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Helmut Radlmeier

Bildunterschrift: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) sprach mit BBV-Kreisobmann Georg Sachsenhauser (m.) und dem BayWa-Spartengeschäftsleiter Agrar Ostbayern, Meinrad Wimmer, über die Zukunft des BayWa-Standortes Attenhausen.

Gesprächsrunde suchte nach Lösungen

Attenhausen/Bruckberg. Das BayWa-Lagerhaus in Attenhausen wird, so die aktuellen Planungen, voraussichtlich zum 30. Juni geschlossen. Das stellt die Landwirte in der Region vor große Herausforderungen. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) traf sich deshalb in Attenhausen mit Meinrad Wimmer (BayWa-Spartengeschäftsleiter Agrar Ostbayern), BBV-Kreisobmann Georg Sachsenhauser und mehreren BBV-Ortsobmännern. Das Ziel der Runde: Gangbare Lösungsmöglichkeiten für alle Beteiligten erarbeiten.

 Die Landwirte machten bei dem vom Abgeordneten Helmut Radlmeier initiierten Gespräch deutlich, wie wichtig das BayWa-Lagerhaus in Attenhausen für sie sei. Meinrad Wimmer von der BayWa stellte klar, dass die BayWa sich dessen bewusst sei und man seit vielen Jahren nach einer guten Lösung für das BayWa-Lagerhaus in Attenhausen suchen würde. Im Grund seien am Attenhausener Standort viele Faktoren sehr positiv: So habe man dort sehr gute und engagierte Mitarbeiter, mit den Umsatz- und Kundenzahlen sei man zufrieden. Einziges – aber leider entscheidendes – Problem: Das Lagerhaus in Attenhausen ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Es gäbe zudem verschärfte Vorschriften und Vorgaben etwa hinsichtlich des Brandschutzes. Anders ausgedrückt: Man müsste eine enorme Summe in den Standort investieren. Und dies lasse sich wirtschaftlich einfach nicht darstellen. Man sei deshalb zur Schließung gezwungen, wie sehr er das auch bedauere, so Wimmer.

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier zeigte Verständnis für alle Beteiligten. Der Abgeordnete warb um für alle Seiten tragfähige Lösungen. Denn es würde jetzt nicht helfen, in die Vergangenheit zu schauen. Man müsse den Blick in die Zukunft richten. Bei dem Treffen wurde klar, dass die BayWa auch künftig ihre Kunden in der Region versorgen werde: Der Ansprechpartner, den die Kunden bereits vom Standort in Attenhausen kennen, wird die Landwirte auch weiterhin persönlich beraten und betreuen. Für die Versorgung der Betriebe mit Betriebsmitteln gibt es die Möglichkeit der Direktzustellung auf den Hof.

Die Getreideerfassung wird mit der Schließung des Lagerhauses in Attenhausen nach Moosburg verlagert. Man müsse deshalb nach anderen kreativen Lösungen suchen, um den Kunden entgegen zu kommen. Erste Lösungsvorschläge wurden bereits in der Gesprächsrunde vorgebracht. Grundsätzlich denkbar wäre zum Beispiel die Nutzung einer privaten Halle als Getreidelager. Ob und wie dieser sowie weitere Vorschläge umsetzbar sind, werden weitere Gespräche zeigen.

 

 

Bildunterschrift: Suchen nach Lösungen für eine Zukunft des Stadttheaters (v.l.): Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Intendant Stefan Tilch, Geschäftsführer Rudi Senff und Stadtrat Ludwig Zellner. 

Die Stadtspitze hat vorgeschlagen, die Sanierung des Theaters auf Eis zu legen. Intendant Stefan Tilch befürchtet daher das Ende des Landestheaters Niederbayern. Zusammen mit den CSU-Stadträten Helmut Radlmeier und Ludwig Zellner suchen Tilch und Rudi Senff, Geschäftsführer des Theaters, nach Lösungen.

Eine Stadt der Größe Landshuts ohne Theater? Für die Vertreter des Theaters wie auch für die CSU-Stadträte schwer vorstellbar, wie im Gespräch rasch klar wurde. Doch die Situation ist verfahren. Landshut muss etliche Großprojekte stemmen, so auch den Neubau dreier Schulen. Stadtspitze und Kämmerei sehen keine Möglichkeit, die eigentlich seit langem geplante Sanierung des Stadttheaters im Bernlochner-Komplex anzupacken. Für Ludwig Zellner, der für die CSU im Bildungs- und Kultursenat sitzt, ist das Theater dagegen ein „unverzichtbarer Bestandteil der Stadt Landshut“, wie er gegenüber Tilch und Senff betonte. Schon 2017 hatten Zellner und Radlmeier mit weiteren CSU-Fraktionsmitgliedern in einem Haushaltsantrag Finanzmittel für das Stadttheater gefordert. Ebenso wie ihr Fraktionskollege Manfred Hölzlein, der zugleich dem Zweckverband Landestheater vorsteht, stünden sie auch weiterhin zum Theater, unterstrichen die Stadträte.

Radlmeier erinnerte dabei an das lange Ringen mit dem Freistaat über die Förderhöhe. Zusammen mit dem damaligen Oberbürgermeister Hans Rampf habe man erreicht, dass die Sanierung zu satten 75 Prozent der förderfähigen Kosten vom Freistaat übernommen wird. Diese starke Förderung müsse man nutzen. Alles könne der Freistaat aber nicht übernehmen, so Zellner und Radlmeier. Deshalb seien alle – ob Vertreter des Theaters, der Stadt und der Stadtrat – gefragt, nach Lösungen zu suchen. „Jetzt muss jeder seinen Beitrag leisten“, plädierte Zellner. Alle Optionen müsse man durchdenken, alle Möglichkeiten ausloten. „Man darf das Theater nicht komplett fallenlassen“, so der CSU-Stadtrat. Landtagsabgeordneter Radlmeier konnte Tilch und Senff berichten, dass er bereits in Kontakt mit Bayerns Kunstminister Bernd Sibler stehe. Auch werde er das Gespräch mit Finanzminister Albert Füracker suchen, versprach Radlmeier. Vielleicht gebe es eine Möglichkeit, die FAG-Fördermittel des Freistaats vorzuziehen, warf der Abgeordnete ein.

Einig war man sich auch, dass der Zweckverband Landestheater Niederbayern ein absolutes Erfolgsmodell sei. Schon seit 1952 verbinde er Kultur mit Wirtschaftlichkeit. Dadurch könne man in Landshut, Straubing und Passau hochwertige kulturelle Veranstaltungen anbieten, für die andernorts ein Vielfaches an Geldern aufgebracht wird.

Im Gespräch machte Tilch außerdem deutlich, dass die Zukunft des Stadttheaters keine Frage sei, die nur wenige interessiere. Ganz im Gegenteil: Der Verein Theaterfreunde Landshut habe mittlerweile rund 1.000 Mitglieder. Wie sehr das Theater den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt, sehe man auch an der starken Unterstützung in der aktuellen Debatte. Nur einen Tag nach dem Start einer Online-Petition, die zum Erhalt des Landestheaters aufruft, haben sich schon 4.000 Unterstützer dort eingetragen. Und die Zahl steigt weiter.

 

Foto: Helmut Radlmeier, Stadtrat und MdL (links) und Rudolf Schnur, Stadtrat und Baubiologe im fertiggestellten Dachausbau an der Daimlerstraße in Landshut.

Landshut. Schon im Oktober 2016 hatten die CSU-Stadträte Rudolf Schnur und Helmut Radlmeier in einem Dringlichkeitsantrag an den Stadtrat gefordert, dass durch Umbau und Umnutzung leerstehender Gebäudeflächen zusätzlicher Wohnraum in der Stadt geschaffen wird. Im Blick hatten die beiden damals vor allem den erleichterten Ausbau von Dachgeschossen. Jetzt nimmt diese Idee auch bayernweit Formen an.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärft sich auch in der Stadt Landshut seit Jahren. Da verfügbare Neubauflächen Mangelware sind, aber auch die Bodenversiegelung fördern, wäre der Ausbau von Dachgeschossen eine ideale Lösung, um Wohnungen in Landshut zu schaffen. „Wohnraum in Bestandsgebäuden ist schneller und kostengünstiger zu bewerkstelligen. Die Infrastruktur ist bereits da und muss nicht teuer neu gebaut werden. Dafür werben wir als CSU-Stadtratsfraktion schon vor 2016“, erläutert Rudolf Schnur, Vorsitzender der Fraktion.

Allerdings zeigt die Erfahrung aus einem von ihm begleiteten vorbildhaften sozialen Projekt in der Daimlerstraße in Landshut, dass dabei bisher abschreckende Hürden im Weg standen, die die meisten potentiellen Investoren zurückhalten. Ohne erhebliche (vor allem finanzielle) Vorleistungen des Eigentümers der späteren Wohnflächen wäre das Projekt nicht durchführbar gewesen. Ein überbordende Bürokratie (Vorgaben der Zuschnitte usw.), sowie behördliche Wartezeiten sind bei derzeitiger Konstellation ein absolutes Hemmnis.

Der Freistaat Bayern scheint nun endlich der gleichen Meinung: Bayerns Bauminister Hans Reichhart hat nun bekannt gegeben, dass das große Potenzial neuer Wohnungen in Dachgeschossen künftig leichter genutzt werden soll. Der Minister will den Dachgeschossausbau genehmigungsfrei stellen. Bisher muss man für einen Ausbau Genehmigungen einholen. Das kostet Zeit und Geld. Diese Hürden will Reichhart nun beseitigen.

Stadtrat und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier begrüßt diesen Schritt: „Mit dem Ausbau von Dachgeschossen kann man Wohnraum schaffen, ohne einen Quadratmeter bisher unverbauter Fläche zu beanspruchen. Es ist gut, dass der Freistaat die Verfahren nun vereinfachen will. Gerade Städte wie Landshut, die ohnehin schon dicht bebaut sind, können davon profitieren.

Bildunterschrift: Die CSU-Stadträte Rudolf Schnur (l.) und Helmut Radlmeier werben seit langem für den Ausbau von Dachgeschossen in Landshut.

vorne (v.l.n.r.): Gerhard Sieder, Anna Maria Rösch, Vorsitzender Wilhelm Hess, Heinrich Karl, MdL Helmut Radlmeier

Mitte (v.l.n.r.): Raimund Fries, Renate Zitzelsberger,  Anneliese Streicher, Helmut Huber, Walter Schmidt, Friedrich Schmidt

hinten (v.l.n.r.): Wolfgang Schaefer, Dr. Adolf Deiser,  Heinz Tesar, Manfred Wimmer

Die Arbeitsgemeinschaft der CSU-Senioren-Union Landshut-Stadt hat kürzlich in der Sportgaststätte des ETSV 09 Landshut entsprechend der CSU-Satzung ihre  Kreishauptversammlung mit Neuwahlen abgehalten. Bei der Wahl des Vorstandes  wurde Stadtrat Wilhelm Hess bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung bereits zum fünften Mal erneut zum Vorsitzenden gewählt. Auch die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden mit sehr guten Ergebnissen in ihren Ämtern bestätigt.

Als neues Vorstandsmitglied im Amt eines Schriftführers konnte Prof. Dr. Hans Hartl gewonnen werden, der Gisela Huber ersetzte, die nach fast 2 Jahrzehnten auf eigenen Wunsch den Vorstand verlässt.
Die Senioren-Union ist sowohl innerhalb der CSU als auch nach aussen der politische “Kümmerer” insbesondere für ältere, oft gesundheitlich oder körperlich beeinträchtigte und behinderte Menschen mit ihren speziellen Problemen in einer sich schnell wandelnden Gesellschaft. Exemplarisch seien hier die Verbesserungen in der Pflege oder die mittlerweile von allen akzeptierte Mütterrente genannt.
Nachdem in einer Gedenkminute der verstorbenen Mitglieder der Senioren-Union gedacht wurde, ging Vorsitzender Willi Hess anschließend in seinem Arbeitsbericht  auf die Aktivitäten während der letzten Wahlperiode ein und konnte dabei auf zahlreiche politische und gesellschaftliche Veranstaltungen wie Vorträge, Rad- oder Busausflüge, Besichtigungen oder die beliebten Weihnachtsfeiern mit der Ehrung verdienter Mitglieder verweisen. Ein besonderer Höhepunkt war eine dreitätige Fahrt zum EU-Parlament nach Straßburg auf Einladung von EU-Abgeordneten Manfred Weber, dem Spitzenkandidaten der Europäischen Volksparteien bei der Europa-Wahl am 26. Mai 2019. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende bei den Mitgliedern für ihre Treue zur Senioren-Union und dankte dem scheidenden Vorstand für die  geleistete Arbeit und die Unterstützung. Die Kassenführung von Schatzmeister Heinrich Karl wurde von Kassenprüferin Eva Maria Laske als vorbildlich bezeichnet, weshalb einstimmige Entlastung erfolgte.
In seinem Grußwort berichtete der Stimmkreisabgeordneter MdL Helmut Radlmeier aus seiner Arbeit im Landtag und aus seinen dortigen Gremien. OB-Kandidat und CSU-Vorsitzender Dr. Thomas Haslinger nahm die Gelegeneit wahr, sich bei den Senioren nochmals gesondert vorzustellen, seine politischen Ziele zu beschreiben und den CSU-Stadtverband zu alter Geschlossenheit aufzufordern. Dabei war deutlich, dass die anstehenden Kommunalwahlen 2020 bereits ihre Schatten vorauswerfen. Vorsitzender Wilhelm Hess versicherte absolute Unterstützung des OB-Kandidaten Dr. Thomas Haslinger, hob dessen Ideenreichtum und sein tolles persönliches Engagement hervor und adelte insbesondere seine strategische Wahlkampfplanung mit der Anmerkung “dass er selbst seit Josef Deimers Zeiten keine derart präzise Wahlkampfvorbereitung der CSU mehr erlebt habe”.
Unter der Wahlleitung von Toni Schöllhorn-Gaar wurden auf Vorschlag des im Amt bestätigten Vorsitzenden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt:

als stellvertretende Vorsitzende Helmut Huber, Gerhard Sieder, Anna Maria Rösch und Walter Schmidt,

als Schatzmeister Heinrich Karl,

als Schriftführer Prof. Dr. Hans Hartl und Heinz Tesar und

als Beisitzer  Richard Kiermeier, Anneliese Streicher, Manfred Wimmer, Dr. Adolf Deiser, Dorothea Mayer, Wolfgang Schaefer und Friedrich Schmidt.

Kassenprüfer wurden einstimmig Eva Maria Laske und Dieter Schnabel.

Mit der Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Landes- bzw. Bezirksversammlung endete die Versammlung.

Landshut. Die CSU-Stadtratsfraktion freut sich über die Fortschritte, die im Bereich des Denkmalschutzes in der Stadt Landshut gemacht werden. Auslöser dieses Vorgehens war ein Antrag, den die CSU-Fraktion auf Initiative von Helmut Radlmeier 2016 eingebracht hatte. Nach den schlechten Erfahrungen, die man im Stadtgebiet mit einigen schon fast in sich zusammenfallenden Denkmälern gemacht hatte, wurde die CSU aktiv. In ihrem Antrag forderte die Fraktion, dass der Zustand der denkmalgeschützten Gebäude erfasst und laufend auf den aktuellen Stand gebracht wird. Auch regelmäßige Berichte an den Stadtrat sah der Antrag vor. „Aktiver Denkmalschutz, statt dem fortschreitenden Verfall immer nur hinterherzulaufen, war die Absicht der Fraktion damals“, erläutert InitiatorRadlmeier.

Die Erfolge sind nun sichtbar: Jährlich berichtet das Bauaufsichtsamt dem Bausenat über den Zustand der erfassten Baudenkmäler. Mehr noch: Die Liste der Häuser, bei denen Handeln dringend geboten ist, hat sich verringert. Bei einigen wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet oder sind bereits vollendet. Das eingeforderte engere Zusammenspiel zwischen den Eigentümern, der Stadtverwaltung und dem Landesamt für Denkmalschutz scheint zu funktionieren. „Das war genau der Sinn unseres Antrags“, zeigt sich Rudolf Schnur, Vorsitzender der CSU im Stadtrat, zufrieden.

Anlage Antrag 457

10.09.2018

CSU Fraktion Landshut   84028 Landshut   Rathaus

 

An den

Stadtrat der

Stadt Landshut

Antrag

Damit die Stadt Landshut auch in Zukunft ihre Stellung als Einkaufs- und Erlebnisstadt behaupten kann wird für die weitere Entwicklung von Angeboten, die Steigerung des Bekanntheitsgrades und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität der Antrag gestellt, 200.000.-€ für Stadtmarketingmaßnahmen in den Haushalt 2019 einzustellen.

Im Verdrängungswettbewerb der Städte und unter dem Druck des Onlinehandels soll die Aufmerksamkeit auf das hohe atmosphärische Erleben in der Stadt gelenkt werden. Darüber hinaus sind auch Infrastruktur-Ideen zu entwickeln. Vorrangig ist dabei das aus der Marktforschung bekannte Einzugsgebiet zu berücksichtigen.

Um die Reichweite der kulturellen Einrichtungen zu erhöhen mit der Zielsetzung generell mehr Besucher zu generieren, wird für Marketingmaßnahmen in diesem Bereich der Antrag gestellt, Kampagnen für diese Projekte zu entwickeln und zunächst bayernweit umzusetzen. In den städtischen Haushalt 2019 sollen dazu zusätzlich 100.000.-€ eingestellt werden.“

Die Maßnahmen und Kampagnenkonzeptionen dazu werden vom Amt für Marketing und Tourismus erwartet.

Für die CSU-Fraktion:

gez.                                                                    gez.

Helmut Radlmeier, MdL                              Rudolf Schnur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift (v.l.): Sammelten wieder Anregungen für ihren Zukunftsplan: Bezirksrätin Martina Hammerl, Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur und Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz. Moderator war Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (m.).

Weihmichl. Bereits zum fünften Mal fand das Miteinander reden – Zukunft gestalten der CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Stimmkreis Landshut statt. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur sammelten dieses Mal in Weihmichl die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.

Breiten Raum der Veranstaltung im Roider-Jackl-Saal im Haus der Begegnung in Weihmichl nahm die Kindererziehung ein. Gebührenfreiheit für Kitas wurde kritisch gesehen. Der Meinung waren auch die CSU-Kandidaten. Bezirksrätin Martina Hammerl betonte, dass Eltern wohl am besten entscheiden könnten, wie sie ihre Kinder erziehen wollen. Deshalb ermögliche der Freistaat beide Optionen, indem er die Betreuung in einer Einrichtung ausbaue und gleichzeitig mit dem Familiengeld Eltern unterstützt, die ihre Kinder lieber zu Hause erziehen. Hammerl machte auch deutlich, dass es nicht allein reiche, allerorts Kitas zu bauen: „Die Qualität ist entscheidend“, so die Bezirksrätin.

Kooperation Krankenhäuser

Qualität war auch das Stichwort für einen weiteren Bereich, den die Teilnehmer vorbrachten: Die Qualität der Zusammenarbeit der örtlichen Krankenhäuser müsse verbessert werden. Dem stimmten die Kandidaten voll und ganz zu. „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ müsse die Devise sein, wie Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur betonte. Schnur brachte auch eine gemeinsame Sitzung der Aufsichtsräte von Klinikum und Achdorfer ins Spiel. Erste Schritte seien bereits eingeleitet, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier ergänzte. Bei Reinigung und Labor werden sich das Achdorfer und das Klinikum künftig zusammentun. Radlmeier setzt darauf, dass in naher Zukunft auch der medizinische Bereich folgt: „Damit hätten die Bürgerinnen und Bürger einen echten Mehrwert.“ Denn dann könnten Leistungen angeboten werden, für die man bisher nach Regensburg oder München muss. Auch bei der Ausbildung sehe er hier Chancen, etwa für ein gemeinsames Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe. Damit könne man dem Fachkräftemangel angehen.

Fachkräftemangel

Nicht nur im medizinischen Bereich, sondern in allen Segmenten würden Fachkräfte dringend gesucht, wie ein Unternehmer anmerkte. Die Zuwanderung allein sei hier keine Lösung, meinte Prof. Dr. Ralph Pütz. Wenn man Migranten in Arbeit bringen wolle, so sei das Erlernen der deutschen Sprache das A und O. Das solle man noch stärker einfordern. Der Grundsatz sei dabei „Fördern, aber auch fordern“, so der Hochschulprofessor.

Weitere Anregungen, etwa zur Bildung, dem Länderfinanzausgleich, dem Ausbau des Mobilfunks in der Gemeinde Weihmichl und der geplanten Ortsumfahrung rundeten die Veranstaltung, die vom Bundestagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Florian Oßner moderiert wurde, ab.

 

Miteinander reden – Zukunft gestalten

Bürger haben das Wort

 

„Die Region Landshut hat Zukunft“, sind sich die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl, Helmut Radlmeier, Martina Hammerl, Prof. Dr. Ralph Pütz und Rudolf Schnur sicher. Doch wie soll diese Zukunft aussehen? Um ergänzend zu den eigenen Vorstellungen Impulse einzuholen, laden die Kandidaten alle Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Monaten zu 5 großen Diskussionsrunden ein. Unter dem Titel „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ werden dabei die Vorschläge, Anregungen und Ideen der Bürger der Region Landshut gesammelt.

 

Mit den Beiträgen wird ein „Zukunftsplan“ für die Region erarbeitet und auf den verschiedenen politischen Ebenen eingebracht. „Viel zu oft wird nur geredet, anstatt wirklich zuzuhören. Das wollen wir ändern. Ob zur sogenannten großen Politik oder den vermeintlich kleinen Problemen vor Ort – thematisch sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf die Beiträge und die rege Teilnahme. Denn Politik kann nur dann gestalten, wenn sich möglichst viele einbringen“, so die Kandidaten.

 

Der (vorerst) letzte Teil der Reihe findet am Montag, 3. September, um 19 Uhr im Roider-Jackl-Saal im Haus der Begegnung in Weihmichl statt. Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind herzlich eingeladen.