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Josef Klaus

Bildtext: Der Niederaichbacher Bürgermeister Josef Klaus (Zweiter von rechts) ist zum neuen Vorsitzenden des Gewässerunterhaltungs-Zweckverband (GUZV) gewählt worden, im Bild, von links, GUZV-Geschäftsführer Claus-Dieter Weindl, stellvertretender Landrat Fritz Wittmann und Dipl.-Ing. Helmut Dietlmeier.

 

 

Josef Klaus führt Gewässerzweckverband

Bürgermeister tritt Nachfolge von Josef Daffner an – Neuer Jahresetat beschlossen

 

Der Gewässerunterhaltungs-Zweckverband (GUZV) Landshut-Kelheim-Dingolfing-Landau, dem 34 Gemeinden in den drei Landkreisen angehören, setzt seine jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit unter einem neuen Vorsitzenden fort: Einstimmig ist Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus von der Verbandsversammlung als Nachfolger von Josef Daffner (Niederviehbach) gewählt worden, der bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Stellvertretender Landrat Fritz Wittmann würdigte in einem Grußwort die Bedeutung der Arbeit des GUZV für Wasserhaushalt, Mensch und Natur.

Der stellvertretende Landrat gedachte ebenso wie die versammelten Repräsentanten der Gemeinden des Verstorbenen, eines weithin „beliebten und geschätzten Kommunalpolitikers“ (Wittmann) und seiner Verdienste um den GUZV. Über „vier Jahre lang, von Juli 2014 bis zu seinem viel zu frühen Tod Ende letzten Jahres“, hatte Daffner, Bürgermeister von Niederviehbach (Dingolfing-Landau), die Geschicke des Zweckverbands „mit ebenso großem Erfolg wie Engagement“ geführt, resümierte Wittmann.

Gewässer „dritter Ordnung“

Im Mittelpunkt der Verbandsversammlung im Saal der Freiwilligen Feuerwehr Niederaichbach, stand neben der Neuwahl des GUZV-Vorsitzenden auch die seiner zwei Stellvertreter, der Verbands-Haushalt sowie Planungen und Arbeiten im Rahmen des Bauprogramms 2019/2020. Ebenfalls einstimmig sind die Bezirksrätin und zweite Bürgermeisterin von Mainburg, Hannelore Langwieser, und Bürgermeister Günter Schuster (Loiching, Dingolfing-Landau) zu stellvertretenden GUZV-Vorsitzenden gewählt worden.

Der stellvertretende Landshuter Landrat Fritz Wittmann unterstrich in seinem Grußwort, wie wichtig die Sorge für kleine Gewässer und Wasserläufe ist – die Aufgaben, die für den gesamten Raum der drei Landkreise Landshut, Kelheim und Dingolfing-Landau vom GUZV wahrgenommen wird. Der GUZV sorge für das dichte Netz aus Bächen, kleinen Wasseraden und feuchten Gräben. Diese sogenannten Gewässer „dritter Ordnung“ seien unverzichtbare Teile eines letztlich die ganze Erde umfassenden Wirkungsgeflechts, zu dem die Grundwasser-Reservoirs ebenso zählten wie Flüsse und Ströme und die Meere.

Sorge ums Grundwasser

Die Versorgung mit dem lebensnotwendigen Element Süßwasser sei nicht mehr ungefährdet: Das sei ein Gedanke, der in einem wasserreichen Land wie Deutschland „lange ganz fern zu liegen schien“, stellte Wittmann fest. Aber die immer trockeneren Sommer mit immer neuen Hitze-Rekorden „belehren uns langsam eines Schlechteren“.

Die Fachleute begännen sich bereits Sorgen um die Grundwasser-Pegel zu machen: Drei dürre Sommer und zusätzlich wenig Niederschläge in den Wintermonaten haben dazu geführt, dass die Pegel noch nicht wieder den ursprünglichen Stand erreicht haben. Das mache deutlich, von welch hohem Wert die Arbeit des GUZV sei, in deren Mittelpunkt der Schutz und die Pflege der kleinen Gewässer steht.

Dass diese Arbeit bestens organisiert ist und auf einer soliden finanziellen Basis stattfindet, machten der GUZV-Geschäftsführer Claus-Dieter Weindl (Rottenburg) und Schatzmeister Hermann Halbinger (Landratsamt Landshut) deutlich. Die Verbandsversammlung verabschiedete den Haushalt des GUZV, der für das laufende Jahr rund 704000 Euro im Vermögenshaushalt und 77000 im Vermögenshaushalt umfasst.

Neue Aufträge vergeben

Diplom-Ingenieur Helmut Dietlmeier (Pfeffenhausen) informierte über die Abwicklung von Maßnahmen im Rahmen des Bauprogramms für das vergangene und das laufende Jahr. Dietlmeier ist erneut von der GUZV-Vollversammlung beauftragt worden, die Wasserbaumaßnahmen sowie die Ausschreibungen für das Jahresbauprogramm 2019/2020 federführend und verantwortlich zu erledigen. Die Versammlung beschloss im Anschluss die Vergabe von Aufträgen für Baumaßnahmen in Höhe von rund 86000 Euro im Landkreis Landshut, in Höhe von rund 235000 Euro im Landkreis Kelheim und in Höhe von 131000 Euro im Landkreis Dingolfing-Landau.

In der Diskussion über aktuelle Themen wurde die Frage behandelt, wie sichergestellt werden kann, dass Bachräumungen nur zu Zeiten erfolgen, in denen dies aus ökologischer Sicht statthaft ist. Der GUZV-Vorsitzende Josef Klaus stellte fest, der Zweckverband setze hier auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt, den Landschaftspflegeverbänden und der Fischereifachberatung des Bezirks; damit habe man beste Erfahrungen gemacht.

 

 Die Vertreter von 34 Gemeinden aus den drei Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau und Kelheim bilden das beschlussfassende Gremium des Zweckverbandes.

Kleine Gewässer sind von großem Wert für die Umwelt

 

Fotos: Helmut Naneder, Landschaftspflegeverband Landshut

 

Für den vergangenen Donnerstag lud die BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH mit Sitz in Essen) zu einer “Informations- und Dialogveranstaltung” in die Aichbachhalle in Niederaichbach.

 

Auf dem Podium durfte der 1. Bürgermeister der Gemeinde Niederaichbach Josef Klaus Platz nehmen. Die drei anderen Sitzplätze waren für die Vertreter der Firmen, die mit der Durchsetzung des Regierungsauftrages beauftragt sind vorgesehen. Als Moderatorin wurde seitens der Veranstalter Eva Grünbauer von Sat 1 Bayern engagiert. Frau Grünbauer ihre Aufgabe charmant und mit der nötigen Distanz zum Thema erfüllt. Sie sorgte dafür, dass die Diskussion ruhig und annähernd sachlich stattfand.

Hauptthema war die Rückführung von hochradioaktivem Abfall aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in das sogenannte Zwischenlager Niederaichbach.
Die BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba und Wilhelm Graf erläuterten das Konzept für die Rückführung und sichere Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle.
Die Zuhörer waren gut informiert und hinterfragten die beruhigend vorgetragenen Ausführungen kritisch.
Die Aussage, dass der Einschlag eines Verkehrsflugzeuges vom Typ A 380 oder Boing 747 (Jumbo-Jet) auf das Zwischenlager Niederaichbach nachweislich zu keinem Schaden an Leben und Gesundheit der Bevölkerung führen würde stellte bei vielen Besuchern die Glaubwürdigkeit der Veranstalter in Frage. Auf Nachfrage wie der Nachweis aussehe wurde auf die Geheimhaltungspflicht verwiesen. Sonst könnte ja jemand erst auf die Idee gebracht werden und eine Anleitung für ein Verbrechen erhalten. Andererseits stellt sich die Frage wieso jemand ein Verbrechen begehen sollte, wenn bereits nachvollziehbar feststehen würde, dass die Tat keine negativen Auswirkungen nach sich ziehen würde.

Vor Beginn der Veranstaltung hatten bereits zahlreiche Bürger durch Transparente und Trommeln ihren Unmut über die Einlagerung von “Fremd”-Castoren geäußert.

Zur Enttäuschung aller Teilnehmer fehlten Vertreter der Landes- und Bundespolitik. Erfreulicherweise war Landrat Peter Dreier, der sich auch mehrmals zu Wort meldete und andere Vertreter der Kommunen vor Ort. Der Niederaichbacher Gemeinderat Herbert Wenk kündigte an, gemeinsam mit dem Landshuter Stadtrat Rudolf Schnur gegen die Einlagerung und für mehr Sicherheit des Zwischenlagers den Rechtsweg beschreiten zu wollen. Das sogenannte “Brunsbüttel-Urteil” gebe ihnen dazu den nötigen Rückenwind. Voraussetzung für den Rechtsweg sei allerdings die nötige Unterstützung durch zahlreiche Spender. Würden alle, die die Petition der Gemeinde unterzeichnet haben nur einen Euro geben, dann wären zwei Instanzen bereits finanziert.


Eva Grünbauer moderierte

Bürgermeister Josef Klaus brachte die Bedenken der Gemeinde Niederaichbach vor

 

Dr. Ewold Seeba sprach für die BGZ

 

Wilhelm Graf von der BGZ versuchte Vertrauen in das Konzept der BGZ zu gewinnen

 

Die Standortsuche für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll läuft seit 2017 und soll 2031 beendet sein. Es gibt große Zweifel daran, ob es mit dem im Standortauswahlgesetz (StandAG) festgelegten Verfahren gelingt, die strahlenden Abfälle aus der Atomstrom-Produktion dauerhaft so zu lagern, dass kommende Generationen vor gesundheitsgefährdenden Auswirkungen bestmöglich geschützt werden. Deswegen gilt es den Lauf des Suchverfahrens zu beobachten und die für die Standortauswahl zuständigen Institutionen konstruktiv-kritisch zu begleiten und die Öffentlichkeit zu informieren.

Der Stand der Suche
Die „Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) muss von den geologischen Landesämtern und anderen Behörden Geodaten beschaffen, also alle für die Suche relevanten Erkenntnisse über die geologische Situation in Deutschland. Allerdings gibt es nicht von allen Regionen entsprechende Erkenntnisse. Und viele der vorhandenen Daten liegen nicht in digitalisierter Form vor, sondern lagern in Aktenordnern in den Kellern der Ämter. Gesammelt und berücksichtigt werden deshalb derzeit nur digitalisierte Daten.
Aufgrund der von der BGE gesammelten Geodaten werden die im StandAG festgelegten Ausschluss-, Mindest- und Abwägungskriterien angewendet, mit denen Gebiete mit bestimmten Eigenschaften aus der Suche ausscheiden. Mitte 2020 will die BGE den „Zwischenbericht Teilgebiete“ vorlegen, der dann zum ersten Mal Regionen benennt, die im weiteren Suchverfahren eine Rolle spielen werden. Ob dieser Termin zu halten ist, steht noch nicht fest.
Gebiete, über die keine oder unvollständige geologische Erkenntnisse vorliegen, scheiden zwar nicht sofort aus dem Suchverfahren aus, müssen aber auch nicht zwangsläufig erkundet werden, um sie mit anderen Gebieten vergleichen zu können. Der Bundestag kann beschließen, solche Regionen nicht weiter zu beachten.
Die zuständige Behörde, das „Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)“ hatte großspurig angekündigt: „Ausschluss und Auswahl der Regionen können Bürgerinnen und Bürger von Anfang an im Internet mitverfolgen.“ Doch nun findet dieser Auswahlprozess bis mindestens Mitte 2020 intransparent statt.  (Quelle: ausgestrahlt.de)

 

150 Jahre Krieger- und Soldatenkameradschaft Wolfstein (KSK)

Traditionell am Pfingstmontag fand in Frauenberg der Krieger- und Soldatenjahrtag der KSK Wolfstein statt.
Die Kameradschaft besteht nunmehr seit 150 Jahren.

Nach dem sehr ansprechend gestalteten Gedenkgottesdienst, der von Pfarrer David Golka gehalten wurde, fand die Gefallenenehrung bei bestem Sommerwetter vor der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung am Kriegerdenkmal statt.

Die Gedenkrede hielt der Landtagsabgeordnete und Stadtrat Helmut Radlmeier. Der Vorsitzende der KSK Andreas Kolbeck hielt ebenfalls eine Ansprache und dankte allen Anwesenden für die Teilnahme an der würdigen Gedenkveranstaltung. Beide erinnerten daran, dass noch nie zuvor über 70 Jahre Frieden in Europa herrschte.

Neben den Abordnungen zahlreicher Vereine waren auch die beiden Stadträte Ludwig Graf und Rudolf Schnur aus dem Ortsteil Frauenberg anwesend. Aus Niederaichbach waren der 1. Bürgermeister Josef Klaus und Altbürgermeister Josef Haslbeck erschienen.

RS