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Hauptfeuerwache

„Kati” gesellt sich zu „Rosi“

Der Löschzug Rennweg verfügt seit Freitag, 22. Mai 2020, über ein “waschechtes Damenduo”. Zum Löschgruppenfahrzeug LF 20, das von den Zugsmitgliedern nach dem österreichischen Hersteller liebevoll nur „Rosi“ genannt wird, gesellt sich mit „Kati“ nun das neue Löschgruppenfahrzeug LF 20 Kat-S, das die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut im Rahmen des Katastrophenschutzes und mit Unterstützung der örtlichen Abgeordneten von der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellt bekommt. Das Fahrzeug ersetzt ein ebenfalls vom Bund stammendes und mittlerweile deutlich in die Jahre gekommenes LF 16 TS. 

Das neue Fahrzeug verfügt über eine vollumfängliche feuerwehrtechnische Beladung sowie einen 1000 Liter fassenden Löschwassertank. Da das Fahrzeug neben diversen Einsatzszenarien bei Extremwetterlagen auch zur Wasserförderung über lange Schlauchstrecken eingesetzt werden kann, verfügt es über eine große Anzahl an Schläuchen sowie diversen Pumpen. Das Allrad-Fahrwerk ist dazu sehr geländegängig. Bedingt durch die Corona-Krise konnten die Einweisungen und Übungsfahrten nur in sehr kleinem Rahmen und mit größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden, weshalb eine Vielzahl an Einzelterminen erforderlich war. Schlussendlich konnten aber alle Maschinisten und Zugsmitglieder gut auf das neue Fahrzeug eingewiesen werden, so dass im Rahmen des Unwetters am Samstag bereits die ersten Alarme erfolgreich gemeistert werden konnten. Auch eine offizielle In-Dienst-Stellung mit dem kirchlichen Segen im Rahmen einer kleinen Feier ist leider fürs erste der Corona-Krise zum Opfer gefallen.

Die Bilder zeigen “Kati” zusammen mit ihrer Schwester “Rosi” vor der Wache des Löschzugs Rennweg sowie mit dem Vorgängerfahrzeug im Hof der Hauptfeuerwache.

Fotos: Feuerwehr Landshut

Seit gestern darf sich die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut im aktiven Dienst über zwei neue Feuerwehrfrauen und neun Feuerwehrmänner freuen. Nach intensiven 10 Wochen Ausbildung, an deren Ende als Höhepunkt am Freitag die Abnahme der Leistungsprüfung stand, konnten die neuen Einsatzkräfte ein Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Landshuter Hauptfeuerwache vom 3. Bürgermeister Erwin Schneck, Verwaltungsbeirat Rudi Schnur, Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stadtbrandinspektor Martin Dax, dem Vorsitzenden Andreas Kei und Ausbildungsleiter Thomas Schindler in den aktiven Dienst übernommen werden. Im Rahmen der Ansprachen und Grußworte lobten alle das Engagement der neuen Feuerwehrlerinnen und Feuerwehrler, mit dem die letzten intensiven Wochen und vor allem die Übungswoche vor der Leistungsprüfung absolviert wurde. Nach den Ansprachen erhielten alle ihre Beförderung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann, ihr Leistungsabzeichen in Bronze und ihren Funkmeldeempfänger. Alle dürfen ab sofort mit ihren Heimatlöschzügen zu den Einsätzen ausrücken.

Ausbildungsleiter Thomas Schindler dankte neben seinen Schützlingen vor allem auch den Ausbildern und Helfern aus den Löschzügen, ohne die die Ausbildung in diesem Umfang nicht möglich gewesen wäre. Für den Ausbildungslehrgang dankten Eva Mandlmeyer und Lisa Wimmer ihrem Ausbildungsleiter mit einem kleinen Präsent. Nach dem offiziellen Teil klang der Abend dann mit einem gemeinsamen Essen aus. Alle Neuen „brennen“ ab sofort natürlich darauf, ihre „Jungfernfahrt” mit der aktiven Mannschaft absolvieren zu dürfen. Die ersten Gelegenheiten gab es bereits bei den Löschzügen Stadt und Schönbrunn bei einer automatischen Brandmeldung im Biomasseheizkraftwerk (Fehlalarm) und bei einem größeren Wasserschaden in der Unteren Auenstraße.

Feuerwehr und THW stocken Sandsackbestände auf

Vergangenes Wochenende hat die Freiwillige Feuerwehr Landshut mit Unterstützung des THW Landshut und der Bauamtlichen Betriebe der Stadt Landshut die Bestände an gefüllten Sandsäcken wieder deutlich aufgestockt.

Die im Bauhof, in den ehemaligen Panzerhallen, in der Hauptfeuerwache sowie mehreren Außenwachen lagernden Bestände wurden durch das Starkregenunwetter am 12. Juni ziemlich ausgezehrt. Nach den starken Regenfällen wurden am Abend des 12. Juni und in der darauffolgenden Nacht alleine im Bereich des Schweinbachs mehrere tausend Sandsäcke verbaut. Dazu gingen noch etliche Paletten zur Unterstützung in das ebenfalls schwer vom Starkregen betroffene Geisenhausen. Zwar bekamen die Landshuter noch in dieser Unwetternacht einige Paletten aus der Marktgemeinde Essenbach geliefert, doch selbst diese Bestände und die wenigen Reste in Landshut waren kein ausreichendes Ruhekissen für künftige Unwetter mehr. Um auch künftig bei Unwettern und Hochwässern bestmöglich gewappnet zu sein, wurden im städtischen Bauhof am letzten Samstag von rund 40 ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr und THW wieder mehrere tausend Sandsäcke gefüllt und anschließend gleich über das gesamte Stadtgebiet verteilt. „Das Unwetter im Bereich des Schweinbachs hat gezeigt, wie wichtig schnell verfügbare dezentrale Sandsackvorräte sowie die entsprechenden Be- und Entladefahrzeuge sind“, so Stadtbrandrat Gerhard Nemela, der in diesem Zusammenhang aber auch auf die neue Kampagne des Freistaats Bayern – zu finden unter www.hochwasserinfo.bayern.de hinweist, wo für Jedermann nützliche Tipps zum Schutz und zur Vorsorge vor Überschwemmungen dargestellt sind.

Jugendzentrum Poschinger Villa an der Gestütstraße steht seit Kurzem ein WLAN-Hotspot zur Verfügung.

 

Gefördert wird dieser vom Freistaat Bayern, der im Rahmen der Initiative „BayernWLAN” die Einrichtung von zwei Hotspots je Kommune unterstützt. In Landshut hat der Finanz- und Wirtschaftsausschuss hierfür die Standorte „Poschinger Villa” und „Hauptfeuerwache” ausgewählt. „BayernWLAN” ist kostenlos, vor allem sicher und mit Jugendschutzfilter. Es sind keine Passwörter und Registrierung erforderlich.

 

 

Bei der Landshuter Feuerwehr laufen die Vorbereitungen für die Einführung des Digitalfunks auf Hochtouren. Den Auftakt bildete eine große Infomations- und Schulungsveranstaltung mit rund 200 anwesenden Einsatzkräften im Saal der Hauptfeuerwache. Sachgebietsleiter Florian Kriegl stellte dabei zuerst die Rahmenbedingungen und die Zeitschiene für die Einführung des Digitalfunks in der Stadt Landshut vor. Er erläuterte umfassend die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des neuen Funksystems und präsentierte die Funkgeräte, mit denen dann künftig gearbeitet werden soll. Die Ausschreibung zum Kauf der benötigten Funkgeräte ist mittlerweile erfolgt. Im Rahmen des Zuständigkeitsbereichs der Integrierten Leitstelle Landshut (Stadt und Landkreis Landshut, Landkreis Kelheim, Landkreis Dingolfing/Landau) werden rund 4500 Geräte neu beschafft. Die entsprechende Handhabung dieser Geräte wird den aktiven Einsatzkräften in der nächsten Zeit im Rahmen mehrerer Schulungs- und Einweisungsveranstaltungen näher gebracht. Der Schulungsverantwortliche der Stadt Landshut, Jürgen Hirblinger und sein 13 Köpfe umfassendes Multiplikatorenteam, werden dann die Ausbildungen in den jeweiligen Löschzügen der Landshuter Feuerwehr übernehmen. Auch das gemeinsame Schulungskonzept mit dem Landkreis Landshut wird weiter intensiviert. Der Digitalfunk soll in Landshut mit Beginn des erweiterten Probebetriebs im August-/September 2015 eingeführt werden. Die Vorteile der neuen Technik liegen in einer hervorragenden Sprach- und Verständigungsqualittät auch bei Umfeldgeräuschen sowie einem bundesweit einheitlichen Netz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dazu ist sind die neuen Funkgeräte durch spezielle Verschlüsselungen abhörsicher.