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Hochschule Landshut

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher hielt die Laudatio auf Fayez Alkhalil (rechts).

Fayez Alkhalil aus Syrien erhält für seine Leistungen und sein sozial-gesellschaftliches Engagement den DAAD-Preis
Noch vor sechs Jahren war es für Fayez Alkhalil undenkbar an der Hochschule Landshut zu studieren, geschweige denn ein Leben in Deutschland zu führen. Der 33-Jährige floh im September 2015 vor dem Bürgerkrieg in seiner syrischen Heimat. Seitdem ist Alkhalil ein Musterbeispiel für erfolgreiche Integration. Für sein Engagement und seine Studienleistungen im Studiengang „Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ erhielt er nun von Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher den mit 1000 Euro dotierten DAAD-Preis verliehen.

 

„Sie haben es geschafft, sich in kürzester Zeit in ein Studium einzuarbeiten, das eine hohe Kommunikationsfähigkeit erfordert“, betonte der Hochschulpräsident in seiner Laudatio. „Umso beeindruckender ist das vor dem Hintergrund, dass sie vor ihrer Ankunft in Deutschland kein Wort Deutsch sprachen.“

 

Ehrenamtlicher Einsatz bei Feuerwehr, Caritas und Diakonie

Alkhalils soziales Engagement würdigte Prof. Dr. Stefan Borrmann, Dekan der Fakultät Soziale Arbeit. Der junge Syrer engagiert sich ehrenamtlich bei der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas und Diakonie Landshut, im Helferkreis Bruckberg als Ansprechpartner bei Fragen des Alltags von arabischsprachigen Flüchtlingen und als Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Bruckberg. „Die Leistung von Herrn Alkhalil verdient unser aller Respekt. Er hat sich in die Gesellschaft mit seinem Engagement eingebracht. Es gab aber auch Menschen in seinem Umfeld, die offen dafür waren, dass er sich einbringen kann. Damit ist er ein gutes Beispiel, wie das 2015 erstmals geäußerte Motto unserer Bundeskanzlerin ‚Wir schaffen das!‘ Wirklichkeit werden kann“, so Borrmann.

 

Neben Pörnbacher und Borrmann nahm auch Andrea Kilb vom International Office an der Preisverleihung teil und sprach Fayez Alkhalil ihre Glückwünsche aus. Der 33-Jährige bedankte sich für die Auszeichnung und hob dabei hervor, wie viel Freude ihm das Studium an der Hochschule bereite: „Es ist unglaublich, was ich in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland erleben durfte und welch tolle Erfahrungen ich gesammelt habe.“

 

Vor über zehn Jahren hat der Deutsche Akademische Austauschdienst den DAAD-Preis ins Leben gerufen. Dieser ist mit 1.000 Euro dotiert und soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen ein Gesicht zu geben und sie für außergewöhnliche Leistungen würdigen.


Fotos: Hochschule Landshut

 

 

 

Prof. Dr. Stefan Borrmann, Dekan der Fakultät Soziale Arbeit, überreichte Alkhalil ein kleines Präsent und würdigte seinen herausragenden Einsatz.

Der Hochschulpräsident überreichte Alkhalil die DAAD-Preis-Urkunde.

 

Pressekontakt:

Thomas Kolbinger
Pressestelle

Hochschule Landshut
Am Lurzenhof 1
84036 Landshut

Tel. +49 (0)871 – 506 191
Fax: +49 (0)871 – 506 9191

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Der Vorsitzende des Freundeskreises, Stadtrat Ludwig Zellner, begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder und lies die Zeit seit dem letzten gemeinsamen Kontakt Revue passieren.

Anschliessend begrüßte der Hochschulpräsident die Gäste und lies seine Stellvertreter sich vorstellen. Frau Prof. Dr. Sylvia Dollinger wurde gefolgt von Herrn Prof. Dr. Marcus Jautze. Präsident Pörnbacher stellte dann den leider verhinderten Kollegen Prof. Dr. Holger Timinger und seinen Wirkungskreis vor. Bevor der Kanzler der Hochschule Landshut, Dr. Johann Rist, das Mikrofon nahm, führte der Präsident in seinen Aufgabenbereich ein , stellte seine Planungen und das Wintersemester 2020/21 vor und zeigte auf, wie die Hochschule die nie in diesem Ausmaß da gewesene Herausforderung der Corona-Krise bestand.
Derzeit sind 1.150 Erstsemester-Studierende eingeschrieben.
Oberbürgermeister Alexander Putz ging ebenfalls auf die Herausforderungen der Corona-Krise ein und brachte seine Verbundenheit mit dem Bildungscampus zum Ausdruck.


Foto: klartext.LA

Hochschule Landshut begrüßt zum Wintersemester über 1100 Erstsemesterstudierende und organisiert Präsenzveranstaltungen am Campus sowie viele Online-Angebote

Zahlreiche aufgeregte Gesichter, lachende Studierende dicht an dicht gedrängt, erste Freundschaften, die geschlossen werden – so verläuft in der Regel der Studienstart für alle Erstsemester an der Hochschule Landshut. Die Corona-Pandemie macht das in diesem Jahr unmöglich.

Die Hochschule Landshut nahm diese Herausforderung an und nutzte die besondere Situation als Chance, innovative Konzepte umzusetzen.

Das Organisationsteam des ZBK (Zentrale Studienberatung und Karriereservice) stellte in Zusammenarbeit mit den sechs Fakultäten für die frischgebackenen Studentinnen und Studenten ein spannendes Programm auf die Beine: online und teilweise auch in Präsenz. Die „Erstis“ der zulassungsfreien Studiengänge bekamen so zum Studienbeginn am 1. Oktober die Möglichkeit, sich in Online-Meetings auszutauschen und ihre Fragen digital zu stellen.

Studierende lernen zentrale Einrichtungen online kennen

Neben zahlreichen Ansprechpersonen aus den Fakultäten, lernten die Erstsemesterstudierenden wichtige Servicestellen, wie die Bibliothek, das Studierenden-Service-Zentrum (SSZ), das ZBK, das International Office (IO) und das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) kennen. Sie erfuhren außerdem, wie das verpflichtende Studium Generale abläuft und aus welchem Sprachkursangebot sie wählen können.

Der eigene Kursraum „WS 20/21 Studienstart“ auf der Lernplattform Moodle lieferte zudem zahlreiche Zoom-Links, Informationen, Videos, sowie Präsentationen, die dort auch zum Download zur Verfügung stehen. Fragen konnten ganztägig am „Virtuellen Infopoint“ geklärt werden. Das digitale Veranstaltungskonzept stieß auf sehr viel Zuspruch. Nahezu 100 Prozent der Erstsemesterstudierenden nahmen an den Online-Veranstaltungen teil.

Studium unter Ausnahmebedingungen
Online-Dienste und digitale Lern-Plattformen sind in Zeiten von Corona besonders wichtig, darunter fällt neben Moodle auch das SB-Portal der Hochschule Landshut. Wie sie diese sicher bedienen, erfuhren die Erstsemester deshalb gleich zu Beginn ihres Studiums. Bereits zur Hochphase der Pandemie war vor allem Moodle einer der wichtigsten Kommunikationskanäle, weshalb die Hochschule viel Zeit und Ressourcen in den Ausbau der Plattform gesteckt hat. Davon profitieren künftig auch die Erstsemesterstudierenden. „Es ist sehr schade, dass wir den Studienstart nicht wie gewohnt gestalten können“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Inzwischen sind wir aber sehr Corona-erprobt und bieten die besten Voraussetzungen für einen Online-Semesterbeginn.“

Ganz auf Präsenz mussten die neuen Studentinnen und Studenten aber nicht verzichten. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und auf Basis eines intensiv ausgearbeiteten Hygiene- und Sicherheitskonzepts, konnten die Erstsemesterveranstaltungen einiger Fakultäten – getrennt nach Studiengängen – am zweiten Tag teilweise am Campus stattfinden. Um größere Ansammlungen zu vermeiden, wurden die Studierenden auf mehrere Hörsäle und Seminarräume sowie die Bezirksturnhalle gegenüber der Beruflichen Schulen Schönbrunn aufgeteilt. Auf dem Programm, das jede Fakultät individuell gestaltete, standen Podiumsdiskussionen, offene Fragerunden, Einführungen in Grundlagenfächer und Campus-Führungen.

Studienstart auf mehrere Tage aufgeteilt
Für die Erstsemester stellte ihr Studienstart eine absolute Ausnahmesituation dar. „Den Beginn der Hochschullaufbahn machen vor allem persönliche Kontakte und der direkte Austausch mit Dozierenden sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen aus“, so Pörnbacher. „Wo es die Situation zulässt, werden wir auch weiterhin versuchen, so viel Präsenzveranstaltungen am Campus abzuhalten wie möglich. Das hängt aber natürlich auch von der Entwicklung der Infektionszahlen ab.“ Man werde keinerlei Risiko eingehen, versicherte der Hochschulpräsident, schließlich stehe die Gesundheit der gesamten Hochschulfamilie und der Bevölkerung an erster Stelle.

Um während der Corona-Pandemie nicht zu viele Studierende gleichzeitig an den Campus zu holen, wurden die Einführungsveranstaltungen auf mehrere Tage aufgeteilt. Die Präsenztermine der Fakultät Betriebswirtschaft und des zulassungsbeschränkten Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen der Fakultät Interdisziplinäre Studien wurden auf Dienstag, 13. Oktober, gelegt. Außerdem findet erst ab 12. Oktober der Studienstart der Sozialen Arbeit statt – jedoch ausschließlich online und ohne Präsenz.

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Fotos: Hochschule Landshut

Landshuter Energiegespräche finden im Wintersemester 2020/21 erneut digital statt

Wie so viele Veranstaltungen in den vergangenen Monaten, gehen auch die Landshuter Energiegespräche 2020 wieder neue Wege. Die Hochschule Landshut hat in Kooperation mit dem Freundeskreis Maschinenbau sowie den Solarfreunden Moosburg eine Online-Seminarreihe auf die Beine gestellt. Die Landshuter Energiegespräche befassen sich in ihrer neuesten Auflage mit dem Thema Nachhaltigkeit.

An drei Terminen werden Expertinnen und Experten der Hochschule Landshut Aspekte wie nachhaltige Klärschlammentsorgung sowie Chancen und Perspektiven von Wasserstoff als Energieträger beleuchten. Eine Podiumsdiskussion greift außerdem Argumente der wieder aufgekeimten Diskussion um die Kernkraft auf.

Nachhaltige Energieversorgung
Die Landshuter Energiegespräche starten am Montag, 19. Oktober, um 18.30 Uhr. Dr. Uwe Behmel betrachtet in seinem Vortrag „Nachhaltige Energieversorgung – Chancen und Perspektiven für Wasserstoff“ unter anderem die Power-to-Gas-Technologie und beleuchtet den Stand der Technik. Die Technologie bietet die ideale Möglichkeit, große Mengen erneuerbaren Stroms als Gas zu speichern und in Form von Wasserstoff, Methan oder Methanol für den Verkehr, zur Wärmeerzeugung oder für Industrieprozesse zu verwenden oder wieder zurück in Strom umzuwandeln.

Podiumsdiskussion
Am Montag, 23. November, findet ab 18.30 Uhr eine digitale Podiumsdiskussion zum Thema Energiewende, moderiert von Prof. Dr. Petra Denk vom Institut für Systemische Energieberatung GmbH an der Hochschule Landshut (ISE) und Prof. Dr. Barbara Höling von der Fakultät Maschinenbau, statt. Mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Energiewirtschaft sollen dabei Argumente für und gegen eine neue Kernenergiedebatte erörtert werden.

Nachhaltige Klärschlammentsorgung
Den Abschluss der Landshuter Energiegespräche bildet am Montag, 18. Januar, ab 18.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige Klärschlammentsorgung im ländlichen Raum – das Projekt greenIKK“. Referentin Julia Straub vom Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut stellt das Forschungsprojekt vor und geht der Frage nach, welche Wege für einen unter ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten optimalen Verfahrensablauf zum Umgang mit Klärschlamm es gibt.

Die Anmeldung zu den einzelnen Online-Seminaren ist unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche möglich.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (von links), Kerstin Dempf, Leiterin der Abteilung Studienberatung und Karriereservice, Markus Schnelzer, Schulleiter Fach- und Berufsoberschule Schönbrunn, und Dr. Georg Aigner, Leiter der Fach- und Berufsoberschule Landshut-Dingolfing, streben eine enge Kooperation an.

Schulleiter von Fach- und Berufsoberschule Landshut zu Besuch beim Hochschulpräsidenten

120 Minuten intensiver Austausch – das war das Ergebnis eines Hochschulbesuchs von Dr. Georg Aigner, Leiter der Fach- und Berufsoberschule Landshut-Dingolfing, und Markus Schnelzer, seinem Schulleiterkollegen der Fach- und Berufsoberschule Schönbrunn. Das Treffen mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Kerstin Dempf, Leiterin der Abteilung Studienberatung und Karriereservice, hatte zum Ziel, Kooperationspotenziale zwischen Hochschule, FOS und BOS auszuloten.

Der Besuch war gleichzeitig das erste Aufeinandertreffen der beiden Schulleiter mit dem Hochschulpräsidenten. Pörnbacher nutzte deshalb die Gelegenheit, seine Vision der Zukunft der Hochschule Landshut vorzustellen. Mit seinem Wunsch, den Campus in der Region noch weiter zu verwurzeln und das Studienangebot daran auszurichten, stieß er bei Aigner und Schnelzer auf viel Zuspruch. „Wir wollen Absolventinnen und Absolventen unbedingt in der Region halten“, so Schnelzer. Umso wichtiger sei es daher, ergänzte Aigner, attraktive Studiengänge zu etablieren, die in Süd-Ost-Bayern gefragt sind.

Studienangebot soll weiter wachsen
„An der Hochschule wird sich in den kommenden Jahren einiges tun“, versprach Pörnbacher. Erst vor kurzem sei man mit dem zum diesjährigen Wintersemester startenden Studiengang „Hebamme, weiterqualifizierend“ tief in den Gesundheitssektor eingetaucht. „Neben dem bereits bestehenden Studiengang ‚Biomedizinische Technik‘, wollen wir das Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen“, betonte der Hochschulpräsident. Besonders Schnelzer nahm diese Aussage mit Freude zur Kenntnis: „In unserer elften Jahrgangsstufe haben wir dieses Jahr drei Gesundheitsklassen mit über 60 Schülerinnen und Schülern. Einen weiteren Ausbau in Studiengänge aus dem Gesundheitsbereich begrüße ich deswegen sehr.“

Um potenzielle Studierende bestmöglich auf ein Studium vorzubereiten und ihr Interesse für ein bestimmtes Fachgebiet zu wecken, ist der Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und Hochschule von enormer Bedeutung. Das zu koordinieren ist Aufgabe von Kerstin Dempf, die mit Aigner und Schnelzer in regelmäßigem Kontakt steht. Zusammen mit dem Hochschulpräsidenten und den beiden Schulleitern diskutierte die Leiterin der Abteilung Studienberatung und Karriereservice mögliche Formate.

Studierende sollen von Erfahrungen berichten
Alle vier waren sich einig, dass es sinnvoll wäre, den Austausch von Studierenden mit Schülerinnen und Schülern zu fördern, zum Beispiel in Form von Besuchen an den beiden weiterführenden Schulen. „FOS und BOS würden sicher davon profitieren, wenn unsere Studierenden von ihrem Studium und ihrem Alltag berichten“, hob Dempf hervor. „Das nimmt vielen vielleicht auch die Scheu vor einem Studium und löst Berührungsängste.“

Aber auch auf der Ebene von Lehrkräften und Dozierenden wollen Hochschule sowie FOS und BOS mehr Austausch. Eine konkrete Umsetzung könnte dabei schon bald folgen. Dempf, Pörnbacher, Aigner und Schnelzer verständigten sich darauf, Teile des nächsten Arbeitskreistreffens der Schulleiter und Schulleiterinnen von FOS und BOS an der Hochschule abzuhalten, und dabei beispielsweise Laborführungen anzubieten.

Foto: Hochschule Landshut

 

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher führte die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich über den Landshuter Campus.

 

PRESSEINFORMATION Landshut, 16. September 2020
Die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich informiert sich über Angebot der Hochschule Landshut und stellt Kooperationsprojekte vor
Hoher Besuch in Landshut – Ende August hieß Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich am Campus willkommen. Simovich ist seit 2017 als Leiterin des Generalkonsulats für Süddeutschland zuständig und besucht seitdem regelmäßig Hochschulen und Universitäten. Hintergrund ist die Auslotung gemeinsamer Projekte sowie weiterer Kooperationsmöglichkeiten.

 

Während einer Campus-Führung bot sich für Simovich die Gelegenheit, wichtige Einrichtungen der Hochschule besser kennenzulernen. So stellten unter anderem die Koordinatorin des Incoming-Programms, Julia Daschner, das International Office und Projektleiterin Eva Rohrmüller das hochschuleigene Gründerzentrum vor. Außerdem hielt Mitbegründer Stefan Blöchl einen Vortrag über das Start-up „IFOX Systems“, welches eine neue Controlling-Methodik entwickelt. Zum Abschluss der Tour gab Prof. Dr. Jörg Mareczek Einblicke in sein Robotik-Labor. Das Labor ist in der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen angesiedelt und mit anthropomorphen und humanoiden Robotern ausgestattet.

 

New Kibbutz- und Accelerator-Programm

 

Simovich folgte den Präsentationen der Hochschulangehörigen mit großem Interesse und hatte selbst zwei spannende Projekte im Gepäck. So berichtete sie Pörnbacher vom Praktikumsprogramm „New Kibbutz“,

das auf Initiative des Generalkonsulats gemeinsam mit Bayern und weiteren Bundesländern ins Leben gerufen wurde. Das Kooperationsprojekt bringt seit fünf Jahren deutsche Studierende für Praktika in israelische Hightech-Startups und -unternehmen. Mittlerweile sind über 100 deutsche Studierende mit dem Programm nach Israel gekommen. Die Praktikumsdauer liegt zwischen drei und sechs Monaten. Aktuelle Praktikumsplätze lassen sich unter www.newkibbutz.de nachschlagen.

 

Das israelische Konsulat engagiert sich außerdem in sogenannten Acceleratoren. Diese Programme haben das Ziel, deutsche und israelische Studierende sowie Young Professionals zusammenzubringen. Als Gruppe lösen sie anschließend die von Unternehmen gestellten Herausforderungen. Nach einem ersten Kennenlernen in Deutschland oder Israel, erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Aufgaben. „Über zwei Monate hinweg arbeiten die Gruppen am Projekt und tauschen sich regelmäßig virtuell aus“, erklärte Simovich. Zum Ende des Programms fliegen die Accelerator-Mitglieder ins jeweils andere Partnerland, tragen die Ergebnisse zusammen und präsentieren sie den Unternehmen.

 

Der Landshuter Hochschulpräsident sieht in beiden Projekten großes Potenzial für die Hochschule. „Für unsere Studierenden ergeben sich so sehr interessante Möglichkeiten, Auslandserfahrungen zu sammeln und von der Arbeit in einem internationalen Team zu profitieren.“

 

Foto: Hochschule Landshut

 

 

 

Seyedebrahim Safavi setzte sich beim Wettbewerb gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 80 Ländern durch.

Der erste Preis der diesjährigen Peter Drucker Challenge geht an Seyedebrahim Safavi
Bestes Essay der renommierten Peter Drucker Challenge – über diese besondere Auszeichnung konnte sich vor kurzem Seyedebrahim Safavi freuen, der 2019 sein Studium der Betriebswirtschaft an der Hochschule Landshut abschloss. Sein Essay mit dem Titel „The clock wasn’t showing 100 seconds to midnight anymore” gewann in der Kategorie Manager/Unternehmer. Safavi arbeitet inzwischen als Account Manager bei der Aximpro GmbH und war während seines Studiums aktives Mitglied in der Studierendenvertretung.

Nachdem er den Wettbewerb seit einiger Zeit intensiv verfolgt hatte, entschied sich Safavi 2020 dazu, selbst teilzunehmen und ein Essay einzureichen. „Das diesjährige Thema ‚Leadership and Critical Thinking‘ traf genau mein Interessengebiet“, erklärt Safavi. So reflektiert er in seinem Aufsatz, was gute und schlechte Führungspersonen ausmacht und welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf das Wohl und Leid der Menschheit haben.

Große Freude über Auszeichnung
„Inspiriert haben mich beim Schreiben meine eigenen Hoffnungen und Ängste“, sagt Safavi, „aber auch das Werk ‚Sapiens. Eine kurze Geschichte der Menschheit‘ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari.“ Dass sein Essay so gut abschneiden würde, hätte der Hochschul-Alumni nicht für möglich gehalten. „Ich konnte mich gar nicht mehr stillhalten, als ich das Ergebnis bekommen habe“, erinnert sich Safavi. „Ich habe die E-Mail bestimmt fünf Mal gelesen, bevor ich es realisiert habe.“

Zu dem großen Erfolg bei der Peter Drucker Challenge gratulierte auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher: „Der Gewinn dieses international hoch anerkannten Wettbewerbs ist eine außerordentliche Leistung. Die Hochschule Landshut ist sehr stolz auf ihren ehemaligen Studenten Seyedebrahim Safavi.“

Die Peter Drucker Society Europe und das Drucker Forum suchen jedes Jahr weltweit die kreativsten Abhandlungen zu aktuellen Management-Themen, die gleichzeitig eine Verknüpfung zur Philosophie Peter Druckers herstellen sollen. Der amerikanisch-österreichische Ökonom gilt als einer der Pioniere der Managementlehre. Die Challenge ist unter anderem mit einem Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro dotiert.

Das Gewinner-Essay von Safavi sowie die Aufsätze der übrigen Platzierten gibt es unter www.druckerchallenge.org/winners-2020/. Insgesamt wurden 614 Essays aus 86 Ländern eingereicht.

Foto: Seyedebrahim Safavi

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Kick-Off-Veranstaltung für die I.C.S. Studierenden per Video-Konferenz statt.

 

Hochschule Landshut vermittelt über I.C.S. Fördermodell neun Studenten und eine Studentin

Die Fakultäten Informatik sowie Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen blicken auf ein sehr erfolgreiches Auswahlverfahren bei der Vermittlung von Studierenden durch das duale Fördermodell I.C.S. (International Co-operative Studies e.V.) zurück. Gleich sechs Informatik- sowie vier Elektro- und Informationstechnikstudierende wurden für diese spezielle Form des dualen Studiums ausgewählt. Dabei übernimmt der I.C.S. e.V. die zentrale operative Schnittstelle zwischen Hochschulen, Unternehmen und Studierenden.
Das I.C.S. Modell unterscheidet sich von der klassischen Variante eines Studiums mit vertiefter Praxis vor allem in zwei Punkten: Studieninteressierte können sich nicht von sich aus für dieses Fördermodell bewerben, sondern werden von ihrer Fakultät – aufgrund hervorragender Leistung im Studium – nominiert. Außerdem beginnen die Praxisphasen in der Regel erst ab dem vierten Semester.

Studierende erhalten Fördervertrag

Für die I.C.S. Studierenden bietet das alternative Studienmodell besondere Vorteile. Das Förderunternehmen und die Studierenden schließen einen Fördervertrag ab, der eine monatliche finanzielle Unterstützung von über 1.000 Euro vorsieht. Die Förderphase bis zum Studienabschluss beträgt meist eineinhalb Jahre. Sie sieht dabei einen Praxisanteil von 60 bis 70% vor und hat den fließenden Übergang in den Job beim Förderunternehmen zum Ziel. Außerdem besteht die Option auf ein anschließendes duales Masterstudium mit der Firma.

„Es ist ein großer Erfolg der Hochschule und des I.C.S. Fördervereins, dass wir sechs Studierende vermitteln konnten“, betont der Dekan der Fakultät Informatik Prof. Dr. Dieter Nazareth. „Erfreulich ist dies ebenfalls“, hebt Nazareth hervor, „weil zwei Firmen, mit denen wir bisher erfolgreiche Kooperationen hatten, wegen Corona zu einem Einstellungsstopp für Studierende gezwungen waren“. Mit der Silver Atena GmbH konnte jedoch ein neues Unternehmen für das I.C.S. Modell gewonnen werden. Ebenfalls mit an Bord sind die GAB ExactlyIT Solutions GmbH sowie die Agrolab GmbH.

Foto: Katja Glienke


Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Anfang September erhielt Prof. Dr. Nicole Maria Trübswetter von Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher ihre Ernennungsurkunde.


Prof. Dr. Nicole Maria Trübswetter erhält Ernennungsurkunde und übernimmt Studiengangsleitung für Ingenieurpsychologie an der Hochschule Landshut

Wenn Anfang Oktober der neue Studiengang Ingenieurpsychologie an der Hochschule Landshut startet, erwarten nicht nur viele Erstsemesterstudentinnen und -studenten mit großer Spannung ihre ersten Vorlesungen. Auch für Prof. Dr. Nicole Maria Trübswetter ist der Semesterstart etwas ganz Besonderes. Sie übernimmt die Studiengangsleitung und wurde erst vor kurzem von Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher zur Professorin für Psychologie berufen.

Die gebürtige Kelheimerin lehrt bereits seit 2013 an der TH Deggendorf im Bereich Usability Engineering und seit 2014 an der Hochschule Landshut in den Bereichen Assistenzsysteme und Mensch-Maschine-Interaktion. Ihre Professur an der Fakultät Interdisziplinäre Studien tritt sie nun zum Wintersemester an.

Das Themenfeld der Ingenieurpsychologie ist für Trübswetter dabei kein Neuland. Von 2002 bis 2006 studierte sie Informationswissenschaft und Psychologie an der Universität Regensburg. Anschließend war sie einige Jahre in der freien Wirtschaft, unter anderem bei der Continental AG tätig, und setzte sich dort mit der Frage auseinander, wie technische Produkte so gestaltet werden, dass sie leicht und sicher bedienbar sind und den Anwenderinnen und Anwendern zugleich ein positives Nutzungserlebnis bieten.

Faszination für Mensch und Maschine

„Schon seit meiner Studienzeit fasziniert mich die Mensch-Maschine-Interaktion“, erzählt Trübswetter. „Ich forsche gerne an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Das Erleben und Verhalten der Menschen im Umgang mit rationalen, technischen Systemen zu untersuchen ist eine spannende Herausforderung.“ Diese Leidenschaft führte schließlich auch dazu, dass die ehemalige Psychologiestudentin an der Technischen Universität München 2015 am Lehrstuhl für Ergonomie der Fakultät Maschinenwesen promovierte. In Ihrer Doktorarbeit befasste sich Trübswetter mit der Akzeptanz und Nutzung von Fahrassistenzsystemen.

Die Professur an der Hochschule Landshut schließt für die junge Professorin nun einen Kreis. „Das Spannungsfeld Mensch und Technik begleitet mich seit meinem Studium“, betont Trübswetter. „Ich freue mich sehr, den neuen Studiengang Ingenieurpsychologie aufzubauen und den Studierenden meine theoretischen Schwerpunkte und praktischen Erfahrungen zu vermitteln.“

Große Facette an Studieninhalten

Das neue Studienangebot legt den Fokus – neben technischen Grundlagenfächern wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik – auf die Grundlagen der kognitiven Psychologie und deren Anwendung. „Dazu zählen die ergonomische Produktgestaltung, Mensch-Maschine-Interaktion, Usability Engineering sowie quantitative und qualitative Forschungsmethoden“, fasst Trübswetter zusammen. Aber auch Grundlagen der Informatik und Betriebswirtschaft sind im Studiengang Ingenieurpsychologie verankert“, ergänzt Konstantin Ziegler, Dekan der Fakultät Interdisziplinäre Studien.

Zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit ist Trübswetter bei der Vector Informatik GmbH in Regensburg tätig. „Das Unternehmen entwickelt Werkzeuge, Softwarekomponenten und Dienstleistungen für die Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie“, so die Psychologieprofessorin. Trübswetter hat dort in den vergangenen eineinhalb Jahren den konzernweiten Aufbau der Kompetenzfelder Mensch-Computer-Interaktion und Software-Ergonomie im Bereich Automotive Software Engineering verantwortet. „An den wertvollen Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, möchte ich auch die Studierenden teilhaben lassen.“

Die verlängerte Bewerbungsfrist für den Studiengang Ingenieurpsychologie läuft noch bis 20. September. Detaillierte Informationen zu Studieninhalt und Bewerbungsablauf gibt es auf www.studieren-in-landshut.de.

Foto: Hochschule Landshut

 

 

 

Bewerbungsphase noch einmal verlängert

Studieninteressierte können sich nun noch bis 20. September für zulassungsfreie Bachelorstudiengänge an der Hochschule Landshut bewerben Im Hinblick auf die anhaltenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie hat die Hochschule Landshut die Bewerbungsfrist für alle zulassungsfreien Bachelorstudiengänge bis 20. September verlängert. Die Masterbewerbung ist nur noch auf Anfrage per E-Mail an bewerbung@haw-landshut.de möglich und hängt davon ab, ob es in den Studiengängen Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik, Leichtbau und Simulation, Informatik, Bordnetzentwicklung sowie Elektrotechnik noch freie Plätze gibt. Alle Informationen zur Bewerbung gibt es unter www.studieren-in- landshut.de.

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.