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Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Zweiter von rechts) wünschte dem Team des Gründerzentrums um Projektleiterin Eva Rohrmüller (von links), Gründerberater Philipp Landerer und Projektmitarbeiterin Susanne Nerlich einen erfolgreichen Start mit dem neuen Creative Lab.

Gründerzentrum der Hochschule Landshut schafft neuen Raum für die Gründer- und Start-up-Szene am Campus

Tolle Neuigkeiten für alle kreativen Köpfe an der Hochschule Landshut und die, die es noch werden wollen. Vor Kurzem eröffnete das Gründerzentrum der Hochschule Landshut sein neues Creative Lab. Der Raum im C-Gebäude (C0 02) ist ab sofort für alle Interessierten zugänglich. Das Team des Gründerzentrums steht dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Auf 90 Quadratmetern Fläche bietet das Creative Lab einen Kreativraum für verschiedenste Aktivitäten des Gründerzentrums, Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit anderen Laboren sowie für Lehrveranstaltungen. „Die Möblierung setzt dabei auf volle Mobilität und eine agile Arbeitskultur“, erklärt Projektleiterin Eva Rohrmüller. Die Kernausstattung ist auf Rollen und somit variabel einsetzbar. Der Schwerpunkt des Creative Labs liegt auf der Kommunikations- und Kreativitätsförderung. „Mit diesem Raum schaffen wir die optimalen Voraussetzungen für die Gründer- und Start-up-Szene an unserem Campus“, ergänzte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

Im Creative Lab sollen künftig Gründerveranstaltungen, Entrepreneurship-Vorträge, Gruppenarbeiten oder Studienprojekte stattfinden. Für klassische und moderne Methoden wie Design Thinking bietet der Raum dank Moderationsmaterial, einer Videowand sowie mehreren Whiteboards ideale Bedingungen. Das Creative Lab steht allen Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Professorinnen und Professoren sowie Dozierenden offen.

Eine Buchung des Creative Labs ist unter gruenderzentrum@haw-landshut.de möglich. Der Raum bietet Platz für bis zu 20 Personen in maximal fünf Gruppen. Ausgestattet wurde das Creative Lab vom Gründerzentrum der Hochschule Landshut. Dieses wird im Rahmen des Programms „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Alle Informationen zum Gründerzentrum der Hochschule Landshut gibt es online unter www.haw-landshut.de/gruenderzentrum.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Zur offiziellen Fahrzeugübergabe kamen der Geschäftsführer der Hubauer GmbH, Robert Hubauer (links hinten), Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (von links), der Leiter des BMW Group Werks Landshut, Stefan Kasperowski, der Betriebsratsvorsitzender des BMW Group Werks Landshut, Willibald Löw, sowie der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr. Marcus Jautze.

Gemeinsam neue Herausforderungen angehen

Hochschule Landshut freut sich über Spende eines neuen BMW i8, der künftig intensiv für Forschung und Lehre eingesetzt wird

Die wertvolle Zusammenarbeit zwischen dem BMW Group Werk Landshut und der Hochschule Landshut ist um eine weitere Facette reicher. Und auch dieses Mal profitieren vor allem die Studierenden. Seit einigen Wochen haben die Landshuter Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, einen fabrikneuen BMW i8 genau unter die Lupe zu nehmen und daraus wichtige Erkenntnisse für ihr Studium zu ziehen.

Der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und der Dekan der Fakultät Maschinenbau Prof. Dr. Marcus Jautze, bekamen den Schlüssel für den Hybrid-Flitzer am 9. Juli offiziell vom Standortleiter des BMW Group Werks Landshut, Dr. Stefan Kasperowski, überreicht. An der Übergabe im Fahrzeuglabor nahmen zudem der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw, und der Geschäftsführer von BMW Hubauer, Robert Hubauer, teil.

Forschung und Lehre auf ein neues Level heben

Der neue i8 wird sowohl in der Lehre, als auch in der Forschung an der Hochschule Landshut Einsatz finden, zum Beispiel im Rahmen einer von Prof. Dr. Manfred Strohe betreuten Doktorarbeit mit dem Titel „Virtuelle Auslegung und Bewertung von fahrdynamischen Eigenschaften hochelektrifizierter Fahrzeuge“. Darin werden neuartige Antriebskonzepte untersucht, wie sie im i8 vorzufinden sind: ein Elektroantrieb an der Vorderachse und ein Antrieb mit Verbrennungsmotor an der Hinterachse.

Die Doktorarbeit soll außerdem die Frage behandeln, wie Fahrzeuge mit gemischten Antriebskonzepten so effizient wie möglich gestaltet werden können, um das gewünschte Fahrverhalten zu erreichen. „In diesem Bereich stehen wir vor einer komplett neuen Herausforderung“, erklärte Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Hochschule und Unternehmen wie BMW können hier hervorragend zusammenarbeiten und eine wegweisende Arbeit für eine nachhaltigere Zukunft leisten.“

Der BMW i8, von 2014 bis 2020 im Leipziger Werk gefertigt, ist mit mehr als 20.400 ausgelieferten Einheiten der weltweit erfolgreichste Plug-In-Hybrid-Sportwagen überhaupt.

Das nach dem BMW i3 zweite Modell der Marke BMW i kombiniert den Hybrid-Antrieb mit einer Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Außenhautteile aus ultraleichten Thermoplast-Kunststoffen, Türen in CFK-Aluminium-Struktur, die Instrumententafel mit Tragstruktur aus Magnesium und sein aerodynamisches Design betonen den Fokus auf Leichtbau und Effizienz bei gleichzeitig höchster Fahrdynamik.

„Der BMW i8 hat eine absolute Sonderstellung in der Produkthistorie der BMW Group inne. Mit seinen zukunftsweisenden Antriebstechnologien unter der futuristischen Außenhaut aus thermoplastischen Kunststoffen bereitete er früh den Weg für die zahlreichen Plug-in-Hybrid-Modelle des Unternehmens,“ erklärte Dr. Stefan Kasperowski, Standortleiter der BMW Group Werks Landshut, und betonte den engen Bezug zum Standort: „Die innovativen Leichtbau-Komponenten des BMW i8 wurden hier in Landshut gefertigt. Gerade auch die charakteristischen Züge des BMW i8 mit der markanten Front stammen aus Landshuter Produktion.“

Der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw wies in diesem Zusammenhang auf das hohe Qualifikationsniveau der Mitarbeiter am Standort Landshut hin: „Die Kompetenz unserer Mitarbeiter macht den Unterschied. Mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern sind wir in der Lage, die aktuelle Transformation in unserer Industrie zu bewältigen. Auch in Zukunft sind wir auf gut ausgebildeten und hochmotivierten Nachwuchs angewiesen, auch auf Absolventen der Hochschule Landshut,“ betonte Löw.

Studierenden wichtige Kompetenzen vermitteln

Neben der Forschung ist der i8 auch für die Lehre an der Hochschule Landshut ein echter Gewinn. „Wir können den Studierenden Kompetenzen vermitteln, die Unternehmen brauchen, um an neuen Antriebskonzepten zu arbeiten“, so Prof. Dr. Marcus Jautze. Weitere Lehrgebiete, die in Frage kommen, sind: neuartige Karosseriekonzepte, Fahrzeugaufbau mit gemischter Antriebstopologie sowie die Betrachtung fahrdynamischer Herausforderungen.

Bereits seit vielen Jahren ist BMW ein kompetenter Partner der Hochschule Landshut. Die Kooperation trug bereits Früchte in Form einer Forschungsprofessur, dem gemeinsamen Aufbau von Studiengängen (z.B. Bordnetzentwicklung), gemeinsamen Projekten am TZ Puls oder Projektarbeiten im Entwicklungsbereich PKW. Wertvolle Erfahrungen bringen auch die zahlreichen Lehrbeauftragten ein, die ihr Wissen den Studierenden an der Hochschule Landshut vermitteln. 

Foto: BMW Group Werk Landshut/Harry Zdera

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Prof. Anne Wiedermann wurde vor kurzem von Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher vereidigt.

 

Examinierte Hebammen können sich noch bis 20. August für den weiterqualifizierenden Bachelorstudiengang an der Hochschule Landshut bewerben

In dieser Form ist er in Bayern einzigartig, der weiterqualifizierende Studiengang im Hebammenwesen an der Hochschule Landshut. Das Studienangebot steht allen examinierten Hebammen offen, unabhängig von ihrer Berufserfahrung. „Auch wer ganz frisch von der Hebammenschule kommt, kann sich ab dem Wintersemester 2020/21 an der Hochschule akademisch weiterbilden“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Anne Wiedermann.

Der Start des Studigengangs „Hebamme weiterqualifizierend“ an der Hochschule Landshut ist für Wiedermann vor allem aus einem Grund von großer Bedeutung. „Wir wirken so aktiv einer Zwei-Klassen-Gesellschaft des Hebammenwesens entgegen.“ Gerade die älteren Generationen haben laut Wiedermann hauptsächlich eine fachschulische Ausbildung. Diese sollen im Vergleich zu jüngeren Hebammen, die den Weg der akademischen Ausbildung gehen, nicht benachteiligt werden. „Mit dem neuen Studiengang schaffen wir für jeden und jede die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren“, erklärt Wiedermann. Dies sei auch im Sinne der im Januar umgesetzten EU-Richtlinie zur akademischen Hebammenausbildung.

Studiengang für examinierte Hebammen

Der weiterqualifizierende Bachelorstudiengang für examinierte Hebammen startet zum Wintersemester 2020/21 und ist auf fünf Semester ausgelegt. „Es besteht aber die Möglichkeit, die Regelstudienzeit auf vier Semester zu verkürzen, wenn die Praxisphase nebenbei und nicht erst im fünften Semester absolviert wird“, betont die Studiengangsleiterin. „Die Studierenden kommen alle zwei Wochen für drei Tage zum Blockunterricht an die Hochschule und zusätzlich einmal im Semester für eine ganze Woche.“ Nebenbei können Hebammen ihrem Beruf nachgehen, sie sind allerdings nicht dazu verpflichtet.

Die Bewerbungsfrist für den weiterqualifizierenden Studiengang für examinierte Hebammen endet am 20. August. Alle Informationen zum Studium und zur Bewerbung gibt es auf www.studieren-in-landshut.de. Bei Fragen können sich Interessierte außerdem direkt an anna.wiedermann@haw-landshut.de oder claudia.walther@haw-landshut.dewenden.

Der weiterqualifizierende Studiengang soll nicht der einzige in diesem Bereich an der Hochschule Landshut bleiben. Ein grundständiger dualer Studiengang „Hebamme, primärqualifizierend“ (sieben Semester) soll zum Wintersemester 2021/22 starten.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Von rechts: Forschungsreferentin Dr. Hedwig Maurer und Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher gratulierten dem EKOSTORE-Team um Felix Gackstatter, Prof. Dr. Tim Rödiger und Barbara Poisl zur erfolgreichen Patentanmeldung.


Forschungsteam der Hochschule Landshut erhält Patent für neuartige Betriebsstrategie für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Mit ihrem Forschungsschwerpunkt Energie hat sich die Hochschule Landshut vor allem einem Ziel verschrieben: die Energiewende aktiv mitzugestalten. Im Bereich „Intelligente Stromerzeugung und stabile Stromnetze“ konnte sich ein Forschungsteam der Hochschule vor kurzem über eine Patenterteilung freuen. Prof. Dr. Tim Rödiger, Georg Heyer, Barbara Poisl, Felix Gackstatter (alle Hochschule Landshut) und Fabian Herzog (Firma Wolf Heiztechnik) entwickelten die speichergeführte Anlagensteuerung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Die Patentanmeldung erfolgte im Rahmen des Projekts EKOSTORE, an dem das Forschungsteam von 2015 bis 2018 am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut in Ruhstorf a. d. Rott arbeitete. EKOSTORE ist dabei die Abkürzung für „Hybride, dezentrale Eigenenergieversorgung durch die Systemkombination von Batteriespeicher, Photovoltaik und (Mikro/Mini-) Blockheizkraftwerk“. Die Wissenschaftler untersuchten, wie sich Energiesysteme mit Blockheizkraftwerk (BHKW), PV-Anlage sowie elektrischem und thermischem Speicher sinnvoll kombinieren lassen, so dass das Gesamtsystem einen möglichst hohen elektrischen Autarkiegrad erzielt und wirtschaftlich arbeitet. „Durch die Betriebsstrategie wird der Kraft-Wärme-Kopplungsstrom unmittelbar im Gebäude genutzt beziehungsweise im Batteriespeicher vorgehalten. Gleichzeitig wird im Vergleich zu konventionellen Betriebsweisen weniger PV-Strom ins Netz eingespeist und kann vor Ort genutzt werden“, erklärt Rödiger

Photovoltaik und Blockheizkraftwerk als Einheit
Die Grundidee des Projekts war, die beiden relativ häufig auftretenden Systeme aus PV-Anlage mit elektrischem Speicher einerseits und BHKW mit thermischem Speicher andererseits zusammen als ein System arbeiten zu lassen. Dabei ist der Betrieb des BHKW nicht wie üblich auf den Wärmebedarf, sondern auf den Ladezustand des elektrischen Speichers ausgerichtet. Dafür wurden mit Hilfe eigens erstellter Simulationsmodelle Betriebsstrategien entwickelt und an einem dafür
aufgebauten Prüfstand getestet. Untersucht wurde zudem, welche Anforderungen sich daraus an Speichertechnologien ergeben. Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher zeigte sich sehr erfreut über das entwickelte Patent und gratulierte dem Forscherteam zu seiner wissenschaftlichen Leistung: „Mit unserer praxisnahen Forschung hier am Campus sowie an unseren Technologiezentren können wir wichtige Impulse für eine erfolgreiche Energiewende setzen.“ Eine Patenturkunde sei dabei der beste Beweis dafür, dass sich die Hochschule auf dem richtigen Weg befinde und ihrer Verantwortung in der Forschung sowie für die Gesellschaft nachkomme.

Foto: Hochschule Landshut

Spendenübergabe für eine neues E-Learning Projekt: (v.l.n.r.): Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Ursula Weger, Christian Gallwitz, Helmut Muggenthaler, Ludwig Zellner.

Pressemeldung der Sparkasse Landshut, 19.06.2020

Kürzlich übergaben der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Landshut, Helmut Muggenthaler, und Vorstandsmitglied Christian Gallwitz eine Spende über 5.000 Euro zu Gunsten des Freundeskreis Hochschule Landshut. Die Vertreter des Freundeskreises, Vorsitzender und Stadtrat Ludwig Zellner, die stellvertretende Vorsitzende Ursula Weger sowie der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, nahmen diese erfreut entgegen.

Zellner und Prof. Dr. Pörnbacher erläuterten dabei den Verwendungszweck dieser Spende aus den Mitteln des Reinertrags des PS-Sparens und Gewinnens der bayerischen Sparkassen: Im Rahmen eines E-Learning Projektes werden Tutorinnen und Tutoren iPads zur Verfügung gestellt. Damit können komplexe Aufgaben und Lerninhalte gemäß den Prinzipien des Blended Learnings im Rahmen z.B. mehrsprachiger Videotutorials angeboten werden.

Muggenthaler erklärte bei der Spendenübergabe, dass die Sparkasse die Hochschule gerne unterstützt: „Der Praxisbezug dieses Projekt beweist sich in der aktuellen Zeit optimal. Mit diesem integrierten Lernkonzept, dass die heute verfügbaren Möglichkeiten der Digitalisierung in Verbindung mit ‚klassischen‘ Lernmethoden und -medien in einem sinnvollen Lernarrangement optimal nutzt, ist die Hochschule auf dem richtigen Weg.“

Ludwig Zellner und Prof. Dr. Fritz Pörnbacher bedankten sich für die großzügige Spende: „Damit leistet die Sparkasse einen wichtigen Beitrag, damit die Hochschule Landshut Bildung auf höchstem Niveau bieten kann.“

Bild: Sparkasse Landshut

 

 

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (rechts) und der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher besichtigten gemeinsam den Mensa-Neubau der Hochschule Landshut.

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier spricht mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher über Zukunft der Hochschule Landshut

„Bildung ist ein Standortfaktor“, unterstrich der neue Präsident der Hochschule Landshut, Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU). Umso deutlicher werde das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Pörnbacher schilderte dem Abgeordneten bei dessen Antrittsbesuch seine Überlegungen für eine konsequente Weiterentwicklung der Hochschule. Radlmeier wiederum hatte gleich drei gute Nachrichten mit dabei.

Schon seit 1995 ist Pörnbacher in verschiedenen Funktionen an der Hochschule Landshut, seit Mitte März ist er nun Präsident. „Meine langjährigen Erfahrungen an der Hochschule sind in meiner neuen Position von großem Vorteil“, schilderte Pörnbacher. Er kenne die Menschen, die Abläufe und Strukturen am Campus in- und auswendig. Pörnbachers Überzeugung dabei: „Nur im Team bewirken wir erfolgreich etwas und entwickeln die Hochschule weiter“.

Einen ersten Test habe man im Zuge der Corona-Krise gemeistert: Der Lehrbetrieb wurde innerhalb kürzester Zeit fast vollständig auf Online-Angebote umgestellt. „Über 90 Prozent unseres Angebots findet mittlerweile online statt. Damit gehören wir in ganz Bayern zu den Spitzenreitern“, so Pörnbacher. Diese Leistung beeindruckte nicht nur vor wenigen Wochen den Bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler bei seinem Besuch an der Hochschule, sondern auch den Landshuter Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier: „Was hier so schnell auf die Beine gestellt wurde, verdient großen Respekt“, so Radlmeier.

Neue Projekte in den Startlöchern

Pörnbacher dankte dem Abgeordneten wiederum für seinen Einsatz für das Technologie- und Innovationszentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) an der Außenstelle in Dingolfing. Als Mitglied im Wissenschaftsausschuss hatte Radlmeier seit Jahren für eine Förderung des Zentrums geworben. Jetzt ist es endlich so weit: 1,7 Millionen Euro erhält das TZ PULS im Rahmen der großen Technologieoffensive Hightech Agenda Bayern allein in diesem Jahr. „Darin enthalten ist eine jährliche Grundfinanzierung von 300.000 Euro“, so Radlmeier. „Das war immer unser Ziel“. Die zweite gute Nachricht: Die restliche Summe von 1,4 Millionen Euro fließt für das Forschungsprojekt PRINCE (PRocess INnovation Center). Damit soll das Technologiezentrum zu einem Think Tank von überregionaler Bedeutung fortentwickelt werden.
„Wir können auch noch hinter einem weiteren Projekt einen Haken machen“, freute sich Radlmeier. Denn die Hochschule erhält eine neue KI-Professur für hochautomatisiertes Fahren. Nachdem Landshut im Rahmen der Hightech Agenda Bayern im vergangenen Jahr zunächst nicht erwähnt worden war, hatte sich der Abgeordnete für eine solche Professur massiv eingesetzt. Somit sind gleich drei Projekte schon zu Beginn der Amtszeit des neuen Präsidenten erledigt. „Das ist ein Einstand nach Maß“, so Radlmeier zu Pörnbacher.

Neue Mensa wächst

„Diese starke Unterstützung ist für uns als Hochschule sehr wichtig“, bekräftigte Pörnbacher. Zumal auch an anderer Stelle ein gemeinsames Projekt sichtbar wird: An der neuen Mensa, für deren Finanzierung sich Radlmeier 2018 stark gemacht hatte, wird kräftig gebaut. Die wird dringend gebraucht, denn Pörnbacher hat bereits Pläne zur Weiterentwicklung der Hochschule: Grundsätzlich wolle man noch mehr „in der Region für die Region“ wirken. So könnte ein neues „FabLab“ (Fabrikationslabor) Gründer und Studierende zum Experimentieren einladen – die entsprechenden Mittel vom Freistaat vorausgesetzt. Außerdem gebe es bereits Überlegungen für neue Studiengänge.

Auch etwas ganz Anderes hat der neue Präsident im Blick: „Wir überlegen uns, wie wir das Flair am Campus, zum Beispiel mit einer Art Studierendenkneipe, noch verbessern können“, so Pörnbacher. Gleich ob Neubauten oder Studienangebot: Die gemeinsamen Projekte würden also, trotz aller Erfolge, nicht weniger, waren sich Präsident und Landtagsabgeordneter einig.

Fotos: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Zurück an alter Wirkungsstätte: Hochschul-Alumni und MdB Nicole Bauer stattete Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher einen Antrittsbesuch ab.

PRESSEINFORMATION Landshut, 20. Mai 2020
Hochschul-Alumni und FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer zu Gast am Campus der Hochschule Landshut
Vor elf Jahren schloss Nicole Bauer, die seit 2017 für die FDP im Deutschen Bundestag sitzt, an der Hochschule Landshut ihr Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Diplom ab. Ihre Abschlussarbeit betreute damals Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, der am 15. März 2020 das Amt des Hochschulpräsidenten übernahm. Am Montag trafen sich beide wieder, um über Bundespolitik, die Hochschule und gemeinsame Ansatzpunkte zu sprechen.

 

„Die Hochschule liegt mir nicht nur als regionale Abgeordnete, sondern auch persönlich am Herzen“, betonte Bauer bei ihrem Antrittsbesuch. „Hier liegen meine Wurzeln. In Landshut wurden mir alle Werkzeuge an die Hand gegeben, die mir meine bisherige berufliche Laufbahn ermöglicht haben.“ Bauer, die unter anderem im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sitzt, möchte in der Hochschulpolitik künftig stärkere Akzente setzen. So ging es im Gespräch vor allem um mögliche Kooperationsprojekte.

 

Politik und Hochschule wollen sich gegenseitig unterstützen

 

Eines davon ist ein Wasserstoffenergietransferzentrum, das Bauer gerne in die Region Landshut holen würde. „Besonders mit dem technischen Forschungsbereich der Hochschule Landshut würden sich hier viele Kooperationsmöglichkeiten bieten“, so Bauer. Pörnbacher stimmte dem zu und griff in diesem Zusammenhang die Forschungsprojekte im Bereich regenerative Energien auf, die am Campus und vor allem am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut in Ruhstorf a. d. Rott im Fokus stünden. Verantwortlich hierfür zeichnen sich Prof. Dr. Josef Hofmann, Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger und Prof. Dr. Raimund Brotsack.

 

Auch in den Bereichen Genderforschung, gesellschaftlicher Wandel und Diversität sehen Bauer und Pörnbacher eine wichtige Basis für einen intensiveren Austausch zwischen Hochschule und Politik. „Die Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Soziale Arbeit genießen in der deutschen und internationalen Forschungslandschaft einen hervorragenden Ruf“, betonte Pörnbacher. Das zeige sich vor allem an den zahlreichen internationalen Fachkonferenzen, die regelmäßig am Campus oder mit Beteiligung Landshuter Dozierender stattfinden.

 

Hochschule als regionaler Attraktivitätsfaktor

 

Ein wichtiger Punkt des MdB-Besuchs war außerdem die Attraktivität des Hochschulstandorts Landshut, der laut Bauer nicht nur sichergestellt, sondern auch weiter ausgebaut werden sollte. „Für die Region Landshut hat die Hochschule einen unschätzbaren Wert“, betonte Bauer. Um Studierendenzahlen zu sichern und diese weiter auszubauen, umriss Pörnbacher die Hochschulstrategie für die kommenden Jahre. Diese beinhaltet neben den bald startenden Studiengängen Hebammenwesen, Ingenieurpsychologie sowie Systems Engineering und Management, weitere neue Studiengänge, die es bisher im näheren Umkreis noch nicht gibt. „Wir wollen den Studieninteressierten attraktive Studiengänge bieten, um uns auch perspektivisch im äußerst umkämpften Hochschulumfeld zu behaupten“, erklärte Pörnbacher.

 

Abschließend war auch die Corona-Pandemie Thema. Sowohl Bauer wie auch Pörnbacher sehen in der Krise enormes Potenzial für die Zukunft. „Die Digitalisierung hält mehr und mehr Einzug in unseren Alltag“, so Bauer. Das sei auch an der Hochschule zu spüren gewesen, bestätigte Pörnbacher. „In kürzester Zeit haben wir auf einen Digitalbetrieb, sowohl in der Verwaltung als auch im Forschungs- und Lehrbetrieb, umgestellt. Eine außerordentliche Leistung, die nicht zuletzt Wissenschaftsminister Bernd Sibler bei seinem Besuch am Campus als bayernweit vorbildlich lobte.“

Bauer und Pörnbacher waren sich am Ende des Gesprächs vor allem in einer Sache einig: Der Besuch der FDP-Abgeordneten an der Hochschule soll nicht einmalig bleiben. Beide Seiten wollen sich regelmäßig austauschen.

FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer und Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher sprachen unter anderem über die Zukunft der Hochschule und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft.


Foto: Hochschule Landshut

 

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Zweiter von links) und Mentor Prof. Dr. Abdelmajid Khelil (Zweiter von rechts) gratulierten den erfolgreichen Gründungsstipendiaten (von links) Johannes Fürst, Dr. Mathias Michalicki und Stefan Blöchl zu ihrer Start-up-Idee.

PRESSEINFORMATION Landshut, 20. Mai 2020
Alumni der Hochschule Landshut erhalten für ihr Start-up-Konzept EXIST-Gründerstipendium
Ein Jahr lang Zeit, um sich voll auf den Aufbau und die Entwicklung ihres Start-ups zu kümmern – das haben Dr. Mathias Michalicki und Stefan Blöchl. Die beiden Alumni der Hochschule Landshut, die vor allem am Technologiezentrum TZ PULS in Dingolfing ihre Wirkungsstätte hatten, erhalten zusammen mit ihrem Gründungspartner, Johannes Fürst, das EXIST-Gründerstipendium.

Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee realisieren und in einen Businessplan umsetzen möchten. Gefördert werden innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben sowie innovative wissensbasierte Dienstleistungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.

Völlig neuartige Controlling-Methode für Lean-Unternehmen
Mit ihrem Start-up „IFOX Systems” haben sich die beiden Wirtschaftsingenieure der Hochschule Landshut und der Maschinenbauingenieur der OTH Regensburg das Ziel gesetzt, betriebliche Exzellenz mit Lean Management zu erreichen. „Mit aktuellen Controlling-Systemen funktioniert das bisher leider nicht“, erklärt Michalicki.

IFOX Systems wählt daher einen neuen Ansatz. Im Mittelpunkt steht dabei die Industriepromotion von Dr. Mathias Michalicki. Diese mit der Firma ebm-papst, Beiratsunternehmen am TZ PULS, durchgeführte Arbeit, hat eine einmalige Controlling-Methode als Ergebnis. „Wir entwickeln eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, Wertschöpfung und Verschwendung in allen Unternehmensprozessen transparent zu machen und monetär auszuweisen“, beschreibt Blöchl das Start-up-Konzept. „Das sorgt für mehr Gewinn und ermöglicht durch eine optimale Entscheidungsgrundlage auf operativer, taktischer und strategiescher Ebene eine höhere Rentabilität“, ergänzt Michalicki.

Als Mentor zur Seite steht den drei Gründern Prof. Dr. Abdelmajid Khelil, Professor für Informatik und Leiter des IoT-Labors an der Hochschule Landshut. Er wird Michalicki, Blöchl und Fürst mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ich begleite gerne junge Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg und in die Selbständigkeit“, so Khelil. „IFOX verbindet die multidisziplinäre Forschung unserer Hochschule mit Wirtschaft und Gesellschaft und stellt daher eine wegweisende Transferleistung, die ich mit vollem Einsatz unterstütze.“

Das Projekt IFOX wird im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. IFOX wird außerdem in das regionale Gründernetzwerk LINK, das die Hochschule mit Stadt und Landkreis Landshut aufgebaut hat, eingebettet sein. Das Netzwerk ermöglicht IFOX, Kontakte zur regionalen Industrie aufzunehmen. Die Stadt Landshut unterstütz das Start-up zusätzlich mit Räumlichkeiten im neuen Gründerzentrum LINK.

Foto: Hochschule Landshut

Bildtext: Wissenschaftsminister Bernd Sibler informierte sich an der Hochschule Landshut über digitale Lehrangebote sowie die Auswirkungen der CoronaKrise auf den akademischen Alltag. Begrüßt wurde er von Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

Beste Voraussetzungen für ein Digitalsemester Wissenschaftsminister

Bernd Sibler besucht Hochschule Landshut und lobt Hochschulangehörige und Studierende für herausragenden Einsatz in Zeiten von Corona

Seit Monaten arbeitet die Hochschule Landshut mit Hochdruck am Ausbau ihrer Online-Angebote. Um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Digitallehre sowie den Auswirkungen der Corona-Krise auf den akademischen Alltag zu machen, besuchte Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Dienstag die Hochschule Landshut. Bei der Umstellung auf den Digitalbetrieb packt die Hochschulfamilie tatkräftig an. Für den offiziellen Vorlesungsstart am 20. April ist die Hochschule Landshut somit bestens vorbereitet. „Die grundständigen Bachelor- und Masterstudiengänge können zu über 93 Prozent online abgedeckt werden, Weiterbildungsangebote sind vollständig digital verfügbar“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

Bayernweite Spitze in der Online-Abdeckung

Sibler lobte die Anstrengungen aller Hochschulangehörigen und gratulierte zu einer hervorragenden Leistung: „Bayernweit zählen Sie mit Ihrem Einsatz und der hohen Online-Abdeckung des Lehrbetriebs zur absoluten Spitze. Trotz der momentanen Umstände haben Studentinnen und Studenten in Landshut deshalb sehr gute Voraussetzungen, um an ihrem Lernfortschritt auch im Sommersemester 2020 zielstrebig und erfolgreich weiterzuarbeiten.“ Insgesamt wurde an der Hochschule Landshut bereits in den vergangenen Jahren kräftig in Technik und Know-how im Bereich innovative Lehre investiert, unter anderem in ein eigenes Video-Studio sowie acht Hörsäle- und Besprechungsräume, die speziell für audiovisuelle Vorlesungsaufzeichnungen ausgestattet wurden. Deswegen war die Hochschule auf die Anforderungen des digitalen Lehrbetriebs sehr gut vorbereitet. Die Gelder stammen größtenteils aus dem Pilotprojekt Digitales-Studieren.Bayern der Hochschulen Landshut und München, dass das Staatsministerium jährlich mit rund 800.000 Euro fördert

Erste Online-Kurse im März gestartet

Der digitale Vorlesungsbetrieb läuft an der Hochschule Landshut in vielen Kursen bereits seit Mitte März. „Anfang März haben die ersten Dozentinnen und Dozenten begonnen, ihre Lehrveranstaltungen auf Online-Betrieb umzustellen“, erklärte Pörnbacher. „Was die Kolleginnen und Kollegen seitdem auf die Beine gestellt haben und kontinuierlich weiter ausbauen, ist beispiellos.“ Vor welchen Herausforderungen die Fakultäten standen, berichtete Prof. Dr. Stefan Borrmann, Dekan der Sozialen Arbeit, stellvertretend für seine Fakultät. Wichtig war den Dozierenden hier, Studierende mit ins Boot zu holen und sich eng auszutauschen, etwa über wöchentliche Chats, FAQs oder in speziellen Foren. Über die Plattform Moodle, ergänzt um selbst erstelle Videos, Gruppenarbeiten an Etherpads sowie Lernjournals etc., können in der Fakultät alle Module online abgedeckt werden. Das Feedback der Studierenden ist durchweg positiv. So berichtet ein Studierender: „Ich hatte große Bedenken, wie alles werden würde, wenn Kurse etc. nur online stattfinden. Jetzt bin ich sehr überrascht und auch begeistert, wie die Onlinemöglichkeiten das Studienleben vereinfachen können. Die Dozentinnen und Dozenten haben sich verschiedene Zugangsmöglichkeiten gesucht, um mit uns zu kommunizieren. Am meisten begeistert war ich von einem Skype-Chat mit 19 Teilnehmenden. Es war faszinierend, wie schnell diese Methode nach ein paar Startschwierigkeiten funktioniert hat und wie gut sich alle aufeinander einstellten. Lehrinhalte können wie ‚im echten Leben‘ vermittelt werden.“

Studierende zeigen viel Eigeninitiative und Lernbereitschaft

Ein weiterer Studierender ergänzt: „Ich bin über mich selbst überrascht. Hätte das Sommersemester regulär mit Präsenzveranstaltungen begonnen, hätte ich wahrscheinlich noch nicht so viel vor und nachbereitet. Es bereitet mir unglaublich viel Freude, online zu Lernen und die Beiträge der Professorinnen und Professoren aufzurollen – in meinem eigenen Tempo und in meinem eigenen Biorhythmus. Außerdem ist es eine super Ablenkung zu dem, was außerhalb meiner vier Wände geschieht.“ Bernd Sibler informierte sich im Zuge seines Besuchs auch über Hochschulaktionen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen. Über den aktuellen Stand berichtete Prof. Dr. Stefanie Remmele, Studienfachberaterin für Biomedizinische Technik an der Hochschule Landshut. Sie stellte unter anderem die Hilfsaktion „Teile aus dem 3D-Drucker für Gesichtsschutzschilde“ vor. Studierende, Hochschulangehörige und Unternehmen kooperierten erfolgreich mit dem Katastrophenschutz Landshut, um Teile für 2000 Gesichtsschutzschilde zu produzieren. Remmele sprach außerdem über Konzepte für Notbeatmung, an denen aktuell an der Hochschule gearbeitet wird.

Sibler besichtigt 3D-Drucker und Bibliothek

Im Anschluss an die Präsentationen besuchte Sibler ein Labor, in dem Studierende mit ihren eigenen 3D-Druckern die Produktion der Gesichtsschutzschild-Komponenten sicherstellten, und erfuhr mehr über die Selbstausleihe der 24-h-Bibliothek der Hochschule Landshut, die vor rund 20 Jahren als erste bayerische Hochschule diese Möglichkeit einführte.

300.000 Euro vom Freistaat für Grundfinanzierung des TZ PULS

Eine freudige Nachricht hatte der Wissenschaftsminister für Prof. Dr. Markus Schneider, Wissenschaftlicher Leiter des TZ PULS, im Gepäck. Das Technologiezentrum Produktionsund Logistiksysteme in Dingolfing erhält künftig 300.000 Euro jährliche Grundförderung. „Technologietransferzentren sind starke Innovationsmotoren für den Fortschritt in Wissenschaft und Wirtschaft“, so Sibler. „Was hier in enger Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen entwickelt wird, trägt maßgeblich zur Stärkung der Region bei.“ Daran müsse man gerade in Zeiten von Corona weiterarbeiten, so der Minister.

Er fuhr fort: „Daher freut es mich sehr, dass wir vonseiten des Freistaates künftig die Grundfinanzierung für das Technologie- und Innovationszentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) in Dingolfing übernehmen können!“ Der unmittelbare Technologietransfer spiele für die internationale Wettbewerbsfähigkeit eine entscheidende Rolle, so Sibler. Mit der Grundfinanzierung ist auch das zukunftsweisende Projekt „PRINCE – Process Innovation Center“ gesichert. In dessen Rahmen soll das TZ PULS zu einem Think Tank ausgebaut werden. Insbesondere hochspezialisierte mittelständische Betriebe können hier neue unternehmensspezifische Produktions- und Logistikprozesse wissenschaftlich fundiert entwickeln und testen.

Von links: Sebastian Gebauer, Leiter der Weiterbildungsakademie, stellte Wissenschaftsminister Bernd Sibler das VideoKonferenz-Tool vor, mit dem Dozierende an der Hochschule Landshut Lehrveranstaltungen durchführen können.

 

Foto: Hochschule Landshut