Home Tags Posts tagged with "Infoabend"

Infoabend

Endherstellung von Straßen: Stadt veranstaltet Infoabend für Grundstückseigentümer

OB Alexander Putz und Vertreter der Verwaltung diskutieren am Mittwoch, 16. Januar, 18 Uhr in der Sparkassen-Arena mit betroffenen Bürgern

 

Die Stadt bietet am Mittwoch, 16. Januar, ab 18 Uhr in der Sparkassen-Arena einen Info-Abend für all jene Grundstückseigentümer an, die bei der Durchführung von Baumaßnahmen zur „endgültigen Herstellung von Erschließungsanlagen“ Erschließungsbeiträge zu zahlen hätten. Konkret geht es um folgende Straßen: Am Vogelherd, Hagrainer Straße–Ost, Tal-Josaphat-Weg, Simmerbauerweg, Trautlergasse, Ettenkoferweg, Prof.-Dietl-Weg, Drosselweg, Haydnstraße, Kumhausener Straße, Roseggerstraße, Grillweg, Rübezahlweg und Grüntenweg. Die Betroffenen sollten in den vergangenen Tagen ein Einladungsschreiben von Oberbürgermeister Alexander Putz erhalten haben. Da in der Kürze der Zeit und wegen der nicht immer eindeutigen Datenlage aber nicht ausgeschlossen werden kann, dass einige Grundstückseigentümer nicht erfasst und deswegen nicht angeschrieben wurden, erfolgt die Einladung hiermit auch über die regionalen Medien.

 

Über derartige Erschließungsmaßnahmen wird seit Monaten in vielen bayerischen Städten und Gemeinden kontrovers diskutiert. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bayerischen Landtags, wonach Kommunen für Straßen, mit deren technischer Herstellung vor mehr als 25 Jahren – gerechnet vom 1. April 2021 – begonnen wurde, nur noch bis 31. März 2021 Erschließungsbeiträge erheben dürfen. In Landshut würden die oben genannten Straßen unter diese Regelung fallen. Die Folge: Die Kosten für eine etwaige spätere Endherstellung würden damit ab 1. April 2021 den Stadthaushalt belasten und wären folglich von allen Steuerzahlern zu tragen. Die betroffenen Grundstückseigentümer dagegen blieben dauerhaft von Beiträgen verschont.

 

Ob und welche Erschließungsmaßnahmen nun in Angriff genommen werden sollen, darüber hat der Stadtrat zu befinden. Dazu bedarf es einer Prioritätensetzung anhand objektiver Kriterien, denn in einem Jahr können unmöglich alle in Betracht kommenden Straßen endgültig hergestellt werden. Welchen Spielraum der Stadtrat dabei hat, insbesondere ob eine weitere Verschiebung der Maßnahmen und damit ein Verzicht auf Erschließungsbeiträge rechtlich überhaupt zulässig wäre, dazu äußert sich die Regierung von Niederbayern als Rechtsaufsichtsbehörde. Die Stadt hat die Regierung bereits um eine entsprechende Auskunft ersucht. Sollte diese bis zum Infoabend am 16. Januar vorliegen, wird sie den Bürgern natürlich im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

 

Grundsätzlich legt die Stadt größten Wert darauf, die betroffenen Eigentümer frühzeitig, also noch vor der Beschlussfassung der Stadtratsgremien, so umfassend wie möglich zu informieren. Dazu gehört einerseits die Vorstellung der vorliegenden Erkenntnisse auf den Gebieten der Straßenplanung, des Stadthaushalt und des Erschließungsbeitragsrechts. Andererseits wollen sich Oberbürgermeister Alexander Putz und führende Verwaltungsvertreter den Fragen der Betroffenen und einer offenen Diskussion über die Projekte stellen. Ergänzend findet eine Befragung der Grundstückseigentümer statt, bei der sie sich für oder gegen die geplanten Maßnahmen aussprechen können. An dieses Votum ist der Stadtrat bei seiner Beschlussfassung dann zwar nicht gebunden; es fließt aber in die Entscheidungsfindung der Gremien ein.

 

Foto: Archiv KLARTEXT.LA

Bildtext: Leitender Oberarzt Dr. Hendrik Schöll (li) und Chefarzt Dr. Patrik Hartl (re) von der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf informierten gestern Abend über das Karpaltunnel- und Ulnarisrinnensyndrom.

 

Was tun, wenn die Hand einschläft?

Über 160 Zuhörer beim Infoabend zum Thema Karpaltunnel- und Ulnarisrinnensyndrom

 

Welche wichtige Bedeutung die Funktionsfähigkeit der Hände hat und wie viele Menschen unter Beschwerden leiden, zeigte sich gestern beim Informationsabend zum Thema  Karpaltunnel- und Ulnarisrinnensyndrom im Hörsaal am Krankenhaus Landshut-Achdorf. Dr. Hendrik Schöll, Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, informierte über 160 Zuhörer über die Anatomie des Handgelenks, Ursachen für das Kribbeln in der Hand und konservative sowie operative Therapiemöglichkeiten.

„Sie lesen Zeitung, sind mit dem Fahrrad unterwegs oder wachen nachts auf, weil plötzlich die Hand kribbelt“, sagte Dr. Hendrik Schöll gestern Abend zu Beginn seines Vortrags im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal des Krankenhauses Landshut-Achdorf. „ Es gibt drei Nerven, die für das Gefühl in den Fingern verantwortlich sind: zu den wichtigsten gehören der Mittelnerv (Nervus medianus) und der Ellennerv (Nervus ulnaris)“, erklärte Dr. Schöll. Die Mittelnerv beispielsweise verläuft auf Höhe des Handgelenkes, unter anderem zusammen mit Beugesehnen der Fingern, durch den sogenannten Karpaltunnel.

Aufgrund verschiedener Ursachen kann es zu einer Kompression der Nerven in dem Tunnel kommen. „Dies äußert sich durch Missempfinden oder Kribbeln in den Fingern, elektrische Schläge, Gefühlsstörungen oder Ungeschicklichkeit beim Halten von kleinen Gegenständen“, so Dr. Schöll. „Im Spätstadium ist auch ein Rückgang der Muskulatur am Daumenballen zu beobachten.“ Oft finden sich keine spezifischen Ursachen für das Entstehen eines Karpaltunnelsyndroms. Jedoch können  die unterschiedlichsten Ursachen, wie Überlastung oder Abnützung des Handgelenks, Sehnenscheidenentzündungen, hormonelle Einflüsse, Verrenkungen, fehlverheilte Brüche und rheumatologische Erkrankungen zur Entstehung beitragen, berichtete Dr. Schöll.

Schläft die Hand häufig ein, empfiehlt sich das Gespräch mit einem Arzt. Dieser wird die persönliche Vorgeschichte des Patienten erfragen. Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der die Reize in den Nervenbahnen an verschiedenen Stellen des Körpers weitergeleitet werden. Liegen bei diesen Untersuchungen Hinweise auf ein Karpaltunnelsyndrom vor, empfiehlt sich die Weiterbehandlung durch einen Handchirurgen.

Abhängig von Dauer und Ausprägung der Beschwerden kommen eine konservative oder operative Therapiemethode in Frage. „Im Frühstadium, besonders bei nächtlichem Kribbeln, schafft eine Nachtlagerungsschiene oftmals Linderung“, so Dr. Schöll. Auch das Spritzen von Kortison ist in manchen Fällen hilfreich, sollte aber eher zurückhaltend zur Anwendung kommen. „Bei anhaltenden Gefühlsstörungen, Kraftverlust des Daumens und bei erfolgloser konservativer Therapie sollte allerdings eine Operation in Betracht gezogen werden“, erklärte Dr. Schöll.

Bei der Operation, die unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt wird und rund zehn bis 20 Minuten dauert, wird in der Handfläche ein kleiner Schnitt gemacht. Damit erhält der Operateur Zugang zum Dach des Karpaltunnels – ein bindegewebiges Band, welches er durchtrennt, um so ausreichend Platz für den Nerv zu schaffen.  „Nach dem Eingriff trägt der Patient für einige Tage einen Verband, manchmal zusammen mit einer Schiene“, sagte Dr. Schöll. Mit Hilfe abschwellender medikamentöser Therapie und Krankengymnastik kommt die volle Funktionsfähigkeit innerhalb weniger Wochen wieder zurück. Das nächtliche Kribbeln ist meist sofort vorüber, die Gefühlsstörungen normalisieren sich innerhalb weniger Wochen,

Das Karpaltunnel-Syndrom tritt meist zwischen dem 40 und 70. Lebensjahr auf, Frauen und Übergewichtige sind deutlich häufiger betroffen. In 80 Prozent der Fälle finden sich die Beschwerden an beiden Händen. „Wichtig ist zu bedenken, dass eine dauerhafte Kompression der Nerven zu irreparablem Nervenschaden führt“, so Dr. Schöll. Daher sollten Betroffene bei Beschwerden unbedingt zeitnah ärztlichen Rat einholen.

Im Anschluss an den Vortrag beantworteten Dr. Hendrik Schöll und Dr. Patrik Hartl, Chefarzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, die persönlichen Fragen der Zuhörer.

 

Bildtext: Leitender Oberarzt Dr. Hendrik Schöll (li) und Chefarzt Dr. Patrik Hartl (re) von der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf informierten gestern Abend über das Karpaltunnel- und Ulnarisrinnensyndrom.

 

Bildquelle: LAKUMED Kliniken

 

 

Infoabend für werdende Eltern

Die Geburt eines Kindes ist ein bedeutungsvolles Ereignis.

Daher sollte die Wahl der richtigen Entbindungsklinik im Vorfeld feststehen. Am Donnerstag, 5. Januar 2017 um 19 Uhr, haben werdende Eltern wieder Gelegenheit, die Kreißsäle und die Wochenstation im Klinikum Landshut kennenzulernen. Vorgestellt werden die vielseitigen Angebote der Klinik wie natürliche Entspannungshilfen bei der Geburt, Geburtsvorbereitung, notwendige Untersuchungen etc. Nach einem kurzen Vortrag können die werdenden Eltern die Kreißsäle mit Geburtswanne und Entbindungslandschaft, die neue Elternschule oder die Familienzimmer besichtigen. Nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Der Treffpunkt ist der Raum Hammerbach, Ebene 0 im Klinikum Landshut, Robert-Koch-Straße 1, in Landshut. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0871/698-3239 oder unter www.klinikum-landshut.de

 

PRESSEINFORMATION

Vatersdorf, 23. Oktober 2015

Wie wohnt man heute gesund?

Leipfinger-Bader Ziegelwerk informiert über die neuen Anforderungen beim Hausbau

Vatersdorf. Rund 70 Besucher haben sich am Donnerstag beim Bauherren-Infoabend im Leipfinger-

Bader (LB) Ziegelwerk in Vatersdorf über gesundes und wirtschaftliches Bauen kundig gemacht.

Themen waren die stark gestiegenen Anforderungen und Ansprüche am Bau und die Frage, wie ein

Ziegelhaus dem gerecht werden kann. „Ein Ziegelhaus weist Bestwerte bei Wärme-, Schall- und

Brandschutz auf“, sagte LB-Prokurist Paul Simmerbauer. Es verbinde Behaglichkeit, Umweltschutz

und Wirtschaftlichkeit. „Damit macht man alles richtig.“

 

Von LB-Bauingenieur Oliver Hartel erfuhren die künftigen Bauherren, dass Ziegel immer für ein

optimales Klima sorgen. Sie können selbst große Temperaturschwankungen kompensieren, indem sie

Kälte von außen abhalten und Wärme im Gebäude belassen. „Die Ziegel wirken wie eine naturnahe

Klimaanlage.“ Höchstwerte beim Wärme- und Schallschutz erreiche der neu auf den Markt gebrachte

LB-Ziegel Unipor WS08 Coriso. Außerdem haben die LB-Ziegel hervorragende Eigenschaften im

Brandschutz, Strahlenschutz und Feuchtigkeitsschutz. „Damit stehen sie für Nachhaltigkeit,

Wertbeständigkeit und gesundes Wohnen“, sagte Hartel. Er ging auch auf die künftige Energie-

Einsparverordnung (EnEV) 2016 ein, mit der die Vorgaben weiter verschärft werden. „Dafür sind wir

gerüstet, weil wir heute schon einen Ziegel für Passivhäuser anbieten können.“

Michael Heinze, Bauexperte vom Energiezentrum Ostbayern, empfahl den Bauherren eine

Baubegleitung. Er informierte die Besucher über effiziente Heizungs- und Lüftungstechnik und ging

dabei besonders auf die Förderprogramme ein. Bei einer Praxisvorführung zeigte Maurermeister

Werner Paul unter anderem den Einsatz des neuen Mörtelpads. Mit dieser Trockenmörtelplatte, die

zugeschnitten werden kann und nur noch bewässert werden muss, lasse sich Mauerwerk einfacher

und schneller als bisher fertigstellen. „Das ermöglicht mehr Leistung auf der Baustelle bei gleicher

Zeit- und Personalplanung.“

apad

Maurermeister Werner Paul zeigt den Einsatz des Mörtelpads.

areferenten

Die Referenten (von links) Oliver Hartel und Michael Heinze mit LB-Prokurist Paul Simmerbauer

Der Bauherren-Infoabend bei Leipfinger-Bader stieß auf großes Interesse.

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke:

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in

Vatersdorf bei Landshut. Rund 160 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 6000 Wohneinheiten

her. Neben dem Werk in Puttenhausen und dem Firmensitz in Vatersdorf gibt es ein weiteres LB-Werk

in Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige

Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.