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Klinikum Landshut gGmbH

Pressemitteilung

Weiterhin hohe Patientenzahlen – Status Mitarbeiter-Impfung

„Für unsere Mitarbeiter und infizierten Patienten geht die Pandemie mit voller Wucht weiter“, berichtet Dr. Phillip Ostwald, Geschäftsführer des Klinikums, über die aktuelle Corona-Lage. „Die Corona-Stationen einschließlich der Intensivstation sind weiterhin voll, die Belastung ist hoch.“
„Die Lage in den Krankenhäusern ist weiter brisant“, so der Geschäftsführer weiter. „Von einem deutlichen Rückgang der Corona-Patienten sind wir weit entfernt.“ Derzeit werden auf den Covid-19-Normalstationen des Klinikums 30 infizierte Patienten sowie 12 Verdachtsfälle behandelt. Auf der Intensivstation befinden sich sechs positive Patienten, von denen vier beatmet werden, sowie zwei Verdachtsfälle. Insgesamt werden somit 50 Patienten mit Covid-19-Zusammenhang behandelt (Stand: 14.1.). Viele Corona-Fälle werden über die Zentrale Notaufnahme des Klinikums aufgenommen – strikt getrennt von den Nicht-Corona-Patienten mit Brüchen, mit blutenden Verletzungen und in lebensbedrohlichen Zuständen. „Auch unsere Notaufnahme ist durch die Corona-Krise jeden Tag gefordert“, so Dr. Ostwald. Er appelliert deshalb an die Bevölkerung, die Notaufnahme – so wie auch in „normalen Zeiten“ – nicht mit leichten Beschwerden aufzusuchen. „Fieber, Unwohlsein und Erbrechen sind weiterhin ein Fall für den Hausarzt oder eine Bereitschaftspraxis.“ Bei Unfällen mit Brüchen, Bewusstlosigkeit, starken Herzbeschwerden, akuten Blutungen oder plötzlichem starkem Schwindel sollen sich die Patienten oder ihren Angehörigen aber nicht scheuen, weiterhin sofort den Notruf zu wählen.
Weitere Impfungen am Klinikum
Ca. 220 Mitarbeiter des Klinikums wurden bisher geimpft, am Wochenende folgen weitere 200 – nach Einschätzung von Dr. Ostwald und der Einsatzleitung am Klinikum noch viel zu wenig. „Wir benötigen fünfhundert Dosen mehr, um unsere Mitarbeiter in Risikobereichen zügig durchzuimpfen.“ Die Impfbereitschaft sei bisher hoch, die Anmeldelisten sind voll. „Die Impfung ist die wirksamste Möglichkeit, die Patienten und sich selbst zu schützen und die Pandemie im Gesamten einzudämmen. Nur durch die Impfung können wir wieder mehr in Richtung Normalität im Alltag kommen.“
FFP2-Masken-Empfehlung für Mitarbeiter
Am Klinikum besteht seit fast zwei Monaten die Empfehlung, FFP2-Masken zu tragen – unabhängig vom Patientenkontakt. Die Mitarbeiter und auch die wenigen Besucher, die mit Ausnahmeregeln ins Klinikum kommen, tragen seitdem diesen Schutz. „Angesichts steigender Infektionszahlen haben wir uns dafür entschieden“, so Dr. Ostwald. Die FFP2-Masken hätten nämlich gegenüber dem Mundnasenschutz einen großen Vorteil: Sie bietet neben dem Fremdschutz auch einen wirksamen Eigenschutz. Mit einer Verschärfung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum will auch das bayerische Kabinett diesen Effekt nutzen. Denn ein medizinischer Mundnasenschutz oder eine selbstgenähte Stoffmaske schützen zwar andere, aber nicht den Träger selbst. Dringen beim Gegenüber also Aerosole durch eine schlecht sitzende Maske, könnte man sich infizieren. „Bei einer gut sitzenden FFP2-Maske besteht tatsächlich ein effektiver Eigenschutz“, so Dr. Ostwald. „Deshalb glaube ich auch, dass die Entscheidung des bayerischen Kabinetts richtig ist.“

Text und Foto: Klinikum Landshut gGmbH

 

Friederike Neuhofer und Christoph Wolf freuen sich über ihr „Silvestermädchen“ Hannah. 

Pressemitteilung

Mama Doris Löffler hält stolz ihren „Silvesterbuben“ Leonhard im Arm.

„Sie schläft viel und isst gut. Aber sie mag es nicht so gerne, ausgezogen zu werden“, erzählen die Eltern über die kleine Hannah. Das Mädchen ist am Silvestertag um 7:18 Uhr zur Welt gekommen. Das erste Kind von Friederike Neuhofer und Christoph Wolf brachte 3010 Gramm auf die Waage und war 52 Zentimeter groß. Eigentlich wäre der Entbindungstermin am 6. Januar gewesen, doch Hannah kündigte sich schon am 29.12. an. Bis ihre Eltern sie zum ersten Mal im Arm halten konnte, vergingen noch zwei Tage. In der Silvesternacht – in Hannahs erster Nacht – konnte die Mama dann etwas Schlaf nachholen. „Ich bin nur einmal kurz um Mitternacht wach geworden, als ein paar Böller gekracht haben“, erzählt Mama Friederike. Daheim ist die kleine Familie in Landshut. Leonhard war eine Punktlandung: Er kam genau am errechneten Geburtstermin am 1. Januar zur Welt. Am Nachmittag des 1. Januars um 15:22 Uhr wurde der kleine Mann mit 55 Zentimetern und 3640 Gramm geboren. Für Mama Doris Löffler war es ein „komplett anderes Silvester“, kam sie doch schon am 31. Dezember spätabends ins Klinikums. „Leonhard ist total brav. Er schläft und trinkt, er schläft und trinkt“, erzählt sie. Auch seine Umgebung betrachtet er schon neugierig. Daheim in Nandlstadt warten Papa Johann und Schwester Miriam (bald 3) schon ungeduldig auf den kleinen Leonhard.

Insgesamt sind über Silvester und Neujahr sieben Kinder im Klinikum Landshut auf die Welt gekommen, von denen die meisten schon zuhause mit Mama und Papa kuscheln dürfen. Im vergangenen Jahr fanden 881 Geburten im Klinikum Landshut statt.

Fotos: Klinikum Landshut

Als erster Klinikums-Mitarbeiter erhält Sebastian Hageneder, Fachgesundheits- und Krankenpfleger auf der Intensivstation im Klinikum Landshut, die Corona-Schutzimpfung von Betriebsärztin Pia Sedlmaier.

Pressemitteilung

Zu Jahresbeginn erhalten die ersten 100 Mitarbeiter ihre Impfung

Um exakt 10.32 Uhr am Neujahrstag war es soweit: Als erster Klinikums-Mitarbeiter erhielt Sebastian Hageneder die Corona-Schutzimpfung. Insgesamt 100 Impfdosen stehen dem Klinikum in dieser ersten Charge zur Verfügung. Hageneder ist Fachgesundheits- und Krankenpfleger und seit viereinhalb Jahren auf der internistischen Intensivstation des Klinikums tätig. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr kümmern sich er und sein Team um schwer erkrankte Covid-19-Patienten. „Für mich überwiegen ganz klar die Vorteile der Impfung“, erzählt Sebastian Hageneder. Vor allem aus Solidarität gegenüber seinem Mitmenschen hat er sich dafür entschieden. Ein kleiner Piks, dann sei es schon vorbeigewesen. Am heutigen Freitag hatte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Stephan Holmer, die 100 Impfstoffe von Oberbürgermeister Alexander Putz sowie Mitarbeitern der Malteser und des Impfzentrums in Empfang genommen. Direkt anschließend wird das Vakzin von BioNTech und Pfizer heute und morgen verimpft. Gemäß STIKO- bzw. RKI-Empfehlung erhalten den Schutz zuerst Mitarbeiter aus Hochrisikobereichen wie den Intensiv- und Coronastationen, der Zentralen Notaufnahme oder der Onkologie. Geimpft werden Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Reinigungskräfte, die direkten Kontakt zu Covid-19-Patienten haben. „Uns ist wichtig, zunächst die Mitarbeiter zu schützen, die an vorderster Front stehen und damit auch besonderen Risiken ausgesetzt sind“, so Prof. Holmer. Nach ca. drei Wochen erhalten die jetzt geimpften Mitarbeiter die zweite Dosis. Für weitere Mitarbeiter erwartet das Klinikum in Kürze neuen Impfstoff. „Der Impfstoff ist unsere Chance, wieder einen großen Schritt Richtung Normalität zu gehen“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Dies ist für uns der dringend benötigte Lichtblick, mit dem wir hoffnungsvoll auf das neue Jahr blicken.“
Oberbürgermeister Alexander Putz (4.v.l.) und Mitarbeiter der Johanniter und des Impfzentrums übergeben am Neujahrsmorgen die ersten 100 Impfdosen an Prof. Stephan Holmer, Ärztliche Direktor des Klinikums Landshut.

Fotos: Klinikum Landshut

Der kleine Benedikt hat es dieses Jahr leider ganz knapp nicht unter die zehn Favoriten geschafft – dafür ist er aber unser Sieger der Herzen auf Platz 11. Foto: Klinikum Landshut.

Pressemitteilung

Top-Babynamen am Klinikum Landshut 2020

Insgesamt 854 Babys sind bis Mitte Dezember im Klinikum Landshut zur Welt gekommen. Welche Vornamen sind 2020 bei den Eltern besonders beliebt? Welche Mädchen und Buben haben einen seltenen, außergewöhnlichen Namen bekommen? Ein Blick ins Geburtenbuch des Klinikums. Bei den weiblichen Vornamen ist der Sieger klar: Emma heißen vierzehn Mädchen, die im Klinikum Landshut zur Welt gekommen sind. Auch Platz zwei und drei sind mit Sofia bzw. Sophia (12x) und Ida (8x) noch relativ klar besetzt. Auf den hinteren Top-Ten-Plätzen wird es spannend. Hier sind jeweils sieben Mal gleichauf vergeben: Antonia, Anna, Emilia, Lina, Magdalena, Mia und Katharina. Zum Vergleich: In der deutschlandweiten Spitzenliste von 2019 belegte Emma zusammen mit Hannah/Hanna den ersten Platz. Auch die Namen Mia, Emilia, Sofia/Sophia und Lina fanden sich schon 2019 in den Top-10, aber leicht verschoben. Die Landshuter Spitzenreiterin liegt also immer noch im Trend. Dieses Ranking stammt von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), eine Liste für das Jahr 2020 gibt es noch nicht.

Auch bei den männlichen Vornamen gibt es einen deutlichen Gewinner: Mit Abstand ist Maximilian am beliebtesten. 14 am Klinikum geborene Buben wurden bisher so genannt. Kopf-an-Kopf dahinter in der Top-5 finden sich Jakob, bisher elf Mal, gleichauf Alexander, Anton und Luca/Lukas mit jeweils 10 Namensvettern und schließlich Paul neun Mal. Es folgen Noah, Jonas und Luca/Luka mit jeweils acht Mal. Exakt sieben Mal haben neugeborene Buben die Namen Valentin, Simon, Johannes und Leon bekommen. Ein Blick auf die Deutschland-Liste von 2019 zeigt hier ein ganz anderes Bild als bei den Mädels. So sind die Spitzenreiter aus Landshut kaum im letztjährigen Ranking zu finden. Die damaligen Favoriten, Noah, Paul und Leon, tummeln sich bei den Landshutern in diesem Jahr nur noch auf den mittleren Rängen. Auch Jonas hat es gerade nochmal so wieder in die Liste geschafft. Interessant für einige Eltern dürfte auch sein, welche ungewöhnlichen Namen am Klinikum genau einmal vergeben wurden. 2020 waren das beispielsweise Zeynep, Una, Tanvi und Tiffany. Auch Sunny, Lotte und Nelia können sich wohl sicher sein, dass ihre Namen nicht so oft auftauchen. Seltene Namen bei den Buben waren dieses Jahr u.a. Lyan, Akrem, Antoni und Bonifaz. Auch Davinci, Edgar, Henning und Pablo wurden genau einmal vergeben. Insgesamt sind bisher 854 Mädchen und Buben am Klinikum geboren, im letzten Jahr waren 767.

Die Listen nochmals im Überblick:

Männliche Top-Vornamen

• Maximilian 14x
• Jakob 11x
• Alexander 10x
• Anton 10x
• Lucas/Lukas 10x
• Paul 9x
• Noah 8x
• Jonas 8x
• Luca/Luka 8x
• Valentin 7x
• Simon 7x
• Johannes 7x
• Leon  7x

Weibliche Top-Vornamen:

1. Emma 14x

2. Sophia/Sofia  12x
3. Ida 8x
4. Antonia 7x
5. Anna 7x
6. Emilia 7x
7. Lina 7x
8. Magdalena 7x
9. Mia 7x
10. Katharina 7x

 

v.l. Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald, Tanja Schuder (MTRA), Danka Jovanovic (Leitende MTRA) und Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Dinkel, Chefarzt der Radiologie. Fotos: Klinikum Landshut

Klinikum erhält Computertomographen vom Freistaat – wichtiges Diagnostik-Mittel für Covid-19-Patienten

Wie wirkt sich das Coronavirus auf die Lunge aus?
Im neuen Computertomographen (CT) des Klinikums zeigt sich, wie Covid-19 eine gesunde Lunge verändern kann. „Periphere, geographisch scharf begrenzte Milchglasinfiltrate sind ein deutlicher Hinweis auf eine Coronavirus-Erkrankung“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Dinkel, Chefarzt der Radiologie am Klinikum. Diese Milchglasinfiltrate erscheinen auf dem CT-Bild als weiße Verdichtungen. Je größer der weiße Bereich ist, desto mehr Lungenabschnitte sind betroffen. Der neue Computertomograph liefert hochauflösende Bilder der Lunge und zählt zu den modernsten Geräten auf dem Markt. Das Gerät stammt aus dem Pool von über 30 CTs, die der Freistaat Bayern den Krankenhäusern eigens für Corona-Patienten zur Verfügung gestellt hat, und ist seit gut einer Woche in Betrieb. „Wir sind der bayerischen Staatsregierung sehr dankbar für diese Unterstützung“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Gleichzeitig dankte er dem Team der Radiologie für den wichtigen Beitrag, den auch sie in der Corona-Pandemie leisten. Die medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRAs) und Ärzte der Radiologie stehen rund um die Uhr bereit, um die Lunge eines Infizierten oder Verdachtsfalles zu untersuchen. Dabei ist die volle Schutzausrüstung notwendig, inklusive FFP2-Maske, Schutzbrille, -kittel und Handschuhe. Einen Abstrich kann eine CT-Untersuchung zwar nicht ersetzen. Aber das CT gibt Aufschluss darüber, ob und wie weit die Lunge schon befallen ist. Bei bestätigt positiven Fällen zeigen die Bilder außerdem, ob sich der Zustand der Lunge verschlechtert oder gebessert hat. „Die CT-Untersuchung ist seit Beginn der Pandemie ein wichtiges Mittel zur Diagnose“, so Dr. Dinkel.

Auf der Lunge des coronapositiven Patienten sind die sog. Milchglasinfiltrate deutlich zu erkennen. Diese erscheinen auf dem CT-Bild als weiße Verdichtungen. Je größer der weiße Bereich ist, desto mehr Lungenabschnitte sind betroffen. Im Bild zu sehen sind Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Dinkel (l.) und Assistenzarzt Martin Plamp.

Sibyll Michaelsen (Onkologische Fachpflegerin, Breast Care Nurse)

VERANSTALTUNGSHINWEIS
Aufgrund der aktuellen Corona-bedingten Beschränkungen findet die Selbsthilfegruppe für Brustkrebspatientinnen erstmals digital über das Online-Tool Microsoft Teams statt. Die Zugangsinformationen erhalten die Teilnehmer bei der Anmeldung. Das nächste Treffen zum Austausch für Betroffene findet online am Mittwoch, den 16. Dezember 2020 von 16.30 bis 18 Uhr statt, unter Begleitung von Renate Haidinger (1. Vorsitzende Brustkrebs Deutschland e.V.) und Sibyll Michaelsen (Onkologische Fachpflegerin, Breast Care Nurse am Klinikum Landshut). Anmelden können sich interessierte Frauen per Mail an frauenklinik@klinikum-landshut.de oder telefonisch unter 0871-698/ 3219.
Auch das Sprechstundenangebot Betroffene beraten Betroffene mit Frau Renate Haidinger kann bis auf weiteres nur über Brustkrebs Deutschland e.V. telefonisch stattfinden.
Hierfür nutzen Interessierte bitte die Tel. Nr. 089- 41 61 9800 oder senden eine Mail an info@Brustkrebsdeutschland.de


Renate Haidinger (1. Vorsitzende Brustkrebs Deutschland e.V.)

Fotos: Klinikum Landshut gGmbH

Die Intensivmedizinerin Dr. Caroline Mögele-Schmid und Marcus Utvic, Pflegerischer Abteilungsleiter der internistischen Intensivstation (1i), bei der Untersuchung eines beatmeten Covid-19-Patienten. Dafür ist die volle Schutzausrüstung notwendig, inkl. FFP2-Maske, Schutzbrille, –kittel und Handschuhe.

Pressemitteilung

Besucherverbot wird verlängert – Fallzahlen steigen weiter an
Derzeit werden auf den Covid-19-Normalstationen des Klinikums 37 infizierte Patienten sowie 11 Verdachtsfälle behandelt. Auf der Intensivstation befinden sich inzwischen sieben positive Patienten, von denen drei beatmet werden, sowie ein Verdachtsfall. Insgesamt werden somit 56 Patienten mit Covid-19-Zusammenhang behandelt (Stand: 25.11. 17:30). Zum Vergleich: Im Frühjahr waren es in der Spitze 65 Covid-19-Patienten.
„Die Situation hat sich leider nicht entspannt“, berichtet Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Im Klinikum sind nach wie vor sehr viele Covid-19-Patienten in Behandlung.“ Seit Ende Oktober sind die Patienten-Zahlen im städtischen Krankenhaus stetig nach oben gegangen – Mitte November sogar sprunghaft. Auf der Intensivstation steigt die Zahl der Coronavirus-Erkrankten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen, weiter an. „Bei den Patienten auf den drei Corona-Normalstationen beobachten wir im Moment eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau“, so Dr. Ostwald. „Zusätzlich infizieren sich leider auch zunehmend Mitarbeiter mit dem Covid-19-Virus. Dies macht uns einerseits sehr betroffen, auf der anderen Seite reduzieren sich die Behandlungskapazitäten zusätzlich. Um alle Infektionen zu erfassen, testen wir pro Tag ungefähr 200 Mitarbeiter routinemäßig. Wir sind unseren Mitarbeitern unglaublich dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz für die Patienten.“
Besucherverbot wird verlängert
Die Corona-Einsatzleitung des Klinikums hat aufgrund der derzeitigen Situation beschlossen, das Besucherverbot bis mindestens Donnerstag, 10. Dezember, zu verlängern. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Uns ist bewusst, dass die Fürsorge der Angehörigen eine große Rolle im Genesungsprozess spielt. Jedoch sind wir einhellig der Meinung, dass es in der derzeitigen Situation das Richtige ist, den Besucherverkehr im Klinikum weiterhin zu beschränken.“ Ausnahmen sind nur nach Rücksprache, zum Beispiel für werdende Väter, bei der Begleitung Sterbender oder in sonstigen dringenden Fällen möglich.
Aktuelle Regelung für Geburten
Für Geburten gilt aktuell am Klinikum Landshut: Werdende Mütter melden telefonisch zur Geburt an unter Tel. 0871/698-12493. Werdende Väter dürfen bei der Geburt im Kreißsaal oder während des Kaiserschnitts dabei sein. Sie müssen jedoch einen Mundschutz tragen und frei von Erkältungssymptomen (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen) sein. Außerdem dürfen sie vier Wochen vor der Geburt keine Coronavirus-Infektion gehabt haben sowie 14 Tage davor nicht in Risikogebieten gewesen sein und keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten gehabt haben. Im Wochenbett dürfen Väter ebenfalls zu Besuch kommen: eine Stunde pro Tag von 14 bis 17 Uhr. Bei weiteren Fragen können sich werdende Mütter an den Kreißsaal, Tel. 0871/698-3239, wenden.

Foto: Klinikum Landshut gGmbH

Fallzahlen steigen weiter an
– Besucherverbot
– Kapazitäten werden weiter ausgebaut

Das Klinikum Landshut wurde von der zweiten Welle erreicht!
Aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens in der Region Landshut werden weitere Kräfte gebündelt: Zusätzlich zu den zwei bereits bestehenden Stationen des Klinikums wird bis zum Wochenende eine weitere Covid-19-Station aufgebaut. Auch die Anzahl der Intensivbetten, die für Corona-Patienten freigehalten werden, werden aufgestockt. „Wir müssen derzeit damit rechnen, dass die Zahl der Corona-Patienten in den nächsten Tagen weiter stark ansteigen wird.“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. Um die zusätzlichen Covid-19-Kapazitäten aufzubauen, werden nicht dringliche und planbare Operationen und Behandlungen abgesagt. Die Behandlung aller Notfallpatienten bleibt weiterhin bestehen. Grundsätzlich werden im Klinikum Landshut nur die Corona- Patienten stationär behandelt, deren Krankheitsverlauf so schwerwiegend ist, dass ein Krankenhaus-Aufenthalt wirklich notwendig ist. „Aktuell gehen wir sehr koordiniert mit der Entwicklung um. Nach wie vor stehen die Corona-Task-Force und die betroffenen Abteilungen im Haus, wie auch schon vor Beginn der Pandemie, im permanenten Austausch und analysieren die Lage sehr genau. Wir widmen uns derzeit vor allem der Umorganisation und Einweisung unseres Pflegepersonals für die Aufstockung weiterer Corona-Kapazitäten. Materiell sind wir mit weitreichendem Kontingent an Schutzkleidung versorgt“, erläutert Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald die Lage am Klinikum. Als Vorsichtsmaßnahme werden am kommenden Wochenende Reihentestungen des gesamten Personals und der Patienten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Landshut durchgeführt. „Damit wollen wir zum einen unseren Mitarbeitern zusätzliche Sicherheit bieten, und zum anderen mögliche Corona-Übertragungen innerhalb des Klinikums verhindern“, erklärt Dr. Ostwald das geplante Vorgehen.

Besucherverbot:
Ab Morgen, den 12. November 2020 tritt außerdem ein zweiwöchiges Besucherverbot für das Klinikum Landshut in Kraft. Ausnahmen sind nur nach Rücksprache, zum Beispiel für werdende Väter und bei Patienten im Sterbeprozess, oder in sonstigen dringenden Fällen möglich. Für Geburten gilt aktuell am Klinikum Landshut: Werdende Mütter sollen sich zuerst telefonisch zur Geburt anmelden unter Tel. 0871/698-12493 und erhalten dann einen persönlichen Vorstellungstermin. Werdende Väter dürfen bei der Geburt im Kreißsaal oder während des Kaiserschnitts dabei sein. Sie müssen jedoch einen Mundschutz tragen und frei von Erkältungssymptomen (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen) sein. Außerdem dürfen sie vier Wochen vor der Geburt keine Coronavirus-Infektion gehabt haben sowie 14 Tage davor nicht in Risikogebieten gewesen sein und keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten gehabt haben. Im Wochenbett dürfen Väter ebenfalls zu Besuch kommen. Hier gelten die gleichen Voraussetzungen. Bei weiteren Fragen können sich werdende Mütter an den Kreißsaal, Tel. 0871/698-3239, wenden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de

Foto: Klinikum Landshut

Landshuter Krankenhäuser empfehlen Abklärung über die niedergelassenen Ärzte

Stadt / Landkreis Landshut. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber – im Herbst leiden viele Menschen aufgrund des Wetterumschwungs unter diesen Symptomen. Derzeit ist die Unsicherheit groß, ob es sich bei diesen Beschwerden um eine Erkältung, eine Grippe oder das Coronavirus handeln könnte und an wen sich diese Patienten wenden dürfen.
Das Klinikum Landshut, die LAKUMED Kliniken und das Kinderkrankenhaus St. Marien weisen darauf hin, dass bei Erkältungssymptomen nicht der Rettungsdienst unter der 112 gerufen oder die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufgesucht werden sollen. „Bitte wenden Sie sich bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und leichtem Fieber telefonisch an Ihren Hausarzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Zusätzlich ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern rund um die Uhr unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar, um Patienten telefonisch zu beraten und Hausbesuche durchzuführen“, ergänzt Dr. Philipp Ostwald. Bei Erkältungssymptomen kann am Abend und am Wochenende auch die Bereitschaftspraxis der KVB am Klinikum Landshut oder am Krankenhaus Landshut-Achdorf aufgesucht werden. Seit Oktober 2020 bietet auch das Kinderkrankenhaus St. Marien an Wochenenden und Feiertagen eine Bereitschaftspraxis der KVB (besetzt ausschließlich von niedergelassenen Kinderärzten) an.
Ist aufgrund der Schwere der Symptomatik eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich, erhält der Patient vom niedergelassenen Arzt einen Einweisungsschein, mit dem er sich im Krankenhaus vorstellen kann.
Wer einen Corona-Test wünscht, kann sich über die Internetseite des Landkreises oder der Stadt Landshut für einen Test auf dem Messegelände Landshut anmelden. „In den Krankenhäusern können keine Corona-Tests für die breite Bevölkerung angeboten werden“, betont Dr. Ostwald. Der Geschäftsführer des Kinderkrankenhauses, Bernhard Brand, schließt sich dem an und verweist auch auf die Tatsache, dass das Kinderkrankenhaus keine Testung bei Begleitpersonen, sondern nur bei stationären Kindern und Jugendlichen, durchführen kann.
„Auch in der Corona-Pandemie gibt es täglich zahlreiche Notfälle, die umgehend einer kompetenten medizinischen Behandlung in den Notaufnahmen bedürfen – beispielsweise Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall, plötzlichen starken Schmerzen oder nach einem Verkehrsunfall“, sagt Jakob Fuchs. Ein reibungsloser Ablauf in den Notaufnahmen ist allerdings nur dann möglich, wenn diese nicht von Patienten mit Erkältungssymptomen aufgesucht und blockiert werden. Daher appellieren die Krankenhäuser der Region Landshut an alle Patienten mit Erkältungssymptomen, die niedergelassenen Ärzte über die zuvor genannten Anlaufstellen zu konsultieren. Zudem können nur niedergelassene Ärzte eine Krankschreibung oder Rezepte zur Therapie der Erkältungssymptomatik ausstellen. „Gleichzeitig dürfen sich aber echte Notfälle nicht scheuen, die Notaufnahmen aufzusuchen oder den Rettungsdienst zu rufen – beispielsweise bei starken Herzbeschwerden, Bewusstlosigkeit oder Unfällen mit Brüchen“, erklärt Dr. Ostwald.

Öffnungszeiten der KVB-Bereitschaftspraxen in der Region Landshut:
Klinikum Landshut:

·         Freitag: 13 bis 21 Uhr

·         Samstag, Sonntag, Feiertage: 9 bis 21 Uhr
Krankenhaus Landshut-Achdorf:

·         Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 bis 21 Uhr

·         Mittwoch, Freitag: 16 bis 21 Uhr

·         Samstag, Sonntag, Feiertage: 9 bis 21 Uhr
Kinderkrankenhaus St. Marien – Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche:

·         Samstag, Sonntag, Feiertage: 8 bis 20 Uhr

Anmeldung zum Corona-Test auf dem Messegelände Landshut:
www.landshut-baut.de/coronateststation<http://www.landshut-baut.de/coronateststation>
Aktuelle Informationen finden Sie auch unter www.LAKUMED.de<http://www.LAKUMED.de>, www.klinikum-landshut.de<http://www.klinikum-landshut.de> und www.kinderkrankenhaus-landshut.de<http://www.kinderkrankenhaus-landshut.de>.

Bildquelle: Klartext.LA