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Klinikum Landshut

Bildtext: Theresa Eberl, Sprecherin der Hebammen am Klinikum Landshut

 

Fortbildung für Hebammen

Gestose, Risikomanagement und Freiberuflichkeit sind nur einige Themen bei der Fortbildung für Hebammen am Mittwoch, 5. Februar. Die Frauenklinik am Klinikum Landshut lädt von 8.50 bis 14 Uhr in den Raum Hammerbach ein.

Nach der Begrüßung durch Dr. Ingo Bauerfeind, Chefarzt der Frauenklinik, geht es um 9 Uhr los mit dem ersten Vortrag „Gestose – Präeklampsie und Hellp: Von der Diagnose bis zur Therapie” von Susann Reinhardt, Oberärztin der Frauenklinik. Von 9.50 bis 10.40 Uhr referiert Tanja Brembs, Qualitätsmanagement-Beraterin und Hebamme, zum Thema „Chancen der Freiberuflichkeit – Pflichtfortbildung Risikomanagement”. Nach einer Pause geht es um 11.20 Uhr weiter mit „Verwaltung und Abrechnung in der Freiberuflichkeit” mit Hadi Al-Wakil, Geschäftsführer der Abrechnungszentrale für Hebammen. Das nächste Thema ab 12.10 Uhr von Sophia Stadermann, Pädiaterin am Kinderkrankenhaus, lautet „Hyperbilirubinämie – aktuelle Empfehlungen”. Als Abschluss findet von 13.15 bis 14 Uhr der Workshop „Voraussetzungen für den (Wieder-)Einstieg in die freiberufliche Tätigkeit” mit Tanja Brembs statt.

Weitere Informationen unter Tel. 0871/698-3239 (Kreißsaal Klinikum) oder per Mail unter beleghebammen@klinikum-landshut.de.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden per E-Mail an beleghebammen@klinikum-landshut.de entgegengenommen. Bitte für den Workshop separat anmelden. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 29. Januar.

 

Foto: Klinikum Landshut

 

Bildtext: Dr. Anna Eder, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Operative Therapien bei Schilddrüsenerkrankungen

Eine Schilddrüsenveränderung ist eine weit verbreitete Diagnose

 

Jeder Dritte hat entweder eine Schilddrüsenvergrößerung oder Knoten in der Schilddrüse. Im Alter nimmt die Häufigkeit zu, so dass jeder Zweite über 65 Jahren betroffen sein kann. Bösartige Schilddrüsenerkrankungen manifestieren sich oft früher zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Aber welche Therapie ist für welche Erkrankung die richtige? Prinzipiell gibt es drei Behandlungsmöglichkeiten: medikamentöse Therapie, Radiojodtherapie und Operation. Die Entscheidung ergibt sich nach Stellung der Diagnose durch eine eingehende Diagnostik mit SD-Sonographie, SD-Szintigraphie, Laborwerten unter Einbeziehung des Alters und der Lebenssituation der Patienten. Die medikamentöse Therapie wird bei kleinen Knoten angewendet. Ziel ist es, das Wachstum zu verzögern oder im Langzeitverlauf die Knoten zu verkleinern. Die Radiojodtherapie kommt bei sogenannten heißen Knoten mit vermehrter Jodspeicherung zur Anwendung. Ebenso wird die Radiojodtherapie zur Nachbehandlung bestimmter Schilddrüsen-Karzinome nach operativer Therapie eingesetzt. Die Indikation für eine Operation besteht in erster Linie bei beschwerlichen Schilddrüsenveränderungen, deren Therapie aufgrund ihrer Größe für eine Radiojodbehandlung nicht zugänglich ist, oder der Verdacht auf Bösartigkeit besteht. Der Vortrag am Donnerstag, 16. Januar, von Dr. Anna Eder, Oberärztin der Chirurgischen Klinik I, gibt einen Überblick über die Therapiemöglichkeiten, über die Durchführung der jeweiligen Behandlung sowie deren Grenzen und Risiken.

Beginn ist um 18 Uhr im Raum Hammerbach, Ebene 0, Klinikum Landshut. Im Anschluss steht die Referentin für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Bildquelle: Klinikum Landshut

 

Bldtext: Zwei neue Aromaexpertinnen hat das Klinikum Landshut. Karin Ingerl (l.) und Mirjam Scheugenpflug (r.). Barbara Kempf, Vorsitzende von lebensmut Landshut, gratulierte herzlich zur bestandenen Fachweiterbildung.

 

 

Duftende Lebensfreude dank Lebensmut

 

Zwei neue Aromaexperten am Klinikum

Lavendel bringt Ruhe, Zitrone wirkt belebend und Orange weckt neuen Lebensmut: Ätherische Öle haben eine wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung. Die Aromapflege wird schon seit längerem am Klinikum Landshut als ergänzendes Begleitprogramm angeboten. Jetzt gibt es zwei neue Aromaexpertinnen.

Tannenduft an Weihnachten, gerösteter Kaffee oder frisch gemähtes Gras im Sommer: Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Lieblingsdüfte. Diese fördern das ganzheitliche Wohlempfinden und können auch den Genesungsprozess unterstützen. „Lavendel, Orange, Zitrone und Zirbel sind bei unseren Patienten besonders beliebt”, erzählen Karin Ingerl und Mirjam Scheugenpflug. Sie sind beide Gesundheits- und Krankenpflegerinnen auf der onkologischen Schwerpunktstation im Klinikum und haben kürzlich ihre Fachweiterbildung zur Aromaexpertin abgeschlossen. Die Weiterbildung wurde genauso wie die ätherischen Öle und Duftlampen von lebensmut Landshut e.V. finanziert. „Die Aromapflege ist ein tolles Projekt. Vielen Dank an all unsere Unterstützer, die das möglich gemacht haben”, so Barbara Kempf, Vorsitzende von lebensmut.

Unter Aromapflege versteht man die Anwendung 100% naturreiner ätherischer Öle. Diese kommen als Raumduft oder Duftsäckchen zum Einsatz. Auch Waschungen, Hautpflege und Einreibungen sind möglich. Am Klinikum kommt die Aromapflege vor allem Patienten der Onkologie und Palliativmedizin zugute, aber auch in der Intensivmedizin, Wundbehandlung und anderen Bereichen. Die wohlriechenden Düfte sollen bei Unruhe, Übelkeit oder Schlaflosigkeit unterstützen. Zwei ganz besondere Duftmischungen haben Karin Ingerl und Mirjam Scheugenpflug im Rahmen der Weiterbildung selbst kreiert. „Waldlichtung” ist ein Heimatduft und riecht nach Zirbe, Melisse, Lavendel und Zeder. Orange, Rose, Neroli (Blüten des Bitterorangenbaum), Sandelholz und Weihrauch ergeben den Duft „Abendrot” Die genaue Zusammensetzung der „Klinikums-Düfte” bleibt aber das Geheimnis der beiden neuen Aromaexpertinnen. „Bei den Patienten sind unsere eigenen Düfte sehr beliebt. Das freut uns natürlich.” Insgesamt dauerte die Weiterbildung berufsbegleitend eineinhalb Jahre mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Schwerpunkte waren u.a. Aromachemie und der gezielte Einsatz der Aromapflege bei Stress, Angst, Unruhe und depressiven Verstimmungen.

Kontakt mit der Aromapflege kann über die Onkologische Tagesklinik, Tel. 0871/698-3297, oder die behandelnde Station aufgenommen werden.

 

Bildquelle: Klinikum

Brustkrebs: Selbsthilfegruppe und Einzelgespräche

 

Die Selbsthilfegruppe für Brustkrebs trifft sich das nächste Mal am Mittwoch, 18. Dezember. Das Thema ist diesmal: Aroma-Öle im Alltag – wo kann ich sie verwenden und wozu sind sie gut? Mit Christa Zacher, Gesundheits- & Krankenpflegerin und zertifizierte Aromaexpertin am Klinikum, kann man einige Öle kennenlernen. Die Selbsthilfegruppe trifft sich von 16.30 bis 18 Uhr im Raum Kompass, der sich im Gesundheitszentrum direkt neben dem Klinikum befindet.

Außerdem werden ab 15.30 Uhr im Raum Kompass zwei Einzelgespräche je 30 Minuten angeboten. Für diese Einzeltermine wird um Anmeldung gebeten unter Tel. 0871/698-3219.

„Je nachdem, wo die Frauen gerade stehen, z. B. am Anfang ihres Behandlungsprozesses, benötigen sie unglaublich viele Informationen”, so Renate Haidinger, Ansprechpartnerin im Klinikum Landshut. „Gemeinsam sortieren wir die vielen Eindrücke und Informationen von den Ärzten und Therapeuten und erklären, warum was gemacht werden soll.” Im Vordergrund stehen insbesondere Hilfestellungen, was die Frauen für sich selbst tun können und wo sie weitere Unterstützung finden können – „was immer sie auch brauchen”, so Haidinger. „Außerdem werden Fragen wie z. B. „macht es überhaupt Sinn regelmäßig zur Mammographie zu gehen?” oder „in meiner Familie gab es schon mehrere Krebserkrankungen, habe ich ein großes Risiko?” besprochen. Auch für sozialrechtliche Fragen steht sie zur Verfügung. Die Angebote stehen für alle betroffenen Frauen zur Verfügung, ganz unabhängig vom behandelnden Arzt bzw. Krankenhaus.

 

Foto: Renate Haidinger

 

Bildtext v.l. Franz-Josef Knehler, Heidrun Ludwig, Elke Hüls, Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald und Hans-Christoph Ludwig

 

2000 Schoko-Nikoläuse für Patienten und Mitarbeiter

Aktion des Förderkreises am Klinikum Landshut

 

Eine kleine Freude zum Nikolaus hat der Förderkreis des Klinikums den Patienten und Mitarbeitern bereitet: Am Donnerstag und Freitag wurden insgesamt 2000 Schoko-Nikoläuse im Klinikum verteilt. „Mit unserer traditionellen Nikolaus-Aktion wollen wir den Patienten, die den 6. Dezember im Klinikum verbringen, den Tag ein wenig versüßen”, so Hans-Christoph Ludwig vom Förderkreises. „Für die Mitarbeiter ist die Aufmerksamkeit eine Anerkennung ihrer Leistung zum Wohle der Patienten.” Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald dankte dem Förderkreis für die Nikolaus-Aktion: „Die Nikolaus ist seit einigen Jahren eine schöne Tradition. Vielen Dank an die Mitglieder des Förderkreises für ihr Engagement.”

Die Nikoläuse haben Heidrun und Hans-Christoph Ludwig sowie Dr. Franz-Josef Knehler und Elke Hüls vom Förderkreis am gestrigen Donnerstag an die Mitarbeiter des Klinikums verteilt. Die Patienten erhalten die kleinen Aufmerksamkeiten am heutigen Freitag auf dem Frühstückstablett. Zusammen mit der Firma Brandt Zwieback-Schokoladen und der Druckerei Dullinger hat der Förderkreis die Nikoläuse gespendet.

 

Bildquelle: Klinikum Landshut gGmbH Regina Kaindl

Bildtext: Zum Herzabend am Freitag, 8. November, lädt die Herzklinik rund um Chefarzt Prof. Stephan Holmer (vorne Mitte) ein.

 

Wider dem plötzlichen Herztod

Herzabend mit vier Vorträgen am Freitag, 8. November, im Klinikum

 

Er tritt plötzlich und unerwartet auf – und trotzdem kann man sich schützen: Der Sekunden-Herztod ist das große Thema beim diesjährigen Herzabend im Klinikum. Wer ist besonders gefährdet, welche Vorerkrankungen müssen behandelt werden und was ist im Ernstfall zu tun? Die Antworten gibt es am Freitag, 8. November, in vier Vorträgen von 16 bis 18 Uhr.

Mit lebensbedrohlichem Kammerflimmern fängt der plötzliche Herztod in den meisten Fällen an: Es folgen Kreislaufkollaps und Herzstillstand, der Blutdruck sinkt auf null. Nach vier Sekunden verspürt der Betroffene eine Leere im Kopf, nach acht Sekunden bricht er bewusstlos zusammen. Nach zwei bis drei Minuten hört er auf zu atmen, nach ca. zehn Minuten tritt der Tod ein. So beschreibt die Deutsche Herzstiftung den Ablauf des plötzlichen Herztodes. Jedes Jahr fallen dem plötzlichen Herztod in Deutschland ca. 65.000 Menschen zum Opfer. Diesmal hat die Stiftung die bundesweiten Herzwochen im November unter das Motto „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?” gestellt. Das Klinikum Landshut beteiligt sich mit dem Herzabend am Freitag, 8. November, an der Aufklärungskampagne. Von 16 bis 18 Uhr werden Patienten, Angehörige und Interessierte in vier Vorträgen und an zahlreichen Informationsständen aufgeklärt. „Mein Ärzteteam und ich möchten Sie an diesem Abend umfassend zum plötzlichen Herztod informieren”, so Prof. Dr. Stephan Holmer, Chefarzt der Medizinischen Klinik II für Kardiologie, Pneumologie, Elektrophysiologie und Intensivmedizin.

Im ersten Vortrag des Herzabends informiert Chefarzt Prof. Holmer zu „Risikofaktoren und Ursachen: Was können wir tun?” „Dem plötzlichen Herztod geht oft eine langjährige Herzkranzgefäßerkrankung voraus”, so Prof. Holmer. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste zugrundeliegende Erkrankung, also die Verengung der Herzkranzgefäße. Wie wird diese Herzkrankheit ausgelöst und wie kann ich gegensteuern? Mit welchen Symptomen macht sie sich bemerkbar? Auf diese Fragen geht Prof. Holmer in seinem Vortrag ein.

Wie die koronare Herzkrankheit im Anschluss behandelt wird, darum geht es im nächsten Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Joachim Seegers, Leiter der Sektion Elektrophysiologie. Er geht auf die verschiedenen Therapieoptionen von Medikamenten, Stent-Implantation bis hin zum Bypass ein. Doch auch der Betroffene selbst ist gefragt: Eine Anpassung des eigenen Lebensstils ist häufig notwendig. Welche Faktoren die koronare Herzkrankheit positiv beeinflussen, erklärt Dr. Seegers ebenfalls in seinem Vortrag.

Über „Defibrillator und Herzschrittmacher: Was hilft das?” spricht danach Oberarzt Dr. Frank Schütze. Ein Herzschrittmacher schützt vor einem zu langsamen Herzschlag und ermöglicht oft erst den Einsatz spezieller Medikamente bei Rhythmusstörungen. Ein Defibrillator wird zum Schutz vor dem plötzlichen Herztod eingesetzt, manchmal mit einer speziellen Schrittmacherfunktion zur Behandlung der schweren Herzschwäche.

Wiederbelebung – wie geht’s?: Im letzten Vortrag des Herzabends beschäftigt sich Priv.-Doz. Dr. Julia Langgartner, Oberärztin und Leiterin der internistischen Intensivstation, mit diesem Thema. Nur ein kleiner Prozentsatz der Betroffenen überlebt den Herzstillstand – dank einer erfolgreichen Reanimation innerhalb weniger Minuten. Wie wird die Wiederbelebung am besten durchgeführt? Mund-zu-Mund-Beatmung ja oder nein? Wie funktioniert die Herzdruckmassage und wie lange muss ich sie ausüben? Dies erläutert Dr. Langgartner am Freitag, 8. November.

Die Vorträge dauern jeweils ca. 20 Minuten, im Anschluss können die Besucher Fragen stellen. Eine Anmeldung zum Herzabend ist nicht erforderlich.

Das Programm im Überblick:

 – Risikofaktoren und Ursachen: Was können wir tun?, Chefarzt Prof. Dr. Stephan Holmer

 – Gefahren und Behandlungsmöglichkeiten, Priv-Doz. Dr. Joachim Seegers, Leiter Sektion Elektrophysiologie

 – Defibrillator und Herzschrittmacher: Was hilft das?, Oberarzt Dr. Frank Schütze

 – Wiederbelebung – wie geht’s?, Priv.-Doz. Dr. Julia Langgartner, Oberärztin und Leiterin der internistischen Intensivstation

 – Informationsstände: EKG, Herzkatheter-Info-Stand, Elektrophysiologie, Blutdruck, Medikamente, Blutsalze, Wiederbelebung, Deutsche Herzstiftung

 

Bildquelle: Klinikum Landshut

 

Bildtext: Carsten Raab, Chefarzt der Unfallchirurgie am Klinikum Landshut

 

Die schonende Hüft-Operation mit AMIS

 

Bei der AMIS-Methode wird das Hüftgelenk möglichst schonend operiert, Muskeln und Sehnen werden „beiseitegeschoben” und nicht wie üblich durchtrennt. Der Zugang zur Hüfte erfolgt von schräg vorne, seitlich der Leistenbeuge. Für die Patienten ist der Eingriff mit weniger Schmerzen verbunden und sie erholen sich schneller. Die AMIS-Methode ist vor allem geeignet für Patienten, bei denen die Hüftpfanne beschädigt oder gelockert ist. Carsten Raab, Chefarzt der Unfallchirurgie am Klinikum Landshut, klärt am Donnerstag, 24. Oktober, über Vor- und Nachteile der Methode dieser minimal-invasiven Hüftendoprothetik auf.

Beginn ist um 18 Uhr im Raum Hammerbach, Ebene 0, Klinikum Landshut. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der ursprünglich an diesem Datum terminierte Vortrag „Update Schulterendoprothetik – knochensparend und minimalinvasiv” findet am Donnerstag, 12. Dezember, statt.

 

Bildquelle: Klinikum Landshut

 

Bildunterschrift: v.l. Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann; Referent  OA Dr. med.  Steffen Pauli

Dr. Steffen Pauli, Oberarzt aus dem Klinikum Landshut stellte sich zur Verfügung, bei den Damen der FrauenUnion über die Osteoporose zu sprechen

Begrüßt und in das Thema eingeführt wurden die Teilnehmerinnen von der Kreisvorsitzenden Monika Voland-Kleemann.

Die Osteoporose oder Knochenschwund ist eine weitverbreitete Volkskrankheit, die hauptsächlich  Frauen betrifft. In Mitteleuropa ist jede 3. Frau und jeder 5. Mann im Verlauf des Lebens davon betroffen.  Millionen Menschen leiden darunter. Bei den Betroffenen kommt es zu einer Minderung der Knochenmasse. Dadurch werden die Knochen instabil und brüchig. Bei akuten Wirbelkörpereinbrüchen treten Frakturschmerzen auf. Diese normalerweise starken Schmerzen halten bis zur Konsolidierung der Fraktur für circa vier bis sechs Wochen an. Besonders multiple Frakturen können zu chronischen Rückenschmerzen, Verkrümmung und Verkürzung der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte führen. Die hieraus resultierenden statischen Veränderungen bedingen zahlreiche Beschwerdebilder mit Schmerzen in unterschiedlichen Wirbelsäulenabschnitten durch fortschreitende Degeneration mit sekundären Engen des Wirbelkanalkanals und der Nervenaustritts-löcher. Diese Beschwerden mit weiteren Schmerzen haben zur Folge, dass die Betroffenen sich immer weniger bewegen, immer weniger die Wohnung verlassen. Neben der reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit treten häufig auch damit psychosoziale Beeinträchtigungen wie Ängstlichkeit, Depression und soziale Isolation auf. Die Lebensqualität der Betroffenen nimmt ab.

Was ist zu tun? Beim Menschen überwiegt bis zum 30. Lebensjahr der Knochenmassenaufbau. Dazu ist vor allem Bewegung wichtig. Danach überwiegt der Knochenabbau dem Knochenaufbau.

Man kann die Knochendichte messen lassen, Knochendichtemessung (versch. Verfahren möglich)

Bei starken Rückenschmerzen sind zur Diagnose auch bildgebende Verfahren notwendig, die entsprechend der Krankheitsgeschichte und Beschwerden  gezielt von den behandelnden  Ärzten eingesetzt werden sollen, denn nicht alle Rückenschmerzen resultieren aus einer Osteoporose.

Ist eine Osteoporose diagnostiziert gibt es sowohl  neben der  konservativen und medikamentösen Behandlung  bei Komplikationen  wie Wirbelbrüchen  und sekundären Krankheitsfolgen  operative Möglichkeiten. Dr. Pauli zeigt die verschiedenen Möglichkeiten auf.

Zusammenfassung: Allgemeines Ziel ist es im jungen Erwachsenenalter ein Maximum an Knochenmasse aufzubauen bevor der regelhafte  altersbedingte Knochenabbau überwiegt. Dazu gehören  eine ausgewogene Ernährung mit Zufuhr von Calcium und Vitamin D, körperliche Aktivität, einen gesunder Lebensstil und Reduktion von Risikofaktoren wie z.B. Rauchen und Phosphatreiche Nahrungsmittel

Ziel der medizinischen Therapie ist es, Frakturen zu verhindern, die Aktivierung der Betroffenen und die möglichst achsgerechte Ausheilung bereits eingetretener Frakturen. Hierzu dienen neben der medikamentösen Therapie, physikalische Anwendungen, Krankengymnastik, lokale Injektionen, Orthesen und operative Maßnahmen.

Nach dem Vortrag bedankte sich die Kreisvorsitzende Voland-Kleemann bei Dr. Pauli und überreichte ihm ein kleines Dankeschön

Foto und Text: M.VK

 

 

Bildtext: Beim Brustkrebs-Patientinnentag am 10. Oktober informieren Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind und weitere Brustkrebs-Experten über aktuelle Diagnostik- und Therapie-Möglichkeiten sowie über Nebenwirkungen.

 

 

Brustkrebs-Patientinnentag am Klinikum Landshut

Informationstag mit sieben Vorträgen am 10. Oktober

 

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Mehr als 70.000 erkranken pro Jahr in Deutschland. Am Donnerstag, 10. Oktober, lädt das Brustkrebszentrum am Klinikum Landshut erneut zu einem großen Patientinnentag ein. „Uns ist wichtig, Sie umfassend aufzuklären und zu informieren”, so Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind. Sieben Vorträge stehen von 16 bis 19 Uhr auf dem Programm, der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von akuten und chronischen Nebenwirkungen.

Die Fortschritte in der Früherkennung, Diagnostik sowie der operativen und medikamentösen Therapie haben die Chance, wieder gesund zu werden, deutlich verbessert. „Wissenschaft und Forschung sind jedoch im Fluss, ständig werden neue Erkenntnisse und Ergebnisse präsentiert und es ist schwer, sich bei der Menge an Informationen auszukennen”, so Dr. Ingo Bauerfeind, Leiter des Brustkrebszentrums und Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Landshut. „Sich auszukennen ist aber nicht nur Sache des behandelnden Arztes. Es ist uns wichtig, Sie über Fortschritte in der Behandlung zu informieren.” In sieben Vorträgen klären Ärzte und Experten am Donnerstag, 10. Oktober, auf. Beginn ist um 16 Uhr im Raum Hammerbach, Klinikum Landshut. Viele Therapien verursachen Nebenwirkungen und die hinterlassen ihre Spuren – der Fokus des diesjährigen Brustkrebstages liegt deshalb auf der Behandlung von akuten und chronischen Nebenwirkungen. Auch hier sei Information wichtig: Was ist normal, wie können Nebenwirkungen gelindert werden, was kann frau selbst tun? „Wir wollen mit kurzen Vorträgen Informationen liefern und damit Gelegenheit geben, den Einstieg in gemeinsame Gespräche zu ermöglichen”, so Dr. Bauerfeind.

Den Anfang macht um 16 Uhr Chefarzt Dr. Bauerfeind: Er informiert über Neues und Wichtiges in der Behandlung des Mammakarzinoms. Danach spricht Sibyll Michaelsen, Fachschwester für Onkologie und Breast Care Nurse am Klinikum, über Nebenwirkungsmanagement. Welche Tipps und Tricks kann ich während der Chemotherapie anwenden? Darüber berichtet Claudia Tillmann, Patientin am Brustkrebszentrum, aus eigener Erfahrung. Über Sexualität nach Brustkrebs referiert im Anschluss Renate Haidinger, 1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V. Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit dem Thema „Das Lymphödem – Möglichkeiten der Physiotherapie nach Brustkrebs“. Darüber informiert Physiotherapeutin Christina Jakob-Ertel, die eine Lymphologische Schwerpunktpraxis bzw. Praxis für Psychotherapie in Wolfratshausen besitzt. Über Kompressionsverband bei Lymphödem informiert Rosemarie Reindl-Erhard vom Sanitätshaus Zimmermann in Landshut. „Brustwarzenrekonstruktion – Neue Möglichkeiten“ lautet der letzte Vortrag von Andy Engel. Er ist Tattoo Artist und Experte für medizinische Brustwarzenrekonstruktion in Marktsteft.

Eine Anmeldung zum Brustkrebstag ist nicht erforderlich.

Das Programm im Überblick:

 -Neues und Wichtiges in der Behandlung des Mammakarzinoms, Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind

 -Nebenwirkungsmanagement, Sibyll Michaelsen, Fachschwester für Onkologie und Breast Care Nurse

 -Tipps und Tricks während der Chemotherapie, Claudia Tillmann, Patientin

 -Sexualität nach Brustkrebs, Renate Haidinger, 1. Vorsitzende Brustkrebs Deutschland e.V.

 -Pause – Imbiss

 -Das Lymphödem – Möglichkeiten der Physiotherapie nach Brustkrebs, Christina Jakob-Ertel,

 -Lymphologische Schwerpunktpraxis / Praxis für Psychotherapie, Wolfratshausen

 -Kompressionsverband bei Lymphödem, Rosemarie Reindl-Erhard, Sanitätshaus Zimmermann

 -Brustwarzenrekonstruktion – Neue Möglichkeiten, Andy Engel, Tattoo Artist und Experte für medizinische Brustwarzenrekonstruktion

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/zentren/brustkrebszentrum

 

Foto: Klinikum Landshut