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Klinikum Landshut

Coronavirus: Aktuelle Informationen aus dem Klinikum

Kapazitäten sind jederzeit erweiterbar „Insgesamt ist die Lage am Klinikum Landshut stabil.

Aber auch bei uns steigt die Zahl der stationären Patienten“, berichtet Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Derzeit werden am Klinikum drei Stationen als Corona-Station geführt: zwei für bestätigte positive Fälle und eine für Verdachtsfälle. Zusätzlich gibt es eine komplette Intensivstation für Coronavirus-Fälle. „Wir haben noch freie Kapazitäten und können diese jederzeit erweitern.“ So können weitere Stationen für die Behandlung von Covid-19-Patienten sofort eröffnet werden. Auch weitere Intensivbetten werden wie geplant Anfang April aktiviert – damit wäre die dritte von bisher vier Stufen für den Ausbau der IntensivKapazitäten erreicht. Weitere Stufen werden bei Bedarf aktiviert.

„Wir gehen diese Herausforderung sehr koordiniert und mit aller Kraft an“, so Dr. Ostwald. „Am Klinikum Landshut wird tagtäglich Großartiges geleistet. Ich bin all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unglaublich dankbar für ihren enormen Einsatz, ihren Mut und ihre Flexibilität.“ Auch aus der Bevölkerung gebe es viel Zuspruch. „Momentan widmen wir uns verstärkt der Umorganisation unseres Personals, der Einweisung von Mitarbeitern auf den Coronastationen und dem Nachschub von Material“, erklärt der Geschäftsführer. Intensiv ist nach wie vor die Abstimmung mit den Führungsgruppen Katastrophenschutz (FüGK) von Stadt und Landkreis sowie dem Rettungsdienst-Zweckverband inkl. der zugehörigen Krankenhäuser. Am Klinikum selbst trifft sich bereits seit Ende Januar, noch bevor der erste Fall in Deutschland bekannt wurde, eine Taskforce. „Wir haben die Situation früh ernst genommen und Strukturen gebildet. So konnten wir uns vorausschauend und geordnet neu aufstellen“, so Dr. Ostwald. So hat die Apotheke des Klinikums bereits vor Wochen selbst Händedesinfektionsmittel hergestellt. Im klinikeigenen Reinraumlabor haben die Mitarbeiter das Mittel nach der Standardrezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erzeugt. Diese eigene Mischung kommt nun parallel zum vorhandenen eingekauften Desinfektionsmittel im Klinikum zum Einsatz.

Vor etwa einer Woche hatte das Klinikum einen Freiwilligen-Aufruf gestartet. Viele Helfer haben sich seitdem gemeldet. „Wir sind überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft“, so Dr. Ostwald. Einige medizinische und pflegerische Freiwillige werden in den nächsten Tagen am Klinikum Landshut begrüßt. Bei den nicht-medizinischen Helfern werden die Einsatzmöglichkeiten derzeit noch geprüft. Außerdem appelliert Dr. Ostwald an die Bevölkerung, das Coronavirus mit all seinen Einschränkungen weiter ernst zu nehmen. „Covid-19 ist keine harmlose Erkältung. Es kann sehr schnell zu einem lebensbedrohlichen Verlauf kommen. Das sehen die Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland jeden Tag.“

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de

 

Foto: Klinikum Landshut

Die 16 frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger


Pressemitteilung 

16 Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum erlangen ihr Examen 

Als Gesundheits- und Krankenpfleger sind die 16 Absolventen wahre Allrounder: Sie sind für die Pflege von Menschen aller Altersstufen da und können sofort nach der Ausbildung in allen Fachbereichen eines Krankenhauses eingesetzt werden. Am Donnerstag hat die 92. Klasse der Berufsfachschule für Krankenpflege ihr Examen bestanden. 13 der 16 Prüflinge starten nun ihr Berufsleben am Klinikum, unter anderem in der Notaufnahme, in der Neurologie und auf den Intensivstationen. „Geben Sie Ihr professionelles Wissen weiter, erneuern und erweitern Sie es“, lautete der Wunsch von Marie-Luise Emslander, Leiterin der Krankenpflegeschule des Klinikums, an ihre ehemaligen Schüler. Dr. Peter Stadtmüller, Prüfungsvorsitzenden der Humanmedizin der Regierung von Niederbayern, betonte außerdem, dass die Examensklasse in den vergangenen drei Jahren „ein gutes Rüstzeug“ mit auf den Weg bekommen habe. 

Der Prüfungsbeste ist mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,3 Alexander Radaev. Zu den besten gehört auch Mirona Marciniak und Leopold Biendl mit einem Schnitt von 1,6. Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Zelihe Bekaj, Martina Berghammer, Julia Braun, Noemi Cocimano, Wiebke Gagstädter, Isabella Kerscher, Eva Khmelidze, Lisa Langner, Paula Loibl, Paula Müller, Gilbert Saul, Desiree Virga und Tanja Wagner. 

Insgesamt 2100 Stunden theoretische Ausbildung und 2500 Stunden Praxis-Übung haben die Schüler in drei Jahren der Ausbildung absolviert. Zirka 13 verschiedene Fachbereiche haben sie am Klinikum in der stationären Akutpflege durchlaufen. Auch in der geriatrischen Langzeitpflege, der ambulanten Pflegeversorgung in einer Sozialstation, im psychiatrischen Versorgungsbereich im BKH Landshut und in der Pädiatrie im Kinderkrankenhaus waren die angehenden Pflegekräfte eingesetzt. 

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere 

Foto: Klinikum Landshut

Bildunterschrift v.re: Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann, Barbara Kempf (Referentin), stellvertr. Kreisvorsitzende Sonja Wachter

Im Rahmen der FU- Veranstaltungsreihe “Frauengesundheit“ konnte die Kreisvorsitzende der FrauenUnion, Monika Voland-Kleemann, am Dienstagabend Barbara Kempf als Referentin begrüßen. Kempf sprach zum Thema „Diagnose Krebs- was kann im Umgang mit der Krankheit helfen“. Kempf, die 15 Jahre Chefärztin der Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin im Klinikum war, stellte in diesem Zusammenhang auch die Initiative Lebensmut Landshut vor, welche sie gegründet hat. Lebensmut bietet Krebspatienten und ihren Angehörigen umfassende psycho-onkologische Betreuung an. Neben der Medizin ist es Frau Kempf ein großes Anliegen, dass Patienten mit der Diagnose Krebs auch psychoonkologisch betreut werden. Hierzu gibt es verschiedenen Projekte, die von Lebensmut gefördert werden. Angefangen von der eigentlichen Psychoonkologie, über Atemtherapie oder Sport bei Krebs, bis hin zu einem Kosmetikkurs oder der Aromatherapie  werden die verschiedensten Therapien angeboten, abgestimmt auf den Patienten

In der Familiensprechstunde, am SPZ Landshut, werden Kinder, deren Mutter oder Vater Krebs haben, psychologisch betreut und begleitet.

Da alle Angebote durch Spenden finanziert werden, haben sich die Damen der FrauenUnion spontan dazu entschlossen, die Initiative zu unterstützen. So konnte Voland-Kleemann am Ende der Veranstaltung nicht nur Blumen überreichen, sondern auch eine Spende von 150 €, die sie Barbara Kempf übergab.

Bild und Text der PM: FrauenUnion Landshut

Landshut (Landkreis),
05.03.2020 16:02 Uhr

Übliche Hygienemaßnahmen der beste Schutz
Bei Verdachtsfällen zunächst Hausarzt kontaktieren, nicht Notaufnahmen aufsuchen

„Es gibt keinen Grund zur Panik“, stellte der Leiter des Gesundheitsamtes Landshut, Dr. Heribert Stich, gleich zu Beginn eines Treffens im Landratsamt fest. Weder in Stadt und Landkreis Landshut, für beide Gebiete ist das Gesundheitsamt zuständig, wurde bisher ein Corona-Fall festgestellt, einzelne Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt. Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz haben sich mit Vertretern des Gesundheitsamtes, der Regierung von Niederbayern, der LAKUMED-Kliniken, des Klinikums Landshut und der Rettungsdienste getroffen, um die aktuelle Lage in der Region Landshut in Sachen Corona-Virus zu besprechen.

„Wir sind natürlich laufend mit den niedergelassenen Ärzten und den Kliniken in Kontakt, informieren über die aktuelle Lage und beraten über die Vorgehensweise bei Patienten, die Symptome zeigen und noch dazu erst kürzlich in einem Risikogebiet waren“, erklärte Stich weiter. Da sich die Auswirkungen des Corona-Virus größtenteils nicht von einem bekannten grippalen Infekt oder einer Influenza unterscheiden, bedeutet nicht jedes Auftreten dieser Symptome gleich, dass ein Patient an Corona erkrankt ist – „das ist ziemlich unwahrscheinlich“, erklärte Gesundheitsamtsleiter Dr. Stich. Noch dazu hat die Zahl der nachgewiesenen Influenza-Erkrankten in der Region Landshut eine neue Rekordmarke erreicht – seit Jahresbeginn wurden über 1 000 Fälle festgestellt.

Risikogebiete sind nach Definition des Robert Koch-Instituts derzeit die chinesische Provinz Hubei (inkl. der Stadt Wuhan), in Iran die Provinz Ghom und Teheran, in Italien die Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. Auch die südkoreanische Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) gehört zu den Risikogebieten.

Das Corona-Virus wird durch Tröpfchen-Infektion übertragen. Aus diesem Grund raten sowohl das Gesundheitsamt als auch die Vertreter von LAKUMED und dem Klinikum Landshut, weiter auf etablierte Hygienemaßnahmen zu setzen, wie sie auch zur Vermeidung aller Krankheiten zu empfehlen sind: Regelmäßiges Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge statt in die Hände, näheren Kontakt mit offensichtlich hüstelnden oder niesenden Personen vermeiden. „Die Lage in unserer Region unterscheidet sich nicht vom restlichen Bundesgebiet. Deshalb schließen wir uns den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert Koch-Instituts und des Bayerischen Gesundheitsministeriums an, da es einfach keine weitergehenden Möglichkeiten gibt, sich zu schützen – vor allem nicht regional bezogen.“ Auch gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund, dass Kitas oder Schulen in Stadt und Landkreis geschlossen werden sollten, da kein einziger bestätigter Fall vorliegt.

Sollte ein begründeter Verdacht der Infektion mit dem Virus bestehen – die Person zeigt entsprechende Symptome und war in den vergangenen zwei Wochen in einem der genannten Risikogebiete und/oder mit einer nachweislich infizierten Person mindestens 15 Minuten in direktem Kontakt – ist unbedingt folgende Vorgehensweise zu beachten: Der Patient meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt und schildert seine Lage und bespricht das weitere Vorgehen. Denn die Praxen müssen auch Vorkehrungen treffen, damit diese Person nicht mit weiteren Patienten, beispielsweise im Wartezimmer, in Berührung kommen kann. Der Hausarzt untersucht den Patienten daraufhin und nimmt einen Abstrich, der in einem Labor untersucht wird. Bis die Ergebnisse vorliegen (in der Regel ein bis zwei Tage), sollte der Kontakt zu anderen Personen möglichst vermieden werden.

Sollte sich der Verdacht tatsächlich bestätigen, werden seitens des Gesundheitsamtes weitere Maßnahmen ergriffen, beispielsweise eine häusliche Quarantäne oder die Verlegung in eine Isolierstation eines Krankenhauses. Die Mediziner bitten die Bevölkerung, nicht selbstständig die Notaufnahme eines Krankenhauses aufzusuchen oder den Rettungsdienst zu alarmieren: „Die Kapazitäten dort werden dringend für akute Notfälle, wie beispielsweise Unfallopfer oder verletzte Personen gebraucht.“

Eine weitere Frage war, wie denn mit Veranstaltungen umzugehen sei, bei der eine größere Menge an Menschen erwartet werden – eine Berufsinfomesse wurde bereits abgesagt, es stehen in Kürze aber auch noch sportliche Großereignisse oder andere Verbrauchermessen an. Eine pauschale Antwort darauf zu geben, ist nicht möglich: „Natürlich würde es eine mögliche Ansteckungsgefahr komplett ausschließen, wenn die Menschen gar nicht erst zusammenkommen. Doch es liegt immer noch im Ermessen des Veranstalters, ob er die Veranstaltung durchführt oder nicht.“ Selbiges gilt auch für mögliche temporäre Betriebsschließungen, Absage von Besprechungen oder Feiern. Eine klassische Einzelfallentscheidung – das Gesundheitsamt kann hier lediglich beratend zur Seite stehen.

Alle Informationen sind auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html), des Bayerischen Gesundheitsministeriums (https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/) oder des Robert-Koch-Instituts
(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html) verfügbar. Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet (Tel. 030 346 465 100) und auch unter der Tel. 116 117 steht der Ärztliche Bereitschaftsdienst zur Verfügung.

Absender der Meldung:
Landkreis Landshut, Pressestelle

Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus: Klinikum schränkt Besucherverkehr ein

Vorträge und Fortbildungen abgesagt Besucherverkehr eingeschränkt:

Als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus wird der Besucherverkehr im Klinikum ab sofort eingeschränkt. Das hat die Klinikums-Coronavirus-Taskforce, bestehend aus Geschäftsführung, Ärztlicher und Pflege-Direktion, Hygiene-Abteilung, Zentraler Notaufnahme und weiteren Disziplinen, am Mittwoch beschlossen. Nur Besuche von direkten Familienmitgliedern (zum Beispiel Ehepartner) sind weiterhin gestattet. Besucher mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber etc. sollen dem Krankenhaus ausdrücklich fern bleiben.

„Wir haben uns für diese Vorsichtsmaßnahme entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen”, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Uns ist bewusst, dass die Situation sehr belastend sein kann. Da viele unserer Patienten jedoch eine eingeschränkte Immunabwehr haben, haben wir uns dafür entschieden, den Besucherverkehr einzuschränken.” Außerdem müsse im Klinikum alles dafür getan werden, um alle Patienten weiterhin vollumfänglich behandeln zu können – vom möglichen Coronavirus-Patienten bis hin zum Herzinfarkt-Patienten oder werdenden Mutter. Die größte Gefahr gehe momentan von bisher unerkannten Erkrankten aus, die das Coronavirus unwissentlich weiter verbreiten. Das Robert-Koch-Institut rechnet mit weiteren Fällen, Infektionsketten und Ausbrüchen in Deutschland. Diese Einschätzung teilt auch die Taskforce am Klinikum.

Veranstaltungen abgesagt:

Als weitere Vorsichtsmaßnahme werden Veranstaltungen mit extern Beteiligten, die nicht zwingend notwendig sind, bis auf weiteres abgesagt. Darunter fallen alle Vorträge und Fortbildungen im Klinikum Landshut. Dazu gehören u.a. die vhs-Patientenforen („Ich bekomme ein neues Gelenk” und der Elterninformationsabend, beide am Donnerstag, 5. März, und der Prostatakrebs-Vortrag am Dienstag, 10. März) sowie pflegerische und ärztliche Fortbildungen (z.B. Migräne-Update am 18. März). Auch der Krümeltreff (nächster Termin am 17. März) entfällt bis auf weiteres. Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse (also Veranstaltungen, die die Geburtsvor- und Nachsorge betreffen), finden unter Vorbehalt und in Abstimmung mit der Kursleitung weiter statt. Sprechstunden finden weiterhin statt.

Alle Informationen finden Sie außerdem auf der Homepage des Klinikums Landshut, www.klinikum-landshut.de

Was bei Coronavirus-Verdacht zu tun ist

Patienten, die vermuten an einem Coronavirus erkrankt zu sein, sollen sich zuerst telefonisch bei ihrem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Tel. 116117) melden. Liegt ein begründeter Verdacht vor – d.h. Patient hat Hinweise auf eine Atemwegsinfektion und Kontakt hatte zu einem bestätigten COVID-19 Patienten oder war in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet – sollte ein Test durchgeführt werden und muss der Verdacht an das Gesundheitsamt gemeldet werden. In der Regel verläuft die Erkrankung an COVID-19 mild und die Patienten können damit in der Regel zu Hause bleiben. Nur bei schweren Verläufen, wenn beispielsweise die Atemorgane versagen, ist eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich. In der Regel erfolgt diese in spezialisierten Zentren wie in der Infektiologie der München Klinik Schwabing. Patienten sollen nicht aus eigener Initiative die Notaufnahme aufsuchen.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de

 

Foto: Klinikum Landshut

Programm der Elternschule im März

Die Elternschule der Frauenklinik am Klinikum Landshut bietet im März wieder einige Kurse und Informationsangebote an.

Am Montag, 9. März, beginnt ein Rückbildungsgymnastik-Kurs. Der Kurs unter der Leitung von Hebamme Friederike Kufer besteht aus acht Einheiten und findet jeweils von 17 bis 18.15 Uhr in der Elternschule des Klinikums statt. Abweichende Termine am Dienstag, 14. April, von 16.30 bis 17.45 Uhr (statt Ostermontag, 13. April) und am Dienstag, 24. März, um 17 Uhr (statt 23.3.). Anmeldung per E-Mail an kufer.klinikum-landshut@web.de.

Auch ein Säuglingspflegekurs steht wieder auf dem Programm. Am Donnerstag, 12. März, um 18 Uhr informiert eine Kinderschwester über die Pflege des Neugeborenen. Dies beinhaltet auch praktische Übungen (Wickelkurs) sowie Stillberatung und Fragen zur Flaschenernährung. Ort ist die Elternschule (Ebene 2) im Klinikum. Eine Anmeldung für den Kurs ist erforderlich unter Telefon 0871/698-3225.

Die Elternschule bietet Mamas und Papas mit ihrem Nachwuchs beim Krümeltreff jeweils dienstags, am 3. und 17. März, von 10 bis 11.30 Uhr, die Gelegenheit, sich in lockerer, ungezwungener Atmosphäre zu treffen. „Unser Angebot richtet sich an Eltern mit Kinder von etwa acht Wochen bis zwölf Monate“, erklärt Karina Brötzenberger. Sie ist Kinderkrankenschwester mit der Weiterbildung zur Familienkinderkrankenschwester und begleitet die offene Eltern-Kind-Gruppe. „Meistens drehen sich die Fragen der Eltern rund ums Essen und Schlafen.“ Sie gibt auch Tipps zum Stillen und zur Beikost. Die Eltern können sich austauschen und Erfahrungen teilen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zudem findet ein Elterninformationsabend am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr statt. Werdende Eltern erfahren alles über die geburtshilfliche Abteilung und das Team der Geburtsstation am Klinikum. Die Mitglieder des Ärzte- und Hebammenteams informieren über Abläufe, Ausstattung und Angebot sowie das Konzept einer familienorientierten Geburt in harmonischer Atmosphäre. Anschließend werden die werdenden Eltern, soweit möglich, durch den Kreißsaal und die Entbindungsstation geführt. Treffpunkt ist der Raum Hammerbach, Ebene 0, Gebäude B. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Infotreff mit der Hebamme findet am Donnerstag, 19. März, um 17 Uhr statt.

 

Foto: Klinikum Landshut

Dr. Tobias Kiel ist neuer Chefarzt am Klinikum Landshut

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Bildtext: Ein Buchskranzerl als Zeichen der Freundschaft: der neue Chefarzt Dr. Tobias Kiel (2.v.l.) mit (v.l.) Pflegedirektor Jürgen Bacher, Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald und Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer.

 

Dr.Tobias Kiel ist geborener Bad Tölzer und war zuletzt drei Jahre lang als Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin an den Arberkliniken Viechtach-Zwiesel tätig. Dr. Kiel ist ausgebildeter Rettungsassistent und besitzt außerdem die Qualifikation des “European Diploma in Anaesthesia and Intensive Care” (DESA) der European Society of Anaesthesiologie und erlangte an der Munich Business School einen Master of Business Admnistration (MBA) im Fach General Mangement & Health Care Management. Dr. Tobias Kiel wohnt in Landshut-Altstadt und möchte, wenn möglich bis zu seiner Pensionierung in Landshut am Klinkum bleiben, wie er sagte.

“Seit dem 1. Februar ist Dr. Tobias Kiel am Klinikum Landshut neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Mit Dr. Kiel haben wir einen jungen, dynamischen und hochprofessionellen Chefarzt an Bord – ein großer Gewinn für das Klinikum”, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Bei einer Pressekonferenz am Montag wurde der Mediziner offiziell vorgestellt.

Sicherheit, Komfort und Schmerzfreiheit – diese drei Punkte bestimmen Dr. Kiels Anspruch an die moderne Narkosemedizin. „Wir wollen ein möglichst angenehmes Erlebnis für die Patienten schaffen”, betont Dr. Kiel. Seit rund zwei Wochen ist der 42-Jährige der neue Chefarzt am Klinikum Landshut. Zu seiner Abteilung gehört die Anästhesie mit acht Operationssälen, die anästhesiologische Intensivstation 2i sowie die Tagesklinik für Schmerztherapie, die von Dr. Edda Gehrlein-Zierer geleitet wird. Die Abteilung gewährleistet außerdem tagsüber die notärztliche Versorgung von Landshut und Umgebung. „Am meisten beeindruckt mich der herausragende Teamgeist der Anästhesie-Abteilung im Klinikum”, so Kiel. „Unseren Patienten am Klinikum Landshut möchte ich eine evidenzbasierte medizinische Versorgung anbieten, die stets auch die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt”, so der Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin.

Fast keinem anderen Arzt muss ein Patient so viel Vertrauen entgegenbringen, wie dem Anästhesisten. Denn dieser ist verantwortlich, den Patienten in so einen tiefen Schlaf zu versetzen, dass die komplette Wahrnehmung ausgeschaltet wird, so der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer.

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: Theresa Eberl, Sprecherin der Hebammen am Klinikum Landshut

 

Fortbildung für Hebammen

Gestose, Risikomanagement und Freiberuflichkeit sind nur einige Themen bei der Fortbildung für Hebammen am Mittwoch, 5. Februar. Die Frauenklinik am Klinikum Landshut lädt von 8.50 bis 14 Uhr in den Raum Hammerbach ein.

Nach der Begrüßung durch Dr. Ingo Bauerfeind, Chefarzt der Frauenklinik, geht es um 9 Uhr los mit dem ersten Vortrag „Gestose – Präeklampsie und Hellp: Von der Diagnose bis zur Therapie” von Susann Reinhardt, Oberärztin der Frauenklinik. Von 9.50 bis 10.40 Uhr referiert Tanja Brembs, Qualitätsmanagement-Beraterin und Hebamme, zum Thema „Chancen der Freiberuflichkeit – Pflichtfortbildung Risikomanagement”. Nach einer Pause geht es um 11.20 Uhr weiter mit „Verwaltung und Abrechnung in der Freiberuflichkeit” mit Hadi Al-Wakil, Geschäftsführer der Abrechnungszentrale für Hebammen. Das nächste Thema ab 12.10 Uhr von Sophia Stadermann, Pädiaterin am Kinderkrankenhaus, lautet „Hyperbilirubinämie – aktuelle Empfehlungen”. Als Abschluss findet von 13.15 bis 14 Uhr der Workshop „Voraussetzungen für den (Wieder-)Einstieg in die freiberufliche Tätigkeit” mit Tanja Brembs statt.

Weitere Informationen unter Tel. 0871/698-3239 (Kreißsaal Klinikum) oder per Mail unter beleghebammen@klinikum-landshut.de.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden per E-Mail an beleghebammen@klinikum-landshut.de entgegengenommen. Bitte für den Workshop separat anmelden. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 29. Januar.

 

Foto: Klinikum Landshut

 

Bildtext: Dr. Anna Eder, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Operative Therapien bei Schilddrüsenerkrankungen

Eine Schilddrüsenveränderung ist eine weit verbreitete Diagnose

 

Jeder Dritte hat entweder eine Schilddrüsenvergrößerung oder Knoten in der Schilddrüse. Im Alter nimmt die Häufigkeit zu, so dass jeder Zweite über 65 Jahren betroffen sein kann. Bösartige Schilddrüsenerkrankungen manifestieren sich oft früher zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Aber welche Therapie ist für welche Erkrankung die richtige? Prinzipiell gibt es drei Behandlungsmöglichkeiten: medikamentöse Therapie, Radiojodtherapie und Operation. Die Entscheidung ergibt sich nach Stellung der Diagnose durch eine eingehende Diagnostik mit SD-Sonographie, SD-Szintigraphie, Laborwerten unter Einbeziehung des Alters und der Lebenssituation der Patienten. Die medikamentöse Therapie wird bei kleinen Knoten angewendet. Ziel ist es, das Wachstum zu verzögern oder im Langzeitverlauf die Knoten zu verkleinern. Die Radiojodtherapie kommt bei sogenannten heißen Knoten mit vermehrter Jodspeicherung zur Anwendung. Ebenso wird die Radiojodtherapie zur Nachbehandlung bestimmter Schilddrüsen-Karzinome nach operativer Therapie eingesetzt. Die Indikation für eine Operation besteht in erster Linie bei beschwerlichen Schilddrüsenveränderungen, deren Therapie aufgrund ihrer Größe für eine Radiojodbehandlung nicht zugänglich ist, oder der Verdacht auf Bösartigkeit besteht. Der Vortrag am Donnerstag, 16. Januar, von Dr. Anna Eder, Oberärztin der Chirurgischen Klinik I, gibt einen Überblick über die Therapiemöglichkeiten, über die Durchführung der jeweiligen Behandlung sowie deren Grenzen und Risiken.

Beginn ist um 18 Uhr im Raum Hammerbach, Ebene 0, Klinikum Landshut. Im Anschluss steht die Referentin für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Bildquelle: Klinikum Landshut

 

Bldtext: Zwei neue Aromaexpertinnen hat das Klinikum Landshut. Karin Ingerl (l.) und Mirjam Scheugenpflug (r.). Barbara Kempf, Vorsitzende von lebensmut Landshut, gratulierte herzlich zur bestandenen Fachweiterbildung.

 

 

Duftende Lebensfreude dank Lebensmut

 

Zwei neue Aromaexperten am Klinikum

Lavendel bringt Ruhe, Zitrone wirkt belebend und Orange weckt neuen Lebensmut: Ätherische Öle haben eine wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung. Die Aromapflege wird schon seit längerem am Klinikum Landshut als ergänzendes Begleitprogramm angeboten. Jetzt gibt es zwei neue Aromaexpertinnen.

Tannenduft an Weihnachten, gerösteter Kaffee oder frisch gemähtes Gras im Sommer: Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Lieblingsdüfte. Diese fördern das ganzheitliche Wohlempfinden und können auch den Genesungsprozess unterstützen. „Lavendel, Orange, Zitrone und Zirbel sind bei unseren Patienten besonders beliebt”, erzählen Karin Ingerl und Mirjam Scheugenpflug. Sie sind beide Gesundheits- und Krankenpflegerinnen auf der onkologischen Schwerpunktstation im Klinikum und haben kürzlich ihre Fachweiterbildung zur Aromaexpertin abgeschlossen. Die Weiterbildung wurde genauso wie die ätherischen Öle und Duftlampen von lebensmut Landshut e.V. finanziert. „Die Aromapflege ist ein tolles Projekt. Vielen Dank an all unsere Unterstützer, die das möglich gemacht haben”, so Barbara Kempf, Vorsitzende von lebensmut.

Unter Aromapflege versteht man die Anwendung 100% naturreiner ätherischer Öle. Diese kommen als Raumduft oder Duftsäckchen zum Einsatz. Auch Waschungen, Hautpflege und Einreibungen sind möglich. Am Klinikum kommt die Aromapflege vor allem Patienten der Onkologie und Palliativmedizin zugute, aber auch in der Intensivmedizin, Wundbehandlung und anderen Bereichen. Die wohlriechenden Düfte sollen bei Unruhe, Übelkeit oder Schlaflosigkeit unterstützen. Zwei ganz besondere Duftmischungen haben Karin Ingerl und Mirjam Scheugenpflug im Rahmen der Weiterbildung selbst kreiert. „Waldlichtung” ist ein Heimatduft und riecht nach Zirbe, Melisse, Lavendel und Zeder. Orange, Rose, Neroli (Blüten des Bitterorangenbaum), Sandelholz und Weihrauch ergeben den Duft „Abendrot” Die genaue Zusammensetzung der „Klinikums-Düfte” bleibt aber das Geheimnis der beiden neuen Aromaexpertinnen. „Bei den Patienten sind unsere eigenen Düfte sehr beliebt. Das freut uns natürlich.” Insgesamt dauerte die Weiterbildung berufsbegleitend eineinhalb Jahre mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Schwerpunkte waren u.a. Aromachemie und der gezielte Einsatz der Aromapflege bei Stress, Angst, Unruhe und depressiven Verstimmungen.

Kontakt mit der Aromapflege kann über die Onkologische Tagesklinik, Tel. 0871/698-3297, oder die behandelnde Station aufgenommen werden.

 

Bildquelle: Klinikum