Home Tags Posts tagged with "Klinikum Landshut"

Klinikum Landshut

Die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger mit den Gratulanten (hinten v.l.) Aufsichtsrat Bernd Friedrich, Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald, Ärztlicher Direktor Prof. Stephan Holmer, Pflegedirektor Jürgen Bacher, Schulleiterin Silke Steffl und Klassenleiterin Gabriele Fischbeck. 


Pressemitteilung 

12 Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum erlangen ihr Examen 

Sie haben ihr erstes berufliche Ziel erreicht: Am Klinikum Landshut haben am Donnerstag 12 Gesundheits- und Krankenpfleger ihr Examen gefeiert. In der Berufsfachschule für Krankenpflege bekamen die Absolventen ihre Zeugnisse überreicht. In der Coronavirus-Pandemie waren sie als auf den Stationen und mitten in der Prüfungsphase besonders gefordert. 

„Sie sind es, die die Menschen brauchen, wenn sie schwach sind oder es ihnen schlecht geht. Für viele Menschen sind Sie der Begleiter in den schwersten Zeiten“, betonte Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald bei der Abschlussfeier am Donnerstag. Es gebe kaum etwas Schöneres und Sinnhafteres, was man im Leben tun kann, als Menschen zu helfen.
„Für unsere Gesellschaft sind Sie unverzichtbar“, betonte der Geschäftsführer. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich Ihren Enthusiasmus erhalten und die Freude, anderen zu helfen, Sie durch Ihr Berufsleben trägt.“ 

Die prüfungsbesten Gesundheits- und Krankenpfleger sind mit einem Schnitt von 1,0 Claudia Jeberean sowie mit einem Schnitt von 1,3 Juliane Hussong. Außerdem ihren Abschluss in der Tasche haben: Lena Adlkirchner, Daniela Asen, Jennifer Brücke, Nadine Eckmeier, Ioana Gecasan, Marie-Sophie Henze, Felix Hieber, Jasmin Reif, Maximilian Stenger und Kilian Zellner. Neun der Absolventen beginnen ihre Berufslaufbahn am 1. Oktober am Klinikum Landshut. 

Schulleiterin Silke Steffl ließ die dreijährige Ausbildung bei der Abschlussfeier Revue passieren. „Zu Beginn Ihrer Ausbildung war alles neu“: erste Schritte im Berufsleben, der Wechsel zwischen Theorieunterricht und Praxis sowie der Wechsel zwischen den verschiedenen Pflegestationen und Bereichen im Klinikum. Im zweiten Ausbildungsjahr kamen die externen Einsätze dazu: in der ambulanten Pflegeversorgung, der psychiatrischen Versorgung sowie der Pädiatrie. „Und bis Sie sich versahen, befanden Sie sich bereits im dritten Ausbildungsjahr. Doch dann kam Corona – auf einmal war alles anders als geplant.“ Alle Schulen wurden geschlossen und es folgte eine Zeit geprägt von Unsicherheiten. „Ich möchte mich heute bei Ihnen bedanken, dass Sie uns so uneingeschränkt vertraut haben, dass wir Sie trotz der schwierigen Bedingungen, bestmöglich auf Ihre Abschlussprüfungen vorbereiten“, so die Schulleiterin. 

Aufsichtsrat Bernd Friedrich überbrachte am Donnerstag die Glückwünsche des Klinikums-Aufsichtsrats und von Oberbürgermeister Alexander Putz. Er betonte den hohen Stellenwert des Pflegeberufs: „Wer einmal als Patient im Krankenhaus war, weiß, was ein Lächeln, ein wenig Zuspruch und ein freundliches Gesicht bedeuten.“ Ab dem Examenstag hätten die ehemaligen Schüler nun einen „anderen Bereich an Verantwortung.“ 

„Nutzen Sie jede Gelegenheit zur Fortbildung und zur Qualifizierung. Gehen Sie immer offen, zugewandt und mit einer positiven Einstellung zu Ihren Patienten“, betonte der Ärztliche Direktor Prof. Stephan Holmer in seiner Rede. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Berufsgruppen basiere auf gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen: „Das ist der Schlüssel zu unserem gemeinsamen Erfolg, nämlich der Verbesserung des Gesundheitszustandes unserer Patienten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen Schlüssel finden, pflegen und lebenslang erhalten.“ 

Auch Klassenleiterin Gabriele Fischbeck gratulierte ihren ehemaligen Schülern herzlich zum bestandenen Examen: „Ich freue mich riesig für Sie“. Sie betonte: „Sie waren eine lebhafte Klasse, auf die ich mich immer verlassen konnte.“ 

„Der Pflegeberuf ist ein Beruf, den man ganz bewusst wählt, der einem viel abverlangt, aber einem noch viel mehr gibt“, so Pflegedirektor Jürgen Bacher. „Sie haben eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten, beispielsweise Spezialisierungen für die Intensivstation, den OP, die Dialyse oder die Endoskopie. Ein weiterführendes Studium ist ebenso möglich wie der Weg in eine Leitungsfunktion innerhalb einer Klinik. Jetzt gilt es jedoch zunächst, wertvolle Erfahrungen im Stationsalltag zu sammeln.“

Zum Schluss bedankten sich die beiden Klassensprecher Juliane Hussong und Felix Hieber beim Klinikum und der Berufsfachschule. „Wir waren ein kleiner Klassenverband, aus dem dicke Freundschaften entstanden sind. Es ist toll, wie wir zueinander gestanden sind.“ 

Der nächste Ausbildungsbeginn zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau – so heißt der Beruf seit diesem Jahr – ist am 1. April 2021. Bewerben können sich Interessierte bereits jetzt bei der Berufsfachschule des Klinikums. Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere 


Die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger. Fotos: Klinikum Landshut

Am Freitag, 05.06.2020 um 14.24 Uhr kam Maximilian Altinger im Klinikum Landshut zur Welt. Der Sohn von Unternehmer und Lokalpolitiker Marco Altinger wog stolze 3160 Gramm und ist 51 cm groß. Kreis- und Gemeinderat Marco Altinger freut sich über sein zweites Kind, nach Tochter Clara, und insbesondere dass Mutter Irena und der kleine Maximilian wohl auf sind. „Insbesondere in dieser Krisenzeit des COVID19 war es auch in der Klinik mit Mundschutz – auch bei der Geburt – nicht leicht“, so Irena Altinger.
„Ich möchte mich insbesondere auch für die tolle Leistung der Hebammen vor Ort bedanken, welche sich hervorragend um uns gekümmert haben“, so Marco Altinger.
Familie Altingers Dank gilt allen Gratulanten und den vielen Glückwünschen.

Dr. Wypior ist erneut empfohlener Arzt in der Region

 

Zum vierten Mal in Folge von Focus Gesundheit ausgezeichnet

Zum vierten Mal in Folge ist Dr. Hans-Joachim Wypior, Ärztlicher Leiter des Ambulanz Zentrum Landshut und Chefarzt der Radioonkologie und Strahlentherapie am Klinikum Landshut, als „empfohlener Arzt in der Region“ ausgezeichnet worden.

Focus Gesundheit hat Dr. Wypior auch dieses Mal wieder als „besonders empfehlenswerten, ambulant tätigen Mediziner“ in seinem Fachgebiet eingestuft. Dr. Hans-Joachim Wypior wird von Focus Gesundheit als „überdurchschnittlich erfahren“ bewertet und „bietet viele Patientenservices“. Außerdem wird u.a. das zertifizierte Qualitätsmanagement in seiner Abteilung hervorgehoben. Focus Gesundheit zeichnet seit 2017 Fachärzte in der Region aus, die in Ausbildung, Erfahrung und Renommee führend sind. Die Redaktion gibt Patienten damit Hilfestellung und Orientierung bei der Wahl eines Facharztes in Wohnortnähe. Das Urteil zur Bewertung der Qualität von Diagnose, Behandlung und Betreuung liefern empirische Daten. Daher stützt sich die Recherche von FOCUS auf objektiven Verfahren. Die Auszeichnung ist vor wenigen Tagen bei Dr. Wypior angekommen. „Ich freue mich über dieses Vertrauenssiegel und werte es als Anerkennung für das gesamte Team“, so Dr. Wypior. „Die positiven Rückmeldungen von zufriedenen Patienten wie auch die Empfehlungen von Kollegen sind für uns ein großes Lob und ehren uns natürlich.“

Seit über 10 Jahren ist Dr. Wypior und Ärztlicher Leiter des Ambulanz Zentrum Landshut sowie Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie am Klinikum Landshut. Sein Fachgebiet zählt zu den tragenden Säulen in der Therapie bösartiger Tumore. Ein Großteil der Krebspatienten wird im Verlauf ihrer Krankheit bestrahlt. Um die Behandlung für den Patienten so schonend und effektiv wie möglich zu gestalten, arbeiten Dr. Wypior und sein Team vom Ambulanz Zentrum und vom Klinikum nach aktuellen Therapiestandards und mit modernen Geräten. In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Hamburger Stiftung Gesundheit wurden für die Studie Informationen zu Kollegenempfehlung, Facharzt-Status, Patientenzufriedenheit und weiteren Kriterien ausgewertet. Empfohlene Ärzte erscheinen auf der digitalen Focus-Gesundheit-Arztsuche. Mehr Informationen finden Sie unter www.ambulanzzentrum-landshut.de und www.klinikumlandshut.de/fachbereiche/radioonkologie-und-strahlentherapie sowie unter www.focusarztsuche.de

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de

 

Fotos: Klinikum Landshut

Privatdozentin Dr. Julia Langgartner, Intensivmedizinerin und Infektiologin am Klinikum Landshut, mit Gesundheits- und Krankenpflegerin Hedwig Schneider auf der Coronavirus-Intensivstation.

Pressemitteilung

Die Fallzahlen am Klinikum fallen langsam 

„Die Zahlen der krankenhauspflichtigen Covid-19-Patienten fallen – aber sie fallen nur langsam“: So beschreibt Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald die derzeitige Lage am Klinikum Landshut. Diese Tendenz lasse sich seit Ostern erahnen. „Im Moment entspannt sich die Lage etwas und es kommen nicht mehr so viele neue Patienten zu uns. Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Für uns bedeutet das, dass wir weiterhin voller Tatkraft für die Covid-19-Patienten da sind.“ 

Derzeit sind rund 45 Patienten im Klinikum mit Covid-19 in Behandlung, sieben davon werden intensivmedizinisch betreut. Insgesamt wurden bisher über 100 Patienten mit Coronavirus-Infektion am Klinikum behandelt, davon ca. 30 intensivmedizinisch. Von den Intensivpatienten sind über 20 beatmet worden bzw. werden noch beatmet. Rund zehn beatmete Intensiv-Patienten mit Covid-19 konnten mittlerweile wieder zurück auf eine normale Corona-Station gebracht werden, da sich ihr Krankheitszustand deutlich verbessert hat. 

Privatdozentin Dr. Julia Langgartner steht bei der Betreuung von Corona-Patienten an vorderster Front. Sie ist Intensivmedizinerin und Infektiologin am Klinikum Landshut. Mit ihrem Team kümmert sie sich um diejenigen, die von der neuen Lungenerkrankung besonders hart getroffen wurden und auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Eine große Herausforderung ist die Beatmung der Patienten mit Covid-19. „Diese Patienten zeigen ein schweres Lungenversagen, das eine sehr aufwendige Beatmung erfordert. Die Lunge muss gleichzeitig maximal geschont werden. Die Pflegekräfte müssen die Patienten auf den Bauch lagern, damit auch die hinteren Teile der Lunge gut belüftet werden können. „Bis zu 24 Stunden liegen die Patienten auf dem Bauch. Unser oberstes Ziel ist, das Zusammenfallen der Lungen zu verhindern“, so die versierte Oberärztin. Außerdem müssen weitere drohende oder bereits vorhandene Organversagen im Blick behalten und die Therapie deswegen ständig kontrolliert werden“, so die Intensivmedizinerin. 

Für schwere Verläufe steht am Klinikum weiterhin eine eigene Intensivstation für Coronavirus-Fälle bereit. Außerdem gibt es zwei Stationen für positive Fälle, eine Stationen für Verdachtsfälle und eine IMC-Station. Von den rund 100 Betten für Corona-Patienten sind derzeit über 50 Betten frei. Eine Verdachtsstation ist mittlerweile wieder zum Normalbetrieb – also der Versorgung von Non-Covid-Patienten – zurückgekehrt. Falls doch wieder mehr Patienten ins Klinikum kommen, können jederzeit weitere Betten aktiviert werden. „Wir sind dafür bereit“, so Ostwald, „auch falls es zu einer zweiten Infektionswelle kommen sollte“. 

Dringende Arztbesuche nicht aufschieben 

Gleichzeitig sei es wichtig, dass die „normalen“ Patienten vor lauter Covid-19-Patienten nicht zu kurz kommen. „Momentan kommen wieder mehr Patienten zu uns, bei denen wir das Gefühl haben, dass sie eigentlich zu lange gewartet haben, bevor sie zum Arzt gegangen sind. Starke Herzbeschwerden, Unfälle mit Brüchen oder plötzlicher starker Schwindel sind Zustände, die unverzüglich behandelt werden müssen“, so Dr. Ostwald. Diese Patienten sollen weiterhin einen Arzt oder sogar den Notarzt rufen. Mit weniger lebensbedrohlichen, aber trotzdem nicht aufschiebbaren Anliegen sollen sich die 

Menschen weiter an einen Arzt wenden. „Auch in der derzeitigen Pandemie-Situation sollen die Bürger dringende Arztbesuche oder gar den Gang zur Notaufnahme nicht aufschieben.“ 

Gute Erfahrung im Klinikum bei Maskenpflicht 

Ab nächster Woche herrscht in Bayern eine Pflicht zum Tragen von einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr. Im Klinikum gilt bereits seit über vier Wochen für alle Mitarbeiter und Patienten Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. „Wir haben damit gute Erfahrung gemacht und unterstützen das Vorgehen des Freistaates“, so Dr. Ostwald. Durch eine Maske können infektiöse Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. So kann die weitere Ausbreitung verlangsamt werden und Risikogruppen werden geschützt. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Maske richtig verwendet wird. „Die Mund-Nasen-Bedeckung muss eng anliegen, Mund und Nase bedecken und regelmäßig gewechselt werden“, erklärt Dr. Peter Kaiser, Leiter der Klinikhygiene am Klinikum Landshut. Man sollte die Maske außerdem nicht ständig zurechtzupfen, um nicht möglicherweise die Mund-Nasen-Bedeckung oder die Hände zu kontaminieren. Masken mit Ausatemventil schützen nur den Träger, transportieren aber die eigenen Viren ungeschützt in die Umgebung. Diese sollten keinesfalls verwendet werden. „Wer eine Maske trägt, darf außerdem alles andere nicht außer Acht lassen. Eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und mindestens 1,5 Meter Abstandhalten halten – das gehört nach wie vor zu den goldenen Regeln“, betont Dr. Kaiser. 

Privatdozentin Dr. Julia Langgartner, Intensivmedizinerin und Infektiologin am Klinikum Landshut, auf der Coronavirus-Intensivstation.

Fotos: Klinikum Landshut gGmbH

Pressemitteilung 

Lage am Klinikum ist weiter stabil 

„Die Lage am Klinikum Landshut ist weiter stabil“, berichtet Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Seit gut einer Woche steigt die Patientenzahl mit Coronavirus am Klinikum kaum mehr an. „Wir können vorsichtig optimistisch sein, dass es uns gelungen ist die Pandemie-Welle ausreichend zu verlangsamen, um unser (regionales) Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Allerdings ist es noch zu früh, um eine endgültige Entwarnung zu geben.“ Die Kapazitäten am Klinikum wurden seit Mitte letzter Woche auch nochmal erweitert: Eine weitere Verdachtsstation ist aufgebaut worden, außerdem steht nun eine Intermediate-Care-Station (IMC) mit 6 Überwachungsplätzen zur Verfügung. Hier werden Patienten behandelt, die nicht mehr künstlich beatmet werden müssen, aber die noch eine engmaschige Betreuung und Überwachung brauchen, bevor sie zurück auf die Normalstation können. 

Insgesamt hat das Klinikum nun zwei Stationen für positive Fälle, zwei Stationen für Verdachtsfälle, eine eigene Intensivstation für Coronavirus-Fälle und eine IMC-Station eingerichtet. Von den über 100 Betten für Corona-Patienten sind derzeit noch über 40 Betten frei. Sieben beatmete Intensiv-Patienten mit Covid-19 konnten mittlerweile auch schon wieder zurück auf eine normale Corona-Station gebracht werden, da sich ihr Krankheitszustand deutlich verbessert hat. „Vielen Dank an alle Ärzte, Pflegekräfte und alle anderen Mitarbeiter, die solche Erfolgsgeschichten mitschreiben. Wenn man diesen Einsatz erlebt, erahnt man, weshalb die Sterberate in Deutschland niedriger ist, als in anderen Ländern“, so Dr. Ostwald. 

Festgestellt habe man jedoch auch, „dass Patienten mit schweren Verläufen oft in den 60ern und 70ern sind“ – also Personen, die eher am Anfang der altersbedingten Risikogruppe sind. Das Robert-Koch-Institut stuft Menschen ab 50 bis 60 Jahren mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ein. „Im Namen des gesamten Personals bitte ich die Bevölkerung, die Coronavirus-Pandemie weiter ernst zu nehmen“, appelliert der Geschäftsführer des Klinikums. Das heißt, auch über die Oster-Feiertage den Mindestabstand zu anderen einhalten, nur für die dringendsten Angelegenheiten nach draußen zu gehen und eine gute Händehygiene einzuhalten. Gerade größere Zusammenkünfte über Ostern könnten die Zahl der Infizierten wieder ansteigen lassen. 

Auch abseits von Coronavirus werden die Patienten am Klinikum weiter gut versorgt: Notfälle wie schwere Unfälle werden weiterhin operiert und auch andere dringliche Behandlungen, z.B. bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen gehen weiter. Diese Patienten werden strikt von den Coronavirus-Patienten getrennt. 

Geburt zu Coronazeiten 

Die häufigste Frage an die Geburtshilfe derzeit ist, ob Väter mit in den Kreißsaal kommen und ob sie Mutter und Kind auf der Neugeborenenstation besuchen dürfen. Im Klinikum Landshut ist es noch möglich, dass der Papa bei der Geburt dabei ist. Im Wochenbett dürfen Väter eine Stunde pro Tag zu Besuch kommen. Voraussetzung ist aber immer, dass der Vater frei von Erkältungssymptomen ist (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen) und 14 Tage vor Geburt nicht in Risikogebieten war und keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten hatte. Im Kreißsaal und auch auf der 

Neugeborenenstation gilt Mundnasenschutz-Pflicht für alle, also für Mama, Papa und das gesamte Personal. Das Ärzte- und Hebammen-Team des Klinikums ist dankbar für das große Verständnis der werdenden Eltern, die die Schutz- und Hygiene-Maßnahmen in Corona-Zeiten einwandfrei umzusetzen. Für den Fall, dass eine werdende Mutter, die positiv auf Coronavirus getestet ist, in den Wehen liegt, ist dafür bereits vorgesorgt: Ein eigener Kreißsaal mit einer Hebamme, die die werdende Mutter nahtlos und intensiv begleitet, ist dafür vorgesehen. Bei weiteren Fragen können sich werdende Mütter an den Kreißsaal, Tel. 0871/698-3239, wenden. 

KVB-Bereitschaftspraxis vorrübergehend geschlossen 

Ab sofort ist die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) am Klinikum Landshut vorrübergehend geschlossen. Der Grund: Die Schwerpunktpraxis für Corona-infizierte Patienten im Rosenhof in Ergolding wird mit dem Personal und Gerätschaften der KVB-Bereitschaftspraxis am Klinikum betrieben. Nach der Coronavirus-Pandemie wird die Bereitschaftspraxis wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten verfügbar sein, der Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben. 

Die Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxen sind stets aktuell auf der Internetseite www.bereitschaftsdienst-bayern.de zu finden. Telefonisch ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst kostenlos und vorwahlfrei unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116117 erreichbar. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist weiterhin stets der Notarzt – unter der kostenfreien Rufnummer 112 – zu verständigen. 

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de 

 

Coronavirus: Aktuelle Informationen aus dem Klinikum

Kapazitäten sind jederzeit erweiterbar „Insgesamt ist die Lage am Klinikum Landshut stabil.

Aber auch bei uns steigt die Zahl der stationären Patienten“, berichtet Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Derzeit werden am Klinikum drei Stationen als Corona-Station geführt: zwei für bestätigte positive Fälle und eine für Verdachtsfälle. Zusätzlich gibt es eine komplette Intensivstation für Coronavirus-Fälle. „Wir haben noch freie Kapazitäten und können diese jederzeit erweitern.“ So können weitere Stationen für die Behandlung von Covid-19-Patienten sofort eröffnet werden. Auch weitere Intensivbetten werden wie geplant Anfang April aktiviert – damit wäre die dritte von bisher vier Stufen für den Ausbau der IntensivKapazitäten erreicht. Weitere Stufen werden bei Bedarf aktiviert.

„Wir gehen diese Herausforderung sehr koordiniert und mit aller Kraft an“, so Dr. Ostwald. „Am Klinikum Landshut wird tagtäglich Großartiges geleistet. Ich bin all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unglaublich dankbar für ihren enormen Einsatz, ihren Mut und ihre Flexibilität.“ Auch aus der Bevölkerung gebe es viel Zuspruch. „Momentan widmen wir uns verstärkt der Umorganisation unseres Personals, der Einweisung von Mitarbeitern auf den Coronastationen und dem Nachschub von Material“, erklärt der Geschäftsführer. Intensiv ist nach wie vor die Abstimmung mit den Führungsgruppen Katastrophenschutz (FüGK) von Stadt und Landkreis sowie dem Rettungsdienst-Zweckverband inkl. der zugehörigen Krankenhäuser. Am Klinikum selbst trifft sich bereits seit Ende Januar, noch bevor der erste Fall in Deutschland bekannt wurde, eine Taskforce. „Wir haben die Situation früh ernst genommen und Strukturen gebildet. So konnten wir uns vorausschauend und geordnet neu aufstellen“, so Dr. Ostwald. So hat die Apotheke des Klinikums bereits vor Wochen selbst Händedesinfektionsmittel hergestellt. Im klinikeigenen Reinraumlabor haben die Mitarbeiter das Mittel nach der Standardrezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erzeugt. Diese eigene Mischung kommt nun parallel zum vorhandenen eingekauften Desinfektionsmittel im Klinikum zum Einsatz.

Vor etwa einer Woche hatte das Klinikum einen Freiwilligen-Aufruf gestartet. Viele Helfer haben sich seitdem gemeldet. „Wir sind überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft“, so Dr. Ostwald. Einige medizinische und pflegerische Freiwillige werden in den nächsten Tagen am Klinikum Landshut begrüßt. Bei den nicht-medizinischen Helfern werden die Einsatzmöglichkeiten derzeit noch geprüft. Außerdem appelliert Dr. Ostwald an die Bevölkerung, das Coronavirus mit all seinen Einschränkungen weiter ernst zu nehmen. „Covid-19 ist keine harmlose Erkältung. Es kann sehr schnell zu einem lebensbedrohlichen Verlauf kommen. Das sehen die Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland jeden Tag.“

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de

 

Foto: Klinikum Landshut

Die 16 frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger


Pressemitteilung 

16 Gesundheits- und Krankenpfleger am Klinikum erlangen ihr Examen 

Als Gesundheits- und Krankenpfleger sind die 16 Absolventen wahre Allrounder: Sie sind für die Pflege von Menschen aller Altersstufen da und können sofort nach der Ausbildung in allen Fachbereichen eines Krankenhauses eingesetzt werden. Am Donnerstag hat die 92. Klasse der Berufsfachschule für Krankenpflege ihr Examen bestanden. 13 der 16 Prüflinge starten nun ihr Berufsleben am Klinikum, unter anderem in der Notaufnahme, in der Neurologie und auf den Intensivstationen. „Geben Sie Ihr professionelles Wissen weiter, erneuern und erweitern Sie es“, lautete der Wunsch von Marie-Luise Emslander, Leiterin der Krankenpflegeschule des Klinikums, an ihre ehemaligen Schüler. Dr. Peter Stadtmüller, Prüfungsvorsitzenden der Humanmedizin der Regierung von Niederbayern, betonte außerdem, dass die Examensklasse in den vergangenen drei Jahren „ein gutes Rüstzeug“ mit auf den Weg bekommen habe. 

Der Prüfungsbeste ist mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,3 Alexander Radaev. Zu den besten gehört auch Mirona Marciniak und Leopold Biendl mit einem Schnitt von 1,6. Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Zelihe Bekaj, Martina Berghammer, Julia Braun, Noemi Cocimano, Wiebke Gagstädter, Isabella Kerscher, Eva Khmelidze, Lisa Langner, Paula Loibl, Paula Müller, Gilbert Saul, Desiree Virga und Tanja Wagner. 

Insgesamt 2100 Stunden theoretische Ausbildung und 2500 Stunden Praxis-Übung haben die Schüler in drei Jahren der Ausbildung absolviert. Zirka 13 verschiedene Fachbereiche haben sie am Klinikum in der stationären Akutpflege durchlaufen. Auch in der geriatrischen Langzeitpflege, der ambulanten Pflegeversorgung in einer Sozialstation, im psychiatrischen Versorgungsbereich im BKH Landshut und in der Pädiatrie im Kinderkrankenhaus waren die angehenden Pflegekräfte eingesetzt. 

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/pflege sowie unter www.klinikum-landshut.de/karriere 

Foto: Klinikum Landshut

Bildunterschrift v.re: Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann, Barbara Kempf (Referentin), stellvertr. Kreisvorsitzende Sonja Wachter

Im Rahmen der FU- Veranstaltungsreihe “Frauengesundheit“ konnte die Kreisvorsitzende der FrauenUnion, Monika Voland-Kleemann, am Dienstagabend Barbara Kempf als Referentin begrüßen. Kempf sprach zum Thema „Diagnose Krebs- was kann im Umgang mit der Krankheit helfen“. Kempf, die 15 Jahre Chefärztin der Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin im Klinikum war, stellte in diesem Zusammenhang auch die Initiative Lebensmut Landshut vor, welche sie gegründet hat. Lebensmut bietet Krebspatienten und ihren Angehörigen umfassende psycho-onkologische Betreuung an. Neben der Medizin ist es Frau Kempf ein großes Anliegen, dass Patienten mit der Diagnose Krebs auch psychoonkologisch betreut werden. Hierzu gibt es verschiedenen Projekte, die von Lebensmut gefördert werden. Angefangen von der eigentlichen Psychoonkologie, über Atemtherapie oder Sport bei Krebs, bis hin zu einem Kosmetikkurs oder der Aromatherapie  werden die verschiedensten Therapien angeboten, abgestimmt auf den Patienten

In der Familiensprechstunde, am SPZ Landshut, werden Kinder, deren Mutter oder Vater Krebs haben, psychologisch betreut und begleitet.

Da alle Angebote durch Spenden finanziert werden, haben sich die Damen der FrauenUnion spontan dazu entschlossen, die Initiative zu unterstützen. So konnte Voland-Kleemann am Ende der Veranstaltung nicht nur Blumen überreichen, sondern auch eine Spende von 150 €, die sie Barbara Kempf übergab.

Bild und Text der PM: FrauenUnion Landshut

Landshut (Landkreis),
05.03.2020 16:02 Uhr

Übliche Hygienemaßnahmen der beste Schutz
Bei Verdachtsfällen zunächst Hausarzt kontaktieren, nicht Notaufnahmen aufsuchen

„Es gibt keinen Grund zur Panik“, stellte der Leiter des Gesundheitsamtes Landshut, Dr. Heribert Stich, gleich zu Beginn eines Treffens im Landratsamt fest. Weder in Stadt und Landkreis Landshut, für beide Gebiete ist das Gesundheitsamt zuständig, wurde bisher ein Corona-Fall festgestellt, einzelne Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt. Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz haben sich mit Vertretern des Gesundheitsamtes, der Regierung von Niederbayern, der LAKUMED-Kliniken, des Klinikums Landshut und der Rettungsdienste getroffen, um die aktuelle Lage in der Region Landshut in Sachen Corona-Virus zu besprechen.

„Wir sind natürlich laufend mit den niedergelassenen Ärzten und den Kliniken in Kontakt, informieren über die aktuelle Lage und beraten über die Vorgehensweise bei Patienten, die Symptome zeigen und noch dazu erst kürzlich in einem Risikogebiet waren“, erklärte Stich weiter. Da sich die Auswirkungen des Corona-Virus größtenteils nicht von einem bekannten grippalen Infekt oder einer Influenza unterscheiden, bedeutet nicht jedes Auftreten dieser Symptome gleich, dass ein Patient an Corona erkrankt ist – „das ist ziemlich unwahrscheinlich“, erklärte Gesundheitsamtsleiter Dr. Stich. Noch dazu hat die Zahl der nachgewiesenen Influenza-Erkrankten in der Region Landshut eine neue Rekordmarke erreicht – seit Jahresbeginn wurden über 1 000 Fälle festgestellt.

Risikogebiete sind nach Definition des Robert Koch-Instituts derzeit die chinesische Provinz Hubei (inkl. der Stadt Wuhan), in Iran die Provinz Ghom und Teheran, in Italien die Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. Auch die südkoreanische Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) gehört zu den Risikogebieten.

Das Corona-Virus wird durch Tröpfchen-Infektion übertragen. Aus diesem Grund raten sowohl das Gesundheitsamt als auch die Vertreter von LAKUMED und dem Klinikum Landshut, weiter auf etablierte Hygienemaßnahmen zu setzen, wie sie auch zur Vermeidung aller Krankheiten zu empfehlen sind: Regelmäßiges Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge statt in die Hände, näheren Kontakt mit offensichtlich hüstelnden oder niesenden Personen vermeiden. „Die Lage in unserer Region unterscheidet sich nicht vom restlichen Bundesgebiet. Deshalb schließen wir uns den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert Koch-Instituts und des Bayerischen Gesundheitsministeriums an, da es einfach keine weitergehenden Möglichkeiten gibt, sich zu schützen – vor allem nicht regional bezogen.“ Auch gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund, dass Kitas oder Schulen in Stadt und Landkreis geschlossen werden sollten, da kein einziger bestätigter Fall vorliegt.

Sollte ein begründeter Verdacht der Infektion mit dem Virus bestehen – die Person zeigt entsprechende Symptome und war in den vergangenen zwei Wochen in einem der genannten Risikogebiete und/oder mit einer nachweislich infizierten Person mindestens 15 Minuten in direktem Kontakt – ist unbedingt folgende Vorgehensweise zu beachten: Der Patient meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt und schildert seine Lage und bespricht das weitere Vorgehen. Denn die Praxen müssen auch Vorkehrungen treffen, damit diese Person nicht mit weiteren Patienten, beispielsweise im Wartezimmer, in Berührung kommen kann. Der Hausarzt untersucht den Patienten daraufhin und nimmt einen Abstrich, der in einem Labor untersucht wird. Bis die Ergebnisse vorliegen (in der Regel ein bis zwei Tage), sollte der Kontakt zu anderen Personen möglichst vermieden werden.

Sollte sich der Verdacht tatsächlich bestätigen, werden seitens des Gesundheitsamtes weitere Maßnahmen ergriffen, beispielsweise eine häusliche Quarantäne oder die Verlegung in eine Isolierstation eines Krankenhauses. Die Mediziner bitten die Bevölkerung, nicht selbstständig die Notaufnahme eines Krankenhauses aufzusuchen oder den Rettungsdienst zu alarmieren: „Die Kapazitäten dort werden dringend für akute Notfälle, wie beispielsweise Unfallopfer oder verletzte Personen gebraucht.“

Eine weitere Frage war, wie denn mit Veranstaltungen umzugehen sei, bei der eine größere Menge an Menschen erwartet werden – eine Berufsinfomesse wurde bereits abgesagt, es stehen in Kürze aber auch noch sportliche Großereignisse oder andere Verbrauchermessen an. Eine pauschale Antwort darauf zu geben, ist nicht möglich: „Natürlich würde es eine mögliche Ansteckungsgefahr komplett ausschließen, wenn die Menschen gar nicht erst zusammenkommen. Doch es liegt immer noch im Ermessen des Veranstalters, ob er die Veranstaltung durchführt oder nicht.“ Selbiges gilt auch für mögliche temporäre Betriebsschließungen, Absage von Besprechungen oder Feiern. Eine klassische Einzelfallentscheidung – das Gesundheitsamt kann hier lediglich beratend zur Seite stehen.

Alle Informationen sind auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html), des Bayerischen Gesundheitsministeriums (https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/) oder des Robert-Koch-Instituts
(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html) verfügbar. Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet (Tel. 030 346 465 100) und auch unter der Tel. 116 117 steht der Ärztliche Bereitschaftsdienst zur Verfügung.

Absender der Meldung:
Landkreis Landshut, Pressestelle