24 Uhr das Geschenk des Lebens.

Hebammen, Pflegekräfte und Ärzteteam gratulierten sehr herzlich zu den Weihnachtsbabys. Alle Familien dürfen bald nach Hause.

 

 Foto: Klinikum Landshut

 

Schüler der Pestalozzischule schmücken Christbaum im Klinikum

Weihnachtsfreude kommt auf

 

Alles Handarbeit: Wabenkugeln,  goldene und rote Sterne funkeln am Christbaum in der Eingangshalle im Klinikum. Mit Feuereifer haben auch dieses Jahr wieder Kinder aus einer Einrichtung der Lebenshilfe Landshut für den Schmuck des prachtvollen großen Baums, der erneut vom Förderkreis des Klinikums gespendet wurde, gesorgt.

Am Mittwoch haben ihn Mädchen und Buben aus der Berufsschulstufe der Pestalozzischule mit Hilfe einiger Lehrkräfte mit ihren selbstgebastelten kleinen Kunstwerken geschmückt. Auch der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe, Josef Deimer, ließ es sich nicht nehmen, das Ergebnis zu bewundern. Über das Jahr hinweg haben 16 Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren den Baumschmuck im Rahmen der Praxistage im Unterricht liebevoll hergestellt. „Der Christbaum in der Eingangshalle des Klinikums ist seit Jahren eine schöne Tradition, ebenso wie die wunderbare Unterstützung durch die Lebenshilfe”, erzählte Hans-Christoph Ludwig vom Förderkreis.

Der Baum steht nun einige Wochen bis ins neue Jahr hinein direkt am Eingang des Klinikums und soll sowohl Patienten, Besucher, als auch die Mitarbeiter auf die Weihnachtszeit einstimmen. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Großen und Kleinen mit Plätzchen, Stollen und Punsch, die der Förderkreis gesponsert hatte. Interims-Geschäftsführer André Naumann dankte dem Förderkreis und allen Beteiligten der Lebenshilfe für ihr Engagement: „Dieser schöne Baum erfreut Patienten und Besucher und lässt die Glasdachhalle in weihnachtlichem Glanz erstrahlen.“

 

Weitere Informationen gibt es unter www.klinikum-landshut.de

 

Foto: Klinikum

 

Bildtext: v.l. Pfarrer Dr. Christoph Seidl, Diakon Reinhold Lechinger, Pfarrer Josef Fischer, der neue Seelsorger Albert Forster, Gemeindereferent Werner Ehlen, Pfarrer Hans Joachim Leßmann und Geschäftsführer André Naumann. Foto: Klinikum Landshut

 

 

Begleiter für ein kleines Stück Lebensweg


Albert Forster ist neuer katholischer Krankenhaus-Seelsorger im Klinikum

 

Zuhören, zusammen schweigen, zusammen beten: Jeder kranke Mensch braucht etwas anderes. Das Seelsorger-Team am Klinikum Landshut kümmert sich um all diese Bedürfnisse. Seit kurzem haben die Patienten und Mitarbeiter dafür einen weiteren Ansprechpartner: Albert Forster ist neuer katholischer Seelsorger am Klinikum Landshut.

Am Klinikum Landshut ist die seelsorgerische Begleitung ein wichtiges Angebot für die Patienten. „Es freut uns, dass wir unseren Patienten und ihren Angehörigen ein so starkes Seelsorge-Team anbieten können“, so Interims-Geschäftsführer André Naumann. „Es ist mir eine sehr große Freude, Albert Forster als neuen Krankenhaus-Seelsorger für das Klinikum Landshut willkommen zu heißen.“ Am Mittwochabend wurde Forster feierlich in sein Amt eingeführt – und erhielt einige gute Wünsche mit auf den Weg.

Pfarrer Dr. Christoph Seidl, der Beauftragte für die Seelsorge im Bistum Regensburg, konzentrierte sich in seinem Grußwort auf einen „königlichen Dienst“: das Hören. Als Krankenhaus-Seelsorger sei es wichtig, zuzuhören, da zu sein – nicht nur für die Patienten und Angehörigen, sondern auch für die Mitarbeiter. Mit welch vielfältigen Berufsgruppen man in Kontakt kommt, betonte auch Pfarrer Hans Joachim Leßmann, der die evangelische Seite vertrat. Als Begleiter für ein kleines Stück Lebensweg sieht sich auch Albert Forster selbst. Es sei sein Wunsch gewesen, sich ganz der Kranken-Seelsorge zu widmen. Am Mittwoch bedankte er sich „für die guten Wünsch und den guten Start“ am Klinikum. Zuletzt war Forster als Pastoralreferent sieben Jahre lang in der Gemeinde Ruhmannsfelden und in Gotteszell im Bayerischen Wald tätig. Insgesamt bringt er 19 Jahre Erfahrung als Pastoralreferent mit. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Birgit und Christl Adolf.

 

Foto. Klinikum Landshut

Bildtext: Barbara Kempf, Chefärztin der Medizinischen Klinik III

 

Tag der offenen onkologischen Tagesklinik
Jubiläum zehn Jahre Medizinische Klinik III am Klinikum am 13. Oktober

 

Eine Krebsdiagnose verändert das Leben schlagartig – sowohl das der Betroffenen als auch ihrer Angehörigen. Umso wichtiger sind eine umfassende medizinische und psychoonkologische Betreuung in allen Krankheitsphasen und ein interdisziplinäres Expertenteam hinter sich. Die Medizinische Klinik III am Klinikum Landshut widmet sich Patienten aus den Bereichen Hämatologie und internistische Onkologie mit hoch entwickelten Behandlungsmethoden. Seit zehn Jahren besteht die Fachabteilung inzwischen am Klinikum. Ein Jubiläum, das am Samstag, 13. Oktober, von 10 bis 15 Uhr mit einem Tag der offenen onkologischen Tagesklinik gefeiert wird.

Schwerpunkt der Medizinischen Klinik III liegt im Bereich der Medikamentösen Tumortherapie, eine bedeutende Säule in der Behandlung von Krebserkrankungen. Fachärzte und ein speziell ausgebildetes Pflege- und Betreuungsteam behandeln die Patienten nach aktuellen Leitlinien und Standards. In diesem Jahr wurde das Klinikum als Onkologisches Zentrum nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich zertifiziert. Patienten und ihren Angehörigen stehen zudem zahlreiche Unterstützungsangebote zur Verfügung, die der Verein Lebensmut – Initiative Landshut organisiert. „Lernen Sie die interdisziplinäre Onkologische Tagesklinik und ihr Netzwerk bei einem Besuch persönlich kennen“,  lädt Barbara Kempf, Chefärztin der Medizinischen Klinik III, ein. Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm in der Onkologischen Tagesklinik, Station 9b, mit Angeboten zum Ausprobieren, Medizin zum Anfassen, Information und Beratung, Musik, Imbiss und Saftbar sowie eine große Tombola.  So können Interessierte beispielsweise erfahren, was ein Tropfen  Blut über einen Menschen verrät und was sich in unserem Knochenmark versteckt.

Einen Blick hinter die Kulissen können die Besucher im Reinraumlabor werfen.

Das Team des Hämatologischen Labors führt Mikroskopie-Demonstrationen durch. Angeboten werden unter den Schlagworten „Schönheit bei Krebs“ professionelle Gesichtspflege- und Schmink-Tipps mit zertifizierten Pflege- und Naturkosmetik-Produkten, kurze Übungen aus der Atemtherapie, die innere Spannungen lösen und den Atem wieder leichter fließen lassen, und Massagen von Experten der Aromatherapie mit ätherischen Ölen. Der Friseur im Klinikum bietet Haar- und Perückenberatung. Zudem können die Besucher die Bilder, die im Rahmen der Kunsttherapie für Krebserkrankte entstanden sind, entdecken. Präsentieren werden sich an diesem Tag auch Vereine wie Lebensmut, Selbsthilfegruppen, die Onkologische Fachpflege und viele mehr. An zahlreichen Informationsständen können sich Interessierte beraten lassen. Außerdem wird eine Führung durch den Hochsicherheitstrakt – das Reinraumlabor am Klinikum – angeboten. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie eine Chemotherapie zubereitet wird, ein Blick hinter die Kulissen des High-Tech-Labors, das nach strengsten Sicherheitsregeln individuelle Infusionen herstellt. Die Führungen finden um 10.30, 11 und 11.30 Uhr statt, Treffpunkt ist Station 9b. Programm wird aber nicht nur auf der Station angeboten, sondern auch im Raum Kompass im Gesundheitszentrum direkt neben dem Klinikum mit Angeboten zum Ausprobieren. Dort können Besucher die Meditationsform Qi Gong kennenlernen. Um Wohlbefinden und Meditation geht es auch bei der Klangtherapie. Gezeigt werden Entspannungsübungen mit Klangschalen sowie klassische, simple Meditationstechniken.

„Schönheit bei Krebs“: Interessierte können professionelle Gesichtspflege- und Schmink-Tipps erhalten.

Außerdem finden acht Vorträge im Raum Hammerbach statt. Los geht es um 10.30 Uhr mit dem Vortrag „Psychoonkologie – das Patientengespräch“ von Markus Besseler, Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft. Um 11 Uhr spricht der Klinikum-Pharmaziedirektor Dr. rer. nat. Mario Kager zum Thema „Wie sauber sind unsere Krebsmedikamente? Sicherheit bei Lieferantenauswahl, Transport, Lagerung und Herstellung der onkologischen Infusionen“. „Keine Angst vor Strahlentherapie“ lautet der Titel des Vortrags um 11.30 Uhr von Dr. med. Hans-Joachim Wypior, Chefarzt der Radioonkologie und Strahlentherapie am Klinikum. Chefärztin Barbara Kempf referiert anschließend um 12 Uhr zur „Immuntherapie in der Onkologie und Hämatologie“. Um  „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ geht es um 12.30 Uhr bei Sabine Haberberger vom Hospizverein Landshut. Die zertifizierte Qi Gong-Lehrerin Sabine Kern hält um 13 Uhr den Vortrag „Ich kann was, ich mache was – und es tut mir gut. Qi Gong für Krebspatienten am Klinikum Landshut – lebensmut e.V.“. Um 13.30 Uhr hält Dr. med. Ludwig Woidy, Chirurgische Klinik I, Darmkrebszentrum Klinikum, den Vortrag „Operative Therapiemöglichkeiten bei Darmkrebs mit Operationsvideo“. Im letzten Vortrag des Tages um 14 Uhr spricht “ Karolina Steinbauer, Pflegebereichsleitung Onkologie am Klinikum über „Die Onkologische Fachpflege“.

 

Eine Anmeldung für den Tag der offenen Klinik ist nicht erforderlich. Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/onkologie-haematologie/

 

Fotos: Klinikum Landshut

Bildunterschrift (v.l.): Sammelten wieder Anregungen für ihren Zukunftsplan: Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur und Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz. Moderator war Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (m.).

Weihmichl. Bereits zum fünften Mal fand das Miteinander reden – Zukunft gestalten der CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Stimmkreis Landshut statt. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur sammelten dieses Mal in Weihmichl die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.

Breiten Raum der Veranstaltung im Roider-Jackl-Saal im Haus der Begegnung in Weihmichl nahm die Kindererziehung ein. Gebührenfreiheit für Kitas wurde kritisch gesehen. Der Meinung waren auch die CSU-Kandidaten. Bezirksrätin Martina Hammerl betonte, dass Eltern wohl am besten entscheiden könnten, wie sie ihre Kinder erziehen wollen. Deshalb ermögliche der Freistaat beide Optionen, indem er die Betreuung in einer Einrichtung ausbaue und gleichzeitig mit dem Familiengeld Eltern unterstützt, die ihre Kinder lieber zu Hause erziehen. Hammerl machte auch deutlich, dass es nicht allein reiche, allerorts Kitas zu bauen: „Die Qualität ist entscheidend“, so die Bezirksrätin.

Kooperation Krankenhäuser

Qualität war auch das Stichwort für einen weiteren Bereich, den die Teilnehmer vorbrachten: Die Qualität der Zusammenarbeit der örtlichen Krankenhäuser müsse verbessert werden. Dem stimmten die Kandidaten voll und ganz zu. „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ müsse die Devise sein, wie Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur betonte. Schnur brachte auch eine gemeinsame Sitzung der Aufsichtsräte von Klinikum und Achdorfer ins Spiel. Erste Schritte seien bereits eingeleitet, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier ergänzte. Bei Reinigung und Labor werden sich das Achdorfer und das Klinikum künftig zusammentun. Radlmeier setzt darauf, dass in naher Zukunft auch der medizinische Bereich folgt: „Damit hätten die Bürgerinnen und Bürger einen echten Mehrwert.“ Denn dann könnten Leistungen angeboten werden, für die man bisher nach Regensburg oder München muss. Auch bei der Ausbildung sehe er hier Chancen, etwa für ein gemeinsames Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe. Damit könne man dem Fachkräftemangel angehen.

Fachkräftemangel

Nicht nur im medizinischen Bereich, sondern in allen Segmenten würden Fachkräfte dringend gesucht, wie ein Unternehmer anmerkte. Die Zuwanderung allein sei hier keine Lösung, meinte Prof. Dr. Ralph Pütz. Wenn man Migranten in Arbeit bringen wolle, so sei das Erlernen der deutschen Sprache das A und O. Das solle man noch stärker einfordern. Der Grundsatz sei dabei „Fördern, aber auch fordern“, so der Hochschulprofessor.

Weitere Anregungen, etwa zur Bildung, dem Länderfinanzausgleich, dem Ausbau des Mobilfunks in der Gemeinde Weihmichl und der geplanten Ortsumfahrung rundeten die Veranstaltung, die vom Bundestagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Florian Oßner moderiert wurde, ab.

 

Meilenstein für ersten Bauabschnitt erreicht

Durch den Neubau der Bettenhäuser soll sich das Klinikum Landshut in ein hochmodernes Krankenhaus verwandeln.

Auf dem Weg dorthin ist nun der nächste wesentliche Schritt getan: Die Entwurfsplanung des ersten von drei Bauabschnitten ist abgeschlossen und wurde in der vergangenen Woche dem Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung präsentiert. Dieser hat die Bau- und Ausstattungsplanung freigegeben. Oberbürgermeister Alexander Putz sieht darin einen Meilenstein für die Region Landshut: „Unsere Bürger erwarten mit Recht, dass sie im Klinikum nicht nur exzellent medizinisch versorgt und optimal gepflegt werden, sondern dass unser Krankenhaus auch über die modernste Ausstattung und zeitgemäßen Komfort in den Patientenzimmern verfügt“, so der OB. „Der Neubau der Bettenhäuser ist deshalb nicht nur dringend nötig, um die Zukunftsfähigkeit des Klinikums zu sichern, sondern auch ganz im Interesse aller Bürger in der Region.“

Die Patientenzimmer werden durch große Panoramafenstern lichtdurchflutet. Gestaltungskonzept: Nickl & Partner

Diese Planung kann jetzt bei der Regierung von Niederbayern als Fördermittelgeber eingereicht werden, ehe die Abgabe des ausgearbeiteten Bauantrags voraussichtlich im Oktober 2018 erfolgen wird. Zudem soll ein Bau-Ausschuss geschaffen werden, der durch Mitglieder des Aufsichtsrats besetzt wird. Dieser wird regelmäßig tagen, um den aktuellen Stand des Bauvorhabens zu besprechen und Entscheidungen zu begleiten. „Durch die neuen Bettenhäuser wird die Versorgungsqualität weiter verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt. Optimale Behandlungsabläufe lassen sich nur durch den Neubau herstellen“, so Geschäftsführer André Naumann. Das bestätigt auch der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer: „Die neue, ansprechende und moderne Unterbringung wird ein wichtiger Bestandteil für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Patienten sein.“ Betriebsratsvorsitzender und Aufsichtsrat Joachim Oberndorfer ergänzt: „Auch die Arbeitsplatzgestaltung ist uns besonders wichtig. Eine große Anrichte wird mittig im Arbeitsraum einer Station platziert und es sollen geräumige Bildschirmarbeitsplätze geschaffen werden.“ Zu einer guten Arbeitsumgebung gehören für ihn zudem helle Räume, eine angenehme Farbgestaltung und besonders auch die Ruheliege im Aufenthaltsraum einer Pflegestation, die im Neubau vorgesehen sind.

Als ersten sichtbaren Schritt, der dem eigentlichen Bauprojekt vorangeht, wird mit den Bauarbeiten an der Alten Wäscherei begonnen, wo der Küchen-Neubau Platz finden wird. Im Frühjahr soll der Ausbau der Küche beginnen, bis Ende 2019 soll das Projekt fertiggestellt werden. Anschließend erfolgt der Umzug in die neuen Räume. Als bauvorbereitende Maßnahme werden zudem einige Mitarbeiter-Stellplätze verlagert. Diese Interimsparkplätze werden neben den Klinikum-Apartments während des ersten Bauabschnitts angeordnet. Außerdem ist ein Muster-Zweibett-Zimmer in der Eingangshalle des Klinikums entstanden. Dort wird das Konzept geprüft und verschiedene Gestaltungsvarianten veranschaulicht und getestet.

Ab 2020 soll der erste Bauabschnitt realisiert werden. Dieser beinhaltet sowohl den Abbruch und Neubau der Energiezentrale, den Abbruch des Wirtschaftsgebäudes und die Umverlegung der Zufahrt zum Wirtschaftshof als auch den Neubau des Bettenhauses (Abschnitt 1).

Ein Blick in das Musterzimmer Fotomontage: Klinikum

 

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