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Hochwasser

Stadtgebiet Landshut

  1. Jugendliche trotz Hochwasser in der Isar

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 12.40 Uhr, stellte eine Fußstreife der Polizei im Bereich des unteren Maxwehrs mehrere junge Leute fest, die mit Schwimmhilfen (Schwimmtiere/Schwimminsel) am Ufer standen und in die Isar zum Baden gehen wollten. Trotz Belehrung und Hinweis auf das Hochwasser, begaben sich die Jugendlichen später doch ins Wasser. Sie stellten dann allerdings selbst sehr schnell fest, dass die Isar aufgrund des Hochwassers sehr schnell fließt und ein kontrolliertes Steuern der Schwimmhilfen unmöglich war. Als sie wieder an Land kamen, wurden sie von einer anderen verständigten Polizeistreife empfangen und ihnen wurde eine erneute Benutzung der Isar untersagt. Die jungen Leute zeigten sich sehr einsichtig, offenbar hatten sie das Hochwasser unterschätzt. Ihnen war die Lust an einem weiteren Badeaufenthalt in der Isar vergangen und sie verschenkten ihre Schwimmhilfen an die Polizeibeamten.

Grundsätzlich ist seit April 2019 das bestehende Badeverbot in den Fließgewässern im Stadtgebiet von Landshut aufgehoben. Diese Freigabe bedeutet allerdings nicht, dass die Isar damit zu einem Badegewässer wird und ein unbedenkliches Baden gewährleistet ist. Vor allem bei Hochwasser, insbesondere nach Starkregen, kann Lebensgefahr bestehen. Zudem kann die hygienische Wasserqualität durch Eintrag von Krankheitserregern beeinträchtigt sein und ein vorübergehendes Infektionsrisiko darstellen. Des Weiteren ist das Befahren vor und unterhalb des Maxwehrs mit Wasserfahrzeugen ohne eigene Triebkraft untersagt.

  1. Polizei reanimiert zwei Personen am Bahnhof

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 20.30 Uhr, erfolgte die Mitteilung über zwei leblose Personen in einem Gebüsch am Bahnhof. Von den eintreffenden Streifenbesatzungen konnten tatsächlich zwei männliche Personen vor Ort aufgefunden werden. Eine Person, ein 33-jähriger Landshuter, war bewusstlos, während die andere Person, ein 36-Jähriger aus Oberbayern, einen Kreislaufstillstand erlitten hatte und nicht mehr atmete. In unmittelbarer Nähe der Beiden konnten mehrere Spritzen aufgefunden werden, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Drogenkonsum hindeutet. Die Beamten leisteten vor Ort Erste Hilfe und begannen mit der Reanimation des 36-Jährigen. Dieser konnte letztendlich wieder ins Leben zurückholt und an den Rettungsdienst übergeben werden. Beide Männer wurden im Anschluss in Landshuter Krankenhäuser verbracht.

  1. Heckenbrand in der Flutmulde

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 18.20 Uhr, rückten Landshuter Einsatzkräfte zu einem Heckenbrand in die Flutmulde aus. Auf Höhe der Hofmark-Aich-Straße brannte der Böschungsbereich auf einer Fläche von 10 x 2 m. Der Brand wurde durch die freiwillige Feuerwehr Landshut schnell gelöscht. Die Schadenshöhe dürfte im dreistelligen Eurobereich liegen. Die Brandursache konnte allerdings nicht geklärt werden.

  1. Geparkten Pkw angefahren und geflüchtet

LANDSHUT. Am Montag, zwischen 12.00 und 14.00 Uhr, wurde auf dem Parkplatz Grieserwiese, an der Wittstraße, ein geparkter silberner Pkw, BMW, von einem unbekannten Fahrzeugführer an der Stoßstange hinten links angefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

  1. Radfahrer bei Verkehrsunfälle verletzt

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 16.55 Uhr, wollte eine 22-Jährige im Rennweg mit ihrem Auto aus einer Tankstelle herausfahren und übersah dabei eine entgegen der Fahrtrichtung fahrende 52-jährige Radfahrerin auf dem Radweg und stieß mit dieser zusammen. Die Radfahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Pkw entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich, an dem Fahrrad kein sichtbarer Schaden.

Ein weiterer Unfall mit Fahrrad ereignete sich um 17.20 Uhr auf der Bahnhofstraße. Hier wollte ein 48-jähriger Pkw-Fahrer, von der Luitpoldstraße kommend, nach links zum Bahnhofsplatz abbiegen. Hierbei übersah er einen 49-jährigen Radfahrer, der auf dem Radweg von der Bahnhofstraße Richtung Bahnhofsbrücke unterwegs war. Durch den Zusammenstoß kam der Radfahrer zu Sturz, wurde leicht verletzt und anschließend in ein Landshuter Krankenhaus gebracht. An dem Pkw entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich.

  1. Bunsenbrenner verursacht Heckenbrand

LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 16.15 Uhr, wollte in der Ruselstraße ein Anwohner mit einem Bunsenbrenner Unkraut am Randstein entfernen. Hierbei kam es zu einem Funkenflug, worauf die Hecke des Anwesens zu brennen anfing. Durch die Feuerwehr Landshut wurde das Feuer sehr schnell gelöscht. Eine genaue Schadenshöhe ist nicht bekannt.

  1. Anrufe falscher Polizeibeamter

LANDSHUT. Im Verlauf der letzten beiden Tage kam es im Stadtgebiet Landshut zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Mit den Hinweisen, man hätte die Personalien der Angerufenen in unmittelbarer Nähe bei Verdächtigen gefunden, wollten die falschen Polizeibeamten Informationen bei den Angerufenen erschleichen. Glücklicherweise erkannten die Angerufenen sehr schnell den wahren Grund und legten auf.

Aus diesem Grund warnt die Polizei nochmals vor diesen Betrügern. Geben sie niemals Informationen über finanzielle Verhältnisse am Telefon preis. Die Polizei fordert niemals Geldbeträge bzw. Wertgegenstände am Telefon ein. Seien sie bei Gesprächen dieser Art misstrauisch und rufen sie im Zweifel die Polizei unter der Notrufnummer 110 an. Die Polizei selbst ruft Sie niemals unter der Telefonnummer 110 an. Lassen sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden sie das Gespräch sofort. Übergeben sie niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände an fremde Personen oder deponieren sie diese an einen vorgegebenen Ort.

  1. Umkleidespinde aufgehebelt

LANDSHUT. Am Dienstag, zwischen 13.00 und 13.30 Uhr, wurden in einer Badeanstalt an der Dammstraße zwei Umkleidespinde aufgebrochen. Aus einem der Spinde wurden ein Handy und Bargeld entwendet. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

  1. Heckscheibe von Pkw eingeschlagen

LANDSHUT. Am Dienstag, zwischen 09.30 und 09.40 Uhr, wurde am Friedhofsparkplatz bei einem geparkten roten VW Up, die Heckscheibe eingeschlagen und versucht den Kofferraum aufzuhebeln. Ob aus dem Fahrzeug etwas entwendet wurde, stand bei der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

  1. Geparkten Pkw vorsätzlich beschädigt

LANDSHUT. Von Montag auf Dienstag wurde im Carossaweg ein geparkter roter Pkw, Jaguar, von einem Unbekannten am Kofferraum und auf der Motorhaube vorsätzlich mit einem spitzen Gegenstand verkratzt. Des Weiteren wurde eine Delle ins Dach geschlagen. Der oder die Täter entwendeten zudem das amtliche Kennzeichen LA-TA 1234. Es entstand ein Sachschaden im mittleren 4-stelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

 11. Holztore aufgehebelt und Schlüssel entwendet

LANDSHUT. Von Montag auf Dienstag wurde im Hofgartenweg beim Stadtgartenamt die verschlossenen Holztore aufgehebelt und von einem abgestellten Gartenfahrzeug der Fahrzeugschlüssel entwendet. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

  1. Geparkten Pkw angefahren und geflüchtet

NIEDERAICHBACH, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, zwischen 08.00 -16.00 Uhr, wurde im Luitpoldpark ein geparkter schwarzer Pkw, Skoda Rapid, von einem unbekannten Fahrzeugführer an der Tür hinten rechts angefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

  1. Kellerabteile aufgebrochen

ESSENBACH, LKR. LANDSHUT. Von Samstag bis Dienstag wurden in der Nelkenstraße in einem Mehrfamilienhaus mehrere Kellerabteile aufgebrochen. Der oder die Täter kamen vermutlich über ein außenliegendes Kellerfenster in das Gebäude. In einem Kellerabteil wurden lediglich die Kartons durchwühlt, während aus einem anderen mehrere Werkzeuge im dreistelligen Eurobereich entwendet wurden. Der Sachschaden liegt insgesamt im dreistelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

3. Versuchter Enkeltrickbetrug

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 11.45 Uhr, erhielt eine 90-jährige Rentnerin einen vermeintlichen Anruf von ihrem Enkel, der in einen Autounfall verwickelt sein soll. Dieser bräuchte nun dringend Geld. Als die Rentnerin bei ihrer Bank einen höheren Geldbetrag abheben wollte, wurde die Bankangestellte misstrauisch und informierte die Polizei. Diese konnte relativ schnell klären, dass es sich hier um eine Betrugsmasche handelt und die Rentnerin um ihr Geld gebracht werden sollte.

Die Polizei rät:

Seien sie misstrauisch wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die sie als solche nicht erkennen. Erfragen sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann. Geben sie keine Details zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Lassen sie sich nicht drängen oder unter Druck setzen.

Sollte der Anrufer Geld oder andere Wertgegenstände von ihnen fordert, besprechen sie dies mit Familienangehörigen oder anderen ihnen nahestehenden Personen. Übergeben sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen. Kommt ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren sie unverzüglich die Polizei unter der Notfallnummer 110.

  1. Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

KUMHAUSEN, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 14.20 Uhr, wollte in der Rosenheimer Straße eine 49-Jährige nach rechts in einen Parkplatz abbiegen. Hierbei übersah sie einen 74-jährigen Radfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer wurde mit mittleren Verletzungen in ein Landshuter Krankenhaus gebracht. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden im dreistelligen und an dem Pkw im vierstelligen Eurobereich.

 

Bereits vor der Corona-Pandemie hatten sich die ÖDP-Stadträte Elke März-Granda und Dr. Stefan Müller-Kroehling mit einer großen Zahl von Bürgern des Stadtgebietes Löschenbrand vor Ort getroffen. Bei diesem Termin schilderten die Bewohner die Gefahren durch Grundwasser und durch Isar-Hochwasser in ihrem Wohngebiet.

Während die Flutmulde vollständig überschwemmt war, überflutete das Grundwasser in den Jahren 2005 und 2013 Dutzende von Kellern, in einigen Fällen brachen die Bodenplatten von Wohnhäusern. Deshalb ist es naheliegend, dass durch eine weitere Versiegelung und durch den Bau von großen Tiefgaragen in der unmittelbaren Nachbarschaft eine weitere Verschärfung der Gefahren durch Grund- und Hochwasser in Löschenbrand eintreten kann.

Welche Kräfte da am Werk sind, zeigt bei jedem Hochwasser die Sperrung und Überflutung der Unterführung beim „Landshuter Hof“: Die Flutung muss erfolgen, wenn die Flutmulde vollgelaufen ist. Ohne die Flutung würde der Grundwasser-Druck die Oberndorfer Straße und den Gleiskörper der Strecke München-Regensburg regelrecht zum Schwimmen bringen. Gleichzeitig trifft der Grundwasser-Druck die Keller der Wohngebäude von Löschenbrand.

Aufgrund der geplanten Bebauung des ehemaligen Hitachi-Geländes haben die betroffenen Bürger große Bedenken. Denn durch den Bau von großen Tiefgaragen und einer ggf. damit einhergehenden Verdrängung des Grundwassers könnte sich die ohnehin angespannte Gefahrenlage weiter verschärfen.

Die Bewohner betonen, dass sie grundsätzlich nicht gegen eine Bebauung sind. Vielmehr sollte vor einer Bebauung sicher ausgeschlossen werden, dass sich die Bebauung des ehemaligen Hitachi-Geländes negativ auf das große Wohngebiet Löschenbrand auswirkt, nämlich die Gefahrenlage vor allem durch das Grundwasser sowie insgesamt in Wetterlagen verschärft, wie sie 2005 und 2013 auftraten und bekanntlich durch den Klimawandel längst nicht mehr so selten und ungewöhnlich sind wie früher einmal.

Aus diesem Grund fordert die ÖDP über einen Antrag eine umfassende gutachterliche hydrologische Prüfung, bevor es zu einer endgültigen Entscheidung über eine Bebauung kommt. Es sollte dabei auch geprüft werden, ob es Altlasten auf dem Hitachi-Gelände gibt und ob diese, ähnlich wie beim BMI-Gelände, durch eine Baumaßnahme aktiviert werden können und dadurch ins Nachbargelände gelangen.

„Wir wollen Transparenz und Klarheit für die Bürger erreichen. Hier sollte die Stadt als zuständige Behörde, die offenen Fragen schnellstmöglich klären lassen“, sind sich März-Granda und Müller-Kroehling einig. Denn zwischenzeitlich gibt es bereits Überlegungen von ansässigen Familien durch Umzug den möglichen Hochwassergefahren aus dem Weg zu gehen.

Außerdem steht für die Politiker fest, dass die Planungen zu den Tiefgaragen geändert werden müssen, sollte sich aus den Gutachten ein erhöhtes Hochwasserrisiko ergeben.

Die Fotos wurden von den Erstellern zur Veröffentlichung freigegeben. Die Luftbilder stammen von Klaus Leidorf, die übrigen Fotos von Elmar Stöttner.

Am späten Nachmittag und frühen Abend des 21. Mai haben rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut als Vorsichtsmaßnahme die mobile Hochwasserschutzwand an der Isar aufgebaut. Nachdem die Wand schon einige Male aufgebaut wurde und die Handgriffe und Ausrüstungsgegenstände wie Druckluft-Pistolen, Fahrbahre Aggregate und der eigene Teleskoplader der Landshuter Feuerwehr optimiert wurden, konnte die Wand innerhalb von rund einer Stunde komplett aufgebaut werden. Im Einsatz waren die Löschzüge Schönbrunn und Frauenberg sowie der Katastrophenschutzzug der Landshuter Feuerwehr.

Antrag

Die Unterzeichner beantragen die Durchführung einer Informationsveranstaltung für die Bürger des Ortsteils Mitterwöhr, sobald die entsprechenden Daten und Projektergebnisse (z.B. Erhebungen des Wasserwirtschaftsamtes Landshut in der Großen Isar) vorliegen.

Dabei wird unter anderem auf

– die Hochwasser-Präventionsmaßnahmen;

– die Ausbaggerung der Großen Isar;

– die geplanten Maßnahmen an der Ortsdurchfahrt der B 299 (Brückenerneuerung);

– den Bau der beiden Fußgänger- und Radfahrerstege über die Große und Kleine Isar;

– die Bebauungspläne;

– die Notzu- und abfahrt am Sudetenweg (am südlichen Brückenkopf der Brücke über die Kleine Isar);

– die Fahrbahnsanierung der Breslauer Straße;

– Verkehrsberuhigungsmaßnahmen für den Isarweg;

eingegangen.

Dr. Dagmar Kaindl    Maxi Götzer    Rudolf Schnur

Vorsichtsmaßnahme wegen Unwetterwarnung und hohem Isarpegel

Am Sonntagnachmittag stellen die Stadtwerke Landshut präventiv eine Hochleistungspumpe an der Troppauer Straße auf. Weil der Deutsche Wetterdienst vor Unwetter mit örtlich heftigem Starkregen in der Stadt und im Landkreis Landshut warnt, treffen die Stadtwerke diese Vorkehrungsmaßnahme. Die Vorabinformation des Deutschen Wetterdienstes kündigt bis zu 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde an.

Der Wasserstand der großen Isar ist auf Höhe der Konrad-Adenauer-Brücke in den vergangenen zwei Tagen nur minimal zurückgegangen. Bei der Brücke befindet sich der Auslauf eines Ableitungskanals von der Breslauer Straße. Von diesem aus wird bei Starkregenereignissen mechanisch gereinigtes Wasser in die Isar abgeleitet, um den Stauraumkanal zu entlasten.

Die Isar drückt bei Hochwasser allerdings gegen die Auslaufklappe, sodass der freie Abfluss des mechanisch gereinigten Wassers stark eingeschränkt ist. „Der Aufbau der Pumpe ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagt Werkleiter Armin Bardelle. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen.“

Sofern die Gewitter an Landshut vorbeiziehen, wird die Pumpe bestenfalls ohne Einsatz wieder abgebaut. Sollte ein jedoch ein Starkregenereignis eintreten, saugt die Pumpe einen Teil des zu vielen Wassers aus dem Ableitungskanal in 3,50 Meter Tiefe an und pumpt es über vier Druckleitungen direkt neben dem Auslaufbauwerk in die Isar – 300 Liter pro Sekunde schafft die Pumpe zusätzlich zur regulären Entlastung des Kanals.

 

Bürger-Treff

am Freitag, 02. Juni 2017 um 19:30 Uhr in der Taverna Olympia (TV 64)

(Breslauer Straße 123, 84028 Landshut)

Bei unseren Bürger-Treffen haben Sie als Bürger das Wort!

Gerne nehmen wir Ihre Anliegen und konstruktive Kritik entgegen.

Folgende Themen wollen wir ansprechen:

– Fuß- und Radwegeverbindung von Ergolding über Mitterwöhr nach Schönbrunn

– Runder Tisch Hochwasser

– Konzept für Flüchtlinge und Integration von Zuwanderern

– Gründerzentrum im Osten

– Entlastungsstraße West

– Wie wirkt sich die B 15neu auf unseren Stadtteil aus?

Ihr Ortsverband Landshut-Stadt OST

Rudolf Schnur                                                    Georg Stemberger

Ortsvorsitzender, Stadtrat                                      Stellv. Ortsvorsitzender

Email: schnur@rathaus.LA                                    georgstemberger@web.de

Bilder: Die Zufahrtsrampe am Ludwigswehr wurde teilweise weggespült.

Wassermassen spülen Rampe an Ludwigswehr-Baustelle teilweise weg –
Hochleistungspumpe wird vorsorglich in Mitterwöhr aufgestellt

Die langanhaltenden Niederschläge im Einzugsgebiet der Isar zeigen erste Folgen für die Baustelle am Ludwigswehr: Die Wassermassen der Isar haben die Zufahrtsrampe für die Baufahrzeuge am Ludwigswehr teilweise weggespült. Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag war das Wasser über die Wehrklappen geschwappt. Die Wehrklappen des Maxwehrs waren zwar lange vorher geöffnet, sodass der größte Teil des Isarwassers ungehindert weiterfließen konnte. Wegen des weiter ansteigenden Isarwasserstands mussten am Dienstagmittag schließlich zwei Wehrklappen des Ludwigswehrs geöffnet werden, damit der Isarpegel im Stadtgebiet nicht noch weiter ansteigt. Der Wasserstand am Pegel Birket überschritt am Dienstag bereits die Meldestufe 1.

Sobald sich das Wetter beruhigt hat und der Wasserstand wieder abgesunken ist, wird die Kiesrampe wieder instand gesetzt. Auch die sogenannten Bigbags zum Abdichten der Tosbecken müssen erneut platziert werden. Die Stadtwerke gehen nach einer ersten Schätzung von rund 50.000 Euro Schaden aus. Da die Rampe sich im natürlichen Gewässer befindet, besteht sie aus Kies. Dadurch ist allerdings das Risiko naturgemäß hoch, dass sie bei Hochwasser weggespült wird.

Die Sanierung des Ludwigswehrs läuft seit Mitte März unter Federführung der Stadtwerke Landshut. Bis in den späten Herbst werden die drei Wehrklappen ausgetauscht, die Wehrpfeiler mit neuer Maschinentechnik ausgerüstet sowie die Tosbecken auf der Unterwasserseite saniert. Durch die Instandsetzung der Rampe rechnen die Projektleiter der Stadtwerke nach ersten Einschätzungen mit einer Bauzeitenverschiebung von etwa zwei bis drei Wochen.

Vorsorglich Hochwasserpumpe in Mitterwöhr

Vorsorglich platzieren die Stadtwerke voraussichtlich am Mittwochvormittag eine Hochleistungspumpe an der Troppauer Straße. Falls zu den hohen Isarwasserständen nochmals Starkregenereignisse wie ein Gewitter oder Platzregen auftreten sollten, ist der freie Abfluss des mechanisch gereinigten Wassers aus dem Ableitungskanal von der Breslauer Straße wegen des hohen Isarwasserstands stark eingeschränkt. Die Isar drückt bei Hochwasser gegen die Auslaufklappe.

Sofern die Wetterlage sich stabilisiert, wird die Pumpe bestenfalls ohne Einsatz wieder abgebaut. Sollte ein jedoch ein Starkregenereignis bei anhaltend hohem Isarpegel eintreten, saugt die Pumpe einen Teil des zu vielen Wassers aus dem Ableitungskanal in 3,50 Meter Tiefe an und pumpt es über vier Druckleitungen direkt neben dem Auslaufbauwerk in die Isar – 300 Liter pro Sekunde schafft die Pumpe.

Oder: “Die Geister die er rief wird er nicht mehr los!”

Monatelang hat er sich dafür eingesetzt, dass ein Bebauungsplan für das gesamte bebaute Mitterwöhr aufgestellt wird. Dabei hat er auch vor härteren Formulierungen und Forderungen nicht halt gemacht. Nach dem seinem Drängen und den von ihm gesammelten Unterschriften zahlreicher Mitterwöhrer Bürger im Stadtratsplenum nachgegeben wurde, stellte er fest, dass sein persönliches Bauvorhaben (Garagenhof mit acht Garagen) mit seinen erwünschten Kriterien “maßvolle Verdichtung” nicht übereinstimmt. Deswegen drängte er zuletzt darauf dieses Grundstück aus dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan herauszunehmen.

Der von sieben Privatpersonen getragene Bauantrag wurde gegenüber dem Stadtrat mit dem Briefkopf der Interessengemeinschaft Mitterwöhr begründet:

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Stadtrat Rudolf Schnur, der sich im Stadtratsplenum ausdrücklich für die Einhaltung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aussprach, wird  in einem in der Landshuter Zeitung vom 5. Nov. 2016 veröffentlichten Leserbrief von Herrn Mürdter angegangen. Dabei unterstellt ihm Wolfgang Mürdter persönliche Motive. Dabei ist niemand mehr persönlich in die Sache einbezogen als Herr Mürdter selbst. Stadtrat Schnur hat im Gegensatz zu ihm kein Grundstück in Mitterwöhr erworben oder einen Kauf in die Wege geleitet. Ebenso ist er nicht Mitglied der IG Mitterwöhr. Er wohnt nicht einmal in dem Gebiet und daher ist die von Herrn Mürdter geäußerte Unterstellung infam und für sich selbst sprechend. Im Gegenteil: In einem früheren Stadtratsplenum plädierte er für die von den Bürgern durch die Unterschriften geforderte Überplanung des gesamten Wohngebietes, obwohl er selbst bei nachträglicher Erstellung von Bebauungsplänen erhebliche Probleme sieht. Diese Sorge hat sich nun durch das Agieren der sieben Bauantragsteller bestätigt.

Fakt ist, dass auf Nachfrage von Stadtrat Schnur in der letzten öffentlichen Plenarsitzung der Leiter des Baureferates eindeutig und unmißverständlich aussagte, dass mit oder ohne Bebauungsplan nur sechs Garagen genehmigungsfähig wären. Ausser “man würde alle Augen zudrücken…”, wofür sich auch Oberbürgermeister Hans Rampf in der Sitzung erwärmen konnte und damit bei dem Fraktionsvorsitzenden der CSU auf keine Gegenliebe stieß, der wie immer auf die Einhaltung von Recht und Gesetz pochte, allein um Bezugsfälle zu vermeiden.

Stadtrat Rudolf Schnur hatte nach dem Ältestenrat und vor dem Stadtratsplenum noch bei Herrn Mürdter angerufen und ihn auf die Situation aufmerksam gemacht. Der Mitterwöhrer Mürdter beharrte auch wenige Stunden vor der Plenarsitzung auf die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die gesamte Siedlung und forderte gleichzeitig auf die acht Garagen “durchzuhauen”.

Die Behauptung Verursacher des Abstimmergebnisses von 34 : 4 für die Billigung des Bebauungsplanes und 33 : 5 gegen den Neubau von acht Garagen zu sein entbehrt bei dieser überragenden Mehrheitsentscheidung jeder Grundlage, weil fast alle übrigen Fraktionen gegen das Begehren von Herrn Mürdter gestimmt haben. Lediglich seine Genossen von der SPD im Stadtrat stimmten für ihn und seine persönliche Anliegen. Damit gibt es für Klientenpolitik und Gefälligkeitspolitik erneut ein Beispiel und das Ansehen der Volksvertreter erhält einen weiteren Abwärtstrend.

Die Frage ist erlaubt, wie Herr Mürdter zu der Sprecherfunktion gekommen ist? Durch eine demokratische Wahl oder durch Selbsternennung?
Für den Stadtrat halten ihn die Landshuter Bürger jedenfalls nicht für kompetent, da er bei drei Anläufen (2002, 2008 und 2014) jedes Mal nicht gewählt wurde.

Der Hochwasserschutz, der eigentliche Zweck der IG Mitterwöhr, bei dem gerade Stadtrat Schnur die Bürger immer unterstützt hat, ist durch den geforderten Bau des baurechtlich überdimensionierten Garagenhofes völlig in den Hintergrund getreten. Es wird Zeit, dass Leute an die Spitze der IG gewählt werden, die das Allgemeinwohl im Auge haben.

 

Die Landshuter Zeitung hat die Thematik heute in einem Bericht und einem Kommentar sehr sachlich und professionell aufgearbeitet:

LZ 08 11 16 Garagentraum geplatzt

LZ 05 11 2016 Leserbrief Mürdter Nicht sachlich diskutiert

Kommentar der LZ 08 11 16 Mitterwöhr Chance vertan

 

Nachstehend sein Eintrag auf der Homepage der SPD-Landshut:

Sie erreichen mich unter folgender e-mail Adresse: wolfgang.muerdter(at)spd-stadtverband-landshut.de

Verheiratet,. 2 erwachsene Kinder, 2 Enkelkinder

Beruf: Sozialversicherungsangestellter, zuletzt Personalratsvorsitzender bei BKK futur ( jetzt BKK VBU ),
seit Dezember 2008 im Ruhestand

Jetzt noch ehrenamtliche Tätigkeiten: Kassier beim SPD-Stadtverband Landshut ( SPD-Mitglied seit 1971 ), Vorsitzender Sportverein TV 64 Landshut seit 1996, Sprecher der Interessengemeinschaft Mitterwöhr seit Juni 2013

Mitgliedschaft in Interessenverbänden: IG Metall seit über 50 Jahren ( Eintritt 1963 ), Mitglied der AWO Kreisverband Landshut

Meine Themenschwerpunkte: Sport, Jugend, Stadtentwicklung ( Verkehr, Hochwasserschutz )
Wofür stehe ich: Stärkung der Sportvereine z.B. durch mehr Kooperationen, Jugendförderung,
Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, Maßnahmen für verbesserten Hochwasserschutz.

Erneut gab es keine Pluspunkte für das Krisenmanagement der Stadtwerke Landshut von Seiten der Bürger in Mitterwöhr: “Wir überlegen uns, ob wir nicht beim Strom und Gas den Anbieter wechseln…”. Vor allem nach dem sich heraus gestellt hatte, dass dem neuen Stadtrat Thomas Haslinger, der auch Verwaltungsbeirat für die Stadtwerke ist, bei weitem nicht alle Unterlagen zu dem Thema zur Verfügung standen und stehen. So kennt er die Forderungen der vom Hochwasser 2013 Betroffenen bislang nicht. Auch das von den Bürgern geforderte und letztlich ohne der Beteiligung bei der Gutachterauswahl beauftragte Gutachten über den neuen Abwasserkanal unter der Breslauer Straße ist ihm bis heute nicht vorgelegt worden. Haslinger versprach daher den Bürgern sich durch Akteneinsicht in den Schriftverkehr ausführlich einarbeiten zu wollen. Wolfgang Mürdter, einer der Sprecher der Interessengemeinschaft Mitterwöhr fragte nach dem Datum der für den Herbst zugesicherten Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Hochwasser. Stadtrat Rudolf Schnur, der das Treffen moderierte, versprach den Herrn Oberbürgermeister umgehend darauf anzusprechen.

Von Seiten der Bürger wurde an die Stadträte eine Reihe von Fragen herangetragen. Stadtrat Thomas Haslinger wollte sich bei diesbezüglich bei den Stadtwerken und dem Wasserwirtschaftsamt erkundigen:

Trifft es zu,

– dass der Wasserstand der Großen Isar absichtlich höher gehalten wird, als als der in der Kleinen Isar?

– die Spülwagenfrequenz gegenüber anderen Abwasserkanälen in Landshut wesentlich höher ist?

– die Flutmulde früher eher Hochwasser aufnahm als derzeit?

– eine Erlaubnis zur Einleitung von Grundwasser aus dem Keller in die Isar benötigt wird und gemäß der Satzung eine Einleitung von Grundwasser in den Abwasserkanal nicht erlaubt ist?

Stadtrat Haslinger verwies darauf, dass derzeit ein Notfallplan federführend durch die Freiwillige Feuerwehr, erstellt wird. Stadtrat Schnur geht davon aus, dass dieser Plan erst im Frühjahr 2015 in der aktuellen Fassung vorliegen wird.

Weitere Themen waren: Tiefgarage in der Neustadt, Beleuchtungen in den Fahrrad-Unterführungen der Konrad-Adenauer-Straße, B 15 neu und die Wohnungsnot in Landshut.
Für die Initiative PRO B 15 neu sprach Rudolf Merkel. Er warb unter anderem  aufgrund der gegebenen Erfordernisse der regionalen Wirtschaft mit guten Argumenten für eine Unterstützung des Projekts.

Die Stadträtin Anja König wiederum stellte ihre derzeitige Initiative zur Gründung einer städtischen Wohnungsbaugenossenschaft vor. Die ebenfalls anwesende Stadträtin Karina Habereder zeigte sich hierbei skeptisch.

Rudolf Schnur ging kurz auf den aktuellen Antrag ein, die Ochsenau bei Auloh auf naturschutzfachliche Schutzwürdigkeit zu prüfen. Die im Feriensenat auf den Weg gebrachte Wohnbebauung widerspreche  eklatant der Wertigkeit dieser Fläche am Rande des Naturschutzgebietes. Im übrigen muss die Euphorie bezüglich einer Einnahme von 30 Mio. Euro durch die Stadt gebremst werden. Es muss aufgrund der Erfahrungen bei der Baulandausweisung in “NördlicheWolfgang” nüchtern betrachtet werden, ob letztlich nicht die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verdoppelung des Ortsteils Auloh nicht die Einnahmen langfristig überwiegen. Fakt ist, dass die vorhandene Infrastruktur nicht annähernd auf diesen Bevölkerungszuwachs vorbereitet ist. Im Gegenteil: Trotz Änderung des Schulsprengels vor etwa 10 Jahren wird derzeit erst durch eine Containerlösung darauf reagiert.

Nach fast zwei Stunden Einblick in die Stadtpolitik schloss der Versammlungsleiter Rudolf Schnur die Veranstaltung und bedankte sich bei den Bürgern für deren Interesse und Diskussionsfreudigkeit.

 

 

 

Wenn dem Hochwasserereignis 2013 überhaupt etwas positives zugerechnet werden kann, dann ist es die erfreulich rasche und umfassende finanzielle Hilfe für die Geschädigten in Bayern.

Nachstehend sind entsprechende Hinweise und Ratgeber zum Anklicken und nachlesen angeben:

Microsoft Word – llc_antrag_hwz-l_hochwasser_wohngebaeude.doc

Sitzungsvorlage-113Anlage_1_

-_Uebersicht_Hochwasserhilfen-1

Anlage_2_-_Spendenantrag-1

Meldungen bitte ans Rathaus, Altstadt 315, 84028 Landshut, Stichwort Hochwasserhilfe, beziehungsweise per E-Mail mit dem Betreff Hochwasserhilfe an thomas.link(at)landshut.de.

 

Hilfsprogramme zur Beseitigung von Hochwasserschäden

München, 1. August 2013 (stmi). Bund und Länder haben sich über die Hilfen für die vom Hochwasser Geschädigten geeinigt. Die ausgehandelten großzügigen Lösungen erlauben nun schnelle und nachhaltige Schadensbeseitigung an Wohngebäuden inklusive Hausrat sowie der Instandsetzung und der Wiederherstellung der geschädigten Infrastruktur in den Kommunen. Auch bereits begonnene Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Schäden können bei der Förderung anerkannt werden.

Hilfe für betroffene Bürger und Unternehmen© Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

„Die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen und Bürger bekommen jetzt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung zur Behebung der Hochwasserschäden an ihren Wohngebäuden und ihrem Hausrat“, freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Auch die Gemeinden erhalten bei der Instandsetzung und der Wiederherstellung ihrer geschädigten Infrastruktur finanzielle Planungssicherheit.

Im Anschluss an die Soforthilfen erhalten die geschädigten Bürgerinnen und Bürger Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Auch die Reparatur beschädigter notwendiger Hausratsgegenstände oder die Wiederbeschaffung zerstörten Hausrats sind förderfähig. Bereits erhaltene Soforthilfen sind hier anzurechnen. Die Zuschussanträge sind bei der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu stellen.

Zusätzlich bietet die Bayerische Landesbodenkreditanstalt ein Darlehenssonderprogramm mit besonders günstigen Konditionen an (Zins: 0,25 %, Tilgung 4 %, ohne dingliche Sicherung). Die Darlehen betragen bis zu 50.000 € je Wohnung und können mit den Mitteln aus dem Zuschussprogramm kombiniert werden.

Auch die Aufwendungen zur Beseitigung von hochwasserbedingten Schäden an der Infrastruktur in Städten und Gemeinden und deren Wiederherstellung werden den Gemeinden bzw. den kommunalen oder nicht-kommunalen Trägern erstattet. Die Zuwendungen für Schäden an Infrastruktureinrichtungen in Gemeinden in öffentlicher und sonstiger Trägerschaft können bis zu 100 Prozent betragen. Für individuelle Schäden an Gebäuden und Einrichtungen in nicht kommunaler Trägerschaft sind bis zu 80 Prozent vorgesehen, in begründeten Einzelfällen (Härtefällen) können sie über 80 Prozent hinausgehen. Die Gemeinden sammeln entsprechende Anträge und legen sie zur Bewilligung den Bezirksregierungen vor.

Die Antragsformulare finden Sie in der Rubrik “Formulare”.

 

Bürger-Treffen der Stadtteilgruppe Landshut-Ost am 11. Oktober 2013 in Mitterwöhr:

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Unmut der Bürger ist erneut deutlich zum Ausdruck gekommen!
Konkret:
1. Die Bürger sind über die finanziellen Zuschussmöglichkeiten und Anlaufstellen bei der Stadt nicht genügend informiert.
Selbst die Bürgervertreter Wolfgang Mürdter und Herbert Wimmer kannten nicht alle Hilfemöglichkeiten.
Auch die entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung, die den Hochwassergeschädigten beratend bei Seite stehen sollen, sind längst nicht allen bekannt.
2. Die Vertreter der IG sind nicht ausreichend über die Umsetzung der Präventionsmaßnahmen informiert. Seitens des Wasserwirtschaftsamtes fehlen bisher sämtliche Lebenszeichen. Die Anregungen z.B. zum Thema “Tieferlegung der Isarsohlen” wurden nicht beantwortet.
Ebenso gibt es keine Hinweise auf Maßnahmen die Oberstrom eine Verbesserung der Lage (Retentionsflächen) für Mitterwöhr darstellen könnten.
Um diesen Zustand zu überwinden hat Stadtrat Rudolf Schnur spontan die Einberufung eines Runden Tisches Hochwasserschutz angekündigt. Daran sollen neben Bürgervertretern, die Stadtwerke und das Wasserwirtschaftsamt teilnehmen. Bezüglich der von ihm vorgeschlagenen Präventionsmaßnahmen hinsichtlich der Stromversorgung soll eine Prüfung der Möglichkeiten mit Unterstützung des örtlichen Elektrohandwerks durchgeführt werden.
Stadtrat Rudolf Schnur, der seit wenigen Tagen auch Verwaltungsbeirat für die Stadtwerke Landshut ist, wird diese regelmäßigen Treffen zur zügigen Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen umgehend beim Oberbürgermeister vortragen und genehmigen lassen.
Auf der neu erstellten Homepage der Stadt Landshut vom Anfang November 2013 wurde gefunden:

Hochwasserkatastrophe: Neues Aufbauhilfeprogramm

Zum 16. August ist das neue Aufbauhilfeprogramm zur Hochwasserkatastrophe von Bund und Länder in Kraft getreten. Laut Innenministerium erhalten geschädigte Bürger im Anschluss an die Soforthilfen – sprich dem Sofortgeld (Stufe1 in Höhe von 1.500 Euro) und der Soforthilfe (Stufe2 für Hausrat- und Ölschäden), ab sofort Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten.

Das neue Aufbauhilfeprogramm umfasst Zuschüsse zur Behebung von Schäden an überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden. Gefördert werden können über dieses Programm Gebäudeschäden und Hausrat mit 80 Prozent, wenn die Schäden noch nicht über Sofortgeld und Soforthilfe abgedeckt werden konnten; das heißt, bereits erhaltene Soforthilfen werden angerechnet.

Unterschied zu den bisherigen Programmen ist, dass auch Eigentümer von vermietetem Wohneigentum antragsberechtigt sind. Zur Antragstellung ist eine Kostenschätzung von einer geeigneten Fachfirma vorzulegen, auch die Gebäudeschäden sind zu dokumentieren. Ein Außendienstmitarbeiter wird die Schäden überprüfen. Nach Auszahlung der Mittel muss der Antragsteller einen Verwendungsnachweis einreichen.

Nähere Informationen und entsprechende Antragsformulare gibt es auf der Internetseite des Innenministeriums unter www.stmi.bayern.de.

(Pressemitteilung vom 17. August)

14.09.2013