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Hochschule Landshut

Bildtext: 128 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrer aus Straubing und Landshut informierten sich im Rahmen von „CheckING” über die Fakultät Maschnenbau an der Hochschule Landshut.

 

„CheckING” – Ingenieurinnen und Ingenieure der Zukunft gesucht

 

In kleinen Gruppen konnten sich die Teilnehmenden praxisorientiert mit verschiedene Themengebieten auseinandersetzen.

 

Neues Format der Fakultät Maschinenbau ermöglichte Schülerinnen und Schülern der FOS/BOS Straubing sowie der FOS Landshut spannende Einblicke in die Maschinenbaustudiengänge der Hochschule Landshut.

Die Ingenieurinnen und Ingenieure von heute und morgen stehen vor einer Vielzahl an technischen Herausforderungen. Die Fakultät Maschinenbau setzt sich mit genau diesen auseinander. Um dem akademischen Nachwuchs die vielseitigen Studiengänge näherzubringen, wurde das Veranstaltungsformat „CheckING” entwickelt. An der ersten Ausgabe am vergangenen Freitag nahmen 128 Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS Straubing sowie der FOS Landshut teil.

„Das Berufsbild des Maschinenbaus steht vor einem Wandel”, betonte Prof. Dr. Marcus Jautze, Dekan der Fakultät Maschinenbau, bei seiner Begrüßung. Die voranschreitende Digitalisierung biete dabei aber auch eine Menge Chancen, zum Beispiel eine enge Vernetzung von Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Welche Möglichkeiten Studierende an der Fakultät Maschinenbau haben, stellte Prodekan Sven Roeren vor. Er skizzierte grob den Ablauf der beiden Studiengänge „Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik” sowie „Maschinenbau” und ermutigte die Schülerinnen und Schüler ein Ingenieursstudium aufzunehmen.

Maschinenbau schärft das Transferverständnis

„Mit einem Abschluss im Maschinenbau erwerben Sie hervorragende Kompetenzen darin, technische Zusammenhänge zu verstehen”, so Roeren. Dadurch stünden den Absolventinnen und Absolventen die Türen in der Wirtschaft offen.

Um auf aktuelle Veränderungen in der Gesellschaft zu reagieren und jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, künftige Herausforderungen im Bereich Maschinenbau anzugehen, führt die Fakultät ab Oktober 2020 außerdem den neuen Studiengang „Sytems Eningeering und Technisches Management” ein. Diesen stellte Prof. Dr. Marcus Jautze vor. Der Studiengang bereitet auf eine Tätigkeit als Systemingenieurin oder Systemingenieur mit dem Schwerpunkt Maschinenbau sowie in den zusätzlichen Bereichen Elektrotechnik und Informatik vor.

Neben einer fundierten ingenieurtechnischen Ausbildung werden laut Jautze auch betriebswirtschaftliche Themen sowie Sozialkompetenzen vermittelt. Diese seien für die im Bereich des Systems Engineering erforderliche interdisziplinäre Teamarbeit unerlässlich.

Unter den fünf Profilierungen, die im neuen Studiengang angeboten werden, gehört International Systems Engineering zum Alleinstellungsmerkmal. Diese Profilierungsrichtung ermöglicht, ein ganzes Jahr im Ausland ohne Verlängerung der Regelstudienzeit zu studieren.

Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler an interaktiven Workshops zu Themen wie Nachhaltigkeit, Energie- und Umwelttechnik, 3D-Druck sowie Auftrieb und Widerstand am Tragflügel teilnehmen. Während der Laborführungen sowie dem Ingenieur-Lunch konnten alle außerdem ihre Fragen an Professoren, Lehrbeauftragte sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen.

 

Foto: Hochschule Landshut

 

Bildtext: Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel (links) und Konstantin Ziegler, Dekan der Fakultät Interdisziplinäre Studien (rechts), überreichten Prof. Anne Wiedermann ihre Ernennungsurkunde.

 

Professorin für Hebammenwesen berufen

 

Prof. Anne Wiedermann, M.Sc., ist ab dem Wintersemester 2020/21 an der Hochschule Landshut für neuen weiterqualifizierenden Studiengang verantwortlich.

Auf dem Weg zur Einführung des neuen Studiengangs Hebammenwesen konnte die Hochschule Landshut einen weiteren wichtigen Schritt gehen. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel hat Anne Wiedermann zur neuen Professorin an der Fakultät Interdisziplinäre Studien ernannt. „Wir freuen uns sehr, dass es nun schon bald mit dem neuen Studiengang losgehen kann”, betonte Stoffel. „Mit Frau Wiedermann berufen wir eine junge Kollegin mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation zur Professorin für Hebammenwesen.”

Prof. Anne Wiedermann wechselt von der Fachhochschule Salzburg, wo sie derzeit in Teilzeit als Senior Lecturer im Bereich Hebammenwesen tätig ist, nach Landshut. Den Rest ihrer Arbeitszeit verteilt die 38-Jährige auf freiberufliche Hebammenarbeit und ihr Promotionsvorhaben. In ihrer Dissertation an der Universität Lübeck beschäftigt sich die Österreicherin mit der erfahrungsbasierten Qualitätsmessung in der Geburtshilfe. Mit ihr konnte erstmals in Bayern eine Hochschulprofessur mit einer Hebamme besetzt werden.

Wiedermann nimmt Mitte April ihre Arbeit in Landshut auf

Ihre Professur tritt die gebürtige Tirolerin in knapp drei Monaten an. Bis zum voraussichtlichen Studienstart zum Wintersemester 2020/21 gibt es auch noch einiges zu tun. „Dazu zählen die Ausgestaltung des Curriculums, die enge Vernetzung mit den regionalen Kliniken und die kontinuierliche Abstimmung mit den Ministerien”, erklärte Prof. Dr. Konstantin Ziegler, Dekan der Fakultät Interdisziplinäre Studien. Der Studiengang richtet sich vorerst an examinierte Hebammen zur Weiterqualifizierung. Im zweiten Schritt soll auch eine grundständige Ausbildung aufgebaut werden.

Wiedermann blickt ihrem Arbeitsbeginn mit großer Vorfreude entgegen. „Ich habe nach meinem eigenen Hebammenstudium sieben Jahre in einem etablierten System von akademisierten Ausbildungen für

Hebammen gearbeitet”, so Wiedermann. „Mich reizt es nun besonders, an der Hochschule Landshut den neuen Studiengang aufzubauen und meine Erfahrungen und Ideen einzubringen.” Deshalb habe sie sich auch bewusst für Landshut entschieden. „Es ist eine kleine Hochschule mit sehr flexiblen Strukturen. Interdisziplinäre Studien ist eine sehr junge Fakultät mit großem Entwicklungspotenzial.”

2018 hat die Hochschule Landshut als eine der wenigen bayerischen Hochschulen den Zuschlag erhalten, den Studiengang Hebammenwesen in Kooperation mit den regionalen Kliniken künftig anzubieten. „Wir haben an unserer Hochschule bereits Erfahrung darin, Fachausbildungen in eine sinnvolle, akademische Ausbildung zu überführen”, so Ziegler. Im Wintersemester 2015/16 wurde der Studiengang Gebärdensprachdolmetschen mit großem Erfolg eingeführt. Im Oktober 2020 soll nun der weiterqualifizierende Studiengang Hebammenwesen in Teilzeit starten. Voraussichtlich mit rund 20 Erstsemester-Studierenden.

 

Foto: Hochschule Landshut

 

Bildtext: Daniel Hilpoltsteiner (links) und Markus Schmidtner (rechts) freuten sich über die sehr hohe Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

 

Kooperation mit Bournemouth University fortgesetzt

 

Informatikstudierende der Hochschule Landshut bearbeiten ein Semester lang mit englischem Partner-Team erfolgreich eine Fallstudie

Bereits seit sieben Jahren besteht zwischen der Hochschule Landshut und der Bournemouth University eine enge Kooperation im Bereich Informatik. Der Semesterkurs „Collaborative Business Process Management” soll Masterstudierenden die Planung und Umsetzung unternehmensübergreifender Prozesse näherbringen und die internationale Vernetzung der Studierenden vorantreiben.

Über das gesamte Wintersemester hinweg bearbeiten 27 Landshuter Studierenden in sechs Teams jeweils eine Fallstudie. In ihr definieren die Informatikstudentinnen und -studenten unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse – von der Aushandlung eines Vertrags mit allen Anforderungen und Rahmenbedingungen bis hin zur Modellierung des Ablaufs. Anschließend werden diese Prozesse mittels einer Workflow Engine als ausführbare Software abgebildet. Jedes Landshuter Team kooperiert dabei mit einem Partner-Team in Bournemouth. Dieses übernimmt die Rolle eines englischen Unternehmens, das beispielsweise als Automobilhersteller Teile seiner Prozesse an einen deutschen Hersteller von Spezialsitzen auslagern möchte.

Zertifikat der Bournemouth University für erfolgreiche Teilnahme

Die Landshuter Studierenden erhielten am Mittwoch für ihre erfolgreiche Teilnahme ein Zertifikat der Bournemouth University. Ihre englischen Kommilitoninnen und Kommilitonen erhalten im Gegenzug ein Zertifikat der Hochschule Landshut. Mit 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Semesterkurs an der Hochschule Landshut in diesem Winter besonders gut besucht.

Initiator der Kooperation mit England war Prof. Dr. Christian Seel. Nach seinem überraschenden Tod im Herbst 2019 übernahmen die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Hilpoltsteiner und Markus Schmidtner das laufende Projekt. Sie sicherten bereits zu, dass es auch im kommenden Wintersemester eine Fortsetzung gibt.

 

Bildquelle: Hochschule Landshut

 

Bildtext: Sabine Hepperle (von links), Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Projektleiterin Eva Rohrmüller und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel bei der Übergabe der Förderurkunde

 

 

Ein wichtiges Signal für die Landshuter Gründerförderung

Hochschule Landshut erhält Millionen-Zusage zur Fördermaßnahme „EXIST-Potentiale“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

 

Rund 1,8 Millionen Euro Gründerförderung: Diesen stolzen Betrag kann die Hochschule Landshut ab dem kommenden Jahr in den Ausbau der Gründungsaktivitäten rund um den Campus investieren. Im Wettbewerb zur Förderung „EXIST-Potentiale“ überzeugte die Hochschule Landshut mit ihrem Konzept auf ganzer Linie. Die Entscheidung über die Förderung des Bundeswirtschafsministeriums wurde am Dienstag auf einer Prämierungsfeier in Berlin verkündet. Die Förderurkunde nahmen Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel und die Projektleiterin Eva Rohrmüller persönlich entgegen.

„Die Gründerszene hat an der Hochschule Landshut eine lange Tradition“, so Stoffel. „Mit der Gründerförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie können wir tolle neue Projekte starten und noch bessere Voraussetzungen für die an der Hochschule bereits sehr aktiven und erfolgreichen Gründerinnen und Gründer schaffen.“ Um den Gründergeist an der Hochschule Landshut zu entfachen, finden bereits seit Jahren Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Landshuter Gründernacht oder der Campus-Hackathon „Innovation Challenge“, statt.

 

Neue Potenziale erschließen

Die Hochschule Landshut setzt im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Potentiale den Schwerpunkt „Potentiale heben“ bei Studierenden, Alumni und weiteren Hochschulangehörigen und möchte mit den nun zugesagten finanziellen Mitteln ihre Gründungsförderaktivitäten zum Startup-Service „LINK@Hochschule“ ausbauen.

„Wir haben als Hochschule den Anspruch, aktiven und ehemaligen Studierenden und weiteren Hochschulangehörigen unternehmerisches Denken und Handeln nahezubringen und Gründen als Karriereoption zu fördern“, erklärt Rohrmüller. Im Rahmen einer praxisnahen Entrepreneurship-Ausbildung mit interdisziplinären Lehrangeboten sollen Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler umfassend qualifiziert und insgesamt eine fördernde Kultur für Gründungsinteressierte geschaffen werden.

 

Enge Vernetzung im Fokus

Auf dem Campus soll der Startup-Service „LINK@Hochschule“ als lebendiger Ort der Vernetzung und zur Aktivierung der Gründungsinteressierten entstehen. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm bietet die Möglichkeit, sich zu Gründungsthemen zu informieren, Geschäftsideen zu diskutieren und sich auszutauschen. Geplant ist außerdem unter anderem der Aufbau einer eigenen Gründerberaterstelle an der Hochschule, um die bereits aktivierten Gründungsinteressierten weiter zu unterstützen.

Der Startup-Service der Hochschule konzentriert sich auf die frühe Phase mit dem Fokus auf Qualifikation, Ideengenerierung, Geschäftsmodellentwicklung, Interdisziplinarität und Team Building – nicht zuletzt auch im Bereich des sozialen Unternehmertums, das ein hohes Potenzial für gesellschaftliche Innovationen und die positive Gestaltung des sozialen Wandels bietet.

Erweitert wird das Angebot zudem über die Einrichtung eines Innovationslabors für künstliche Intelligenz, in dem sich Studierende – wie im Innovationslabor „Internet of Things“ – experimentell und praxisnah mit Herausforderungen der Digitalisierung befassen können.

„Entscheidend für den Erfolg unseres Antrages waren neben dem umfassenden Konzept sicherlich auch die LINK-Aktivitäten in Landshut“, so Stoffel. „Das Gründerzentrum stellt im direkten Anschluss an die Hochschulaktivitäten Räume für Startups zur Verfügung und eröffnet die Vernetzung mit den regionalen Unternehmen“. Auf Mitinitiative der Hochschule entsteht in Landshut unter Beteiligung namhafter Unternehmen der Region das digitale Gründerzentrum „Landshuter Innovations- und Kreativzentrum“ (genannt LINK). Ein neues Gebäude für das Gründerzentrum soll kommendes Jahr eröffnet werden.

 

Foto: Bildkraftwerk

 

Bildtext: Prof. Dr. Tippmann-Krayer (Mitte), Vizepräsidentin Lehre und Qualität, ehrte Prof. Dr. Dorfner (links) und Prof. Dr. Tuczek (rechts) für ihre innovativen Lehrkonzepte.

 

Hochschule Landshut vergibt Preis der Lehre

Prof. Dr. Matthias Dorfner und Prof. Dr. Hubertus Tuczek werden für ihre Lehrkonzepte ausgezeichnet.

 

Es ist inzwischen Tradition, dass die Hochschule Landshut den Preis der Lehre vergibt, dieses Jahr im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier. Die Verleihung am Samstag, 16. November, übernahm Prof. Dr. Petra Tippmann-Krayer, Vizepräsidentin Lehre und Qualität. Nominiert waren: Prof. Dr. Uta Benner mit ihrem Konzept „Konsequentes Coaching mit vielfältigen Methoden”, Prof. Dr. Matthias Dorfner mit „Systemdenken und Komplexitätsbeherrschung projektbasiert lernen”, Prof. Dr. Michael Gumbsheimer mit „Konsequentes Fordern und Fördern”, Prof. Dr. Christian Koletzko mit „Lachen und konsequentes Feedback erwünscht”, Prof. Dr. Bettina Kühbeck mit „Recht anschaulich – Recht in der Sozialen Arbeit sehr anschaulich dargestellt” sowie Prof. Dr. Hubertus Tuczek mit „Eco-System Landshut Leadership – Führungskompetenzen live erfahren”.

Hoher Einsatz für die Lehre gewürdigt

Am meisten überzeugt haben die Jury, in der auch 3 Studierende saßen, Prof. Dorfner aus der Fakultät Informatik und Prof. Tuczek aus der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. „Sie vermittelnIhren Studierenden Kompetenzen im Projektmanagement,

in der modellbasierten Systemgestaltung und in der Unternehmensführung”, lobte Tippmann-Krayer Dorfner in ihrer Laudatio. „Sie nutzen verschiedene Lehrformen wie Fallstudien, Planspiele, Flipped-Classroom oder Gruppen-Puzzle und ermöglichen Ihren Absolventinnen und Absolventen unter anderem die Zertifizierung durch die Gesellschaft für Systems Engineering e.V.”

Auch Tuczek dankte Tippmann-Krayer in ihrer Ansprache für sein herausragendes Engagement für exzellente Lehre. „Sie haben sich als Konzept überlegt, Studierende mit Führungsaufgaben vertraut zu machen”, erklärte Tippmann-Krayer, „indem sie erst eine Studienarbeit anfertigen, diese als Buchkapitel in der Buchreihe Landshut Leadership veröffentlichen und fachlich darauf aufbauend das Landshuter Leadership Forum planen sowie die Vorträge externer Fachexperten, Workshops und Diskussionen moderieren.” Teil des Lehrkonzepts von Tuczek ist außerdem ein Wochenend-Bergseminar inklusive Klettererfahrungen in der Steilwand.

 

Foto: Tatjana Balzer-Riesen

 

Der Vortrag von Prof. Dr. Ralph Pütz beim Bund der Steuerzahler sog über 100 Zuhörer an. Aussagen wie „Der moderne Diesel ist hochsauber“ und “der moderne Diesel reinigt die Luft” trifft er nicht nur, sondern begründet diese auch nachvollziehbar und eindrucksvoll. Der Bund der Steuerzahler hatte mit dem Thema das Interesse der Bevölkerung getroffen. Der Vortragssaal war berstend voll, ein Teil der Gäste saß vor den offenen Türen um die Ausführungen zu verfolgen…
Ein ausführlicher Bericht bzw. Video-Aufzeichnungen wird demnächst hier veröffentlicht.

Fotos:  Dr. Stefan Kluge, Andreas Richter, R. Schnur

Vorheriger Bericht: https://www.klartext.la/dichtung-und-wahrheit-zum-thema-e-mobilitaet-2/

Bildtext: Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Erfinder Prof. Dr. Alexander Kleimaier und Forschungsreferentin Dr. Hedwig Maurer freuen sich über die kürzlich erhaltene Patenturkunde.

 

Neues Patent an der Hochschule Landshut

Prof. Dr. Alexander Kleimaier entwickelt neuartiges Konzept für permanenterregte Synchronmaschine.

 

Die Verantwortlichen der Hochschule sind stolz, dass in einem der Hochschullabore ein Patent für eine permanenterregte Synchronmaschine mit Scheibenrotor entwickelt wurde. Hauptverantwortlich für die Patentierung zeigt sich Erfinder Prof. Alexander Kleimaier von der Fakultät Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften. „Wir haben ein neuartiges Konzept für eine Elektromaschine entwickelt“, erklärt Kleimaier. „ Eine sogenannte Axialflussmaschine mit eisenlosem Scheibenläufer.“

Besonderheit ist, dass diese sehr einfach und modular mit Standardbauelementen (sogenannten “U-Kernen”) aufgebaut beziehungsweise gefertigt werden kann und bei sparsamem Materialeinsatz ein sehr hohes Drehmoment liefert. Es wird deutlich weniger Permanentmagnetmaterial benötigt, als bei herkömmlichen permanenterregten Maschinen.

 

Kosten- und Umweltvorteil

Die von Kleimaier entwickelte Maschine soll als Traktionsmotor in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. „Genau da ist es ein Kosten- und Umweltvorteil, wenn möglichst wenig Permanentmagnetmaterial benötigt wird“, erklärt Kleimaier. Es gebe zwar auch Elektromotoren ohne Permanentmagnete, die diese Problematik vollständig vermeiden würden – diese seien aber schwerer als permanenterregte Maschinen und haben einen etwas geringeren Wirkungsgrad.

Bis es zur Patentierung kam, war viel harte Arbeit notwendig: im Labor zum Beispiel in Form von Prüfstandversuchen sowie anschließend bei Simulationen und Analysen am Rechner. Die Hochschule Landshut unterstützte Prof. Kleimaier dabei mit einem Forschungssemester.

Seit April 2019 läuft in diesem Zusammengang an der Hochschule Landshut außerdem das Forschungsprojekt „Ines Selma”, in Zuge dessen das Konzept von Prof. Kleimaier in Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Silver Atena aus Landshut für einen konkreten Einsatzfall weiterentwickelt wird.

 

Foto: Hochschule Landshut

 

Bild 1: Prof. Pütz (2. von rechts) mit DTM-Rekordchampion Bernd Schneider und flankiert von seinem Teamchef Franz Wöss und Renningenieur Arnold Graier

Nachdem die FIA die vielen nationalen Formel-3-Meisterschaften zugunsten einer Formel-3-Weltmeisterschaft, die im Rahmen der Formel 1 ausgetragen wird, geopfert und damit den Geist der seit Jahrzehnten als „die“ länderübergreifende nationale Nachwuchsserie bekannten Formel 3 verraten hat, lebt die etablierte Formel 3 dennoch weiter – z.B. in England, Österreich, Italien, Finnland und anderswo. So haben sich die ehemals österreichische und italienische Formel 3 zusammengeschlossen und bringen im Rahmen des Drexler Formel 3 Cups und der italienischen Topjet Formel 3 Trophy Teilnehmerzahlen von bis zu 40 Fahrzeugen an den Start, von denen die FIA nur träumen kann. Im Rahmen dieser Rennserien  werden weiterhin nationale Meisterschaften ausgetragen. Hier hat der als „Dieselprofessor“ bekannte Prof. Dr. Ralph Pütz als Oldie überraschend die Wertung der deutschen Teilnehmer – den Ravenol Formel 3 Pokal – gewonnen. Auf der Professional Motorsport World Expo in Köln fand in der vergangenen Woche die Pokalübergabe statt. Prof. Dr. Pütz ist auf der Professional Motorsport World Expo ohnehin seit Jahren – wie auch heuer wieder – mit Vorträgen zu seiner Forschung im Aerodynamikbereich von Rennwagen vertreten.

Professor Pütz im Dress seines Sponsors Ravenol

Prof. Dr. Fritz Pörnbacher tritt am 15. März 2020 die Nachfolge von Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel an.

Mit Spannung erwartete die Hochschule Landshut den 15. November 2019. Eine Kandidatin und drei Kandidaten haben die Vorsitzenden von Hochschulrat und Senat nach intensiver Vorauswahl auf den Wahlvorschlag für das Präsidentschaftsamt gesetzt. Diese präsentierten am Freitag in hochschulöffentlichen Vorträgen vor einem großen Auditorium ihre Vorstellungen zu Bildungspolitik, Hochschulgovernance und zur Weiterentwicklung der Hochschule Landshut.

Im Anschluss tagte der Hochschulrat und befragte die Kandidierenden in einer nicht-öffentlichen Sitzung, an der auch die Dekane teilnahmen. Am Abend fand die entscheidende Sitzung des Hochschulrates statt, in der der Nachfolger von Prof. Dr. Karl Stoffel gewählt wurde, der die Hochschule Landshut seit 2011 leitet und für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht. Gleich im ersten Wahlgang setzte sich Prof. Dr. Pörnbacher gegen seine Mitbewerberin und die drei Mitbewerber durch.

„Freue mich auf die nächsten fünf Jahre“

Prof. Dr. Pörnbacher kam 1995 an die Hochschule Landshut und ist Professor an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Von 2003 bis 2010 bekleidete er das Amt des Prodekans. Im Oktober 2010 wurde er zum Dekan gewählt. Darüber hinaus war er bereits Mitglied in zahlreichen Hochschulgremien. Promoviert hat Prof. Dr. Pörnbacher 1989 im Bereich Softwareengineering am Lehrstuhl für Rechengestütztes Entwerfen an der TU München.

Für das Präsidentschaftsamt sieht sich Prof. Dr. Pörnbacher dank seiner langjährigen Erfahrung an der Hochschule Landshut gut gerüstet: „Ich freue mich sehr auf die nächsten fünf Jahre. Vor allem darauf, als Präsident mit den vielen engagierten Menschen vor Ort eng zusammenarbeiten zu dürfen.“

Wissenschaftsminister Sibler freut sich auf „vertrauensvolle Zusammenarbeit“

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert dem zukünftigen Präsidenten, der 2008 mit dem Preis für herausragende Lehre des bayerischen Wissenschaftsministeriums ausgezeichnet worden war: „Mit Professor Pörnbacher steht künftig ein sehr erfahrener Hochschullehrer und Wissenschaftler an der Spitze der Hochschule Landshut. Er wird die Hochschule mit seinem umfassenden Erfahrungsschatz erfolgreich in die Zukunft führen und das Profil der Hochschule sicherlich gemeinsam mit der Hochschulfamilie weiter schärfen. Ich freue mich auf die Impulse, die er setzen wird, und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit!“
Hochschulrat, Senat und Verwaltung begrüßen Wahlausgang

Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann, Vorsitzende des Hochschulrats, zeigt sich mit dem Ergebnis der Wahl sehr zufrieden: „Die Hochschule Landshut hat in den letzten Jahren ihr Profil geschärft und begegnet den großen Herausforderungen, die sich einer regionalen Hochschule stellen, mit Mut und strategischem Weitblick. Mit Prof. Dr. Pörnbacher haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die die Hochschule auch in Zukunft bestens mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen und ihre Interessen mit Nachdruck vertreten wird. Ich bin davon überzeugt, dass er den hervorragenden Ruf der Hochschule Landshut als eine der bedeutendsten Bildungseinrichtungen der Region und am Regierungssitz Niederbayerns weiter festigen wird.“

Auch Prof. Dr. Volker Weinbrenner, Vorsitzender des Senats, begrüßt den Ausgang der Wahl und freut sich bereits auf die Zusammenarbeit. „Prof. Dr. Pörnbacher hat sich in seiner bisherigen Laufbahn sehr erfolgreich für Hochschulbildung und Hochschulentwicklung engagiert“, so Weinbrenner. „Als neuer Präsident wird er die Hochschule Landshut ab März 2020 hervorragend leiten und gemeinsam mit den Professorinnen, Professoren und allen weiteren Hochschulangehörigen positiv weiterentwickeln.“

Zu den ersten Gratulanten zählte auch der Kanzler der Hochschule Landshut, Dr. Johann Rist: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Wir werden Herrn Prof. Dr. Pörnbacher durch eine zuverlässige und moderne administrative Infrastruktur tatkräftig unterstützen und die Studierenden auf ihrem akademischen Weg serviceorientiert begleiten.“

 

Bildquelle: Hochschule Landshut

Für hervorragende Leistungen und gesellschaftspolitisches Interesse

Dmytro Borodin, Student der Sozialen Arbeit an der Hochschule Landshut, erhält den diesjährigen DAAD-Preis.

 

Vor über zehn Jahren hat der Deutsche Akademische Austauschdienst den DAAD-Preis ins Leben gerufen. Dieser ist mit 1.000 Euro dotiert und soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen ein Gesicht zu geben und sie für außergewöhnliche Leistungen würdigen.

 

An der Hochschule Landshut erhält dieses Jahr Dmytro Borodin den DAAD-Preis. Die Urkunde überreichte Prof. Dr. Deltev Maurer, Vizepräsident Diversität und Internationalisierung der Hochschule Landshut. Maurer hob die exzellenten Leistungen von Borodin hervor: „Sie haben hervorragende Noten, sind fachlich überaus engagiert und ein kritisch reflektierender, wissenschaftlich sehr interessierter Student.“ Maurer lobte darüber hinaus Borodins interkulturelles und sozial-gesellschaftliches Engagement. Der 29-Jährige Ukrainer studiert im fünften Semester Soziale Arbeit und absolviert derzeit sein Praxissemester im Haus International an der Gemeinschaftsunterkunft in der Niedermayerstraße.

 

Ohne Deutschkenntnisse aus der Ukraine nach Landshut

Borodin kam 2014 ohne Vorkenntnisse der deutschen Sprache mit seiner Frau aus Lugansk nach Landshut und lernte die Hochschule und die Stadt sofort lieben. „Die Betreuung der Professorinnen und Professoren ist hervorragend. Alle sind absolute Experten auf Ihrem Gebiet“, so Borodin. Eines zeichnet die Hochschule Landshut laut Borodin besonders aus: die Nähe aller Dozierenden zu den Studierenden. „Auf unsere Fragen und Problemstellungen wird immer intensiv eingegangen, so können wir uns auch individuell schnell verbessern.“

Landshut ist für den 29-Jährigen längst zu seiner Heimat geworden. „Die Stadt ist wunderschön, verbindet historischen Charme mit modernem Flair.“ Borodin schätzt außerdem die Kompaktheit der Stadt. „Landshut ist nicht allzu groß und trotzdem findet man alles wichtige, ob Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten oder eine Hochschule.“

 

Bildquelle: Hochschule Landshut